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Der Grippe vorbeugen: 10 Tipps

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Im Winter sollte sich jeder Mensch mit der Grippevorbeugung beschäftigen, denn lang anhaltende Kälte schwächt das Immunsystem. Dieser Winter ist bisher besonders kalt und kommt mit sehr viel Schnee und Niederschlag. Warme Kleidung wie gefütterte Stiefel und Wintermäntel sind in vielen Geschäften nahezu ausverkauft, denn die Temperaturen bleiben dauerhaft tief. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de gibt zehn Tipps, mit deren Hilfe es gelingt, der Grippe zu entgehen.

Die Kälte der Wintermonate schwächt das Immunsystem, sodass der Körper schlechter gegen Krankheitserreger geschützt ist. Eine kurze Begegnung mit einem Erkrankten oder gar der Kontakt mit Gegenständen, die ein Infizierter berührt hat, können ausreichen, um sich mit der Grippe anzustecken – zumindest dann, wenn die Viren anschließend Gelegenheit bekommen, über die Schleimhäute in den Körper einzudringen.

Die Grippe, auch Influenzavirus genannt, ist eine Infektionskrankheit, die bis zu zwei Wochen anhält und sich in verschiedenen Symptomen äußert. Die Grippe beginnt sehr plötzlich und verursacht meist hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, das Anschwellen der Nasenschleimhaut, Husten und Übelkeit. Als „Grippe“ bezeichnet der Volksmund jedoch auch den grippalen Infekt, eine Virusinfektion, die harmloser, allerdings nicht weniger unangenehm ist. Glücklicherweise kann jeder das Risiko, an der Grippe zu erkranken, aktiv senken, indem er einige vorbeugende Maßnahmen beherzigt:

Impfung und Hygiene gegen Grippe
Die wohl wirksamste Methode, dem Influenzavirus vorzubeugen, ist die Impfung. Um tatsächlich vor der Grippe geschützt zu sein, muss die Grippeimpfung allerdings jährlich wiederholt werden, da Influenzaviren anpassungsfähig sind. Impfungen finden idealerweise in den Herbstmonaten, von September bis November, statt. Ein guter Grippeschutz sind zudem Hygienemaßnahmen. Der Kontakt mit infizierten Menschen ist zu umgehen. Zusätzlich empfiehlt sich das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände, um dem Grippeerreger vorzubeugen.

Mit Kräutertee und Inhalation der Grippe vorbeugen
Einige Heilpflanzen haben eine virushemmende und immunstärkende Wirkung. Naturheilkundler empfehlen das Inhalieren und das Trinken von Kräutertee. Färberhülse und Sonnenhut stärken die Abwehrkräfte. Efeu und Süßholz hingegen haben eine antibakterielle Wirkung.

Vitamin C, Sauna und Bewegung stärken das Immunsystem
Eine gesunde Ernährungsweise kann Krankheiten vorbeugen. Frisches Obst und Gemüse enthält Vitamin C, das die Immunabwehr des Körpers unterstützt. Zitrusfrüchte beinhalten besonders viel Vitamin C. Der tägliche Verzehr von Orangen beispielsweise hilft aus diesem Grund, der Grippe vorzubeugen. Auch Paprika enthält große Mengen an Vitamin C. Weitere Maßnahmen, um das Immunsystem auf Trab zu halten und auf diese Weise der Grippe zu entgehen, sind Bewegung an frischer Luft und Saunagänge.

Doppelter Grippeschutz: warme Kleidung
Kälte schwächt das Immunsystem, weshalb es empfehlenswert ist, sich bei niedrigen Temperaturen warm anzuziehen. Langärmlige Oberteile, lange Hosen und Schals schirmen den Körper ab, was gleichzeitig das Risiko einer Tröpfcheninfektion senkt. Warme Kleidung schützt somit in doppelter Hinsicht vor der Grippe.

Indirekter Grippeschutz
Eine Impfung gegen Pneumokokken kann indirekt ebenfalls gegen Grippe wirken: Der Influenzavirus zieht häufig Sekundärinfektionen wie eine Lungenentzündung nach sich, die durch Pneumokokken ausgelöst werden.

Wie Sie die Grippe mit Einläufen und ätherischen Ölen bekämpfen können, erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Experten empfehlen die Grippeimpfung für Säuglinge und Kleinkinder und fordern die Grippeimpfung für Schwangere ab dem vierten Monat.

