Tag Archiv | "Psychologie"

Morgen ist Knuddeltag! Und was haben Umarmungen mit Gesundheit zu tun?

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Der 21. Januar liegt genau zwischen Weihnachten und Valentinstag in einer kühlen, meist noch grauen Zeit, während der die Wärme des Frühlings sehr weit weg erscheint. Genau darum ist er ausgewählt und vor über 20 Jahren von einem amerikanischen Pastor zum Hugging-Day gemacht worden. Was wie ein Scherz klingt ist gar nicht so unernst gemeint. Leider werden körperliche Berührungen auch in Deutschland immer weniger wertgeschätzt und praktiziert. Dagegen sollte man etwas tun und genau dafür ist der „International Hugging day“ da!

Knuddeln – Mehr als wohliges Gefühl?
Dass Umarmungen der Seele gut tun, ist allgemein bekannt. Sie können trösten, versöhnen, Geborgenheit und Aufmunterung schenken. Durch eine Umarmung wird ein grauer Tag erträglicher und das liegt nicht nur an psychologischen Faktoren. Wenn man herzlich gedrückt wird, fühlt man sich geliebt und wertgeschätzt, was dazu beiträgt, dass man die Sorgen der Welt ein bisschen lockerer nehmen kann. Dadurch sollen Umarmungen sogar bei Depressionen helfen, chronische Schmerzen lindern können, oder beim Einschlafen helfen. Doch sie können noch mehr!

Wenn wir umarmt werden, produziert unser Körper Oxytocin. Das ist ein Wohlfühlhormon, welches von unserem Körper bei Liebkosungen ausgeschüttet wird. Gleichzeitig wird der Ausstoß des Stresshormons Cortisol gesenkt. Geschieht dies nun mehrmals täglich, wirkt es Blutdruck senkend, beugt also Herzkrankheiten vor und stärkt außerdem unser Immunsystem. Der Knuddeltag ist also nicht nur für nette Gesten geeignet, sondern auch für gezielte Herzkrankheitsprävention!

Knuddeln für Fortgeschrittene! Kuschelpartys und Free Hugs
Wer richtig intensiv geknuddelt werden möchte, kann sich auch nach einer Knuddel- oder Kuschelparty umschauen. Dieser Trend ist vor ein paar Jahren von Amerika nach Deutschland übergeschwappt und verbreitet sich zusehends. Dabei treffen sich zwischen bis zu fünfzig Personen um für ein paar Stunden ganz intensiv, aber ohne jegliche sexuelle Absichten miteinander zu kuscheln. Es gibt klare Regeln, zum Beispiel über die Kommunikation zwischen den Kuschlern und einen bestimmten Ablauf, damit sich die Teilnehmer in Ruhe austauschen und sich dann langsam näher kommen können.

Die ganz Hartgesottenen können noch mehr Umarmungen in die Welt tragen, in dem sie sich der Free-Hugs-Kampagne anschließen. Dies ist eine freie Bewegung aus Australien, bei denen Menschen durch ein Pappschild Gratis-Umarmungen anbieten. Was ein einziger Mann in Sydney angefangen hat, machen nun Menschen überall auf der Welt, um anderen für kurze Zeit ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Das alles ist natürlich nicht für jeden geeignet. Auch der Erfinder des International- Hugging-Days, Kevin Zaborney, war kein Fan davon, Fremde zu umarmen. Er wollte den Tag vor allem dazu nutzen, um den Leuten, die im besonders wichtig waren, dies durch eine Umarmung zu zeigen.

Also drücken Sie heute ruhig mal alle Ihre Lieben und stärken Sie dabei buchstäblich Leib und Seele!

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imedo – Gesundheit, meine Sache! Das Gesundheitsportal www.imedo.de ermöglicht es, sich rund um die Themen Gesundheit, Krankheit und Therapien zu informieren. imedo bietet eine große Gesundheitscommunity zum Austausch mit Gleichgesinnten. Das Medizinlexikon und zahlreiche spezialisierte Webseiten, wie Operationauge.de oder Hilfe-bei-burnout.de, bieten Fachinformationen für Patienten und Gesundheitsinteressierten. imedo ist eine umfassende Arztsuche mit nutzerfreundlichen Filtermöglichkeiten und persönlichen Arztempfehlungen. Mit diesem breiten Serviceangebot fördert imedo, dass Patienten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, den passenden Arzt finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen können.

Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews

Die guten Vorsätze

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Wir spielen jedes Silvester dasselbe Spiel: Hochmotiviert machen wir uns gute Vorsätze, um im neuen Jahr möglichst gleich ein ganz neues Leben zu beginnen. Im Taumel der Festtage wollen wir gleich alles verändern: Von der Gesundheit, über die Arbeit, bis zu unseren Beziehungen soll alles besser werden. Vielleicht sind wir in den ersten Tagen oder sogar Wochen auch wirklich dabei und setzen um, was wir uns vorgenommen haben. Aber spätestens wenn die Frühlingswärme kommt, schmelzen auch unsere Vorsätze dahin und dann bleibt nur noch Frust. Das muss doch auch anders gehen!

Auf die Worte kommt es an
Ein wichtiger Schritt zur Erfüllung der Vorsätze liegt in der Formulierung derselben. Vorsätze müssen wie Ziele, also konkret und positiv formuliert werden. Arbeiten Sie mit festen Terminen, Zeiten und präzisen Handlungsangaben. Der schwammige Vorsatz, man möchte nicht mehr so viel aufschieben, ist zu ungenau. So ist es viel schwieriger das Vorgenommene umzusetzen, da man nicht genau festlegt, was zu tun ist und so das Ergebnis schlecht zu kontrollieren ist. Es könnte mehr Sinn machen, sich das Ziel zu setzen, dass man alles, was weniger als drei Minuten Zeit kostet, sofort macht.
Wichtig ist auch realistisch zu bleiben. Den Vorsatz jeden Tag eine halbe Stunde zu joggen, obwohl ich das nicht von Herzen gern tue, werde ich nicht lange durchhalten. Genau so wenig, wie morgens immer eine Stunde zu meditieren, obwohl ich ein Abendmensch bin. Also versuchen Sie sich, Ihre Disziplin und Ihre Vorlieben realistisch einzuschätzen.

