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Gefährliche Grippe oder einfache Erkältung?

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In diesem Herbst nehmen die Fälle von Husten, Schnupfen und Fieber in Deutschland wie jedes Jahr deutlich zu. Verursacher sind verschiedene Viren und je nach Virusart handelt es sich dabei um eine einfache Erkältung oder um eine Grippe. Im ersten Fall sind harmlose Erkältungsviren die Verursacher, im zweiten Fall sind es die gefährlichen Grippeviren der Influenza-Gruppe. Das Problem: Eine Influenza-Grippe kann zu Beginn ähnliche Beschwerden verursachen wie eine harmlose Erkältung und ist dann schwer davon zu unterscheiden. Dr. med. Michael Prang* erklärt im Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de die Unterschiede und gibt hilfreiche Tipps, um die Erkältung möglichst rasch auszukurieren.

Grippe ist ein schwere Erkrankung
Die harmlose Erkältung verursacht oft Husten, Schnupfen, Heiserkeit und mitunter Fieber. Meist ist spätestens nach einer Woche alles wieder ausgestanden. Influenza-Grippe-Erkrankungen zeigen zwar ähnliche Beschwerden, diese sind jedoch wesentlich stärker. Dazu kommen oft noch Frösteln sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Ein Erkälteter fühlt sich nur gesundheitlich angeschlagen, ein Grippekranker dagegen schwer krank und körperlich völlig erschöpft.

Grippe-Schutz-Impfung schützt nicht vor Erkältungen
Zwar ist auch die Influenza-Grippe in der Regel nach rund einer Woche überstanden. Senioren, Menschen mit chronischer Bronchitis und starke Raucher erholen sich allerdings oft nicht so schnell. Zudem können bei ihnen gefährliche Komplikation wie eine Lungenentzündung auftreten. Schon bei einem Verdacht auf eine Influenza-Grippe sollte man deshalb nicht mit einem Arztbesuch zögern. Denn anders als eine Erkältung sollte der Verlauf einer Grippe und die eventuelle Gabe von Medikamenten ärztlich überwacht werden. Die Grippeschutzimpfung – der beste Termin hierfür ist der Herbst – sorgt zwar für einen Schutz gegen die Influenza-Grippe, trotzdem kann diese Impfung Erkältungen nicht verhindern.

Die 7 besten Tipps gegen Erkältung


1. Es kribbelt und brennt in der Nase: Im Anfangsstadium lassen sich die Viren noch aufhalten oder zumindest die Erkältungsdauer abkürzen. Ziehen Sie sich warm an, lüften Sie häufig Ihre Wohnung, trinken Sie viel Wasser oder Tee. Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung können jetzt ebenfalls sinnvoll sein.
2. Es treten zusätzlich Halsschmerzen auf: Die Erkältungsviren breiten sich auf der Rachenschleimhaut aus. Jetzt helfen Lutschtabletten oder Gurgeln mit Salbei oder Myrrhe-Tinktur. Tragen Sie tagsüber und nachts ein Halstuch.
3. Sie fühlen sich zunehmend krank: Die Erkältungsviren vermehren sich stark. Sie sollten nicht mehr arbeiten und viel schlafen. So kann sich Ihr Immunsystem darauf konzentrieren, die Erkältungsviren zu bekämpfen.
4. Die Nase ist verstopft: Damit Sie keine Nasennebenhöhlenentzündung bekommen, sollten Sie das zäh gewordene Sekret mit schleimlösenden Mitteln verflüssigen. Bewährt haben sich pflanzliche Präparate wie Myrtol, Pfefferminz-, Eukalyptus-, Anis- oder Thymian-Öl zum Inhalieren.
5. Sie bekommen trockenen Husten: Die Erkältungsviren haben die Bronchien erreicht, der trockene Husten ist die Reaktion des Körpers darauf. Um den Husten zu unterdrücken können Sie auf pflanzliche Präparate aus Spitzwegerich, Sonnentau, Eibischwurzel, Isländisch Moos oder Huflattich zurückgreifen.
6. Sie bekommen Fieber: Ihr Körper fährt jetzt seine beste Verteidigungsstrategie gegen die Erkältungsviren auf: die Erhöhung der Körpertemperatur. Unterdrücken Sie deshalb Ihr Fieber nicht gleich. Wird Ihnen das Hitzegefühl zu unangenehm, dann helfen Wadenwickel oder Fieber senkende Medikamente.
7. Sie bekommen Kopf- und Gliederschmerzen: Die Erkältungsviren haben sich extrem stark vermehrt. Linderung verschaffen Ihnen Einreibungen mit ätherischen Ölen (Pfefferminzöl) oder Arnikatinktur. Auch die Fieber senkende Medikamente können Ihre Schmerzen abmildern. Gehen Sie gegebenenfalls zum Arzt!

