Tag Archiv | "Sommer"

Sonnenallergie ist auf dem Vormarsch

Tags: , , , , , , , , , , , , , ,


Etwa 20 Prozent der Bevölkerung leiden an einer Sonnenallergie. Für viele Menschen beginnt mit dem Sommer eine von starken Schmerzen, hervorgerufen von unerwünschten Hautreaktionen durch eine intensive Sonnenbestrahlung, geprägte Zeit. Hinter dem Begriff Sonnenallergie verstecken sich eine Vielzahl von möglichen Erkrankungen wie beispielsweise die polymorphe Lichtdermatose (PLD), die Mallorca-Akne oder eine photoallergische Reaktion, klärt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de auf.

Die polymorphe Lichtdermatose (PLD) ist eine der häufigsten Formen der Sonnenallergie

Die polymorphe Lichtdermatose gefährdet vor allem Hautpartien, die noch nicht an die Sonneneinstrahlung gewöhnt sind, wie zum Beispiel Schultern, Nacken oder die Streckseiten der Arme und Beine. Ihre genaue Ursache ist bis heute ungeklärt und ob es sich tatsächlich um eine Allergie handelt, ist umstritten. Meist äußert sich die Krankheit durch stark juckende Flecken oder Bläschen, die nach ein bis drei Wochen Sonnengewöhnung der Haut wieder verschwinden. Zur Vorbeugung empfohlen, ist die Einnahme von Beta-Carotin, auch wenn Studien eine vorbeugende Wirkung nicht bestätigen konnten. Für Raucher ist die Verwendung des Provitamin A auf Grund einer erhöhten Lungenkrebsgefahr jedoch ungeeignet.

Die Mallorca-Akne: Vor allem junge Menschen sind betroffen

Die Mallorca-Akne ist eine eher seltene Reaktion der Haut auf Sonnenstrahlung und tritt zumeist  während des Urlaubs in südlichen Ländern auf. Symptome sind kleine, juckende Knötchen im Bereich der Körperhaare, die durch eine Unverträglichkeit der Haut auf das UV-Licht der Sonne in Verbindung mit den Inhaltsstoffen des Sonnenschutzmittels zurückzuführen sind. Am häufigsten betroffen sind junge Menschen mit fettiger Haut. Zur Vorbeugung empfiehlt sich daher ein Sonnenschutzgel statt Sonnenschutzmilch zu verwenden, da diese zumeist fettfrei sind.

Die photoallergische Reaktion: Vorsicht bei der Verwendung von Kosmetika und Arzneimitteln vor dem Sonnenbad

Viele Stoffe aus beispielsweise Kosmetika, Arzneimitteln wie Antibiotika oder Pflanzen wie Sellerie, Petersilie und Zitrusfrüchte bilden in Verbindung mit UV-Licht Abbauprodukte, die zu einer allergischen Reaktion der Haut führen können, auch wenn das Präparat vorher absolut verträglich erschien. Bei diesem Fall der Sonnenallergie liegt eine photoallergische Reaktion vor. Bei einer regelmäßigen Medikamenteneinnahme sollten sich Patienten vor einem Urlaub in der Sonne erkundigen, ob es bei intensiven Sonnenlicht Probleme geben kann. Des Weiteren ist es empfehlenswert auf Sonnenschutzmittel, mit ausschließlich mineralischen Filtern wie Titandioxid oder Zinkoxid zurückzugreifen.