Fertig formuliert – und jetzt?

Nun hilft es, sich seine Vorsätze aufzuschreiben und sie so zu platzieren, dass man sich regelmäßig daran erinnert. Dann sollte man sich seinen Erfolg ganz detailreich vorzustellen. Wie Sportler sich den Zieleinlauf als Sieger visualisieren, können Sie sich auch Bilder von Ihrem Erfolg machen. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, wie kräftig und vital Sie sich nach einer Yogastunde fühlen oder wie gesund und frei Sie als Nichtraucher sein werden.
Wenn es dann soweit ist und Sie mit der Umsetzung beginnen werden Sie sicher einige Rückschläge erleben. Dann ist wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern sich die Fehler zu verzeihen und trotzdem an den Vorsätzen fest zu halten. Dabei hilft es, sich Teilziele zu setzen und sich dann für die Erreichung dieser zu belohnen. So bleibt man motiviert und kann neben diesen Erfolgen auch die Rückschläge gelassen nehmen. Viel wichtiger als perfekt zu sein, ist schließlich, nicht gleich aufzugeben.

Die wichtigste Prüfung der Vorsätze
Letztlich ist es immer wichtig zu fragen: Sind meine Vorsätze wirklich gut für mich? Natürlich ist eine ausgewogene Ernährung sinnvoll, aber wird das gänzliche Verzichten auf Süßigkeiten und Essen nach 18 Uhr mich glücklicher machen? Fühlt man sich wirklich besser, wenn man eine Kleidergröße weniger hat? Oder fängt dann das ganze Spiel von vorne an und man starrt immer missmutig auf das Essen anderer und ist deprimiert, weil man sich mal nicht zurückhalten konnte? Muss man seine Abschlussarbeit unbedingt mit der Bestnote bestehen, obwohl man durch die ganze Lernerei gar keine Zeit für Freunde und sich selbst hat?
Sicher ist das sehr stark typabhängig und jeder Vorsatz kann für den einen genau richtig und für den anderen total falsch sein. Aber darum ist es ganz wichtig genau zu überlegen, welche Vorsätze die richtigen für Sie und Ihr Glück sind. In diesem Sinne: Frohes Neues!

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Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews

Burnout-Watcher – Raus aus der Opferrolle!

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Burnout ist in aller Munde. Es häufen sich Artikel, Bücher und Dokumentationen darüber. Da es jedoch für Betroffene des Syndroms, über das Sie in unserem Gesundheitsnewsbeitrag “Burnout – Auch die Seele kann ausbrennen” mehr erfahren, immer noch wenige Anlaufstellen gibt und die Diagnose schwierig ist, ist diese Entwicklung durchaus positiv. Denn durch gut erklärte, grundlegende Informationen kann man sich die Einschätzung der eigenen Situation erheblich leichter machen! Ein Beispiel für diese Informationsquellen ist das im Walhalla-Verlag neu erscheinende Buch „Burnout-Watcher“ von Matthias H.W.Braun, welches wir Ihnen hier vorstellen möchten.

Burn-Out geht heutzutage alle an!
Das Syndrom wird in diesem Buch als Prozess gesehen, als Spirale, in der heutzutage sehr viele Menschen stecken und sei es noch ganz am Anfang. Die Diagnose Burnout wird daher zwar immer öfter gestellt, ist aber meistens sehr unscharf, da sie alle Stadien des Prozesses umfassen kann. Dadurch kann den Betroffenen meist nicht gezielt weitergeholfen werden. Oft wird geraten sich eine Auszeit zu nehmen oder „einfach mal kürzer zu treten“. Egal ob vielleicht kleinere, konkrete Maßnahmen reichen würden oder im anderen Extrem sogar professionelle Hilfe durch einen Psychotherapeuten nötig ist.

Diese Ablehnung der Verallgemeinerung ist eine herausragende Qualität des „Burnout-Watchers“! Das Buch ist nämlich, nach einer kurzen Erklärung der Burnout-Phasen und dem dazugehörigen Test zur eigenen Einordnung, in verschiedene Abschnitte gegliedert, die sich an unterschiedlich stark Betroffene wenden. Das heißt, der Leser findet selbst heraus, ob er Sofortmaßnahmen, Prävention oder Immunisierung braucht und kann dann gleich zu dem dazugehörigen Abschnitt springen. Im letzten Teil des Buches werden zusätzlich viele wissenschaftliche Informationen gegeben, so zum Beispiel die biologische und psychische Erklärung von Stress oder der Wirkung von Entspannung.

Mit allen Sinnen und Medien
Durch dieses breite Angebot findet man schnell etwas für sich, sei es eine Entspannungstechnik oder das Arbeiten mit seinen inneren Glaubenssätzen, Bedürfnissen und Werten. Neben den zahlreichen Denk- und Handlungsanstößen aus dem Text verweist das Buch auf viele weitergehende, intermediale Angebote. So liegen zum Beispiel zwei Audio-Cds für so genannte „Body Scans“ und Mentalreisen bei, die zum Beispiel der Entspannung dienen, aber auch als Programmierung von positiven Glaubenssätzen genutzt werden. Außerdem bekommt der Leser einen Code für eine einjährige, kostenlose Mitgliedschaft auf www.burnout-watchers.de, wo es unter anderem Audiotracks oder Online-Coaching und sogar die passenden Apps geben wird. Dadurch kann sich jeder seine „Arbeit“ selbst mit den präferierten Medien gestalten.

Die Entscheidung steht zuerst
Eine wichtige Botschaft des Buches besteht darin, dass jeder sich selbst aus der viel verbreiteten Opferrolle befreien kann und muss. Man kann sich also in den meisten Stadien sehr gut selbst helfen und der „Burnout-Spirale“ entkommen, aber nur, wenn man sich wirklich klar dafür entscheidet. Dafür gibt der Autor viele gute Hilfen, so zum Beispiel einen Vertrag zwischen ihm und dem Leser am Anfang des Buches. Auch das konsequente Verweisen beispielsweise auf den hohen Beitrag der inneren Auslöser für Stress machen immer wieder deutlich, dass man keinesfalls machtlos ist im Kampf mit der Life-Work-Balance.

