Tag Archiv | "Immunsystem"

„Positiv zusammen leben – Aber sicher!“

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Das ist das Motto des Weltaidstags. Die Kampagne des Gesundheitsministeriums und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, sowie der Deutschen Aids Hilfe und Stiftung gibt es seit 1988, als der Welt-Aids-Tag erstmals von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufen wurde.
Sie soll für mehr Aufklärung und Verständnis sorgen, für Solidarität und Toleranz. Viele fragen sich jedoch:

Ist Aufklärung noch nötig?
Das Wissen um dieses Thema scheint schon sehr verbreitet. Aber es gibt, wie eine selbst betroffene Botschafterin der Kampagne berichtet, noch viele Lücken: Es herrschen weiterhin diffuse Übertragungs- und Ansteckungsängste durch unzureichende Information! Auf der anderen Seite hat Aids durch die guten Behandlungsmöglichkeiten bei Vielen seinen Schrecken verloren, was zur Nachlässigkeit bei der Verhütung führt. Also ja: das Thema HIV und Aids sollte weiterhin angesprochen werden und die Fragen um Übertragung, Behandlung und die Krankheit an sich beantwortet werden.

HIV oder Aids?
Der Begriff Aids ist die Abkürzung des englischen Wortes für „erworbenes Immundefektsyndrom“ und umschließt eine bestimmte Gruppe von Symptomen einer Infektion. Diese Infektion erfolgt durch das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) und schwächt das Immunsystem. Kurz nach der Aufnahme dieses Erregers beginnt die erste akute Phase der HIV- Infektion. In diesen vier bis sechs Wochen kann sich zum Beispiel – aber nicht zwangsläufig – die Infektion durch Fieber, Gewichtsverlust und Kraftlosigkeit, sowie Kopfschmerzen und Ausschlag ausdrücken. Danach folgt eine sehr lange, meist neun bis elf Jahre dauernde, Inkubationszeit, die ohne jegliche Symptome von Statten geht. Wer HIV-infiziert ist, ist also noch nicht gleich Aids-krank!
Nun kann es zum Aids Related Complex – kurz ACR-Phase- kommen, bei der die Symptome der akuten Phase dauerhaft auftreten.
Schließlich kann es zum Ausbruch einer „aids-definierende Erkrankung“ kommen. Dies sind verschiedenste opportunistische, also sich die Schwäche des Immunsystems zu Nutze machende, Infektionen und Tumore. Sie sind für HIV-Positive lebensbedrohlich, weil der Organismus nicht mehr wehren kann.

Übertragung und Verbreitung
Das Virus wird durch Blut und Körperflüssigkeiten, wie Sperma, Muttermilch, Cerebrospinalflüssigkeit, oder Vaginalsekret und zumeist über frische Wunden an Schleimhäuten übertragen. So eben bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder Drogenkonsum mit kontaminierten Nadeln und Kanüle. Nach einem solchen Vorfall kann jedoch innerhalb von 2 Stunden durch eine postexpositionelle Prophylaxe einer Infektion entgegen gewirkt werden.
Tränen, Schweiß, Speichel und Urin reichen jedoch nicht für eine Ansteckung! Die Übertragung von einer Mutter auf Kind beträgt etwa 10 – 30 %. Bei Wissen um die Krankheit sinkt das Risiko jedoch durch Medikamente und Kaiserschnitt auf nur 2%. Insgesamt hat die Krankheit nach Schätzungen weltweit bereits 25 Millionen Tote gefordert und weitere 34 Millionen leiden noch unter der Krankheit. Glücklicherweise verringert sich die Zahl der Neuinfektionen seit 1996 durch vermehrte Aufklärung stetig. In Deutschland allerdings ist sie in letzten Jahren wieder gestiegen, durch die schon erwähnte Nachlässigkeit der Verhütung, zum Beispiel in der Schwulenszene.

