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Spinat fördert die Entstehung von Nierensteinen und Osteoporose

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Der hohe Oxalsäuregehalt im Spinat kann sich zu einem Gesundheitsrisiko speziell für Nierensteinpatienten entwickeln, klärt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de auf. Betroffene sollten auf einen übermäßigen Konsum von Spinat verzichten, so Müller.

Oxalsäure in Verbindung mit Mineralstoffen

Oxalsäure ist eine weit verbreitete „Pflanzensäure“. Der menschliche Körper kann sie nicht verarbeiten und scheidet sie mit dem Urin aus. In hoher Dosierung ist Oxalsäure ungesund. Akute Vergiftungen durch den Verzehr von Gemüse sind jedoch nicht zu befürchten. Oxalsäure kann die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Eisen aus der Nahrung binden und so die Versorgung mit diesen wichtigen Inhaltsstoffen empfindlich stören. Der Oxalsäuregehalt vieler pflanzlicher Lebensmittel ist eine entscheidende Ursache für die Eisenmangel-Anämie bei vielen Vegetariern. Zudem kann Oxalsäure zu Osteoporose führen. Im Organismus verbindet sie sich mit Kalzium zu Kalziumoxalat. Diese Verbindung kann zu Nierensteinen führen. Kalziumoxalatsteine sind die häufigste Form der Nierensteine und machen etwa 60 Prozent aus. Außerdem entzieht Oxalsäure den Zähnen Kalzium und schädigt den Zahnschmelz.

Spinat ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen

Spinat besteht aus knapp 90 Prozent Wasser und ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Lange galt der Eisenanteil im Spinat als außergewöhnlich hoch. Auch wenn der Physiologe Gustav von Bunge sich 1890 in der Kommastelle irrte, hat der Spinat mit 3,5 statt unglaublichen 35 Milligramm pro 100 Gramm einen viermal höheren Eisenanteil als beispielsweise Rotkohl oder Kopfsalat. Des Weiteren ist Spinat auf Grund des Folsäurereichtums ein Muss für Schwangere, denn das B-Vitamin trägt zur Entwicklung des Nervensystems des ungeborenen Kindes bei. Vitamin A und Vitamin C, die im Spinat reichlich vorkommen, stärken die Abwehrkräfte und schützen vor Infektionskrankheiten.

Zum Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten zum Thema gesunde Ernährung lädt die imedo-Community ein.

Zum Verständnis medizinischer Fachbegriffe dient das Medizinlexikon.

Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller (Medizinjournalist)

Mediterraner Brotsalat mit Zitrusfrüchten: gesundheitsbewusst essen mit imedo.de

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Gesundheitsbewusstes Kochen beginnt mit dem richtigen Einkauf, den richtigen Zutaten und dem Wissen über Inhaltsstoffe und ernährungsphysiologischen Wert der Lebensmittel. Die Zubereitung der Speisen sollte schonend sein und alle erwünschten Inhaltsstoffe erhalten. Jeder Leser der Gesundheitsnews kann mit den Rezepten und Tipps von imedo-Starkoch Martin Henschel* genussvoll selber kochen – günstig und mit wenig Aufwand. Essen Sie sich gesund und kochen Sie selbst!

Rote und gelbe Paprika sind reich an Beta-Carotin. Dieser Farbstoff ist wichtig für die Gesundheit. Zu den Carotinoiden gehört auch der rote Farbstoff Lycopin, der in Tomaten enthalten ist. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Lycopin vor bestimmten Krebserkrankungen schützen kann. Die Kombination aus Gemüse und Obst in diesem Salat ergibt einen Quell an gesundheitsförderlichen Vitalstoffen. Der hohe Gehalt an Antioxidantien macht den Salat zu einem perfekten Sommergenuss, denn gerade im Sommer ist durch die UV-Strahlung ein hoher oxidativer Stress gegeben. Dieser Stress kann durch Vitamin C, Vitamin E und auch Beta-Carotin vermindert werden.

Zutaten des Brotsalats:
1 Ciabattabrot
1 rote Zwiebel
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 kleine Schale Kirschtomaten
1 kleinen Bund Koriander
1 kleinen Bund Petersilie
2 Orangen
1 Grapefruit
Olivenöl
Sweet Chili Sauce (Asialaden)
1 Prise Meersalz
1 Prise Zucker
hellen Pfeffer
Balsamico Essig Bianco

Zubereitung des mediterranen Brotsalats:
Das Ciabattabrot in Würfel schneiden und die Brotwürfel mit etwas Olivenöl marinieren. Anschließend die Brotwürfel für 5 Minuten bei 170 Grad im Ofen backen, bis sie gold-braun sind.
In der Zwischenzeit Paprika, Orangen und Grapefruit in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Zwiebel, Koriander und Petersilie in feine Streifen schneiden und dazugeben. Den Salat mit Salz, etwas Sweet Chili Sauce, Olivenöl und Essig abschmecken. Der Salat kann relativ viel Flüssigkeit vertragen, da die Ciabattawürfel noch hinzu kommen und Wasser entziehen.
Den Salat für eine halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen und kurz vor dem Servieren die Brotwürfel unterheben.