Weitere Hausmittel gegen Erkältung.

Lesen Sie weiter in den imedo-Gesundheitsnews: „Kefir stärkt die Abwehrkräfte und schützt vor Krankheiten“

Erwachsene erkranken in Deutschland zwei bis drei mal im Jahr an einem grippalen Infekt. Das Infocenter „Grippaler Infekt“ bietet umfassende Informationen zum Themengebiet Erkältungskrankheiten.

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*Der Mediziner Dr. Michael Prang wirkte langjährig als “Morning Doc” im SAT.1 Frühstücksfernsehen und ist als Medizinjournalist und Gesundheitspublizist tätig. Er arbeitet mit Men’s Health, Zeit.de, Publik, SAT.1, ZDF, Best Life, Krankenkassen und diversen Tageszeitungen zusammen. Er hat verschiedene Gesundheitsratgeber veröffentlicht und ist Moderator der weltweit ersten medizinischen Videocasts für eine junge Zielgruppe.

Volkskrankheit Nummer eins: Erkältung



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Die Erkältung gehört zu den häufigsten Virus-Infektionen beim Menschen überhaupt. Umgangssprachlich wird der grippale Infekt, der eine durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit ist, als Erkältung oder Erkältungskrankheit beschrieben. Bei der Erkältung kommt es zu Halsschmerzen (mit Heiserkeit), Husten, Schnupfen, Rachenentzündung, Angina (Mandelentzündung) und Halsentzündung. Aber nicht bei jedem Menschen sind die Beschwerden gleich stark ausgeprägt. Fast alle Erkältete haben aber Schnupfen, Halsentzündung, Rachenentzündung und Halsschmerzen. Vorbeugen ist besser als heilen ist die Devise bei der Erkältung (grippaler Infekt). Die Erkältung darf nicht mit der schweren Grippe (Influenza) verwechselt werden, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Erkältung (grippaler Infekt) ist die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland. Aber auch an der schweren Grippe, die der Arzt als Influenza bezeichnet, erkranken viele Menschen. Die medizinischen Fachgesellschaften empfehlen Risikogruppen wie beispielsweise Diabetikern eine Grippe-Schutzimpfung, um der schweren Grippe vorzubeugen. Erwachsene erkranken in Deutschland durchschnittlich zwei oder drei mal im Jahr an einem grippalen Infekt. Bei Kleinkindern kann es zu 13 grippalen Infekten im Jahr kommen. Kleinkinder bekommen insgesamt am häufigsten eine Erkältung.

Erkältung und schwere Grippe (Influenza) werden durch Viren ausgelöst

Zur Unterscheidung von den Erkältungskrankheiten, der Erkältung und dem grippalen Infekt, bezeichnen Virologen und Mediziner die Influenza auch als echte Grippe, schwere Grippe oder Virusgrippe. Die Virusgrippe ist wie die Erkältung eine Viruskrankheit. Sie wird durch Viren aus der Gattung der Influenzaviren (Influenzavirus A oder Influenzavirus B) ausgelöst. Umgangssprachlich wird der grippale Infekt aber häufig fälschlich als Grippe bezeichnet. Dabei handelt es sich beim grippalen Infekt (Erkältung) um eine andere Virusinfektion, die in der Regel deutlich harmloser verläuft. Trotzdem ist der grippale Infekt ein Ärgernis, dem die Menschen vorbeugen möchten oder zumindest die Ausprägung verringern möchten.

Mythos entzaubert: Die Erkältung hat nichts mit Kälte zu tun

Die Bezeichnung Erkältung, die in der Regel umgangssprachlich für die grippalen Infekte verwendet wird, ist nicht schlüssig, denn allein durch Kälte kommt es nicht zum grippalen Infekt. Kälte allein kann keine Erkältung hervorrufen. Früher wurde die Erkältung oft auch als Katarrh bezeichnet.