Der Arbeits- und Zeitaufwand in manchen Teilen des Buches ist natürlich gerade für überarbeitete Menschen erst einmal abschreckend, aber er wird immer gerechtfertigt und die Ziele der verschiedenen Aufgaben erklärt. Ob man mit den gestellten Aufgaben und auch mit den Audiotracks zurechtkommt ist wahrscheinlich geschmacks- und typsache.

Abschließend kann man sagen: Das Buch ist so gut, wie der Leser es umsetzt. Da inzwischen die Meisten begriffen haben sollten, dass man sich selbst gegen Burnout zu schützen vermag und sollte, kann es einen beträchtlichen Beitrag zu höherer Lebensqualität und besserer Selbstreflexion und –achtung beitragen!

Wenn Sie sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, dann besuchen Sie doch unser Burnout-Spezial-Portal: hilfe-bei-burnout.de/

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Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews

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Bipolare Störung – Ein Leben zwischen Extremen

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Jeder weiß, wie schnell die eigene Stimmung von himmelhoch-jauchzend zu zu-Tode-betrübt wechseln kann. Und es gibt Menschen bei denen der Wechsel sehr ausgeprägt ist. Sie schwanken zwischen den Extremen des Abgrunds und der Euphorie. Diese Krankheit heißt bipolare oder auch manisch-depressive Störung und klingt beim ersten Hören nicht sehr gefährlich, doch sie schmeißt das Leben eines Menschen vollkommen durcheinander.

Die überregionale, deutsche Wochenzeitung Die Zeit hat vor etwa einem Jahr die Briefe eines Menschen mit dieser Krankheit an dessen Sohn veröffentlicht. Der Vater versucht dem Sohn zu erklären, was in ihm vorgeht und schildert eindrücklich, was die Krankheit alles bei ihm kaputt gemacht hat.

Leben in Phasen
Eine der zwei maßgeblichen Phasen ist die Manie. Sie drückt sich durch Euphorie, übersteigertes Selbstbewusstsein und hohe Aktivität aber auch Reizbarkeit aus. Der Briefeschreiber zum Beispiel war Regisseur und ist schnell sehr erfolgreich geworden. Er beschreibt, wie er unglaublich viel Sport gemacht und bis in die Nacht gearbeitet hat. Dazu kam dann ein hoher Alkoholkonsum. Ein vermindertes Schlafbedürfnis, sowie Gedankenrasen bis manchmal hin zu Wahnvorstellung gehören auch zu den Symptomen. Doch das damit verbundene verringerte Aufmerksamkeits- und Urteilsvermögen führten auch bei dem Regisseur zu Rückschlägen und Misserfolgen.

Dadurch folgt oftmals die zweite der Phasen: die Depression. Niedergeschlagenheit und Selbstzweifel oder komplette innere Leere bestimmen dann die Betroffenen. Sie verlieren jegliches Interesse und können meist nicht mehr richtig Schlafen. Manchmal führen die Symptome der Depression – mehr darüber können Sie in dem Artikel “Wenn die Tage dunkler werden” lesen! – zu totaler Hoffnungslosigkeit und Suizidgedanken.
Wenn der Erkrankte schnell zwischen den beiden Phasen hin und her schwankt, nennt man das „Rapid Cycling“. Hierbei wechseln sich mindestens vier Episoden in 12 Monaten ab.
Dazwischen liegen meist „normale“, also unauffällige Phasen oder auch gemischte Phasen mit Symptomen von beiden Extremen

Probleme und Gefahren der bipolaren Störung
Von dieser Krankheit sind nach Schätzungen etwa 2 Millionen Deutsche betroffen und jeder kann an ihr erkranken. Es liegt dann eine ernsthafte Störung des Gehirnstoffwechsels vor. Schwierig ist, dass die Ursachen der Erkrankung noch überhaupt nicht bekannt sind. Aber die Entstehung geht wohl auf genetische, neurochemische und hormonelle Faktoren zurück. Besonders gefährlich ist sie durch das Suizidrisiko und die soziale Folgen für die Erkrankten: Durch die extremen Phasen wird vieles in einem Menschenleben kaputt gemacht. Der Vater, der die Briefe schreibt, kann nicht mehr richtig arbeiten, viele Beziehungen zerbrechen.
Problematisch ist auch, dass die Krankheit sehr schwer zu erkennen und diagnostizieren ist. Es gibt nämlich verschiedene Schweregrade, unterschiedliche Ausprägungen sowie Mischformen – und der Übergang zu einer überschwänglichen Persönlichkeit ist fließend. Auch wird die Krankheit manchmal durch Drogen- und Alkoholkonsum während der Manie überdeckt. Wenn die Krankheit dann erkannt wird, ist oftmals der Lebensweg schon stark beeinflusst.

Wie kann man gegen diese Krankheit angehen?

  • Anfangs muss meist eine stationäre Behandlung erfolgen, als Schutz vor selbstgefährdenden Handlungen, da die Krankheit besonders in extremen Situationen auffällig wird. In 2 -6 Wochen wird der Patient von möglichst vielen Reizen abgeschirmt und er bekommt Stimmungsstabilisierer und Antidepressiva/Antimanika.
  • Nach der akuten Phase ist dann die höchste Priorität, die Vermeidung des Rückfalles oder des Kippens ins andere Extrem. In diesen 2-6 Monaten müssen die bereits eingesetzten Medikamente besonders vorsichtig dosiert werden, da sie sonst einen Rückfall begünstigen.
  • Der Rückfallschutz und die Prophylaxe bleiben das ganze Leben lang sehr wichtig, da die Lebensgestaltung stark von der Krankheit stark beeinflusst wird. Der Patient muss lernen, Risikofaktoren zu vermeiden, die Therapie mittragen und weiterhin Medikamente einnehmen.

