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Gesundheitskolumne: Wohlstand macht krank

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Sportmediziner, Allergologen, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum großen Expertenteam des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Ab sofort berichten die Experten aus Funk und Fernsehen im wöchentlichen Wechsel darüber, was wirklich gesund ist, was Anfänger beim Sport beachten sollten und wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Frühling und Sommer kommen. In dieser Woche: Dr. Thomas Kurscheid warnt vor krank machendem Wohlstand.

Ein Großteil der Krankheiten entsteht durch falsche Ernährung. Zwei der größten Probleme sind dabei Übergewicht und Adipositas. Einer Studie zufolge sind 66 Prozent aller Männer und 51 Prozent der Frauen in Deutschland übergewichtig. Das ist dann der Fall, wenn der Body-Mass-Index (BMI) über 25 liegt. Bei adipösen Menschen liegt der BMI über 30. Das ist immerhin bei 21 Prozent der übergewichtigen Männer und 19 Prozent der übergewichtigen Frauen der Fall.

Folgeerkrankungen des Übergewichts

Bei einem BMI ab 30 kann man getrost davon ausgehen, dass sich irgendwann Folgeerkrankungen des Übergewichts einstellen, wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und erhöhte Blutzuckerwerte. In der Konsequenz folgt dann Diabetes und eine zunehmende Verkalkung der Arterien, die dann wiederum zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Dies umso mehr, wenn man auch noch erblich vorbelastet ist. Etwa jeder zweite Mensch stirbt in Deutschland an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sieben bis acht Millionen Deutsche haben Diabetes, davon 80 bis 90 Prozent Diabetes Typ II. Der sogenannte „Altersdiabetes“ müsste umbenannt werden. Er tritt heutzutage infolge andauernder „Kalorienvergiftung“ schon häufig im Alter von 15 auf!

Unser Körper ist im Vergleich zum Auto ein hochkomplexes System. Beim Auto wissen wir: Wenn wir zu viel tanken, läuft der Tank über, wenn wir statt Benzin Diesel tanken, geht der Motor kaputt. Unser Körper reagiert zwar etwas nachsichtiger, aber auch nicht auf Dauer. Kurzfristig vertragen wir fast jeden „Treibstoff“. Langfristig führt ein Zuviel an falscher Ernährung zu Krankheiten im System Mensch.

Metabolisches Syndrom

Eine typische Vorstufe ist das sogenannte metabolische Syndrom, kurz MetSyn. Es nimmt in Industrieländern rasant zu, mittlerweile ist rund ein Viertel der westlichen Bevölkerung betroffen. Je wohlhabender eine Nation ist, desto mehr schlägt sich dies auch auf den Hüften nieder. Die Risikofaktoren für das metabolische Syndrom nennt man auch „die vier B“ oder „das tödliche Quartett“: Bauchfett, erhöhter Blutzucker, erhöhte Blutfette und Bluthochdruck. Vom metabolischen Syndrom sind Menschen betroffen, auf die mindestens drei der folgenden Kriterien zutreffen.

- Stammbetontes Übergewicht: Ist der Taillenumfang einer Frau größer als 88 Zentimeter oder der eines Mannes größer als 102 Zentimeter. Bauchfett ist ein hormonell hoch aktiver Gewebsbestandteil, der ursächlich an Fettstoffwechselstörungen beteiligt ist.

- Diabetes Typ II: Liegt der Nüchternblutzucker höher als 100 mg/dl (Milligramm pro 100 Milliliter).

- Bluthochdruck: über 130 bzw. 85 mmHG. Das Herz eines übergewichtigen Menschen muss deutlich mehr leisten als das eines Normalgewichtigen.

- Fettstoffwechselstörung oder eine Erhöhung der Triglyceride über 150 mg/dl. Beides lässt die Gefäße schneller altern und bereitet so den Boden für vorzeitigen Herzinfarkt und Schlaganfall.

Das Problem des metabolischen Syndroms besteht darin, dass jede einzelne Erkrankung für sich bereits eine Gefahr für die Gesundheit ist. Das gemeinsame Auftreten erhöht die Gefahren erheblich. Ein erhöhter Blutdruck in Kombination mit einem erhöhten Cholesterinspiegel verdoppelt das Herz-Kreislauf-Risiko nicht nur, sondern vervierfacht es.

Viele Menschen denken, dass die Risiken übertrieben werden. “Mich wird es schon nicht treffen.” Doch hier muss ich widersprechen: Es könnte Sie treffen, aber – das ist die gute Nachricht – Sie können sehr viel tun, um dies zu verhindern.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Gicht als Erb- und Wohlstandskrankheit und die Wohlstandsgesellschaft, die hinsichtlich der Ernährungsweise Gefahren birgt hat.

