Tag Archiv | "Zucker"

Zucker am Steuer

Tags: , , , , , ,


Jederzeit mit dem Auto unabhängig und mobil zu sein, ist heute für die meisten Menschen selbstverständlich. Einfach einsteigen und losfahren. Für Diabetiker ist dies jedoch nicht ganz so einfach. Bei einer Über- oder Unterzuckerung während der Fahrt können sie sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer gefährden, warnt Diabetesberater Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de. Deshalb sollten Diabetiker im Straßenverkehr einiges beachten:

Wahrnehmungsstörungen durch Unterzuckerung
Diabetes mellitus ist eine Gruppe chronischer Stoffwechselerkrankungen, die alle gemeinsam haben, dass der Körper Zucker über den Urin ausscheidet. Die Ursache für eine Überzuckerung ist meist eine Insulinresistenz oder ein Insulinmangel im Blut. Bei einer Unterzuckerung sinkt der Blutzuckerspiegel unter einen festgesetzten Grenzwert von 50 mg/dl. Dies kann durch die Unterversorgung des Nervensystems mit Traubenzucker (Blutzucker) zu unangenehmen und im Straßenverkehr gefährlichen Symptomen führen: Herzrasen, Unruhe, Unkonzentriertheit, Wahrnehmungsstörungen und im Extremfall sogar Bewusstlosigkeit.

Blutzuckermessung vor Fahrtantritt
Für Diabetiker ist es daher notwendig, vor jeder Autofahrt den Blutzucker zu messen. Nur wenn der Blutzuckerspiegel innerhalb der Grenzwerte ist, die der Betroffene gemeinsam mit dem Hausarzt festlegen sollte, darf er sich hinter das Steuer setzen. Bemerkt der Fahrer Anzeichen von Schwindel oder Unwohlsein, sollte er sofort an geeigneter Stelle anhalten, den Blutzuckerwert messen und gegebenenfalls schnell wirksame Kohlenhydrate beispielsweise in Form von Traubenzucker oder Orangensaft zu sich nehmen. Grundsätzlich sollten Zuckerkranke bei längeren Autofahrten etwa alle zwei Stunden eine Pause machen, um sich zu bewegen und etwas zu essen, empfiehlt Müller. Außerdem sollten sie immer ein Blutzuckermessgerät mitführen, um im Zweifel jederzeit den aktuellen Zuckerwert ermitteln zu können.

Rechtslage für Diabetiker im Straßenverkehr
Generell darf jeder Diabetiker den Führerschein für Personenkraftwagen, ohne Einschränkungen und ohne die Krankheit angeben zu müssen, machen und am Straßenverkehr teilnehmen. Lediglich  Berufskraftfahrer müssen die Erkrankung Diabetes mellitus angeben. Ein Gutachten entscheidet dann über die Zulassung. Kommt es jedoch zu einem Unfall aufgrund einer Über- oder Unterzuckerung, muss auch der private Kraftfahrer ein medizinisches Gutachten über sich ergehen lassen, das er zudem selbst zahlen muss. Außerdem kann die Führerscheinstelle von ihm verlangen, künftig ein Fahrtenbuch zu führen und er kann verpflichtet werden, vor Antritt jeder Fahrt den Blutzuckerspiegel zu bestimmen und zu dokumentieren.

Das imedo-Medizinlexikon klärt über medizinische Fachbegriffe auf, beispielsweise darüber, was „Diabetes mellitus“ bedeutet.

Weitere Informationen über Blutzucker-Messgeräte erhalten Sie beispielsweise bei Bayer: http://www.bayerdiabetes.de/.

Die Gruppe „Diabetes“ der imedo-Gesundheitscommunity bietet allen Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit, sich zu dieser Erkrankung auszutauschen.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller
Bildquelle: Knipseline, pixelio.de

Kann die Süßpflanze Stevia herkömmlichen Süßstoffen Saures geben?

Tags: , , , , , ,


Auch wenn Stevia in Deutschland und der Europäischen Union nicht als süßendes Lebensmittel oder Zusatzstoff der Gruppe Süßstoffe zugelassen ist, hat längst ein Run auf die süßen Stevia-Blätter eingesetzt. Wir erhalten täglich Anfragen über das Honigkraut Stevia, das viele Menschen als Stevia-Badezusatz (Kosmetikum) oder Stevia-Tee-Zubereitung kaufen, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal imedo. Andere Menschen, die abnehmen wollen, süßen Speisen und Getränke mit Stevia-Blättern, die frisch oder getrocknet süßlich schmecken. Stevia ist ein Süßkraut und viele Menschen bezeichnen es auch als Honigkraut. International wird Stevia in die Gruppe der Süßstoffe eingeordnet und ist in einigen wenigen Ländern seit Jahrzehnten zugelassen.

Der Stevia-Markt boomt, da viele Menschen Zucker meiden möchten und Angst vor herkömmlichen Süßstoffen wie Aspartam, Cyclamat oder Saccharin haben. Über Jahrzehnte hat die Zuckerlobby Süßstoffe als krebserregend und gefährlich verfemt. Auch die Behauptung, dass Süßstoffe als Mastmittel dienen, Appetit oder Hunger auslösen und daher dick machen, könnte für Stevia sprechen. Wissenschaftlich nachgewiesen ist jedoch, dass die bisher zugelassenen Süßstoffe keinen Appetit oder Hunger auslösen. Sie machen nicht etwa dick, sondern helfen beim Abnehmen. Die Stevia-Pflanze ist bis zu einem Meter hoch und hat zwei bis drei Zentimeter lange Blätter. Stevia wächst in tropischen Ländern wie Paraguay. Aber es gibt schon Stevia-Versuchsfelder in Deutschland. Die bisher gezüchteten Stevia-Sorten sind jedoch frostempfindlich.

Stevia schmeckt süß und löst kein Karies aus
Die Blätter von Stevia Rebaudiana schmecken süß, sind nicht kariogen und haben keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Diese Aussagen treffen auch auf die herkömmlichen Süßstoffe Aspartam, Cyclamat und Saccharin zu. Wie Thaumatin und Neohesperidin DC ist Stevia ein Süßungsmittel natürlichen Ursprungs. Die Blätter der Pflanze Stevia Rebaudiana enthalten die süßlich schmeckende Substanz Steviosid. In verschiedenen Ländern gewinnt die Süßstoff-Industrie in großem Maße Steviosid als Süßstoff für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Verschiedene Cola-Konzerne planen, ihre koffeinhaltigen Getränke mit Süßstoffen aus Stevia Rebaudiana und anderen Süßstoffen zu süßen. Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Stevia als Süßungsmittel für Diabetiker geeignet ist.