Der Autor der „Briefe aus Wolkenkuckucksheim“ hat die erste der drei Phasen erfolgreich hinter sich gebracht. Da die Krankheit bei ihm sehr früh erkannt wurde, kann er wieder in ein einigermaßen normales Leben zurückkehren. Zwar ist bei ihm Vieles kaputt gegangen, aber das Wichtigste ist ihm geblieben: seine Frau und Kind! Die sehr berührenden Briefe können Sie hier lesen: Briefe aus Wolkenkuckucksheim.

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Burnout-Syndrom: Auch die Seele kann ausbrennen

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Lange Zeit haben viele Leute Burnout als Modeerscheinung abgetan, aber das Syndrom ist mehr als nur Erschöpfung! Die vielen Betroffenen und die hohe mediale Präsenz in letzter Zeit zeigen es.

Inzwischen leiden sogar viele junge Leute darunter, denn im verschulten Bachelor- Studium herrscht oftmals hoher Druck. Im Beruf wächst der Leistungs- und Zeitdruck meist noch mehr und viele haben das Gefühl, alles gehe immer schneller. Dies und der Zwang immer erreichbar sein scheint die Menschen krank zu machen. Dazu kommt noch das Vorurteil, dass Leute die Stress haben, besonders wichtig sind. Da man das Gefühl hat, es habe ja heutzutage jeder Stress und durch kollektiven Stress teilweise sogar ein Gemeinschaftsgefühl entsteht, ist eine individuelle frühzeitige Erkennung sehr schwer.

Das Burnout-Syndrom als Prozess

Es gibt noch keine eindeutige Festlegung über die Symptome eines Burnouts, weshalb es auch noch keine ärztliche Diagnose des Syndroms als Krankheit gibt. Sicher ist jedoch, dass es als Prozess verläuft, den man in sechs Phasen aufteilen kann:

  • Es beginnt meistens mit Überengagement. Man möchte viel schaffen und macht immer mehr Projekte. Man will Erfolge sehen und ist hoch motiviert. Wenn der Erfolg ausbleibt beginnt jedoch mit der Frustration die Teufelsspirale, auch wenn zu diesem Zeitpunkt das Syndrom fast nie erkannt wird.
  • Aus der Frustration, Erschöpfung und hohe Belastung folgt ein reduziertes Engagement. Die Betroffenen sind desillusioniert, der Idealismus schwindet oftmals verbunden mit einem emotionalen Abstumpfen. Das Gefühl der Ausbeutung bringt oder steigert den Widerwillen gegen die Arbeit.
  • Die emotionale Reaktion ist vor allem das suchen des Betroffenen nach Schuldigen für die Situation. Findet er diesen in sich selbst, führt dies zu Depressionen, also gefühlte Hilflosigkeit, Ohnmacht und Pessimismus. Sowie Nervosität und Angst. Beschuldigt er jedoch andere äußert sich dies in Aggression, also Gereiztheit und Ungeduld anderen Gegenüber und Zorn.
  • Damit baut die Person immer mehr ab: Die Leistungsfähigkeit schwindet, man macht Flüchtigkeitsfehler, wird vergesslich, unkreativ und unmotiviert. Innerlich haben die Personen oftmals schon gekündigt, verrichten nur noch Dienst nach Vorschrift und lehnen Veränderungen ab.
  • Darauf folgen die emotionale Verflachung und der Rückzug. Man wird vollkommen gleichgültig, teilweise entstehen sogar Langeweile und soziale Isolation. Am Ende des Syndroms steht die Verzweiflung. Das Gefühl der Ohnmacht führt zu totaler Hoffnungslosigkeit, das Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens oftmals bis zu Suizidgedanken.

Ursachen und Erklärungsansätze für das Burnout-Syndrom

  • Der persönlichkeitsorientierte Ansatz stellt innere Ursachen in den Vordergrund. Hier gelten übertriebener Perfektionismus, also meist unrealistische Zielsetzungen und ein Zweifel an kommunikative Fähigkeiten als bedeutende Faktoren.
  • Im Gegensatz steht der strukturzentrierte Erklärungsansatz, der sich auf die arbeitsbedingten Ursachen konzentriert, so zum Beispiel mangelnde Anerkennung und Mitspracherechte, Überlastung und zu geringer Lohn.

Es wird immer noch in verschiedene Richtungen geforscht und für beide Ansätze Belege und Lösungsansätze gesucht. Oft ist auch ein Zusammenspiel persönlichkeitsorientierter und strukturzentrierter Ursachen denkbar.

Burnoutvorsorge:

Im Bewusstsein, dass heutzutage fast jeder im Laufe seines Lebens in Burnout-Gefahr kommen kann, macht zum Glück eine Vermeidung dessen wesentlich einfacher. Der Feind vor Augen ist eben ungefährlicher, als die Gefahr im Rücken.

Diese Erkenntnis, kann uns helfen, unsere innere Haltung zu Stress zu verändern. Denn oft kann man an den strukturellen Gegebenheiten nicht umgestalten, aber wir können versuchen die persönlichkeitsorientierten Ursachen zu verringern.

Zum Beispiel kann es helfen, das Life-Balance-Modell zu achten. Dies besagt, dass es im Leben eines Menschen sieben Bereiche gibt, die ausgeglichen sein sollten: Persönlichkeitsentwicklung, Arbeit, Beziehungen, Finanzen, Gesundheit/Sport, Freizeit, Sinn.

Wenn man nun, ob bewusst oder unbewusst, seine Priorität auf die Arbeit gesetzt hat, bringt man sein Leben schnell aus der Balance. Denn Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung werden oft zugunsten von Arbeit und Finanzen zurück gestellt. Aber gerade die Vernachlässigung dieser Bereiche, also unter anderem gute Ernährung und Entspannung, führt schnell zu Burnout!

