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Jedes fünfte Paar in Deutschland ist von einem unerfüllten Kinderwunsch betroffen

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Etwa 2 Millionen Paare leiden unter einer ungewollten Kinderlosigkeit. Somit ist bereits heute fast jedes fünfte Paar in Deutschland betroffen und die Zahl steigt. Folgen sind mögliche Beziehungsprobleme und eine ernsthafte psychische Belastung für die Betroffenen, informiert imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller. Das Infocenter Kinderwunsch des Gesundheitsportals www.imedo.de informiert ausführlich über das Thema und zeigt Behandlungsmöglichkeiten auf.

Empfinden der Weiblichkeit
Die Geburt eines Kindes gehört für viele Frauen zu ihrer Weiblichkeit. Das belegen Forenbeiträge in der imedo-Community: Also ich finde, dass das Kinderbekommen doch genauso zu einer Frau gehört wie der Busen oder die Vagina. Wenn ich mir vorstelle, keine Kinder zu bekommen, dann müsste ich psychisch erstmal damit klar kommen. Denn das gehört doch zu einer Frau, bringt eine Userin ihre Gefühle zum Ausdruck. Ein unerfüllter Kinderwunsch hat somit häufig psychosomatische Folgen bei Frauen, aber auch Männern.

Zahlen und Fakten zum unerfüllten Kinderwunsch
Mit zahlreichem Zahlen- und Faktenmaterial schafft das Infocenter Kinderwunsch einen Gesamtüberblick. Im Zusammenhang mit der niedrigen Geburtenrate in Deutschland und die damit verbundenen demographischen Auswirkungen zeigt www.imedo.de die gesellschaftspolitische Relevanz des Themas auf.

Tipps für den Alltag im Infocenter Kinderwunsch
Auch wenn in vielen Fällen eine Behandlung mit Tabletten zum Erfolg führt, ist diese nicht immer notwendig. Das Infocenter gibt zehn nützliche Tipps, die Paare im Alltag beachten sollten, um den Kinderwunsch vielleicht doch noch ohne eine Behandlung mit Medikamenten möglich zu machen. Diese Tipps umfassen die Bereiche: Ernährung, Alkohol, Sex und viele mehr.

Behandlungsmethoden bei unerfülltem Kinderwunsch
Sollte auch die Umstellung des Alltags nicht zur Erfüllung des Kinderwunsches führen, hilft bei vielen Betroffenen eine Behandlung. In 40 Prozent der Fälle leidet der Mann an der Ursache für die Kinderlosigkeit. In weiteren 20 Prozent sind beide Partner betroffen. Das imedo-Infocenter informiert über die Behandlung des Mannes. Es klärt über die Anwendungsmöglichkeiten und die Zusammensetzung von Medikamenten auf.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie im imedo-Infocenter Kinderwunsch unter http://www.imedo.de/infocenter/kinderwunsch#infocenter. Die Möglichkeit zum Gedankenaustausch bietet die imedo-Community unter http://www.imedo.de/group/overview/index/364-kinderwunsch-fruchtbarkeit.
Eine häufige Ursache für die Kinderlosigkeit bei Männern ist die Spermaqualität. Eine genaue Definition des Begriffes Sperma finden Sie im Medizinlexikon unter http://www.imedo.de/medizinlexikon/sperma.

Diskutieren Sie über diesen Artikel in der Gruppe “Gesundheitsnews” der imedo-Community.

Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, Sonja Gräber

Unerfüllter Kinderwunsch: Jedes fünfte Paar ist betroffen

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Die Verbreitung der Kinderlosigkeit kann nicht exakt bestimmt werden. Schätzungen zufolge betrifft der unerfüllte Kinderwunsch hierzulande jedes fünfte bis sechste Paar. In Mitteleuropa brauchen zehn Prozent aller Paare länger als zwei Jahre, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Für drei bis vier Prozent aller Paare wird sich der Traum vom eigenen Kind nie verwirklichen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, spricht man von Infertilität, wenn innerhalb von zwei Jahren bei regelmäßigem und ungeschütztem Verkehr keine Schwangerschaft eintritt. Die Ursachen sind zu 40 Prozent bei den Männern oder den Frauen zu finden. Bei 20 Prozent der Paare liegen die Ursachen auf beiden Seiten. Das Gesundheitsportal imedo.de hat Anfang Juni das Infocenter Unerfüllter Kinderwunsch online gestellt. Es bietet Informationen über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten, Tipps für den Alltag sowie Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen.

