Tag Archiv | "Übergewicht"

Knorpelzerstörung durch Übergewicht

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Über die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland sind übergewichtig und auch immer mehr Kinder leiden unter überflüssigen Pfunden. Dicke entsprechen nicht dem Schönheitsideal und sind zudem einem hohen Risiko ausgesetzt, Krankheiten zu bekommen. Ein zu hohes Gewicht kann beispielsweise Arthrose auslösen. Wie nun eine Studie belegt, können Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) jedoch nicht nur den Gelenkverschleiß, sondern auch eine schnelle Knorpelzerstörung fördern, informiert Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Arthrose ist die Abnutzung von Gelenken, die das übliche Maß an Verschleiß übersteigt, den der Mensch durch seine Bewegungen zwangsläufig über die Jahre verursacht. Die Entstehung von Arthrose kann unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel die Fehlstellung von Gelenken oder Knochenerkrankungen wie Osteoporose. Aber auch Übergewicht kann dafür ausschlaggebend sein: Überflüssiges Fettgewebe ist eine schwerwiegende Belastung für den Körper, die vor allem die Knochen und Gelenke betrifft. Da das Skelett besonders hartes Stützgewebe ist, leiden die Knochen allerdings weniger unter dem Einfluss des Gewichts als die Gelenke. Gelenke sind die beweglichen Verbindungen zwischen Knochen. Sie bestehen lediglich aus Flüssigkeit, Knorpel sowie Bindegewebe und sind aus diesem Grund weniger stabil.

Knorpelzerstörung durch Übergewicht fördert Arthrose
Experten der Boston University konnten nun durch die Beobachtung von 336 Patienten mit früher Kniegelenkarthrose aufdecken, woran es liegt, dass die Arthrose schneller voranschreitet als gewöhnlich. Neben den Testpersonen mit einem Meniskusriss und bereits bestehenden Knorpelschäden waren es die übergewichtigen Patienten, die eine beschleunigte Knorpelzerstörung aufwiesen. Der Befund kam für die Wissenschaftler nicht überraschend, da Übergewicht als Risikofaktor für Arthrose bekannt ist. Nun allerdings wissen auch jene Patienten, die bereits an einem Frühstadium von Arthrose leiden, dass es wichtig ist, überflüssige Kilos zu verlieren. Denn nur auf diese Weise können sie das Fortschreiten der unheilbaren Krankheit so gering wie möglich  halten. Das Ergebnis ist vor allem aufgrund der hohen Anzahl übergewichtiger Menschen und der steigenden Tendenz hin zum Übergewicht von Bedeutung.

Bei Muskel- und Gelenkschmerzen können Schlammpackungen helfen. Weitere Informationen zu diesem Thema liefern die imedo-Gesundheitsnews (http://gesundheitsnews.imedo.de/news/107611-schlammpackungen-helfen-gegen-muskel-und-gelenkschmerzen).

In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie, wie sich durch Arthrose ausgelöste Schmerzen verhindern lassen (http://gesundheitsnews.imedo.de/news/10873-schmerz-lass-nach-%E2%80%A6).

Weitere Informationen zur Arthrose bietet das imedo-Medizinlexikon (http://www.imedo.de/medizinlexikon/arthrose).

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht Betroffenen in der Gruppe „Arthrose“ einen Erfahrungsaustausch (http://www.imedo.de/group/overview/index/234-arthrose).

Bildquelle: Jerzy, pixelio.de

Die beste Diät der Welt

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Mit dem Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch startet alljährlich die Diätsaison. In Deutschland sind zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen übergewichtig. Jetzt ist für mindestens 30 Prozent der Bevölkerung Diät angesagt, denn der Winterspeck muss weg. Aber was tun die Menschen, um im Sommer am Strand eine gute Figur zu machen? Diese Frage stellt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de allen Internetnutzern auf der Startseite der Gesundheitsnews, informiert imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller.

Ab sofort bis einschließlich 31. März können alle Interessierten ihre Stimme abgeben. Die Antworten reichen von „Ich tue gar nichts. Ich will so bleiben, wie ich bin“ über „Ich faste“, „Ich mache FDH (Friss die Hälfte)“, „Ich verzichte auf Fleisch“ bis hin zu „Ich nehme Schlankheitsmittel“ und „Ich gehe zur Diätberatung“.

Die Umfrage zum Diätverhalten finden Sie auf der Startseite der imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Community gibt den Mitgliedern die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen, beispielsweise in der Gruppe „Diäten“ oder in der Gruppe „Abnehmen“.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, Sigrid Rossmann

Am Anfang kommt das dicke Ende

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Die imedo-Redaktion hat die 50 besten Tipps zum Abnehmen zusammengestellt, damit die BRD nicht als Bundesrepublik Dickland endet.

Immer wieder zu Beginn eines neuen Jahres haben viele Menschen das Gefühl, sich über die Weihnachtsfeiertage dick und rund gegessen und viel zu wenig bewegt zu haben. Deshalb lautet für viele der wichtigste gute Vorsatz für 2010, die überflüssigen Pfunde müssen runter. Schließlich steht der Frühling vor der Tür und spätestens im Mai soll die Strandfigur erreicht sein. Vor diesem Hintergrund haben die Diäten Hochkonjunktur. Die Versprechen vieler Diäten klingen verlockend: „10 Kilo in 14 Tagen“ oder „Essen Sie, so viel Sie wollen und nehmen trotzdem ab“. Doch oft folgt der anfänglichen Euphorie schnell die Ernüchterung, weiß Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de. Ernährungsprogramme bestehend aus Gerichten, die nicht oder immer gleich schmecken, lassen den Appetit auf den „alten Speiseplan“ wachsen und der Rückfall ist vorprogrammiert. Und oft zusätzlich der sogenannte Jojo-Effekt, nach dem das Gewicht nach  einer vorübergehenden Reduktion sehr schnell wieder ansteigt – oft sogar auf ein noch höheres Niveau als vor der Diät. Der Jojo-Effekt droht insbesondere beim Fasten und anderen eiweißfreien oder eiweißarmen Crashdiäten, informiert Müller.

Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung
Für eine erfolgreiche und dauerhafte Gewichtsreduktion ist vor allem ein ausgewogener Ernährungsplan notwendig. Dazu gehört neben dem bewussten Verzicht auf allzu fetthaltiges Essen die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen, die besonders in Gemüse und Frischobst, Vollkorngetreide und  Hülsenfrüchten vorkommen. Ballaststoffe machen satt, aber nicht dick. Darüber hinaus enthalten ballaststoffreiche Lebensmittel viele für den menschlichen Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Diäten führen häufig zu einer einseitigen Ernährung, die sogar die Gesundheit gefährden kann. Denn es kann zu Mangelerscheinungen führen. Wunder kann eine ausgewogene Ernährung nicht vollbringen, aber eine konsequente Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten kann auf Dauer zu einer Gewichtsabnahme und einem besseren Körpergefühl führen, verspricht Müller.

Bewegung regt Fettverbrennung an
Ein großes Manko bei vielen Übergewichtigen ist die mangelnde Bewegung. Wer dem Körper mehr Energie zuführt als dieser verbraucht, muss sich nicht wundern, wenn der Organismus überschüssige Kalorien als Fettgewebe speichert. Diese Fettreserven baut der Körper erst ab, wenn der Energiebedarf des Körpers höher ist als die zugeführte Energie. Nun muss nicht jeder, der ein paar Kilo zu viel auf den Hüften hat, gleich zum Marathonläufer werden. Schon 30 Minuten täglich zügiges Gehen an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und kurbelt den Stoffwechsel an. Noch besser ist es, zwei- bis dreimal in der Woche Sport zu treiben. Laufen im Park oder auf dem Laufband, Rad fahren oder Hanteltraining mit niedrigen Gewichten und hohen Wiederholungszahlen sind gute Ausdauersportarten. In Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung purzeln dann allmählich die Pfunde und der Motivierte gelangt auf gesundem Wege zu seinem Idealgewicht. Allerdings baut der Körper bei Ausdauersportarten neben Fett auch Muskeln ab. Daher ist neben dem Konditionstraining auch ein regelmäßiges Krafttraining bei ausreichender Proteinzufuhr notwendig. Dann baut der Körper Fett ab, ohne Muskelmasse zu verlieren.

Die Einwohner in Deutschland leiden zunehmend unter Übergewicht. Sven-David Müller von imedo hat die 50 besten Tipps für ein schlankes Leben zusammengestellt. Wer diese Tipps dauerhaft umsetzt, nimmt „automagisch“ ab!

