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Trotz Sex kein Kind: 2 Millionen deutsche Paare leiden

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In Deutschland bleiben Schätzungen zufolge 15 Prozent der Paare ungewollt kinderlos, damit sind heute bereits 2 Millionen Paare betroffen und die Tendenz ist weiter steigend. Für die meisten von ihnen stellt diese Situation eine große Belastung dar und führt einige Beziehungen auch zum Scheitern. Die Paare unternehmen alles damit der Traum vom Wunschkind endlich in Erfüllung geht. Die Frauen messen die Temperatur, bestimmen die fruchtbaren Tage und Sex gibt es nur noch nach Terminkalender. Bei vielen Paaren klappt die Schwangerschaft nach jahrelangen Bemühungen trotzdem nicht. Oft vermuten die Betroffenen die Ursache für die ausbleibende Schwangerschaft allein bei der Frau und vergessen dabei, dass der Mann genauso Träger der Ursache sein kann, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Die Gründe für eine ungewollte Kinderlosigkeit sind vielfältig

In den meisten Fällen führt nicht nur ein Grund zu einem unerfüllten Kinderwunsch, sondern die Ursache entsteht aus einer Kombination mehrerer Faktoren. Organische Ursachen, seelische und berufliche Gründe, das Alter der Frau, aber auch die Lebensweise, die Ernährung, der Zigaretten- und Alkoholkonsum sowie unterschiedliche Umweltfaktoren haben einen entscheidenden Einfluss auf die Fruchtbarkeit.

So funktioniert ein Spermientest

Während des Orgasmus stößt der Mann etwa zwei bis sechs Milliliter Samenflüssigkeit (Ejakulat) aus der Harnröhre aus. In jedem Milliliter Samenflüssigkeit befinden sich bei einem gesunden fruchtbaren Mann durchschnittlich mehr als 20 Millionen Samenzellen. Der Schnelltest bestimmt die Anzahl der Spermien im Ejakulat und ist somit aussagekräftig bezüglich der Fruchtbarkeit des Mannes. Der Test ist für jeden Mann erhältlich, ganz ohne einen vorherigen Arztbesuch.

Männer können ihre Spermienqualität verbessern

Die Fruchtbarkeit des Mannes hängt in hohem Maße von der Qualität der Spermien ab. In den letzten Jahrzehnten hat sich diese bei den Männern in den Industriestaaten jedoch verschlechtert. Eine einfache Behandlung mit speziellen Aminosäuren, Spurenelementen, Vitaminen und vitaminähnlichen Substanzen kann die Spermienqualität und das Ejakulationsvolumen des Mannes wieder steigern.

Eine genau Definition des Begriffs Sperma bietet das Medizinlexikon.

Mehr Informationen über den Spermientest sind unter http://www.imedo.de/artikel/spermientest erhältlich.

Über Maßnahmen zur Verbesserung der Spermienqualität klärt das imedo-Infocenter Kinderwunsch auf.

Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller (Medizinjournalist)

Die wahrste Wahrheit: Männer leben nie so gesund wie Frauen

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Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“, das waren schon die vertrauensvollen Worte meines Mathelehrers. Statistiken glaubt man doch am Liebsten, wenn sie schön positiv ausfallen. Zum Weltfrauentag präsentiert die Redaktion des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de Zahlen, die aber wirklich stimmen. Sie zeigen die gesunde Wahrheit zwischen Männern und Frauen. Auf die Zahlen, fertig, los!

Es gibt sowohl eine gute, als auch eine schlechte Nachricht: Frauen leben länger als Männer, kosten aber im Gesundheitswesen mehr, informieren die Experten des Gesundheitsportals imedo.de. 2007 lebten in Deutschland 41.943.500 Frauen aber „nur“ 40.274.800 Männer. Damit hat Deutschland einen Frauenüberschuss von 2,02 Prozent. Frauen sind intensive Internetnutzer und das trifft insbesondere für den Bereich Gesundheit zu. Rund 61 Prozent unserer Nutzer sind Frauen, erklärt imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller.

Im Jahr 2007 beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Jungen 76,6 Jahre. Die entsprechende Zahl für neugeborene Mädchen lautet 82,1 Jahre. Damit leben gegenwärtig geborene Frauen mindestens fünfeinhalb Jahre länger als Männer. Und das geht auch ins Geld, wie die Experten vom Gesundheitsportal imedo.de ausgewertet haben. Frauen verursachen in allen Altersgruppen oberhalb des fünfzehnten Lebensjahrs im Gesundheitswesen höhere Kosten als Männer.

Schwerwiegendes Männerproblem: Adipositas

Nur bis zum Eintritt in die Wechseljahre weisen Frauen ein durchschnittlich niedrigeres Cholesterinspiegelniveau auf als Männer. Auch das gefäßschützende HDL ist nur bis zum Klimakterium ein Herz-Gefäß-Schutz für Frauen. Durch die nachlassende Östrogenproduktion geht bei den Frauen das gute Cholesterin zwischen dem vierzigsten und fünfzigsten Lebensjahr deutlich zurück. Insgesamt betrachtet weisen Frauen aber durchschnittlich einen höheren HDL-Wert auf als Männer. Außerdem sind Frauen schlanker als Männer. Der Bundes-Gesundheitssurvey des Robert Koch-Institutes, Berlin, zeigt das Ausmaß und die Entwicklung von Übergewicht und Fettsucht (Adipositas) in Deutschland auf. Hier sind fast 70 Prozent der Männer, aber „nur“ 50 Prozent der Frauen zu schwer.

