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Postpartale Depression – Wenn das eigene Kind fremd ist

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Victoria Beckham, Brooke Shields und Angelina Jolie kennen die Krankheit. Mit postpartaler Depression müssen sich viele Frauen auseinandersetzten – doch erst durch Prominente wird dieses Problem öffentlich. So sagte zum Beispiel Gwyneth Paltrow einem US-Magazin gegenüber: „Ich fühlte mich wie ein Zombie. In meinem Herz konnte ich nichts fühlen. Ich hatte überhaupt keine Emotionen. Ich fühlte mich nicht verbunden.“* Manche sprechen von Babyblues, Wochenbettdepression oder sogar postpartaler Psychose. Doch ist das alles das Gleiche? Und wenn nicht, wo liegen die Unterschiede?

Babyblues und Heultage

Diese leichteste Form der postpartalen Stimmungskrisen wird auch Babyblues genannt und tritt meist in der ersten Woche nach der Entbindung auf. Die frischgebackenen Mütter weinen dann viel und sind emotional geladen, weshalb diese Zeit auch oft als „Heultage“ bezeichnet wird. Sie geht auch mit Reizbarkeit, Schlaf- und Ruhelosigkeit, sowie enormem Sorgen einher und hält bis 10 Tage an. Die Zahlen über die Verbreitung des Babyblues gehen stark auseinander, sie reichen von 25% bis 70% aller Frauen. Meistens verschwindet Babyblues recht schnell wieder. Er kann sich aber auch zur Wochenbettdepression entwickeln.

Postpartale Depression
Zur postpartalen Depression kann es jederzeit, sogar noch 2 Jahre nach der Entbindung, kommen! Die Wochenbettdepression entwickelt sich meist schleichend und wird häufig erst durch ihre körperlichen Symptome wie Kopfschmerzen, Herzbeschwerden, Konzentrations- und Schlafstörungen entdeckt. Zu diesen kommen dann Traurigkeit, extreme Reizbarkeit und innere Leere: Die Mutter ist dem Kind gegenüber gefühllos, was quälende Schuldgefühle verursacht.
Die große Gefahr liegt in der Leugnung der Krankheit aus Scham, man könne als schlechte Mutter gelten. Durch diese Scham- und Schuldgefühle sind betroffene Mütter teilweise suizidgefährdet, weshalb eine stationäre Behandlung und Betreuung notwendig werden kann.

Postportale Psychose
Ein bis drei Promille aller entbindenden Frauen sind von dieser stärksten Version der Krankheit, mit psychiatrischer Komplikation betroffen. Sie beginnt abrupt und relativ kurz, also ein bis zwei Wochen nach der Geburt. Die Mutter erlebt zum Beispiel Wahnvorstellungen, Angstzustände oder starke Unruhe durch eine Mischung aus Manie, Depression und Schizophrenie. Betroffene sollten sich unbedingt an einen qualifizierten Arzt wenden. In den meisten Fällen ist eine schnelle Einweisung zum Schutz für Mutter und Kind notwendig. Bekommen die betroffenen Mütter Hilfe ist auch die komplette Ausheilung möglich.

Doch wo liegen die Gründe für diese Erkrankungen?

Hier gibt es viele Faktoren und keine eindeutige Ursache. Auf der einen Seite stehen die biologischen Aspekte: erstens die körperliche Veränderung und Erschöpfung durch die Geburt. Der Babyblues zum Beispiel wird oft durch den Hormonabfall nach der Geburt ausgelöst. Das Sinken des Progesteron- und Östrogenspiegels sorgen für Depressivität und Schlaflosigkeit. Auch kann beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion eine postpartale Depression verursachen.

Weitere Erklärungsansätze liegen in den psychischen Bedingungen. So sind psychische Vorerkrankungen, finanziellen Sorgen oder auch traumatische Ereignisse, zum Beispiel eine überdurchschnittlich schwere Geburt wichtige Faktoren. Manchmal fällt es der Mutter auch schwer, sich von ihrem „alten Leben“ zu verabschieden oder sie leidet unter Versagens- oder Schmerzangst.