1. Täglich zwei bis drei Liter kalorienfreie und kohlensäurereiche kalte Flüssigkeit wie kalziumreiches Mineralwasser, Light Colagetränke, schwarzer Tee oder Kaffee trinken
2. Butter und Margarine durch Halbfettprodukte austauschen
3. fettarme Käsesorten wie Harzer Käse (der fettärmste Käse überhaupt), Hüttenkäse, Magerquark oder fettarmen Kochkäse und Limburger essen
4. Fettarme Wurstsorten wie Corned Beef, rohen und gekochten Schinken, Aspikwurst, Geflügelwurst, Kalter Braten oder Sülze essen
5. Täglich ein bis zwei Gläser zuckerfreie probiotische Getränke (fettarmer Kefir, Brottrunk oder Sauerkrautsaft) trinken
6. Pellkartoffeln, Vollkornnudeln oder Vollkornreis anstatt Pommes, Kroketten, Eierteigwaren oder weißem Reis essen
7. grobes Vollkornbrot, Knäckebrot (Ballaststoffwunder) anstatt Grau- oder Mischbrot essen
8. Süßstoff anstatt Zucker in Getränken und Co. verwenden
9. Morgens ein Ei essen - das macht satt
10. Tomatenmark, Konfitüre, Senf, Meerrettich verwenden anstatt Aufstrichfett
11. Täglich zwischen 1200 und 1600 Kilokalorien zuführen
12. Reichlich Alltagsbewegung
13. jeden zweiten Tag 30 bis 45 Minuten Ausdauer- und Kraftsport betreiben - alle 15 Minuten 5 Minuten Trinkpause (magnesiumreiches Mineralwasser)
14. keine Diät, sondern eine lebenslange Ernährungsumstellung durchführen
15. Pommes mit Heißluft und nicht in heißem Fett zubereiten - oder Backofen-Pommes
16. Täglich autogenes Training machen - beugt Stress vor und hilft beim Abnehmen
17. Täglich natürliche Vitamin-Mineralstoff-Konzentrate wie Tomatenmark, Sanddorn- oder Hagebuttenextrakt sowie Bierhefe zuführen
18. Vor jeder Mahlzeit ein Glas kalorienfreie Flüssigkeit mit einem Ballaststoffkonzentrat wie Pektin, Guar oder Haferkleie trinken
19. Schlankheitsmittel meiden
20. Lightprodukte nicht in größeren Portionen als bisher essen - dann helfen Lightprodukte beim Abnehmen
21. Zimmertemperatur absenken auf höchstens 19 Grad Celsius - erhöht den Energiebedarf
22. Mindestens 1,5 Gramm Eiweiß (Protein) pro Körperkilogramm, um dem Jojo-Effekt vorzubeugen, die Sättigung zu fördern und den Kalorienbedarf zu steigern
23. Espresso nach dem Mittagessen trinken - erhöht den Energiebedarf
24. Ein Ernährungstagebuch täglich führen
25. Eine Kalorientabelle kaufen
26. Ein Gewichtstagebuch führen
27. Fettarme Milchprodukte mit höchstens 0,3 Prozent Fett (Magerjoghurt oder Magermilch) verwenden
28. zweimal wöchentlich Seefisch essen
29. Kochen, Dünsten, Backen, Grillen oder Toasten anstatt Frittieren oder Braten in viel Fett
30. Öl mit dem Teelöffel abmessen - 1 Teelöffel Fett reicht zum Anbraten
31. Online über eine gesunde Ernährungsumstellung informieren - beispielsweise bei www.imedo.de
32. Salzstangen anstatt Chips essen
33. Dickmilch anstatt saure Sahne oder Creme fraiche verwenden
34. Für Eintöpfe, Soßen und Suppen magerer Schinken anstatt Speck verwenden
35. Mit Tomatenmark oder Zwiebel Suppen und Soßen andicken anstatt Soßenbinder oder Mehlschwitze zu verwenden
36. Magerquark mit sprudelndem Mineralwasser aufschlagen anstatt Sahnequark zu essen
37. Rindergehacktes anstatt Schweinegehacktes verwenden
38. Kleine Teller statt große Teller verwenden
39. Frisches Gemüse anstatt Tiefkühlgemüse (oft mit Kräuterbutter o.ä. Angereichert) verwenden
40. Vollkorn- oder Schrotbrötchen anstatt weiße Semmeln/Brötchen oder Baguette essen
41. Milchhörnchen anstatt Croissants essen
42. Puffer im Waffeleisen oder Kontaktgrill anstatt in der Pfanne zubereiten
43. Hackfleischteige, Geschnetzeltes oder Ragout mit einer Extraportion Gemüse anreichern
44. Salatsoßen mit Kondensmilch (4 % Fett) anstatt Sahne zubereiten
45. Russisch Brot, Printen oder Lebkuchen anstatt Marzipan, Nougat und Butterkeks essen
46. Einmal wöchentlich morgens nackt nach dem Toilettengang wiegen
47. Sorbet statt Milchspeiseeis essen
48. Vor dem Mittag- und Abendessen zur Sättigung Rohkost/Rohkostsalat mit Joghurtdressing essen
49. Tomatensaft zum Frühstück trinken - das macht satt
50. Geflügelwürstchen und Gemüsefrikadellen anstatt Schweinewürstchen und normale Frikadellen essen

Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen finden Sie unter www.imedo.de. Tauschen Sie sich beispielsweise mit anderen Mitgliedern in der Gruppe „Abnehmen“ innerhalb der imedo-Community aus.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, Ernst Rose

Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen – Gefahr für die Gesundheit

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Der Anteil übergewichtiger Menschen in Deutschland ist alarmierend: Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes ist jeder zweite Deutsche über 18 Jahren bereits übergewichtig. Damit haben sich Übergewicht und Adipositas zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de meldet.

Übergewicht im Kinderzimmer
Auch im Kinderzimmer hat Übergewicht längst Einzug gehalten. Weil sich Kinder und Jugendliche immer weniger bewegen und mehr Zeit vor dem Fernseher, dem Computer oder der Play Station verbringen, werden sie immer dicker. Mittlerweile ist jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche übergewichtig. Unterstützt wird diese negative Entwicklung durch den Verlust traditioneller Ernährungsgewohnheiten in den Familien. Viele Kinder erleben zu Hause kein regelmäßiges Frühstück oder gemeinsames Abendessen. Stattdessen entwickeln die Kinder ungesunde Essgewohnheiten, die auch im Erwachsenenalter das Nahrungsverhalten prägen. So werden aus dicken Schulkindern dicke Erwachsene. Und diese leiden an den üblichen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Schlaganfall.

Metabolisches Syndrom oder tödliches Quartett
Das sogenannte „tödliche Quartett“ zählt zu den gefährlichsten Krankheiten weltweit. Auch als „Metabolisches Syndrom“ bezeichnet, kostet es jährlich doppelt so viele Menschen das Leben wie Krebs. In den westlichen Industrienationen geht allein die Hälfte aller Todesursachen auf das „tödliche Quartett“ zurück. Gemeint ist mit dem Begriff die medizinisch bedenkliche Kombination aus Übergewicht und Bewegungsmangel, Insulinresistenz beziehungsweise Diabetes mellitus, erhöhten Blutfettwerten und Bluthochdruck.

Übergewicht verantwortlich für chronische Krankheiten
Im Alltag wird das enorme Gesundheitsrisiko von Übergewicht allerdings völlig unterschätzt. Und das, obwohl etwa 30 Prozent der chronischen Krankheiten darauf zurückzuführen sind. Allein diese Tatsache zeigt die enorme Bedeutung von mehr Prävention und Vorsorge. Wir alle wissen, dass ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung Voraussetzungen sind für ein gesünderes Leben. Aber wir wissen auch, dass Prävention häufig nicht am Wissen, sondern an der Umsetzung in den Alltag scheitert.

