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Kakao: ein Heißgetränk für mathematische Fähigkeiten

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Gerade im Winter, wenn die Temperaturen in den Keller stürzen, sind heiße Getränke gefragt. Insbesondere die heiße Schokolade ist bei groß und klein beliebt. Kakao gilt jedoch als ungesund. Das Internet-Gesundheitsportal imedo hat gute Nachrichten für Freunde des Heißgetränks: Kakao ist weniger gesundheitsschädigend als gedacht.

Gesundheitsbewusste Verbraucher achten auf ihre Ernährungsweise und verzichten aus diesem Grund so gut es geht auf den Kakao. Die heiße Schokolade ist zuckerhaltig, beinhaltet darüber hinaus fettige Sahne und ist somit eine wahre Kalorienbombe. Dies entspricht der Wahrheit. Wer jedoch in Maßen von dem cremigen Milchprodukt nascht, könnte sogar von dem Konsum profitieren, behaupten Wissenschaftler. Wer sein Kakaogetränk mit fettarmer Milch, stark entöltem Kakao und Süßstoff zubereitet, erhält die schlanke Linie, erklärt Medizinjournalist Sven-David Müller.

Flavonol im Kakao
Kakao enthält sekundäre Pflanzenstoffe. Insbesondere Flavonoide, genauer die Epicatechine und die Procyanidine sind im Kakao in besonders großer Menge enthalten. Forscher haben nun herausgefunden, dass Kakaozubereitungen mit hochkonzentriertem Flavonolanteil die Reaktionsschnelligkeit des Gehirns und damit die mathematischen Fähigkeiten deutlich verbessern. Im Zuge einer Studie gaben die Wissenschaftler erwachsenen Männern Kakao mit unterschiedlichem Flavonolgehalt zu trinken, während eine Kontrollgruppe auf den Kakaoverzehr verzichten musste. Anschließend konfrontierten die Experten die drei Versuchsgruppen mit mathematischen Aufgaben. Das Ergebnis war eindeutig: Jene Probanden, die mit 1000 mg die höchste Konzentration an Flavonol über den Kakao aufgenommen hatten, lösten die Aufgaben am besten. Diejenigen Testpersonen, die 500 mg Flavonol verabreicht bekommen hatten, schnitten schlechter ab, allerdings besser als Studienteilnehmer, die gar keinen Kakao getrunken hatten und schnell ermüdeten.

Das einmalige Trinken des braunen Milchgetränks entfaltet jedoch nur vorübergehend seine Wirkung. Experten vermuten allerdings, dass der regelmäßige Kakaogenuss positive Auswirkungen auf das Altern des Gehirns haben könnte.

Kakao hält gesund
Kakao kann allerdings noch mehr: Experten konnten nachweisen, dass der regelmäßige Konsum geringer Mengen an heißer Schokolade der Bildung von Blutgerinnseln vorbeugen kann. Die tägliche Tasse Kakao kann somit das Herzinfarktrisiko deutlich absenken. Mehrere Studienergebnisse weisen zudem darauf hin, dass Personen mit hohem Kakaokonsum niedrigere Blutdruckwerte haben als Gleichaltrige, die den Kakao meiden. Einige Fachleute verweisen zudem auf den Mineralstoffgehalt und die Spurenelemente im Kakao. Eisen und Magnesium sind beispielsweise darin zu finden. Forscher der Universitäten Düsseldorf und Witten-Herdecke konnten ebenfalls die positive Wirkung des Kakaos dokumentieren: sie stellten fest, dass das Kakaotrinken, durch den Gehalt an Flavonoiden, die Durchblutung und die Reaktion der Haut auf UV-Strahlung, sowie die Hautstruktur positiv beeinflusst. Und sogar das Sexleben scheint sich durch das Trinken von Kakao verbessern zu lassen. Kakao fördert die Libido und hilft auf diese Weise, die sexuelle Unlust zu bekämpfen, behaupten Spezialisten.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über gesunde Schokolade und verraten, warum Schokolade schön macht.