Schutz vor dem Sonnenlicht

Um das Risiko einer Sonnenallergie zu verringern, sollte sich die Haut langsam an das intensive Sonnenlicht gewöhnen können. Es ist daher ratsam, sich die ersten Tage überwiegend im Schatten aufzuhalten und die Haut nicht zu überfordern. Zusätzlich sollten Sonnenbader ein Sonnenschutzmittel mit möglichst hohem Schutzfaktor verwenden. Er beschreibt die Schutzeigenschaften des Präparats vor der UVB-Strahlung, die hauptursächlich für einen Sonnenbrand und eine Sonnenallergie ist. Nachdem Auftragen mit einem Sonnenschutzmittel mit dem Faktor Acht, kann man sich beispielsweise acht mal solange in der Sonne aufhalten, wie ungeschützt. Ein Sonnenschutzmittel sollte aber auch vor der UVA-Strahlung schützen. Um eine sinnvolle Ermittlung für einen Schutzfaktor vor der UVA-Strahlung ringen Wissenschaftler seit Jahren. Daher verzichten viele Hersteller von Sonnenschutzprodukten häufig auf eine Angabe. Menschen mit besonders heller und empfindlicher Haut sollten sich mit ihrem Hautarzt in Verbindung setzen und über eine Lichtabhärtung sprechen, die in solchen Fällen sinnvoll sein kann.

Zum Austausch mit anderen lädt die imedo-Community ein.

Weitere Artikel zum Thema richtig Sonnen in den imedo-Gesundheitsnews.

Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller (Medizinjournalist)

Gemüseeintopf mit Speck: mit imedo zum Kochkünstler

Tags: , , , , ,


Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Koch- oder Backkünstler auf die Welt, aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen und Backen muss weder teuer noch aufwendig sein.

Diese Woche: Sommerlicher Gemüseeintopf

Gemüseeintopf ist ein echtes Vitalgericht, das im Sommer sogar vor den schädlichen Einwirkungen der Sonneneinstrahlung durch den hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen und antioxidativen Vitaminen schützen kann. Außerdem ist Gemüse arm an Kalorien und reich an Ballaststoffen. Das macht satt und ist der richtige Weg zum Beachbody. Das gilt umso mehr, da Gemüse kaum verwertbare Kohlenhydrate enthält und der Fettgehalt außer bei Oliven sehr gering ist. Gemüse ist Schlankfood, das durch den hohen Vitalstoffgehalt aktiv und fit macht. Studien zeigen, dass nur jeder 50ste Mensch in Deutschland ausreichend Gemüse und Obst isst. Ernährungsexperten empfehlen, täglich 500 Gramm Gemüse zu verzehren. Das hält die Figur in Form und beugt vielen Krankheiten vor – vom Herzinfarkt bis zu bestimmten Krebsformen. Gemüse ist aber nicht nur eine Vitaminbombe, sondern auch Mineralstoffe wie Kalium kommen reichlich in den veganen Lebensmitteln vor. Im Sommer steigt der Flüssigkeitsbedarf, und dem kommt der Verbraucher auch durch den Genuss von Gemüseeintöpfen und Suppen nach.

Zutaten für den Gemüseeintopf
1 gelbe Paprikaschote
50 g Italienischer Speck
eine halbe Zwiebel
eine halbe Möhre
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
3 Tomaten
2 Kartoffeln
100 g große Bohnen
2 Zucchini
100 g Erbsen
ein Viertel Kopf Weißkohl
1 Aubergine
100 g Nudeln
ein kleines Bund Basilikum
frischer Parmesan
Salz und Pfeffer

Zubereitung des Gemüseeintopfs
Die Paprikaschote unter dem vorgeheizten Grill unter häufigem Wenden rösten, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. In einen Gefrierbeutel geben und diesen zubinden. Etwas abkühlen lassen, dann die Haut abziehen und die Paprika würfeln. Speck, Zwiebel und Karotte würfeln. Den Knoblauch fein hacken. Den Speck und alle anderen Gemüsesorten in Würfel schneiden.

Das Öl erhitzen, Speck, Zwiebel, Karotte und Knoblauch darin bei niedriger Temperatur einige Minuten leicht anbräunen. Die Tomaten dazu geben und alles zehn Minuten unter Rühren braten. Zwei Liter Wasser dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe zum Kochen bringen, Kartoffeln und Bohnen zufügen und eine Stunde köcheln lassen. Zucchini, Erbsen, Kohl, Aubergine und Paprika zufügen und weitere zehn Minuten kochen. Die Nudeln dazu geben und die Suppe nun noch etwa zehn Minuten kochen lassen, bis die Nudeln gar, aber noch bissfest sind. Mit Salz abschmecken.

