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Osteoporose behandeln

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Manchmal verbirgt sich hinter Rückenschmerzen eine Osteoporose: Rückenschmerzen können durch Osteoporose ausgelöst werden. Wie wichtig rechtzeitge Vorsorge ist und was man gegen Osteoporose tun kann, dazu schreibt diese Woche unser Gesundheitskolumnist, Heilpraktiker und Schmerztherapeut Horst Boss.

Vorab die gute Nachricht: Man muss Osteoporose nicht mehr haben. Trotzdem steigt die Zahl der Osteoporose-Fälle weiter an. Über 80.000 Knochenbrüche jährlich, mit steigender Tendenz. Bereits 30 Prozent der Frauen über 50ig haben Osteopenie oder Osteoporose. 18 Prozent erleiden Knochenbrüche. Die Krankenkassen kostet der Spaß über 5 Milliarden Euro jedes Jahr. Würde die problemlose Vorsorgeuntersuchung durchgeführt, dann könnten die Kassen jährlich ca. 4,6 Milliarden Euro an Ausgaben einsparen, rechnete Prof. Rainer Bartel schon in 2007, am Welt-Osteoporose-Tag, in der Uni – München, vor.

Doch in Deutschland ist es immer noch so, dass man zuerst die Knochen brechen muss, bevor man diese Untersuchung von den Kassen erstattet bekommt. Und i. d. R. sind nur wenige bereit, die Untersuchungskosten, in Höhe ca. 50 Euro, selbst aus eigener Tasche zu bezahlen. Schließlich spürt man den schleichenden Prozess oft viele Jahre nicht und hält sich somit für völlig gesund. Bis zu dem Tag, an dem man dann, nicht selten aus harmlosem Grund, die Knochen bricht und das ganze Desaster ans Tageslicht kommt. Dann ist es meist zu spät.

Oft wird nicht richtig untersucht

Viele Menschen, die über Rückenschmerzen klagen, werden fatalerweise oft nicht richtig untersucht. Nicht selten bekommt der Patient schnell eine Schmerzspritze verabreicht, vielleicht sogar in Kombination mit einem Corticoid. Akupunktur ist bei Rückenscherzen ebenfalls stark in Mode gekommen. Und dann gibt es ja noch Schüssler-Salze und Co. Man kann nur warnen. Ohne richtige Abklärung läuft man weiter schnurstracks in die sichere Osteoporose-Falle.

Mit der richtigen Untersuchungs-Methode zum Erfolg

Wichtig ist eine rechtzeitige DXA-Knochendichtemessung. Über dieses Verfahren erhält man eine sehr gute Bewertung der Lendenwirbelsäule und der Hüfte. Osteoporose beginnt nämlich gerade in diesen beiden Bereichen. Nicht etwa in den Extremitäten wie Armen und Beinen. Deshalb nützt es auch nichts, eine Knochendichte-Messung dort erstellen zu lassen. Apotheken bieten diese Messungen leider manchmal an. Auch lediglich einen kleinen Ausschnitt mit einer Kernspintomographie bewerten zu wollen ist mehr hinderlich als nützlich. Was sagt schon ein Quadratzentimeter Untersuchungsfläche aus, wenn es darum geht die gesamte Lenden-Wirbelsäule und Hüfte zu bewerten. Prof. Rainer Bartel hat übrigens die Strahlen-Dosis einer DXA-Knochendichtemessung einmal so beschrieben: „Sie ist geringer als die kosmische Strahlung bei einem Flug von München nach Hamburg“. Na, wenn das so ist, dann steht einer Untersuchung doch eigentlich nichts mehr im Wege.

