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Fit ins Frühjahr

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imedo-Kolumnist Prof. Dr. Ingo Froböse gibt Tipps für einen aktiven Start in den Frühling

Der Frühling steht vor der Tür: Krokusse blühen, die Tage werden wieder länger, die Sonne gewinnt an Kraft. Nach der langen Winterpause wird es endlich wieder Zeit, das Sofa zu verlassen, raus zu gehen, die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen, um angefutterte Pfunde abzuspecken und fit für den Frühling zu werden. Doch nach dem langen Winter sollte man es zunächst langsam angehen lassen, denn auch die Muskeln „schlafen“ noch. Einsteiger sollten zunächst mit einfachem Spazierengehen oder Wandern beginnen. Die Belastung kann dann Woche für Woche etwas gesteigert werden, bis ein strammes Walken möglich ist. Auch Radfahren ist ein ideales Fitnessprogramm für den Alltag sowohl für Anfänger als auch für Sporterfahrene. Radfahren lässt sich überall ausführen und kann hervorragend in den Alltag integriert werden. Lassen Sie einfach mal wieder das Auto vor der Garage stehen und schwingen Sie für Ihren Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen Ihr „Popöchen“ auf den Drahtesel.

Radfahren und Aqua-Sport trainieren die Muskulatur
Als kleines Fitnessprogramm vor der Arbeit eignet sich das Radfahren gut und steigert sogar die Konzentrationsfähigkeit am Schreibtisch. Auch längere Touren mit Partner oder in der Gruppe erhöhen Ihre Ausdauer und mobilisieren Fuß-, Hüft- und Kniegelenke. Ebenso eignen sich Sportarten wie Nordic Walking und Schwimmen oder andere Aqua-Sportarten, wie Aqua-Gymnastik oder Aqua-Jogging. Diese Bewegungsformen sind sowohl für Übergewichtige als auch für Fitnesseinsteiger ideal geeignet. Wirbelsäule sowie Knie- und Hüftgelenke werden geschont und Muskulatur für den ganzen Körper trainiert. Zudem ist ein zusätzliches leichtes und gemäßigtes Krafttraining unter Anleitung, beispielsweise in einem Fitness-Studio empfehlenswert.

Klären Sie Risiken vor dem Sportprogramm ab
Bevor Sie allerdings mit dem Sport nach der langen Winterpause loslegen, sollten Sie sich zunächst bei einem Arzt gründlich untersuchen lassen. So können mögliche Risiken, die das Herz oder die Lunge betreffen, ausgeschlossen und beim Training berücksichtigt werden. Gibt der Arzt Ihnen sein „okay“, dürfen sie bedenkenlos mit Ihrem Sportprogramm in den Frühling starten. Versuchen Sie, sich feste Termine (mindestens zwei) in der Woche vorzunehmen, an denen Sie körperlich aktiv werden und lassen Sie mindestens einen Tag zwischen den Einheiten frei, um zu regenerieren. Am ersten Tag trainieren Sie beispielsweise ihre Muskeln durch ein Krafttraining an Geräten oder auch Pilates, beim zweiten Termin trainieren Sie dann Ihre Ausdauer durch Schwimmen oder Radfahren. Sie belasten sich richtig, wenn Sie sich während des Trainings mit einem Partner locker unterhalten können und sich am Ende der Einheit nicht völlig „ausgepowert“ fühlen. Nach einiger Zeit werden Sie Fortschritte im Training bemerken. Das Training fällt Ihnen leichter. Dann können Sie zunächst den Umfang, wie zum Beispiel die Länge der Rad- bzw. Schwimmstrecke erhöhen, um Ihre Leistungsfähigkeit weiter zu steigern. Merken Sie auch dort, dass der Umfang gut zu meistern ist, dann können Sie die Intensität, wie den Widerstand an den Geräten oder die Geschwindigkeit steigern.

Der größte Feind: der innere Schweinehund
Das hört sich alles ganz einfach an, aber das größte Problem für viele Einsteiger ist meistens die eigene Motivation. Der innere Schweinehund muss erst mal bewältigt werden, um fit in den Frühling starten zu können. Um das zu schaffen, suchen Sie sich auf jeden Fall eine Sportart aus, die Ihnen Spaß macht und beginnen Sie langsam. Denn wer sich zu Anfang überfordert, verliert erfahrungsgemäß auch schnell die Lust und gibt den Sport meist nach kurzer Zeit wieder auf. Ein Tipp: Verabreden Sie sich zum Sport. Denn mit einem Trainingspartner fühlen Sie sich eher verpflichtet, zu einem vereinbarten Termin zu kommen. Zudem ist es in Gesellschaft lustiger und sich gemeinsam zu „trimmen“ macht auch mehr Spaß!

Weitere interessante Artikel halten die imedo-Gesundheitsnews bereit, beispielsweise der Artikel „Naturdoping: Natur motiviert zum Sport“.

Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de bietet allen Gesundheitsinteressierten die Möglichkeit, sich zum Thema Gesundheit und Fitness zu informieren und auszutauschen, beispielsweise in der Gruppe „Sport und Ausdauer“.

In der Arztsuche finden Sie einen Arzt in Ihrer Nähe.

Redaktion: Prof. Dr. Ingo Froböse
Bildquelle: Fotolia

Am Anfang kommt das dicke Ende

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Die imedo-Redaktion hat die 50 besten Tipps zum Abnehmen zusammengestellt, damit die BRD nicht als Bundesrepublik Dickland endet.

Immer wieder zu Beginn eines neuen Jahres haben viele Menschen das Gefühl, sich über die Weihnachtsfeiertage dick und rund gegessen und viel zu wenig bewegt zu haben. Deshalb lautet für viele der wichtigste gute Vorsatz für 2010, die überflüssigen Pfunde müssen runter. Schließlich steht der Frühling vor der Tür und spätestens im Mai soll die Strandfigur erreicht sein. Vor diesem Hintergrund haben die Diäten Hochkonjunktur. Die Versprechen vieler Diäten klingen verlockend: „10 Kilo in 14 Tagen“ oder „Essen Sie, so viel Sie wollen und nehmen trotzdem ab“. Doch oft folgt der anfänglichen Euphorie schnell die Ernüchterung, weiß Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de. Ernährungsprogramme bestehend aus Gerichten, die nicht oder immer gleich schmecken, lassen den Appetit auf den „alten Speiseplan“ wachsen und der Rückfall ist vorprogrammiert. Und oft zusätzlich der sogenannte Jojo-Effekt, nach dem das Gewicht nach  einer vorübergehenden Reduktion sehr schnell wieder ansteigt – oft sogar auf ein noch höheres Niveau als vor der Diät. Der Jojo-Effekt droht insbesondere beim Fasten und anderen eiweißfreien oder eiweißarmen Crashdiäten, informiert Müller.

Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung
Für eine erfolgreiche und dauerhafte Gewichtsreduktion ist vor allem ein ausgewogener Ernährungsplan notwendig. Dazu gehört neben dem bewussten Verzicht auf allzu fetthaltiges Essen die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen, die besonders in Gemüse und Frischobst, Vollkorngetreide und  Hülsenfrüchten vorkommen. Ballaststoffe machen satt, aber nicht dick. Darüber hinaus enthalten ballaststoffreiche Lebensmittel viele für den menschlichen Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Diäten führen häufig zu einer einseitigen Ernährung, die sogar die Gesundheit gefährden kann. Denn es kann zu Mangelerscheinungen führen. Wunder kann eine ausgewogene Ernährung nicht vollbringen, aber eine konsequente Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten kann auf Dauer zu einer Gewichtsabnahme und einem besseren Körpergefühl führen, verspricht Müller.