Einflussfaktoren der Fertilität

Es gibt einige Faktoren, die sich auf die Fertilität positiv oder auch negativ auswirken. Beispielsweise sollten Paare, die versuchen ein Kind zu zeugen, auf Zigaretten, Alkohol und Stress möglichst verzichten. Ebenso sind heiße Bäder oder Saunagänge zu meiden. Die Spermienqualität wird durch die Hitze negativ beeinflusst. Hilfreich hingegen sind Ausdauersportarten. Außerdem ist es hilfreich auf eine angemessene Ernährung zu achten. Sie sollte vitaminreich und ausgewogen sein.

Mehr zum Thema Kinderwunsch finden Sie im imedo-Infocenter.

Für weitere Hintergründe und zu Möglichkeiten einer künstlichen Befruchtung lesen Sie den Artikel „Ungewollt kinderlos“ auf den imedo-Gesundheitsnews. Die imedo-Gesundheitsnews informieren zudem über wenig ergiebige Nachhilfe für die Schwangerschaft.

Bildquelle: woti61, pixelio.de

Rund 13 Prozent der Frauen zwischen 50 und 75 sind kinderlos

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Bei den heute 50- bis 75-jährigen Frauen sind 13 Prozent kinderlos. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Haushaltsbefragung. Die Ergebnisse für Deutschland wurden nun vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Die Studie zeigt auch, inwiefern sich das Durchschnittsalter werdender Mütter verändert hat. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Kinderlosigkeit und Mutterglück in Deutschland

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gaben 87 Prozent der 50- bis 75-jährigen Frauen an, Kinder geboren zu haben. Entsprechend waren 13 Prozent der Frauen dieser Altersgruppe kinderlos geblieben. Das zeigen die vorläufigen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa, für die ersten drei Quartale des Jahres 2008. Bei Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren ist davon auszugehen, dass sie keine eigenen Kinder mehr bekommen werden.

In den neuen Ländern, ohne Berlin, ist der Anteil der Frauen, die Kinder auf die Welt gebracht haben, deutlich höher als im früheren Bundesgebiet, ebenfalls ohne Berlin. 92 Prozent der ostdeutschen und 86 Prozent der westdeutschen Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren hatten Kinder geboren.

Durchschnittsalter der werdenden Mütter ist angestiegen

Die Frage nach den geborenen Kindern wurde im Mikrozensus 2008 erstmals erhoben. Sie wird zukünftig regelmäßig im Abstand von vier Jahren allen Frauen im Alter von 15 bis 75 Jahren gestellt. Bisher standen der amtlichen Statistik zu diesem Thema nur Ergebnisse der 2006 durchgeführten Sondererhebung „Geburten in Deutschland“ zur Verfügung, an der sich etwa 12.500 Frauen im Alter von 16 bis 75 Jahren beteiligt hatten. Nach dieser Erhebung hat sich das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten zunächst verringert und ist dann angestiegen.

Die in den 1930er Jahren geborenen Frauen waren bei der Geburt ihres ersten Kindes im Durchschnitt etwa 25 Jahre alt gewesen. Die Anfang bis Mitte der 1940er Jahre geborenen Frauen bekamen ihr erstes Kind bereits mit durchschnittlich 23 Jahren. Diese Kinder gehörten zu den geburtenstarken Jahrgängen der 1960er Jahre. Bei den jüngeren Frauenjahrgängen stieg das Durchschnittsalter beim ersten Kind dann wieder an und verharrte bei den 1962 bis 1971 geborenen Müttern bei 26 Jahren.

Jedes fünfte Paar ist von unerfülltem Kinderwunsch betroffen. Die imedo-Gesundheitsnews vermitteln Wege zum Familienglück.