Mehr Informationen finden Sie bei imedo und dem imedo-Gesundheitsfernsehen.

Bildquelle: RainerSturm, pixelio.de

Von wegen Bierbauch: Bierhefe hält jung und macht schön

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Der 23. April ist der Tag zu Ehren des deutschen Bieres. Seit 1994 feiern die deutschen Bierbrauer den Erlass des bayerischen Reinheitsgebots im Jahr 1516. Grund genug, einen Blick auf das Lieblingsgetränk der Deutschen zu werfen. Tina Bernstein, Redakteurin des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de hat bei Diplom-Braumeister Heiko Rohde nachgefragt.

Darüber, dass Bier gesund ist und schön macht, haben wir bereits berichtet. Mit 42 Kilokalorien pro 100 Milliliter hat es weniger Kalorien als Ananassaft, Cola, Vollmilch, Wein und Energy Drinks.

Bierhefe: hochwertiges Abfallprodukt

Ein hochwertiges Abfallprodukt des Brauprozesses ist die Bierhefe. Sie enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. 15 Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Selen, Magnesium, Zink und Kupfer, beinhaltet die Bierhefe. Außerdem enthält die Bierhefe praktisch kein Fett und kein Cholesterin. Doch nicht nur die Figur profitiert von Bierhefe. Sie verstärkt das Haarwachstum, sorgt für mehr Glanz und feste Fingernägel. Die meisten Stoffe werden während der Gärung in das Bier abgegeben.

Mythos Bierbauch

„Bier stammt nur von natürlichen Rohstoffen“, erklärt Diplom-Braumeister Heiko Rohde aus Berlin. „Es enthält Vitamin B 1, 2 und 6 sowie Folsäure. Das beugt Konzentrationsschwäche vor und ist gut für die Haut. Folsäure senkt den Homocysteinspiegel und dadurch den Blutdruck“, erläutert der Experte. „Bier ist außerdem ein Kalium- und Magnesium-Lieferant und zugleich natriumarm“. Bier enthält auch Polyphenole, das sind Antioxidantien, die die Zellalterung verhindern.

Wichtig ist, dass es bei einem moderaten Biergenuss bleibt. 20 Gramm Alkohol pro Tag empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, gesunden Menschen. Diese Menge gilt als unbedenklich und sogar gesundheitsförderlich. Frauen sollten nur die Hälfte, also zehn Gramm, trinken, da sie Alkohol langsamer abbauen als Männer.

Den allseits verfluchten Bierbauch gibt es in dieser Form auch nicht. Ein normal-portionierter Biergenuss lässt den Bauch nicht wachsen. „Vielmehr regt das Bierchen am Abend den Appetit an“, sagt Rohde. Die Folge: Im Bauch wird nicht das Bier eingelagert, sondern zu viele Kalorien durch Chips, Erdnüsse, Frikadellen, Bratwürste und Schnitzel.

Keine Verweiblichung durch Bier

Ein weiterer Mythos ist, dass Bier angeblich zur Verweiblichung des Mannes führt. „Das ist erwiesenermaßen falsch“, bestätigt Heiko Rohde. Es wurde aber festgestellt, dass die Phyto-Östrogene der weiblichen Hopfenpflanzen Auswirkungen auf die Menstruation der Pflückerinnen hatten. „Männer nehmen dadurch keinen Schaden“.

Die imedo-Gesundheitsnews liefern weitere Informationen zum Thema Bier. Lesen Sie auch: Bierhefe macht schlank und schön und Bier ist gesund und macht schön.

Bildquelle: Ernst Rose, pixelio.de

Übergewicht schädigt das Klima

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Die steigende Zahl an Fettleibigen und Übergewichtigen ist ein Grund dafür, dass der Energieverbrauch in den vergangenen 40 Jahren stark angestiegen ist. Seit 1994 steigt der durchschnittliche Body-Mass-Index in der Bevölkerung an. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de und weitere Experten fürchten einen Anstieg der Fleischproduktion.

Mehr Gemüse und weniger Fleisch würden den Ausstoß der Treibhausgase reduzieren. Eine britische Studie, die im „International Journal of Epidemology“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass der Energieverbrauch in den vergangenen 40 Jahren stark gestiegen ist. Eine große Mitschuld tragen der Studie zufolge auch dicke Menschen. Der Anteil der Fettleibigen liegt bei 3,5 Prozent.