Wer ist gefährdet
Gefährdet sind i. d. R. Frauen ab dem 50. und Männer ab dem 60. Lebensjahr. Doch so generell lässt sich das nicht sagen. Natürlich spielt, neben einer gesunden Ernährung, u. a. das Alter eine Rolle und der damit verbundene Hormonstoffwechsel. Der körpereigene Cortisol-Stoffwechsel (gerade oft im Alter) und natürlich Cortison-Gaben begünstigen ebenfalls eine Osteoporose. Denn Cortison behindert u. a. die Calcium-Aufnahme aus dem Darm und erhöht gleichzeitig die Ausscheidung über die Nieren. Die Schilddrüse schüttet das Hormon Calcitonin aus, das das Calcium in die Knochen einlagert. Das Parathormon der Nebenschilddrüse sorgt dann für den umgekehrten Vorgang, wenn der Calcium-Spiegel im Blut abnimmt. Sonnenlicht ist wichtig. UV-Strahlen reagieren mit einem Cholesterinabkömmling im Unterhautfettgewebe. Es entsteht das Vitamin D1. In der Leber wird dann in D2 und in den Nieren letztendlich in das aktive Vitamin D3 umgewandelt. Somit müssen auch Leber und Nieren in der Lage sein ihre Leistungen zu erbringen. Langfristig wird die Calcium-Aufnahme häufig durch Magensäurebinder/-hemmer, teilweise Diuretika und längerfristigen Heparin-Gaben negativ beeinflusst. Ein Reizdarm beeinflusst die Calcium-Aufnahme, sowie die gesamte Aufnahme der Nahrung, negativ. Neun von zehn Personen mit Magersucht entwickeln ebenfalls eine Osteoporose. Ggf. auch schon in jungen Jahren. Nicht viel besser geht es Menschen mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und -Intoleranzen. Ca. 20 Prozent der Osteoporose-Fälle gehen auf das Konto von Zigarettenkonsum. Und dann ist da noch die Bewegung. Muskelaufbau bedeutet nämlich analog Knochenaufbau und umgekehrt.

Komplikationen
Da sind einerseits jahrelange, heftige Schmerzen, die oft nur schwer in den Griff zu bekommen sind. Andererseits die Komplikationen bei einem Bruch, während und nach einer Operation. Nicht selten sind Patienten dadurch Wochen lang ans Bett gefesselt. Zudem wird Muskelmasse abgebaut. Also genau das, was man nicht will. Und das Risiko einer Thrombose und Lungenembolie erhöht sich drastisch. Nicht wenige Patienten versterben in den ersten 12 Monaten daran. Und bei einem großen Prozentsatz der anderen Leidenden ist der nächste Bruch statistisch bereits vorprogrammiert.

Die richtige Therapie
Es kommt immer darauf an, wie stark eine Osteoporose bereits ausgeprägt ist. Ideal ist es, wenn die Krankheit gleich zu Beginn diagnostiziert und behandelt wird. Oft reicht dann die Gabe von Vitamin D3 und Calcium aus. Vitamin D3 ist dafür verantwortlich, dass Calcium überhaupt aus dem Darm aufgenommen wird. Bei fortgeschrittener Osteoporose kommt man um die Gabe von Bisphosphonaten wohl nicht herum. Man muss wissen: Osteoclasten (Knochen abbauende Zellen) bauen den Knochen irgendwann schneller ab, als Osteoblasten (Knochen aufbauende Zellen) diesen wieder aufbauen können. Dadurch entsteht ein Defizit und die Knochen werden brüchig. Bisphosphonate haben die Eigenheit, dass sie wie Teflon die einzelnen Knochenbälkchen umhüllen und so schützen. Das erschwert den Osteoclasten die Arbeit. Der zu schnelle Abbau wird so i. d. R. verhindert.

Normalerweise verordnet man täglich 1.000 bis 3.000 IE (internationale Einheiten) des fettlöslichen Vitamin D3 als Tablette, jeweils zu den Mahlzeiten, 1.200 bis 1.500 Milligramm Calcium und ggf. Bisphosphonate. Das Calcium sollte nicht ein- oder zweimalig a´ 600 Milligramm eingenommen werden, da der Darm nicht in der Lage ist so viel Calcium auf einmal aufzunehmen. Nach neusten Erkenntnissen gelangen sonst nur ca. 60 Milligramm täglich in den Körper. Anders ist es, wenn die ganze Tagesration Calcium in 1 Liter Wasser aufgelöst und über den Tag verteilt schluckweise getrunken wird. Dann werden effektiv ca. 600 Milligramm Calcium täglich aufgenommen.