Bewegung regt Fettverbrennung an
Ein großes Manko bei vielen Übergewichtigen ist die mangelnde Bewegung. Wer dem Körper mehr Energie zuführt als dieser verbraucht, muss sich nicht wundern, wenn der Organismus überschüssige Kalorien als Fettgewebe speichert. Diese Fettreserven baut der Körper erst ab, wenn der Energiebedarf des Körpers höher ist als die zugeführte Energie. Nun muss nicht jeder, der ein paar Kilo zu viel auf den Hüften hat, gleich zum Marathonläufer werden. Schon 30 Minuten täglich zügiges Gehen an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und kurbelt den Stoffwechsel an. Noch besser ist es, zwei- bis dreimal in der Woche Sport zu treiben. Laufen im Park oder auf dem Laufband, Rad fahren oder Hanteltraining mit niedrigen Gewichten und hohen Wiederholungszahlen sind gute Ausdauersportarten. In Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung purzeln dann allmählich die Pfunde und der Motivierte gelangt auf gesundem Wege zu seinem Idealgewicht. Allerdings baut der Körper bei Ausdauersportarten neben Fett auch Muskeln ab. Daher ist neben dem Konditionstraining auch ein regelmäßiges Krafttraining bei ausreichender Proteinzufuhr notwendig. Dann baut der Körper Fett ab, ohne Muskelmasse zu verlieren.

Die Einwohner in Deutschland leiden zunehmend unter Übergewicht. Sven-David Müller von imedo hat die 50 besten Tipps für ein schlankes Leben zusammengestellt. Wer diese Tipps dauerhaft umsetzt, nimmt „automagisch“ ab!

1. Täglich zwei bis drei Liter kalorienfreie und kohlensäurereiche kalte Flüssigkeit wie kalziumreiches Mineralwasser, Light Colagetränke, schwarzer Tee oder Kaffee trinken
2. Butter und Margarine durch Halbfettprodukte austauschen
3. fettarme Käsesorten wie Harzer Käse (der fettärmste Käse überhaupt), Hüttenkäse, Magerquark oder fettarmen Kochkäse und Limburger essen
4. Fettarme Wurstsorten wie Corned Beef, rohen und gekochten Schinken, Aspikwurst, Geflügelwurst, Kalter Braten oder Sülze essen
5. Täglich ein bis zwei Gläser zuckerfreie probiotische Getränke (fettarmer Kefir, Brottrunk oder Sauerkrautsaft) trinken
6. Pellkartoffeln, Vollkornnudeln oder Vollkornreis anstatt Pommes, Kroketten, Eierteigwaren oder weißem Reis essen
7. grobes Vollkornbrot, Knäckebrot (Ballaststoffwunder) anstatt Grau- oder Mischbrot essen
8. Süßstoff anstatt Zucker in Getränken und Co. verwenden
9. Morgens ein Ei essen – das macht satt
10. Tomatenmark, Konfitüre, Senf, Meerrettich verwenden anstatt Aufstrichfett
11. Täglich zwischen 1200 und 1600 Kilokalorien zuführen
12. Reichlich Alltagsbewegung
13. jeden zweiten Tag 30 bis 45 Minuten Ausdauer- und Kraftsport betreiben – alle 15 Minuten 5 Minuten Trinkpause (magnesiumreiches Mineralwasser)
14. keine Diät, sondern eine lebenslange Ernährungsumstellung durchführen
15. Pommes mit Heißluft und nicht in heißem Fett zubereiten – oder Backofen-Pommes
16. Täglich autogenes Training machen – beugt Stress vor und hilft beim Abnehmen
17. Täglich natürliche Vitamin-Mineralstoff-Konzentrate wie Tomatenmark, Sanddorn- oder Hagebuttenextrakt sowie Bierhefe zuführen
18. Vor jeder Mahlzeit ein Glas kalorienfreie Flüssigkeit mit einem Ballaststoffkonzentrat wie Pektin, Guar oder Haferkleie trinken
19. Schlankheitsmittel meiden
20. Lightprodukte nicht in größeren Portionen als bisher essen – dann helfen Lightprodukte beim Abnehmen
21. Zimmertemperatur absenken auf höchstens 19 Grad Celsius – erhöht den Energiebedarf
22. Mindestens 1,5 Gramm Eiweiß (Protein) pro Körperkilogramm, um dem Jojo-Effekt vorzubeugen, die Sättigung zu fördern und den Kalorienbedarf zu steigern
23. Espresso nach dem Mittagessen trinken – erhöht den Energiebedarf
24. Ein Ernährungstagebuch täglich führen
25. Eine Kalorientabelle kaufen
26. Ein Gewichtstagebuch führen
27. Fettarme Milchprodukte mit höchstens 0,3 Prozent Fett (Magerjoghurt oder Magermilch) verwenden
28. zweimal wöchentlich Seefisch essen
29. Kochen, Dünsten, Backen, Grillen oder Toasten anstatt Frittieren oder Braten in viel Fett
30. Öl mit dem Teelöffel abmessen – 1 Teelöffel Fett reicht zum Anbraten
31. Online über eine gesunde Ernährungsumstellung informieren – beispielsweise bei www.imedo.de
32. Salzstangen anstatt Chips essen
33. Dickmilch anstatt saure Sahne oder Creme fraiche verwenden
34. Für Eintöpfe, Soßen und Suppen magerer Schinken anstatt Speck verwenden
35. Mit Tomatenmark oder Zwiebel Suppen und Soßen andicken anstatt Soßenbinder oder Mehlschwitze zu verwenden
36. Magerquark mit sprudelndem Mineralwasser aufschlagen anstatt Sahnequark zu essen
37. Rindergehacktes anstatt Schweinegehacktes verwenden
38. Kleine Teller statt große Teller verwenden
39. Frisches Gemüse anstatt Tiefkühlgemüse (oft mit Kräuterbutter o.ä. Angereichert) verwenden
40. Vollkorn- oder Schrotbrötchen anstatt weiße Semmeln/Brötchen oder Baguette essen
41. Milchhörnchen anstatt Croissants essen
42. Puffer im Waffeleisen oder Kontaktgrill anstatt in der Pfanne zubereiten
43. Hackfleischteige, Geschnetzeltes oder Ragout mit einer Extraportion Gemüse anreichern
44. Salatsoßen mit Kondensmilch (4 % Fett) anstatt Sahne zubereiten
45. Russisch Brot, Printen oder Lebkuchen anstatt Marzipan, Nougat und Butterkeks essen
46. Einmal wöchentlich morgens nackt nach dem Toilettengang wiegen
47. Sorbet statt Milchspeiseeis essen
48. Vor dem Mittag- und Abendessen zur Sättigung Rohkost/Rohkostsalat mit Joghurtdressing essen
49. Tomatensaft zum Frühstück trinken – das macht satt
50. Geflügelwürstchen und Gemüsefrikadellen anstatt Schweinewürstchen und normale Frikadellen essen

Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen finden Sie unter www.imedo.de. Tauschen Sie sich beispielsweise mit anderen Mitgliedern in der Gruppe „Abnehmen“ innerhalb der imedo-Community aus.

Unser imedo-Tipp: Möchten Sie abnehmen? Probieren Sie doch mal Bios Life Slim!