Ein anderes imedo-Rezept mit viel Beta-Carotin ist der Obstsalat in Mango-Sternanis-Marinade.

Lesen Sie weiter bei der imedo-Gesundheitscommunity in der Gruppe „Essen aber was und wie?“.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef von Cuisine Passion ist er für die Kochkunst und für die kulinarische Betreuung auf hochkarätigen Events verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt – zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Bildquelle: Günther Schad, pixelio.de

Schneller, schlanker Gurkensalat: gesundheitsbewusst kochen mit imedo

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Gesundheitsbewusstes Kochen beginnt mit dem richtigen Einkauf, den richtigen Zutaten und dem Wissen über Inhaltsstoffe und ernährungsphysiologischen Wert der Lebensmittel. Die Zubereitung der Speisen sollte schonend sein und alle erwünschten Inhaltsstoffe erhalten. Jeder Leser der Gesundheitsnews kann mit den Rezepten und Tipps von imedo-Starkoch Martin Henschel* genussvoll selber kochen – günstig und mit wenig Aufwand. Essen Sie sich gesund und kochen Sie selbst!

In dieser Woche: Schneller, schlanker Gurkensalat

Ein leckerer Salat am Abend ist für Gesundheitsbewusste eine gute Alternative zu einem schweren Abendessen. Salate haben kaum Kalorien und gelten gemeinhin als das Gesündeste, was man essen kann. Doch ist er wirklich so gesund, wie man denkt?

Blattsalat ist arm an Vitaminen

Gerade Blattsalat wird beim Vitamingehalt überschätzt. Denn in einem Blattsalat stecken leider gar nicht so viel Vitamine und Nährstoffe, wie man gemeinhin annimmt. Er ist nicht ungesund, aber leider auch nicht übermäßig gesund: Blattsalat enthält in etwa so viele Nährstoffe wie ein Blatt Papier! Der Vitamin C Gehalt beträgt gerade mal 13 Milligramm, wobei die gleiche Menge Paprika mit 139 Milligramm mehr als zehnmal so viel beinhaltet.
Der einzige Vorteil von Blattsalat neben der Sättigung ist sein hoher Gehalt an Folsäure, die nicht nur für Schwangere und stillende Frauen wichtig ist. Folsäure schützt auch vor erhöhtem Homocystein-Spiegel, Demenz und Schlaganfall.

Der Vorteil von Rohkostsalaten

Rohkostsalate sind nicht nur sättigender, sondern enthalten auch mehr Vitamine und Ballaststoffe als reine Blattsalate. Karotten-, Tomaten- oder Selleriesalat bieten sich beispielsweise an und können auch mit Blattsalat kombiniert werden. Gurken sind besonders wasserreich, praktisch kalorienfrei und lassen sich besonders schnell zu einem leckeren Salat verarbeiten. Durch die enthaltenen Ballaststoffe ist die Gurke mit Schale ein sättigendes „Schlank-Gemüse“.

Zutaten des Gurkensalats:
2 Gurken
8 Blättchen eingelegter Ingwer (gibt es im Asia-Supermarkt)
1 Becher Joghurt
Olivenöl
braunen Zucker
Salz und Pfeffer
hellen Balsamicoessig
1 kleiner Bund Koriander
einige Zweige Dill

Zubereitung des Gurkensalats:
Je nach Geschmack die Gurke schälen oder gründlich abwaschen. Der Vitamingehalt ist in der Schale am größten. Anschließend die Gurke in dünne Scheiben schneiden und den Joghurt dazugeben. Den Koriander und Dill in feine Streifen schneiden und den Ingwer hacken, bis er ganz fein ist. Dann alles miteinander vermengen und mit Olivenöl, Balsamicoessig, braunem Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Verzehr am besten mit Klarsichtfolie abgedeckt eine ½ Stunde lang im Kühlschrank ziehen lassen.
Bildquelle: Lichtbild Austria, pixelio.de

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos Aviation Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt – zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Weitere leckere Rezepte finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews:

Mediterraner Brotsalat

Obstsalat in Mango-Sternanis-Marinade

Bildquelle: Lichtbild Austria, pixelio.de

Geschäft mit dem Vitamingewissen

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Sportmediziner, Allergologen, Allgemeinmediziner, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum Expertenteam des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Wöchentlich berichten die Experten darüber, was Anfänger beim Sport beachten sollten, wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Sommer kommen und wie Reisende im Urlaub gesund bleiben. In dieser Woche klärt Dr. med. Michael Prang* aus Hamburg über den Vitamin-C-Bedarf und über Vitamin-C-Infusionen auf.