Nach Daten des Bundes-Gesundheitssurveys weisen 44 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer im Alter von 18 bis 79 Jahren Blutdruckwerte von weniger als 140 zu 90 mmHg auf. Dafür sind Frauen wesentlich häufiger von Harninkontinenz betroffen als Männer und betreiben in allen Altersgruppen weniger Sport.

Die Ergebnisse der imedo-Studie zu den Kosten und Strukturen des Gesundheitswesens in Deutschland sind auf dem Gesundheitskostenplakat zusammengefasst. Dieses können Interessierte im Internet unter http://www.imedo.de/artikel/gesundheitswesen abrufen. Zudem kann das Plakat auch beim Gesundheitsportal imedo (Karls-Liebknecht-Straße 5, 10178 Berlin) kostenlos bestellt werden.

Übergewicht und Adipositas sind weit verbreitet. Wie Sie die dicken Probleme im Internet lösen und schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen können, erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Männer mit Brüdern zeugen öfter Söhne

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Es gibt ja viele Geschichten darüber, wie man das Geschlecht des Nachwuchses vor der Schwangerschaft beeinflussen kann. Eine Auswertung von Familienstammbäumen an der Universität Newcastle zeigt, dass die Geschlechterverteilung in Familien einen Einfluss auf das Geschlecht des Kindes haben soll. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Tendenz, eher Söhne oder eher Töchter zu zeugen, erben Männer von ihren Eltern. Das zeigt eine statistische Untersuchung von Bevölkerungsdaten und Familienstammbäumen aus Nordamerika und Europa. Die Forscher um Corry Gellatly von der Universität in Newcastle untersuchten 927 verschiedene Stammbäume und werteten die Daten von insgesamt mehr als einer halben Million Menschen aus. Dabei fanden sie heraus, dass Männer mit vielen Brüdern mit größerer Wahrscheinlichkeit männliche Nachfahren zeugen. Der Effekt zeigt sich aber auch bei Männern, die viele Schwestern haben. Sie sind Väter von überdurchschnittlich vielen Mädchen. Die Ergebnisse der Untersuchungen stellen die Wissenschaftler im Fachmagazin „Evolutionary Biology“ vor.

Geschlechtschromosomen des Vaters bestimmen das Geschlecht des Kindes

Das Geschlecht eines Kindes wird durch die Geschlechtschromosomen des Vaters festgelegt. Der Chromosomensatz einer Frau besteht immer aus zwei X-Chromosomen, während der Satz des Mannes immer aus einem X- und einem Y-Chromosom besteht. Bei der Verschmelzung der Eizelle der Frau mit dem männlichen Spermium steuern beide Partner immer nur ein Geschlechtschromosom des Chromosomenpaares bei. Da das Spermium ein X- oder ein Y-Chromosom in sich trägt, legt der Mann das Geschlecht des Kindes fest.

Allele des Mannes steuern Verhältnis von X- und Y-Spermien

Daher wirken sich die geerbten Gene nur bei den Männern auf die Geschlechterverteilung ihres Nachwuchses aus. Aus diesem Grund sei bei Frauen auch keine Vorhersage über diese Wahrscheinlichkeit möglich, erklärt Gellatly. Da Männer die Gene zur Veranlagung, entweder mehr Jungen oder mehr Mädchen zu zeugen, von ihren Eltern erben, nehmen die Wissenschaftler an, dass Männer zwei Ausprägungen, genannt Allele, in sich tragen. Diese steuern das Verhältnis von X- und Y-Spermien. Es gibt drei verschiedene Kombinationsmöglichkeiten des Gens: mehr Y-, mehr X- oder ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den X- und den Y-Spermien.

Mehr Söhne nach dem Krieg

Das Gen hat einen regulierenden Effekt auf das Geschlechterverhältnis. So sorgte der Mechanismus nach dem Ersten Weltkrieg für einen regelrechten Boom von männlichen Kindern. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass einer von vielen Söhnen den Krieg überlebte, war höher als bei Familien mit nur einem männlichen Nachkommen. Die überlebenden Soldaten hatten die Veranlagung zu vielen Söhnen von ihren Eltern geerbt und zeugten nach dem Krieg besonders viele männliche Kinder. So glich sich die Anzahl von Männern und Frauen in der Bevölkerung erneut aneinander an.

Die Experten des Gesundheitsportals imedo halten pauschale Schlussfolgerungen, die aufgrund statsistischer Auswertung getroffen werden, für diskussionswürdig. Um eine nachvollziehbare, wissenschaftlich fundierte Aussage zu treffen, ist es erforderlich, humangenetische Grundlagenforschung zu betreiben.