Das imedo-Forum bietet Interessierten die Möglichkeiten, darüber zu diskutieren, warum Schokolade glücklich macht.

Auch der Wissensaustausch darüber, ob Schokolade gut für das Herz ist, ist durch das imedo-Forum möglich.

Redaktion: Andreas Köster und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquellen: pixelio.de, S. Hofschläger / pixelio.de, Michaela Schmidt-Meier

Der Grippe vorbeugen: 10 Tipps

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Im Winter sollte sich jeder Mensch mit der Grippevorbeugung beschäftigen, denn lang anhaltende Kälte schwächt das Immunsystem. Dieser Winter ist bisher besonders kalt und kommt mit sehr viel Schnee und Niederschlag. Warme Kleidung wie gefütterte Stiefel und Wintermäntel sind in vielen Geschäften nahezu ausverkauft, denn die Temperaturen bleiben dauerhaft tief. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de gibt zehn Tipps, mit deren Hilfe es gelingt, der Grippe zu entgehen.

Die Kälte der Wintermonate schwächt das Immunsystem, sodass der Körper schlechter gegen Krankheitserreger geschützt ist. Eine kurze Begegnung mit einem Erkrankten oder gar der Kontakt mit Gegenständen, die ein Infizierter berührt hat, können ausreichen, um sich mit der Grippe anzustecken – zumindest dann, wenn die Viren anschließend Gelegenheit bekommen, über die Schleimhäute in den Körper einzudringen.

Die Grippe, auch Influenzavirus genannt, ist eine Infektionskrankheit, die bis zu zwei Wochen anhält und sich in verschiedenen Symptomen äußert. Die Grippe beginnt sehr plötzlich und verursacht meist hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, das Anschwellen der Nasenschleimhaut, Husten und Übelkeit. Als „Grippe“ bezeichnet der Volksmund jedoch auch den grippalen Infekt, eine Virusinfektion, die harmloser, allerdings nicht weniger unangenehm ist. Glücklicherweise kann jeder das Risiko, an der Grippe zu erkranken, aktiv senken, indem er einige vorbeugende Maßnahmen beherzigt:

Impfung und Hygiene gegen Grippe
Die wohl wirksamste Methode, dem Influenzavirus vorzubeugen, ist die Impfung. Um tatsächlich vor der Grippe geschützt zu sein, muss die Grippeimpfung allerdings jährlich wiederholt werden, da Influenzaviren anpassungsfähig sind. Impfungen finden idealerweise in den Herbstmonaten, von September bis November, statt. Ein guter Grippeschutz sind zudem Hygienemaßnahmen. Der Kontakt mit infizierten Menschen ist zu umgehen. Zusätzlich empfiehlt sich das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände, um dem Grippeerreger vorzubeugen.

Mit Kräutertee und Inhalation der Grippe vorbeugen
Einige Heilpflanzen haben eine virushemmende und immunstärkende Wirkung. Naturheilkundler empfehlen das Inhalieren und das Trinken von Kräutertee. Färberhülse und Sonnenhut stärken die Abwehrkräfte. Efeu und Süßholz hingegen haben eine antibakterielle Wirkung.

Vitamin C, Sauna und Bewegung stärken das Immunsystem
Eine gesunde Ernährungsweise kann Krankheiten vorbeugen. Frisches Obst und Gemüse enthält Vitamin C, das die Immunabwehr des Körpers unterstützt. Zitrusfrüchte beinhalten besonders viel Vitamin C. Der tägliche Verzehr von Orangen beispielsweise hilft aus diesem Grund, der Grippe vorzubeugen. Auch Paprika enthält große Mengen an Vitamin C. Weitere Maßnahmen, um das Immunsystem auf Trab zu halten und auf diese Weise der Grippe zu entgehen, sind Bewegung an frischer Luft und Saunagänge.