Prävention der Erkältung: Mehr Zink, Probiotika und Vitamine

Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass auch die Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Vitalstoffen einen bedeutenden Einfluss auf die Abwehrkräfte hat. Bei einer optimalen Vitalstoffversorgung kann der Körper die Erkältungsviren besser abwehren. Es ist sinnvoll, im Herbst, Winter und Frühjahr das Immunsystem besonders aufzubauen, um sich vor der Erkältung zu schützen. Unter Vitamin D Mangel kommt es nicht nur häufiger zur Osteoporose, sondern auch zu einer mangelhaften Infektabwehr gegenüber Erkältungsviren. Die Vitamin D Versorgung kann durch eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten, den Verzehr von mit Vitamin D angereicherten Produkten sowie ausreichende Sonneneinstrahlung erreicht werden. Der menschliche Körper ist in der Lage, unter der Einstrahlung von Sonnenlicht auf die Haut Vitamin D selbst herzustellen. 

Vitamin D, Probiotika und Zink schützen besser vor der Erkältung als Vitamin C. Eine optimale Vitamin D Versorgung vermindert die Gefahr, einen grippalen Infekt zu erleiden. Die Studien zur Stärkung der Abwehrkräfte durch Vitamin C (Askorbinsäure) sind weit weniger eindeutig. Es gibt nur wenige Studien, die beweisen, dass Vitamin C vor Erkältungskrankheiten schützen kann. Demgegenüber hat die optimale Versorgung mit Zink eine präventive Wirkung und kann effektiv vor der Erkältung schützen. Gleiches gilt auch für Probiotika. Trotzdem ist es sinnvoll, auf eine optimale Vitamin C Zufuhr zu achten, da dieses wasserlösliche Vitamin lebenswichtig ist und für viele Prozesse im menschlichen Organismus erforderlich ist.

Zink ist ein Immunbooster

Das Spurenelement Zink ist nicht nur in der Lage, die Blutzuckerregulation bei Diabetikern zu verbessern, Entzündungen zu vermindern und die Leber in ihrer Entgiftungsfunktion zu unterstützen. Zink hat auch eine entscheidende Funktion in der Infektabwehr. Wer keine Erkältung bekommen möchte, sollte auf eine optimale Zinkzufuhr achten. Mit der Ernährung lässt sich zwar ausreichend Zink aufnehmen, aber für die Steigerung der Abwehrkräfte benötigt der Organismus einfach mehr. Daher ist es sinnvoll, in den Erkältungszeiten in Herbst, Winter und Frühjahr täglich 10 bis 15 Milligramm Zink in Form von Präparaten einzunehmen. Zinkpräparate sind freiverkäuflich in Apotheken erhältlich. Eine besonders hohe Bioverfügbarkeit weist die Verbindung Zinkhistidin auf. Aber auch andere organische Zinkverbindungen wie Zinkorotat oder Zinkglukonat tragen entscheidend zur Optimierung der Zinkversorgung bei.

Probiotika als Schutzschild der Abwehrkräfte

Die Darmflora ist eine der wichtigsten Säulen der menschlichen Abwehrkraft. Wer nicht krank werden möchte, sollte auf eine gesunde Darmflora achten. Die Darmflora besteht aus Milliarden von Bakterien. Rund 75 Prozent der Abwehrkraft stecken sozusagen in der Darmflora. Um die Darmflora zum Schutzschild gegenüber Infektionen zu machen, ist es erforderlich, täglich probiotisch wirksame Mikroorganismen aufzunehmen. Probiotisch heißen Bakterien und andere Mikroorganismen, die die Darmflora positiv beeinflussen. Nur wenn Probiotika täglich in ausreichender Menge zugeführt werden, können sie sich im Dickdarm ansiedeln und die Abwehrkräfte steigern. Aber Probiotika müssen nicht nur täglich zugeführt werden: Es ist auch erforderlich, ihnen ausreichend Nahrung zuzuführen. Probiotika leben von Ballaststoffen. Oligofruktose (Inulin) ist ein optimales Substrat für Probiotika. Probiotika-förderliche Ballaststoffe werden als Prebiotika (Präbiotika) bezeichnet. Es gibt Präparate, die Probiotika und Präbiotika enthalten. Die Kombination aus Probiotika und Präbiotika bezeichnen Ernährungsexperten als Synbiotika. Ideale probiotische Produkte sind kalorienarm, zuckerfrei und fettarm oder fettfrei. Diese Anforderungen erfüllen beispielsweise frisches Sauerkraut, fettarmer Kefir, Brottrunk, fettarmer Naturjoghurt, fettarmer probiotischer Joghurt oder probiotische Präparate aus der Apotheke.