Außerdem spielt die soziale Komponente eine große Rolle, so zum Beispiel fehlende Unterstützung. In Naturvölkern, wo die Verantwortung für ein Baby auf mehreren Schultern liegt oder in manchen ländlichen Regionen, wo die junge Mutter in ihrem Elternhaus besonders viel Hilfe und Pflege bekommt, treten keine postpartalen Depressionen auf. Das zeigt, dass der Grund für die Depression auch im Perfektionismus und den überhöhten Erwartungen unserer Gesellschaft der Mütter gegenüber liegt. Die Frauen sollen sofort nach Geburt wieder fit sein, alles locker und ohne Hilfe wegstecken. Das entspricht aber meist nicht der Realität!

Gute Vorbereitung hilft!

Sinnvoll ist es, sich bewusst zu sein, dass eine Geburt keineswegs spurlos an einem vorbei geht und dass die Gefahr der Depression besteht. Man sollte sich über hormonelle Veränderungen und die Abläufe einer Schwangerschaft, Entbindung und so weiter informieren, zum Beispiel in unserem Infocenter Schwangerschaft und Stillzeit.
Suchen Sie sich außerdem Unterstützung für Haushalt und co. in der Zeit nach der Geburt, denn das Kind kann Sie voll beanspruchen. Aber lassen Sie sich beruhigen, auch wenn es der Mutter im Moment der Erkrankung unvorstellbar ist, die postportalen Depressionen sind sehr gut, zu nahezu 100% heilbar! Dafür sollte man aber bei der Depression oder Psychose unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, weshalb sich ein Bewusstsein dafür entwickeln muss, dass diese Erkrankung verbreitet ist. Nur wenn man dazu steht und die Krankheit nicht tabuisiert, kann man sich helfen lassen und hilft gleichzeitig allen Frauen, denen es ähnlich geht!

*Gwyneth Paltrow zitiert aus einem Artikel in Der Welt

Über imedo.de
imedo – Gesundheit, meine Sache! Das Gesundheitsportal www.imedo.de ermöglicht es, sich rund um die Themen Gesundheit, Krankheit und Therapien zu informieren. imedo bietet eine große Gesundheitscommunity zum Austausch mit Gleichgesinnten. Das Medizinlexikon und zahlreiche spezialisierte Webseiten, wie Operationauge.de oder Hilfe-bei-burnout.de, bieten Fachinformationen für Patienten und Gesundheitsinteressierten. imedo ist eine umfassende Arztsuche mit nutzerfreundlichen Filtermöglichkeiten und persönlichen Arztempfehlungen. Mit diesem breiten Serviceangebot fördert imedo, dass Patienten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, den passenden Arzt finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen können.

Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews

Schwangere dürfen und sollen Sport treiben

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Kolumne von Prof. Dr. med. Thomas Wessinghage

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit – und dosierter Sport ist gesund. Klingt banal, stimmt aber. Sofern man an regelmäßiges Sporttreiben gewöhnt ist, braucht man darauf während der ersten Schwangerschaftsmonate auch nicht zu verzichten, wenn man den Wunsch dazu verspürt. Voraussetzung sind ein normaler Schwangerschaftsverlauf und regelmäßige ärztliche Überwachung. Vor allem bei Risikoschwangerschaften sollte man die körperlichen Belastungen auf jeden Fall immer mit dem Arzt abstimmen.

Selbstverständlich sollte man während einer Schwangerschaft mit körperlichen Belastungen vorsichtig umgehen und starke Erschütterungen, Kollisionen und Verletzungen vermeiden. Daher scheiden gewisse Spielsportarten von vornherein aus – Fußball oder Handball sind aus den geschilderten Gründen für Schwangere nicht zu empfehlen. Gleiches gilt für andere Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko wie beispielsweise Skilaufen oder Snowboarden. Hier ist es weniger die sportliche Aktivität selbst als vielmehr das Kollisions- und Sturzrisiko.

Oberstes Gebot beim Training während der Schwangerschaft ist, auf das eigene Wohlbefinden zu achten. Wenn es Ihnen während und nach dem Sport gut geht, keinerlei Missempfindungen oder Schmerzen auftreten, die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen normale Befunde ergeben und sie auch nicht versuchen, anderen Frauen in solchem Zustand nacheifern zu wollen, ist alles im Lot. Selbst bei derselben Frau können verschiedene Schwangerschaften allerdings ganz unterschiedlich ablaufen. Daher ist es auch nicht sinnvoll, feste, für alle Schwangeren gleichermaßen gültige Regeln für das Sporttreiben aufstellen zu wollen.