Jedes fünfte Paar in Deutschland betrifft der unerfüllte Kinderwunsch. Mehr Informationen erhalten Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Muskelmänner haben ein längeres Leben

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Ein muskulöser Körper war schon das Schönheitsideal der alten Griechen. Er strahlt Gesundheit und Potenz aus. In einer fast zwei Jahrzehnte umfassenden Studie fanden Forscher heraus, warum die ästhetische Devise „Waschbrettbauch statt Waschbärbauch“ auch gesundheitliche Richtigkeit besitzt: Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet: Muskulöse Männer leben länger.

Regelmäßiges Muskeltraining steigert die Lebenserwartung. In einer fast 19 Jahre andauernden, internationalen Studie fanden Forscher heraus, dass muskulöse Männer durchschnittlich länger lebten, als Männer mit einer schwach ausgebildeten Muskulatur. Der Linzer Androloge Georg Pfau erklärt warum: „Mehr Muskeln bedeuten stärkere Zuckerverbrennung, was das Diabetesrisiko senkt. Außerdem wirkt sich Muskeltraining auch günstig auf Cholesterin und Blutfettwerte aus.“ Muskulösere Menschen können ihr Skelett besser stützen und auch der Grundumsatz an Kalorien liegt bei ihnen auf einem höheren Niveau, weil Muskeln bei Bewegung mehr Kalorien verbrauchen als muskelarmes Gewebe.

Kombination aus Muskel- und Ausdauertraining ist ideal

Fast 19 Jahre lang hat ein internationales Forscherteam in einer Untersuchung knapp 8800 Männer zwischen 20 und 80 Jahren beobachtet und ihre Muskelkraft analysiert. Als Ergebnis zeigte sich, dass eine schwache Muskulatur die Sterblichkeit um bis zu 50 Prozent erhöht. „Eine höhere Muskelkraft schützt offenbar sowohl jüngere als auch ältere Menschen. Selbst übergewichtige Menschen haben eine längere Lebenserwartung, wenn sie gut trainierte Muskeln haben“, sagt Martin Halle vom Berufsverband Deutscher Internisten, dem BDI. Tödliche Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen treten dann seltener beziehungsweise später auf. In der Studie fanden Wissenschaftler zudem heraus, dass muskulöse Männer auch ohne Ausdauertraining länger lebten, doch die Kombination aus Muskel- und Kreislauftraining brachte einen noch deutlicheren Effekt. Daher ist es sinnvoll, nicht nur die Kraft, sondern auch die Ausdauer zu trainieren.

Muskelaufbau ja, reines Bodybuilding nein

Die Erkenntnisse der Studie sind richtungsweisend, denn Muskeldefizite sind die häufigste Ursache für Invalidität im Alter. Doch nicht alle Sportarten sind geeignet, Muskeln aufzubauen. Radfahren und Marathon beispielsweise sind nach Ansicht Pfaus zu sehr auf bestimmte Muskelgruppen konzentriert. Er empfiehlt stattdessen Mountainbiking oder Rudern. Training im Fitness-Studio habe den Vorteil, dass die Motivation durch die Gruppe steige, Beratung vor Ort bestehe und es zumeist ein großes Angebot gebe. Das reine Bodybuilding im Fitness-Studio lehnt Pfau hingegen ab, denn der dort angestrebte Muskelaufbau sei ungesund. Im Alltag rät der Androloge zum Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren und Laufen statt Auto.

Muskelaufbau für Frauen

Natürlich gilt all das nicht nur für Männer. Auch Frauen profitieren von Muskeltraining, schützt es doch vor Osteoporose, von der Frauen doppelt so häufig betroffen sind, wie Männer.

Eine Gesundhetskolumne der imedo-Gesundheitsnews informiert, wie sich Muskelkater vermeiden lässt und ein Training gesund beginnt.

Bildquelle: michael andre may, pixelio.de

Gesundheit: Männer fordern eigene Lobby

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Frauen haben eine starke Lobby in der deutschen Politik, Frauengesundheit wird besonders gefördert, Frauen sollen besser in den Arbeitsmarkt integriert und bei der Kindererziehung entlastet werden. Doch nun fordern auch die Männer eine eigene Lobby. Wird die Emanzipation nun zur Männersache? Dr. Eugen Maus ist Vorsitzender des Manndat e.V. und setzt sich für Männerrechte ein. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat sich mit ihm unterhalten.

imedo: Was fordert Manndat?

Eugen Maus: Dass die Benachteiligungen von Männern bekannt gemacht und beseitigt werden.

imedo: Wie erreichen Sie diese Ziele?

Eugen Maus: Wir haben eine sehr umfangreiche Dokumentation der Benachteiligungen von Jungen und Männern angelegt. Diese Wissensbasis wird stark besucht, verlinkt und zunehmend von Journalisten, Forschern und sogar Politikern genutzt. Wir konnten unsere Positionen inzwischen in zahlreichen Medienbeiträgen und auch in persönlichen Gesprächen mit Politikern einbringen. Die gleichberechtigte Hautkrebsvorsorge für Männer wäre möglicherweise ohne unsere Einflussnahme nicht so schnell gekommen. Und wir haben große Anstrengungen darauf verwendet, die politische Aufmerksamkeit auf die Bildungssituation von Jungen zu richten.

imedo: Brauchen Männer heutzutage eine eigene Emanzipation?