Zulassungssituation von Stevia

In Japan ist Stevia schon seit mehr als 25 Jahren zugelassen. Die Europäische Union konnte Stevia aufgrund von negativen Studienergebnissen, die Steviol und Stevioside als mutagen (Erbgut schädigend) identifizierten, bisher nicht zulassen. Seit August 2008 existiert trotzdem für die Schweiz eine provisorische Einzelbewilligung für Steviol Glykoside als Süßungsmittel. Im Oktober des gleichen Jahres ließen Australien und Neuseeland Stevia zu. Die US-amerikanische Food and Drug Administration agierte vorsichtiger und ließ im Dezember 2008 lediglich Rebaudisoid-A in Süßungsmitteln (Süßstoffen) als Lebensmittelzusatzstoff zu. Vor wenigen Monaten haben die französischen Behörden eine vorläufige Zulassung für den Süßstoff Stevia Rebaudiana ausgesprochen. Noch bis in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war Stevia auch in Deutschland vorwiegend in Bioläden, Reformhäusern und Teegeschäften erhältlich. Jetzt darf Stevia hier nicht mehr als Süßungsmittel verkauft werden. Das gilt solange, bis es durch die EU-Kommission in Brüssel freigegeben ist. Dafür ist die wissenschaftliche Unterbehörde Efsa (European Food Safety Authority) verantwortlich. Momentan liegen der Efsa drei Anträge auf Zulassung von Stevia-Produkten vor. Einer davon stammt vom US-Konzern Cargill, einem Lebensmittelhersteller, der unter anderem Coca Cola mit Stevia beliefern will. Zukünftig ist geplant, Cola-Getränke mit den Süßstoffen Stevia und Aspartam zu süßen, um ein optimales „Süßerlebnis“ zu erzielen.

Steviosid macht Ratten unfruchtbar
In toxikologischen Studien fällt insbesondere Steviosid negativ auf. In großen Mengen beeinträchtigt die Substanz die Fruchtbarkeit der männlichen Ratte. Der Bonner Stevia-Forscher Privatdozent Dr. Ralf Pude sagte dazu gegenüber der Zeitschrift Stern aus: „Ein Erwachsener müsste täglich mehr als die Hälfte seines Körpergewichts an frischen Stevia-Blättern zu sich nehmen, um auf vergleichbare Konzentrationen zu kommen – in dieser Menge wäre selbst Zucker gefährlich”. Anscheinend sind Steviablätter als Süßungsmittel ungefährlich. Aber die Stevia-Industrie produziert insbesondere Steviosid. Als Süßungsmittel spielen getrocknete Stevia-Blätter praktisch keine Rolle, informiert Müller.

Was Stevia-Blätter süß schmecken lässt
Schon im Jahre 1931 konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, welche Substanzen für den süßen Geschmack von Stevia-Blättern verantwortlich sind. Der Süßgeschmack stammt vornehmlich vom Steviosid. Dieses Glycosid ist einhundertfünfzigmal süßer als eine zehnprozentige Haushaltszucker-Lösung. Aber auch andere Stevia-Bestandteile schmecken süß: Steviolbiosid, Rebaudiosid A bis F sowie Dulcosid. Steviosid macht fast zwanzig Prozent in Stevia-Blättern aus. Die Blätter sind rund 30 mal so süß wie Haushaltszucker. Entscheidend ist, dass auch Stevia-Inhaltsstoffe nicht rein süß sind und daher auch nicht als zuckersüß zu bezeichnen sind. Im Gegensatz zu anderen Süßstoffen schmeckt Steviosid aber auch in Reinform angenehm. In Kombination mit anderen Süßungsmitteln oder Süßstoffen lässt sich ein nahezu optimaler Süßgeschmack erreichen. Den angenehmsten Süßgeschmack weist Rebaudiosid A auf. Enzymatisch gewonnene Stevia-Süßungsmittel, die fast ausnahmslos Rebaudioside und nur geringste Spuren von Steviosid enthalten, haben praktisch keinen bitteren Bei- oder Nachgeschmack. Damit sind Stevia-Süßstoffe anderen Süßstoffen rein geschmacklich überlegen.

Stevia als Kosmetikum
Wer in Deutschland Stevia oder Steviaprodukte kaufen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: Die Stevia-Pflanze ist in Gartenmärkten oder Pflanzenhandel erhältlich und wächst im Garten, im Balkonkasten und in geschlossenen Räumen gut. Aber Stevia Rebaudiana ist nicht winterhart. Im Internet umgehen Händler das Lebensmittelrecht der EU, indem sie Stevia-Produkte beispielsweise als universell einsetzbaren Badezusatz deklarieren. Momentan gibt es Stevia-Produkte als (getrocknete) Stevia-Blätter, Stevia-Pulver, Stevia-Tabs oder als Stevia-Sirup. Der Preis der Stevia-Produkte liegt zwischen fünf Euro für 15 Gramm Stevia-Blätter und acht Euro für 100 Gramm Stevia-Pulver. Damit ist Stevia wie andere Süßstoffe relativ günstig. Bezogen auf die Süßkraft sind Stevia, Aspartam und Co noch günstiger als Haushaltszucker.

Die Geschichte von Stevia als Süßungsmittel ist lang
In Ländern, in denen Stevia Rebaudiana wächst, nutzen die Menschen die Süßkraft der Pflanze nachweislich schon seit vielen tausend Jahren. Kolportiert wird, dass Stevia von Indianern auch als Verhütungsmittel für den Mann Einsatz fand. Wissenschaftliche Studien konnten diesen Effekt untermauern. Seit 90 Jahren findet Stevia-Anbau in Plantagen (Monokultur) statt und auch in Deutschland gibt es erste Stevia-Anbaugebiete. Die Süßungsmittel-Industrie setzt voll auf Stevia. Nur die Zulassung lässt noch auf sich warten. Bis zum Zeitpunkt der offiziellen Zulassung darf Stevia nicht als Lebensmittel, Süßungsmittel, Süßstoff oder Zusatzstoff in Verkehr gebracht werden. Die Zulassung oder das Verbot von Stevia erwarten Experten noch in diesem Jahr (2010), informiert Medizinjournalist Sven-David Müller abschließend.

Viele Mythen über Süßstoffe sind falsch. Erfahren Sie mehr darüber in dem Artikel „Mit Süßstoff abnehmen?“.

Alles Wissenswerte über Aspartam erfahren Sie in dem Artikel „Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen“ in den imedo-Gesundheitsnews.