Bisphosphonate können wöchentlich eingenommen oder sogar halbjährlich gespritzt werden. Die Injektion ist, wenn möglich, vorzuziehen, da bei der Einnahme der Tabletten jedes Mal ein bestimmtes Prozedere eingehalten werden muss.

Die orthomolekulare Komponente wird oft vernachlässigt
An einer erfolgreichen Behandlung sind aber auch Vitamine, Mineralien und Spurenelemente beteiligt. Ein Mangel an Vitamin C begünstigt langfristig ebenfalls den Knochenabbau. Magnesium spielt eine Rolle bei der Umwandlung von Vitamin D2 in Vitamin D3. Gibt man Bor, so vermindert sich die Calcium-Ausscheidung um bis zu 44 Prozent. Vitamin K beschleunigt den Knochenaufbau und ist zuständig für dessen Auskristallisation. Durch Vitamin B6 werden die Knochen fest (gesamter Vit.-B-Komplex ist nötig). Mit Mangan beschleunigt sich der Knochenaufbau. Und Zink erhöht die biologische Aktivität von Vitamin D3.

Tipp – das sagt Ihnen sonst keiner
Zusätzlich sind Calcium-reiche Wasser (bis 600 mg) mit wenig Natrium sinnvoll. Bei der evtl. Einnahme von Bisphosphonaten (einmal wöchentlich) verhält es sich aber genau umgekehrt. Calcium bindet Bisphosphonate. Beide zusammen werden vom Körper nur schlecht aufgenommen. Also: Lediglich bei der Einnahme der Bisphosphonate (z. B. Alendronat), einmal wöchentlich, ein Calcium-armes Wasser verwenden. Dazu eignet sich Volvic geradezu ideal, da dieses Wasser lediglich 11 Milligramm Calcium enthält.

Ein mannigfaches Krankheitsbild
Bei Osteoporose handelt es sich um ein mannigfaches Krankheitsbild. Deshalb ist es auch so wichtig die richtigen Teildiagnosen zu stellen, um anschließend den möglichst maximalen Therapie-Erfolg zu erhalten. Schulmedizinisch fallen lediglich die Bisphosphonate ins Gewicht. Naturheilkundlich aber alles andere.

Fazit
Wichtig ist, dass sich der Mensch schon im Kindesalter richtig ernährt. Das sollte sich dann so fortsetzten, bis mindestens zum 30. Lebensjahr. Denn bis dahin baut sich der Knochen mit Calcium auf. Danach beginnt der kontinuierliche, physiologische Abbau. Wird z. B. bis dahin der Calcium-Speicher lediglich zu ca. 80 Prozent aufgebaut, bedingt durch unzureichende Ernährung in der Vergangenheit, so hat man in Zukunft schlechte Karten. Der Abbau beginnt dann natürlich nicht bei 100 Prozent, sondern von einem viel niedrigeren Niveau aus. Dafür kommt man dann aber schneller zu seiner Osteoporose. Die Milch macht´s!

Bleiben Sie gesund
Ihr
Horst Boss
Heilpraktiker/Schmerztherapeut – Praxis für Naturheilverfahren
boss health-column

Über imedo.de
imedo – Gesundheit, meine Sache! Das Gesundheitsportal www.imedo.de ermöglicht es, sich rund um die Themen Gesundheit, Krankheit und Therapien zu informieren. imedo bietet eine große Gesundheitscommunity zum Austausch mit Gleichgesinnten. Das Medizinlexikon und zahlreiche spezialisierte Webseiten, wie Operationauge.de oder Hilfe-bei-burnout.de, bieten Fachinformationen für Patienten und Gesundheitsinteressierten. imedo ist eine umfassende Arztsuche mit nutzerfreundlichen Filtermöglichkeiten und persönlichen Arztempfehlungen. Mit diesem breiten Serviceangebot fördert imedo, dass Patienten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, den passenden Arzt finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen können.