Leben mit HIV/Aids
Die 73.000 Menschen HIV-infizierten in Deutschland profitieren von der guten Therapier- und Behandelbarkeit. Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, aber ein relativ geregeltes Leben ist durch die Vielzahl an erfolgreichen Medikamenten gut möglich. Eine frühe und konsequente Einnahme selbiger führt sogar zu einer nahezu normalen Lebenserwartung, geht allerdings teilweise mit beträchtlichen Nebenwirkungen einher. Viel belastender ist neben den körperlichen Auswirkungen meist vor allem die Angst vor Ausschluss und Stigmatisierung besonders bei jungen Leuten.

Was kann ich tun?
Die meisten sind ja nicht direkt selbst betroffen, trotzdem ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Denn das ist der Schlüssel im Kampf gegen Diskriminierung HIV-Positiver und gleichzeitig das Fundament für nachhaltige Prävention! Es gibt viele Möglichkeiten sich gegen die Krankheit zu engagieren: Man kann „Schleife zeigen“ bei facebook (zum Beispiel durch diese Seite: www.welt-aids-tag.de) oder natürlich Spenden und ehrenamtliche Aktionen unterstützen. Wenn Sie Zeit spenden möchten, können Sie beispielsweise am Sonntag, den 3.12.2011 die Aktion „Rote Schleifen für Berlin“ unterstützen. Dabei können Sie einen Tag vorher in der Berliner Aidshilfe Spendendosen und Schleifen bekommen. Am Sonntag können Sie diese dann in einem selbstgewählten Gebiet verteilen und Spenden sammeln.
Auf der Webseite des Welt-Aids-Tages e. V. können Sie Kontaktdaten und weitere Informationen finden! Einige HIV-Betroffene wie zum Beispiel Zübeyde erzählen, wie sie ihr Leben als Freund, Partner, Mutter oder Vater, usw. meistern. Neben all dem ist es das Wichtigste, dass wir Betroffenen in unserem Umfeld mit Respekt und Offenheit begegnen und sie nicht ausgrenzen. Und natürlich, dass sich jeder einzelne selbst vor der Krankheit schützt!

Über imedo.de
imedo – Gesundheit, meine Sache! Das Gesundheitsportal www.imedo.de ermöglicht es, sich rund um die Themen Gesundheit, Krankheit und Therapien zu informieren. imedo bietet eine große Gesundheitscommunity zum Austausch mit Gleichgesinnten. Das Medizinlexikon und zahlreiche spezialisierte Webseiten, wie Operationauge.de oder Hilfe-bei-burnout.de, bieten Fachinformationen für Patienten und Gesundheitsinteressierten. imedo ist eine umfassende Arztsuche mit nutzerfreundlichen Filtermöglichkeiten und persönlichen Arztempfehlungen. Mit diesem breiten Serviceangebot fördert imedo, dass Patienten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, den passenden Arzt finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen können.

Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews

Die Rote Schleife

Die roten Schleifen kann man sich übrigens auf der welt-aids-tag.de-Webseite runterladen.

Der Grippe vorbeugen: 10 Tipps

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Im Winter sollte sich jeder Mensch mit der Grippevorbeugung beschäftigen, denn lang anhaltende Kälte schwächt das Immunsystem. Dieser Winter ist bisher besonders kalt und kommt mit sehr viel Schnee und Niederschlag. Warme Kleidung wie gefütterte Stiefel und Wintermäntel sind in vielen Geschäften nahezu ausverkauft, denn die Temperaturen bleiben dauerhaft tief. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de gibt zehn Tipps, mit deren Hilfe es gelingt, der Grippe zu entgehen.

Die Kälte der Wintermonate schwächt das Immunsystem, sodass der Körper schlechter gegen Krankheitserreger geschützt ist. Eine kurze Begegnung mit einem Erkrankten oder gar der Kontakt mit Gegenständen, die ein Infizierter berührt hat, können ausreichen, um sich mit der Grippe anzustecken – zumindest dann, wenn die Viren anschließend Gelegenheit bekommen, über die Schleimhäute in den Körper einzudringen.