Fleischkonsum schädigt das Klima

„Wie stark die Auswirkungen des Lebensstils – vor allem der Ernährung – auf das Klima genau sind, lässt sich nur sehr schwer sagen“, erklärt der Wiener Klimaforscher Herbert Formayer von der Universität für Bodenkultur. Fest stehe, dass sie massiv sind. Der steigende Bedarf von Fisch und Fleisch bedeute für die Erde nichts Gutes. „Die Effizienz bei Getreide oder anderen pflanzlichen Nahrungsmitteln ist wesentlich höher, da hier Solarenergie direkt umgewandelt wird“, sagt Formayer. Es mache einen großen Unterschied ob man 3.000 Kalorien aus pflanzlicher oder tierischer Nahrung zu sich nimmt. „Gerade bei der Fleischproduktion ist der Aufwand sehr groß, da die Tiere mit Getreide ernährt werden. Dass der Energieaufwand bei der Fleischproduktion das Fünf- bis Zehnfache beträgt, ist vorstellbar“, meint der Klimaforscher.

Dicke Bevölkerung nimmt mehr Nahrung zu sich

In Großbritannien ist die verbrauchte „Lebensmittelenergie“ in den vergangenen 40 Jahren um 19 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass die dickere Bevölkerung um 19 Prozent mehr Nahrung zu sich nimmt, als die dünnere vor 40 Jahren. Edwards Team hat neben dem Mehraufwand für die zusätzliche Nahrung auch berechnet, dass damit die Treibhausgasemissionen zwischen 0,4 und einer Gigatonnen pro Milliarde Menschen höher liegen. Zwischen 1994 und 2004 ist der durchschnittliche Body-Mass-Index in England von 26 auf 27,3 angestiegen. Bei Frauen stieg er von 25,8 auf 26,9. Das entspricht einem Mehrgewicht von drei Kilogramm. Für Deutschland sind die Werte vergleichbar.

Transport von dicken Menschen begünstigt Klimawandel

Zudem wird zu viel Energie verbraucht, um dicke Menschen zu transportieren. „Wenn man sich in einem schweren Körper bewegt, ist es, als würde man mit einem Spritfresser durch die Gegend fahren“, so Edwards. Übergewicht sei ein Schlüsselfaktor im Kampf gegen den Klimawandel. „Wenn die Menschen wieder so aussehen wie in den 1970er Jahren, würde das dem Planeten wirklich helfen“, kommt Alan Maryon-Davis, Präsident der Faculty of Public Health, zum Schluss. Damals sei es normal gewesen, mehr Gemüse und weniger Fleisch auf dem Teller zu haben und sich mehr zu bewegen. „Auf der Kalorientabelle werden nur die Kalorien gezählt, die wir verbrauchen, nicht aber diejenigen, die für eine vermehrte Fleischproduktion aufgewendet werden müssen“, meint Formayer. Experten fürchten den Zeitpunkt, an dem die bevölkerungsreichen Länder Indien und China die gleichen Ernährungsgewohnheiten annehmen wie die Europäer und Nordamerikaner.

Der Klimawandel bedroht die Gesundheit. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Wie Sie schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen, erfahren Sie mit den imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitscommunity bietet fettleibigen Menschen mit der Gruppe zum Thema Adipositas die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.

Bildquelle: uschi dreiucker, pixelio.de

Projekt Sommerkörper: Realistische Ziele und Erwartungen

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15 Kilo weniger in zwei Wochen, den Sixpack in drei Tagen und das bitte mit möglichst wenig Aufwand – überzogene Anforderungen, mit denen Personal-Trainer und Fitnessmanager Ingo Simon aus Bonn täglich konfrontiert wird. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat nachgefragt, welche Ziele realistisch, welche Einschränkungen nötig sind und wann es Zeit wird, das Projekt Sommerfigur in Angriff zu nehmen.

imedo: Was sind die häufigsten Anforderungen bei Ihnen im Fitnessstudio?

Simon: Bei uns wollen die meisten Menschen zwischen 15 und 20 Kilo abnehmen und das möglichst schnell.

imedo: Wie können Sie diesen Menschen helfen, ohne deren Illusionen zu zerstören?

Simon:
Es ist wichtig, dass wir die Menschen ernst nehmen. Wir vermitteln zum einen Spaß und wenn es dann um die konkreten Ziele geht, wird es ernst. Wir erklären dann den Menschen, dass die Priorität darauf liegt, dass sie erstmal etwas fitter werden. Je fitter die Leute werden, desto mehr nehmen sie dann ab. Oft halten sie am Anfang keine fünf oder zehn Minuten auf dem Cross-Trainer durch. Kleine Erfolge sind wichtig. Auf dem Weg zur besseren Kondition verlieren die Menschen meist schon einiges an Gewicht.

imedo: Wann werden die Leute ungeduldig?