Weitere Artikel zum Thema Stevia und zu anderen Süßstoffen finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Marcel Kresin
Bildquelle: pixelio.de, Knipseline / pixelio.de, Anita Winkler

In vielen Pflanzen wie Stevia stecken natürliche, süße Inhaltsstoffe

Tags: , , , , , ,


Süß ist die für den Menschen angenehmste Empfindung und eine Reihe von Pflanzen, wie Stevia, Katamfe oder Zitrusfrüchte wie Bitterorangen enthalten Inhaltsstoffe, die der Mensch als süß-schmeckend wahrnimmt. Zuckersüß schmeckt aber nur der Haushaltszucker (Saccharose). Alle anderen süßen Geschmackswahrnehmungen sind nicht rein süß wie Saccharose, berichtet das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Stevia, Zucker und Aspartam schmecken süß
Zucker hat jedoch einen entscheidenden Nachteil, der ins Gewicht schlägt: Zu viel Zucker kann bei Bewegungsmangel die Entstehung von Übergewicht begünstigen. Kalorienfreie Alternativen zum Zucker gibt es in der Natur nur wenige und alle gehören der Gruppe der Lebensmittelzusatzstoffe an. Trotzdem gibt es einige Pflanzen, die süß schmecken und deren Geschmack sich als Süßungsmittel von Tee, Kaffee oder Pudding eignet. Dazu gehören insbesondere Thaumatin, Stevia, Aspartam und Neohesperidin Dihydrochalkon. Der letztgenannte Süßstoff klingt wie die Ausgeburt der Hölle, ist jedoch ein sekundärer Pflanzenstoff aus Bitterorangen. Neohesperidin ist in praktisch allen Ländern der Welt als Süßstoff zugelassen und die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat ihm den GRAS-Status zuerkannt. Die Buchstaben-Kombination GRAS steht für generaly recognized as safe und bedeutet gänzlich unbedenklich. Diesen Status hat natürlich auch der Haushaltszucker, denn grundsätzlich ist Zucker nicht für Krankheiten verantwortlich. Zucker kann beispielsweise weder Allergien auslösen noch begünstigen. Allergien gegen Zucker gibt es schlicht und ergreifend nicht.

Aspartam in Cola
Aspartam besteht aus den Eiweißbausteinen Asparaginsäure und Phenylalanin. Beide Aminosäuren kommen beispielsweise in großen Mengen in Fleisch, Soja oder Eiern vor. Der natürliche Ursprung des Süßstoffes Aspartam bedeutet aber nicht automatisch Harmlosigkeit und so haben Wissenschaftler immer wieder Studien zu Aspartam durchgeführt. Wissenschaftlich ist inzwischen eindeutig klar, dass von Aspartam keine Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht. Weltweit verzehren mehr als eine Milliarde Menschen täglich Aspartam, da der Süßstoff beispielsweise für die Süße von Cola-Getränken verantwortlich ist. Noch natürlicher als Aspartam ist der Süßstoff Thaumatin, der aus der Katamfe-Frucht gewonnen wird. Aber isoliert schmeckt Thaumatin nicht so gut und muss daher mit anderen Süßungsmitteln gemischt werden.

Süßstoff Stevia bald in Deutschland erhältlich?
In Deutschland ist Stevia wie in vielen anderen Ländern bisher nicht zugelassen. Noch immer konnten Wissenschaftler nicht alle gesundheitlichen Bedenken gegen das süße Kraut aus dem Urwald ausräumen. Die chemische Industrie stellt Süßstoffe aus Stevia inzwischen jedoch in großem Maßstab her. Es ist zu vermuten, dass Stevia als künstlicher Süßstoff auch bald in der Europäischen Union zugelassen wird. Am besten wäre es jedoch, nicht auf den Süßstoff Stevia zurückzugreifen, sondern einfach die Stevia-Blätter zum Süßen zu verwenden. Viele Zuckerfabriken haben schon Stevia Versuchsfelder und warten auf die Freigabe des süßen Krautes als Süßstoff.

Natürlich süßen mit Bienenhonig
Wer etwas wirklich natürliches sucht, ist bei Bienenhonig gut aufgehoben. Der Honig sollte aber während des  Abschleuderns von den Waben und auch später nicht über 40 Grad Celsius erwärmt worden sein, damit er seine wertvollen Inhaltsstoffe nicht verliert. Viele Menschen empfinden den Honiggeschmack als ideale Süße und ziehen Honig dem Zucker, Fruchtzucker und anderen Süßstoffen wie Stevia vor. In jedem Falle ist Honig natürlich und auch gesundheitsförderlich – im Übermaß natürlich nicht.

Erfahren Sie mehr in den imedo-Gesundheitsnews:
Mit Süßstoff abnehmen?
Stevia ist mit Vorsicht zu genießen

Bildquelle: pixelio.de, Thomas Max Müller

Zucker oder Süßstoff? Gesund oder gefährlich?

Tags: , , , , , ,


Obwohl täglich viele Millionen Menschen in Deutschland Zuckerersatzmittel verzehren, sind die Unwissenheit und Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Süßstoffs groß. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de befragt ab heute 14 Tage lang seine Gesundheitscommunity und alle ernährungsbewussten Internetnutzer in einer Online-Umfrage nach ihrer Meinung zu Süßstoffen. Jeder kann in den imedo-Gesundheitsnews abstimmen und sich umfassend über die Möglichkeiten, und auch Gefahren der verschiedenen Süßstoffarten und des noch nicht zugelassenen Stevia informieren.

Immer mehr Menschen verwenden Süßstoff anstatt Zucker (Saccharose), um Speisen oder Kaffee zu süßen. Es ist durchaus viel versprechend, zuckersüß zu essen und trinken, ohne dabei Kalorien aufzunehmen: Sozusagen diätfrei abnehmen beim Essen. Außerdem bieten Süßstoffe Karies verursachenden Bakterien keine Nahrung. Zudem ist Süßstoff deutlich billiger als Zucker. Obwohl Süßstoff auf das Gramm gerechnet mehr kostet, süßt er bis zu 3.000-mal so stark wie Zucker und der Verbraucher erhält so deutlich mehr Süße fürs Geld.

Doch was hat es auf sich mit dem Mythos Süßstoff? Gerüchte und Geschichten ranken sich um Zuckerersatzstoffe wie Aspartam und den in Deutschland nicht zugelassenen Stoff Stevia. Schlagworte wie Krebsrisiko, Allergie und Epilepsie fallen immer wieder in der Diskussion. Welche Auswirkungen haben Süßstoffe auf den Insulinspiegel? Bekommt man von Süßstoff Hunger? Ist er gesund oder ungesund? Ist Aspartam giftig? Eignen sich Süßstofftabletten zum Abnehmen im Rahmen einer Diät?


Erfahren Sie mehr in den imedo-Gesundheitsnews zum Thema Süßstoffe:

Mit Süßstoff abnehmen?

Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen

Stevia ist mit Vorsicht zu genießen

Diskutieren Sie in der Gesundheitscommunity von imedo.de mit anderen Menschen über gesunde Ernährung. Zum Beispiel in der Gruppe „Nahrungsmittel und Inhaltsstoffe”.

Bildquelle: Lichtbild Austria, pixelio.de

Mit Süßstoff abnehmen?