Die sechs besten Tipps zur Stärkung der Abwehrkräfte

  • Gesunde ausgewogene Ernährungsweise
  • Täglich fünf Portionen Gemüse und Frischobst (mindestens 750 Gramm)
  • Ausreichende Zinkzufuhr und in Infektionszeiten die Einnahme von Zinkkapseln
  • Ausreichende Vitamin D Zufuhr und regelmäßiger Aufenthalt im Freien bei Sonneneinstrahlung zur Förderung der Vitamin D Synthese
  • Täglich Konsum von fettarmen und zuckerfreien Probiotika (Brottrunk, Kefir oder Probiotika-Präparate aus der Apotheke)
  • Ausreichende Ballaststoffzufuhr (beispielsweise Oligofruktose)

Cystus – eine infektblockende Pflanze gegen Erkältung

Wer noch mehr gegen die jährliche Erkältungsgefahr tun möchte, findet dazu Informationen im neuen Infocenter auf www.imedo.de: Der Infektblocker Cystus 052 wirkt rein physikalisch-chemisch durch Interaktion mit den Erkältungsviren. Die Inhaltsstoffe „verkleistern“ die Viren so, dass sie nicht mehr in die Zellen eindringen können.

Erwachsene erkranken in Deutschland durchschnittlich zwei bis drei mal im Jahr an einem grippalen Infekt. Informieren Sie sich umfassend in dem Infocenter „Grippaler Infekt“.

Detaillierte medizinische Informationen zu sämtlichen Arten von Grippe finden Sie auch im imedo-Medizinlexikon, das kostenlos abrufbar ist.

Lesen Sie mehr zu Hausmitteln gegen Grippe in den imedo-Gesundheitsnews: „Kefir stärkt die Abwehrkräfte und schützt vor Krankheiten“.

Weltweite Alarmbereitschaft: Schweinegrippe breitet sich weiter aus

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In Mexiko sind bis gestern bereits 103 Menschen an der Schweinegrippe gestorben und auch in den USA wurde der Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Angst, das Virus könnte sich nun auch in Deutschland ausbreiten, ist groß. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de ruft dazu auf, nicht in Panik zu verfallen.

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Jörg Hacker, hält es für denkbar, dass der Schweinegrippe-Erreger A/H1N1 bis nach Deutschland kommt. “Das ist durchaus möglich. Das Virus scheint über alle Eigenschaften zu verfügen, um sich weltweit auszubreiten”, sagte Hacker der in Hannover erscheinenden “Neuen Presse” (Montagausgabe). Allerdings warnte der Experte davor, “in Panik zu verfallen”. Zwar könne die in Mexiko ausgebrochene Schweinegrippe eine “weltweite Epidemie” auslösen. “Ob es aber tatsächlich dazu kommt, kann derzeit noch nicht gesagt werden”, sagte Hacker.

Opfer der Schweinegrippe

In Mexiko seien zwar mehr als 100 Patienten an der Schweinegrippe verstorben. “Dagegen ist der Verlauf bei den in den USA aufgetretenen Fällen milder. Nicht wenige Erkrankte in den USA sind mittlerweile wieder gesund”, sagte Hacker. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts versicherte: “Wir sind gut vorbereitet. Es gibt Pläne für den Fall der Fälle.” So liege ein Nationaler Pandemieplan von Bund und Ländern vor, auf dessen Grundlage angemessen auf einen Sprung der Schweinegrippe von Mexiko nach Deutschland reagiert werden könne.

Schweinegrippe ist gefährlicher als der normale Grippe-Virus

Das Schweinevirus äußert sich zu Beginn mit den gleich Symptomen wie eine normales Grippe-Virus: hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Husten, allgemeine Schwäche, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

“Es ist noch nicht klar, ob die herkömmliche Grippe-Impfung gegen diesen Erreger hilft. Aber die gute Nachricht ist: Nach allen Informationen, die uns vorliegen, helfen Arzneimittel, mit der auch die normale saisonale Grippe behandelt wird”, sagte Hacker.