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, Ernst Rose

Nur konkrete Vorsätze sind gute Vorsätze

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Es ist wieder einmal so weit: das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie immer zum Jahresabschluss nehmen sich viele Menschen gute Vorsätze für das neue Jahr vor. Das Rauchen aufgeben, weniger Alkohol trinken, mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren und sich weniger stressen, um nur einige Vorsätze zu nennen, die jedes Jahr auf das Neue Hochkonjunktur haben. Die Redaktion des Gesundheitsportals www.imedo.de hat konkrete Vorschläge für ein gesundes Jahr 2010.

Die richtige Motivation
Doch viele dieser Vorhaben scheitern schon nach wenigen Tagen oder Wochen. Oft geht die Motivation zu schnell verloren oder war nie richtig vorhanden. Das Aufgeben des Rauchens von heute auf morgen gelingt nicht, wenn die Raucher sich nicht völlig klar darüber sind, ob sie es wirklich wollen. Von vornherein zum Scheitern verurteilt ist eine „Fremdmotivation“ nach dem Motto „Ich möchte mit dem Rauchen aufhören, weil es meine Partnerin/meinen Partner stört“, erläutert Medizinjournalist Sven-David Müller.

Konkrete Vorsätze
Ein weiterer Grund für die Nichtumsetzung guter Vorsätze sind oft ungenaue Zielvorgaben. Wie wollen sich die Menschen gesünder ernähren, wenn Sie gar nicht wissen, was das genau bedeutet? Besser ist es, sich beispielsweise vorzunehmen, jeden Morgen einen Apfel, nachmittags eine Banane und abends zwei Tomaten zu essen. Dies ist eine konkrete Vorgehensweise, die zu dem gewünschten Ziel führen kann, sich gesünder zu ernähren. Gesundheitsbewusste formulieren ihre Ziele konkret. Ebenso reicht es nicht aus, sich mehr bewegen zu wollen. Stattdessen suchen sich Bewegungswillige zwei oder drei feste Tage der Woche aus, an denen sie joggen möchten. Lädt das Wetter dann mal nicht zum Laufen ein, sollte ein „Plan B“ zur Hand sein, zum Beispiel Schwimmen gehen oder Badminton spielen.

Erreichbare Ziele

Ebenso wichtig wie die konkrete Formulierung der Ziele ist, dass sie aus eigener Kraft erreichbar sein müssen. Wer sich mit seinem Partner/seiner Partnerin weniger streiten möchte oder mehr Zeit mit ihm/ihr verbringen möchten, erreicht das nicht alleine und ohne den Willen des anderen. Denn dazu gehören immer zwei. Auch der Wunsch, Stress zu vermeiden, ist unrealistisch. Der gestresste Angestellte entspannt sich nicht ab 1. Januar plötzlich besser. Was er jedoch ändern kann, ist sein Umgang mit Stresssituationen. So kann der Manager zum Beispiel auf dem Weg von der Arbeit nach Hause einen ausgedehnten Spaziergang machen und dabei „abschalten“. Zu Hause angekommen, sollte der Stress abgefallen sein und allmählich Entspannung eintreten. In der Freizeit beschäftigt sich der Gestresste mit etwas, das ihm gut tut und Freude macht. Das kann das Lesen eines Buches ebenso sein wie der Kinobesuch mit Freunden oder das Einlegen der Lieblings-CD.

Die Top Ten der guten Vorsätze für 2010*:
1. Stress vermeiden, abbauen
2. Mehr Zeit für Familie, Freunde
3. Mehr Bewegung, Sport
4. Mehr Zeit für sich selbst
5. Gesünder ernähren
6. Abnehmen
7. Sparsamer sein
8. Weniger fernsehen
9. Weniger Alkohol trinken
10. Rauchen aufgeben

Zehn konkrete gute Vorsätze
Diese Top Ten der guten Vorsätze zeigt sehr allgemeine Aussagen, deren Verwirklichung meist scheitert. Dabei ist die präzise Formulierung und Umsetzung von Veränderungen der Lebensverhältnisse ganz leicht. Die Redaktion von imedo hat zehn ganz konkrete Vorsätze für 2010 für Sie zusammengestellt:

1. Trinken Sie jeden Morgen zum Frühstück ein Glas Tomaten-, Möhren-, Rote Bete- oder Selleriesaft.
2. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über Nichtraucherkurse und melden Sie sich zu einem dieser Kurse an.
3. Essen Sie viel Gemüse, Obst, Pellkartoffeln und Hülsenfrüchte.
4. Melden Sie sich zu einem Kurs „Autogenes Training“ bei der Volkshochschule an
5. Essen Sie täglich eine Handvoll Nüsse, Erdnüsse oder Mandeln.
6. Geniessen Sie jeden Tag die frische Luft bei 15 bis 30 Minuten Gehen oder Laufen.
7. Nehmen Sie täglich eine Portion Probiotika aus fettarmem Kefir, frischem Sauerkrautsaft, Joghurt oder Brottrunk zu sich.
8. Trinken Sie vor und nach jedem Glas eines alkoholischen Getränks ein Glas Mineralwasser.
9. Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung, indem Sie regelmäßig Seefisch, Sojaprodukte und magere Milchprodukte essen.
10. Nehmen Sie sich Zeit zum Lesen und Musik hören.

* Quelle: Forsa-Umfrage unter http://de.statista.com/statistik/daten/studie/73891/umfrage/gute-vorsaetze-fuer-das-jahr-2010/

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, plambeck

Naturdoping: Natur motiviert zum Sport

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Auf den ersten Blick scheint es, als hätten Hademar Bankhofer und Peter Großmann nichts gemeinsam. Bankhofer ist ein österreichischer Journalist und 68 Jahre alt. Großmann hingegen ist ein Mittvierziger aus Deutschland und als Sportmoderator des ARD-Morgenmagazins tätig. Ein Thema jedoch verbindet die beiden: die Gesundheit. Die Thematik, die jeden etwas angeht, ist Grundlage ihres gemeinsamen Werkes: „Naturdoping – Fit ohne fiese Tricks“. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat sich mit ihrem Buch beschäftigt.

Ein gesundes Leben ohne körperliche Beschwerden wünscht sich jeder. Doch nur ein Bruchteil der Menschen sind bereit, wirklich in ihre Gesundheit zu investieren. Zu groß scheint der Aufwand, aktiv für das körperliche Wohlbefinden zu sorgen. Spitzensportler sind Training und gesunde Ernährungsweise oft nicht mehr genug und sie greifen daher immer häufiger zu illegalen Methoden, um ihre Leistungen zu verbessern. Hademar Bankhofer und Peter Großmann halten nichts von Doping durch künstliche Aufputschmittel. Wie schon der Titel ihres im Mai 2009 veröffentlichten Buches verrät, setzen sie in Sachen Fitness auf die Kraft der Natur.

Mr. Gesundheit schreibt über Sport

Nicht umsonst bezeichnen verschiedene Größen in der Öffentlichkeit Hademar Bankhofer als „Mr. Gesundheit“. Sein Werk „Naturdoping – Fit ohne fiese Tricks“ ist nur eine von vielen Veröffentlichungen, die er dem Thema Gesundheit bereits widmete. Zusammen mit Peter Großmann, einem wahren Experten in Sachen Sport, ist ihm allerdings ein besonderes Werk gelungen: Ein Buch, das dem Leser durch einfache und logische Eklärung von Sachverhalten das Thema Sport näherbringt.