Die Grippe, auch Influenzavirus genannt, ist eine Infektionskrankheit, die bis zu zwei Wochen anhält und sich in verschiedenen Symptomen äußert. Die Grippe beginnt sehr plötzlich und verursacht meist hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, das Anschwellen der Nasenschleimhaut, Husten und Übelkeit. Als „Grippe“ bezeichnet der Volksmund jedoch auch den grippalen Infekt, eine Virusinfektion, die harmloser, allerdings nicht weniger unangenehm ist. Glücklicherweise kann jeder das Risiko, an der Grippe zu erkranken, aktiv senken, indem er einige vorbeugende Maßnahmen beherzigt:

Impfung und Hygiene gegen Grippe
Die wohl wirksamste Methode, dem Influenzavirus vorzubeugen, ist die Impfung. Um tatsächlich vor der Grippe geschützt zu sein, muss die Grippeimpfung allerdings jährlich wiederholt werden, da Influenzaviren anpassungsfähig sind. Impfungen finden idealerweise in den Herbstmonaten, von September bis November, statt. Ein guter Grippeschutz sind zudem Hygienemaßnahmen. Der Kontakt mit infizierten Menschen ist zu umgehen. Zusätzlich empfiehlt sich das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände, um dem Grippeerreger vorzubeugen.

Mit Kräutertee und Inhalation der Grippe vorbeugen
Einige Heilpflanzen haben eine virushemmende und immunstärkende Wirkung. Naturheilkundler empfehlen das Inhalieren und das Trinken von Kräutertee. Färberhülse und Sonnenhut stärken die Abwehrkräfte. Efeu und Süßholz hingegen haben eine antibakterielle Wirkung.

Vitamin C, Sauna und Bewegung stärken das Immunsystem
Eine gesunde Ernährungsweise kann Krankheiten vorbeugen. Frisches Obst und Gemüse enthält Vitamin C, das die Immunabwehr des Körpers unterstützt. Zitrusfrüchte beinhalten besonders viel Vitamin C. Der tägliche Verzehr von Orangen beispielsweise hilft aus diesem Grund, der Grippe vorzubeugen. Auch Paprika enthält große Mengen an Vitamin C. Weitere Maßnahmen, um das Immunsystem auf Trab zu halten und auf diese Weise der Grippe zu entgehen, sind Bewegung an frischer Luft und Saunagänge.

Doppelter Grippeschutz: warme Kleidung
Kälte schwächt das Immunsystem, weshalb es empfehlenswert ist, sich bei niedrigen Temperaturen warm anzuziehen. Langärmlige Oberteile, lange Hosen und Schals schirmen den Körper ab, was gleichzeitig das Risiko einer Tröpfcheninfektion senkt. Warme Kleidung schützt somit in doppelter Hinsicht vor der Grippe.

Indirekter Grippeschutz
Eine Impfung gegen Pneumokokken kann indirekt ebenfalls gegen Grippe wirken: Der Influenzavirus zieht häufig Sekundärinfektionen wie eine Lungenentzündung nach sich, die durch Pneumokokken ausgelöst werden.

Wie Sie die Grippe mit Einläufen und ätherischen Ölen bekämpfen können, erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Experten empfehlen die Grippeimpfung für Säuglinge und Kleinkinder und fordern die Grippeimpfung für Schwangere ab dem vierten Monat.

Redaktion: Svea Hagen und Andreas Köster
Bildquelle: pixelio.de, Sigrid Rossmann

Geschäft mit dem Vitamingewissen

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Sportmediziner, Allergologen, Allgemeinmediziner, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum Expertenteam des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Wöchentlich berichten die Experten darüber, was Anfänger beim Sport beachten sollten, wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Sommer kommen und wie Reisende im Urlaub gesund bleiben. In dieser Woche klärt Dr. med. Michael Prang* aus Hamburg über den Vitamin-C-Bedarf und über Vitamin-C-Infusionen auf.

„Stärken Sie Ihr Immunsystem mit Vitamin-C-Infusionen!“ Diese Aufforderung an das Vitamingewissen habe ich vor Kurzem im Schaufenster einer Apotheke gesehen. Ein seltenes, gar einmaliges und deshalb besonderes Angebot? Nein, meine Recherche ergab, dass Vitamin-C-Infusionen von zahlreichen Apothekern, Heilpraktikern und einigen Ärzten angeboten werden. Und das nicht nur im erkältungsträchtigen Winter, sondern das ganze Jahr über. Die Infusionen müssen die Patienten natürlich selbst bezahlen, da es sich dabei nicht um eine Leistung der Krankenkasse handelt. Meist ist laut Anbieter gleich eine ganze Serie von Infusionen erforderlich.