Simon: Nach den ersten zwei bis drei Wochen. Wenn sie merken, dass es doch nicht so schnell geht, wie sie sich das vorgestellt haben. Dann werden sie ungeduldig.

imedo:
Wie fangen Sie diese Menschen dann wieder auf?

Simon: Wir versuchen die Mitglieder über die ersten Wochen intensiv zu betreuen. Mit Personal-Training über Termine und Animation. So helfen wir ihnen das erste Loch zu überstehen. Anders sieht es aus, wenn sich in den ersten drei Wochen schon gute Erfolge eingestellt haben – zwei, drei Kilo weniger.

imedo:
Welche Anforderung ist Ihnen besonders im Kopf geblieben?

Simon: Eine Frau kam zwei Wochen vor ihrer Hochzeit und wollte 15 Kilo abnehmen.

imedo:
Hat sie es geschafft?

Simon: Nein, das ist unmöglich. Sie kam dann schon nach dem zweiten Tag nicht mehr, weil sie das dann auch verstanden hat.

imedo:
Wie viel Prozent Ihrer Kunden sind erfolgreich bei der Umsetzung der Ziele?

Simon:
Bei mir sind es etwa 90 Prozent, die zumindest nah an die gesetzten Ziele rankommen.

imedo: Was sind denn realistische Ziele in Sachen abnehmen?

Simon: Ein halbes Kilo pro Woche ist noch in einem gesunden Rahmen. Die Menschen sollen Körperfett verlieren und keine Muskulatur. Wenn die Betroffenen nichts mehr essen, bauen sie an Muskelmasse ab, das ist nicht das Ziel. Wenn die Menschen dann aber doch mal durch den Sport ein Kilo mehr in einer Woche abnehmen, motiviert das umso mehr.

imedo: Übergewicht ist nicht nur ein Problem mangelnder Bewegung, sondern liegt meist auch an der schlechten Ernährungsweise. Wie bringen Sie die Menschen dazu, sich gesünder zu ernähren?

Simon: Das ist das schwierigste. Das können wir im Studio nicht kontrollieren. Viele Leute denken, dass sie bei einer Ernährungsumstellung Dinge essen müssen, die ihnen nicht schmecken. Wir versuchen ihnen nicht eine komplett neue Ernährungsweise aufzuzwingen, sondern optimieren die vorhanden Ernährungsgewohnheiten schrittweise. Bei einer radikalen Umstellung brauchen die Leute eine starke Eigenmotivation. Wir versuchen dann beispielsweise aus zwei Mahlzeiten vier kleinere zu machen oder die Fritten weglässt und diese durch Pellkartoffeln ersetzt. Das ist ein Prozess der sich entwickelt, der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

imedo: Wann sollte man das Projekt Sommerfigur beginnen?

Simon: Im März in etwa. Das kommt auf die Ausgangsfigur an.

imedo: Wie oft muss ich in dieser Zeit ins Fitnessstudio gehen, um erfolgreich in den Sommer zu starten?

Simon:
Für jemanden ohne Erfahrung, zwei- bis dreimal pro Woche, damit der Körper nicht zu sehr belastet wird. Trainierte Menschen können auch vier- bis fünfmal wöchentlich ins Studio gehen.

Die Gruppe „Abnehmen“ gehört zu den beliebtesten Gruppen in der imedo-Gesundheitscommunity. Hier können Betroffene Erfahrungen austauschen.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten Ihnen weitere Neuigkeiten zum Thema Übergewicht und Abnehmen, so zum Beispiel: Abnehmen durch Laufen und Übergewicht: Dicke Probleme im Internet lösen.

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de

Die fetten Jahre kommen wieder: Immer mehr Menschen haben Übergewicht

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Übergewicht hat in Deutschland erhebliche Ausmaße entwickelt. Der Gesundheitssurvey 2003 des Robert-Koch-Institutes brachte an den Tag, dass 17 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen in Deutschland krankhaft übergewichtig, auch als adipös bezeichnet, sind – Tendenz steigend. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de verrät Ihnen in sieben Teilen die Diät-Tipps der Stars.

Nach einer im Jahr 2007 von der International Association for the Study of Obesity (IASO) präsentierten Studie sind die Deutschen das dickste Volk Europas. Übergewicht ist mehr als ein kosmetisches Problem. Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, hat Adipositas als chronische Krankheit klassifiziert. Experten schätzen, dass durch Übergewicht und Adipositas jährlich Kosten von bis zu 20 Milliarden Euro verursacht werden.