Bücher zum Thema Gesundheit sind häufig schwere Kost. Mediziner neigen dazu, viel zu weit auszuholen und über tausend Seiten hinweg Fachausdruck auf Fachausdruck folgen zu lassen. Jeder Leser, der kein Medizinstudium absolviert hat, muss früher oder später resignieren und trotz guter Vorsätze schon bald seine ungesunde Lebensweise weiterführen. „Naturdoping“ ist anders: Mit rund 220 Seiten ist das Werk kein unüberwindbarer Schmöker aber auch kein läppisches Heftchen. Vielmehr handelt es sich um eine Sammlung kurzer, auf den Punkt gebrachter Informationen zum Thema Sport und Gesundheit: Es liefert Definitionen, Erfahrungsberichte und auflockernde Gedichte – verständlich für jedermann.

Kurzweilige Artikel zu Sport und Gesundheit

Das Buch „Naturdoping“ verfügt über einen nachvollziehbaren Aufbau: Die Abhandlung beginnt mit wichtigen Fakten über den menschlichen Körper, informiert über das Immunsystem, Glückshormone und die positive Wirkung von Sport. Anschließend liefert es Fakten über den Zusammenhang von Sport und Natur, klärt beispielsweise Sport-Mythen, verrät wie Fitness für Faule funktioniert und welche Natursportarten es gibt. Nachfolgend thematisiert das Werk, wie die Natur Sport und Gesundheit fördern kann und geht das Thema Naturdoping ein.

Das Besondere an diesem Gesundheitsbuch ist jedoch, dass es sich keinesfalls um einen langatmigen, durchgehenden Text handelt. Vielmehr gliedert es sich in 20 kurze Abschnitte über verschiedene Themen. Der Leser dadurch sowohl das gesamte Buch, von vorne bis hinten durchlesen und es logisch nachvollziehen, als auch Passagen auslassen, wenn er lediglich an einzelnen Themenbereichen interessiert ist.

Naturdoping: natürliche Fitness

Das Wort Doping klingt nach Drogenkonsum, doch gerade diesen unterstützen die beiden Autoren nicht. Vielmehr steht die Motivation, die die Natur werdenden Sportlern spendet, inhaltlich im Vordergrund des Buches. So erklärt beispielsweise Peter Großmann, warum das Joggen an einem verregneten Herbsttag äußerst motivierend sein kann und Bankhofer liefert den Beweis, dass ein naturbelassenes Frühstück zu sportlichen Hochleistungen antreibt. Die Autoren thematisieren alle bedeutenden Zusammenhänge von Sport, Gesundheit und Natur. Sie verzichten auf harte Trainingspläne und Diäten. Ihnen geht es darum, ihre Leser auf natürliche Weise, ohne unnötiges Schwitzen und Quälen, gesund zu halten.

Besonders Diabetiker brauchen Bewegung. Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Matthias Steiners Olympiaprogramm für Diabetiker, verraten, wie Sie durch Laufen abnehmen und durch Sport dem Hexenschuss vorbeugen können.

Interessierten ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity durch die Gruppe „Motivation zum Sport“ den Erfahrungsaustausch.

Bildquelle: Rainer Sturm, pixelio.de; Thomas Kunz (Sachsen), pixelio.de

(Redaktion: Svea Hagen)

Diabetiker brauchen viel Bewegung

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Zu einem gesunden und aktiven Leben gehört regelmäßige körperliche Aktivität einfach dazu – auch und gerade für Menschen mit Diabetes mellitus. Man unterscheidet hier zwischen Typ 1 und Typ 2 Diabetes. Professor und Sportwissenschaftler Dr. Ingo Froböse* aus Köln berichtet als Kolumnist des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de, wie körperliche Aktivität die Insulinwirkung verbessern kann und wie Diabetiker sich trainieren können.


Diabetes in jungen Jahren
Der Typ 1 Diabetes tritt am häufigsten in frühen Lebensjahren auf. Deshalb wurde diese Diabetes-Form früher auch als jugendlicher oder juveniler Diabetes bezeichnet. Nicht selten beginnt er mit plötzlich einsetzenden Beschwerden wie beispielsweise Bewusstseinsverlust. Diabetes Typ 1 beruht auf einem absoluten Mangel an Insulin infolge zerstörter Insulin produzierender Zellen, den Beta-Zellen, in der Bauchspeicheldrüse. Als mögliche Ursachen werden bei Diabetes Typ 1 verschiedene Faktoren diskutiert: eine Fehlsteuerung des Immunsystems, eine erbliche Veranlagung und äußere Faktoren wie zum Beispiel Virusinfektionen.

Spiel und Sport hilft gegen Diabetes Typ 1
Bei der immunologisch vermittelten Form des Typ 1 Diabetes mellitus bildet der Körper Antikörper, die sich unter anderem gegen die Insulin produzierenden Zellen richten und diese zerstören. In Folge dessen kann kein Insulin mehr produziert und Glucose nicht mehr aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen werden: Der Blutzucker steigt an. Da der Körper kein eigenes Insulin mehr bilden kann, müssen Patienten sich dieses als Medikament spritzen. Sport ist hier wichtig, um langfristigen Schäden wie Gefäßveränderungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht vorzubeugen. Außerdem zeigen Studien eine deutliche Verbesserung der Blutzuckereinstellung bei jugendlichen, sporttreibenden Typ 1 Diabetikern im Vergleich zu nicht aktiven Kontrollpersonen. Des Weiteren sind Spiel und Sport in der Gruppe ein wichtiges integratives Moment für Kinder und Jugendliche mit Typ 1. Die Möglichkeit, sich zusammen mit den nicht diabetischen Freunden am Schul- und Vereinssport zu beteiligen, ist nicht zu unterschätzen. Ein gänzlicher Verzicht auf Insulinmedikation durch Sport ist im Gegensatz zum Typ 2 Diabetiker jedoch nicht möglich.

Altersdiabetes: oft spät erkannt
Bei dem Typ 2 Diabetes, auch Altersdiabetes genannt, bildet die Bauchspeicheldrüse zunächst ausreichend Insulin, das jedoch nicht ausreichend wirkt. Ärzte sprechen dann von einer Insulinresistenz. Im weiteren Verlauf kann die Insulinproduktion abnehmen, sodass auch bei dieser Diabetes-Form eine Insulintherapie notwendig werden kann. Die Erkrankung kann lange symptomlos bleiben und macht meist erst nach dem 40. Lebensjahr durch Folgekomplikationen auf sich aufmerksam. Der Krankheitsverlauf ist hauptsächlich durch die Folgen der Gefäßschäden bestimmt: Etwa drei Viertel der Betroffenen sterben an Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Leider finden sich immer mehr jüngere Menschen, die Altersdiabetes haben.
Risikofaktoren zur Entstehung des Typ 2 Diabetes sind Übergewicht, Bewegungsmangel und eine falsche Ernährungsweise. Häufig tritt diese Diabetes-Form im Rahmen des Zivilisationsproblems „metabolisches Syndrom“ auf, bei dem der Organismus eine Resistenz gegenüber dem Insulin entwickelt. Deshalb ist es wichtig, dass zum einen Energie verbrannt und zum anderen der Blutzucker besser verwertet wird. Dies ist durch körperliche Aktivität möglich, da nur die Muskeln ausreichend Zucker verbrennen.