Tags: , , , , , , , , ,


Über keinen Lebensmittelzusatzstoff gibt es so viele haltlose Behauptungen wie über Süßstoff. Jeden Tag verwenden mehr als eine Milliarde Menschen Süßstoff. Süßstoffe gehören zur Gruppe der Süßungsmittel und der Zusatzstoffe. Sie schmecken „süßstoffsüß“ und nicht „zuckersüß“ und haben in der Regel auch keine weiteren Zuckereigenschaften, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Die in Deutschland zugelassenen Süßstoffe sind zwischen 30 und 3.000 mal so süß wie Zucker (Saccharose). Außerdem fördern sie im Gegensatz zu Zucker nicht die Entstehung von Karies.

Über keinen anderen Zusatzstoff gibt es so viele Mythen wie über Süßstoff. Insbesondere paradoxe Behauptungen wie Süßstoff wäre für die Entstehung von Hunger oder Appetit oder gar die Entstehung von Übergewicht verantwortlich, halten sich beständig, auch wenn eine Vielzahl von Studien das Gegenteil beweist. Bei Süßstoffen versagt scheinbar die Macht der Wissenschaft. Lobbyisten und ausgewiesene Nichtexperten können mit ihrem Halbwissen in Büchern, im Fernsehen, in Online-Foren sowie Zeitungen und Zeitschriften landen. Aber andererseits gibt es auch Behauptungen, dass Süßstoffe schlank machen.

Paradoxe Behauptungen halten sich besonders lange in den Köpfen und so ist es nicht verwunderlich, dass noch heute viele Verbraucher und leider sogar Mediziner und Ernährungsfachleute die Behauptung, dass Süßstoffe Hunger auslösen oder den Appetit anregen, tatsächlich glauben. Es gibt keine Studie, die diese Aussage belegt. Demgegenüber gibt es aber viele Studien, die beweisen, dass der Konsum von Süßstoff keinen Hunger auslöst und auch den Appetit nicht anregt. Der in diesem Zusammenhang postulierte cephalische Insulinreflex ist in wissenschaftlichen Studien niemals belegt aber vielfach widerlegt worden: Studien beweisen, dass der Geschmack süß nicht zur Insulinfreisetzung führt – das Gegenteil konnte übrigens niemals bewiesen werden.

Süßstoff – entdeckt und verboten

Der Deutsche Chemiker Prof. Dr. Constantin Fahlberg entdeckte in den Jahren 1878 und 1879 zusammen mit dem US-amerikanischen Chemiker Prof. Dr. Ira Remsen an der Johns Hopkins University in Baltimore den Süßstoff Saccharin. Das Wort Saccharin leitet sich vom griechischen Wort für Zucker (sakcharon) ab. 1886 eröffnete Fahlberg in Salbke bei Magdeburg die erste Saccharinfabrik der Welt. Bereits 1898 kam es durch Proteste der Landwirtschaft und der Zuckerindustrie zum ersten Süßstoffgesetz (Süßstoff-Prohibition), das die Produktion, den Import und die gewerbliche Verwendung von Saccharin unter Strafe stellte. Der Lobbyismus hat also schon sehr früh gegen Süßstoff agiert. Seit dieser Zeit blüht die Gerüchteküche und trotzdem verwenden jeden Tag eine Milliarde Menschen Süßstoff und setzen auf die süßende Kraft der Substanzen, die zwar schmecken, aber keine Energie liefern.

In der Europäischen Union sind momentan acht Süßstoffe zugelassen:

  1. Acesulfam-Kalium (E-950), 130 – 200 x süßer als Zucker, endeckt von Karl Clauß (1967)
  2. Aspartam (E-951), 200 x süßer als Zucker, entdeckt von James M. Schlatter (1965)
  3. Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962), 350 x süßer als Zucker
  4. Cyclamat (E-952), 30 – 50 x süßer als Zucker
  5. Saccharin (E-954), 300 – 500 x süßer als Zucker, entdeckt von Constantin Fahlberg / Ira Remsen (1878)
  6. Sucralose (E-955), 600 x süßer als Zucker, endtdeckt vonShashikant Phadnis (1975)
  7. Thaumatin (E-957), 2.000 – 3.000 x süßer als Zucker, Erstbeschreibung 1855
  8. Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-95, 400 – 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Horowitz und Gentili (1963)

Durch Mischung werden Süßstoffe noch süßer
Durch die Mischung von verschiedenen Süßstoffen verbessert sich die Geschmackswirkung und es kommt zu einer Synergie: Eine Süßstoffmischung ist süßer als die addierte Süßkraft der Einzelsüßstoffe in der Mischung. Süßstoff ist als Tablette, in flüssiger Form und als Streusüße im Handel erhältlich. Flüssige Süßstoffe eignen sich hervorragend zum süßen von kalten und warmen Getränken, Milchprodukten oder Obstspeisen. Süßstofftabletten sind praktisch zum Süßen von warmen Getränken und Streusüße kann Zucker bei vielen Speisen ersetzen. Da Süßstoff im Vergleich zu Zucker keine konservierende Eigenschaft hat, sind süßstoffgesüßte Konfitüren nicht so gut haltbar. Außerdem gibt Süßstoff im Vergleich zu Zucker bei Teigen kaum Masse und hat keine guten Backeigenschaften. Daher sollte bei Kuchenteigen maximal die Hälfte der angegebenen Zuckermenge durch Süßstoff ersetzt werden. Die Süßkraft einer Süßstoff-Tablette entspricht einem Stück Würfelzucker oder einem Teelöffel Zucker. Ein Löffel Streusüße süßt so stark wie ein Teelöffel Zucker. Die Süßkraft von Flüssigsüßstoffen entspricht durchschnittlich einem Teelöffel Zucker pro Tropfen – die Dosierungsangaben auf der Verpackung sollten beachtet werden.

Süßstoffe sind Lebensmittelzusatzstoffe
Süßstoffe sind Zusatzstoffe und diese unterliegen der Süßungsmittelrichtlinie der Europäischen Union. Bei Lebensmittelzusatzstoffen ist die Aufnahme durch den ADI-Wert geregelt. Der ADI-Wert gibt an, wie viel des Zusatzstoffes der Mensch jeden Tag gefahrlos aufnehmen kann. Die Abkürzung ADI steht für Accetable Dialy Intake. Die Süßstoffe Thaumatin und Aspartam-Acesulfam-Salz werden als völlig unbedenklich eingestuft und tragen die ADI-Bewertung: „Keine Beschränkung“. Eine Überschreitung der ADI-Werte ist bei normaler Ernährungsweise dauerhaft praktisch nicht möglich.