Eugen Maus: Emanzipation wird (irrtümlich) als etwas frauenspezifisches betrachtet. Tatsächlich bedeutet es vereinfacht, sich von Zwängen zu befreien. Das schadet sicher auch keinem Mann, aber wir sehen das zunächst als eine  persönliche Aufgabe an. Gleichberechtigung zu fordern ist eine ganz andere Sache. Hier wird der Staat in die Pflicht genommen.

imedo: Auf Ihrer Webseite stellen Sie Gender-Mainstreaming mit einer feministischen Interessenspolitik gleich. Ist es aber nicht so, dass Frauen tatsächlich noch benachteiligt sind und eine stärkere Lobby brauchen?

Eugen Maus: Es ist nicht belegt, es wird behauptet. Ein typisches Beispiel ist “Frauen erhalten für gleiche Arbeit bis zu xx Prozent weniger Lohn”. Selbst das Familienministerium hat diese Aussage korrigiert. Uns liegt ein Schreiben des Ministeriums vor in dem es heißt: “Die in der von Ihnen zitierten Rede vom 8. März 2007 enthaltene Aussage von Frau Ministerin von der Leyen, dass ‚Frauen noch immer nur 77 Prozent des männlichen Einkommens verdienen, wohlbemerkt für gleiche Arbeit’ ist daher in dieser Form nicht richtig und missverständlich, auch wenn er sich in den Medien oft so oder ähnlich findet.” Dennoch wird das einfach weiter behauptet. Analog verhält es sich mit Aussagen zur häuslichen Gewalt. Hier wird öffentlich eine völlig einseitige und falsche Sichtweise verbreitet. Nach über 120 seriösen Untersuchungen ist zwischengeschlechtliche Gewalt in Beziehungen etwa gleichverteilt, nimmt man die Gewalt gegen Kinder hinzu, sind sogar Frauen überwiegend die Täterinnen. Aber es gibt eben eine interessierte und institutionaliserte Lobby, die sich zum Beispiel für Frauenhäuser stark macht, aber wenn irgend wo ein Männerhaus gefordert wird, dann heißt es, das dafür kein Geld da sei.

imedo: Aber Politik wird doch in der Mehrheit von Männern getragen?

Eugen Maus: Männer haben nichts davon, dass Männer in der Politik noch in der Mehrheit sind. Es gibt keine Politk für Männer. Politikerinnen wie etwa Ursula von der Leyen, Ulla Schmidt und Brigitte Zypries vermitteln durchweg den Eindruck, dass sie sich “erstmal” für die Belange von Frauen zuständig fühlen.

imedo: Männer leben ungesünder als Frauen, nehmen Vorsorgetermine nicht wahr und haben eine geringere Lebenserwartung. Woran liegt das?

Eugen Maus: Frauen wird schon sehr früh eine höhere Aufmerksamkeit für ihren Körper nahegebracht, beispielsweise durch regelmäßige Frauenarztbesuche. Es gibt großangelegte Programme zum Brustkrebsscreening, Frauengesundheitszentren, einen Frauengesundheitsbericht für die Bundesregierung. Nichts dergleichen für Männer. Würde man auch Jungen und Männer frühzeitig ein Gesundheitsbewusstsein vermitteln, dann könnte sich das Verhalten sehr wohl ändern. Es gibt zahlreiche männerspezifische Gesundheitsprobleme, die überhaupt nicht oder nur mangelhaft durch die Gesundheitspolitk berücksichtigt werden. Dazu gehört zum Beispiel eine gesetzliche Vorsorgeuntersuchung auf Hodenkrebs. Die gibt es nicht. Die Vorsorgeuntersuchung auf Prostatakrebs beschränkt sich auf Abtasten. Der PSA-Test zählt jedoch nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Prostatakrebsvorsorge.

imedo: Inwiefern werden Männer in Rechtsfragen bezüglich Familie und Scheidung benachteiligt?

Eugen Maus: Obwohl einerseits permanent der (mit)erziehende Vater gefordert wird, ist es doch so, dass ganz überwiegend im Falle einer Trennung oder Scheidung die Mutter das (alleinige) Sorgerecht für Kinder erhält. Da wird der Mann dann auf eine Rolle als Zahlvater reduziert. Unverheiratete Mütter verweigern in mehr als der Hälfte der Fälle den Vätern die gemeinsame Sorge. Eine reproduktive Selbstbestimmung des Mannes gibt es nicht. Frauen entscheiden, ob sie ein Kind austragen oder abtreiben und dürfen dabei weder in die eine noch in die andere Richtung genötigt werden. Der Mann hat hierbei kein Mitsprachrecht, er muss die Folgen jedoch in jedem Falle mittragen. Und wenn er sich informieren möchte, ob ein Kind tatsächlich von ihm selbst stammt, dann darf er das wiederum nur mit Erlaubnis der Frau, vereinfacht gesagt, oder er muss eine schwerwiegende gerichtliche Vaterschaftsfeststellung in Kauf nehmen.

imedo:
Wie steht es im internationalen Vergleich um deutsche Männer?