Redaktion: Svea Hagen und Andreas Köster
Bildquelle: pixelio.de, Sigrid Rossmann

Gefährlicher Glühwein: Schweinegrippe bedroht Weihnachtsmarktbesucher

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Um den Glühwein als Infektionsgefahr für die Schweinegrippe zu entschärfen, empfiehlt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de auf Plastikbecher umzusteigen. Zudem sollten die Weihnachtsmarktbesucher darauf achten, dass das Bedienpersonal an Glühweinständen und Co. Handschuhe trägt, am Stand Desinfektionsmittel vorhanden ist und von den Mitarbeitern regelmäßig verwendet wird, das Personal und der Stand einen hygienischen Eindruck machen und Geschirr optimal gereinigt wird.

Waren Sie schon auf dem Weihnachtsmarkt? Was macht fast jeder Mensch auf dem Weihnachtsmarkt? Zuckerwatte essen? Nein. Riesenrad fahren? Nein. Lose ziehen? Nein. Glühwein oder Glühpunsch trinken – mit und ohne Alkohol. Der Glühweinstand ist wohl der beliebteste auf allen Weihnachtsmärkten in Deutschland, von Aachen über Braunschweig bis nach Nürnberg: lecker Glühwein aus „hübschen“ Keramikbechern. Die Übertragung der Schweinegrippeviren droht Millionen Weihnachtsmarktbesuchern nicht nur durch die dichten Menschenmassen, denn zusätzlich stellen mangelhaft gereinigte, unhygienische Glühweinbecher eine Gefahr dar: Damit können die Schweinegrippeviren (H1N1) leicht übertragen werden, selbstverständlich auch die saisonale Grippe und die klassische Erkältung.

Wer der Gefahr entgehen möchte, sollte auf Einmal-Plastikbecher zurückgreifen. Schweinegrippe und saisonale Grippe vom Weihnachtsmarkt drohen dann nicht mehr. Grundsätzlich stellt der Weihnachtsmarktbesuch ein hohes Infektionsrisiko dar, da Kinder, die besonders häufig infiziert sind, und Senioren, die besonders abwehrschwach sind, zur größten Besuchergruppe gehören. Schweinegrippepatienten und Menschen, die unter Infektionsverdacht stehen, sollten Weihnachtsmärkten fern bleiben, so Müller abschließend.

Erwachsene erkranken in Deutschland im Schnitt zwei bis drei mal im Jahr an einem Grippalen Infekt. Umfassende Informationen dazu bietet Ihnen das imedo-Infocenter „Grippaler Infekt“.

Der Norovirus macht den Menschen in Herbst und Winter ebenfalls zu schaffen. Lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews wo Ansteckungsgefahr besteht und wie Sie sich schützen können: „Winterproblem Magen-Darm-Grippe“

Bei imedo.de erfahren Sie auch, wie es zu einer Viruserkrankung und einer Erkältung kommt und was die wesentlichen Unterschiede dieser Erkältungskrankheiten sind.

Redaktion: Sven-David Müller, Andreas Köster
Bildquelle: pixelio.de, Stephanie Hofschläger, Siegfried Baler

Schweinegrippe: Weihnachtsmärkte als Gefahr

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Die Schweinegrippe breitet sich immer schneller aus und die ersten Weihnachtsmärkte öffnen, die mit dichten Menschenmengen eine große Ansteckungsgefahr darstellen, macht Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de deutlich. Aktuelle Studienergebnisse des Tübinger Friedrich-Löffler-Instituts und der Berliner Charité weisen darauf hin, dass eine mediterrane Heilpflanze die Schweinegrippe-Pandemie stoppen könnte: Die Zistrose enthält spezifische Polyphenole, die als Infektblocker wirken. Die sekundären Pflanzenstoffe sind in der Lage, die Zellen des Körpers vor dem Eindringen der Schweinegrippe-Viren zu schützen. Sie verändern die viralen Oberflächenproteine, die das Andocken der Viren auf der Zelloberfläche und die Einschleusung der Viren in die Zelle normalerweise möglich machen. Damit bietet die Zistrose eine neue Möglichkeit, sich vor Schweinegrippe zu schützen. Zistrosen-Pflanzenextrakte wirken lokal im Mund und können zur Vorbeugung gegen Schweinegrippe beispielsweise beim Weihnachtsmarkt-Besuch gelutscht werden.