Spinat fördert die Entstehung von Nierensteinen und Osteoporose

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Der hohe Oxalsäuregehalt im Spinat kann sich zu einem Gesundheitsrisiko speziell für Nierensteinpatienten entwickeln, klärt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de auf. Betroffene sollten auf einen übermäßigen Konsum von Spinat verzichten, so Müller.

Oxalsäure in Verbindung mit Mineralstoffen

Oxalsäure ist eine weit verbreitete „Pflanzensäure“. Der menschliche Körper kann sie nicht verarbeiten und scheidet sie mit dem Urin aus. In hoher Dosierung ist Oxalsäure ungesund. Akute Vergiftungen durch den Verzehr von Gemüse sind jedoch nicht zu befürchten. Oxalsäure kann die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Eisen aus der Nahrung binden und so die Versorgung mit diesen wichtigen Inhaltsstoffen empfindlich stören. Der Oxalsäuregehalt vieler pflanzlicher Lebensmittel ist eine entscheidende Ursache für die Eisenmangel-Anämie bei vielen Vegetariern. Zudem kann Oxalsäure zu Osteoporose führen. Im Organismus verbindet sie sich mit Kalzium zu Kalziumoxalat. Diese Verbindung kann zu Nierensteinen führen. Kalziumoxalatsteine sind die häufigste Form der Nierensteine und machen etwa 60 Prozent aus. Außerdem entzieht Oxalsäure den Zähnen Kalzium und schädigt den Zahnschmelz.

Spinat ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen

Spinat besteht aus knapp 90 Prozent Wasser und ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Lange galt der Eisenanteil im Spinat als außergewöhnlich hoch. Auch wenn der Physiologe Gustav von Bunge sich 1890 in der Kommastelle irrte, hat der Spinat mit 3,5 statt unglaublichen 35 Milligramm pro 100 Gramm einen viermal höheren Eisenanteil als beispielsweise Rotkohl oder Kopfsalat. Des Weiteren ist Spinat auf Grund des Folsäurereichtums ein Muss für Schwangere, denn das B-Vitamin trägt zur Entwicklung des Nervensystems des ungeborenen Kindes bei. Vitamin A und Vitamin C, die im Spinat reichlich vorkommen, stärken die Abwehrkräfte und schützen vor Infektionskrankheiten.

Zum Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten zum Thema gesunde Ernährung lädt die imedo-Community ein.

Zum Verständnis medizinischer Fachbegriffe dient das Medizinlexikon.

Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller (Medizinjournalist)

Knorpelzerstörung durch Übergewicht

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Über die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland sind übergewichtig und auch immer mehr Kinder leiden unter überflüssigen Pfunden. Dicke entsprechen nicht dem Schönheitsideal und sind zudem einem hohen Risiko ausgesetzt, Krankheiten zu bekommen. Ein zu hohes Gewicht kann beispielsweise Arthrose auslösen. Wie nun eine Studie belegt, können Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) jedoch nicht nur den Gelenkverschleiß, sondern auch eine schnelle Knorpelzerstörung fördern, informiert Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Arthrose ist die Abnutzung von Gelenken, die das übliche Maß an Verschleiß übersteigt, den der Mensch durch seine Bewegungen zwangsläufig über die Jahre verursacht. Die Entstehung von Arthrose kann unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel die Fehlstellung von Gelenken oder Knochenerkrankungen wie Osteoporose. Aber auch Übergewicht kann dafür ausschlaggebend sein: Überflüssiges Fettgewebe ist eine schwerwiegende Belastung für den Körper, die vor allem die Knochen und Gelenke betrifft. Da das Skelett besonders hartes Stützgewebe ist, leiden die Knochen allerdings weniger unter dem Einfluss des Gewichts als die Gelenke. Gelenke sind die beweglichen Verbindungen zwischen Knochen. Sie bestehen lediglich aus Flüssigkeit, Knorpel sowie Bindegewebe und sind aus diesem Grund weniger stabil.