Genetische Prädisposition kann Adipositas verursachen

Während über viele Jahre die Meinung vorherrschte, dass Übergewicht insbesondere durch Fehl- und Übernährung sowie Bewegungsmangel entsteht, zeigt sich, dass die erhöhte Körperfettansammlung auch auf dem Boden einer genetischen Prädisposition entwickelt. Während es in der menschlichen Evolution über Jahrmillionen sinnvoll war, dass überschüssige Energie in den Fettzellen eingelagert wird, hat sich dies in der Wohlstandsgesellschaft als Nachteil herausgestellt.

Hamstergene fördern Übergewicht

Die Hamstergene, die den Stoffwechsel vieler Menschen prägen und die Entstehung von Übergewicht und Fettsucht fördern, sind heute ein Nachteil. Während früher die Bewegung garantiert war und ausreichendes oder gar übermäßiges Nahrungsangebot die Ausnahme war, ist heute das Essen nahezu unbegrenzt möglich und die Bewegung und der Energieverbrauch kann die übermäßige Kalorienaufnahme nicht mehr verbrennen. Die Folge der positiven Kalorienbilanz ist die Einlagerung von Fett in die Adipozyten, den Fettzellen. Die Problematik lässt sich leicht in der Frage „Wozu brauchen wir heute noch Bäuche, obwohl wir Kühlschränke haben?“ zusammenfassen.

So gelingt der Abbau von Übergewicht

Übergewicht abzubauen ist ein langfristiger Prozess, der nur möglich ist, wenn das Ernährungsverhalten dauerhaft umgestellt wird, es zum vermehrten Einbau von Alltagsbewegung und Sport in den Tagesablauf kommt und zudem das Verhalten modifiziert wird. Die meisten Diäten sind aus ernährungsphysiologischer Sicht abzulehnen, da sie nicht auf Nachhaltigkeit, sondern auf kurzfristige Erfolge ausgerichtet sind. Das Schönheitsideal zwingt Stars und Sternchen dazu, ihr Körpergewicht weit über das normale Maß hinaus durch Diäten zu reduzieren.

In einer siebenteiligen Serie stellt Ihnen die imedo-Gesundheitsredaktion die beliebtesten Diäten der Stars vor und bewertet diese für Sie.

Lesen Sie beispielsweise etwas über die Diät von Jennifer Aniston, Kate Winslet oder Jennifer Lopez.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht fettleibigen Menschen mit der Gruppe zum Thema Adipositas den Erfahrungsaustausch.

Bildquelle: Thomas Max Müller, pixelio.de

Kinder mit Migrationshintergrund haben häufig Übergewicht

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Kinder mit Migrationshindergrund sind häufiger übergewichtig als andere Gleichaltrige. Das hat die Urmel-Ice-Studie des Universitätsklinikums Ulm gezeigt. Vor allem Kinder aus Familien mit einem niedrigen Bildungsgrad sind betroffen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Einer Studie des Ulmer Uniklinikums zufolge, sind Kinder aus Zuwandererfamilien deutlich häufiger übergewichtig als ihre Altersgenossen. Besonders betroffen seien Kinder aus Familien mit niedrigem Bildungsgrad und solche aus wenig integrierten Familien, sagte der Studienleiter der „Urmel-Ice Studie“, Jürgen Steinacker, der Nachrichtenagentur. „Wir haben eine generelle Tendenz festgestellt, dass der Bildungsgrad entscheidend ist“, erklärte er. Auch Kinder ohne Migrationshintergrund aus bildungsfernen Elternhäusern seien der Studie zufolge eher übergewichtig als andere.

21,1 Prozent der Jungen ausländischer Abstimmung sind zu dick

Bei den Untersuchungen zu der Studie seien 27 Prozent der Kinder ausländischer Abstammung zu dick gewesen, deren Eltern einen niedrigen Bildungsabschluss aufwiesen. Insgesamt waren 21,1 Prozent der Jungen und 12,2 Prozent der Mädchen ausländischer Abstammung übergewichtig. Bei den Nicht-Migranten betrug der Anteil der übergewichtigen Jungen 13,7 Prozent, 10,5 Prozent bei den Mädchen. Kinder aus Zuwandererfamilien wiesen zudem oft schlechtere motorische Fähigkeiten auf, sagte Steinacker.