Schweinegrippe-Risiko auf dem Weihnachtsmarkt und bei der Karnevalssitzung

Aber nicht nur der Weihnachtsmarkt stellt ein Schweinegrippe-Infektionsrisiko dar, sondern auch auch andere Menschenansammlungen wie Karnevalsveranstaltungen sind ein Risiko. Mehr als 53.000 Menschen sind in Deutschland seit April 2009 mit dem Schweinegrippe-Virus (H1N1-Virus) infiziert worden. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich vor den Schweinegrippe-Viren zu schützen. Problematisch ist, dass eine optimale Versorgung mit der Schweinegrippe-Impfung auch für gesunde Menschen frühestens in einigen Wochen möglich ist. Viele Menschen lehnen eine Impfung gegen die Schweinegrippe ab, andere halten die Impfung für überflüssig und viele Ärzte und Organisationen warnen sogar vor Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung. Zudem bestehen insbesondere für Schwangere und Stillende größte Vorbehalte vor einer Schweinegrippe-Impfung mit den bisher vorliegenden Seren. Die Ständige Impfkommission weist darauf hin, dass erst im Dezember ein geeigneter Impfstoff für Schwangere und Stillende zur Verfügung steht. Es gibt aber neben der Schweinegrippe-Impfung und dem Lutschen von Zistrosen-Tabletten noch weitere Möglichkeiten, die vor der Schweinegrippe-Infektion schützen. Solche Produkte sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

11 Tipps gegen die Schweinegrippe:
1. Regelmäßiges Händewaschen mit Seife kann vor der Schweinegrippe schützen (Empfehlung: bei Bedarf – aber mindestens 10 mal täglich)
2. Hygienisch husten reduziert das Schweinegrippe-Risiko – zur Minimierung des Schweinegrippe-Infektionsrisikos am besten in die Armbeuge husten und nicht in die Hand
3. Zuhause bleiben gilt insbesondere für Schweinegrippe-Patienten, aber – wenn möglich – auch als Vorbeugung für Gesunde
4. Abstand halten vermindert das Risiko der Schweinegrippe-Infektion
5. Hygienemasken – auf jeden Fall für Schweinegrippe-Patienten und eventuell auch für alle, die der Schweinegrippe vorbeugen möchten
6. Die Krankheit Schweinegrippe erkennen, denn wenn der Arzt die Schweinegrippe frühzeitig erkennt, reduziert sich die Gefahr der Schweinegrippe-Infektion und andere Menschen können vor der Schweinegrippe bewahrt werden
7. Schweinegrippe-Patienten sollten sich schonen (Bettruhe, mindestens bis das Fieber abgeklungen ist), um rasch und ohne Rückfall wieder gesund zu werden
8. Mehrmals täglich lüften verringert die Schweinegrippe-Gefahr
9. Eine gesunde Ernährungsweise mit reichlich Gemüse und Frischobst einhalten, um die Abwehrkräfte im Kampf gegen die Schweinegrippe-Viren zu stärken
10. Auf eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr achten – dabei kommt Vitamin-D und dem Spurenelement Zink eine besondere Bedeutung in der Stärkung der Abwehrkräfte zu
11. Zistrosen-Tabletten lutschen, wirkt als Infektblocker gegen Schweinegrippe und saisonale Grippe

H1N1 Virus birgt große Gefahren
Wer aus den Pandemien der Vergangenheit lernt, reduziert auch das Risiko der Schweinegrippe-Infektion. Die wichtigste therapeutische Maßnahme bei einer Grippe-Infektion ist schon seit der Spanischen Grippe, das Bett zu hüten. Mediziner weisen darauf hin, dass die Schweinegrippe in der Regel sieben Tage mit ihren schwereren Symptomen andauert und in dieser Zeit auch ansteckend ist. Danach sollten sich Schweinegrippe-Patienten noch ein bis zwei Wochen schonen. Menschen, die unter dem Verdacht der Schweinegrippe-Infektion stehen, sollten nicht direkt zum Arzt gehen, um eine Infektion anderer Patienten zu vermeiden. Sie sollten den Arzt zuerst anrufen, um das Risiko der Ansteckung in der Arztpraxis zu vermeiden. Mit der Grippe ist grundsätzlich nicht zu scherzen!