Aspartam ist ungefährlich
In den letzten Jahren ist immer wieder der Süßstoff Aspartam in der Diskussion. Die immer wieder von Nichtwissenschaftlern postulierten Nebenwirkungen konnte jedoch niemals wissenschaftlich bestätigt werden. Aktuelle Studien beweisen, dass Aspartam sicher ist und alle anderen Aussagen wissenschaftlich unbegründet sind. Der Süßstoff Aspartam ist nicht so hitzestabil und sollte daher eher kalten oder warmen – aber nicht heißen – Speisen und Getränken zugefügt werden. Beim Kochen oder Backen verliert Aspartam einen Teil seiner Süßkraft. Der Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“, der bei Produkten, die Aspartam enthalten, angegeben sein muss, ist nur für Verbraucher wichtig, die unter der Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie leiden.

Der Süßstoff Saccharin ist nach wissenschaftlicher Einschätzung wie alle anderen Süßstoffe nicht krebserregend oder in irgendeiner anderen Weise gesundheitsschädigend. Die unter Maximaldosis bei der Ratte in den siebziger Jahren erhobenen Befunde sind nachweislich nicht auf den Menschen übertragbar. Aber gesundheitsförderlich sind Süßstoffe damit noch lange nicht: Wer gesund leben möchte, sollte auch den Geschmack Süß nicht übertreiben.

Blähungen und Durchfall durch Süßstoff
Die Behauptung, dass Süßstoffe Blähungen und Durchfall auslösen ist ebenfalls falsch. Dafür sind vielmehr Zuckeraustauschstoffe und nicht Süßstoffe verantwortlich. Zu den Zuckeraustauschstoffen, die Verdauungsprobleme auslösen, gehören insbesondere Isomalt, Sorbit, Xylit und Mannit. Laktoseintolerante Menschen müssen beachten, dass Süßstoff-Tabletten Milchzucker (Laktose) als Trägersubstanz haben. Flüssige Süßstoffe sind frei von Laktose.

Süßstoffe sind nicht in Mastmitteln enthalten
Falsch ist auch die Aussage, dass Süßstoffe Mastmittel sind. Der Agrarexperte Prof. Dr. Edgar Schulz von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig betont, dass Süßstoffe zum Süßen und Aromatisieren von Kälber- und Ferkelfutter eingesetzt wird, um es nach dem Absetzen von Kuh- oder Sauenmilch für die Jungtiere akzeptabler zu machen. In der Mastphase ist das Futter frei von Süßstoff.

Süßstoff ist kein Fatburner
Durch Süßstoffe erhöht sich nachweislich auch nicht das Verlangen nach süßen Speisen. Übergewichtige, die zur Buttercremetorte Kaffee mit Süßstoff bestellen, können nicht erwarten, dass sie abnehmen. Süßstoffe haben keine pharmakologische Wirkung, die das Körpergewicht senkt. Vielmehr sind Süßstoffe kalorienfrei. Wer grundsätzlich Zucker durch Süßstoff ersetzt, führt dem Körper dadurch weniger Kalorien zu. Dieses Kaloriendefizit kann im Rahmen einer Ernährungsumstellung, Bewegungsintensivierung und Umstellung des Verhaltens zu einer Gewichtsreduktion führen. Verschiedene Studien belegen, dass der Ersatz von zuckerhaltigen Softdrinks durch süßstoffgesüßte Alternativen zur Reduktion des Körpergewichts führt. Dieser Effekt scheint insbesondere bei Kindern und Jugendlichen deutlich zu sein und negative Wirkungen sind bisher nicht aufgetaucht. Süßstoff kann demzufolge ein sinnvoller aber nicht notwendiger Bestandteil einer Reduktionskost sein.

Mit Süßstoff abnehmen
Durch den konsequenten Ersatz von Zucker durch Süßstoff ließen sich bei der Durchschnittsernährung täglich rund 400 Kilokalorien einsparen. Das entspricht einer jährlichen Einsparung von fast 150.000 Kilokalorien. Theoretisch ließe sich durch eine solche Kalorieneinsparung das Körpergewicht um 20 Kilogramm senken. Wer Süßstoff als Alibi für die Kalorienvergiftung durch eine Überernährung missbraucht, muss sich nicht wundern, dass sein Körpergewicht ansteigt. Dafür ist dann allerdings nicht der Süßstoff verantwortlich.

Natürliche Bestandteile entgegen dem Mythos
Wer glaubt, dass alle Süßstoffe synthetisch sind und grundsätzlich der chemischen oder pharmazeutischen Industrie entstammen, irrt, denn der Süßstoff Thaumatin wird aus der Katemfe-Frucht und Neohesperidin-Dihydrochalcon aus den Schalen von Bitterorangen gewonnen. Es muss also niemand mehr auf die Zulassung von Stevia als Süßstoff warten. Süßstoffe natürlichen Ursprungs gibt es bereits. Und der Süßstoff Aspartam wird aus zwei natürlichen Eiweißbausteinen hergestellt. Aber auch die Natürlichkeit einiger Süßstoffe lässt die Kritiker nicht verstummen.

Der Süßstoff Stevia
An den Haaren herbeigeholt ist auch, dass sich die Süßstofflobby und die Süßstoffproduzenten gegen die Zulassung von Stevia in Europa richten. Gerade die Süßstoffindustrie sucht nach neuen Süßungsmitteln und wäre glücklich, wenn Stevia endlich zugelassen würde.

Studien zeigen, dass Stevia eine krebserregende Wirkung haben könnte und auch nicht ungiftig ist. Allein dadurch, dass Stevia in asiatischen Ländern beliebt ist, lässt sich keine Unbedenklichkeit ableiten. Das beweist auch der Geschmacksverstärker Natrium-Glutamat, der in diesen Ländern sozusagen zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Zudem scheint Stevia die Zeugungsfähigkeit des Mannes zu beeinflussen und wird in Südamerika sogar als Empfängnisverhütungsmittel von Männern verwendet. Auch eine fruchtschädigende Wirkung kann im Tierversuch durch Stevia nachgewiesen werden. Die negativen Wirkungen betreffen aber nicht Stevia selbst, sondern das Abbauprodukt Steviosid. Die von internationalen Organisationen wie der FAO sowie WHO festgelegten Höchstaufnahmemengen weisen deutlich darauf hin, dass Stevia keinesfalls vollständig unbedenklich ist. Andernfalls hätte Stevia den GRAS-Status erhalten und würde als gänzlich sicher bezeichnet. Die Abkürzung GRAS steht für Generally Recognized As Safe. Diesen Status vergibt die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) für Substanzen wie beispielsweise Lebensmittelzusatzstoffe, die allgemein als sicher angesehen werden. Die Stevia Befürworter sollten im Sinne ihrer eigenen Gesundheit abwarten, was die Wissenschaft ergibt und auf andere Süßstoffe natürlicher Quelle zurückgreifen. Die imedo-Gesundheitsnews raten daher: “Stevia ist mit Vorsicht zu genießen”

Viel hilft nicht viel
Grundsätzlich gilt, dass es aus ernährungsphysiologischer Sicht sinnvoll ist, Zusatzstoffe maßvoll einzusetzen. Das trifft auch für Süßstoffe zu. Übermäßigen Zuckerkonsum durch Süßstoff zu ersetzen ist wenig sinnvoll. Demgegenüber ist es zweckmäßig, den süßen Geschmack nicht zu übertreiben. Übergewichtige Menschen können zur Gewichtsreduktion und in der nachfolgenden Phase der Gewichtsstabilisierung auf Süßstoffe zurückgreifen, wenn sie den süßen Geschmack kalorienfrei genießen möchten. Diabetiker und Menschen die unter Fettleber sowie erhöhten Blutfettwerten (Hypertriglyzeridämie) leiden, profitieren ebenfalls von Süßstoffen.