Prävention gegen Übergewicht
Und gerade Prävention ist entscheidend, denn: Je früher die Weichen gestellt werden, desto leichter sind gesundheitliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Es ist wichtig, Kinder und Eltern mit Übergewicht nicht alleine zu lassen. Ihnen müssen Wege gezeigt werden, Übergewicht abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

In der imedo Gruppe „Adipositas“ haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen über Erfahrungen und Therapien auszutauschen und können offen darüber schreiben.

Lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews den Artikel „Mehr Kreativität gegen das Übergewicht von Kindern“ von Dr. Michael Prang und erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

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Autor: Edmund Fröhlich
Edmund Fröhlich absolvierte ein sozial- und erziehungswissenschaftliches Studium, das er 1983 als Diplom-Pädagoge abschloss. Dennoch war es das Management, das seine berufliche Laufbahn prägte: zunächst in der Freien Wohlfahrtspflege und seit 1991 im Gesundheitsbereich, in der Geschäftsleitung von Rehabilitationskliniken, u. a. einer Adipositas-Klinik. Er ist heute selbstständig im Management für Unternehmen und Verbände im Gesundheitswesen tätig, zudem ehrenamtlich im Vorstand der Deutschen Kinderhilfe und des Kindernetzwerkes sowie im Beirat der Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V. engagiert. Fröhlich hat für das gesellschaftliche Phänomen der fettleibigen Kinder und Jugendlichen den Begriff „Generation Chips“ (www.generation-chips.de) geprägt und engagiert sich intensiv für eine Besserung der Umstände.

Bildquelle: Sebastian Hühn, pixelio.de

Schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen mit imedo.de

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Bewegungsmangel prägt den Alltag in Industriestaaten: Mehr als die Hälfte aller deutschen Erwachsenen ist übergewichtig, Tendenz steigend. Gewohnheiten hinsichtlich Bewegung und Essverhalten übertragen sich zudem auch auf den Nachwuchs, sodass bereits 15 Prozent aller Kinder zwischen drei und 17 Jahren ebenfalls zu dick sind. Betroffene sind oft ratlos und brauchen Hilfe. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de befasst sich mit dem Thema Übergewicht und zeigt auf, wie die Kilos am besten purzeln.

Dicke Menschen fühlen sich oft unwohl

In den Wintermonaten täuschen dicke Jacken, Hosen und Schals über überflüssige Pfunde hinweg. In der Sommerzeit jedoch, wenn die Temperaturen steigen, sind luftige Kleidung und Badesachen angesagt. Egal ob Übergewichtige sich nun weiterhin hinter gefütterter Kleidung verstecken oder den Trend mitmachen und der Speck unübersehbar wird – im Sommer fallen Dicke besonders auf. Sie erfahren ungewollte Aufmerksamkeit und leiden unter spöttischen Blicken. Das Gewicht schränkt zudem ihre Bewegungen ein, sodass sie nur bedingt in der Lage sind, sich an sommerlichen Aktivitäten zu beteiligen. Selten sind Übergewichtige angemessen in die Gesellschaft integriert, zudem sind sie anfällig für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die richtige Diät

Die Experten streiten seit Jahren über die ideale Diät. Eine kalorienreduzierte Kost, reichlich Bewegung sowie Entspannung sorgen in jedem Fall für eine Gewichtsabnahme. Die richtige Diät ist eine individuelle, auf den eigenen Körper abgestimmte.

Lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews

Übergewicht: Dicke Probleme im Internet lösen

Projekt Sommerkörper: Realistische Ziele und Erwartungen

Die richtige Ernährung ist entscheidend für eine Gewichtsreduktion

Mit Süßstoff abnehmen?

Harzer Käse hilft bei Figurproblemen und ist gesund für Sportler

Frühstücken senkt Risiko für Fettleibigkeit

Ohne Sport schmelzen die Pfunde nicht

Abnehmen durch Laufen - 10 Fragen und Antworten

Schwimmen ohne Ringe - Bikinifigur und Badehosenbody

Ungewöhnliche Abspeckmethode:

Wenn ein Teller Suppe schon zu viel ist: Abnehmen mit einem Magenband


Abnehmen und Diäten bei imedo.de

Zusätzlich zu den medizinischen Informationen bietet das Gesundheitsportal imedo.de Ihnen auch eine Plattform, auf der Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen können. Profitieren Sie von deren Erfahrungen: Welche Methode abzunehmen funktioniert und welche nicht? Zum Beispiel in den Gruppen „Abnehmen“, „Diäten“ und „Sport und Ausdauer“.

Ziele für Ihre Gesundheit und Motivation durch Mitglieder bietet die Gesundheitscommunity ebenfalls: Gemeinsam abnehmen und sich gegenseitig unterstützen macht es einfacher!

Trennkost, Süßstoff und Abnehmen im Schlaf

Macht Trennkost schlank? Hilft Süßstoff beim Abnehmen? Wie funktioniert das Schlank im Schlaf Konzept? Gibt es effektive Fatburner sowie Kalorienkiller? Das Gesundheitsportal imedo.de bietet vielfältige Informationen und Gruppen für Menschen, die ohne Jojo-Effekt und Hunger abnehmen möchten. Ganz einfach schlank mit imedo.de.