Redaktion: Andreas Köster, Sven-David Müller

In der imedo-Gruppe “Schweinegrippe” können Sie sich mit anderen Menschen über Ängste und Erfahrungen austauschen und erfahren, was sie über die Schutz-Impfung denken.

Lesen Sie weiter in den imedo-Gesundheitsnews: Gefährliche Grippe oder einfache Erkältung?

Das Bundesministerium für Gesundheit stellt eine Internetseite mit Informationen zu aktuellen Entwicklungen der Pandemie und zur Schweinegrippe-Impfung bereit.

Literatur und Quellen:

http://www.zoonosen.net/NewsundPresse/tabid/1191/articleType/ArticleView/articleId/569/Default.aspx

http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6T2H-4NWMWX3-1&_user=10&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&_docanchor=&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=840c00600fcd6bfcf457547266e2d838

http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6T2H-4NRCW3R-1&_user=10&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&_docanchor=&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=5487b6546634829f7a4f708f788242d6

http://zmbe.uni-muenster.de/institutes/imv/imvrescyst_de.htm

• Kiesewetter H, Ludwig S, Planz O: Aktuelle Forschungen zur antiviralen Wirkung von Cystus052. Deutsche Apothekerzeitung. 2009; 149(28):44-47.
• Kalus U, Kiesewetter H, Radtke H: Effect of CYSTUS052(R) and green tea on subjective symptoms in patients with infection of the upper respiratory tract. Phytother Res. 2009 May 14.
• Ehrhardt C, Hrincius ER, Korte V, Mazur I, Droebner K, Poetter A, Dreschers S, Schmolke M, Planz O, Ludwig S: A polyphenol rich plant extract, CYSTUS052, exerts anti influenza virus activity in cell culture without toxic side effects or the tendency to induce viral resistance. Antiviral Res. 2007 Oct;76(1):38-47.
• Droebner K, Ehrhardt C, Poetter A, Ludwig S, Planz O: CYSTUS052, a polyphenol-rich plant extract, exerts anti-influenza virus activity in mice. Antiviral Res. 2007 Oct;76(1):1-10.
• Droebner K, Ehrhardt C, Mueller, C, Hrincius ER, Buettner M, Ludwig S, Planz O: Early antiviral activity of CYSTUS052 against H5N1 influenza virus is more efficient compared to oseltamivir. Planta Medica. 2008 Jul;74:934.
• Ehrhardt C, Eike R, Hrincius ER, Droebner K, Korte V, Mazur I, Pötter A, Schmolke M, Planz O, Ludwig S: CYSTUS052, a polyphenol rich plant extract, exerts potent anti-influenza virus activity in cell culture by blocking viral attachment to host cells. Planta Medica. 2008 Jul;74:1019.

Bildquelle: pixelio.de, Wolfgang Hoyer

Schweinegrippe: Bisher drei Fälle in Deutschland bestätigt

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Die Schweinegrippe hat Deutschland nun endgültig erreicht und breitet sich weltweit immer mehr aus. Auch in den USA ist bereits ein Mensch an dem Virus gestorben. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt warnt zwar vor einer Verharmlosung der Grippe, bestätigt aber, dass Deutschland gut gewappnet ist. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Schweinegrippe breitet sich weiter aus. In Deutschland sind bisher drei deutsche Mexiko-Rückkehrer an der neuen Influenza erkrankt, wie Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Mittwoch in Berlin sagte. Das Robert-Koch-Institut sieht derzeit für die deutsche Bevölkerung jedoch “keine allgemeine Gefährdung”. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte von den Ländern vorsorglich die gebotenen Medikamente bereitzustellen. Experten hatten zuvor vor Engpässen beim Vorrat an Grippemitteln gewarnt.

Die drei deutschen Erkrankten sind RKI-Präsident Jörg Hacker zufolge nicht in Lebensgefahr. Sie zeigten grippeartige Symptome wie “relativ hohes Fieber”. Bayerische Gesundheitsbehörden hatten zuvor mitgeteilt, dass eine Erkrankte aus Kulmbach mittlerweile “völlig beschwerdefrei” sei. Bei vier Fällen bestätigte sich dem Ministerium zufolge der Verdacht einer Infektion nicht. Bei zwei weiteren gebe es noch “keine abschließende Klarheit”.