Die 17 wichtigsten Süßstoffmythen

  1. Süßstoff ist krebserregend: Falsch
  2. Süßstoffe sind gesundheitsschädlich: Falsch – bei Einhaltung der täglichen Höchstaufnahmemenge
  3. Süßstoffe beeinflussen die Insulinproduktion: Falsch
  4. Süßstoffe nehmen Einfluss auf die Hunger-Sättigungs-Regulation und lösen Hunger oder Appetit aus: Falsch
  5. Süßstoffe machen schlank: Falsch – Übergewichtige werden nicht durch aber gegebenenfalls mit Süßstoffen schlanker
  6. Süßstoffe sind chemische Kunstprodukte: Falsch – die Süßstoffe Aspartam, Thaumatin und Neohesperidin-Dihydrochalcon haben einen natürlichen Ursprung (Pflanzenteile) oder werden aus Eiweißbausteinen (Aminosäuren) hergestellt
  7. Süßstoffe sind Mastmittel für Tiere oder in solchen enthalten: Falsch
  8. Süßstoffe lösen den cephalischen Insulinreflex aus: Falsch
  9. Süßstoffe erhöhen das Verlangen nach Süßem und Süßigkeiten: Falsch
  10. Süßstoff ist teuer: Im Vergleich zu Zucker ist Süßstoff unglaublich preiswert und wird daher reichlich von der Industrie eingesetzt
  11. Süßstoff eignet sich nicht zum Backen – Falsch, aber im Gegensatz zu Zucker liefern Süßstoffe keine Masse und unterstützen nicht die Backeigenschaften von Teigen
  12. Saccharin löst Blasenkrebs beim Menschen aus: Falsch – aber möglicherweise in Maximaldosis bei der Ratte
  13. Stevia ist ungefährlich und sicher: Wahrscheinlich nicht
  14. Süßstoffe sind gesund: Süßstoffe sind bei Einhaltung der ADI-Werte sicher unschädlich, aber gesundheitsförderlich eher nicht – auch wenn sie beim Abnehmen helfen und die Diabetestherapie erleichtern können
  15. Süßstoffe lösen Blähungen und Durchfall aus: Falsch – dafür sind Zuckeraustauschstoffe wie Isomalt, Sorbit, Xylit oder Mannit verantwortlich
  16. Die Süßstoffindustrie ist gegen Stevia: Falsch – sie würde Stevia gerne als Süßstoff vermarkten
  17. Der Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ bedeutet eine Gefahr: Falsch – der Süßstoff Aspartam enthält den natürlichen Eiweißbaustein (die Aminosäure) Phenylalanin – der Hinweis ist nur für Patienten, die unter der Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie leiden, relevant

Ein weiterer Mythos wird von den imedo-Gesundheitsnews aufgelöst: Mythos Cola

Wie Sie mit Hilfe von Süßstoffen oder auf andere Art und Weise abnehmen können, erfahren Sie von den Mitgliedern der imedo-Gesundheitscommunity in der Gruppe „Abnehmen“

________________________________________________________________________________

Quellen und wissenschaftliche Belege zum Thema Süßstoff:

Online
http://www.springerlink.com/content/0gx90hrh2kvgj3lk/
http://cebp.aacrjournals.org/cgi/content/abstract/18/8/2235
http://annonc.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/18/1/40
http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1211902454236.htm
http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1211902454309.htm
http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1178620765743.htm

Journale
De la Hunty etal.: „A review of the effectiveness of aspartame in helping with weight control.” British Nutrition Foundation Nutrition Bulletin 31 (2006): 115-128.
Gallus etal.: „Artificial sweeteners and cancer risk in a network of case–control studies.” Annals of Oncology, 18 (2007): 40 – 44.
Ludwig etal.: Relation between consumption of sugar-sweetened drinks and childhood obesity: a prospective, observational analysis, The Lancet, Vol. 375/2001, 505–508
Tordoff etal.: Effect of drinking soda sweetened with aspartame or high-fructose corn syrup on food intake and body weight, Am J Clin Nutr, 51/1990, 963-969
D.M. DellaValle, L.S. Roe, B.J. Rolls, Does the consumption of caloric and non-caloric beverages with a meal affect energy intake?, Appetite 44 (2005) 187-193
ROLLS B.J.; 1991: Effect of intense sweeteners on hunger, food intake and body weight: a review. American Journal of Clinical Nutrition 53, S. 872-878
RENWICK A.G.; 1994: Intense sweeteners, food intake, and the weight of a body of evidence. Physiology & Behaviour 55, S. 139-143
DREWNOWSKI A.; 1995: Intense sweeteners and the control of appetite. Nutrional Reviews 53, S. 1-7
ROGERS P.J., BLUNDELL J.E., HILL A.J.; 1988: Uncoupling sweet taste and calories: comparison of the effect of glucose and three sweeteners on hunger and food intake. Appetite 11, S. 54-61
HÄRTEL B., GRAUBAUM H.-J., SCHNEIDER B.; 1993: Einfluss von Süßstoff-Lösungen auf die Insulinsekretion und den Blutglucosespiegel. Ernährungs-Umschau 40, S. 152-156
STEINIGER J., GRAUBAUM H.J., STEGLICH H.D., SCHNEIDER A., METZNER C.; 1995: Gewichtsreduktion mit saccharose- oder süßstoffhaltiger Reduktionskost? Ernährungs-Umschau 42, S. 430-437
FÖRSTER H.; 1993: Einfluss des Süßstoffs Aspartam auf den Appetit. Aktuelle Ernährungs-Medizin 18, S. 331–337
RABEN A., VASILARAS T.H.; 2002: Sucrose compared with artificial sweeteners: different effects on ad libitum food intake and body weight after 10 wk of supplementation in overweight subjects. American Journal of Clinical Nutrition 76, S. 721-729

Deutsche essen zu viel Zucker

Tags: , , , , ,


Die Essgewohnheiten der Deutschen verändern sich zum Positiven. Seit mehreren Jahren steigt der Verbrauch an Obst und Gemüse stetig, zudem essen die Menschen mehr Fisch. Nur zwei Laster halten sich weiterhin hartnäckig auf dem Speiseplan: zu viel Fleisch und Zucker. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Deutschen essen zu süß. Der Zuckerverbrauch hat seit 1995 um 400 Gramm pro Kopf und Jahr zugenommen, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) am Mittwoch in Bonn bei der Vorstellung ihres aktuellen Ernährungsberichts mitteilte. Zucker sei ein „leerer“ Energieträger, der keine Vitamine und Mineralstoffe enthalte.