Körperliche Aktivität verbessert die Insulinwirkung
Regelmäßige Bewegung verbessert das körperliche Wohlbefinden, hilft Stress abzubauen, beeinflusst den Blutzuckerspiegel günstig und wirkt sich vorteilhaft auf Gewicht und Herz-Kreislauf-System aus. Risikofaktoren des Typ 2 Diabetes mellitus, wie erhöhte Blutfettwerte oder zu hoher Blutdruck werden dadurch günstig beeinflusst. Sport kann je nach Schweregrad der Erkrankung in Einzelfällen zu einem völligen Rückgang des Typ 2 Diabetes verhelfen.
Die Muskelzellen können den Blutzucker besser aufnehmen und die Muskeln brauchen bei Bewegung mehr Energie – das verbraucht zusätzlich Blutzucker und senkt die Werte. Auch langfristig verbessert Bewegung die Blutzuckerwerte, da der Körper Muskulatur aufbaut und Muskelzellen auch im Ruhezustand zusätzlichen Blutzucker verbrauchen. Die körperliche Aktivität wirkt sich jedoch bei jedem in individuellem Maße aus. Daher ist es gerade während des Sports wichtig, den Blutzuckerspiegel im Blick zu haben: Man sollte vor, eventuell während sowie ein bis zwei Stunden nach der körperlichen Aktivität den Blutzucker messen, um möglichen Stoffwechselentgleisungen vorzubeugen und die Reaktionen des Körpers kennenzulernen. Von diesen Komplikationen sind nur Diabetiker betroffen, die Insulin spritzen oder Tabletten einnehmen, die die Insulinproduktion steigern.

Auch bei Diabetikern fängt Bewegung im Alltag an
Alle Diabetiker sollten daher jede Gelegenheit nutzen, sich zu bewegen. Zum Beispiel kleinere Einkäufe zu Fuß oder mit dem Bike erledigen, statt mit dem Auto und besser die Treppen nutzen als den Aufzug. Auch Hausarbeiten, wie Staub saugen, Fenster putzen und Gartenarbeiten, sind körperliche Betätigungen und gehören zu einem körperlich aktiven Alltag.
Regelmäßiges Training kann das Risiko an Diabetes zu erkranken um 69 Prozent senken. Ausdauersport wirkt sich dabei ebenso positiv aus, wie Krafttraining oder eine Mischung aus beiden. Ausdauertraining wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen beeinflusst das Herz-Kreislauf-System, die Atmung, den Stoffwechsel sowie die Durchblutung der großen Muskelgruppen positiv. Auch Krafttraining wirkt sich positiv auf den Organismus aus und kann das Risiko für Bluthochdruck erheblich senken: Unsere Muskeln stellen das größte Stoffwechselorgan in unserem Körper dar und verbrennen am meisten Zucker und Fett. Sport optimiert also den Blutzucker und die Figur.
Ein erster Erfolg tritt schon nach acht bis vierzehn Tagen ein, tiefgreifende Körperumstellungen finden allerdings erst nach vier bis sechs Monaten statt. Um einen optimalen Erfolg zu erreichen, ist es optimal dreimal pro Woche zu trainieren.

Fazit: Sport tut Diabetikern gut
Körperliche Aktivität beeinflusst den Körper im Hinblick auf Diabetes sehr positiv: Sport kann das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 deutlich senken und auch die Betroffenen von Typ 1 Diabetes profitieren nachhaltig von Bewegung. Die Sekundärschäden werden deutlich reduziert und die Leistungsfähigkeit bleibt erhalten. Ist es zur Erkrankung gekommen, kann Sport den Blutzuckerspiegel so günstig beeinflussen, dass Typ 2 Diabetiker Medikamente deutlich reduziert beziehungsweise weggelassen werden können. Diabetiker sollten den Nutzen und die Vorgehensweise mit ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Bei imedo.de erhalten Sie nicht nur umfangreiche Informationen zu Diabetes, sondern können sich auch in der Gruppe „Diabetes“ mit anderen Betroffenen austauschen und von deren Erfahrungen mit Sport und Bewegung profitieren.

In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr über den Wandel von Diabetes und über synthetisches Hightech-Insulin.

Dr. Prang warnt im imedo-Gesundheits-TV vor den Folgekomplikationen unbemerkter Diabetes und erklärt, wie man Diabetes rechtzeitig erkennen kann.

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*Professor Dr. Ingo Froböse ist als Sportwissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule in Köln tätig und leitet dort das Zentrum für Gesundheit und das Institut für Rehabilitation. Er ist Autor einer Vielzahl von Beiträgen und Artikeln in den Publikums- und Fachmedien. Professor Froböse ist Beirat und Vorstandsmitglied sowie Berater einer Vielzahl von renommierten Fachgesellschaften und Gremien.

Bildquelle: RainerSturm, pixelio.de

Trendsport: Halbmarathon

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Bei vielen großen Stadtmarathonläufen wie in Köln, Potsdam oder Freiburg übersteigt die Teilnehmerzahl der Halbmarathonläufer die der Marathonläufer. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat mit dem Laufexperten Andreas Butz gesprochen. Butz ist sich sicher: „Halbmarathonlaufen ist der Boom-Laufsport überhaupt“ und nennt einige Gründe.

Halbmarathon ist die vielleicht attraktivste Langlaufdisziplin. Zumindest bin ich mit dieser Meinung nicht alleine. Die Zahl der Halbmarathonläufer hat die der Marathonis inzwischen deutlich übertroffen. Weit mehr als 120.000 Läuferinnen und Läufer haben 2008 bei einem der 25 größten Halbmarathonläufe im deutschsprachigen Raum das Ziel erreicht. Und diese Zahl wird weiter steigen. Halbmarathonlaufen, das ist der Boom-Laufsport überhaupt, und wenn noch mehr Städte und Regionen diese Disziplin entdecken, sehe ich die Zahl der Finisher bald bei 200.000.

Am Halbmarathonlaufen stört eigentlich nur die Bezeichnung „Halbmarathon“. Das klingt unvollendet, als wäre dieser nur die Hälfte von einem wertvolleren Ganzen. Und dabei bedeutet Halbmarathonlaufen, immerhin eine Distanz von 21,097 Kilometer zurückzulegen. Das ist eine ganz schön lange Strecke, und um diese laufen zu können, muss man gezielt trainieren, sich mindestens sechs bis neun Monate vorbereiten.

Halbmarathonlaufen kann jeder

Schon drei bis vier Laufeinheiten in der Woche reichen aus, um die Distanz eines Halbmarathons in einer sportlich wertvollen Zeit zu schaffen. Ein Halbmarathon ist schon deshalb attraktiv, weil alleine dieses Schaffen der Distanz einen Erfolg darstellt. Nach 21,1 Kilometern ist jeder Finisher ein Sieger, egal ob er oder sie sich in seiner oder ihrer Altersklasse weit vorne platziert oder im hinteren Teilnehmerfeld die Ziellinie erreicht.

Für Laufanfänger, gerade diejenigen, die laufen um abzunehmen, ist das Ziel Halbmarathon so besonders interessant, weil dieses nur über eine Vielzahl von langen, langsamen Trainingsläufen über mehr als 90 Minuten zu erreichen ist. Und diese eineinhalb Stunden sind für die Ankurbelung der Fettverbrennung und das Ziel „Abnehmen“ so wichtig. Wer also Halbmarathontraining macht, bei dem stellt sich das Wunschgewicht beinahe automatisch ein.

Halbmarathon als Meilenstein

Auch für angehende Marathonläufer führt kein Weg an einem Halbmarathonwettkampf vorbei. Halbmarathonläufe sind wichtige Meilensteine, die die Form bestätigen sollen und helfen, sich für den kommenden Marathonlauf richtig einzuschätzen. Die in der Marathonvorbereitung erreichte Halbmarathonzeit multipliziert mit dem Faktor 2,22 ergibt eine realistische Marathonzielzeit, eine weitere gute Trainingsvorbereitung auf Basis des Erreichten vorausgesetzt.