Meldepflicht bei Verdachtsfällen gefordert

Schmidt forderte unterdessen eine Meldepflicht von Ärzten bei begründeten Schweinegrippe-Verdachtsfällen. Eine entsprechende Verordnung werde derzeit auf den Weg gebracht, kündigte sie an. Derzeit bestehe lediglich eine Informationspflicht für Labore, die das neue Influenzavirus feststellten.

Trotz der erfolgreichen Behandlung von Erkrankten in den USA mit Medikamenten warnte die Ministerin davor, die Grippe “auf die leichte Schulter” zu nehmen. Die Behandlungserfolge seien jedoch “eine
Beruhigung”. Im Falle einer Pandemie sollen die Deutschen zweimal gegen das Virus geimpft werden. Ein ausreichender Impfstoff sei mit den Herstellern vertraglich abgesichert, sagte Schmidt.

Hacker sagte, mit der neuen Grippe müsse sehr sorgfältig umgegangen werden. Es könnte sich derzeit möglicherweise um den Start einer globalen Grippe handeln. “Deshalb nehmen wir die wenigen Fälle ernst”, betonte der RKI-Präsident. Eine allgemeine Gefährdung für die Deutschen schloss sein Institut derzeit jedoch aus.

Bundeskanzlerin Merkel forderte ein rasches Handeln der Behörden von Bund und Länder. Die Bürger müssten sich darauf verlassen können, dass in Deutschland alles Notwendige gegen die Krankheit unternommen werde.

Kein ausreichender Schutz für alle?

Derzeit verfügen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage des Internetportals lungenaerzte-im-netz.de nicht alle Länder über einen ausreichenden Vorrat an antiviralen Medikamenten. In Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern sowie Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg seien nur für 11 bis 14 Prozent der Bevölkerung Grippemittel eingelagert. Der nationale Pandemieplan gibt eine Bevorratung von mindestens 20 Prozent vor.

Nach Mexiko gab es nun auch in den USA den ersten Todesfall. Ein knapp zweijähriges Kind starb an dem Virus. Die mexikanischen Behörden haben indessen ihre Angaben zu der Zahl von an Schweinegrippe gestorbenen Menschen nach unten korrigiert. Bislang wurde das Virus demnach in sieben Fällen nachgewiesen.

Diagnose des Virus ist schwierig

Wegen dieser Korrektur kommen erste Zweifel an der Gefährlichkeit des A/H1N1-Virus auf. Alexander Kekulé, Mikrobiologe an der Universität Halle, sagte: “Die Diagnose des A/H1N1-Virus ist schwierig und unter den mexikanischen Gesundheitsbedingungen nicht möglich.” Die nicht auf die Schweinegrippe zurückzuführenden Todesfälle bezeichnete er als “die ganz normalen Todesraten in einem Schwellenland”. Nicht jeder, der an einer Lungenerkrankung sterbe, sei ein Epidemieopfer.

Das Virus ist auch in Kanada, Israel, Spanien, Neuseeland und Großbritannien ausgebrochen. Nach Angaben des RKI gibt es weltweit in 20 Ländern Verdachtsfälle. Am Donnerstag treffen sich die EU-Gesundheitsminister in Luxemburg, um über das weitere Vorgehen zu
beraten.

Weitere Informationen zum Thema Schweinegrippe finden Sie bei imedo.

Erster Schweinegrippe-Verdacht in Deutschland

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Ist die Schweinegrippe nun auch in Deutschland angekommen? Drei Personen liegen derzeit im Krankenhaus in Bielefeld. Das Ergebnis wird für den späten Montagabend erwartet. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

In Deutschland sind erstmals drei Verdachtsfälle der für den Menschen gefährlichen Variante der Schweinegrippe aufgetreten. Drei Bielefelder, zwei Männer und eine Frau, liegen derzeit auf einer Isolierstation im Krankenhaus, weil der Verdacht besteht, sich mit der Schweinegrippe infiziert zu haben, berichtete die “Neue Westfälische” in ihrer Onlineausgabe am Montag. Zwei von ihnen seien gerade von einer Mexiko-Reise mit einer fieberhaften Erkältung zurückgekehrt.

Zwei Frauen könnten sich angesteckt haben

Die Schwester eines der Mexiko-Reisenden habe sich offenbar in Bielefeld angesteckt. Der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes in Bielefeld, Peter Schmid, bestätigte die Angaben. Das Ergebnis des molekular-biologischen Nachweises werde für den späten Montagabend erwartet.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten weitere Informationen zum Thema Schweinegrippe.