Sicher ist allerdings, dass Ausdauersport, beispielsweise Joggen oder Walking oder der Stepper, die regelmäßige Schwangerschaftsgymnastik nicht ersetzen kann. Sie macht die Entbindung selbst einfacher und der Körper kommt nachher schneller wieder in Form. Gefordert sind spezielle Übungen, die die Bauch- und Rückenmuskulatur stärken, die Beweglichkeit verbessern und in Verbindung mit Atemübungen und Entspannungstechniken trainiert werden.

Viele Frauen sehen sich gezwungen, zunächst während der Schwangerschaft, dann aber auch in den ersten Lebensjahren ihres Sprösslings, sportliche Aktivitäten einzustellen, wenn keine Oma als Babysitter zur Verfügung steht (und »er« mal wieder keine Zeit hat). Der »Babyjogger« kann dieses Problem lösen helfen, denn er erlaubt der laufwilligen Mutter, den Nachwuchs mitzunehmen – und ihm die Gelegenheit zu geben, körperliche Aktivität im Freien als etwas völlig Normales kennenzulernen. Kritikpunkte sind die nicht optimale Sitzposition und die schlechte Stoßdämpfung. Bei nicht allzu langen Jogging- oder Walkingdistanzen und ebenen, asphaltierten Strecken ist der Babyjogger aber sicherlich ein guter Kompromiss, der es jungen Müttern erlaubt, ohne schlechtes Gewissen ihre Fitness zu verbessern – der/die Kleine ist ja mit von der Partie! Aber denken Sie daran: Während Sie schwitzen, kann es Ihrem Nachwuchs eventuell sehr kalt werden. Sorgen Sie daher für ausreichend warme Kleidung.

Bildquelle: Prof. Dr. med. Thomas Wessinghage / pixelio.de, alt_f4

Gynäkologen übersehen mehr als 50 Prozent der Schwangerschaftsdiabetes-Fälle

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Zehn Prozent der niedergelassenen Gynäkologen vergessen, Schwangere auf einen Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) zu untersuchen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die zwischen Juni und November 2008 von der Forschergruppe Diabetes der TU München mit Unterstützung von Bayer Diabetes Care durchgeführt wurde. Noch immer beachten nicht alle Gynäkologen die Gefahr, die der Gestationsdiabetes für Mutter und Kind bedeutet. Studienleiter Privatdozent Dr. Martin Füchtenbusch und Dr. Helmut Kleinwechter, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Schwangerschaft der Deutschen Diabetes Gesellschaft, sind sich einig, dass Gynäkologen das Diabetes-Screening zu selten durchführen. Die Perinatalstatistik der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung zeigt, dass der Schwangerschaftsdiabetes in Deutschland noch immer in mehr als 50 Prozent der Fälle übersehen wird. Das hat teilweise gravierende Folgen für Mutter und Kind, betont Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Blutzuckerbelastungstest ist meist keine Kassenleistung für Schwangere
Begründet sind die gefährlichen Versäumnisse der niedergelassenen Gynäkologen vor allem in der unklaren und uneinheitlichen Vergütungssituation. In den meisten Bundesländern müssen die Schwangeren den Blutzuckerbelastungstest als IGeL-Leistung selbst bezahlen. Diabetologen und Gynäkologen fordern, das Screening als Kassenleistung für alle Schwangeren durchzuführen. Um einen Schwangerschaftsdiabetes zu diagnostizieren, führt der Frauenarzt einen oralen Glukosetoleranztest (oGTT) mit 75 Gramm Traubenzucker durch. Im Gegensatz zur Blutzuckerselbstkontrolle sollten Gynäkologen den Blutzuckerspiegel dabei nicht mit Handgeräten, sondern über eine Labormethode bestimmen.

Erfolgreiche Therapie von Schwangerschaftsdiabetikerinnen
Für die Aufklärung von Schwangerschaftsdiabetikerinnen stellt Bayer Diabetes Care niedergelassenen Gynäkologen kostenlos Praxisposter, Informationsmaterial in Deutsch und Türkisch, Anleitungen für oGTT, Blutzuckertagebücher sowie Mutterpassaufkleber zur Verfügung. Schwangerschaftsdiabetikerinnen bedürfen einer intensiven Diabetikerschulung. Insbesondere der Ernährungstherapie kommt eine große Bedeutung zu. Es ist wichtig, dass Schwangerschaftsdiabetikerinnen sechs bis sieben kleinere Mahlzeiten essen. Nur durch eine ausreichende Kohlenhydratzufuhr lässt sich die Ketonkörperbildung vermeiden. Die Therapie von Schwangerschaftsdiabetikerinnen ist fast immer erfolgreich. In der Regel normalisieren sich die Blutzuckerwerte von Gestationsdiabetikerinnen rasch nach der Geburt. Um das Typ 2 Diabetes-Risiko der Frauen zu reduzieren, empfehlen Gynäkologen den Frauen, mindestes 3 Monate zu stillen.