Eugen Maus: Deutschland ist eines der wenigen Länder in Europa, das noch einen Zwangsdienst für Männer kennt. Deutschland hält damit rückschrittlich an einem überkommenen Rollenbild für Männer fest. Das passt nicht dazu, dass andererseits immer wieder von Männern gefordert wird, sie sollten sich neuen Rollenmodellen stellen. Es wird Männern auch nicht gedankt, wenn sie sich etwa als Hausmann arrangieren. Hausmännerehen werden doppelt so häufig geschieden wie traditionelle. Es sind Frauen, die an einer bestimmten Rolle festhalten. In Fragen der gemeinsamen Sorge für Kinder hinkt Deutschland ebenfalls hinter her. Schon mehrfach hat auch der EU-Gerichtshof die Praxis deutscher Jugendämter kritisiert und Änderungen angemahnt.

Die imedo-Gesundheitsnews erläutern außerdem, warum Männer nie so gesund leben wie Frauen. Informieren Sie sich.

Bildquelle: www.lizenzfreie-bilder.at, pixelio.de

Verheiratete Männer leben gesünder

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Den Welttag des Mannes am 3. November sollten die Männer zum Anlass nehmen, ihre Gesundheit checken zu lassen. Die Herren der Schöpfung werden immer eitler und legen zunehmend Wert auf ihre Gesundheit. Dennoch ist die Lebenserwartung noch sieben Jahre kürzer, als bei den Frauen. Vor allem die Single-Männer galten, gesundheitlich gesehen, als Problemfälle. Doch die Schere zwischen Singles und Verheirateten schließt sich immer weiter. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Was für Männer noch vor wenigen Jahren undenkbar war, wird heute immer selbstverständlicher. Da werden Falten gebügelt, Augenlider gestrafft und ab und zu greifen Männer heutzutage auch mal zu Kosmetika. Eines haben sich Männer aber noch nicht bei den Frauen abgeschaut – die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. Während rund die Hälfe aller Frauen regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen gehen, nehmen nur 15,6 Prozent der Männer die Untersuchung in Anspruch.

Männer riskieren Herz-Kreislauf-Erkankungen

Männer haben nach Aussagen von Frank Sommer, Sportarzt und Urologe der Uniklinik Hamburg Eppendorf, ein höheres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkankungen zu erkranken, als Frauen. Das liege meistens am Übergewicht und zu hohem Blutdruck. Beides sind Risikofaktoren, die vor allem die Schlaganfall- und Infarktgefahr erhöhen. Durch einen regelmäßigen Gesundheitscheck könnten Patienten solchen Krankheiten besser vorgebeugen. Am besten stehen hierzulande noch die Ehemänner da.

Hinter jedem gesunden Mann steht meistens eine Ehefrau

Doch die Singles holen auf. Noch vor einigen Jahren galt der Lebensstil der Single-Männer als ungesund. Tiefkühl-Pizza statt Bio-Kost, Bier statt Wasser und Chips statt Obst – die deutschen Ehemänner lebten bis dato gesünder, weil ihre Frauen auf eine gesunde Lebensweise achteten. Doch eine Studie zeigt nun, dass sich die Schere schließt. Immer mehr Single-Männer fühlen sich gesünder. Die Wissenschaftlerin Hui Liu und ihr Team von der Universität Michigan haben US-weite Gesundheitsumfragen ausgewertet, die zwischen 1972 und 2003 stattfanden.

Verheiratete fühlen sich auch heute noch gesünder als Unverheiratete, aber vor allem ledige Männer fühlen sich gesundheitlich besser, als noch in den 70er Jahren. Am schlimmsten ist es um Witwer bestellt. Während Frauen nach dem Tod ihres Mannes relativ gut zurecht kommen, vereinsamen ältere Männer ohne ihre Frauen, einige verwahrlosen regelrecht.

Warum Männer nie so gesund leben wie Frauen, erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Jan Stockmann, pixelio.de

Lady in red: für Männer besonders attraktiv

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Farben haben eine Wirkung. Das ist bekannt und dieses Wissen wird auch benutzt. In der Medizin, für Inneneinrichtungen und bei der Kleidung sowieso. Zum ersten Mal gelang es jedoch auf wissenschaftlichem Weg, die Wirkung von Farbe nachzuweisen. Insbesondere die Wirkung der Farbe rot auf Männer erwies sich als interessant,wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Männer fühlen sich zu rot gekleideten Frauen hingezogen, sind sich dieser Wirkung aber gar nicht bewusst. Zu diesem Schluss kommen Andrew Elliot und Daniel Niesta von der Universität Rochester im „Journal of Personality and Social Psychology“. Erstmals sei der Zusammenhang der Farbe mit menschlichen Beziehungen empirisch hinterlegt, sagten die Autoren. Der deutsche Designer und Farbpsychologe Harald Braem bestätigt die hohe Wirkung der Farbe. „Rot ist der beste Blickfang, denn aufgrund der kleinen physikalischen Wellenlänge gelangt es schneller ins Auge als alle anderen Farben“.