Weltweite Alarmbereitschaft: Schweinegrippe breitet sich weiter aus

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In Mexiko sind bis gestern bereits 103 Menschen an der Schweinegrippe gestorben und auch in den USA wurde der Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Angst, das Virus könnte sich nun auch in Deutschland ausbreiten, ist groß. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de ruft dazu auf, nicht in Panik zu verfallen.

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Jörg Hacker, hält es für denkbar, dass der Schweinegrippe-Erreger A/H1N1 bis nach Deutschland kommt. “Das ist durchaus möglich. Das Virus scheint über alle Eigenschaften zu verfügen, um sich weltweit auszubreiten”, sagte Hacker der in Hannover erscheinenden “Neuen Presse” (Montagausgabe). Allerdings warnte der Experte davor, “in Panik zu verfallen”. Zwar könne die in Mexiko ausgebrochene Schweinegrippe eine “weltweite Epidemie” auslösen. “Ob es aber tatsächlich dazu kommt, kann derzeit noch nicht gesagt werden”, sagte Hacker.

Opfer der Schweinegrippe

In Mexiko seien zwar mehr als 100 Patienten an der Schweinegrippe verstorben. “Dagegen ist der Verlauf bei den in den USA aufgetretenen Fällen milder. Nicht wenige Erkrankte in den USA sind mittlerweile wieder gesund”, sagte Hacker. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts versicherte: “Wir sind gut vorbereitet. Es gibt Pläne für den Fall der Fälle.” So liege ein Nationaler Pandemieplan von Bund und Ländern vor, auf dessen Grundlage angemessen auf einen Sprung der Schweinegrippe von Mexiko nach Deutschland reagiert werden könne.

Schweinegrippe ist gefährlicher als der normale Grippe-Virus

Das Schweinevirus äußert sich zu Beginn mit den gleich Symptomen wie eine normales Grippe-Virus: hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Husten, allgemeine Schwäche, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

“Es ist noch nicht klar, ob die herkömmliche Grippe-Impfung gegen diesen Erreger hilft. Aber die gute Nachricht ist: Nach allen Informationen, die uns vorliegen, helfen Arzneimittel, mit der auch die normale saisonale Grippe behandelt wird”, sagte Hacker.

Der Virenexperte Stefan Schubert hat vor dem neuen Schweinegrippe-Virus gewarnt. “Die Ansteckungsgefahr ist kaum größer als bei einer normalen Grippe – aber die Tödlichkeit kann weitaus höher sein. Das ist das Gefährliche”, sagte der Leiter der Infektions- und Tropenmedizin an der Uniklinik Leipzig der “Leipziger Volkszeitung” (Montagausgabe). Hinzu komme, dass es noch keinen Impfstoff gegen den Erreger-Subtyp gebe. “Die Arbeiten daran werden rasch beginnen, aber sicherlich noch einige Monate dauern”, so Schubert. Der Impfstoff werde erst in einigen Monaten zur Verfügung stehen. Das Gute sei jedoch, dass sich eine pandemische Ausbreitung auch nicht in wenigen Tagen vollziehe.

Bevölkerung muss ruhig bleiben

Zur Entstehung des neuen Virus sagte Schubert: “Es ist seit Jahren bekannt, dass eine Pandemie mit einem neuen Subtyp auftreten könnte, insbesondere durch die sogenannte Vogelgrippe.” Es sei ein natürlicher Ablauf, dass sich Viren anpassen und nach einigen Jahrzehnten neue Subtypen bilden, besonders bei der echten Grippe.

Zugleich warnte der Virenexperte vor Panik: “Die Bevölkerung muss besonnen reagieren.” Durch Tourismus und Flugverkehr könne es zwar schon bald erste Fälle auch in Europa geben. “Doch wir und die anderen Kliniken sind vorgewarnt und vorbereitet. Auf alle Fälle existiert seit Jahren ein Grippe-Pandemieplan.” Es gebe Netzwerke von Schwerpunktpraxen, die die Ausbreitung überwachen. Sobald erste Fälle in Deutschland aufträten, würden Informationen zu Verhaltensweisen gegeben, so Schubert.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten weitere Information zum Thema Schweinegrippe.