Weitere Informationen wie die Insulinwirkung verbessert werden kann, stehen auf den imedo-Gesundheitsnews zur Verfügung: Diabetiker Brauchen viel Bewegung

Das große Online Medizinlexikon von imedo.de enthält auch zu Schwangerschaftsdiabetes weitergehende Informationen und Links.

In der imedo-Gruppe „Diabetes“ finden Sie andere Diabetiker und können von deren Erfahrungen lernen sowie eigene Erfahrungen weitergeben.

Weitere Informationen liefert auch das imedo Infocenter Schwangerschaft und Stillzeit.

Bildquelle: pixelio.de, Alexandra Bucurescu

Richtig trinken für schwangere und stillende Frauen

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Die Ernährungsbedürfnisse werdender und frischgebackener Mütter weichen von denen anderer Menschen ab. Auch das richtige Trinkverhalten für schwangere und stillende Frauen ist ein wichtiges Thema. Der Körper von Stillenden und Schwangeren befindet sich in einem Ausnahmezustand und muss nicht nur sich selbst, sondern auch das Baby mit ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffen versorgen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de verrät, wie schwangere und stillende Frauen richtig trinken und ungeborene Kinder und Neugeborene angemessen mit Flüssigkeit und Muttermilch versorgen.

Falsches Trinken in Schwangerschaft und Stillzeit

Frauen in den anderen Umständen sollten in besonderem Maße darauf bedacht sein, ihren Körper angemessen zu versorgen. Die Inhaltsstoffe einiger Getränke sind keineswegs gesund für schwangere und stillende Frauen und ihren Nachwuchs. Mediziner warnen beispielsweise vor Alkohol in der Schwangerschaft. Dieser kann zu körperlichen und geistigen Behinderungen des sich entwickelnden Kindes führen. Doch auch von Kaffee und schwarzem Tee während der Schwangerschaft, raten Experten ab. Beide Getränke enthalten Gerbsäure, die die Sauerstoffzufuhr des ungeborenen Kindes negativ beeinflusst. Auch der Konsum von Himbeerblütentee ist während der Schwangerschaft nicht zu empfehlen, da er die Wehen fördert.

Während der Stillzeit sollten Mütter ebenfalls weitestgehend auf Alkohol, Kaffee und schwarzen Tee verzichten. Schädigende Stoffe können in die Muttermilch gelangen. Ein gänzlicher Verzicht auf die Lieblingsgetränke ist jedoch nicht notwendig: Trinkt eine stillende Frau ein oder zwei Tassen Kaffee oder ein Glas Wein, ist der Gehalt an schädigenden Stoffen in der Muttermilch so gering, dass er keinen Einfluss auf den Nachwuchs hat. Alkoholfreies Bier ist gut für stillende Frauen, da es die Milchproduktion steigern kann.

Alle Menschen, nicht nur für Schwangere und Stillende, sollten zudem darauf achten, flüssige Kalorien durch das Trinken zuckerhaltiger Softdrinks und Säfte zu vermeiden.

Keine doppelten Mengen trinken

Dass Schwangere doppelte Mengen an Lebensmitteln und Getränken zu sich nehmen sollten, um die Bedürfnisse des Nachwuchses zu decken, ist nicht richtig. Um gesund zu bleiben, empfehlen Experten sowohl Männern als auch Frauen, 1,5 bis 2 Liter Wasser zu trinken. Auch in der Schwangerschaft reicht das Trinken von zwei Litern Flüssigkeit aus, um Gesundheit von Mutter und Kind zu gewährleisten. Während der Stillzeit allerdings raten Experten zu etwas mehr Flüssigkeitszufuhr. Täglich sollten Stillende zwei bis drei Liter trinken.

