Tag Archiv | "Leukämie"

Durch Knochenmarkspende HIV besiegt

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Ein 42-jähriger Amerikaner hat wahrscheinlich seinen HIV-Virus besiegt. Er wäre weltweit der erste Mensch, bei dem es gelungen ist, seine HIV-Infektion zu heilen. Der Mann begab sich vor drei Jahren in die Charité, um seine Leukämie behandeln zu lassen. Eine Stammzellentransplantation half ihm zusätzlich im Kampf gegen HIV. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Es ist eine Sensation, die dem Team um Eckhard Thiel an der Charité Berlin gelungen ist. Vor drei Jahren begannen die Ärzte, einen 42-jährigen Amerikaner zu behandeln. Der Patient kam wegen einer Leukämie in die Charité. Eigentlich ist das für die Ärzte keine seltene Behandlung, doch dieser Patient hatte nicht nur Leukämie, sondern war auch HIV-positiv.

Mutation gesucht um HIV-Infektion zu bekämpfen

Wie bei allen Leukämie-Patienten haben die Ärzte einen Knochenmarkspender gesucht. „Wir haben Glück gehabt und 80 passende Spender gefunden“, sagt Eckhard Thiel, Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie der Charité Berlin. Durch die hohe Anzahl an Spendern, konnten die Mediziner noch einen Schritt weiter gehen. Eine bestimmte Mutation des Rezeptors CCR5 sorgt dafür, dass das HIV-Virus nicht in die Zelle eindringen kann. Etwa ein bis drei Prozent der europäischen Bevölkerung tragen diese Mutation in sich und sind somit vor der Übertragung geschützt.

Auf diese geringe Prozentzahl konzentrierten sich die Ärzte und untersuchten die möglichen 80 Spender. Beim 60. angelangt wurden sie fündig. Die gesuchte Mutation lag vor und der Patient bekam eine Knochenmarktransplantation. Den Spender habe man bereits mit der Hoffnung ausgewählt, dass nach der Transplantation seiner Stammzellen auch die HIV-Infektion verschwinden könnte, erklärt Gero Hütter, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Teams.

Kein HIV seit 20 Monaten

Da der Fall so einzigartig ist, können die Ärzte nicht absehen, ob das Virus nicht doch noch „zurückkehren“ könnte. Fest steht aber, dass Mediziner noch 20 Monate nach der Operation kein HIV mehr feststellen konnten. Nach der Transplantation stellten die Ärzte die mediamentöse Behandlung des Patienten zunächst ein, zu groß war die Gefahr, dass diese zu einer Abstoßungsreaktion führen könnten. Normalerweise führe die Absetzung der Medikamente innerhalb weniger Wochen zum Ausbruch von Aids. 20 Monate lang war dies nicht der Fall. Es sei zwar ein toller Erfolg und auch ein wichtiger Schritt für die HIV-Forschung, Hoffnung versprechen können und wollen die Ärzte aber nicht. Sie seien nach Aussagen des Prodekans für Forschung, Rudolf Tauber, zwar stolz auf die Ereignisse aber es seien viele Zufälle zusammengekommen. Der Fall wird vorerst ein Einzelfall bleiben. „Alles andere zu behaupten wäre unseriös und würde unnötig Hoffnung machen“, sagt Tauber.

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Bildquelle: Marcel Rolfes, pixelio.de

Komplettes Genom eines Krebspatienten entschlüsselt

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Vieles wird gegen den Krebs unternommen, doch was die Ursachen angeht, tappt die Forschung weitestgehend im Dunklen. Es ist allerdings gelungen, das Genom einer Krebspatientin komplett zu entschlüsseln. Dabei fanden die Forscher heraus, welche Gene vermutlich an der Erkrankung beteiligt sind. Eine Entschlüsselung weiterer Krebsgenome erscheint denkbar und könnte ein Durchbruch in der Krebsforschung sein. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Genom trägt vermutlich zu Krebsentstehung bei