Doppelter Grippeschutz: warme Kleidung
Kälte schwächt das Immunsystem, weshalb es empfehlenswert ist, sich bei niedrigen Temperaturen warm anzuziehen. Langärmlige Oberteile, lange Hosen und Schals schirmen den Körper ab, was gleichzeitig das Risiko einer Tröpfcheninfektion senkt. Warme Kleidung schützt somit in doppelter Hinsicht vor der Grippe.

Indirekter Grippeschutz
Eine Impfung gegen Pneumokokken kann indirekt ebenfalls gegen Grippe wirken: Der Influenzavirus zieht häufig Sekundärinfektionen wie eine Lungenentzündung nach sich, die durch Pneumokokken ausgelöst werden.

Wie Sie die Grippe mit Einläufen und ätherischen Ölen bekämpfen können, erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Experten empfehlen die Grippeimpfung für Säuglinge und Kleinkinder und fordern die Grippeimpfung für Schwangere ab dem vierten Monat.

Redaktion: Svea Hagen und Andreas Köster
Bildquelle: pixelio.de, Sigrid Rossmann

Heiße Tipps für kalte Tage

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Die Redaktion des Gesundheitsportals imedo.de hat die besten Informationen und Tipps zusammengestellt, die helfen, der Kälte zu trotzen. Schon jetzt gab es in Deutschland neun Kältetote und für das bevorstehende Wochenende sind Schneestürme angesagt, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller.

Ganz Deutschland friert bei eisigen Temperaturen, Wind und Schnee. Die Straßen sind vereist und glatt, Autos springen nicht an und die Bahn lässt lange auf sich warten. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern, denn der Winter läuft gerade erst zur Höchstform auf. Meteorologen erwarten am Wochenende chaotische Zustände, hervorgerufen durch das Tief „Daisy“, das vom Mittelmeer her nach Deutschland zieht. Bis zu 50 Zentimeter Neuschnee erwarten besonders den Süden und Osten Deutschlands, außerdem böiger Wind bis hin zu Schneesturm.

Warum friert der Mensch?
Frieren gehört, ebenso wie die Angst, zu den Überlebensfunktionen des Menschen. Wenn der Mensch friert, ziehen sich seine Blutgefäße zusammen, um Wärmeverlust zu vermeiden. Die Muskeln beginnen zu zittern, um Wärme zu produzieren und „Gänsehaut“ bildet sich. Als der Mensch noch ein dichtes Fell hatte, diente diese „Gänsehaut“ dem Aufrichten des Fells zur Abwehr der Kälte. Da der Mensch heute kein solches Fell mehr hat, muss er sich auf andere Weise gegen eisige Temperaturen schützen. Dass Frauen schneller frieren als Männer liegt am dünneren Unterhautfettgewebe der Frauen. Außerdem besteht bei Männern ein deutlich höherer Anteil der Körpermasse aus Muskeln, die Wärme produzieren.

Warme Suppen und scharfes Essen, aber kein Alkohol
Im Winter sehnt sich der Mensch nach Wärme, von außen und von innen. Warme Speisen wie Suppen und Eintöpfe sind die besten Gerichte für diese Jahreszeit. Wer es gerne etwas scharf mag, kann das Essen mit Chili, Ingwer oder Curry verfeinern. Scharfe Gewürze fördern die Durchblutung  und „heizen“ dadurch von innen. Auf das Rauchen und auf Alkohol sollten Gesundheitsbewusste besonders jetzt verzichten: beides führt dazu, dass sich die Blutgefäße erweitern. Dadurch wird die Kälte weniger stark wahrgenommen, während der Körper aber gleichzeitig mehr Wärme abgibt. Gleiches gilt auch für das Trinken von Glühwein: es heizt eben nicht von innen, sondern kühlt den Körper sogar ab.