TIPP: Das Infocenter Schwangerschaft und Stillzeit liefert weitere Informationen rund zum Thema. Hier können Sie auch Erfahrungen mit anderen Nutzern austauschen

Geeignete Getränke für Schwangere und Stillende

Wasser enthält keine Kalorien und führt Mutter und Kind unverfälscht Flüssigkeit zu. Doch auch bestimmte Teesorten können Frauen während Schwangerschaft und Stillzeit vollkommen unbedenklich konsumieren. Bereits seit Jahrhunderten ist bekannt, dass Kräuter existieren, die in Schwangerschaft und Stillzeit eine sanft regulierende Wirkung ausüben. Um das Wohlbefinden von Mutter und Kind zu erhalten, empfehlen Experten dehalb, während Schwangerschaft und Stillzeit bestimmter Teesorten: Teemischungen aus Lemongras, Brennnesselblättern, Schafgarbenkraut, Melisse, Pfefferminze, Schachtelhalmkraut und Lavendelblüten unterstützen beispielsweise die körperliche und seelische Ausgeglichenheit, während Schwangerschaft und Stillzeit – den Phasen im Leben einer Frau, die sowohl an den physischen, als auch an den psychischen Kräften zehren. Einen ebenfalls positiven Einfluss auf den weiblichen Organismus haben Frauenmantel, Zitronenverbena, Schafgarbenkraut, Grüner Hafer, Brennnessel- und Erdbeerblätter, Hirtentäschelkraut und Ingwer. Sie wirken harmonisierend und sorgen für wohltuende Entspannung. Geeignete Tees für werdende Mütter sind beispielsweise die Floradix-Bio-Tees.

Die imedo-Gesundheitsnews verraten auch, wie Schwangere richtig essen und informieren über den Einfluss von Musik auf das Ungeborene und Sex nach der Schwangerschaft.

Mit der Gruppe „Schwangerschaft & Geburt“ ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity schwangeren und stillenden Frauen den Erfahrungsaustausch.

Bildquelle: Heike, pixelio.de; Karin, pixelio.de

(Redaktion: Svea Hagen)

Unerfüllter Kinderwunsch: Jedes fünfte Paar ist betroffen

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Die Verbreitung der Kinderlosigkeit kann nicht exakt bestimmt werden. Schätzungen zufolge betrifft der unerfüllte Kinderwunsch hierzulande jedes fünfte bis sechste Paar. In Mitteleuropa brauchen zehn Prozent aller Paare länger als zwei Jahre, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Für drei bis vier Prozent aller Paare wird sich der Traum vom eigenen Kind nie verwirklichen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, spricht man von Infertilität, wenn innerhalb von zwei Jahren bei regelmäßigem und ungeschütztem Verkehr keine Schwangerschaft eintritt. Die Ursachen sind zu 40 Prozent bei den Männern oder den Frauen zu finden. Bei 20 Prozent der Paare liegen die Ursachen auf beiden Seiten. Das Gesundheitsportal imedo.de hat Anfang Juni das Infocenter Unerfüllter Kinderwunsch online gestellt. Es bietet Informationen über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten, Tipps für den Alltag sowie Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen.

Einflussfaktoren der Fertilität

Es gibt einige Faktoren, die sich auf die Fertilität positiv oder auch negativ auswirken. Beispielsweise sollten Paare, die versuchen ein Kind zu zeugen, auf Zigaretten, Alkohol und Stress möglichst verzichten. Ebenso sind heiße Bäder oder Saunagänge zu meiden. Die Spermienqualität wird durch die Hitze negativ beeinflusst. Hilfreich hingegen sind Ausdauersportarten. Außerdem ist es hilfreich auf eine angemessene Ernährung zu achten. Sie sollte vitaminreich und ausgewogen sein.

Mehr zum Thema Kinderwunsch finden Sie im imedo-Infocenter.

Für weitere Hintergründe und zu Möglichkeiten einer künstlichen Befruchtung lesen Sie den Artikel „Ungewollt kinderlos“ auf den imedo-Gesundheitsnews. Die imedo-Gesundheitsnews informieren zudem über wenig ergiebige Nachhilfe für die Schwangerschaft.

Bildquelle: woti61, pixelio.de

Frauen belasten das Gesundheitswesen stärker

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Frauen sind teurer als Männer. Das ist nicht nur im alltäglichen Leben so, sondern auch, wenn es um die Kosten im Gesundheitswesen geht. Die Zahlen der durch das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de durchgeführten Studie zu den Gesundheitskosten in Deutschland zeigen, dass Frauen in fast allen Altersgruppen mehr Ausgaben verursachen.