Halbmarathonspezialisten holen sich ihre Grundschnelligkeit bei Volksläufen über 10 Kilometer, um dann beim Halbmarathon die Ausdauerfähigkeit auszuspielen. Die regionale Spitze braucht weniger als eine Stunde und 15 Minuten, Anfänger und Senioren manchmal die doppelte Zeit.

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In seinem Buch „Richtig trainieren für den Halbmarathon – Mehr Erfolg mit der Laufcampus-Methode“ (ISBN: 978-3-8354-0315-4, BLV-Verlag) gibt der imedo-Experte Andreas Butz viele Tipps und sofort umsetzbare Trainingspläne für langsame und ambitionierte Läufer. Das Buch ist überall im Handel erhältlich oder handsigniert beim Autor direkt unter www.laufcampus.com.

Wie Sie durch das Laufen abnehmen, verraten die imedo-Gesundheitsnews. Die imedo-Gesundheitsredaktion warnt jedoch vor mangelnder Fitness beim Marathonlauf. Informieren Sie sich.

Bildquelle: erysipel, pixelio.de

Gesundheitskolumne: Ist Bodybuilding gesund?

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Sportmediziner, Allergologen, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum großen Expertenteam des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Ab sofort berichten die Experten aus Funk und Fernsehen im wöchentlichen Wechsel darüber, was wirklich gesund ist, was Anfänger beim Sport beachten sollten und wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Frühling und Sommer kommen. In dieser Woche: Professor Ingo Froböse informiert über gesundes Bodybuilding.

Ob auf Werbepostern, in der Fernsehwerbung oder im Internet, überall werben durchtrainierte und muskulöse Männer und Frauen für diverse Produkte. Vor allem sieht man sie häufig neben Produkten, die Gesundheit und Wohlbefinden anpreisen sollen. Aber häufig sieht man auch, gerade als Fitnessstudiogänger, die sogenannten Bodybuilder an den Geräten “pumpen” und wie sie anschließend vor dem Spiegel posieren. Das typische Bild des Bodybuildings ist immer noch das einer Sportart, die als übertrieben, unnatürlich und ungesund gilt. Doch was heißt denn Bodybuilding eigentlich?

Definition: Bodybuilding

Definiert wird das Bodybuilding als eine Sportart, bei der die Modellierung des Körpers durch gezielte Muskelübungen in der Regel unter Verwendung von Fitnessgeräten im Mittelpunkt steht. Ziel ist der Muskelaufbau bei geringem Körperfettanteil und die genaue Herausarbeitung einzelner Muskeln. Da stellt sich die Frage, wie gesund ist überhaupt Muskelaufbau?

Keine Sportart ist ungesund

Zunächst einmal muss gesagt werden, dass jede Sportart, die etwas mit Bewegung, Kraftanstrengung oder Ausdauer zu tun hat, nicht ungesund sein kann. Ob es sich dabei um Schwimmen, Joggen, Radfahren oder Krafttraining im Fitnessstudio handelt, ist dabei zunächst nebensächlich. Das Wichtigste und damit die Hauptsache ist, dass man sich überhaupt körperlich bewegt. Nichts ist besser als eine gesunde und ausgeglichene Ernährung in Kombination mit sportlicher Betätigung. Der menschliche Körper ist so programmiert, dass sich dieser bei falschen Bewegungen oder Fehlverhalten sowie bei übermäßigem Training, vor allem bei Einsteigern, in Form von Schmerzen meldet. Diese Zeichen sollten erkannt und mit einer Trainingsumstellung vermieden werden. Wenn man jedoch diese Anzeichen übersieht und über einen langen Zeitraum falsch trainiert, können schwerwiegende Probleme und schließlich Langzeitschäden entstehen. Daher empfiehlt es sich immer, gemeinsam mit einem Fitness-Trainer einen persönlichen individuellen Trainingsplan auszuarbeiten.

Problem des Bodybuildings

Das Problem des extremen Bodybuildings ist nicht der übermäßige Muskelaufbau, sondern das, was danach kommt. Wenn das Ende des natürlichen Wachstums der Muskeln erreicht ist, fangen nämlich viele Bodybuilder an, mit illegalen Mitteln nachzuhelfen. Sie beginnen Steroide und Wachstumshormone zu sich zu nehmen, um ihren Body noch perfekter modellieren zu können. Der Körper kann in vielen Fällen jedoch nicht mit der “Überdosis” an Hormonen umgehen. Nebenwirkungen sind unter anderem Hautprobleme, entzündete Wunden, Bildung von Geschwüren, Verringerung der Spermienzahl, Schrumpfung der Hoden, Erhöhung der Blutfette, Wassereinlagerungen im Körper und Schädigung der Leber. Ein weiteres gefährliches Problem besteht im Bereich des Herzmuskels. Dieser wächst natürlich ebenso wie die Skelettmuskulatur automatisch bei Einnahme von muskelaufbauenden Präparaten mit. Dem schnellen Wachstum des Herzmuskels können die Herzkranzgefäße jedoch nicht angemessen folgen. Der gesteigerte Sauerstoffbedarf des Herzens kann somit nicht mehr ausreichend über die unterentwickelten Koronararterien gedeckt werden. Die mögliche Folge kann ein Herzinfarkt sein.

Abschließend lässt sich sagen, dass Sporttreiben nie ungesund sein kann, solange man auf seinen Körper hört. Wer an sich arbeiten möchte, dem steht nichts im Wege. Ob Kraftsport, Muskelaufbautraining, Ausdauertraining oder Fitness. In Maßen ist alles erlaubt. Jedoch aufgepasst! Übertriebenes Bodybuilding kann zum tödlichen Körperkult werden.

Muskelmänner leben länger. Die imedo-Gesundheitsnews verraten, warum und informieren über gesundes Bauchmuskeltraining.

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de

Sportliches Engagement: SV Werder Bremen unterstützt Kleinwüchsige

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Seit mehreren Jahren unterstützt der SV Werder Bremen den Bundesverband Kleinwüchsiger Menschen und ihrer Familien e.V., kurz BKMF. So finden beispielsweise regelmäßig gemeinsame Sportwochenende statt. Ein Olympiasieger war auch schon dabei. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Der SV Werder Bremen veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Kleinwüchsiger Menschen und ihrer Familien, kurz BKMF, in diesem Jahr zum dritten Mal ein Sportwochenende für kleinwüchsige Menschen. „Vor zwei Jahren haben wir uns mit der Projektidee an den SV Werder Bremen gewandt. Dort ist sie gut angekommen und seither arbeiten wir zusammen“, berichtet Jérôme Ries, Geschäftsführer des BKMF.

Diesjähriges Sportwochenende für Kleinwüchsige

In diesem Jahr war das Sportwochenende für 20- bis 40-jährige Betroffene ausgelegt. Die 30 Teilnehmer haben vom 26. bis 28. Juni 2009 in Bremen viel Sport gemacht und sich Vorträge zum Thema „Sport und Ernährung“ angehört. Das ganze Wochenende erwartete die Teilnehmer ein gemischtes Programm im Klettergarten, auf dem Beachvolleyball-Feld oder Entspannung in der Wellness-Oase. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland und nutzen das Wochenende neben den sportlichen Aktivitäten zum Erfahrungsaustausch.