Pflege und Schutz der Haut
Da im Winter die Luftfeuchtigkeit gering ist, trocknet die Haut schneller aus. Es kann zu spröder Haut und schmerzhaften Rissen kommen. Deshalb ist es wichtig, die Körperteile, die der Kälte am stärksten ausgesetzt sind, vor allem das Gesicht und die Hände, regelmäßig mit fetthaltigen Cremes einzureiben. Pflegemittel mit Vitamin E und Aloe Vera geben der Haut verlorene Feuchtigkeit zurück und schützen vor weiterem Austrocknen. Besonders schnell trocknen die Lippen aus. Spezielle Fettstifte schaffen hier die beste Abhilfe. Die Lippen mit der Zunge zu befeuchten hingegen bewirkt nur das Gegenteil: sie werden noch spröder.

Die richtige Kleidung
Besonders wichtig, um gegen jedes Wetter gewappnet zu sein, ist die geeignete Kleidung. Wer nicht frieren will, sollte sich warme Pullover, dicke Socken, eine wetterfeste Jacke, Handschuhe und Mütze anziehen. Am besten nach dem „Zwiebelprinzip“, also in mehreren Schichten. Besonders wärmend ist Kleidung aus Wolle und Kaschmir. Eine Mütze hilft besonders gegen das Frieren, denn über den Kopf geht ein großer Teil der Wärme des Körpers verloren.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, wrw

Weitere Artikel zu Gesundheitsthemen finden Sie auf den Seiten der imedo-Gesundheitsnews.
Erfahrungsaustausch mit anderen Usern der imedo-Community, ein Medizinlexikon, die imedo-Arztsuche und das Video “Heiße Tipps für kalte Tage” finden Sie auf imedo.de.

Wärmegefühl statt Frostbeulen: Kleine Tipps gegen Kälte

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Schnee, Frost und Kälte klopfen jedes Jahr erneut an die Türen. Die Jahreszeit, die die Heizkosten der Haushalte in die Höhe treibt, bricht bald wieder an und sie bringt kalte Füße und Hände mit. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de vermittelt kleine Tricks für den Alltag, die helfen sich vor der Kälte zu schützen.

Alle Jahre wieder pfeift ein eisiger Wind durch alle Ritzen, die Sonne macht sich rar und das nass-kalte Wetter scheint einem bis in die Knochen zu kriechen. Wer nicht von Haus aus mit einem dicken Fell ausgestattet ist, sollte sich noch vor dem eigentlichen Winteranfang ein paar wärmende Strategien zurechtlegen.

„Frieren ist ein natürlicher Überlebensmechanismus. Bei Kälteeinwirkung von außen zieht der Körper die verbleibende Wärme in seine Mitte ab, um die lebenswichtigen Organe zu schützen“, erklärt Karin Hertzer, Autorin des Ratgebers „Nie wieder frieren!“. In weniger wichtigen Körperteilen wie Händen, Füßen und der Nase würden in diesem Moment die Blutgefäße zusammengezogen, um nicht unnötig Energie zu verschwenden.

Frauen frieren schneller

„Jeder Mensch friert, aber die Wahrnehmung der Temperatur ist unterschiedlich“, sagt Hertzer. Frauen frören meist schneller als Männer, da ihre Haut dünner sei und die Wärme darüber rascher verloren gehe. „Zudem haben Frauen weniger Muskeln, die ihnen dabei helfen könnten, Wärme zu produzieren und Wärme zu speichern“, erläutert sie. Aber auch viele Männer hätten bei unwirtlichen Temperaturen mit schlotternden Knien zu kämpfen.