„In der Kindheit und Jugend sind die Mädchen den Jungen in der gesundheitlichen Entwicklung voraus. Sie sind weniger auf therapeutische Unterstützung und Hilfe angewiesen“, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Präventologen Ellis Huber aus Anlass der Präsentation des imedo-Gesundheitskostenplakats in Berlin. „Im weiteren Lebensverlauf suchen Frauen eher Hilfe. Männer folgen ihrem Männlichkeitsideal ‘Ein Indianer kennt keinen Schmerz’ und verzichten lieber auf Arztbesuche“, erläutert Huber weiter. Der starke Anstieg im letzten Lebensabschnitt sei durch die längere Lebenserwartung der Frauen zu begründen.

Die Schwangerschaft ist kostspielig

Vom ersten Ultraschallbild bis zum Abschluss der Früherkennungsuntersuchungen (U-Untersuchungen) kostet eine Schwangerschaft und die ersten sechs Lebensjahre eines Kindes zwischen 12.700 Euro und 27.500 Euro. Darin enthalten sind Blut- und Urinkontrollen, Blutdruckmessungen, Ultraschalluntersuchungen. Außerdem wird regelmäßig der Zustand des Kindes im Mutterleib kontrolliert: Herztöne, Lage und Größe. Auch Geburtsvorbereitungskurse zählen zum Topf des Gesamtbetrags.

Versorgung der Gesundheit von Kinder

Nach der Geburt läuft der Versorgungsapparat für das Kind an. Insgesamt neun U-Untersuchungen stehen auf dem Kalender des Kindes. Bis zum sechsten Lebensjahr werden Organe, Sehfähigkeit, Gewicht, Sozialverhalten, Sprachentwicklung und Motorik untersucht. Das Kind bekommt zudem alle notwendigen Schutzimpfungen.

Frauen kommen regelmäßig mit Ärzten in Kontakt

Ist das Kind ein Mädchen, so wird sie mit rund 15 Jahren das erste Mal einen Gynäkologen aufsuchen, ab dem 20. Lebensjahr beginnen die Vorsorgeuntersuchungen. Abstriche werden genommen, der Blutdruck gemessen und die Brüste werden abgetastet. Da Mädchen bzw. Frauen schon sehr früh regelmäßig mit Ärzten in Kontakt kommen, fällt es ihnen auch im späteren Leben nicht schwer an Krebsvorsorge-Maßnahmen teilzunehmen.

Als Grundlage dienen der imedo-Studie und dem daraus resultierenden Gesundheitskostenplakat unter anderem die offiziellen Zahlen des statistischen Bundesamtes, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Bundesministeriums für Gesundheit und einer Vielzahl weiterer renommierter Institutionen.

Informationen über das Gesundheitskostenplakat liefern die imedo-Gesundheitsnews. Lesen Sie beispielsweise: Landkarte der Geldflüsse und Leib und Seele sind kostspielig.

Schwangerschaft schützt nicht vor Studiengebühren

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Eine Schwangerschaft erfüllt nicht die Kriterien zur Befreiung von Studiengebühren. Eine Studentin hatte vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe geklagt, weil sie zu Studienbeginn des Wintersemesters 2007/08 ihre Studiengebühren zahlen sollte, obwohl sie ein Kind erwartete. Das Gericht entschied zu gunsten der Universität. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Schwangere Studentinnen haben nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe keinen Anspruch auf Befreiung von der Studiengebühr in Baden-Württemberg. Aus der am Montag veröffentlichten Entscheidung geht hervor, dass die Voraussetzungen dafür erst vorliegen, wenn das Kind bereits auf der Welt ist. Auch müssen Betroffene den Antrag auf Gebührenbefreiung nach dem Landeshochschulgebührengesetz bereits vor Beginn der Vorlesungszeit des Semesters, ab dem ein Befreiungsgrund vorliegt, stellen.

Keine nachträgliche Befreiung von Studiengebühren bei Schwangerschaft

Im vorliegenden Fall hatte eine schwangere Studentin der Universität Heidelberg Ende Juli 2007 eine Schwangerschaftsbescheinigung vorgelegt und beantragt, sie für das Wintersemester 2007/08 von der Zahlung der Studiengebühren zu befreien, da sie ihr Kind voraussichtlich Anfang November 2007 auf die Welt bringen werde. Dies hatte die Universität mit der Begründung abgelehnt, dass die Frau zu Beginn der Vorlesungszeit des Semesters am 15. Oktober 2007 noch kein Kind betreuen müsse.Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts erklärte dieses Vorgehen für „verfassungsrechtlich zulässig“.