Männer fliegen auf die Farbe rot

Um zu ihren Ergebnissen zu gelangen, zeigten die US-Forscher männlichen Testpersonen Bilder von Frauen mit unterschiedlichen Rahmen- und Hintergrundfarben. Die Männer bezeichneten beim Einsatz der Farbe rot, Frauen durchgehend als attraktiver oder begehrenswerter als bei anderen Farben. Darüber hinaus verhielten sich Männer rot gekleideten Frauen gegenüber weitaus spendabler. Lautete die Fragestellung jedoch, wie liebenswürdig, intelligent oder freundlich die gezeigte Dame sei, verblasste die rote Wirkung. Ebenso zeigten sich Frauen von roter Farbwahl bei Männern wie auch bei anderen Frauen unbeeindruckt. Die getesteten Männer waren sich des großen Einfluss, den die Farbe rot auf sie ausübte, kaum bewusst. Das sei sehr verständlich, erklärt Braem. „Den ganzen Tag werden wir mit Farbinformationen zugeschüttet. Das Auge muss selektieren und tut dies unbewusst.“

Zu viel rot wirkt abschreckend

Doch nicht in jeder Situation ist Frauen rote Kleidung zu empfehlen. „Die Funktion der Farbe Rot ist sehr ambivalent“, warnt Braem. „Männer empfinden die Farbe als sehr attraktiv, zugleich signalisiert sie jedoch auch etwas Verbotenes.“ Bei roter Kleidung schwinge eine erotisch-sexuelle Haltung mit, sagt der Farbexperte. „Eine in Rot gekleidete Frau will es wissen, sie möchte als sexuelles Wesen wahrgenommen werden und sagen: Seht her, ich bin schärfer als Madonna.“ Zuviel Rot erschrecke die Männer, sie suchten in neun von zehn Fällen das Weite, denn „Rot ist zuviel Power“. Für Braem entscheidet die Quantität der Farbe über deren Wirkung, zu große rote Flächen seien bei der Kleidung wie auch in anderen Lebensbereichen aggressiv und abstoßend. Es gelte daher die Regel „weniger ist mehr“.

Rot als sexuelles Signal an das Männchen

Die US-Studienautoren vermuten, dass die Farbwirkung tiefe biologische Wurzeln hat. Weibliche Paviane oder Schimpansen erröten während der fruchtbaren Tage ihres Zyklus deutlich und senden damit ein klares sexuelles Signal an die Männchen, um für sie attraktiver zu sein. Männer verhalten sich da nicht viel anders, behaupten die Studienautoren. Ihre Reaktion auf Rot sei deutlich und bis zu einem gewissen Punkt primitiv, so sehr sie sich auch selbst als bedächtig und kultiviert sähen. Dass auch die Frauen auf dieses Spiel einsteigen, verdeutlicht Braem: „Sie imitieren das genauso, man denke an den Lippenstift oder das rote Accessoire.“ Was bei den Pavianen ein Schwellkörper bewirkt, geschehe auch beim Menschen – teils unbewusst, wenn er etwa durch das Adrenalin bei einer Erregung rot anläuft.

Dass Frauen nicht auf rot gekleidete Männer ansprechen, ist für den deutschen Farbforscher eine Folge des gesellschaftlichen Wandels. „Von der Keltenzeit bis ins Mittelalter trugen auch Männer bunte Kleidung und Schmuck und färbten sich die Haare rot.“ Heute habe sich die Gesellschaft geteilt, denn Frauen käme die Rolle zu, ein attraktiver Blickfang sein. „Männer hingegen sollen unsichtbar sein und verschwinden, sie kleiden sich lieber in Grautönen. Ihre Attraktivität drücken sie lieber durch Autos aus“, erklärt der Farbforscher.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren auch über die Gesichtsfarbe als Spiegel der Seele und die Attraktivität blonder Haare.

Bildquelle: Clarissa Schwarz, pixelio.de

Gepflegte Männer: Wasser und Kernseife reichen nicht mehr aus

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Ein Stück Seife, Wasser und ein Handtuch – das war für viele Männer der Inbegriff von Körperpflege. Während Frauen schon immer Zeit und Geld in ihre Schönheit investierten, betrieben Männer lange Zeit wenig Aufwand. Sie benutzten die Seife oder das Shampoo, das ihre Frauen ins Bad stellten, verwendeten Deos nur auf Aufforderung und kauften nicht einmal Rasiercreme, Klingen oder ihr After-Shave selbst. Männerpflege war Frauensache. So einfach macht man(n) sich das heute nicht mehr. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Männer sind zunehmend körperbewusst, kaufen ihre Körperpflegeprodukte selbst ein, frischen fahle Bürohaut mit Make-up auf und lassen sich sogar – noch vor einigen Jahren undenkbar – in Schönheitssalons behandeln. Die reagieren mit speziellen Angeboten auf die Nachfrage. Auch die Kosmetikindustrie schätzt den Mann als potentiellen Kunden. Der Markt an Herrenkosmetik ist im vergangenen Jahr um knapp 10 Prozent gewachsen. Über 883 Millionen gaben Männer allein in diesem Bereich aus – hauptsächlich für hochpreisige Düfte und Pflegecremes. Und dieses Segment hat – laut Industrieverband Körperpflege und Waschmittel, kurz IKW, auch in Zukunft noch ein erhebliches Wachstumspotential. Grundsätzlich gilt für Männer- und Frauenhaut das Gleiche: Jeder muss sie reinigen und pflegen, es gibt empfindlichere Hautpartien, die mehr Aufmerksamkeit verlangen und es existieren verschiedene Hauttypen, die unterschiedliche Pflegeprodukte benötigen. Trotzdem gibt es einige Unterschiede.