US-Forscher haben zum ersten Mal das gesamte Erbgut einer Leukämiepatientin untersucht und neue Gene gefunden, die vermutlich an der Entwicklung der Krankheit beteiligt sind. Um genetische Veränderungen ausfindig machen zu können, die mit der Krankheit zusammenhängen, verglichen sie das Erbgut des Tumorgewebes mit dem von gesundem Gewebe. Dabei fanden sie zwei dieser sogenannten Mutationen, die Experten schon früher mit der akuten myeloischen Leukämie, der AML, in Zusammenhang gebracht hatten – eine Krebsart, die weiße Blutkörperchen befällt und an der auch die untersuchte Patientin litt. Acht weitere mutierte Gene scheinen ebenfalls an der Krankheitsentwicklung beteiligt zu sein. Die Untersuchungsergebnisse könnten bei der Entwicklung gezielter Behandlungsmethoden helfen. Die Forscher um Timothy Ley von der Washington Universität in St. Louis stellen ihre Ergebnisse im Fachmagazin „Nature“ vor.

Derartige Entschlüsselung auch bei anderen Krebsarten denkbar

Um die Wurzeln der AML zu identifizieren, bestimmten die Wissenschaftler die Abfolge der einzelnen Grundbausteine des Erbguts einer älteren Krebspatientin, die an dieser Krebsart gestorben war. Unterschiede im Erbgut der entarteten Zellen zu der DNA gesunder Körperzellen sollten Aufschluss darüber geben, welche Gene für die Erkrankung eine Rolle spielen. So konnten die Forscher zehn mutierte Gene ausfindig machen, wobei fast alle Tumorzellen neun dieser zehn Mutationen aufwiesen. Bei den meisten Krebsarten häufen sich die Veränderungen in der DNA im Lauf der Zeit an. Die einzelne Mutation, die die Forscher weniger häufig im Erbgut der Patientin fanden, ist dabei wahrscheinlich die, die sie als letztes erworben hatte.

In früheren Studien hatten Forscher nur bestimmte Variationen von DNA-Abschnitten untersucht, die für das Erkrankungsrisiko relevant sein könnten. Eine neue Technik, mit der Experten DNA schneller und kostengünstiger analysieren können, bot nun die Voraussetzung, um den genetischen Hintergrund von AML genauer zu erforschen. Bis jetzt habe noch niemand das komplette Genom eines Patienten sequenziert, um alle Mutationen, die für Erkrankung dieser Person einzigartig sind, zu bestimmen, erklärt Ley. Diese Vorgehensweise könnten Mediziner auch bei anderen Krebsarten eingesetzen.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über verschiedene Krebsarten, wie zum Beispiel Brustkrebs, Hautkrebs und Darmkrebs.

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Bildquelle: www.Foto-Fine-Art.de, pixelio.de

Trotz höherer Krebsraten: Strahlenschutz wird nicht verbessert

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Das Risiko an Leukämie zu erkranken ist im Umkreis eines Atomkraftwerks doppelt so hoch wie anderswo. Das Bundesumweltministerium wird die Strahlenschutz-Grenzwerte trotzdem nicht verschärfen. Die Ursachen für die Leukämie-Erkrankungen seien ungeklärt, deswegen bestehe kein Handlungsbedarf. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Das Bundesumweltministerium sieht trotz der im Dezember 2007 veröffentlichten sogenannten Leukämie-Studie im Umfeld von Atomreaktoren weiter keinen Anlass, die Strahlenschutz-Grenzwerte zu verschärfen. Die Strahlenexposition aus einem Atomkraftwerk könne die festgestellten Leukämie-Erkrankungen nicht erklären, teilte das Ministerium am Donnerstag in Berlin zur Begründung mit.

Strahlung kann bei Kindern Krebs verursachen

Zuvor hatte die Strahlenschutzkommission, kurz SSK, eine Bewertung der Studie „Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken“ vorgelegt. Dem Ministerium zufolge bestätigte die Kommission darin „die zentrale Aussage der Studie, dass es aufgrund von Statistiken im Umkreis um die Standorte von Atomkraftwerken ein erhöhtes Leukämierisiko für Kinder unter fünf Jahren gibt“. Das Risiko, an Krebs zu erkranken, sei im Umkreis von fünf Kilometern um die Standorte der Atommeiler erhöht. Eine wissenschaftlich nachvollziehbare Ursache für diese Beobachtung gebe es nach Auffassung der SSK jedoch nicht, weil die Strahlenexposition der AKW viel zu gering sei, um Leukämie auslösen zu können.