Positiv bewerten die Ernährungsexperten den Anstieg des Verbrauchs von Getreide, Obst und Gemüse. Die Deutschen essen nun 1,9 Kilogramm mehr Getreide, 1,4 Kilogramm mehr Obst, sowie 1,1 Kilogramm mehr Gemüse pro Kopf und Jahr. Pflanzliche Lebensmittel zeichneten sich besonders durch eine geringe Energie- und hohe Nährstoffdichte aus.

Deutsche konsumieren weniger Alkohol und Margarine

Günstig zu bewerten sei außerdem, dass der Konsum von Fisch wieder steigt. Der Geflügelfleischverbrauch legte sogar deutlich zu. Rückläufig ist der Verbrauch von Alkohol, Eiern, Fleisch, tierischen Fetten und Margarine.

Kartoffeln verbrauchen die Deutschen zunehmend weniger, der Konsum von frittierten und somit kalorienreichen Kartoffelerzeugnissen steigt hingegen seit Mitte der 90er Jahre. Auch der Getreideverbrauch wird seit 2001 wieder größer. Über Jahrzehnte betrachtet geht der Frischmilchkonsum zurück, was aber durch die Zunahme im Verbrauch von Käse und Frischmilcherzeugnissen kompensiert werde.

Der Fleischverbrauch ist nach wie vor hoch

Nach Angaben der DGE ist der Fleischverbrauch in Deutschland immer noch hoch. Zwar ist Fleisch reich an zahlreichen Vitaminen und Spurenelementen, enthält aber auch unerwünschte gesättigte Fettsäuren. Ein hoher Fleischverzehr kann je nach Zubereitungsform, wie fettreiche Soßen oder Panaden, auch eine erhöhte Fettzufuhr bedingen.

Der Ernährungsbericht der DGE

Für ihren Ernährungsbericht wertet die DGE die Agrarstatistik aus, die repräsentative Informationen über Entwicklungen des Lebensmittelverbrauchs ermöglicht. Der letzte Ernährungsbericht erschien im Jahr 2004.

Zucker spielt vor allem im Leben von Diabetikern eine große Rolle. Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie über das neue Olympiaprogramm für Diabetiker.

Naschkatzen-Studie: Jeder Fünfte greift täglich zu Süßigkeiten

Tags: , , , ,


Ob Weihnachtszeit oder nicht – jeder fünfte Bundesbürger greift täglich zu Schokolade, Gummibärchen und Bonbons. Eine Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, kurz ABDA, hat auch gezeigt, wo die größten Naschkatzen der Bundesrepublik leben. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichet.

Knapp 3400 Bundesbürger hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände befragt, um das Naschverhalten der Deutschen herauszufinden. Das Ergebnis: Jeder fünfte Deutsche isst täglich Süßigkeiten, jeder Zweite greift zweimal in der Woche zu Bonbons und Schokolade.

Die Spitze bildet die Hauptstadt. 27 Prozent der Berliner essen täglich Süßigkeiten, 35 Prozent zweimal pro Woche. Am seltesten hingegen greifen die Thüringer zu Süßigkeiten – nur zehn Prozent naschen in dem Bundesland täglich.

Süßigkeiten enthalten viel Fett und Zucker

Erschreckend ist aber auch, dass in 30 Prozent der Haushalten mit Kleinkindern täglich Naschereien zur Verfügung stehen. In knapp der Hälfte aller Haushalte mit kleinen Kindern wird zweimal wöchentlich genascht. In Haushalten mit Schulkindern sind es 26 Prozent und 43 Prozent.

„Was oft vergessen wird: Süßigkeiten enthalten nicht nur viel Zucker, sondern meist auch sehr viel Fett. Größere Mengen an Süßigkeiten fördern Übergewicht, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen“, erklärt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekenkammer. „Plätzchen, Schokolade und Co. deshalb nur in kleinen Mengen essen und in Ruhe genießen.“

Schokolade jedoch, ist nicht nur ungesund. Die imedo-Gesundheitsnews verraten, warum ein Stück Schokolade sogar gesundheitsförderlich sein kann.

Auch mit Obst kommen Naschkatzen auf ihre Kosten. Herbstzeit ist beispielsweise Apfelzeit und der Apfel ist nicht nur schmackhaft, sondern zudem gesund. Mehr Informationen erhalten Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: BirgitH, pixelio.de

Kinder essen viel Zucker zum Frühstück

Tags: , , , ,


Die bei Kindern beliebten Schoko-Chips, Knusper-Flakes und Pops sind keine gute Grundlage für den Schultag. Die Stiftung Warentest hat 30 Frühstücksprodukte für Kinder getestet. Nur ein Produkt wurde als bestes mit dem Urteil „befriedigend“ ausgezeichnet. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt vor zu hohem Zuckerkonsum zum Frühstück.

Von den Beschreibungen der sogenannten Cerealien mit Honig werden viele Eltern geblendet. Die Stiftung Warentest hat 16 Schoko-Cerealien-Produkte getestet und 14 mit Honig oder Zucker. Fast alle mit schlechtem Ergebnis. 24 Produkte erhielten die Note „ausreichend“, fünf wurden als „mangelhaft“ bewertet.

Nach Angabe der Stiftung Warentest sollte man sich nicht von Angaben wie „mit Honig“ beeindrucken lassen. Ernährunsphysiologisch ist Honig nicht besser als Zucker. Die getesteten Produkte bestehen meistens aus 25 bis 35 Prozent aus Zucker, vier Produkte sogar zu 50 Prozent. Das einzige Produkt, das mit „befriedigend“ ausgezeichnet wurde, ist „Penny Granola Choc Blop“.

Kaum Ballaststoffe in zuckerhaltigen Frühstücksflakes

Ballaststoffe, die für ein längeres Sättegefühl sorgen und die Verdauung regeln, wurden nur in kleinen Mengen gefunden. Bei einem Bioprodukt waren fast gar keine Ballaststoffe vorhanden. Fast jedes dritte Produkt wurde in diesem Punkt mit „mangelhaft“ bewertet.

Die auf den meisten Packungen beworbenen Vitamine und Mineralstoffe sind überflüssig. Kinder werden auch ohne diese Anreicherungen ausreichend damit versorgt.

Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar. Die imedo-Gesundheitsnews informieren. Das Frühstücksei gehört zu einem gesunden Frühstück dazu. Mit den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr.

Bildquelle: BrandtMarke, pixelio.de

Fruchtzucker kann ungesund sein

Tags: , , , ,


Mit der Süße aus Früchten“ – mit diesem Slogan werden momentan viele Verbraucher gelockt, die sich gesund ernähren und dabei auf Kristallzucker verzichten wollen. Doch Fruchtzucker ist nicht so gesund, wie Hersteller ihn darstellen. Zu viele Produkte enthalten mittlerweile den vermeintlichen gesunden Zucker. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt vor dem Konsum von Fruchtzucker. Was für Diabetiker gut ist, muss aber nicht für gesunde Menschen zutreffen.

Statt mit Kristallzucker süßen Produzenten immer mehr Lebensmittel mit Fruchtzucker. Doch der vermeintlich gesündere Genuss kann auch Beschwerden hervorrufen. Denn zu viel Fruktose kann Magenschmerzen und Durchfall verursachen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, da der menschliche Verdauungsapparat für deren Verarbeitung nicht geschaffen sei. So seien selbst für gesunde Menschen schon mehr als 35 Gramm Fruchtzucker pro Mahlzeit, die etwa in zwei Gläsern Apfelsaft enthalten sind, zu viel.

Magen- und Darmbeschwerden durch Fruktose

Die Verbraucherzentrale warnt vor allem vor vermeintlich kalorienarmen Wellness-Getränken. Etwa jeder dritte Deutsche kann die Aufnahme von mehr als 25 Gramm Fruchtzucker am Tag nicht vertragen. Die Folge: Fruktose-Unverträglichkeit mit Magen- und Darmbeschwerden.

Fruchtzucker erhöht Blutfettwerte

Fruchtzucker verschlechtert zudem die Blutfettwerte. Im Rahmen einer amerikanischen Studie ernährten sich Männer fünf Wochen lang fruktosereich. Das Ergebnis: Cholesterin- und Triglyceridenwerte stiegen stark an und blieben auch länger erhöht. „Bei den Frauen fanden wir keinen solch dramatischen Effekt. Die Bluttfettwerte waren nur bei einzelnen Probandinnen leicht erhöht“, sagte der Studienleiter John Bantle von der Universität in Minnesota. Nach dieser Erkenntnis vermuten die Forscher, dass die Östrogene in den Stoffwechsel einwirken und die Umwandlung der Zucker in Fett regulieren. Welche Rolle die Östrogene spielen, muss noch weiter erforscht werden.

Fruchtzucker löst kein Sättigungsgefühl aus

Eine weitere Gefahr von Fruchtzucker besteht darin, dass er kein Sättigungsgefühl auslöst. Zu diesem Ergebnis kamen Matthias Tschöp und sein Team von der Universität Cincinnati. Sie gaben Mäusen eine Fruktoselösung zu trinken. Die Tiere senkten zwar ihre Kalorienzufuhr, nahmen aber im Gegensatz zu anderen Mäusen, die nur Wasser zu trinken bekamen, zu. Der Wert des Körperfetts stieg an und die Leber verfettete. Bei Ratten wurde in dem Versuch auch Diabetes Typ 2 im Frühstadium festgestellt.

Grundsätzlich können den Angaben zufolge zwar fünf Portionen Gemüse oder Obst – davon ein Glas Saft – pro Tag problemlos verzehrt werden. Darüber hinaus sollte die Fruchtzuckeraufnahme aber möglichst eingeschränkt werden. Es ist daher ratsam, beim Lebensmittelkauf darauf zu achten, ob Fruktose, Fruchtzucker oder Fruktose-Glukose-Sirup in der Zutatenliste aufgeführt sind. Und auch Fruchtsäfte sollten am besten nur in Maßen getrunken werden.

Fruktose-Unverträglichkeit ist nicht selten. Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie über Unverträglichkeiten und Lebensmittelallergien.

Wissenswertes über Fruktose erfahren Sie durch das imedo-Medizinlexikon.

Bildquelle: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt, pixelio.de; pauline, pixelio.de

Gummibärchen gegen Karies

Tags: , , ,


So manch ein Werbespot verspricht es, US-Forscher könnten es jetzt wahr machen: Süßes essen und trotzdem gesund bleiben. Geht das? Eine Forschungsgruppe an der Universität Washington hat Gummibärchen entwickelt, die aktiv gegen Karies wirken. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet von der gesunden Nascherei.

Eine Forschungsgruppe der Universität Washington um den Wissenschaftler Kiet A. Ly hat Gummibärchen entwickelt, die im Gegensatz zu ihren Brüdern, die Kinder und Erwachsene ebenso froh machen, tatsächlich einen Nutzen haben. Wo bisher die kleinen Gelatinebären nicht gerade berühmt dafür waren, besonders zahnfreundlich zu sein, sollen die neuen Gummitiere aus dem Labor sogar aktiv gegen Karies kämpfen.

Das Geheimnis der Gummibärchen liegt im Xylitol
Es ist schon länger bekannt, dass der Zuckerersatzstoff Xylitol gegen Karies hilft. Bislang war es nur sehr schwierig, ihn Kindern schmackhaft zu machen. Denn der Wirkstoff muss lange genug im Mund bleiben, damit ihn die Kariesbakterien auch aufnehmen können. Diese mögen nämlich vor allem das Süße, was sie so verhängnisvoll macht. Hängt am Süßen jedoch Xylitol, gehen sie daran zugrunde, weil sie es nicht verdauen können.

Die Forscher erfanden nun Gummibärchen, die gut genug schmecken, um die Kinder dazu zu animieren, diese lang genug im Mund zu behalten, damit die Fäulnisbakterien das Xylitol aufnehmen können. Das Ergebnis einer Testblindstudie bei Grundschülern ergab die Zauberformel: Man nehme drei Mal täglich vier der Gummibärchen mit Xylitol und Karies verursachender Zahnbelag geht deutlich zurück.

Xylitol in den Gummibärchen kann noch mehr

Die Forschung vermutet, dass Xylitol noch viel mehr kann. Wahrscheinlich beugt es auch Mittelohrentzündungen und Knochenschwund vor. Mit den Ergebnissen der Kariesstudie im Gepäck hoffen die Forscher nun darauf, eine breiter angelegte Studie durchführen zu können. Und Probanden zu finden, die mehrmals täglich leckere Gummibärchen essen „müssen“ dürfte doch nicht so schwer sein, oder?

Auch Schokolade kann gesund sein. Die imedo-Gesundheitsnews verraten, warum.

Über die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen hinsichtlich Süßigkeiten, informieren ebenfalls die imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Klaus Steves, pixelio.de

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

Jetzt Interviews lesen!

Werbung