Die Entscheidung der Universität sei nicht zu beanstanden, da die Geburt des Kindes erst nach Vorlesungsbeginn erfolgte. Die Klägerin könne auch keine anteilige Befreiung von den Studiengebühren oder eine Befreiung im Nachhinein verlangen, hieß es in dem Urteil. Es gebe keine Anhaltspunkte, dass sie durch die Geburt des Kindes in eine wirtschaftliche Notlage geraten sei.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten weitere interessante Neuigkeiten für Schwangere: Experten fordern: die Grippeimpfung für Schwangere ab dem vierten Monat.

Tipp: Weitere Informationen liefert das imedo Infocenter Schwangerschaft und Stillzeit.

Experten fordern: die Grippeimpfung für Schwangere ab dem vierten Monat

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Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de rät Schwangeren, sich ab dem vierten Monat gegen Grippe impfen zu lassen. Eine Infektion mit Influenza-Viren sollte während der Schwangerschaft dringend vermieden werden, da häufig Komplikationen auftreten. Das Neugeborene kann sogar nach der Geburt noch von der Schutzimpfung profitieren. Schwar-weiß Bild einer Schwangeren. Ab dem vierten Monat sollten sich Schwangere gegen Grippe impfen lassen.

Ab dem vierten Monat können sich Schwangere bedenkenlos gegen Grippe impfen lassen. “Eine Impfung gegen Influenza-Viren ist werdenden Müttern sogar zu empfehlen, weil sie ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben”, gibt der niedergelassene Hannoveraner Gynäkologe Dr. med. Christian Albring, Vorsitzender des Berufsverbands der Frauenärzte, zu bedenken. Darüber hinaus seien schwangere Frauen im Falle einer Infektion zusätzlichen Gefahren ausgesetzt, weil bei ihnen häufiger Komplikationen wie Lungenentzündungen aufträten. “Nach Ablauf der 14. Schwangerschaftswoche sollte deshalb eine Schutzimpfung routinemäßig vorgenommen werden”, sagt der Frauenarzt.

Die Grippeimpfung in der Schwangerschaft birgt keine Gefahren

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft werde eine Impfung dagegen in der Regel vermieden, weil in dieser Phase die körperliche Entwicklung des Kindes noch im Gange sei, erklärt Albring: “Allgemein bestehen für Mutter und Kind aber keine Gefahren, weil bei der Impfung nur abgetötete Erreger verabreicht werden”. Das Neugeborene könne nach der Geburt sogar von der Impfung profitieren, weil sich der Schutz in den ersten Monaten auch auf das Kind übertrage.

Schwangere, die an einer Erkältungskrankheit leiden, sollten allerdings laut Albring mit der Impfung warten, bis die Krankheit auskuriert ist. Die Kosten für den Impfschutz übernähmen die Krankenkassen. Im Gegensatz zu meist harmlosen Erkältungserkrankungen wie dem grippalen Infekt, handelt es sich bei der “echten” Influenza um eine oft lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Zu ihren Symptomen gehören unter anderem Husten, hohes Fieber, Gliederschmerzen sowie Hals-, Kopf- und Bauchschmerzen.

Die imedo-Gesundheitsnews verraten zudem: Auch Säuglinge und Kleinkinder sollten gegen Grippe geimpft werden.

EInen geeigneten Mediziner, welcher Ihnen über vorbeugende Maßnahmen gerne Auskunft geben und die Schutzimpfung durchführen wird, finden Sie mit Hilfe der imedo-Arztsuche.

Rund 13 Prozent der Frauen zwischen 50 und 75 sind kinderlos

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Bei den heute 50- bis 75-jährigen Frauen sind 13 Prozent kinderlos. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Haushaltsbefragung. Die Ergebnisse für Deutschland wurden nun vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Die Studie zeigt auch, inwiefern sich das Durchschnittsalter werdender Mütter verändert hat. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Kinderlosigkeit und Mutterglück in Deutschland

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gaben 87 Prozent der 50- bis 75-jährigen Frauen an, Kinder geboren zu haben. Entsprechend waren 13 Prozent der Frauen dieser Altersgruppe kinderlos geblieben. Das zeigen die vorläufigen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa, für die ersten drei Quartale des Jahres 2008. Bei Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren ist davon auszugehen, dass sie keine eigenen Kinder mehr bekommen werden.