Dickere Haut und höhere Talgproduktion

Dass Männer ein dickes Fell besitzen, haben Frauen ja schon immer gewusst. Aber Männer haben in der Tat eine dickere Haut, das ist wissenschaftlich belegt. Die männliche Haut ist etwa 15 bis 20 Prozent dicker als die weibliche, sie ist fettiger und speichert mehr Wasser. Der positive Effekt: Männerhaut ist besser gegen Umwelteinflüsse geschützt, wirkt länger straff und tendiert weniger zu Knitterfalten, wenn sie in die Jahre kommt.

Der Nachteil: Sie neigt wegen der erhöhten Talgproduktion und der größeren Anzahl an Talgdrüsen häufiger zu Akne. Männer, die sich gerne aus dem Cremetopf ihrer Partnerin bedienen, sind schlecht beraten. Denn Pflegecremes für Frauen sind meist zu fetthaltig und verstärken Unreinheiten bei fetter Haut.

Problembereich der Haut: Bartzone

Allein in der Bartzone wachsen zwischen 5000 und 25.000 Haare – täglich etwa 0,4 Millimeter – und so verbringt der durchschnittliche Mann etwa 3000 Stunden seines Lebens damit, sich zu rasieren. Für die Haut eine anstrengende Prozedur. Viele Männer mit fetter Haut neigen zu Entzündungen im Bereich der Barthaare, oft mit unangenehmen Pusteln. Und verstärken das Problem mit jeder Rasur, denn Männer verschleppen die Entzündungskeime dabei. Vieles spricht in solchen Fällen für Einmal-Rasierer. Bei fetter Haut wird alkoholhaltiges After-Shave meist gut vertragen. Männer mit trockener Haut bevorzugen oft die elektrische Rasur. Im Anschluss an die Entfernung der Barthaare benötigen sie eine beruhigende After-Shave-Lotion. Alkohol trocknet die Haut noch mehr aus – und es kann ein unangenehmer „Rasurbrand“ entstehen. Spezielle Gesichtskosmetik für Männer ist also durchaus sinnvoll.

Produktive Schweißdrüsen

Männer schwitzen mehr als Frauen. Den „typisch männlichen“ Körpergeruch verdanken sie einem bakteriellen Zersetzungsprozess, die die männlichen Hormone in Körperschweiß zu unangenehm riechenden Steroiden abbauen. Und das klassische Männerproblem – Schweißfüße – lässt sich darauf zurückführen, dass sie an dieser Stelle stärker schwitzen. Mit täglichem Duschen, der Verwendung eines Deodorants (schränkt die Schweißbildung nicht ein, verbessert aber den Geruch) oder Antitranspirants (hemmt die Schweißproduktion), atmungsaktiven Schuhen und Strümpfen aus natürlichen Materialien, sowie dem Einsatz von Fußsprays, lässt sich das Problem in den meisten Fällen lösen.

Sensible Haarpracht

Kaum etwas belastet Männer so sehr wie Haarausfall. Schon ab dem 20. Lebensjahr setzt er bei vielen Männern ein und beschert ihnen Geheimratsecken, Tonsuren am Hinterkopf oder schütteres Haar. Mit dem Haar verlieren die Männer auch Selbstvertrauen – kaum ein anderes Körpermerkmal ist so stark mit Vitalität und Jugend verbunden wie volles kräftiges Haar. Doch kein Grund zur Besorgnis: Frauen finden eine offensiv getragene Glatze sehr viel attraktiver als eine verschämt überkämmte kahle Stelle. Und noch was – die meisten Frauen schauen zuerst auf die Hände. Mit schönen, gepflegten Händen kommt man(n) besser an, als mit einer tollen Haarpracht.

Was insbesondere Männer freuen dürfte: Von wegen Bierbauch: Bierhefe macht schön und hält jung. Die imedo-Gesundheitsnews informieren.

Bildquelle: Katrin Weyermann Bötschi, pixelio.de

Partnerschaft: Die unüberwindbaren Gegensätze im Alter

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Jeder zweite Mann über 55 Jahren wünscht sich eine junge Partnerin an seiner Seite. Das ist wohl auch nichts Unerwartetes. Erstaunlich ist aber, dass genau diese Männer Probleme haben, eine Partnerin zu finden. Frauen schauen sich in jedem Alter nach Gleichaltrigen um. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Männer bevorzugen junge Frauen

Die Tatsache, dass sich Männer eher nach jüngeren Frauen umschauen, ist nicht ungewöhnlich. Aber sie hat einen Haken, die Männer werden nur selten fündig. Die Umfrage der Online-Partnervermittlung Elitepartner hat ergeben, dass ein Großteil der Frauen gleichaltrige Männer bevorzugt. Jeder zweite Mann über 55 Jahre sucht eine Partnerin, die mindestens 15 Jahre jünger ist. Bei Männern zwischen 45 und 54 ist es nur jeder Dritte, der sich eine jüngere Partnerin wünscht.