Vor dem Servieren mit Basilikum bestreuen und Parmesan dazu reichen.

________________________________________________________________________________________________________

*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos Aviation Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt – zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Die imedo-Gesundheitsnews machen Sie zum Kochkünstler. Lesen Sie auch: Schlankmacher Kartoffel-Gnocchis und Die asiatische Küche.

Bildquelle: wrw, pixelio.de

Der Sommer geht, die Winterdepression kommt

Tags: , , , , , , ,


Schon bald ist es wieder soweit: Die Sommerzeit geht zu Ende und wir stellen die Uhren um drei Uhr um eine Stunde zurück. Damit beginnt offiziell die Winterzeit und vor allem die dunkle Zeit. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de weiß, für viele stellt das ein Problem dar.

Die Geschichte der Einteilung in Sommerzeit und Winterzeit begann im 20. Jahrhundert. Im Deutschen Kaiserreich wurde für drei Jahre die Sommerzeit eingeführt. Das heißt, von Ende März bis Ende September stellten die Menschen die Uhren eine Stunde vor. Bis zum Beginn des 2. Weltkrieges wurde die Idee nicht weiter verfolgt, zu Kriegsbeginn jedoch, aus ökonomischen Gründen, wieder aufgenommen. Die Nachkriegszeit verlief zeitlich gesehen recht chaotisch, zeitweise gab es sogar eine Hochsommerzeit, in der die Menschen die Zeit um eine weitere Stunde vorstellten. Von 1950 bis 1979 gab es die Sommerzeit dann wieder nicht. Ordnung kam im damals noch geteilten Deutschland erst mit der gemeinsamen und offiziellen Einführung der Sommerzeit. Seit 1996 stellt ganz Europa die Zeit am jeweils gleichen Tag im Frühjahr und im Herbst um.

Winterzeit: Beginn der Dunkelheit

Der Freude über die geschenkte Stunde am Sonntag folgt oft bald der Katzenjammer über das nun wieder fehlende Licht. Spätestens, wenn sich der Goldene Oktober verabschiedet und dem grauen November das Feld überlässt, wird auch dem Letzten klar, dass der Sommer lange vorbei ist. Doch was kann man tun, um sich vor der „Winterdepression“ zu schützen?

Lichttherapie bei Winterdepression in der Winterzeit

Auch, wenn das Wetter im Winter oft nicht dazu einlädt – Bewegung an der frischen Luft ist gesund. Und das Tageslicht, das der Körper dabei tankt, braucht er ebenso wie den Sauerstoff zum Leben. Ohne das Licht fühlen sich viele traurig, matt und müde. Das Phänomen der saisonabhängigen Depression, kurz SAD, wird sehr erfolgreich mit Lichttherapie behandelt. Dabei wird der Patient mit Licht, das in der Helligkeit dem Tageslicht sehr ähnlich ist, bestrahlt.

Tageslicht in der Winterzeit optimal nutzen

Nicht jeder ist jedoch gleich ein Kandidat für die Lichttherapie, bei vielen genügt ein heißes Bad und eine heiße Tasse Tee, um die Stimmung wieder ins Lot zu bringen. Auch Saunagänge, Besuche im türkischen Dampfbad oder eine Massage können das Wohlbefinden im Winter heben. Jetzt ist die beste Zeit, sich einen spannenden, dicken Roman zu kaufen oder das Lieblingsbuch aus dem Keller zu holen. Alles läuft ein wenig ruhiger, es bleibt Zeit zum Besinnen und für Dinge, für die man sonst keine Zeit hat.

Und am 21. Dezember ist das Schlimmste geschafft. Dann ist Wintersonnenwende und die Tage werden wieder länger. Langsam, aber stetig.

Mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr über die Lichttherapie.

Bildquelle: Rike, pixelio.de

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

Jetzt Interviews lesen!

Werbung