Bildquelle: Marc Tollas, pixelio.de

Nachhilfe in Sachen Schwangerschaft hilft kaum

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Mehr zum Thema Kinderwunsch finden Sie im imedo-Infocenter.Einige medizinische Verfahren, die ungewollt kinderlosen Paaren zu einem Baby verhelfen sollen, sind offenbar kaum wirkungsvoller als die Versuche solcher Paare, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Signifikante Unterschiede gibt es allerdings bei der Zufriedenheit mit den Methoden, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Wenn Paare sich ein Baby wünschen, sollte das normalerweise innerhalb eines Jahres klappen. Falls nicht, können Ärzte nachhelfen. Doch weder die Anregung der Eierstöcke noch die künstliche Befruchtung sind sehr erfolgreich. Das gilt besonders dann, wenn die Mediziner keinen Grund für den unerfüllten Kinderwunsch feststellen können. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Universität Aberdeen in einer Studie.

Studie zu Kinderwunsch und Schwangerschaft

In dieser Studie wurden 580 Frauen, die seit mehr als zwei Jahren vergeblich versucht hatten, schwanger zu werden, per Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt. Die Frauen der einen Gruppe wurden ermutigt, weiter zu versuchen, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Eine zweite Gruppe unterzog sich einer künstlichen Befruchtung ohne vorherige Stimulation der Eierstöcke. Eine dritte Gruppe der Frauen bekam den Wirkstoff Clomifen. Die Substanz in Tablettenform gehört seit langem zur Standardtherapie gegen Fruchtbarkeitsstörung von Frauen.

Clomifen für die Schwangerschaft

Clomifen ist ein Wirkstoff, der bei Unfruchtbarkeit eingesetzt wird und die Zahl der Eier erhöht, die zur Befruchtung freigesetzt werden. Er wird von Frauen eingenommen, die keinen regelmäßigen Eisprung haben sowie von Frauen, die trotz eines regelmäßigen Eisprungs aus unbekannten Gründen nicht schwanger werden. Clomifen ist ein ‘Antiöstrogen’ und führt im Hypothalamus zu einer vermehrten Ausschüttung von GnRH, dem Gonadotropin-Freisetzungshormon. Dies führt zu einem deutlichen Anstieg von FSH – dem follikelstimulierenden Hormon und damit zur Stimulation der Eizellreifung im Eierstock.
Der Vorteil dieses Medikaments ist zweifellos die einfache Gabe als Tablette, weshalb es in vielen gynäkologischen Arztpraxen das erste Mittel der Wahl darstellt. Allerdings kann es unter der Einnahme von Clomifen zur Reifung von einer oder auch von mehreren Eizellen kommen und damit verbunden gelegentlich zu Zwillings-, ganz selten zu Drillingsschwangerschaften.

Nachhilfe für die Schwangerschaft bringt wenig

Im Laufe der Studie wurden 101 Frauen schwanger und brachten ein gesundes Kind zur Welt: 17 Prozent aus der Gruppe ohne Nachhilfe, 14 Prozent mit Hilfe des stimulierenden Medikaments und 23 Prozent durch die künstliche Befruchtung. Die Forscher um Siladitya Bhattachary von der Universität Aberdeen äußerten, dass die Differenz viel höher hätte sein müssen, um eine der Methoden als überlegen bezeichnen zu können. Die Nebenwirkungsrate (unter anderem Übelkeit, Bauchschmerzen, Flatulenz, Kopfschmerzen, Hitzewallungen) war in der Medikamentengruppe am höchsten. Hier waren bis zu 20 Prozent der Frauen betroffen. Interessant fanden die Forscher, dass die Frauen in den Gruppen mit der aktiven Therapie insgesamt zufriedener waren als die Frauen ohne Therapie.

Mehr zum Thema Kinderwunsch finden Sie im imedo-Infocenter.

Für weitere Hintergründe und zu Möglichkeiten einer künstlichen Befruchtung lesen Sie den Artikel „Ungewollt kinderlos“ auf den imedo-Gesundheitsnews.

Jedes fünfte Paar ist von unerfülltem Kinderwunsch betroffen. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Bildquelle: Pariah083, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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