Gewürze gegen die Kälte

Allen, die von der Kälte geplagt werden, rät Hertzer zu einem Rundum-Programm gegen das Frieren. „Am besten setzt man gleich an mehreren Stellen an. Von innen kann man sich beispielsweise sehr gut mit scharfen Gewürzen aufheizen“, sagt sie. Eine Prise Chili, Ingwer, Rosmarin, Thymian oder Zimt im Essen sorge dafür, dass die Durchblutung angeregt werde und der Körper einen Hitzeschub erhalte: „Aus ein paar frischen Ingwerscheiben kann man sich auch einen wärmenden, anregenden Tee brühen.“

Wolle und Kaschmir für wohlige Wärme

Damit die wohlige Wärme aus dem Magen nicht gleich wieder verloren geht, sollte man seinen Körper rundherum gut einpacken. „Materialien wie Wolle, Kaschmir und moderne High-Tech-Gewebe halten sehr gut warm“, sagt Hertzer. Über ein feines Wollunterhemd könne man sogar eine leichte Bluse anziehen. Der Körper sei trotzdem warm eingepackt. Einen ähnlich weitreichenden Effekt hätten Pulswärmer: „Sind die Handgelenke warm, dann friert auch der Rest des Körpers nicht so schnell.“

Bewegung erzeugt Wärme

Wer schnell fröstelt sollte sich nicht mit einer Kuscheldecke aufs Sofa zurückziehen. „Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und sorgt so dafür, dass wärmendes Blut in alle Körperregionen gepumpt wird. Am besten baut man so viel Aktivität wie möglich in den Alltag ein“, rät Hertzer. Treppen steigen, eine Bushaltestelle früher aussteigen, Walken, Joggen oder Wandern könnten die Körpertemperatur für einige Zeit erhöhen.

Besonders Menschen, die den ganzen Tag in einer relativ steifen Position am Schreibtisch ausharren, empfiehlt Hertzer kleine Bewegungstouren zwischendurch. Schon der Gang in die Küche könne ein wärmendes Kribbeln in den Füßen erzeugen. „Außerdem sollte man darauf achten, dass der Arbeitsplatz selbst keine Kälte abstrahlt. Schreibtischplatten aus Glas und Tastaturen aus Metall sind vielleicht schick, aber sie sorgen dafür, dass die Hände ganz schnell auskühlen“, sagt Hertzer. Ein stoffbezogenes Mousepad helfe zusätzlich gegen kalte Hände.

Entspannung gegen das Frieren

Neben Aktivität hilft aber auch Entspannung gegen das Frieren. „In verkrampften Muskeln kann das Blut nicht gut fließen und der Körper kühlt aus“, erklärt Hertzer. Entspannungsmethoden wie Yoga, Qi Gong oder Autogenes Training könnten daher dazu beitragen, den Körper aufzuwärmen.

Auch wenn Frieren ganz abscheulich ist – man sollte es mit Humor nehmen: „Lachen bringt den ganzen Körper in Bewegung und hilft ihm dabei, Wärme zu produzieren“, sagt Hertzer. Außerdem lenke die gute Laune ein bisschen von Gänsehaut und klappernden Zähnen ab.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Winterprobleme. Erfahren Sie beispielsweise mehr über die Magen-Darm-Grippe und den Winterblues.

Bildquelle: Maja Dumat, pixelio.de; Gabi Schoenemann, pixelio.de

Tipps und Tricks für den Sport in der kalten Jahreszeit

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Auf Dächern und Wiesen glitzert der Raureif und beim Ausatmen schweben kleine Dunstwölkchen gen Himmel. Das Gesicht prickelt vor Kälte, aber die Muskeln sind in Hochform und pumpen mit jedem Schritt Wärme in alle Körperregionen. Sport im Freien ist für viele Leute auch im Winter eine Wohltat. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de weist daraf hin, dass es dabei jedoch einiges zu beachten gibt.

Weder trübes Wetter noch eisige Temperaturen halten echte Sportler vom Joggen, Radfahren oder Langlaufen ab. Eine Erkältung müssen sie trotzdem nicht befürchten. „Mit moderatem Ausdauertraining stärkt man sogar das Immunsystem, das gerade in der kalten Jahreszeit besonders viel zu tun hat. Außerdem geht man davon aus, dass Bewegung im Tageslicht einen positiven Einfluss auf die Stimmung hat und dem gefürchteten Wintertief vorbeugt“, sagt Professor Andreas Nieß vom Universitätsklinikum Tübingen.