Knorpelzerstörung durch Übergewicht fördert Arthrose
Experten der Boston University konnten nun durch die Beobachtung von 336 Patienten mit früher Kniegelenkarthrose aufdecken, woran es liegt, dass die Arthrose schneller voranschreitet als gewöhnlich. Neben den Testpersonen mit einem Meniskusriss und bereits bestehenden Knorpelschäden waren es die übergewichtigen Patienten, die eine beschleunigte Knorpelzerstörung aufwiesen. Der Befund kam für die Wissenschaftler nicht überraschend, da Übergewicht als Risikofaktor für Arthrose bekannt ist. Nun allerdings wissen auch jene Patienten, die bereits an einem Frühstadium von Arthrose leiden, dass es wichtig ist, überflüssige Kilos zu verlieren. Denn nur auf diese Weise können sie das Fortschreiten der unheilbaren Krankheit so gering wie möglich  halten. Das Ergebnis ist vor allem aufgrund der hohen Anzahl übergewichtiger Menschen und der steigenden Tendenz hin zum Übergewicht von Bedeutung.

Bei Muskel- und Gelenkschmerzen können Schlammpackungen oder eine Salbe wie Voltaren helfen. Weitere Informationen zu diesem Thema liefern die imedo-Gesundheitsnews.

In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie, wie sich durch Arthrose ausgelöste Schmerzen verhindern lassen.

Weitere Informationen zur Arthrose bietet das imedo-Medizinlexikon.

Informieren Sie sich über die Ursachen von Übergewicht und erhalten Sie ausführliche Infos zum Thema auf peterloyda.com!

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht Betroffenen in der Gruppe „Arthrose“ einen Erfahrungsaustausch.

Bildquelle: Jerzy, pixelio.de

Mythos Cola

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Das braune, sprudelnde Getränk ist weit weniger ungesund, dickmachend oder gar gefährlich, als viele Menschen denken, informiert heute das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de. John Stith Pemberton hat das wohl beliebteste Getränk der Welt erfunden. Der Name Cola leitet sich von einer der Zutaten, dem Cokablatt oder Colanuss ab. Das Gerücht, dass Cola ganze Steaks über Nacht auflösen könne ist falsch. Auch die Zähne schädigt Cola nicht mehr als Orangensaft. Und natürlich greifen Cola-Getränke die Magenschleimhaut nicht an. Aber als Entrostungsmittel für Nägel ist Cola aufgrund der enthaltenen Phosphorsäure ideal. Auch angelaufene Geldstücke sind nach einem Cola-Bad wieder schön blank.

Mythos: Cola ist ein Kalziumräuber

Immer wieder ist zu lesen, dass Cola ein Knochenräuber ist, da sie angeblich reichlich Phosphor enthalte. Der Phosphorgehalt in Cola ist jedoch mit sechs Milligramm pro 100 Milliliter gering. Die gleiche Menge Milch liefert 92 Milligramm Phosphor, also 15 mal soviel. Nur bei einer unzureichenden Kalziumzufuhr führt eine erhöhte Phosphoraufnahme zu dem Risiko, eine Osteoporose zu entwickeln. Menschen, die täglich ein Gramm Kalzium aufnehmen, müssen den Einfluss von Phosphor und Phosphat nicht fürchten. Wer drei Liter Cola am Tag trinkt, nimmt 180 Milligramm Phosphor auf. Die gleiche Menge ist bereits in 100 Gramm Rindfleisch enthalten.

Mythos: Cola enthält übermäßig viel Koffein

Der Koffeingehalt von Cola ist im Vergleich zu Kaffee, Schwarzem Tee und Energydrinks eher gering, wie die nachfolgende Tabelle zeigt.