Bildquelle: Ernst Rose, pixelio.de

Übergewicht: Dicke Probleme im Internet lösen

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Dicke haben es nicht leicht. Das Leben Übergewichtiger ist vielmehr in mehrfacher Hinsicht schwer. Dicke tragen nicht nur viel Gewicht mit sich herum, was ihre Bewegungsfreiheit einschränkt. Die Medien verbreiten zudem ein Schönheitsideal, dem nur derjenige entspricht, der rank und schlank ist, weshalb die Gesellschaft Übergewichtige belächelt. Ein weiteres Problem ist der gesundheitliche Aspekt: Übergewicht ist ungesund und kann Folgeerkrankungen auslösen. Die Lebensqualität und die Lebenserwartung sind eingeschränkt. Dicke sterben früher als Normalgewichtige. Es gibt demnach viele gute Gründe, überflüssige Kilos loswerden zu wollen. Betroffenen hilft das Internet, zum Beispiel das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Ursachen für Übergewicht

Experten definieren Übergewicht unterschiedlich. Sie nutzen neben dem Taille-Hüft- und dem Bauchumfang vor allem den Body-Mass-Index, kurz BMI (Körpergewicht in Kilogramm / Körpergröße in Metern²), um zu beurteilen, ob ein Mensch an Präadipositas leidet. Patienten können ihren BMI aus dem Körpergewicht und der Körpergröße errechnen. Ein zu hoher BMI besteht ab einem Wert von 25 und kann unterschiedliche Gründe haben:

  • genetische Faktoren
  • Mangel an Bewegung
  • Überernährung
  • Fehlernährung
  • psychologische Faktoren
  • Stress
  • Krankheiten

Übergewicht ist ein verbreitetes Problem

Die Bevölkerung der Industriestaaten führt nur noch selten harte körperliche Arbeit aus. Vielmehr verbringen die meisten Arbeitnehmer den Großteil ihres Alltags im Sitzen. Sie leiden an Bewegungsmangel. In industrialisierten Ländern ist zudem Nahrung im Überfluss vorhanden. Übergewicht ist aus diesem Grund weit verbreitet. In Deutschland sind 58,8 Prozent aller Erwachsenen und 15 Prozent aller Kinder zwischen drei und 17 Jahren von Übergewicht betroffen. Das Problem Übergewicht betrifft somit alle Generationen. Die Anzahl der Übergewichtigen in Deutschland steigt kontinuierlich an und die Asprägung des Übergewichts ebenfalls.

Probleme Übergewichtiger

Dicke sind in ihren Bewegungen eingeschränkt, schaffen es teilweise nicht sich zu bücken, Treppen zu steigen oder kurze Strecken zu Fuß zu gehen. Folgeerkrankungen wie Gelenkschäden, Zeugungsunfähigkeit, Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können auftreten. Hinzu kommen gesellschaftliche Probleme wie Ausgrenzung, Mobbing und geringere Chancen bei der Partnerwahl. Übergewichtige sind häufiger arbeitslos und leiden öfter unter Depressionen als Normalgewichtige.

Abnehmen ist das große Ziel vieler Menschen mit Übergewicht. Doch auch dieses Vorhaben birgt Probleme: Über die Behandlung von Übergewicht gibt es verschiedene Äußerungen. Mittlerweile haben sowohl Laien als auch Ernährungs- und Sportexperten etliche Pläne entwickelt, die sich teilweise drastisch unterscheiden, unterschiedliche Lebensmittel anpreisen und verbieten. Interessierte haben das Problem sich zwischen Hollywood-, Atkins- und Rohkostdiät nicht entscheiden zu können. Wer die Abspeckpläne zu Feder gebracht hat und ob sie erprobt und nicht gesundheitsschädigend sind, ist selten selbstständig nachprüfbar.

Grundsätzlich muss ein Gewichtsreduktionsprogramm nachhaltig wirken und den Jojo-Effekt vermeiden. Ein solches Programm schließt Ernährungs-, Verhaltens- und Bewegungstherapie ein. Außerdem nutzt es die gewichtsreduzierenden Effekte der Entspannung.

Behandlung von Übergewicht im Internet

Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de arbeitet mit Ärzten zusammen. Vertrauenswürdige Informationen sind nur einen Mausklick entfernt und Übergewichtige können sich rund um die Uhr und direkt von zu Hause aus mit einer gesünderen Lebensweise befassen. Die imedo-Gesundheitscommunity bietet Betroffenen beispielsweise durch die Gruppe zum Thema Übergewicht und Laufen die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.

Um sich umfassend und individuell beraten zu lassen, empfiehlt die imedo-Gesundheitsredaktion Betroffenen, Kontakt zu einem Arzt aufzubauen. Mediziner können Übergewichtigen helfen, passende Sport- und Ernährungspläne auszuarbeiten. Auch in diesem Punkt finden Betroffene Hilfe im Internet: imedo bietet eine Arztsuche, die Patienten ermöglicht, einen geeigneten Mediziner in ihrer Nähe zu finden.