„Stärken Sie Ihr Immunsystem mit Vitamin-C-Infusionen!“ Diese Aufforderung an das Vitamingewissen habe ich vor Kurzem im Schaufenster einer Apotheke gesehen. Ein seltenes, gar einmaliges und deshalb besonderes Angebot? Nein, meine Recherche ergab, dass Vitamin-C-Infusionen von zahlreichen Apothekern, Heilpraktikern und einigen Ärzten angeboten werden. Und das nicht nur im erkältungsträchtigen Winter, sondern das ganze Jahr über. Die Infusionen müssen die Patienten natürlich selbst bezahlen, da es sich dabei nicht um eine Leistung der Krankenkasse handelt. Meist ist laut Anbieter gleich eine ganze Serie von Infusionen erforderlich.

Vitamin-C-Hochdosistherapien
Dass unser Immunsystem Vitamin C braucht, um optimal arbeiten zu können, weiß jeder Grundschüler; der Tagesbedarf liegt bei 50 bis 100 Milligramm. Eine Orange enthält, je nach Größe und Qualität, etwa 30 bis 70 Milligramm Vitamin C. Eine Infusion dauert etwa 30 Minuten und enthält rund 7,5 Gramm Vitamin C – das entspricht bis zu 250 Orangen oder 150-mal den Tagesbedarf!

Eine Vitamin-C-Infusion würde also zunächst bedeuten, dem Körper zu geben, was er dringend benötigt – jedoch in absurden Mengen. Mitunter preisen Anbieter die Vitamin-C-Infusionen deshalb als Hochdosistherapie an, die Erkältungen vermeiden oder zumindest abschwächen soll. In manchen Fällen wird die Therapie sogar zum Wundermittel gekrönt, das wahlweise bei Rheuma, Krebs, Neurodermitis, Durchblutungsstörungen, Allergien, Infektneigung und verschiedenen anderen Erkrankungen helfen soll.

Wenn es auch auf den ersten Blick plausibel klingen mag, dem Körper reichlich von dem zu geben, was er so dringend braucht: Die Vitamin-C-Hochdosistherapie per Infusion oder in Form von Kapseln oder Brausetabletten ist in den allermeisten Fällen medizinisch nicht gerechtfertigt. Denn bereits bei einer Aufnahme von 100 Milligramm täglich (etwa zwei bis drei Orangen) sind die „Vitamin-C-Speicher“ des Körpers randvoll gefüllt. Was man jetzt noch an Vitamin C zu sich nehmen würde, ganz gleich ob in Form von Obst, Gemüse oder eben per Infusion, das scheidet der Körper in kurzer Zeit über die Nieren und den Urin wieder aus. Oder anders formuliert: Eine einzige Vitamin-C-Infusion kostet zwischen 30 und 50 Euro – und landet doch fast direkt im WC.

Zweifelhafte Wirkung der VItamin-C-Therapie
Bisher fehlen einwandfreie wissenschaftliche Studien, die die Wirkung einer hochdosierten Vitamin-C-Therapie bei Infekten und anderen Erkrankungen eindeutig belegen. Im Gegenteil: Es gibt Hinweise darauf, dass die Gaben hoher Dosen von Vitamin C bei Krebs wirkungslos sind. Zudem besteht bei hochdosierter Vitamin-C-Gabe das Risiko einer Nierensteinbildung.

Es gibt wenige Situationen, in denen der Bedarf an Vitamin C tatsächlich erhöht ist – so etwa bei manchen Leistungssportlern. Für diese Fälle ist der Arzt des Vertrauens der richtige Ansprechpartner. Ansonsten sollte man tun, was einem der gesunde Menschenverstand rät: Jeden Tag reichlich Obst und Gemüse essen! Dadurch erhält der Körper so viel Vitamin C, wie er braucht. Mit der Vitamin-C-Hochdosistherapie würde man sein Geld nur für eine Leistung ausgeben, deren medizinischer Sinn nicht bewiesen ist.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über den richtigen Umgang mit Gemüse und verraten, dass Vitamine keinen Schutz vor Krebs bieten.
Beim Gesundheitsportal imedo.de kann man sich über Vitamin C zur Behandlung und Therapie austauschen.

Bildquelle: Maren Beßler, Andreas Morlok, pixelio.de

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*Der Mediziner wirkte langjährig als „Morning Doc“ im SAT.1 Frühstücksfernsehen und ist als Medizinjournalist und Gesundheitspublizist tätig. Er arbeitet mit Men’s Health, Zeit.de, Publik, SAT.1, ZDF, Best Life, Krankenkassen und diversen Tageszeitungen zusammen. Er hat verschiedene Gesundheitsratgeber veröffentlicht und ist Moderator der weltweit ersten medizinischen Videocasts für eine junge Zielgruppe.

Von wegen Wasserfrucht – die Gurke als Gesundbrunnen

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Gurken machen schön. Sie sorgen nicht nur für eine schlanke Figur, sondern spenden zudem Vitamin C und Kalium und enthalten reichlich Wasser. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat wichtige Informationen über das beliebte Gemüse zusammengetragen und erklärt, warum sie eigentlich eine Beere ist.