Da heißt es in den anderen Sparten die „Kunst des Weglassens“ zu erlernen, sprich das Nein-Sagen oder das Eingehen von Kompromissen. Natürlich ist das nicht immer leicht um zu setzen, aber es gibt zahlreiche Strategien, die helfen können, wie zum Beispiel Erfolgs- und Zufriedenheitslisten als Ergänzung zu den allseits bekannten To-do-Listen und natürlich Zeitmanagement, also das einbauen von Pufferzeit und Pausen, sowie Selbstreflektionsstrategien

Dazu präsentieren wir Ihnen Ende des Monats das Buch “Burnout-Watcher“, in dem solche Strategien vorgestellt werden.

Sie wollen wissen, ob Sie sich verstärkt der Vermeidung widmen sollten? In unserem Infocenter Burnout  können Sie es mit dem Burnout-Test herausfinden . Wenn Sie selbst gefährdet sind, jemanden kennen, der es ist oder einfach weitere Informationen suchen, sprechen Sie mit einem Arzt oder informieren Sie sich in unserem Burnout-Infocenter!

Wir wünschen eine hoffentlich stressfreie Vor-Vorweihnachtszeit!

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Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews

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Wenn die Tage dunkler werden – und nicht nur der Herbst daran schuld ist!

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Dass die graue Herbststimmung und regnerisches Wetter etwas aufs Gemüt drücken können, ist allgemein bekannt. Doch immer mehr Menschen geht es auch zu anderen Jahreszeiten so! Sie leiden unter Depressionen. Depression kommt aus dem Lateinischen kommt und bedeutet niederdrücken. Und das ist deutlich ernst zu nehmender als ab und zu schlechte Laune! Leider werden sie aber immer noch viel zu selten erkannt, obwohl sie im Allgemeinen gut zu behandeln sind! Der Herbst steht nun im Zeichen der Aufklärung über psychische Erkrankungen.

Depression – inzwischen Volkskrankheit
Depressionen gehören zu den Volkskrankheiten unserer Zeit. Dies zeigt sich zum Beispiel darin, dass sich die Zahl der Arbeitsausfälle durch psychische Krankheiten seit 1994 verdoppelt hat. Mit insgesamt 12,1% des Gesamtkrankenstandes stehen sie an 4. Stelle der führenden Krankheiten. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass sich diese Entwicklung fortsetzt und die psychischen Erkrankungen schon 2030 die weltweit auf Platz 1 sind.

Warum ist das so? Nach einer Forsa-Umfrage bestätigen 59% der Befragten, dass das Leben stressiger geworden sei. Vor allem im Berufsleben herrsche heutzutage ein viel höherer Druck und es fehle die Zeit für Ausgleich und Entspannung. Außerdem zeigt sich, dass Unzufriedenheit heutzutage besonders durch die Massenmedien generiert wird. So, wie uns zum Beispiel die Werbung vorgaukelt, wir könnten gar nicht glücklich sein, ohne dieses zu erreichen oder jenes zu besitzen.
Manche führen diese Situation auch darauf zurück, dass Depressionen heutzutage einfach nur öfter erkannt werden. Doch auch wenn die Diagnose Depression öfter gestellt wird als früher, bleiben immer noch viele der Erkrankungen unbekannt, da nur die Hälfte aller Betroffenen überhaupt zum Arzt gehen. Davon wiederum werden nur 50% als depressiv diagnostiziert, während man es bei den anderen 50% erst rückblickend feststellt.

Wodurch zeichnen sich Depressionen aus?
Die Schwierigkeit der Diagnose liegt vor allem darin, dass sich eine Depression meist in sehr individuellen Symptomen ausdrückt. Häufig sind Stimmungseinengung, also der Verlust des Vermögens, Freude oder Trauer zu empfinden. Außerdem sind Antriebs- und Denkhemmung und innere Unruhe typisch. Man fühlt sich oft hoffnungslos, minderwertig und hilflos, kommt nicht mehr aus dem Grübeln und Sorgen. Auch kann es zu so genannten Vitalstörungen kommen: Appetitlosigkeit, Schlafstörung, Gewichtszu- oder –abnahme und Schmerzen in verschiedenen Körperregionen.
Der Arzt oder Psychiater stellt eine Diagnose nach drei Haupt-Symptomen: depressive Stimmung, Verlust von Interesse und Freude sowie eine erhöhte Ermüdbarkeit.
Wenn mindestens zwei davon und drei weniger typische Symptome zutreffen, wird bei einem ein Patient nach dem Klassifikationssystem ICD-10 eine depressive Episode diagnostiziert.

Was für Formen gibt es?
Neben der allgemeinen Depressiven Störung, die meistens in leichte, mittelgerade und schwere depressive Episoden eingeteilt wird, gibt es weitere spezifische Formen.
Am bekanntesten ist die jobbedingte Depression Burn-Out, was ein innerliches Ausbrennen einer Person durch Überforderung im Berufsleben bezeichnet.
Die Bipolare Störung ist eine Erkrankung, bei der sich depressive Episoden mit manischen Phasen, also Zeiten hoher Erregung und Aktivität sowie heiterer Stimmung abwechseln.
Bekannt ist auch die Postpartale Depression nach einer Entbindung. Diese kann von einem leichten Baby-Blues, also Traurigkeit und extremes Sorgen, bis zu einer postpartalen Psychose reichen.
Dann gibt es Saisonale Depressionen wie zum Beispiel die Winterdepression, die auf einen Mangel an Sonnenlicht zurückgeführt wird.
Außerdem gibt es somatisierte oder larvierte Depression, bei denen sich die Erkrankung hinter körperlichen Schmerzen versteckt, sowie die organische Depression, die erst durch eine körperliche Krankheit, wie eine Schilddrüsenfunktionsstörung ausgelöst wird.
Wie sich bestimmte Formen genau äußern, wie man sie früh erkennt und sich dagegen schützen kann, lesen Sie hier in den nächsten Wochen!