Wie der Jojo-Effekt zustande kommt und wie Betroffene mit Übergewicht bei Kindern umgehen sollten, erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: by-sassi, pixelio.de; Sigrid Roßmann, pixelio.de

(Redaktion: Svea Hagen)

Sauer macht lustig, bitter macht schlank

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Eine Hälfte der Frauen und sogar zwei Drittel der Männer in Deutschland sind übergewichtig. Jeder Fünfte in Deutschland ist fettsüchtig. Trotz massiver Bemühungen von allen Seiten gelingt es nicht, die Übergewichtsepidemie zu beherrschen. Immer neue Diätprogramme kommen auf den Markt und doch nimmt die Zahl der Übergewichtigen nicht ab. Die Bitter-Rezeptorenforschung könnte ein innovatives Arbeitsgebiet der Adipologen sein, denn viele Übergewichtige nehmen den bitteren Geschmack nicht wahr, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Wahrnehmung des bitteren Geschmacks kann zur Gewichtsabnahme führen. In einem komplexen System haben Bitter-Rezeptoren Einfluss auf die Hunger-Sättigungsregulation und den Energiestoffwechsel. Verschiedene Wissenschaftler konnten in ihren Studien zeigen, dass die Wahrnehmung des bitteren Geschmacks ein neuartiger Ansatz zur Vorbeugung und Behandlung von Übergewicht ist. Aktuellen Untersuchungen zufolge gibt es Bitter-Rezeptoren nicht nur auf der Zunge, sondern auch im Darm. Dass der bittere Geschmack und die Entstehung von Übergewicht zusammenhängen, vermuten Forscher seit einiger Zeit: Schon im Oktober 2008 publizierte die Wissenschaftlerin Gretchen L. Goldstein in der renommierten Fachzeitschrift Obesity (1), dass Menschen, die einen veränderten Bitter-Rezeptor haben, sechsmal häufiger übergewichtig sind als Menschen, deren Bitter-Rezeptor normal funktioniert.

Geschmacksrichtungen die Menschen wahrnehmen können

Der Mensch kann fünf Geschmacksrichtungen wahrnehmen: süß, sauer, bitter, salzig und umami (japanisch für Wohlgeschmack). Scharf ist kein Geschmack, sondern ein Schmerzreiz. Die Geschmacksrichtungen süß und umami sowie ein cremiges Mundgefühl sind für den Menschen angenehm und führen zu einem verstärkten Verzehr, während sauer uns vor unreifen Früchten warnt. Normalerweise nimmt der Mensch Bitteres deutlich wahr, da dieser Geschmack „gefährlich oder giftig“ bedeuten kann. Die Geschmackswahrnehmung für bitter ist rund 10.000mal so stark wie die für süß. Pflanzen schützen sich mit bitteren Inhaltsstoffen vor Fraßfeinden. Nicht nur im Tierversuch lässt sich nachweisen, dass bitterstoffhaltige Nahrungsmittel die Gewichtszunahme bei energiereicher Ernährungsweise verhindern. Um eine Wirkung im Rahmen einer Gewichtsabnahme zu erreichen, ist es notwendig, die Bitterstoffe eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten zu kauen.

Abnehmen mit Bitterstoffen

Eine Studie, die als Multicenter-Anwendungsbeobachtung an 520 übergewichtigen Probanden mit hochbitteren Wildgemüseprodukten (2) durchgeführt wurde, zeigte nach sechswöchiger Anwendung eine durchschnittliche Gewichtsabnahme von 3,5 Kilogramm. Und das ohne eine Ernährungsumstellung oder Bewegungsintensivierung. Die Probanden verloren insbesondere Bauchfett aber keine Muskelmasse. Klassische Bitterstoffdrogen sind Wegwartenkraut, Löwenzahnkraut, Wild-Artischockenblätter und Hagebuttenschalen.

Neben dem Schlankeffekt haben Bitterstoffe zudem noch eine entzündungshemmende, antibakterielle, blutdrucksenkende und möglicherweise immunstimulierende Wirkung.

Quellen:
1) http://www.nature.com/oby/journal/v13/n6/abs/oby2005119a.html
2) Prüfprodukt: Urbitter-Bio-Granulat, Dr. Pandalis

Bitter ist nicht immer besser, wie die imedo-Gesundheitsnews verraten: „Bittere Medizin wirkt schlechter“.

In der imedo-Gruppe „Abnehmen“ können Sie sich mit Menschen austauschen, die ebenfalls schlank werden möchten. Sie können sich bei imedo.de Ziele setzen und sich gegenseitig motivieren, um diese zu erreichen.

Bildquelle: Kerstin Schalow, pixelio.de, Egon Häbich, pixelio.de

Mehr Kreativität gegen das Übergewicht von Kindern

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Sportmediziner, Allergologen, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum großen Expertenteam des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Ab sofort berichten die Experten aus Funk und Fernsehen im wöchentlichen Wechsel darüber, was wirklich gesund ist, was Anfänger beim Sport beachten sollten und wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Frühling und Sommer kommen. In dieser Woche: Dr. Michael Prang über die dicke Zukunft unserer Kinder.

Wäre ich ein übergewichtiger 13-jähriger Jugendlicher, würden mich Appelle, doch bitte etwas gesünder zu essen, interessieren? Nein. Würden sie mich überhaupt je erreichen? Nein, auch nicht, denn als 13-jähriger Jugendlicher surfe ich eher nicht auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Und so würde ich weiter essen, was mich dick und bei den angesagten Mädchen unbeliebt macht, aber auf den ersten Biss leckerer ist als ein Salat und Vollkornbrot: Burger, Pizza, Kuchen und Co., gerne heruntergespült mit Cola oder zuckerwasserartigen Energy-Drinks.