Frauen wollen keinen großen Altersunterschied

„Hätte Mann die freie Auswahl, würde er sich häufiger auf eine viel jüngere Frau einlassen. Doch nur wenige Frauen akzeptieren den Altersunterschied“, erklärt die Psychologin Lisa Fischbach. Nur fünf Prozent der Frauen unter 29 Jahren interessieren sich für einen Mann, der mehr als 15 Jahre älter ist. In anderen Altersklassen ist das ähnlich.

Problematisch ist die Partnersuche für Frauen über 55 Jahren. 90 Prozent wünschen sich einen gleichaltrigen Partner, ein älterer Mann würde sich gesundheitlich zu sehr von ihnen unterscheiden. Männer über 55 Jahre bevorzugen aber jüngere Frauen.

Informieren Sie sich über die ältere Generation. Die imedo-Gesundheitsnews verfügen über eine eigene Rubrik zum Thema Generation 50+.

Bildquelle: Peter Fenge, pixelio.de

Männer: das schwächere Geschlecht

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Männer können nicht kochen? Männer ernähren sich ungesünder als Frauen? Männer gehen mit ihrem Körper schonungsloser um als Frauen? Alles Vorurteile? Weit gefehlt. Die meisten Männer kochen kaum, essen stattdessen lieber Fastfood und treiben Raubbau an ihrem Körper. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über die ungesunde Lebenswese vieler Männer.

Fastfood wie Döner, Pommes und Hamburger steht bei Männern häufig auf dem Speiseplan. Acht von zehn Männern ist kalorienbewusste Ernährung weitgehend egal, wie aus einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung, kurz GfK, hervorgeht. Demnach isst fast jeder dritte Mann mehrmals pro Woche Fastfood und jeder Vierte verzehrt häufig Fertiggerichte. Möglicherweise liegt die ungesunde Ernährung auch an der fehlenden Fähigkeit zur Eigenfürsorge: Knapp 40 Prozent der Befragten sagen der Umfrage zufolge, sie könnten überhaupt nicht kochen. An der repräsentativen GfK-Befragung nahmen den Angaben zufolge 1041 Männer teil.

Viele Männer überschätzen ihren Gesundheitszustand

Wie das „Manager-Magazin“ berichtet, halten vier von fünf Männern ihren Gesundheitszustand für „gut“ bis „ausgezeichnet“. Im April dieses Jahres stellte die Deutsche Angestelltenkrankenkasse, kurz DAK, ihren jährlichen Gesundheitsreport vor. In diesem stellte sich heraus: Männer überschätzen ihren Gesundheitszustand bei weitem. Zwar sind sie durchschnittlich einen Tag im Jahr weniger krank als Frauen, sie leben aber sehr viel riskanter und sterben etwa sechs Jahre früher.

Ungeschlagen auf Platz eins der Krankheiten bei Männern sind die Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Herzinfarkte sind bei Männern mittleren Alters die häufigste Todesursache. Direkt darauf folgen Lungenkrebs und alkoholbedingte Leberkrankheiten. Die Ursache sehen die Experten von der DAK darin, dass noch immer mehr Männer als Frauen rauchen und regelmäßiger sowie mehr trinken. Aber auch mit vermeintlichen Frauenkrankheiten wie Schlafstörungen sind mehr Männer in Behandlung als Frauen. Die Zahl der Männer mit Depressionen nimmt ebenfalls zu, weil Männer eher dazu neigen, Probleme zu verdrängen oder aggressiv reagieren, statt traurig-passiv zu werden.

Gesundheitszustand der Männer könnte besser sein

Als wären ungesunde Ernährung mit daraus resultierendem Übergewicht, zuviel Alkohol und Nikotin bei fehlender Bewegung nicht schon schlimm genug, sind Männer zudem auch noch richtiggehende Vorsorgemuffel. Sie gehen viel zu selten zum Arzt. Zur Krebsvorsorge geht gerade mal jeder Vierte und nur jeder Fünfte nimmt den kostenlosen zweijährlichen Gesundheitscheck wahr. DAK-Vorstandsvorsitzender Herbert Rebscher konstatiert gegenüber dem „Manager-Magazin“ hierzu: „Männer bringen lieber ihr Auto zum TÜV als sich selbst zur Vorsorge anzumelden.“ Für den aktuellen Gesundheitsreport wurden erstmals rund 1000 Männer zwischen 30 und 65 Jahren ausführlich zu ihrem Verhalten befragt.

Informieren Sie sich mit den imedo-Gesundheitsnews über den Gesundheitszustand der Männer: Männer leben ie so gesund wie Frauen, Muskelmänner haben ein längeres Leben.

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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