Woher weiß ich, dass jemand an einer Depression leidet?
Wirkliche Depressionen zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Betroffenen meist nicht selbst daraus befreien können. Das bedeutet, dass die Symptome bestehen bleiben, obwohl das auslösende Ereignis konstruktiv verarbeitet wurde. Sprich, wenn das Stimmungstief dauerhaft bleibt und sich nicht, durch zum Beispiel Erholung vom Job oder Klären von ungesunden Beziehungen mit der Zeit verflüchtigt. Da allerdings wie beschrieben immer noch viel zu wenig Depressionen erkannt werden, ist es immer sinnvoll, das Gespräch mit Vertrauten und eventuell einem Arzt zu suchen, wenn mehrere der oben genannten Symptome auf Sie zutreffen.
Und für alle gilt: Lassen Sie sich nicht vom dunklen Herbst niederkriegen, der nächste Frühling kommt bestimmt!

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Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews

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Gefühllos: Leben mit Alexithymie

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Die Vernunft formt den Menschen, die Gefühle leiten ihn“, sagte einst Philosoph Jean-Jaques Rousseau. Meistens stimmt das auch. Doch für rund zehn Prozent der Deutschen trifft dieser Satz nicht zu. Diese Menschen leiden an Alexithymie, im Volksmund auch Gefühlsblindheit genannt. Tina Bernstein, Reporterin des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de hat mit einer Angehörigen gesprochen, die mit einem Betroffenen zusammenlebt und Einblicke in ein Leben gewährt, das für viele Menschen kaum verständlich ist.

Kuscheln, Lachen, Weinen – in einer Beziehung sind Gefühle kaum wegzudenken, zumindest nicht bei normal-fühlenden Menschen. Bei Heidelore Becker und ihrem Lebensgefährten gibt es diese eigentlich emotionalen Momente auch – allerdings werden diese Gefühle von ihrem Mann nicht wahrgenommen. Wenn sie sich über ihn ärgert, zeigt die 47-jährige eine rote Karte. „Fühlende Menschen haben Probleme das zu verstehen“, beruhigt Heidelore Becker. Aber für sie sind Ampelkarten in den Farben grün, gelb und rot ein wichtiges Kommunikationsmittel. Damit signalisiert sie auf rationale Art ihre Empfindungen und weist ihren Mann in die Schranken. Er selbst kann mit Gefühlen nicht umgehen.

Gefühlsblindheit heißt das Persönlichkeitsmerkmal, das diese Menschen auszeichnet. Warum freut man sich über Geburtstagsgeschenke? Warum weinen Menschen? Wie fühlt sich Liebe an? Alles Fragen, die diese Menschen nicht beantworten können. „Das zu diskutieren, wäre, als würde man einem blinden die Farbe rot erklären“, erläutert Heidelore Becker. Sie ist die zweite Lebensgefährtin ihres Mannes. Seine erste Beziehung scheiterte an fehlenden Emotionen.

Alltagsbewältigung mit Alexithymie

Die Ampelkarte ist nicht die einzige Umstellung im Alltag von Heidelore und ihrem Lebensgefährten. „Der Sprachgebrauch ändert sich zwangsläufig – gefühlsbetonte Redewendungen sind fehl am Platz. Ihr Lebensgefährte braucht zudem einen geregelten Tagesablauf.“ Die Menschen brauchen eine klare Linie, das sei nach Angaben Heidelore Beckers vergleichbar mit Autismus. Der Alltag ist klar strukturiert – dieselbe Zeit, dieselbe Tätigkeit. Es sei daher einleuchtend, dass Menschen mit dieser Charaktereigenschaft vor allem im Management großer Firmen beliebt sind. „Sie erledigen klar ihre Aufgaben und handeln ohne Gefühle anderen gegenüber“, erklärt Becker.

Ursachen von Alexithymie liegen in der Kindheit

Die Ursachen der Alexithymie sind nach aktuellen Erkenntnissen in der Kindheit zu suchen. Die ersten Jahre eines Kindes sind geprägt von einer Kommunikation durch Emotionen. Werden hier die emotionalen Grundbausteine nicht gelegt, fällt es den Kindern auch im Erwachsenenalter schwer, Gefühle zu zeigen und die anderer zu deuten. Eine andere Ursache können Traumata sein – bedingt durch Kriegserfahrung oder einen Unfall.

Da Gefühle aber trotzdem vorhanden sind, äußern diese sich anderweitig, durch Aggression oder psychosomatische Krankheiten. Der Lebensgefährte von Heidelore Becker leidet an Gicht, obwohl Ärzte keine körperlichen Ursachen dafür finden. Heidelore Becker erreichen viele Erfahrungsberichte. Als nächstes will sie eine Selbsthilfegruppe gründen, um den Austausch zwischen Betroffenen, Ärzten und Psychologen zu fördern.

Den Erfahrungsaustausch Betroffener ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity duch die Gruppe zum Thema Alexithymie.

Über die Reaktion des Körpers auf Emotionen erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews mehr.

Zudem informieren die imedo-Gesundheitsnews, wie wichtig es ist, Depressionen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Bildquelle: Maren Beßler, pixelio.de

Farbtherapie: Licht hat eine heilende Wirkung

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Das Strumpfbändchen ist blau, weil das für die Treue steht, Herzen sind rot, weil sie Liebe signalisieren, weiß ist das Hochzeitskleid, weil es Unschuld bezeugen soll: Farbsymboliken finden sich überall im Alltag. Manche Farben beruhigen, manche regen an. Die einen werden als angenehm empfunden, die anderen machen nervös. Mit genau diesen unterschiedlichen Wirkungen setzt sich Monika Anna Sauer auseinander. Sie ist diplomierte Farbtherapeutin und nutzt die Wirkung der Farben zur Heilung psychischer und familiärer Probleme. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat sich mit ihrer Arbeit, der Farbtherapie, beschäftigt.

Statt der berühmten Couch findet man in der Praxis von Monika Sauer Lampen. „Farben spielen bei mir in der psychotherapeutischen Beratung eine tragende Rolle“, sagt die Therapeutin aus dem bayerischen Bodenmais. Seit mehr als zwölf Jahren ist die 55-Jährige in dem Metier der Farbtherapie tätig.