Koffeingehalt pro 100 Milliliter:

  • Espresso 120 mg
  • Kaffee 100 mg
  • Schwarzer Tee 40 mg
  • Energydrinks 40 mg
  • Cola 10 mg

Bei einem Konsum von vier Tassen Kaffee liegt die Koffeinaufnahme bei 500 Milligramm. Um diese Menge über Cola aufzunehmen, müssten fünf Liter Cola konsumiert werden. Menschen, die auf Koffeinaufnahme mit einer Pulsfrequenzerhöhung oder Blutdrucksteigerung reagieren, sollten koffeinfreie Cola bevorzugen.

Mythos: Cola ist das zuckerreichste Getränk

Natürlich ist Cola ein süßes Getränk. Daher kommt auch die Einschätzung, dass die braune Brause reichlich Zucker enthalten und extrem kalorienreich sei. Der Energiegehalt aller zuckerhaltigen Getränke ist relativ hoch. Aber im Vergleich zu anderen Getränken ist Cola sicher nicht die größte Kalorienbombe. 100 Milliliter Cola enthalten 44 Kilokalorien. Demgegenüber schlägt Orangensaft mit mindestens 50 Kilokalorien pro 100 Milliliter zu B(a)uche. Natürlich enthält Cola nicht wenig Zucker. Der Aberglaube, dass Cola das zuckerreichste Getränk sei, ist trotzdem falsch. Dieser Mythos lässt sich mit jeder Nährwerttabelle leicht entzaubern: Ein Liter Cola enthält 106 Gramm Zucker. Eistee (110 g Zucker pro Liter), Fruchtsaftgetränke (130 g Zucker pro Liter), Traubensaft (150 g Zucker pro Liter) und Fruchtnektare (125 g Zucker pro Liter) überbieten Cola hinsichtlich des Zuckergehaltes teilweise deutlich. Wer ganz auf Kalorien verzichten möchte, kann auf süßstoffgesüßte Produkte (Light Cola Getränke) zurückgreifen. Aber damit geht die Geschichte der Mythen ja schon weiter, denn Süßstoffe sollen ja gesundheitsschädlich, krebserregend und dickmachend sein. Aber kein Angst, Süßstoffe sind nach bisherigem Forschungsstand unbedenklich und haben keinerlei Einfluss auf die Hunger-Sättigungsregulation und helfen bei der Gewichtsabnahme. Das trifft insbesondere zu, wenn Übergewichtige zuckerhaltige gegen süßstoffgesüßte Getränke austauschen – das beweisen wissenschaftliche Studien eindeutig.

Cola enthält eine Phenylalaninquelle

In den Light Cola Getränken ist eine Mischung verschiedener Süßstoffe enthalten, um ein optimales Geschmackserlebnis zu erreichen. Durch die Verwendung des Süßstoffes Aspartame ist der Hinweis „Enthält eine Phenylalaninquelle“ notwendig. Phenylalanin ist ein ungefährlicher Eiweißbaustein, der in proteinreichen Lebensmitteln reichlich vorkommt. Lediglich Menschen, die unter der extrem seltenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie leiden, müssen darauf achten.

Mythos: Kokain in Cola

Es war wohl mehr eine Idee der Marketingstrategen, Gerüchte zu streuen, dass Cola Kokain enthalte. Fast jeder kennt die Empfehlung, Kindern Cola und Salzstangen zu geben, wenn sie Durchfall haben. Ziel ist es, den Flüssigkeits- und Salzverlust auszugleichen. Leider ist mit dieser Mischung kein optimales Zucker-Salz-Verhältnis zu erreichen. Im Endeffekt erreicht die Kombination aus Cola und Salzstangen sogar eine Schwächung der Darmfunktion und kann den Durchfall sogar verstärken. Medizinisch effektiv ist der Einsatz von speziellen Elektrolyt-Glukose-Präparaten aus der Apotheke. Von einer Scheidenspülung mit Light Cola als Verhütungsmittel – Stichwort Vaginaldusche danach – sollten Frauen Abstand nehmen, denn es wirkt nicht!