In den neuen Ländern, ohne Berlin, ist der Anteil der Frauen, die Kinder auf die Welt gebracht haben, deutlich höher als im früheren Bundesgebiet, ebenfalls ohne Berlin. 92 Prozent der ostdeutschen und 86 Prozent der westdeutschen Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren hatten Kinder geboren.

Durchschnittsalter der werdenden Mütter ist angestiegen

Die Frage nach den geborenen Kindern wurde im Mikrozensus 2008 erstmals erhoben. Sie wird zukünftig regelmäßig im Abstand von vier Jahren allen Frauen im Alter von 15 bis 75 Jahren gestellt. Bisher standen der amtlichen Statistik zu diesem Thema nur Ergebnisse der 2006 durchgeführten Sondererhebung „Geburten in Deutschland“ zur Verfügung, an der sich etwa 12.500 Frauen im Alter von 16 bis 75 Jahren beteiligt hatten. Nach dieser Erhebung hat sich das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten zunächst verringert und ist dann angestiegen.

Die in den 1930er Jahren geborenen Frauen waren bei der Geburt ihres ersten Kindes im Durchschnitt etwa 25 Jahre alt gewesen. Die Anfang bis Mitte der 1940er Jahre geborenen Frauen bekamen ihr erstes Kind bereits mit durchschnittlich 23 Jahren. Diese Kinder gehörten zu den geburtenstarken Jahrgängen der 1960er Jahre. Bei den jüngeren Frauenjahrgängen stieg das Durchschnittsalter beim ersten Kind dann wieder an und verharrte bei den 1962 bis 1971 geborenen Müttern bei 26 Jahren.

Jedes fünfte Paar ist von unerfülltem Kinderwunsch betroffen. Die imedo-Gesundheitsnews vermitteln Wege zum Familienglück.

Bildquelle: Marc Tollas, pixelio.de

Nur im Notfall: die „Pille danach“

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Wenn das Kondom reißt, gibt es meist nur einen Ausweg: „die Pille danach“. Doch regelmäßig sollten Frauen diese Pille nicht einnehmen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt vor Belastungen für den Körper und vor möglichen Nebenwirkungen.

Die Pille danach als „Holzhammer-Methode“

Wenn das Kondom gerissen ist oder andere Verhütungsmethoden misslingen, ist die „Pille danach“ für viele Frauen oder Paare oft der letzte Ausweg. Die hormonelle Notfallverhütung beugt ungewollten Schwangerschaften vor, indem der Eisprung verzögert und eine Befruchtung verhindert wird. Das hochdosierte Präparat eignet sich jedoch nicht zur häufigeren Anwendung. „Das ist eine Holzhammer-Methode, die nur in Notfällen angewandt werden sollte“, warnt der Hannoveraner Gynäkologe Christian Albring, Vorsitzender des Berufsverbands der Frauenärzte. Auf keinen Fall sollten Frauen das Medikament mehrmals während eines Zyklus einnehmen.

Nebenwirkungen der Pille danach: Übelkeit und Kopfschmerzen

Die sogenannte hormonelle Notfallkontrazeption, die von einem Arzt verschrieben werden muss, kann bis zu 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr verhütend wirken. „Nach zwölf bis 24 Stunden ist die Wirkung optimal“, sagt Albring. An Wochenenden können sich Betroffene deshalb auch an den ärztlichen Notdienst wenden. Vor der Einnahme sollten sich die Frauen allerdings ärztlich beraten und wenn nötig untersuchen lassen, denn Mediziner dürfen die „Pille danach“ nicht bei Thrombosegefahr, Blutgerinnungsstörungen oder bestehenden Schwangerschaften verabreichen, erläutert der Gynäkologe. Der beratende Arzt gebe zudem Tipps zu regulären Verhütungsmethoden.

Als Nebenwirkungen des Präparats, das zumeist das Hormon Gestagen enthält, können laut Albring Kopfschmerzen, Übelkeit oder ein Ziehen in den Beinen auftreten.

Damit die Pille danach nur selten genutzt werden muss, informiert die imedo-Gesundheitsredaktion umfassend über Verhütung.

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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