Der Virenexperte Stefan Schubert hat vor dem neuen Schweinegrippe-Virus gewarnt. “Die Ansteckungsgefahr ist kaum größer als bei einer normalen Grippe – aber die Tödlichkeit kann weitaus höher sein. Das ist das Gefährliche”, sagte der Leiter der Infektions- und Tropenmedizin an der Uniklinik Leipzig der “Leipziger Volkszeitung” (Montagausgabe). Hinzu komme, dass es noch keinen Impfstoff gegen den Erreger-Subtyp gebe. “Die Arbeiten daran werden rasch beginnen, aber sicherlich noch einige Monate dauern”, so Schubert. Der Impfstoff werde erst in einigen Monaten zur Verfügung stehen. Das Gute sei jedoch, dass sich eine pandemische Ausbreitung auch nicht in wenigen Tagen vollziehe.

Bevölkerung muss ruhig bleiben

Zur Entstehung des neuen Virus sagte Schubert: “Es ist seit Jahren bekannt, dass eine Pandemie mit einem neuen Subtyp auftreten könnte, insbesondere durch die sogenannte Vogelgrippe.” Es sei ein natürlicher Ablauf, dass sich Viren anpassen und nach einigen Jahrzehnten neue Subtypen bilden, besonders bei der echten Grippe.

Zugleich warnte der Virenexperte vor Panik: “Die Bevölkerung muss besonnen reagieren.” Durch Tourismus und Flugverkehr könne es zwar schon bald erste Fälle auch in Europa geben. “Doch wir und die anderen Kliniken sind vorgewarnt und vorbereitet. Auf alle Fälle existiert seit Jahren ein Grippe-Pandemieplan.” Es gebe Netzwerke von Schwerpunktpraxen, die die Ausbreitung überwachen. Sobald erste Fälle in Deutschland aufträten, würden Informationen zu Verhaltensweisen gegeben, so Schubert.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten weitere Information zum Thema Schweinegrippe.

Grippeimpfung bei Säuglingen und Kleinkindern empfohlen

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Die Grippesaison hat begonnen. Viele Menschen sind bereits adurch die Influenza-Viren erkrankt. Angesichts des hohen Risikos für Säuglinge und Kleinkinder, raten Experten des Robert-Koch-Instituts und das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de zu einer Impfung gegen das Virus. Die Kosten werden meistens von der Krankenkasse übernommen.

Angesichts des derzeit grassierenden Grippevirus empfehlen Ärzte das Impfen von Säuglingen und Kleinkindern. Der häufig gefundene Influenza A-Virus H3N2/Brisbane könne auch kleine Kinder gefährden, sagte Ursel Lindlbauer-Eisenach, Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut (RKI) in München. In Australien seien während einer 2007 ausgelösten Epidemie sechs Kinder an den Folgen der Erkrankung gestorben. „Insofern sollten sich nicht nur ältere Menschen und chronisch Kranke schützen – auch bei Kleinkindern und Säuglingen muss eine Infektion verhindert werden“, betonte die Medizinerin.

Grippewelle früher ausgebrochen als erwartet

Lindlbauer-Eisenach riet auch Verwandten kleiner Kinder zur Vorsicht. „Vor allem in Familien, in denen ältere Personen und Kinder gemeinsam leben, sollten sich die Großeltern unbedingt gegen Grippe impfen lassen, um die Kinder nicht anzustecken“, riet die Expertin. Die Stiko empfiehlt die jährliche Impfung aller Menschen ab 60 Jahren, sowie chronisch Kranker. DieKosten für diese Impfungen übernehmen die Krankenkassen. Anderen Altersgruppen empfahl Lindlbauer-Eisenach, bei ihrer Kasse nachzufragen.

Die Grippewelle ist in dieser Saison früher ausgebrochen als in den vergangenen Jahren. Die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am RKI registrierte in den zwei Wochen um den Jahreswechsel herum, einen deutlichen Anstieg und ein stark erhöhtes Niveau bei den akuten Atemwegserkrankungen. Betroffen waren besonders die westlichen und nördlichen Bundesländer. In 62 von 94 untersuchten Proben konnten Wissenschaftler Influenzaviren nachweisen.

Es ist wichtig, den den Grippeschutz auch in der Schwangerschaft wahrzunehmen. Die imedo-Gesundheitsnes informieren.