Sport bei Kälte sei wesentlich ungefährlicher als oft befürchtet. „Durch die Bewegung generieren die Muskeln selbst Wärme, und wenn man nicht gerade Extremsportarten im Gebirge oder im kalten Wasser macht, kann sich der Körper selbst bei langen Ausdauerbelastungen ausreichend aufheizen“, sagt der Sportmediziner. Allerdings müssten Wintersportler einige Regeln beachten, um vom Joggen im Schnee nicht doch eine triefende Nase und Halsschmerzen mitzubringen.

Bei Kälte nicht stehen bleiben, besser langsamer weiter bewegen

Längere Verschnaufpausen sollte man sich bei Eiseskälte beispielsweise verkneifen. „Sobald man aufhört, die Muskeln zu bewegen, kühlen sie sehr schnell aus. Am besten verlangsamt man das Tempo, wenn überhaupt, nur wenige Minuten und bleibt dabei durch Gehen oder Gymnastik in Bewegung“, sagt Nieß. Außerdem sollte man bei der Planung der Strecke die eigene Fitness realistisch einschätzen und dadurch vermeiden, dass man vor Erschöpfung bewegungsunfähig wird. „Gerade Anfänger sollten hier aufpassen und sich nicht zu viel zumuten.“ Wichtig sei zudem eine angemessene Kleidung, die den Schweiß nach außen transportiert und den Körper warm hält.

Wind kann Sportlern im Winter zusetzten

Kritisch wird es allerdings, wenn sich zu der Kälte auch noch ein eisiger Wind gesellt. „Durch kalte Böen sinkt die auf den Körper einwirkende Temperatur wesentlich – das bezeichnet man als den ‘wind chill’-Effekt“, erläutert Nieß. Vor allem Geschwindigkeitssportlern wie Radfahrern oder Inlineskatern kann dieser Umstand zum Verhängnis werden. Sie sollten sich daher besonders gut auf die verschärften Witterungsbedingungen einstellen.

Vor Schmerzen beim Einatmen kalter Luft hilft ausgiebiges Aufwärmen vor dem Sport

Manche Leute verspüren beim Einatmen eiskalter Luft Schmerzen in den Bronchien. „Normalerweise wird die Luft in den oberen Atemwegen angewärmt. Unter Belastung atmet man aber schneller und meistens auch durch den Mund ein und aus, wodurch die kältere Luft in die unteren Regionen der Lunge gelangt und dort zu einer Auskühlung und Austrocknung der Bronchialschleimhaut führt“, erklärt Nieß das Phänomen. Dies sei vor allem für Menschen mit einer Neigung zu asthmatischen Beschwerden problematisch.

Wer beim Sport regelmäßig solche Schmerzen verspürt, sollte sich von einem Lungenarzt untersuchen lassen. Außerdem könne es helfen, sich vor dem Sport langsam und ausgiebig aufzuwärmen. „Während des Aufwärmprozesses können sich die Bronchien schrittweise an die kalte Luft gewöhnen“, sagt der Mediziner. Zudem sollten anfällige Sportler sich beim Laufen möglichst auf die Nasenatmung konzentrieren, weil der Körper die Luft dadurch effektiver anwärme. Dies sei allerdings nur bei niedrigen Belastungsintensitäten möglich.

Auch bei Kälte gilt beim Sport: viel trinken

Ein weiteres mögliches Problem ist die Flüssigkeitsaufnahme. „Wenn es kalt ist, verspürt man oft weniger Durst und trinkt zu wenig. Bei Kälte ist die Luftfeuchtigkeit allerdings oft besonders niedrig, und mit jedem Ausatmen verliert der Körper wichtige Flüssigkeit“, gibt Nieß zu bedenken. Wintersportler sollten daher ihre Trinkgewohnheiten unbedingt im Auge behalten. „Gerade wenn man mehrstündige Langlauftouren unternimmt, sollte man unbedingt ein Getränk dabeihaben“, sagt Nieß. Außerdem sei es ratsam, bei längeren Belastungen kohlenhydratreiche Snacks zu sich zu nehmen, um einer frühzeitigen Ermüdung vorzubeugen.