HIV-Infizierte durch Drogensucht

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Die HIV-Infektion führt immer häufiger über die Nadel. Die Zahl der HIV-Infektionen von Drogensüchtigen, die an der Nadel hängen, nimmt immer weiter zu. Das belegen australische Wissenschaftler in einer Studie. Jeder Fünfte Drogen-Spritzer ist mittlerweile HIV-infiziert. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über Spritzen, die in doppelter Hinsicht gefährlich sind.

Weltweit sollen rund drei Millionen injizierende Drogensüchtige HIV-positiv sein. Das geht aus einer Studie der University of New South Wales in Australien hervor. Die Ergebnisse wurden in der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht. Manche Länder Südostasiens, Lateinamerikas und Osteuropas haben eine Infektionsrate von 40 Prozent bei den Drogensüchtigen. Das Virus wird vor allem durch die gemeinsame Nutzung von Injektionsnadeln übertragen.

Austausch von Spritzen hilft gegen die HIV-Ausbreitung

Trauriger Spitzenreiter der Studie ist Estland. Fast drei Viertel der Drogensüchtigen, die eine Nadel benutzen, sind mit dem HI-Virus infiziert. In Großbritannien liegt die Rate bei 2,3, in Australien und Neuseeland bei 1,5 Prozent. Die weniger hohen rozentzahlen dieser Länder sind darauf zurückzuführen, dass in den 1980er Jahren Austauschprogramme für Nadeln eingeführt wurden. Benutzte Nadeln können dadurch gegen neue eingetauscht werden.

Die Studie zeigt, dass die Vorsorge bei HIV eine wichtige Rolle einnimmt und weiter ausgeweitet werden muss. Dafür müssen saubere Nadeln und Behandlungsmöglichkeiten mit Ersatzmedikamenten zur Verfügung gestellt werden. Zudem müsste durch Aufklärung verhindert werden, dass sich das Virus weiter ausbreitet.

Die HIV-Ausbreitung begann früher als bisher angenommen. Die imedo-Gesundheitsnews informieren auch über dieses Thema.

In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie etwas über das Wissen über HIV-Übertragungswege.

Bildquelle: Rike, pixelio.de

Ungeschützter Sex: Herpes genitales in New York

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Laut einer Studie hat sich jeder vierte New Yorker schon einmal in seinem Leben mit der Geschlechtskrankheit Herpes genitales infiziert. Frauen und Afro-Amerikaner sind davon am stärksten betroffen. Hauptsächlich ist der Austausch von Körperflüssigkeiten, beispielsweise während des Sex, der Grund für eine Infektion mit dem Herpes Virus. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über Herpes genitales und Aids in New York.

Eine Studie der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde besagt, dass rund sechs Prozent der Erwachsenen in New York mit Herpes genitales infiziert sind. Sie machen 19 Prozent der gesamten Genital-Herpes Infektionen in den USA aus. Durch die Infektion erhöht sich das Risiko der Übertragung des Aids erregenden HI-Virus. Ein Medikament gegen den Genital-Herpes gibt es nicht.

Herpes genitales: das Virus

genitales ist eine Herpesinfektion im Bereich der Geschlechtsorgane und wird über den Geschlechtsverkehr übertragen. Juckreiz und spätere Bläschen an den Genitalien sind die Folge. Durch das schwache Immunsystem von HIV-Infizierten kann die Krankheit sogar in anderen Zonen des Körpers auftreten. Bei einem Drittel der Infizierten hält die Krankheit ein Leben lang an. Die Benutzung eines Kondoms schützt vor einer Infektion.

Herpes genitales in New York

Die Infektionsrate der New Yorker Frauen und Afro-Amerikaner ist besonders hoch. 36 Prozent der Frauen sind mit Genital-Herpes infiziert – bei den Männern sind es 19 Prozent. Die höchste Infektionsrate weisen Afro-Amerikaner mit 49 Prozent auf. Die Studienverfasser betonen aber, solange es „nur“ bei dieser Infektion bleibt, würde die Infektion keine schweren Gesunheitsschäden nach sich ziehen.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über die Lebenserwartung von HIV-Patienten und verraten Zahlen und Fakten zu HIV.

HIV-Positiven ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity mit der Gruppe „HIV – Aids“ den Austausch.

Bildquelle: H. H., pixelio.de

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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