Die Geschichte des Gurkenanbaus reicht 4000 Jahre zurück und beginnt mit der Kultivierung im Himalaja. Nach Nordeuropa kam die Gurke erst im 19. Jahrhundert. Heute ist die Gurke aus dem „Salatspeiseplan“ in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Auf den deutschen Markt kommen die Gurken zum Gros aus niederländischen Gewächshäusern. Die wichtigsten Gurken-Anbauländer sind China, Türkei, Iran, Russland und USA.

Die Gurke gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Sie ist die Frucht der Gurkenpflanze und Botaniker bezeichnen diese als Panzerbeere. Sie ist im Gegensatz zu vielen anderen Kürbisarten kältetolerant.

Gesunde Inhaltsstoffe

Kein anderes Gemüse ist so wasserreich und kalorienarm wie die Gurke, trotzdem enthält sie viele wertvolle Vitalstoffe. 100 Gramm Gurke enthalten 97 Gramm Wasser. Die Gurke ist arm an Kohlenhydraten und enthält praktisch keinen Zucker. Somit ist sie auch bestens für eine Low-Carb-Diät geeignet. Wie alle pflanzlichen Lebensmittel ist sie frei von Cholesterin. Außerdem enthält sie keine Purine und ist extrem eiweißarm. Die Gurke ist das kalorienärmste Gemüse. Trotzdem ist die Gurke mehr als eine reine „Wasserfrucht“, denn sie enthält relativ viel blutdrucksenkendes Kalium und trägt auch zur Vitamin C-Bedarfsdeckung bei. Eine große Portion Gurkensalat deckt bereits ein Achtel des täglichen Kaliumbedarfs.

Gurke mal anders

Besonders lecker und erfrischend im Sommer: eine kalte Gurkensuppe mit Kefir, pikant mit Chili abgeschmeckt. Weitere kreative Rezeptideen: Gurken-Möhrengemüse mit Dill oder Gurkensalat mit Buttermilch-Kräuter-Dressing. Aus der Gurke lässt sich aber auch ein gesundheitsförderlicher Saft pressen. Geschmacklich ein Erlebnis ist Gurkensaft mit einem Schuss Limettensaft und etwas frisch gemahlenem Pfeffer.

Kosmetik und Medizin

Seit Jahrtausenden bekannt ist aber auch die kosmetische Wirkung von Gurken. Eine Gurkenmaske erfrischt die Haut und lindert Augenringe. Besonders effektiv ist eine Joghurt-Gurkenmasse mit Eidotter. Das soll sogar die Faltentiefe reduzieren, durch das im Eidotter enthaltene Lecithin rückfettend wirken und wertvolle Vitalstoffe in die Haut transportieren.

In der traditionellen Medizin und Naturheilkunde ist die Gurke beliebt, da sie bei Wechseljahrsbeschwerden Linderung verspricht. Erst durch die Züchtung hat die Gurke ihren bitteren Geschmack verloren. Aber noch heute gibt es Bittergurken, die in einigen Studien eine blutzuckersenkende Wirkung nachweisen konnten.

WIe Sie einen schmackhaften Gurkensalat und Zanderfilet mit Schmorgurken zubereiten, erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: knipseline, pixelio.de

Gemüseeintopf mit Speck: mit imedo zum Kochkünstler

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Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Koch- oder Backkünstler auf die Welt, aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen und Backen muss weder teuer noch aufwendig sein.

Diese Woche: Sommerlicher Gemüseeintopf

Gemüseeintopf ist ein echtes Vitalgericht, das im Sommer sogar vor den schädlichen Einwirkungen der Sonneneinstrahlung durch den hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen und antioxidativen Vitaminen schützen kann. Außerdem ist Gemüse arm an Kalorien und reich an Ballaststoffen. Das macht satt und ist der richtige Weg zum Beachbody. Das gilt umso mehr, da Gemüse kaum verwertbare Kohlenhydrate enthält und der Fettgehalt außer bei Oliven sehr gering ist. Gemüse ist Schlankfood, das durch den hohen Vitalstoffgehalt aktiv und fit macht. Studien zeigen, dass nur jeder 50ste Mensch in Deutschland ausreichend Gemüse und Obst isst. Ernährungsexperten empfehlen, täglich 500 Gramm Gemüse zu verzehren. Das hält die Figur in Form und beugt vielen Krankheiten vor – vom Herzinfarkt bis zu bestimmten Krebsformen. Gemüse ist aber nicht nur eine Vitaminbombe, sondern auch Mineralstoffe wie Kalium kommen reichlich in den veganen Lebensmitteln vor. Im Sommer steigt der Flüssigkeitsbedarf, und dem kommt der Verbraucher auch durch den Genuss von Gemüseeintöpfen und Suppen nach.