Die 10 wichtigsten Cola-Mythen:

  1. Cola ist phosphorreich und schädigt die Knochen: Stimmt nicht
  2. Cola mit Süßstoff ist gesundheitsschädlich und macht hungrig: Stimmt nicht
  3. Cola löst Fleisch auf: Stimmt nicht
  4. Cola ist ein Zuckerbombe: Im Vergleich zu Säften und Limonaden ist Cola im „Zuckermittelfeld“
  5. Cola ist eine Kalorienbombe: Im Vergleich zu Säften und Limonaden schlägt Cola nicht übermäßig zu B(a)uche
  6. Cola ist eine Koffeinbombe: Im Vergleich zu Kaffee, Schwarzem Tee oder Energydrinks ist Cola relativ koffeinarm
  7. Cola und Salzstangen sind in Kombination ideal bei Durchfall: Stimmt nicht
  8. Cola enthielt früher Kokain: Stimmt (wahrscheinlich) nicht
  9. Phenylalanin ist gefährlich: Stimmt nicht (nur PKU-Patienten müssen darauf weitgehend verzichten)
  10. Cola zerstört Zähne und schädigt den Magen: Stimmt nicht

Schließlich und endlich ist Cola einfach nur eine zuckerhaltige, braune Limonade mit Kohlensäure aus Amerika. Gegen den täglichen Cola-Genuss ist nichts einzuwenden. Wer täglich einen Liter trinken möchte, muss sich jedoch ausreichend bewegen, um der Entstehung von Übergewicht vorzubeugen. Diabetiker und Übergewichtige sollten auf süßstoffgesüßte Cola-Getränke ausweichen.

Weitere Informationen zu Lebensmitteln, Diäten, Diabetes und anderen Gesundheitsthemen finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

In der imedo-Gesundheitscommunity können Sie sich mit anderen Mitgliedern über deren Erfahrungen mit der „Salzstangen und Cola -Therapie“ austauschen.

Bildquelle: Rainer Sturm, Rike, pixelio.de

Negative Auswirkungen von Softdrinks auf den Knochenstoffwechsel

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Cola, Fanta und Co. sind nicht nur schlecht für die Zähne, sondern anscheinend auch für den Knochenstoffwechsel. Wissenschaftler der Universität Bonn haben die Ernährungsgewohnheiten von Kindern erfasst und Zusammenhänge zwischen dem Konsum von Softdrinks und dem Mineralgehalt in Knochen festgestellt. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Jugendliche, die ihren Durst häufig mit Softdrinks löschen, haben im Schnitt weniger mineralhaltige und damit weniger stabile Knochen. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE), das der Universität Bonn angegliedert ist. Worauf dieser Effekt zurückzuführen ist, ist noch nicht vollständig geklärt. Die Konsequenz könnte jedoch sein, dass im Erwachsenenalter eine erhöhte Osteoporose-Gefahr besteht.

Die publizierten Daten stammen aus einer Studie, die seit 1985 die Ernährungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen erfasst. Bei einer Vielzahl von Teilnehmern hatte man zudem computertomographisch den Knochenmineralgehalt gemessen. Diese Daten haben die FKE-Wissenschaftler nun erstmalig in Bezug zum Softdrink-Konsum gesetzt.

Auswirkungen auf Knochenstoffwechsel

„Je mehr derartige Limonaden Jugendliche zu sich nehmen, desto geringer der Mineralgehalt ihrer Knochen“, erklärt Studienleiter Thomas Remer. Prinzipiell zeigten sich zwei Effekte: „Zumindest bei koffeinhaltigen Softdrinks haben wir eine direkte Auswirkung auf den Knochenstoffwechsel festgestellt – worauf genau diese beruht, wissen wir allerdings noch nicht.“

Wer Softdrinks trinkt, nimmt wenige Proteine zu sich

Wer zudem seinen Durst meist mit Cola, Apfelschorle oder Zitronenlimo stillt, nimmt im Schnitt weniger Proteine mit der Nahrung zu sich. Proteine sind bei einer ausgewogenen Ernährung wichtig für die Knochenentwicklung. Ein hoher Softdrink-Konsum ist wohl auch Ausdruck einer generell unausgewogenen Ernährung. Eine weitere Studie der FKE-Forscher bestätigt das: Wer auf zuckersüße Limonaden steht, bevorzugt demnach eine insgesamt kohlenhydratreichere und proteinärmere Kost.