Vitamin-C-Hochdosistherapien
Dass unser Immunsystem Vitamin C braucht, um optimal arbeiten zu können, weiß jeder Grundschüler; der Tagesbedarf liegt bei 50 bis 100 Milligramm. Eine Orange enthält, je nach Größe und Qualität, etwa 30 bis 70 Milligramm Vitamin C. Eine Infusion dauert etwa 30 Minuten und enthält rund 7,5 Gramm Vitamin C – das entspricht bis zu 250 Orangen oder 150-mal den Tagesbedarf!

Eine Vitamin-C-Infusion würde also zunächst bedeuten, dem Körper zu geben, was er dringend benötigt – jedoch in absurden Mengen. Mitunter preisen Anbieter die Vitamin-C-Infusionen deshalb als Hochdosistherapie an, die Erkältungen vermeiden oder zumindest abschwächen soll. In manchen Fällen wird die Therapie sogar zum Wundermittel gekrönt, das wahlweise bei Rheuma, Krebs, Neurodermitis, Durchblutungsstörungen, Allergien, Infektneigung und verschiedenen anderen Erkrankungen helfen soll.

Wenn es auch auf den ersten Blick plausibel klingen mag, dem Körper reichlich von dem zu geben, was er so dringend braucht: Die Vitamin-C-Hochdosistherapie per Infusion oder in Form von Kapseln oder Brausetabletten ist in den allermeisten Fällen medizinisch nicht gerechtfertigt. Denn bereits bei einer Aufnahme von 100 Milligramm täglich (etwa zwei bis drei Orangen) sind die „Vitamin-C-Speicher“ des Körpers randvoll gefüllt. Was man jetzt noch an Vitamin C zu sich nehmen würde, ganz gleich ob in Form von Obst, Gemüse oder eben per Infusion, das scheidet der Körper in kurzer Zeit über die Nieren und den Urin wieder aus. Oder anders formuliert: Eine einzige Vitamin-C-Infusion kostet zwischen 30 und 50 Euro – und landet doch fast direkt im WC.

Zweifelhafte Wirkung der VItamin-C-Therapie
Bisher fehlen einwandfreie wissenschaftliche Studien, die die Wirkung einer hochdosierten Vitamin-C-Therapie bei Infekten und anderen Erkrankungen eindeutig belegen. Im Gegenteil: Es gibt Hinweise darauf, dass die Gaben hoher Dosen von Vitamin C bei Krebs wirkungslos sind. Zudem besteht bei hochdosierter Vitamin-C-Gabe das Risiko einer Nierensteinbildung.

Es gibt wenige Situationen, in denen der Bedarf an Vitamin C tatsächlich erhöht ist – so etwa bei manchen Leistungssportlern. Für diese Fälle ist der Arzt des Vertrauens der richtige Ansprechpartner. Ansonsten sollte man tun, was einem der gesunde Menschenverstand rät: Jeden Tag reichlich Obst und Gemüse essen! Dadurch erhält der Körper so viel Vitamin C, wie er braucht. Mit der Vitamin-C-Hochdosistherapie würde man sein Geld nur für eine Leistung ausgeben, deren medizinischer Sinn nicht bewiesen ist.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über den richtigen Umgang mit Gemüse und verraten, dass Vitamine keinen Schutz vor Krebs bieten.
Beim Gesundheitsportal imedo.de kann man sich über Vitamin C zur Behandlung und Therapie austauschen.

Bildquelle: Maren Beßler, Andreas Morlok, pixelio.de

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*Der Mediziner wirkte langjährig als „Morning Doc“ im SAT.1 Frühstücksfernsehen und ist als Medizinjournalist und Gesundheitspublizist tätig. Er arbeitet mit Men’s Health, Zeit.de, Publik, SAT.1, ZDF, Best Life, Krankenkassen und diversen Tageszeitungen zusammen. Er hat verschiedene Gesundheitsratgeber veröffentlicht und ist Moderator der weltweit ersten medizinischen Videocasts für eine junge Zielgruppe.