Zutaten für den Gemüseeintopf
1 gelbe Paprikaschote
50 g Italienischer Speck
eine halbe Zwiebel
eine halbe Möhre
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
3 Tomaten
2 Kartoffeln
100 g große Bohnen
2 Zucchini
100 g Erbsen
ein Viertel Kopf Weißkohl
1 Aubergine
100 g Nudeln
ein kleines Bund Basilikum
frischer Parmesan
Salz und Pfeffer

Zubereitung des Gemüseeintopfs
Die Paprikaschote unter dem vorgeheizten Grill unter häufigem Wenden rösten, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. In einen Gefrierbeutel geben und diesen zubinden. Etwas abkühlen lassen, dann die Haut abziehen und die Paprika würfeln. Speck, Zwiebel und Karotte würfeln. Den Knoblauch fein hacken. Den Speck und alle anderen Gemüsesorten in Würfel schneiden.

Das Öl erhitzen, Speck, Zwiebel, Karotte und Knoblauch darin bei niedriger Temperatur einige Minuten leicht anbräunen. Die Tomaten dazu geben und alles zehn Minuten unter Rühren braten. Zwei Liter Wasser dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe zum Kochen bringen, Kartoffeln und Bohnen zufügen und eine Stunde köcheln lassen. Zucchini, Erbsen, Kohl, Aubergine und Paprika zufügen und weitere zehn Minuten kochen. Die Nudeln dazu geben und die Suppe nun noch etwa zehn Minuten kochen lassen, bis die Nudeln gar, aber noch bissfest sind. Mit Salz abschmecken.

Vor dem Servieren mit Basilikum bestreuen und Parmesan dazu reichen.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos Aviation Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt – zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Die imedo-Gesundheitsnews machen Sie zum Kochkünstler. Lesen Sie auch: Schlankmacher Kartoffel-Gnocchis und Die asiatische Küche.

Bildquelle: wrw, pixelio.de

Der richtige Umgang mit Gemüse: mit imedo zum Kochkünstler

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Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Kochkünstler auf die Welt, aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen muss weder teuer noch aufwendig sein.

Diese Woche: Der richtige Umgang mit Gemüse

Iss täglich Gemüse! Diesen Spruch kennen wir alle schon aus frühester Kindheit. Gemüse ist vor allem wichtig wegen seines Gehaltes an Vitaminen, Mineralsalzen und ätherischen Ölen. Zudem hat es einen hohen Anteil an Ballaststoffen, was für die Verdauung wichtig ist. Gemüse enthält die meisten Vitamine, wenn es frisch ist. Hier ein paar Tipps, die Sie beim Kauf und bei der Lagerung beachten sollten.

Gemüse-Handelsklassen

Gemüse ist in verschiedene Handelsklassen eingeteilt.
-Klasse Extra: keine Fehler in Form und Farbe, Qualität hervorragend
-Klasse I: teilweise kleine Fehler, gute Qualität
-Klasse II: kleine Fehler in Form und Farbe, marktfähige Qualität
-Klasse III: wird auf dem Markt nicht mehr angeboten
Diese Einteilungen müssen auf den Preisschildern auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt angegeben sein. Kaufen Sie am besten nur Handelsklasse Extra oder I, damit Sie wirklich frische Ware erhalten.

Tiefkühlgemüse

Tiefkühlgemüse gibt es seit 1957 in Deutschland. Es sollen teilweise, durch Verfahren wie Schockfrosten, viele Vitamine erhalten bleiben. Jedoch würde ich trotzdem empfehlen, immer auf das frische Gemüse zurückgreifen. Denn auch geschmacklich ist es seinem tiefgekühlten Bruder oft weit voraus.

Lagerung von Gemüse

Im Sommer müssen die Karotten aber in den Kühlschrank. Ansonsten ist zu beachten, dass man Gemüse bei vier bis sieben Grad lagern sollte. Im Kühlschrank bedeutet es, dass Sie es am besten ganz unten lagern. Dort erreichen Sie die gewünschten Temperaturen.

Kaufen Sie nur soviel Gemüse, wie in zwei bis drei Tagen verbraucht werden kann. Umso länger das Gemüse liegt, desto mehr Vitamine verliert es. Wenn es zeitlich möglich ist, sollte man deswegen lieber regelmäßig auf den Markt gehen.

Gemüse-Mythen

Ein Ernährungsmärchen ist, dass Rohkost besonders gesund sei. Im Gegenteil: Die Vitamine und Mineralstoffe aus dem Gemüse können in großem Umfang erst nach der Zubereitung aufgenommen werden.

Falsch ist auch, dass Gemüse heute kaum noch Vitamine enthielte. Der Vitalstoffgehalt hat durch die moderne Landwirtschaft nicht abgenommen. Im Gegenteil: Optimale Anbaumethoden und ideale Düngung erhöhen den Vitamingehalt von Gemüse. Aber Lagerung und falsche Zubereitung können den Vitamin- und Mineralstoffgehalt reduzieren.

Wer täglich ein Kilogramm Gemüse verzehrt, lebt einige Jahre länger und besser, zeigen aktuelle Studien.

Weitere Informationen zur gesunden Ernährung finden Sie bei imedo. Tipps zum Thema Ernährung und den Austausch mit anderen Mitgliedern finden Sie in der Community.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos Aviation Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt – zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Leckere Rezepte finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews:

Risotto mit Paprika und Papaya

Die asiatische Küche

Bildquelle: Angelina Ströbel, pixelio.de

Mit imedo zum Kochkünstler: Zitronen-Hähnchenbrust auf Apfel-Wirsing

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Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Kochkünstler auf die Welt aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen muss weder teuer noch aufwendig sein. Guten Appetit!