Experten fordern: die Grippeimpfung für Schwangere ab dem vierten Monat

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Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de rät Schwangeren, sich ab dem vierten Monat gegen Grippe impfen zu lassen. Eine Infektion mit Influenza-Viren sollte während der Schwangerschaft dringend vermieden werden, da häufig Komplikationen auftreten. Das Neugeborene kann sogar nach der Geburt noch von der Schutzimpfung profitieren. Schwar-weiß Bild einer Schwangeren. Ab dem vierten Monat sollten sich Schwangere gegen Grippe impfen lassen.

Ab dem vierten Monat können sich Schwangere bedenkenlos gegen Grippe impfen lassen. “Eine Impfung gegen Influenza-Viren ist werdenden Müttern sogar zu empfehlen, weil sie ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben”, gibt der niedergelassene Hannoveraner Gynäkologe Dr. med. Christian Albring, Vorsitzender des Berufsverbands der Frauenärzte, zu bedenken. Darüber hinaus seien schwangere Frauen im Falle einer Infektion zusätzlichen Gefahren ausgesetzt, weil bei ihnen häufiger Komplikationen wie Lungenentzündungen aufträten. “Nach Ablauf der 14. Schwangerschaftswoche sollte deshalb eine Schutzimpfung routinemäßig vorgenommen werden”, sagt der Frauenarzt.

Die Grippeimpfung in der Schwangerschaft birgt keine Gefahren

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft werde eine Impfung dagegen in der Regel vermieden, weil in dieser Phase die körperliche Entwicklung des Kindes noch im Gange sei, erklärt Albring: “Allgemein bestehen für Mutter und Kind aber keine Gefahren, weil bei der Impfung nur abgetötete Erreger verabreicht werden”. Das Neugeborene könne nach der Geburt sogar von der Impfung profitieren, weil sich der Schutz in den ersten Monaten auch auf das Kind übertrage.

Schwangere, die an einer Erkältungskrankheit leiden, sollten allerdings laut Albring mit der Impfung warten, bis die Krankheit auskuriert ist. Die Kosten für den Impfschutz übernähmen die Krankenkassen. Im Gegensatz zu meist harmlosen Erkältungserkrankungen wie dem grippalen Infekt, handelt es sich bei der “echten” Influenza um eine oft lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Zu ihren Symptomen gehören unter anderem Husten, hohes Fieber, Gliederschmerzen sowie Hals-, Kopf- und Bauchschmerzen.

Die imedo-Gesundheitsnews verraten zudem: Auch Säuglinge und Kleinkinder sollten gegen Grippe geimpft werden.

EInen geeigneten Mediziner, welcher Ihnen über vorbeugende Maßnahmen gerne Auskunft geben und die Schutzimpfung durchführen wird, finden Sie mit Hilfe der imedo-Arztsuche.

Grippeimpfung: Viele Eltern verzichten bei ihren Kindern auf den Impfschutz

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Gerade für kleine Kinder ab dem ersten Lebensjahr wird eine Grippeimpfung von Kinderärzten dringend empfohlen. Dennoch lassen zu wenig Eltern ihren Nachwuchs gegen die Influenza-Viren impfen. Für die Kinder kann das schlimme Folgen haben. Eine Fertigspritze mit dem Impfwirkstoff Mutagrip gegen Influenza-Viren, wird injiziert. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de rät zu einer Schutzimpfung.

Kinderärzte empfehlen Grippeimpfung für Kinder

Eltern lassen ihre Kinder noch immer viel zu selten gegen Grippe impfen. Besonders zwischen dem ersten und dem sechsten Lebensjahr sei eine Impfung gegen Influenza-Viren in vielen Fällen jedoch dringend zu empfehlen, rät der Hamburger Kinderarzt Hans-Ulrich Neumann. Selbst unter besonders gefährdeten Kindern mit Risikofaktoren wie Lungenerkrankungen, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Krankheiten sei laut Studien nur etwa ein Drittel durch eine Impfung geschützt.

Besonders bei Kindern im Vorschulalter können sich laut Neumann bei einer Ansteckung mit dem Influenza-Virus gefährliche Komplikationen entwickeln. Dazu gehörten Lungenentzündungen, hohes Fieber, Krampfanfälle und bakterielle Infektionen. „Kinder unter sechs Jahren sollten deshalb großzügig geimpft werden“, empfiehlt der Kinderarzt. Prinzipiell wird eine Impfung ab dem ersten vollendeten Lebensjahr empfohlen, in Sonderfällen ist sie bereits ab dem siebten Monat möglich. Die Kosten trägt in der Regel die Krankenkasse.