Der deutsche Heilpraktiker Peter Mandel hat in den 1970er Jahren alternativmedizinische Diagnose- und Therapiemethoden entwickelt, die er unter dem Begriff „Esogetische Medizin“ zusammenfasst. Aus ihnen geht auch die Farbpunktur, eine „Akupunktur“ ausschließlich mit farbigem Licht, hervor. Sie verbindet die traditionelle chinesische Medizin und überlieferte Farbindikationen mit den neuesten Erkenntnissen der Biophotonenforschung. An der Esogetik orientiert sich Monika Anna Sauer auch.

Die Farbtherapie hilft, Vertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen

„Erkrankungen kann ich nicht heilen“, sagt die Therapeutin. Das müssten Ärzte und Heilpraktiker machen. Zu ihr kommen Klienten, „die sich in irgendeiner Form nicht wohl fühlen“ oder „die persönlich wachsen wollen“, ergänzt die Therapeutin. Wenn Probleme mit Kindern, Großeltern, dem Partner oder mit sich selbst auftauchen, dann kann sie helfen. „Die Arbeitsmethoden sind lösungs- und ressourcenorientiert. Ich helfe den Menschen ihr Vertrauen und Selbstbewusstsein zu stärken sowie familiäre Verstrickungen aufzulösen und blockierende Denkmuster aufzudecken.“

„Wenn der Klient das erste Mal zu mir kommt, teste ich, auf welche Farben er in welcher Weise reagiert“, erklärt Monika Anna Sauer. Das geschieht mit Hilfe der Psychokinesiologie und verschiedenen Farbfolien, durch die die Klienten hindurchschauen. Wenn ein Klient schwach auf eine bestimmt Farbe reagiert, kann Monika Sauer genau dort ansetzen und ihre Fragen gezielt richten.

Farben haben für einzelne Menschen eigene Bedeutungsspektren

Jede Farbe hat zwar ein bestimmtes Bedeutungsspektrum, zu sehr einschränken oder exakt festlegen kann man das aber nicht. „Jeder Mensch hat seine eigene Lebensgeschichte“. Ein Mensch könne auf eine bestimmte Farbe schwach reagieren, auch wenn er sonst die „passenden“ Charaktereigenschaften erfülle. Es können bei einigen Farben Emotionen aufkommen, weil man sie persönlich mit einem besonderen Ereignis oder einer bestimmten Sache verbindet. „Eine Verallgemeinerung wäre plakativ und nicht tiefgründig“, erklärt Sauer.

Während des therapeutischen Gesprächs werden Gesicht und Oberkörper des Klienten durchgehend mit farbigem Licht bestrahlt. Normalerweise mit einer Farbe, es könnten aber auch zwei unterschiedliche Farben sein, erklärt Monika Sauer. „Die dürfen sich in ihrer Wirkung aber nicht gegenseitig aufheben“, sagt sie. Bei Komplementärfarbenpaaren, wie beispielsweise blau und orange, wäre dies der Fall.

Disharmonien durch Farbtherapie ausgleichen

Monika Anna Sauer bietet in ihrer Praxis im Bayerischen Wald auch die Farbakupunktur an. Diese orientiert sich an der traditionellen chinesischen Heilkunst und ist eine Farbtherapie mit fokussiertem Licht, völlig schmerzfrei und entspannend. Der Organismus soll durch die Farbtherapie angeregt werden, sich selbst zu regulieren. Jeder Farbe wird eine Frequenz zugeordnet. Die Körperzellen im Inneren werden dadurch zum Mitschwingen veranlasst. Jede einzelne Zelle „lernt“ durch die Impulse Disharmonien auszugleichen.

Die Dauer der Therapie sei von Klient zu Klient unterschiedlich. Das komme auf den jeweiligen Arbeitsauftrag an. Der Klient bestimme mit Hilfe gezielter Fragen die Ziele der Therapie. „Das ist abhängig davon, wie groß das Problem oder wie schwer der Leidensdruck des Klienten ist“, sagt Monika Anna Sauer.

Farben haben eine Wirkung auf Menschen. Warum die Lady in red für Männer besonders attraktiv ist, erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews. Zudem informieren die imedo-Gesundheitsnews über die Lichttherapie.

Auch die imedo-Gesundheitscommunity setzt sich mit der Farbtherapie auseinander.

Die wahre Liebe wartet im Internet

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Wer heutzutage die große Liebe beim Einkaufen oder in der Diskothek zu finden glaubt, der geht nicht mit der Zeit. Zumindest nicht, wenn man nach den aktuellen Ergebnissen einer US-amerikanischen Studie geht. Die wahre Liebe ist im Internet nur einen Mausklick entfernt. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die wahre Liebe findet man heute am ehesten im Internet. Dies gilt insbesondere für Menschen, die bereits das 45. Lebensjahr überschritten haben. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Marktforschungsunternehmens „Harris Interactive“. Eine Umfrage unter rund 10.000 US-Bürgern, die während eines bestimmten 18-monatigen Zeitraums zwischen 2006 und 2007 geheiratet hatten, hat ergeben, dass 19 Prozent der späteren Paare sich über das Web kennengelernt haben.

Die Generation 45+ findet die Liebe im Internet

Rund 17 Prozent gaben hingegen an, das erste Mal am Arbeitsplatz aufeinander aufmerksam geworden zu sein. Weitere 17 Prozent haben sich eigenen Angaben zufolge über den eigenen Freundes- und Bekanntenkreis kennengelernt. Besonders bei der Altersgruppe 45-Plus scheint das Netz ein beliebter Ort zur Kontaktaufnahme zu sein. Rund 31 Prozent der befragten Paare zwischen 45 und 54 Jahren gaben an, sich im Web ineinander verliebt zu haben.