Über die Ursachen für das Übergewicht unser Kinder und Jugendlichen samt der Folgen für die Gesundheit ist schon hundertfach geschrieben worden: die Gene der Eltern, der Bewegungsmangel und das überwältigende Angebot an kalorienreichen Lebensmitteln. Alle Versuche, diesem Trend entgegenzusteuern konnten bisher nur die Verschlimmerung der Situation verhindern. Denn die Statistik zeigt: Kinder und Jugendliche in Deutschland werden immer dicker, das Problem wird also größer und nicht kleiner.

Übergewicht bei Kindern erfordert kreative Maßnahmen

So richtig die Bemühungen von vielen Behörden, Lehrern, Ärzten und Eltern auch sein mögen, so wenig reichen sie offensichtlich aus, um essgestörte Kinder und Jugendliche von einer gesunderen Ernährung zu überzeugen. Es ist deshalb an der Zeit, mehr Kreativität zu wagen, um die Betroffenen besser zu erreichen.

Wie wäre es zum Beispiel mit Videos, die gesunde Ernährung thematisieren und dabei so passgenau auf die Zielgruppen zugeschnitten sind, dass sie bei Youtube, MySpace und Co. laufen könnten? Die Beiträge könnten in Zusammenarbeit mit Schulbehörden, Krankenkassen, Handyportalen, Ernährungsgesellschaften, Telekommunikationsunternehmen und anderen aus der freien Wirtschaft wie etwa Sparkassen finanziert und angeboten werden.

Übergewicht in den USA

Einen Versuch wäre ein solches Projekt allemal wert. Denn in der Zukunft könnte es noch dicker kommen: Wer einmal in den USA in der Warteschlange eines Disney-Parks gestanden hat und gleich mehrere Eltern samt ihrer Kinder mit krassem Übergewicht unter den Mitwartenden beobachtet hat, weiß, was da noch kommen könnte. Schätzungen zufolge werden im Jahr 2030 neun von zehn Amerikanern übergewichtig sein.

Weitere Informationen zum Thema Übergewicht und Abnehmen, sowie das Gesundheits-TV mit Dr. Prang finden Sie bei imedo. Den Kontakt zu Betroffenen können Sie in der Adipositas-Gruppe bei imedo aufnehmen.

Wie Sie dicke Probleme im Internet lösen und schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen können, erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

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Dr. Michael Prang wirkte langjährig als „Morning Doc“ im Sat1-Frühstücksfernsehen und ist als Medizinjournalist und Gesundheitspublizist tätig.  Er hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht und ist Moderator der ersten medizinischen Videocasts für eine junge Zielgruppe.

Bildquelle: Freya Diepenbrock, pixelio.de

Gesundheitskolumne: Wohlstand macht krank

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Sportmediziner, Allergologen, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum großen Expertenteam des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Ab sofort berichten die Experten aus Funk und Fernsehen im wöchentlichen Wechsel darüber, was wirklich gesund ist, was Anfänger beim Sport beachten sollten und wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Frühling und Sommer kommen. In dieser Woche: Dr. Thomas Kurscheid warnt vor krank machendem Wohlstand.

Ein Großteil der Krankheiten entsteht durch falsche Ernährung. Zwei der größten Probleme sind dabei Übergewicht und Adipositas. Einer Studie zufolge sind 66 Prozent aller Männer und 51 Prozent der Frauen in Deutschland übergewichtig. Das ist dann der Fall, wenn der Body-Mass-Index (BMI) über 25 liegt. Bei adipösen Menschen liegt der BMI über 30. Das ist immerhin bei 21 Prozent der übergewichtigen Männer und 19 Prozent der übergewichtigen Frauen der Fall.

Folgeerkrankungen des Übergewichts

Bei einem BMI ab 30 kann man getrost davon ausgehen, dass sich irgendwann Folgeerkrankungen des Übergewichts einstellen, wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und erhöhte Blutzuckerwerte. In der Konsequenz folgt dann Diabetes und eine zunehmende Verkalkung der Arterien, die dann wiederum zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Dies umso mehr, wenn man auch noch erblich vorbelastet ist. Etwa jeder zweite Mensch stirbt in Deutschland an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sieben bis acht Millionen Deutsche haben Diabetes, davon 80 bis 90 Prozent Diabetes Typ II. Der sogenannte „Altersdiabetes“ müsste umbenannt werden. Er tritt heutzutage infolge andauernder „Kalorienvergiftung“ schon häufig im Alter von 15 auf!

Unser Körper ist im Vergleich zum Auto ein hochkomplexes System. Beim Auto wissen wir: Wenn wir zu viel tanken, läuft der Tank über, wenn wir statt Benzin Diesel tanken, geht der Motor kaputt. Unser Körper reagiert zwar etwas nachsichtiger, aber auch nicht auf Dauer. Kurzfristig vertragen wir fast jeden „Treibstoff“. Langfristig führt ein Zuviel an falscher Ernährung zu Krankheiten im System Mensch.

Metabolisches Syndrom

Eine typische Vorstufe ist das sogenannte metabolische Syndrom, kurz MetSyn. Es nimmt in Industrieländern rasant zu, mittlerweile ist rund ein Viertel der westlichen Bevölkerung betroffen. Je wohlhabender eine Nation ist, desto mehr schlägt sich dies auch auf den Hüften nieder. Die Risikofaktoren für das metabolische Syndrom nennt man auch „die vier B“ oder „das tödliche Quartett“: Bauchfett, erhöhter Blutzucker, erhöhte Blutfette und Bluthochdruck. Vom metabolischen Syndrom sind Menschen betroffen, auf die mindestens drei der folgenden Kriterien zutreffen.