Diese Woche: Gesunde Ernährung im Winter

In der kalten Jahreszeit ist es besonders wichtig, dass das Immunsystem stark bleibt. Bei der Ernährung müssen wir besonders darauf achten, dass wir ausreichend Vitamine aufnehmen. Äpfel und Birnen sind gute Lieferanten von Vitaminen. Vitamin C liefern auch Orangen – optimal wäre sich täglich einen frisch gepressten Orangensaft zu gönnen. Zuckerfreie Säfte sind eine gut Alternative. Das Immunsystem regeneriert sich schon bei zwei bis drei Litern Wasser pro Tag. Das hilft zudem beim Ausscheiden von Giftstoffen, hält den Körper vital und leistungsfähig und verjüngt die Haut – ohne Kalorien.

Vitaminreicher Kohl

Wirsing, Rote Beete oder auch Weißkohl schmecken nicht nur sehr gut, sondern sind auch gute Energielieferanten. Gerade die Kohlsorten sind reich an Vitamin B6. Bei Salaten sollten man auf die Wintersorten zurückgreifen, beispielweise Chicoree und Feldsalat. Diese enthalten relativ viel Eisen und Ballaststoffe – das widerum schützt vor Erkältungen.

Mit Vitaminen naschen

Verzichten dagegen sollten man auf Obst und Gemüse, welches nicht im Winter Saison hat. Die Lebensmittel verlieren durch den langen Transport ihre Vitamine. Lust auf Süßes? Eine gute Alternative zur Schokolade sind Nüsse und Trockenfrüchte. Letztere bieten außerdem viele Vitamine und Mineralstoffe.

Zitronen-Hähnchenbrust auf Apfel-Wirsing mit leichten Kartoffelpüree – Vitamine aufnehmen und genießen

Für 4 Personen benötigt man:
4 Stück Hähnchenbrust, 1 ungespritzte Zitrone, etwas Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, 1 großen Wirsingkopf, etwas Weißwein, 1 Zwiebel, 2 Stück Äpfel, 1 kleines Bund Blattpetersilie, etwas Zucker, etwas Salz und Pfeffer, 1 kleines Stück Butter, etwa 8 bis 10 normal große Kartoffeln

Die Zubereitungen:

Hähnchenbrust:

Zunächst muss das Fett von den Hähnchenbrüsten weggeschnitten werden. Mit Hilfe einer feinen Reibe wird die Zitrone über dem Fleisch verteilt. Ebenso muss die Knoblauchzehe zerhackt und ebenfalls darüber vertreut werden. Anschließend wird das Fleisch mit dem Olivenöl mariniert. Nun wird die Hähnchenbrust mit Folie abgedeckt und muss im Kühlschrank ziehen. Sollte für das Warten keine Zeit vorahnden sein, kanmn das Fleisch auch schon einen Tag früher zubereitet und in den Kühlschrank gestellt werden. Es ist aber ausreichend, wenn die Hühnchenbrust für die Dauer der Zubereitung der Beilagen gekühlt wird. Wenn alle anderen Zutaten fertig gekocht sind, wird das Hühnchen aus der Marinade genommen und in der trockenen Pfanne goldbraun angebraten. Zum Schluss braten die Hähnchenbrüste bei rund 160 Grad für 10 bis 14 Minuten im Backofen.

Apfel-Wirsinggemüse:

Die äußeren Blätter des Wirsingkopfes müssen entfernt werden. Anschließend werden  die verbleibenden Blätter  abgelöst und abgewaschen. Der Wirsing wird dann in mittelgroße Würfel geschnitten. Die Zwiebel muss gepellt und längst in Scheiben geschnitten werden. Die Blattpetersilie wird ebenfalls in feine Streifen geschnitten. Ein kleines Stück Butter wird in einem flachen Topf erhitzt bis sie sich auflöst. Anschließend kommen der Wirsing und die Zwiebeln in den Topf. Diese müssen nun schwitzen bis sie glasig sind. Mit Salz, Pfeffer und wenig Zucker wird das Gemüse nun abgeschmeckt. Anschließend wird der Kohl mit etwas Weißwein abgelöscht. Nun kommt etwas Wasser hinzu und das Gemüse wird damit aufgekocht bis der Kohl gar ist aber trotzdem noch ein bisschen Biss hat. Kurz bevor das Essen serviert wird, kommt die geschnittene Petersilie hinzu. Mit einer grobe Reibe werden die Äpfel mit Schale in den heißen Wirsingkohl gerieben. In der Schale sitzen die meisten Vitamine und wenn die Äpfel nicht gegart sind, bleiben auch die Ballastoffe erhalten.