Die Ursachen für die Leukämie-Fälle sind weiter unklar

In der Studie hatte das Mainzer Kinderkrebsregister festgestellt, dass zwischen 1980 und 2003 für unter Fünfjährige in der Umgebung von Reaktoren das Leukämierisiko mehr als doppelt so hoch war wie im Bundesdurchschnitt. In absoluten Zahlen hatte es im Fünf-Kilometer-Umkreis von 16 deutschen Atomkraftwerken im untersuchten Zeitraum bei Kleinkindern 77 Krebsfälle, darunter 37 Leukämiefälle, gegeben, während es nach dem statistischen Durchschnitt nur 48 Krebsfälle, darunter 17 mit Leukämie, hätten sein dürfen.

Das Umweltministerium bedauerte am Donnerstag, dass die Ursachen der Leukämie-Erkrankungen weiterhin im Unklaren blieben. Auch die weltweiten Forschungsanstrengungen hätten hierzu bisher keine Erklärungsmuster geliefert. Daher gebe es „keine Alternative dazu, auf breiter Grundlage die Ursachenforschung zu verstärken“.

Soziale Kontakte schützen Kinder vor Leukämie. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: TiberiusK, pixelio.de

Soziale Kontakte bewahren Kinder vor Leukämie

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14 verschiedene Studien haben gezeigt, dass soziale Kontakte im Kindesalter vor lymphoblastischer Leukämie schützen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet über die innovativen Erkenntnisse in Sachen Leukämie-Prävention.

leukämieerkrankungen-kinderAuf der Fachtagung in London,  wurden kürzlich die neuesten Ergebnisse einer Berkeley-Untersuchung veröffentlicht. Die häufigste Krebsart bei Kindern zwischen zwei und fünf Jahren ist die lymphoblastische Leukämie. Die Ursachen zur Entstehung dieser Krebsart ist bisweilen nicht geklärt. Vermutet wird, dass es an einem genetischen Defekt, in Verbindung eines infektiösen Ereignisses liegt.

Studienergebnisse zur lymphoblastischen Leukämie bei Kindern

Forscher haben jedoch festgestellt, dass ein Schutz aufgebaut werden kann. In insgesamt 14 Studien wurden 6.108 leukämiekranke Kinder untersucht und 13.704 kontrolliert, mit dem Ergebnis, wenn Kinder einen häufigen Umgang mit Gleichaltrigen haben, dies vor der Leukämieerkrankung schützen kann. Vermutet wird, dass wenn ein Kind in der Schwangerschaft eine genetische Mutation erfährt und sich im kritischen Kindesalter eine Infektion einnistet, die Gefahr der Tumorerkrankung gegeben ist.

Schutz vor Leukämie: Immunsystem stärken durch frühkindliche Infektione

Infektionen in einem früheren Stadium stärken jedoch das Immunsystem und beugen so einer späteren Infektion mit einer Leukämieerkrankung vor. Gerade deshalb ist der Kontakt zu anderen Kindern sehr wichtig. Noch vor ein paar Jahrzehnten folgte der Austausch von Infekten in der Großfamilie, heute auf dem Spielplatz und in den Kinderkrippen, dies stärkt das Immunsystem.

Die 14 Studien besagen, dass wenn Kinder viel mit ihren Gefährten spielen, sie bis zu 30 Prozent weniger an Leukämie erkranken.

Leukämie-Patienten bietet die imedo-Gesundheitscommunity mit der Gruppe zum Thema Leukämie die Möglichkeit, Erfahrungen über Krankheit und Therapie auszutauschen.

Steht aufgrund von Leukämie eine Chemotherapie an, kann Fasten gesundheitsförderlich sein. Mit den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Forscher konnten das gesamte Genom einer Leukämiepatientin entschlüsseln. Über die Ergebnisse berichten die imedo-Gesundheitsnews.

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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