Olympiasieger Mathias Mester setzt sich für Kleinwüchsige ein

Unterstützt wurden die Kleinwüchsigen durch die Nachwuchstrainer des SV Werder Bremen, einen Physiotherapeuten, eine Fitnesstrainerin und durch Mathias Mester. Der 22-jährige Kugelstoßer des TSV Bayer 04 Leverkusen ist selbst kleinwüchsig und hat 2008 bei Paralympics in Peking eine Silbermedaille gewonnen und bereits mehrere Weltmeistertitel erkämpft.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren zudem über das Kleinwuchsforum.

Auch Diabetiker brauchen viel Bewegung. Di imedo-Gesundheitsnews berichten über Matthias Steiners Olympiaprogramm für Diabetiker.

Den Erfahrungsaustausch von Patienten mit Achondoplasie ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity durch die Gruppe zum Thema Achondoplasie (Kleinwuchs).

Unser Herz hat Stress

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Herz-Kreislauf-Schwächen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Viele Betroffene sterben infolge eines Herzinfarktes. Neben den bisherigen gesundheitlichen Problemen, die zu einem Herzinfarkt führen, gibt es nun neue Erkenntnisse in der Forschung. Stress und Depression machen unseren Herzen schwer zu schaffen, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de jetzt berichtet.

Berlin – Über 60.000 Deutsche sterben jedes Jahr an den Folgen eines Herzinfarktes. Entsprechend fieberhaft suchen Forscher nach den Ursachen dieser tückischen Erkrankung, wobei immer wieder die bekannten Verdächtigen wie Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen im Fokus stehen. Herzspezialisten warnen jetzt aber auch vor den sekundären Risikofaktoren: Stress und depressive Verstimmungen spielen hier eine größere Rolle, als bisher vermutet wurde.

Ständige Überforderung belastet das Herz

Viele Menschen sind durch Zeitmangel, Hektik und Überlastung einer permanenten Stresssituation ausgesetzt. Dabei ist Stress eigentlich durchaus etwas Positives, denn nur durch eine gewisse Anspannung meistern wir den beruflichen Alltag, Doppelbelastungen durch Familie und Beruf, Prüfungssituationen oder sportliche Herausforderungen. Erst wenn wir unseren Ehrgeiz und die persönlichen Anforderungen zu hoch schrauben, entsteht negativer Stress, der zu einem Gefühl der ständigen Überforderung führt. Jetzt stehen wir dauerhaft unter dem Einfluss von Stresshormonen, die eigentlich nur sehr kurz im Körper zum Einsatz kommen sollen, um kritische Situationen zu überwinden. Durch Dauerstress läuft unser Körper ständig unter Volldampf, und das bleibt nicht ohne Folgen: Besonders das Herzkreislaufsystem leidet unter dieser Belastung. Es entwickeln sich nervöse Herzbeschwerden oder Herzrhythmusstörungen und schlimmstenfalls kommt es zu koronaren Herzerkrankungen und Herzinfarkt.

Fatalerweise erhöht sich durch psychischen Stress gleichzeitig auch die Neigung zu gesundheitsschädigendem Verhalten. Wer permanent unter Hochdruck steht, bestätigen Studien übereinstimmend, lebt deutlich ungesünder: Kaffee, Alkohol und Zigaretten werden einerseits zur Steigerung der Leistungsfähigkeit, andererseits aber auch zur Entspannung eingesetzt. Ein ständiges Hin und Her zwischen Anregen und Dämpfen. Eine gesunde Ernährung und körperliche Bewegung kommen bei Gestressten durch permanenten Zeitmangel oft zu kurz.

Volkskrankheit Depression

Schwermut hat sich zu einer echten Volkskrankheit entwickelt, die fast jeden Zehnten trifft. Die Ursachen des Leidens kennt niemand genau. Mal kommt die quälende Trübsal ohne erkennbare Ursache, mal löst ein belastendes Erlebnis wie Tod, Trennung oder eine schwere Krankheit die Depression aus. Ärzte klären Risikofaktoren ihrer Patienten mit einfachen Fragen ab:

- Sind Sie oft traurig und fühlen sich antriebslos?
- Fällt es Ihnen schwer einzuschlafen, durchzuschlafen oder leiden Sie unter Tagesmüdigkeit?
- Haben Sie manchmal Versagensängste oder Angst zu enttäuschen?
- Fällt es Ihnen schwer, sich zu konzentrieren, etwa die Zeitung zu lesen oder fernzusehen?

Als Ursache von Depressionen verdächtigen Mediziner unter anderem den Dauerstress. In Tierversuchen lösten Überdosen von Stresshormonen depressionsähnliche Symptome aus, beispielsweise Angst, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen. Amerikanische, deutsche und niederländische Forscher haben gemeinsam herausgefunden, dass Depressionen das kranke Herz nicht direkt schädigen, sondern vielmehr indirekt über das Verhalten. Menschen mit Depressionen führen meist einen besonders ungesunden Lebensstil. Sie haben keinen Antrieb, sodass sie sich nur wenig bewegen, keine Energie für geregelte, gesunde Mahlzeiten haben, dafür aber mehr rauchen oder Alkohol trinken.

Entspannung durch Sport und Natur

Körperliche Bewegung ist die einzige Maßnahme, durch die man Stresshormone auf natürlichem Wege wieder abbauen kann. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, schützt sein Herz gleich mehrfach: Stresshormone werden abgebaut, seelische Verstimmungen können sich lösen und das Herz wird nachweislich gestärkt und entlastet. Der erste Schritt auf dem Weg aus der Krise führt zum Stressmanagement, also dem besseren Umgang mit belastenden Situationen. Die Betroffenen müssen lernen, sich wieder zu entspannen und ihrem Körper eine “Auszeit” zu gönnen.

Auch pflanzliche Mittel wie Weißdorn, Bärlauch und Mistel können dem Körper und besonders dem Herzen helfen. Die Inhaltsstoffe des in der Natur weitverbreiteten Weißdorns stärken und schützen das Herz. Außerdem fördern sie die Durchblutung und steigern die Leistungskraft des Herzens. Das beliebte Wildgemüse Bärlauch wächst in Mitteleuropa als urheimische Pflanze und zeichnet sich durch einen ausgesprochen hohen Gehalt an Adenosin aus. Dieser natürliche Inhaltsstoff beugt der Entstehung von gefährlichen Blutgerinnseln vor und kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken. Aber das ist noch nicht alles: Die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe des Bärlauchs, die auch für seinen typischen Geschmack verantwortlich sind, haben eine blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung. Die Inhaltsstoffe der Mistel verlangsamen den Herzschlag, erweitern die Arterien und haben krampflösende sowie blutdrucksenkende Wirkung.

imedo.de stellt Menschen die sich unruhig, rastlos und überfordert fühlen ein Health-Care-Center mit Informationen und Austauschmöglichkeiten mit anderen Betroffenen bereit.

Mit der optimalen Stressbalance können Sie Ihren Körper trotz hoher Anforderungen fit und gesund halten.

Durch Laufen abnehmen – 10 Fragen und Antworten

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Immer mehr Menschen schnüren sich regelmäßig die Laufschuhe. Eines der Hauptmotive ist es abzunehmen. Doch nicht alle haben mit dem Laufen gleichermaßen viel Erfolg und machen unnötige Anfängerfehler. Damit Ihnen das nicht passiert und Sie die Geduld behalten, hat Andreas Butz die wichtigsten Fragen zum Thema Abnehmen und Laufen zusammengetragen und beantwortet. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert Sie.

Warum ist Laufen der beste Weg, um abzunehmen?