Gesundheitsschutz für Migranten verbessern

„Oft wird in den Familien der besondere Wert von Sport nicht gesehen“, nannte der Mediziner als Grund. Auch seien viele ausländische Familien nicht so gut in die Gesellschaft integriert, die Freizeit der Kinder deshalb meist nicht gut organisiert. „Zielgerichtete körperliche Aktivität“ fehle deshalb oft, sagte Steinacker.

Bei der „Urmel-Ice-Studie“ wurden insgesamt 1427 Grundschulkinder in Ulm und der Region über zwei Jahre untersucht und begleitet. Dabei stellte sich auch heraus, dass präventive Maßnahmen das Übergewicht reduzieren halfen.

Im Umgang mit Übergewicht bei Kindern sollte Kreativität aufgebracht werden. Weitere Informationen zum Thema liefert die Gesundheitskolumne der imedo-Gesundheitsnews.

Naschkatzen-Studie: Jeder Fünfte greift täglich zu Süßigkeiten

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Ob Weihnachtszeit oder nicht – jeder fünfte Bundesbürger greift täglich zu Schokolade, Gummibärchen und Bonbons. Eine Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, kurz ABDA, hat auch gezeigt, wo die größten Naschkatzen der Bundesrepublik leben. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichet.

Knapp 3400 Bundesbürger hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände befragt, um das Naschverhalten der Deutschen herauszufinden. Das Ergebnis: Jeder fünfte Deutsche isst täglich Süßigkeiten, jeder Zweite greift zweimal in der Woche zu Bonbons und Schokolade.

Die Spitze bildet die Hauptstadt. 27 Prozent der Berliner essen täglich Süßigkeiten, 35 Prozent zweimal pro Woche. Am seltesten hingegen greifen die Thüringer zu Süßigkeiten – nur zehn Prozent naschen in dem Bundesland täglich.

Süßigkeiten enthalten viel Fett und Zucker

Erschreckend ist aber auch, dass in 30 Prozent der Haushalten mit Kleinkindern täglich Naschereien zur Verfügung stehen. In knapp der Hälfte aller Haushalte mit kleinen Kindern wird zweimal wöchentlich genascht. In Haushalten mit Schulkindern sind es 26 Prozent und 43 Prozent.

„Was oft vergessen wird: Süßigkeiten enthalten nicht nur viel Zucker, sondern meist auch sehr viel Fett. Größere Mengen an Süßigkeiten fördern Übergewicht, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen“, erklärt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekenkammer. „Plätzchen, Schokolade und Co. deshalb nur in kleinen Mengen essen und in Ruhe genießen.“

Schokolade jedoch, ist nicht nur ungesund. Die imedo-Gesundheitsnews verraten, warum ein Stück Schokolade sogar gesundheitsförderlich sein kann.

Auch mit Obst kommen Naschkatzen auf ihre Kosten. Herbstzeit ist beispielsweise Apfelzeit und der Apfel ist nicht nur schmackhaft, sondern zudem gesund. Mehr Informationen erhalten Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: BirgitH, pixelio.de

Bei Übergewicht ist das Belohnungszentrum weniger sensibel

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Ist Übergewicht genetisch bedingt? Forscher der Universität Texas fanden heraus, dass es Menschen gibt, bei denen die Rezeption von Dopamin, dem Belohnungshormon, genetisch bedingt erschwert ist. Sie nehmen deshalb schneller zu. Diese Erkenntnis könnte auch bei der Behandlung anderer Krankheiten, die mit dem Belohnungszentrum zusammenhängen, entscheidend sein. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Menschen, bei denen das Gehirn weniger auf Belohnung reagiert, neigen eher zu Fettleibigkeit. Schuld daran ist eine verminderte Anzahl bestimmter Rezeptoren für den Botenstoff Dopamin. Diesen setzt der Körper beim Essen im Gehirn frei, was ein gutes Gefühl vermittelt. Menschen mit einer Genvariante, die dazu führt, dass dieser Dopaminrezeptor nicht so häufig vorkommt, müssen daher für den gleichen Genuss mehr essen und tendieren dementsprechend auch eher zu Übergewicht. Das berichten Forscher um Eric Stice von der Universität von Texas in Austin im Fachmagazin „Science“.