- Stammbetontes Übergewicht: Ist der Taillenumfang einer Frau größer als 88 Zentimeter oder der eines Mannes größer als 102 Zentimeter. Bauchfett ist ein hormonell hoch aktiver Gewebsbestandteil, der ursächlich an Fettstoffwechselstörungen beteiligt ist.

- Diabetes Typ II: Liegt der Nüchternblutzucker höher als 100 mg/dl (Milligramm pro 100 Milliliter).

- Bluthochdruck: über 130 bzw. 85 mmHG. Das Herz eines übergewichtigen Menschen muss deutlich mehr leisten als das eines Normalgewichtigen.

- Fettstoffwechselstörung oder eine Erhöhung der Triglyceride über 150 mg/dl. Beides lässt die Gefäße schneller altern und bereitet so den Boden für vorzeitigen Herzinfarkt und Schlaganfall.

Das Problem des metabolischen Syndroms besteht darin, dass jede einzelne Erkrankung für sich bereits eine Gefahr für die Gesundheit ist. Das gemeinsame Auftreten erhöht die Gefahren erheblich. Ein erhöhter Blutdruck in Kombination mit einem erhöhten Cholesterinspiegel verdoppelt das Herz-Kreislauf-Risiko nicht nur, sondern vervierfacht es.

Viele Menschen denken, dass die Risiken übertrieben werden. “Mich wird es schon nicht treffen.” Doch hier muss ich widersprechen: Es könnte Sie treffen, aber - das ist die gute Nachricht - Sie können sehr viel tun, um dies zu verhindern.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Gicht als Erb- und Wohlstandskrankheit und die Wohlstandsgesellschaft, die hinsichtlich der Ernährungsweise Gefahren birgt hat.

Mehr Informationen finden Sie bei imedo und dem imedo-Gesundheitsfernsehen.

Bildquelle: RainerSturm, pixelio.de

Von wegen Bierbauch: Bierhefe hält jung und macht schön

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Der 23. April ist der Tag zu Ehren des deutschen Bieres. Seit 1994 feiern die deutschen Bierbrauer den Erlass des bayerischen Reinheitsgebots im Jahr 1516. Grund genug, einen Blick auf das Lieblingsgetränk der Deutschen zu werfen. Tina Bernstein, Redakteurin des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de hat bei Diplom-Braumeister Heiko Rohde nachgefragt.

Darüber, dass Bier gesund ist und schön macht, haben wir bereits berichtet. Mit 42 Kilokalorien pro 100 Milliliter hat es weniger Kalorien als Ananassaft, Cola, Vollmilch, Wein und Energy Drinks.

Bierhefe: hochwertiges Abfallprodukt

Ein hochwertiges Abfallprodukt des Brauprozesses ist die Bierhefe. Sie enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. 15 Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Selen, Magnesium, Zink und Kupfer, beinhaltet die Bierhefe. Außerdem enthält die Bierhefe praktisch kein Fett und kein Cholesterin. Doch nicht nur die Figur profitiert von Bierhefe. Sie verstärkt das Haarwachstum, sorgt für mehr Glanz und feste Fingernägel. Die meisten Stoffe werden während der Gärung in das Bier abgegeben.

Mythos Bierbauch

„Bier stammt nur von natürlichen Rohstoffen“, erklärt Diplom-Braumeister Heiko Rohde aus Berlin. „Es enthält Vitamin B 1, 2 und 6 sowie Folsäure. Das beugt Konzentrationsschwäche vor und ist gut für die Haut. Folsäure senkt den Homocysteinspiegel und dadurch den Blutdruck“, erläutert der Experte. „Bier ist außerdem ein Kalium- und Magnesium-Lieferant und zugleich natriumarm“. Bier enthält auch Polyphenole, das sind Antioxidantien, die die Zellalterung verhindern.

Wichtig ist, dass es bei einem moderaten Biergenuss bleibt. 20 Gramm Alkohol pro Tag empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, gesunden Menschen. Diese Menge gilt als unbedenklich und sogar gesundheitsförderlich. Frauen sollten nur die Hälfte, also zehn Gramm, trinken, da sie Alkohol langsamer abbauen als Männer.

Den allseits verfluchten Bierbauch gibt es in dieser Form auch nicht. Ein normal-portionierter Biergenuss lässt den Bauch nicht wachsen. „Vielmehr regt das Bierchen am Abend den Appetit an“, sagt Rohde. Die Folge: Im Bauch wird nicht das Bier eingelagert, sondern zu viele Kalorien durch Chips, Erdnüsse, Frikadellen, Bratwürste und Schnitzel.

Keine Verweiblichung durch Bier

Ein weiterer Mythos ist, dass Bier angeblich zur Verweiblichung des Mannes führt. „Das ist erwiesenermaßen falsch“, bestätigt Heiko Rohde. Es wurde aber festgestellt, dass die Phyto-Östrogene der weiblichen Hopfenpflanzen Auswirkungen auf die Menstruation der Pflückerinnen hatten. „Männer nehmen dadurch keinen Schaden“.

Die imedo-Gesundheitsnews liefern weitere Informationen zum Thema Bier. Lesen Sie auch: Bierhefe macht schlank und schön und Bier ist gesund und macht schön.

Bildquelle: Ernst Rose, pixelio.de

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