Kartoffelpüree:

Die Kartoffeln werden geschält und in Salzwasser gekocht – bis sie fast von alleine zerfallen. Anschließend wird das Wasser abgegossen – nur ein kleiner Rest bleibt noch im Topf. Die Kartoffeln werden dann nochmal auf den Herd gestellt und weiter erhitzt. So lange, bis das restliche Wasser verdampft ist. Die Kartoffeln müssen dabei ständig umgerührt werden. Ist das Wasser verdampft kommt ein Schluck Olivenöl zu den Kartoffeln und sie können mit Hilfe eines Kartoffelstampfers zerkleinert werden. Ist der Brei fertig, wird er mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos-Fullservice Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt – zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Mit den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr über den vitaminreichen Apfel.

Vitamine schützen jedoch nicht vor Krebs. Die imedo-Gesundheitsnews informiert Sie auch zu diesem Thema.

Weitere leckere Rezepte finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews:

Risotto mit Paprika und Papaya

Bildquelle: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt, pixelio.de

Gesunde Ernährung: Zwischen Lügen und Marketingstrategien

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Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat beim Ernährungsmediziner Martin Lemperle nachgefragt, was eine gesunde Ernährung ausmacht und welche Ernährungslügen getrost aus den Köpfen der Menschen verschwinden können.

imedo: Was macht eine gesunde Ernährung aus?

Lemperle: Sie muss von den Kalorien her angepasst sein, das heißt, dass man darauf achten sollte, nicht zu viele Kalorien zu sich zu nehmen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass 50 Prozent der Nahrung aus Kohlenhydraten bestehen sollte, 30 bis 35 Prozent aus Fett und 15 bis 20 Prozent aus Eiweiß. Vitamine und Mineralstoffe sollten in ausreichender Menge verzehrt werden. Viel Obst und Gemüse sollte auf dem Speiseplan stehen, wobei Gemüse den höheren Stellenwert hat. Die Nährstoffdichte von Gemüse ist zwei- bis zehnmal höher als die von Obst. Weißbrot sollte man meiden und stattdessen Vollkornprodukte essen. Eiweiß sollte nicht nur tierisch sein, pflanzliches Eiweiß liefern Hülsenfrüchte wie Bohne oder Linsen. Auch Sojaprodukte sind sinnvoll und eiweißreich.

imedo: 30 Prozent Fett klingt viel, worauf muss man dabei achten?

Lemperle: Die Hälfte der Fette sollten aus einfach ungesättigten Fetten bestehen. Diese findet man hauptsächlich in Nüssen und Pflanzenölen. Rapsöl, Walnussöl und Leinöl sind am besten für die Ernährung geeignet – sogar besser als Olivenöl. 20 Prozent der Fette sollten als gesättigte Fette und 30 Prozent als mehrfach ungesättigte Fette aufgenommen werden. Bei den mehrfach ungesättigten Fetten sollte man besonders auf die Omega-3-Fettsäuren achten. Lieferanten der Omega-3-Fettsäuren sind Seefische wie Lachs und Makrele und Hering. Zwei Mahlzeiten pro Woche sollten daher am besten aus diesen Zutaten bestehen. Da muss man natürlich auf die Kalorien achten. Stark übergewichtige Menschen sollten die Omega-3-Fettsäuren besser als Kapseln einnehmen.     

imedo: Fruchtsäfte und Fruchtgummis aus der Werbung sollen angeblich wichtige Vitaminlieferanten für Kinder sein. Was muss man bei der Ernährung von Kindern beachten?

Lemperle: Fruchtsäfte sind Zuckerwasser. Bonbons sind zuckerreich und daher ebenfalls nicht zu empfehlen. Besser ist, Obst wirklich als Obst zu essen. Wichtig ist eine breitgefächerte aber nicht hochdosierte Einnahme von Vitaminen. Kinder sollten genug davon zuführen. Außerdem sollten vor allem Kinder Omega-3-Fettsäuren aufnehmen. Das fördert die Entwicklung des Gehirns.

imedo: Welche Unterschiede gibt es in der Ernährung von Schulkindern und Erwachsenen?

Lemperle: Im Prinzip sind die Ernährungsempfehlungen fast gleich – abgesehen von den Kalorien. Was die Verhältnis innerhalb der Ernährung angeht, so ist das bei beiden gleich. Bei Kindern findet man oft einen Mangel an Vitamin D oder Folsäure. Das Problem ist, das Kinder gesunde Sachen oft nicht gern essen. Wenn man sicher gehen will, dass sie genug Vitamine bekommen, kann man Kindern ruhigen Gewissens eine gute Multi-Vitamintablette geben.

imedo: Wie sieht es aus mit probiotischen Joghurts und Wellnesswasser? Wie viel braucht der Mensch wirklich?

Lemperle: Wenn er sich total gesund ernährt, braucht er davon nichts. Nur ist das in der heutigen Zeit leider kaum mehr möglich. Das fängt schon damit an, dass wir unbewusst oft Konservierungsstoffe essen, die in den Lebensmitteln enthalten sind. Die stören zum Teil die Darmflora. Probiotische Produkte sind auf jeden Fall nicht ungesund und können helfen. Es müssen nicht die teueren Produkte sein, die probiotischen Bakterien wirken alle gleich. Wellnessdrinks haben fast nur Marketing-Charakter. Die wirklich guten Inhaltsstoffe haben eine zu niedrige Konzentration.

imedo: Welche Auswirkung hat die Ernährung von Masttieren auf unsere Ernährung?