Gen-Variante verursacht geringere Dopamin-Rezeption

Mit Hilfe von funktioneller Magnetresonanztomografie, kurz fMRT, untersuchten die Wissenschaftler die Hirnaktivität von jungen Frauen, während diese entweder einen Schokoladenmilchshake oder eine geschmacklose Flüssigkeit eingeflößt bekamen. Die MRT-Aufnahmen zeigten, dass die Hirnregion, die normalerweise beim Essen Dopamin freisetzt, bei stark übergewichtigen Frauen weniger aktiv war, als bei ihren schlankeren Kolleginnen. Probandinnen mit einer sogenannten A1-Variante des Gens, das für die Herstellung des beteiligten Dopaminrezeptors zuständig ist, reagierten dabei am Schwächsten und nahmen eher zu.

Studie könnte Therapien gegen Übergewicht ermöglichen

Die Ergebnisse der Studie könnten zu neuen Therapien gegen Übergewicht beitragen: So könnte künftig versucht werden, das Belohnungsdefizit bei Menschen mit der kritischen Genvariante mit Verhaltenstraining oder Medikamenten in den Griff zu bekommen und damit Übergewicht vorzubeugen, spekuliert Stice. Das Defizit bei der Reaktion auf Dopamin ist wahrscheinlich nicht nur auf Belohnung durch Essen beschränkt, sondern betrifft möglicherweise auch die Wirkung von Drogen.

Es gibt immer mehr Menschen, die an Übergewicht leiden. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

ÜBildquelle: Dieter Schütz, pixelio.de

Sechs Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen sind adipös

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Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft wurden die ersten Ergebnisse einer Beobachtungsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vorgestellt. Knapp 1900 Kinder und Jugendliche werden hierbei einer Adipositas-Therapie unterzogen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet von den vielversprechenden Ergebnissen.

Fast neun Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen von drei bis 17 Jahren sind übergewichtig, sechs Prozent sind sogar adipös, also extrem übergewichtig. Es gibt die verschiedensten Behandlungsmethoden, doch ihre Wirksamkeit wurde bislang nicht umfassend untersucht. Daher startete die BZgA im Jahr 2005 eine Beobachtungsstudie, in deren Rahmen 1916 Patientinnen und Patienten zwischen acht und 16 Jahren aus 48 verschiedenen Einrichtungen auf ihrem Weg durch die Therapie begleitet wurden. Zum ersten Mal werden Methoden vergleichend untersucht. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse beschreiben jedoch nur die Erfolge zwischen Behandlungsbeginn und -ende. Ob die zum Teil sehr guten Erfolge aber Bestand haben werden, lässt sich erst am Ende der Studie bilanzieren.

Zu Beginn der Behandlung waren 14 Prozent der Befragten übergewichtig, 49 Prozent bereits adipös und 37 Prozent sogar extrem adipös. 75 Prozent konnten ihren Gewichtsstatus halten oder deutlich reduzieren. 12,5 Prozent der jungen Patienten nahmen zu, ebenso viele brachen die Behandlung vorzeitig ab.

Deutliche Erfolge in Sachen Abnehmen

Der Vergleich der verschiedenen Verfahren ergab, dass die Kinder, die in stationären Einrichtungen behandelt wurden, besser abnahmen als die in ambulanten Programmen. Auch die Verringerung des PC- und TV-Konsums war hier wesentlich erfolgreicher. Jüngere Patienten nahmen generell mehr ab als ältere, einen Geschlechterunterschied oder Unterschiede zwischen Migrantenkindern und Deutschen gab es nicht.

Vor der Behandlung litten 26 Prozent bereits unter Bluthochdruck, bei 37 Prozent wurden erhöhte Blutfettwerte nachgewiesen. Mit der Behandlung konnte eine Verbesserung dieser Risikofaktoren erreicht werden. Nach dem Ende der Therapie hatten nur noch 17 Prozent zu hohe Blutdruckwerte und 28 Prozent erhöhte Blutfettwerte. Das Ernährungs- und Bewegungsverhalten wurde während der Therapie ebenfalls verbessert.

Endgültige Bewertung des Gewichts erst am Ende der Studie möglich

Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA warnt indessen davor, voreilige Schlüsse aus den Daten zu ziehen: „Es freut mich, dass mehr als die Hälfte der betroffenen Kinder und Jugendlichen es geschafft haben, deutlich an Gewicht zu verlieren und die körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen zu reduzieren.“ Leider wisse man aus anderen Studien, wie schwierig es sei, die gelernten gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen auf Dauer beizubehalten. „Besonders schwierig ist es, die bei einem stationären Aufenthalt erzielten positiven Veränderungen auch in den normalen Alltag mit Familie, Schule und Freunden zu übertragen“, sagt Pott weiter. Deshalb würden die Daten der Ein- und Zwei-Jahres-Nachuntersuchung benötigt. Erst dann wäre erkennbar, ob die betroffenen Kinder und Jugendlichen auch langfristig ihr Gewicht halten sowie ihren Gesundheitszustand und ihre Lebensqualität verbessern können.