Starke Bedeutung des Internets bei der Partnersuche

„Dem Internet kommt bei der Partnersuche eine stark zunehmende Bedeutung zu“, erklärt Galen Buckwater, Forschungsleiter der Abteilung Search and Development bei dem Online-Partnervermittlungsdienst „eHarmony“, der die aktuelle Studie in Auftrag gegeben hat. Die Suche nach der wahren Liebe im Web habe sich in wenigen Jahren auch gesellschaftlich etablieren können. „Eine Partnersuche ohne Einsatz des Internets wird bald so aussichtslos sein wie das zufällige Suchen einer bestimmten Adresse ohne den entsprechenden Stadtplan“, meint Buckwater.

Der steigende Trend zur Online-Partnersuche zeige sich am deutlichsten, wenn man die aktuellen Untersuchungsergebnisse mit Zahlen aus den Vorjahren vergleicht. So ergab eine ähnliche Studie, bei der rund 5000 Paare, die zwischen September 2004 und August 2005 geheiratet hatten, befragt worden sind, dass 14 Prozent sich online kennengelernt haben. Rund 20 Prozent trafen sich erstmals am Arbeitsplatz und 17 Prozent über Freunde.

Gesellschaftliche Änderung: Partnersuche im Internet wird anerkannt

„Noch vor wenigen Jahren war die Partnersuche im Internet gesellschaftlich noch nicht sehr angesehen“, schildert Anna Kalisch, Pressesprecherin der Online-Parntervermittlung „ElitePartner“. Mittlerweile habe sich die Situation aber grundlegend geändert. „Die Suche nach einer neuen Liebe im Netz wird heute als ganz normale, legitime Methode angesehen. Jeder sechste Internetnutzer findet inzwischen einen Partner im Web“, stellt Kalisch fest. Der eigene Vermittlungsservice verzeichne derzeit über eine Million registrierte Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum. „Die Tendenz ist klar steigend. Vor einem Jahr hatten wir noch 750.000 Mitglieder“, erläutert Kalisch. „Vor allem für ältere Menschen, die nicht mehr so oft ausgehen wie jüngere, wird die Online-Partnersuche zunehmend als Alternative eingesetzt“, ergänzt Kalisch.

Liebe durch Dating- und Flirt-Portale im Internet

Neben einer seriösen Partnervermittlung gebe es im Internet noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, eine neue Liebe zu finden. „Es gibt eine Unmenge verschiedener Dating-Portale und Flirt-Seiten. Bei derartigen Angeboten ist aber die Vertrauensfrage ein wesentliches Thema“, merkt Kalisch an. So könne man dort zumeist nicht ausschließen, dass Nutzer sich durch falsche Angaben zu ihrer Person oder ihrem Aussehen attraktiver darstellen würden, als sie in Wahrheit sind. „Bei seriösen Online-Partnervermittlungsdiensten ist die Chance getäuscht zu werden wesentlich geringer“, so Kalisch abschließend.

Internet-Sex führt zu Depressionen. Die imedo-Gesundheitsnews informieren auch über dieses Thema.

Die Sucht nach Online-Spielen wächst. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren die mehr.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht Interessierten durch die Gruppe „Internet Kommunikation“ den Austausch.

Bildquelle: Tim Heinrichs-Noll, pixelio.de

Kontrast oder Gleichheit: Wahrheit über Partnerschaften

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Gegensätze ziehen sich an“ oder „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ – was stimmt denn nun? Mit dieser uralten Frage haben sich zwei Forscher beschäftigt und mehr als 6000 Paare befragt. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de verrät, auf welche Partnerschaftsregel Mann und Frau sich künftig verlassen können.

Partnerschaft zwischen ähnlichen Menschen

Geht es um die Frage einer intakten Beziehung zwischen zwei Menschen, kann man davon ausgehen, dass sich Gleich und Gleich am besten gesellt – zumindest dann, wenn zwei Menschen eine dauerhafte Beziehung anstreben. Beatrice Rammstedt von der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen und Jürgen Schupp vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung haben genau das mit Hilfe von 6000 Paaren ermittelt.

„Wir haben entdeckt, dass Partnerschaften dann funktionieren, wenn in den drei Dimensionen Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit Ähnlichkeit vorherrscht“, sagt Beatrice Rammstedt. Unter Verträglichkeit verstehe man die Liebenswürdigkeit, die Freundlichkeit und die Einstellung zu beiden. Unter Gewissenhaftigkeit werden die Wertigkeit der Arbeit, aber auch grundlegende Charaktereigenschaften wie etwa Ordentlichkeit, Pünktlichkeit und Strukturiertheit definiert. Die Offenheit beziehe sich besonders auf kulturelle und kulinarische Bereiche, aber auch auf Wertvorstellungen. „Ein altruistisch denkender Mensch würde mit einem anders agierenden kaum glücklich werden“, erklärt Rammstedt.

Gegensätze in Partnerschaft doch nötig

Eine geringe Rolle dagegen spielen die emotionale Stabilität und Extroversion. „Hier zeigt sich deutlich, dass ein unterschiedlicher Zugang auch günstig sein kann“, meint Rammstedt. Zwei extrem gesprächige oder emotional instabile Menschen „bergen ebenfalls ein Konfliktpotential in sich“, sagt die Psychologin weiter. Ziehen sich Gegensätze also doch an? Bei Paaren, die länger miteinander leben, zeigen sich ähnliche Charakterzüge, beispielsweise was die Freundlichkeit und das Einverständnis anbelangt.

Eine Erklärung dafür bietet der Psychologe Sanjay Srivastava. „Möglicherweise werden Partner, je länger sie zusammen sind, einander immer ähnlicher“, sagt er. Beatrice Rammstedt ist da anderer Meinung. „Es würde mich wundern, wenn sich solche wesentlichen Strukturen einfach so schnell verändern“, sagt sie. Eine Untersuchung zu dieser These werde es aber auch geben. Die 6000 Paare werden erneut einer Befragung unterzogen.

Männer und Frauen sind in Sachen Partnerschaft gar nicht so verschieden. Informationen zu diesem Thema liefern die imedo-Gesundheitsnews.

Weitere Ähnlichkeiten von Frauen und Männern decken die imedo-Gesundheitsnews auf. Zudem erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews, warum Frauen besser alleine schlafen.

Bildquelle: Detlev Beutler, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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