Lemperle: Es ist klar, dass die Mästung von Tieren an sich nicht zu gesünderem Fleisch führt. Oft werden Tieren mit Hormonen und Antiobiotika versorgt, die sind dann im Fleisch enthalten. Auch die wichtigen Omega-3-Fettsäuren sind im Mastfleisch deutlich weniger als von Tieren mit natürlicher Haltung. Man muss auch davon ausgehen, dass mehr verseuchtes Fleisch im Umlauf ist, als man aufdeckt. Es lässt sich aber trotzdem sagen, dass Mastfleisch nicht so ungesund ist wie sein Ruf.

imedo: Ist Zucker für Diabetiker noch immer verboten?

Lemperle: Zucker ist prinzipiell nicht verboten, Zucker vermeiden ist aber gesünder – sowohl für Diabetiker als auch für Nicht-Diabetiker.

imedo: Sind Eier wirklich schlecht für das Herz?

Lemperle: Die Meinung hat sich geändert. Man weiß heute, dass der Körper 80 bis 90 Prozent seines Cholesterins selbst produziert – unabhängig von Eiern. Eier generell nicht mehr zu empfehlen ist falsch. Das trifft nur auf Leute zu, die einen hohen Blutfettgehalt haben, weil Eier viel Fett enthalten. Selbst mehrere Eier pro Woche schaden nicht.

Wie Sie mit Gemüse richtig umgehen und gesund essen und dabei schlank werden, erfahren Sie durch die imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Ernst Rose, pixelio.de

Vitamine bieten keinen Schutz vor Krebs

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Nachdem vermeintliche Experten seit Jahrzehnten predigen, dass es möglich sei, mit der Zuführung von Vitaminen die Entstehung von Krebs zu verhindern, hat eine aktuelle Langzeitstudie nun Gewissheit geschaffen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Studie beweist: Vitamine helfen nicht gegen Krebs

Auf der 7. jährlichen internationalen Konferenz zur Krebsprävention wurde eine Studie vorgestellt, während der Wissenschaftler fast 15.000 männliche Ärzte über einen Zeitraum von mindestens acht Jahren regelmäßig untersuchten. Zum Zeitpunkt des Studienbeginns waren sie mindestens 50 Jahre alt. Die Studie beweist, dass die Langzeiteinnahme von Vitamin E keinen positiven Effekt im Kampf gegen Prostatakrebs hat. Ebenfalls nachweisen konnten die Forscher, dass die Langzeiteinnahme von Vitamin C keinen Effekt gegen Krebs im allgemeinen hat.

Studienleiter Howard D. Sesso fasst die Ergebnisse zusammen: „Nach fast zehn Jahren ergänzender Einnahme von Vitamin E oder C konnten wir keinen Beweis finden, der die These der Krebsprävention durch Vitaminen unterstützt.“ Ergänzend fügt er hinzu, dass zwar keines der beiden Vitamine einen positiven Effekt gehabt habe, aber geschadet hätten sie auch nicht.

Kein reduziertes Krebsrisiko

Der Grund für die Studie waren vorhergehende Studien und Beobachtungen, die von krebspräventiven Erfolgen einer vitaminreichen Diät berichteten und so die Vermutung nahelegten, dass die zusätzliche Einnahme von Vitaminen einen Schutz vor Krebs haben könne. Daher bekamen die Probanden entweder jeden zweiten Tag 400 Internationale Einheiten, IE, Vitamin E, täglich 500 Milligramm Vitamin C oder ein Placebo. Nach acht Jahren konnten Mediziner bei rund 2000 Probanden Krebs diagnostizieren, etwa die Hälfte von ihnen hatte Prostatakrebs. Weder Vitamin C noch E reduzierte das Risiko von Prostatakrebs oder anderen Krebsarten wie Darmkrebs oder Lungenkrebs.

Von den Männern aus der Vitamin-E-Gruppe bekamen 490 Prostatakrebs, von denen, die nur Placebos bekommen hatten, wurde er bei 523 Männern gefunden. Insgesamt gab es 978 Krebsfälle in dieser Gruppe gegenüber 965 in der Placebogruppe. Ähnlich sah das Ergebnis in der Vitamin-C-Gruppe aus: 964 Krebsdiagnosen stehen 965 Fällen in der Placebo-Gruppe gegenüber. Basierend auf ihrer und anderen ähnlich gelagerten Studien konstatiert Sesso: „Wir sehen momentan keinen zwingenden Grund für eine zusätzliche Einnahme von Vitamin C oder E zur Krebsverhütung.“

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über verschiedene Krebsarten, wie zum Beispiel Hautkrebs und Darmkrebs.

Bildquelle: Lizzy Tewordt, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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