Die imedo-Gesundheitscommunity bietet fettleibigen Menschen mit der Gruppe zum Thema Adipositas die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.

Kinder mit Migrationshintergrund sind häufig übergewichtig. Mit den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zum Thema.

Wie Sie mit mehr Kreativität gegen das Übergewicht von Kindern vorgehen können, verraten ebenfalls die imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Nicole Celik, pixelio.de

Diät: bei leichtem Übergewicht kein Muss

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Laut einer aktuellen Umfrage fühlt sich rund die Hälfte der Deutschen zu dick. Um das zu ändern, machten etwa 20 Prozent der Befragten in den letzten zwei Jahren eine Diät. Doch nicht immer ist eine Diät notwendig. In den meisten Fällen genügt es, sich und seine Essgewohnheiten zu beobachten und geringfügige Veränderungen vorzunehmen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Fast jeder zweite Bundesbürger fühlt sich einer aktuellen Umfrage zufolge zumindest etwas zu dick. 47 Prozent der Befragten gaben an, sie müssten abnehmen, 18 Prozent versuchten es in den vergangenen zwei Jahren bereits mit einer Diät. Das geht aus einer Studie des Meinungsforschungsinstituts „infas“ in Bonn hervor, die die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, kurz ABDA, am Montag in Berlin vorstellte. Dafür wurden im April 3372 Bürger ab 16 Jahren telefonisch befragt. Rund die Hälfte derjenigen, die eine Diät machten, hatte demnach das Ziel, sich gesünder zu fühlen. Besser aussehen wollten 37 Prozent. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, kurz DGE, in Bonn ist es vor einer Diät sinnvoll, den persönlichen Body-Mass-Index, kurz BMI, zu ermitteln. Hierfür wird das Körpergewicht in Kilogramm durch die mit zwei malgenommene Körpergröße in Metern geteilt.

Gahl: „Schlankheitsideale sollten in den Hintergrund treten“

Zwar gilt ein BMI ab 25 als Übergewicht, erläutert DGE-Sprecherin Antje Gahl. „Aber wenn Sie keine Risikofaktoren wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Probleme haben, ist das nicht so tragisch.“ Sie rät dazu, sich an das persönliche Wohlfühlgewicht zu erinnern. Dann sei auch ein BMI von 27 okay, wenn die Gesundheit ansonsten in Ordnung sei. „Schlankheitsideale sollten in den Hintergrund treten.“ Auf jeden Fall angezeigt sei eine Diät ab einem BMI von 30, auch ein Arzt sollte dann konsultiert werden. Wer sich dennoch unwohl fühlt, stellt am besten zunächst seine Ernährung um. „Wem zwei bis fünf Kilogramm lästig sind, sollte seine Gewohnheiten schrittweise ändern“, sagt die Expertin. Eine Diät mit nur 1200 Kalorien am Tag sei nicht zwingend notwendig. Besser sei es, sich zu fragen: „Wo sind meine Fettfallen?“.

Flüssige Kalorien

Bei Menschen, die nach eingenen Angaben bewusst essen, versteckten sich Kalorien oft in Getränken. Sehr gehaltvoll und deshalb eher tabu seien zum Beispiel Kaffee mit Zucker und Milch, Limonaden, gesüßte Eistees oder zuckerhaltige Fruchtsäfte. Hinzukommen müssen ausgewogene Mahlzeiten mit viel Obst, Gemüse und anderer fettarmer Kost. Wer sein Gewicht allein nicht in den Griff bekommt, bekommt bei seinem Arzt oder einer professionellen Ernährungsberatung Hilfe. Allerdings: „Wer nur 5 bis 10 Kilo zu viel hat und nicht an einer chronischen Krankheit leidet, bekommt die Kosten dafür nicht von seiner Krankenkasse erstattet“, erläutert Antje Gahl. Bei einem seriösen Ernährungsberater sei mit etwa 60 Euro pro Einzelstunde zu rechnen. Bei einer Gruppenberatung mit zehn bis zwölf Teilnehmern liege der Richtwert bei 150 bis 200 Euro pro Gruppe und Stunde.

Wie Sie schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen, verraten Ihnen die imedo-Gesundheitsnews.

Ziele für Ihre Gesundheit und Motivation durch Mitglieder bietet die Gesundheitscommunity ebenfalls: Gemeinsam abnehmen und sich gegenseitig unterstützen macht es einfacher!

Bildquelle: sigrid rossmann, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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