Wer mehr Kalorien verbraucht, als zuführt, nimmt ab! In diesem Satz steckt das ganze Geheimnis. So einfach ist es abzunehmen: Verbessern Sie Ihre Energiebilanz. Laufen ist der effektivste und bequemste Weg, den Energieumsatz, beziehungsweise den Kalorienverbrauch, dauerhaft zu erhöhen. Sie können überall laufen, Sie brauchen keinen Trainingspartner und als Ausrüstung nur ein Paar Laufschuhe. Und das Beste ist: Wer regelmäßig läuft, der verbrennt allein durch die im Training gestärkten Muskeln mehr Kalorien, selbst wenn er nichts tut. Durch Laufen werden Sie definitiv zum Fettverbrenner.

Wann fange ich an abzunehmen?

Vorausgesetzt Sie trainieren drei- bis viermal pro Woche mindestens 40 Minuten, so werden Sie schon nach sechs bis zehn Wochen erste Erfolge auf der Waage messen. Sehen werden Ihre Freunde und Verwandten Ihre neue Sportlichkeit schon früher, denn Ihre Figur wird auch bei gleichbleibendem Gewicht durch den geringeren Körperfettanteil und die gestärkte Bein- und Rumpfmuskulatur immer athletischer. Aber auf der Personenwaage, also in absoluten Zahlen ausgedrückt, erkennen Sie die Erfolge erst nach ein bis zwei Monaten. Mit der schrittweisen Optimierung Ihrer Essgewohnheiten, hin zu einer vitalstoffreichen Vollwerternährung, können Sie die positiven Effekte des Laufens auf Ihre Figur und Ihre Gesundheit beschleunigen.

Wie wirkt sich das Lauftraining auf meine Figur aus?

Mit zunehmendem Training stellen sich unter anderem zwei gewollte Effekte ein: Sie verbrennen verstärkt Fett und bauen Muskeln auf. Muskeln sind schwerer als Fett, somit verlieren Sie zunächst kaum an Gewicht, nehmen unter Umständen kurzfristig sogar einige Hundert Gramm zu. Dieser Effekt wirkt umso stärker, je länger Sie vorher mit dem Sport pausiert haben. Doch mit jedem Gramm Muskeln verstärken Sie auch Ihre Fähigkeit, Fett zu verbrennen. Schon bald bauen Sie mehr Fettzellen ab, als Muskelzellen auf. In welchen Körperregionen Sie zuerst abnehmen, das ist bei jedem Menschen anders. Bei vielen fängt irgendwann die Hose zu schlackern an, andere verlieren als erstes ihr rundes Gesicht.

Machen Körperfettwaagen den Erfolg schneller sichtbar?

Wenn Sie die oben beschriebenen sechs bis zehn Wochen nicht abwarten wollen, können Sie sich eine Körperfettwaage zulegen. Diese misst den Wasser-, Fett- und Muskelgehalt im Körper. Wenn auch die Anzeige nicht unbedingt mit den Ergebnissen einer Körperfettmessung beim Hausarzt übereinstimmt, die Tendenz der Gewichts- und Fitnessveränderung ist jedoch gut und früher als bei herkömmlichen Personenwaagen ablesbar.

Wie oft sollte ich das Laufen trainieren?

Einmal ist keinmal, zweimal dient der Formerhaltung, ab dreimal Training pro Woche finden allmähliche Anpassungen des Körpers statt. Sie können aber auch täglich trainieren, schließlich essen und trinken Sie auch täglich! Auf die Häufigkeit und Qualität kommt es an, beim Essen genau so wie beim Training!

Wie lange sollte ich pro Einheit laufen?

Wenn Sie die Laufschuhe anziehen, dann sollten Sie mindestens 40 Minuten unterwegs sein. Ab 30 Minuten Ausdauersport kommen die gesundheitsfördernden Effekte des Laufens – die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems, ein nennenswerter Kalorienumsatz und die Kräftigung der Muskulatur – zum Tragen. Aber aus 30 Minuten werden auch mal schnell 20 Minuten und dann ist das Training eigentlich für die Katz. Programmieren Sie Ihren Kopf daher auf 40 Minuten Sport pro Tag. So laufen Sie mit Sicherheit der Wunschfigur entgegen!

Woher weiß ich, dass ich in der „Fettverbrennungszone“ laufe?

Sie verbrauchen immer Fett, wenn Sie langsam laufen und wenn Sie zügig unterwegs sind. Absolut gesehen: Je intensiver Sie trainieren, umso mehr Kalorien werden verbrannt. Prozentual gesehen: Je langsamer, umso mehr. Entscheidend ist die Energiebilanz, und für die zählt jeder Meter und jede Minute, die Sie laufen. Wer sicher gehen möchte, dass er sich weder unter- noch überfordert, sollte abwechslungsreich trainieren, am besten an der Herzfrequenz orientiert mal langsamer und mal zügig.

Brauche ich zum Lauf-Training eine Pulsuhr?

Nein, nicht unbedingt. Bei anhaltender Freude am Laufen ist eine Pulsuhr aber sinnvoll. Achten Sie zunächst auf Ihr Körpergefühl und beherzigen Sie meinen wichtigsten Rat: “Laufen ohne Schnaufen”. So lange Sie sich noch unterhalten könnten, so lange laufen Sie auf jeden Fall richtig. Sollte die Luft nur noch für ein kurzes ja oder nein reichen, dann laufen Sie unter Umständen zu schnell. Wenn Sie Ihr Training aber optimieren möchten und den Erfolg nicht dem Zufall überlassen wollen, dann holen Sie sich eine Pulsuhr (Herzfrequenzmessgerät) als zuverlässigen Trainingspartner.

In welchen Pulsbereichen sollte ich trainieren?

Ausgehend von Ihrer maximalen Herzfrequenz sind 70 bis 75 Prozent (LDL), 76 bis 80 Prozent (MDL) und 81 bis 86 Prozent (ZDL) optimale Herzfrequenztrainingsbereiche. Die Kürzel stehen – in der Reihenfolge ihrer Nennung – für den Langsamen, Mittleren und Zügigen Dauerlauf, die drei wichtigsten Trainingsbereiche der Laufcampus-Methode. Ihren Maximalpuls können Sie entweder durch einen anstrengenden Selbsttest, zum Beispiel nach 15-minütigem, lockerem Einlaufen einen maximal schnellen Tempolauf über 1000 Meter mit Endbeschleunigung, oder durch einen Laufband-Stufentest bei einem Laufexperten ermitteln lassen. Bei einer sogenannten Leistungsdiagnostik werden neben dem Puls auch Ihre Laktatwerte, die erreichte Geschwindigkeit und Ihr Anstrengungsempfinden ermittelt und daraus die perfekten Pulszonen für Ihr Training abgeleitet.

Und was soll ich machen, wenn ich krank bin?

Im Zweifelsfalle sollten Sie pausieren und Ihre Krankheit richtig auskurieren. Gerade bei fiebrigen Infekten ist von Sport dringend abzuraten. Machen Sie sich in dieser Zeit keine Sorge um Ihre Form. Erst eine Zwangspause von mehr als einer Woche wirkt sich auf die Kondition aus, alles andere wird als Einzahlung auf das Konto Regeneration gebucht. Bei leichtem Schnupfen oder Hüsteln ist gegen Laufen in moderatem Tempo aber nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil: Die frische Luft wird Ihren Atemwegen gut tun.

Der Halbmarathon ist bereits ein Trendsport. Die imedo-Gesundheitsnews infomieren Sie über die scheinbar attraktivste Langlaufdisziplin.

DIe imedo-Gesundheitsnews liefern zudem gute Gründe, um mit dem Laufen anzufangen.

Bildquelle: Tim Reinhart, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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