Auch Eiskaffee und Eistee sollten nicht täglich konsumiert werden. Die imedo-Gesundheitsnews verraten den Grund.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren zudem über den Mythos Cola.

Bildquelle: vms, pixelio.de

Osteoporose kann vermieden werden

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Osteoporose entwickelt sich in einer Gesellschaft, die aus einer immer älteren Bevölkerung besteht, zu einem immer größeren Problem. Der Knochenschwund, wie der Volksmund Osteoporose nennt, betrifft vor allem Menschen ab 65. Es gibt zwar keine Patentrezepte, die Krankheit zu verhindern oder aufzuhalten, aber das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de kann einige Empfehlungen äußern.

Für Osteoporose-Patienten sind bereits kleine Unebenheiten wie lose Kabel oder Türschwellen schlimme Fallen. Die Knochen bestehen aus Knochenbalken und aus einem inneren Knochengerüst, in dessen Zwischenräumen befindet sich das Knochmark. Bei Osteoporose-Patienten brechen einzelne Knochenbalken und es entstehen größere Hohlräume. Die Folge: Die Knochen werden porös und so brüchig, dass sie selbst kleine Belastungen nicht mehr stemmen können und brechen. Die Krankheit trifft vor allem Menschen ab 65 Jahren. Ab 75 Jahren steigt das Osteoporose-Risiko stark an. Jede fünfte Frau mit etwa 80 Jahren leidet an der Krankheit.

Das wichtigste Knochenmaterial ist Kalzium. Je mehr Kalzium ein Knochen enthält, desto dichter ist er. Die Dichte ist für die Stabilität des Knochens verantwortlich. Bei Kindern und Erwachsenen wird immer neue Knochenmasse aufgebaut. Mit etwa 30 Jahren ist die höchste Stabilität und Dichte der Knochen erreicht. Mit etwa 50 Jahren beschleunigt sich der Knochenabbau.

Bei Osteoporose: Knochen schonen und Risikofaktoren meiden

Es gibt einige Hauptrisikofaktoren, die zu Osteoporose führen können. Allgemein zählen Menschen über 65 Jahren und vor allem Frauen nach den Wechseljahren zur Risikogruppe. Ein zu geringes Körpergewicht, schlechte Ernährung, Bewegungsmangel und Rauchen erhöhen die Gefahr, an Osteoporose zu erkanken ebenfalls. Auch die erbliche Komponenten kann bei Osteoporose eine Rolle spielen. Menschen, die über einen längeren Zeitraum Kortison einnehmen, oder bereits an rheumatoider Arthritis oder Schilddrüsenproblemen leiden, sind ebenfalls einem höheren Risiko ausgesetzt.

Osteoporose lässt sich durch ausreichend Kalzium und Bewegung vorbeugen

Das Risiko können Patienten im Gegenzug senken, wenn sie sich regelmäßig bewegen und ausreichend Kalzium und Vitamin D zu sich nehmn. Sollte das über die normale Ernährung nicht erfolgen, dann können auch Nahrungsergänzungspräparate helfen. Diese sollten aber nach Absprache mit dem Arzt erfolgen, zu viel Kalzium und Vitamin D können kontraproduktiv wirken. Sie stehen im Verdacht andere gesundheitliche Probleme nach sich zu ziehen.

Knochen brauchen Vitamin D. Informieren Sie sich mir Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitscommunity bietet Osteoporose-Patienten mit der Gruppe zum Thema Osteoporose die Möglichkeit , Erfahrungen auszutauschen.

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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