Wer am Ende der Runde erhitzt und verschwitzt sein Ziel erreicht, sollte sich so schnell wie möglich nach drinnen begeben. „Dauern die Dehnübungen im Freien mehr als fünf bis zehn Minuten an, friert man schnell und riskiert eine Erkältung“, sagt Nieß. Stretching im Wohnzimmer ist daher die bessere Alternative. Außerdem sollte man am besten sofort die nassen Klamotten ausziehen und sich mit einer Dusche aufwärmen.

Die imedo-Gesundheitsnews unterstützen Sie mit kleinen Tipps gegen die Kälte.

Bildquelle: Rainer Sturm, pixelio.de

Zahnschäden als Ursache für Kälteempfindlichkeit

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Ein kühles Eis ist nicht für jeden ein Genuss. Manchen Leuten fährt ein fieser Schmerz in die Zähne, wenn sie mit diesen etwas Kaltes berühren. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt Betroffene, denn meist ist daran ein Zahnschaden schuld.

„Kälteempfindlichkeit ist oft ein Zeichen dafür, dass der Schmelz eines Zahns beschädigt ist und das darunter liegende Dentin frei liegt“, sagt Sabine Köhler, Vorsitzende des Medizinischen Beratungsdienstes der Zahnärzte, kurz MDZ. Das Dentin eines Zahns sei von vielen kleinen Kanälen durchzogen, die mit dem Zahnnerv verbunden sind. „Normalerweise sind diese Kanäle von außen durch den Zahnschmelz geschützt. Ist dieser jedoch nicht mehr intakt, können äußere Reize wie beispielsweise Kälte, Zucker oder Säure die Kanäle berühren und so Schmerzen auslösen“, erklärt Köhler.

Zähneknirschen schädigt Zahnschmelz

Der Zahnschmelz kann durch verschiedene Umstände in Mitleidenschaft gezogen werden. „Zähneknirschen kann beispielsweise dazu führen, dass die harte Schicht übermäßig abgerieben wird. Außerdem können durch den starken Druck beim Knirschen oder Pressen Spannungen im Zahn entstehen, die Risse im Zahnschmelz verursachen“, sagt die Aachener Zahnmedizinerin. Vor allem Karies greife die robuste Schutzhülle an.

Zahnpasta für empfindliche Zähne hilft

Bei leichten Beschädigungen des Zahnschmelzes können spezielle Zahnpasten für empfindliche Zähne Abhilfe schaffen. „Diese Pasten verschließen die Dentinkanälchen wieder, so dass sie von außen nicht mehr angegriffen werden können“, sagt Köhler. Bei schwereren Schäden könne ein Zahnarzt die Kanäle durch eine Behandlung mit Fluorid verschließen oder tiefere Kerben mit Füllmaterial kitten.

Vorübergehende Kälteempfindlichkeit der Zähne

Manchmal handelt es sich bei der Kälteempfindlichkeit aber auch nur um ein vorübergehendes Phänomen. „Kommt der Zahn in Kontakt mit stark säurehaltigen Substanzen, kann das Dentin vorübergehend demineralisiert und damit durchlässiger werden. Durch den Speichel im Mund wird dieser Zustand jedoch nach ein paar Stunden rückgängig gemacht“, sagt Köhler. Diese kurzzeitige und prinzipiell unbedenkliche Empfindlichkeit könne beispielsweise durch den Verzehr von Rhabarber und Zitrusfrüchten oder auch durch chemische Bleichmittel hervorgerufen werden.

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Bildquelle: bretagne_32, pixelio.de

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