Grippeschutz: Impfschutz jährlich auffrischen

Der Impfschutz müsse jedes Jahr erneuert werden, betont Neumann. Am besten sollten Eltern mit ihren Kindern jährlich zu Beginn des Herbstes zum Arzt gehen, da in dieser Zeit üblicherweise die jeweils aktuellen Impfstoffe eintreffen.

Im Gegensatz zu meist harmlosen Erkältungskrankheiten wie dem grippalen Infekt handelt, es sich bei der „echten“ Grippe um eine oft lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Zu ihren Symptomen gehören unter anderem Husten, hohes Fieber, Gliederschmerzen sowie Hals-, Kopf- und Bauchschmerzen.

Bereits in den ersten Monaten, sollten Kinder geimpft werden. Die imedo-Gesudheitsnews informieren: Grippeimpfung bei Säuglingen und Kleinkindern empfohlen.

Bildquelle: Isabell Richter, pixelio.de

Grippe: schon jetzt impfen lassen

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Vielerorts verwöhnen uns immer noch wärmende Sonnenstrahlen. Da denken nur die wenigsten Menschen an die Grippeimpfung. Wer allerdings glaubt, dass einen die Grippe nur in der kalten Jahreszeit im Januar oder Februar erwischen kann, liegt falsch. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de rät, rechtzeitig für einen optimalen Impfschutz zu sorgen.

Im vergangenen Jahr mussten laut Robert-Koch-Institut etwa 2,7 Millionen Menschen wegen einer Influenza-Erkrankung zum Arzt, bei 14.000 Menschen war sogar ein stationärer Aufenthalt notwendig. Alarmierend: In jeder Grippesaison sterben zwischen 7000 und 8000 Menschen an den Folgen einer Influenza. Neun von zehn Todesfälle treten bei Menschen ab 65 Jahren auf.

Ständig neue Grippeviren

Da sich Grippeviren ständig verändern, muss auch die Zusammensetzung der Grippeimpfstoffe jedes Jahr geändert und die Impfung jährlich erneuert werden. Für die Zusammensetzung der Impfstoffe gibt die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, in jedem Frühjahr die drei Virusstämme bekannt, die gerade am häufigsten zirkulieren. Für einen optimalen Impfschutz muss der aktuelle Grippeimpfstoff möglichst genau die jeweils in der kommenden Grippesaison zirkulierenden Virusstämme enthalten.

Immer wieder zirkulieren Viren, die für das menschliche Abwehrsystem neu sind. Und: Einer dieser Stämme, Influenza A, kurz H3N2, führt in der Regel zu schweren Erkrankungen. Wer sich in diesem Herbst nicht gegen Influenza impfen lässt, steht den angreifenden Viren nahezu unvorbereitet gegenüber und könnte bei einer Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit erkranken, so Peter Wutzler vom Institut für Virologie und Antivirale Therapie der Universität Jena.

Kosten für Grippeimpfung werden bei gefährdeten Personen übernommen

Experten raten, die infektarme Zeit des Spätsommers für die Grippeimpfung zu nutzen. Bedenken sollte man, dass der Körper in der Regel zwischen sieben und 14 Tagen benötigt, um einen vollständigen Impfschutz aufzubauen. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung vor allem für Personen, die ein erhöhtes Ansteckungsrisiko aufweisen. Also Kleinkinder, chronisch kranke Menschen und solche über 60 Jahre und Menschen mit erhöhter Infektionsgefahr im Beruf wie Ärzte, Krankenschwestern, Arzthelferinnen, Kindergärtnerinnen.

Die Impfung schützt zu 70 bis 80 Prozent vor echten Grippeviren. Einem grippalen Infekt kann die Impfung nicht vorbeugen, da dieser nicht durch die Viren bedingt wird. Die Krankenkasse trägt die Kosten der Impfung für die besonders gefährdeten Personengruppen. In einigen Fällen werden die Kosten vom Arbeitgeber gezahlt. Die Kosten betragen ansonsten circa 25 Euro.

Experten empfehlen auch Säuglinge und Kleinkinder gegen die Grippe impfen zu lassen und auch Schwangere sollten ab dem vierten Monat eine Grippeimpfung bekommen. Auch zu diesen Themen finden Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews Informationen.

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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