Viel Schlaf schützt vor Erkältungen

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Das Erkältungsrisiko steigt bei wenig Schlaf. Eine Langzeitstudie der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh hat ergeben, dass Menschen, die weniger Stunden schlafen, ein höheres Erkältungsrisiko haben. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de empfiehlt eine Nachtruhe zwischen sieben und acht Stunden.

Wer weniger als sieben Stunden pro Nacht schläft, hat ein dreimal höheres Schnupfenrisiko, als ein Langschläfer mit mindestens acht Stunden Nachtruhe. Das ist das Ergebnis einer über vier Jahre angelegten Studie von Medizinern um Sheldon Cohen von der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh. Auch die Schlafeffizienz spielt eine Rolle: Menschen, die mehr als acht Prozent, der im Bett verbrachten Zeit wach liegen, haben im Schnitt sogar ein fünfmal höheres Risiko, krank zu werden als Menschen, die durchschlafen. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher im Fachmagazin „Archives of Internal Medicine“ vor.

Langzeitstudie über Schlafgewohnheiten

Die 153 Teilnehmer der Studie ließen sich über fünf bis zehn Wochen lang untersuchen und befragen. Anschließend berichteten sie zwei Wochen lang telefonisch über ihre Schlafgewohnheiten und verbrachten schließlich jeweils sechs Tage in Quarantäne, wobei sie gezielt einem Schnupfenvirus ausgesetzt wurden. Die Forscher protokollierten alle danach auftretenden Krankheitssymptome und entnahmen einen Monat später Blutproben zur Untersuchung von Immunreaktionen. Je kürzer die Probanden schliefen, desto größer war die Gefahr der Ansteckung mit dem Virus, zeigte die Auswertung. Dabei vervielfachten schon geringe Schlafstörungen das Infektionsrisiko.

Empfehlung: Sieben bis acht Stunden Schlaf

Menschen, die zwischen sieben und acht Stunden schlafen, sind gesund, hatten bereits frühere Studien gezeigt. Menschen, die länger schliefen, erwiesen sich hingegen eher als ungesund. Dies konnten Cohen und seine Kollegen in ihrer neuen Studie jedoch nicht bestätigen. Die Wissenschaftler erklären dies damit, dass sie für ihre Studie sorgfältig gesunde Menschen ausgewählt hatten, während in Studien ohne eine solche Vorauswahl langer Schlaf oft symptomatisch für chronische Krankheiten ist. Sieben bis acht Stunden halten die Wissenschaftler dennoch für ein „sinnvolles Ziel“.

Nicht nur Kinder und Erwachsene brauchen Schlaf. Auch Jugendliche müssen ausreichend schlafen. Weiterführende Informationen finden Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Der Apfel als altbewährtes Hausmittel

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Ein altes englische Sprichwort sagt: „An apple a day keeps the doctor away“. Übersetzt heißt dieser bekannte Spruch etwa „Ein Apfel am Tag – Arzt gespart!“. Tatsächlich steckt viel Gutes in der Frucht mit dem irreführenden lateinischen Namen „Malus“, was auf deutsch Übel, „Leid“ und „Unheil“ bedeutet. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über den Apfel als altbewährtes Hausmittel.

In der europäischen Union liegt der Pro-Kopf-Verbrauch von Tafeläpfeln pro Jahr bei 19,5 Kilogramm, in Deutschland jedoch nur bei 17,6 Kilogramm. Elf Liter Apfelsaft rinnen jährlich durch die Kehlen der Deutschen. Dennoch ist der Spitzenplatz des Apfels in der deutschen „Obstliga“ unumstritten. In 85 von 100 Haushalten wird er regelmäßig verzehrt. Der Gesamtobstverzehr pro Kopf liegt bei 121 Kilogramm. Rund 945.000 Tonnen Äpfel wurden im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik geerntet.

Der Ursprung des Apfels

Der Speiseapfel („Malus domestica“) entstand durch eine Kreuzung zwischen dem Holzapfel („Malus sylvestris“) und dem Zwergapfel („Malus pumila“). Er gehört zur Familie der Rosengewächse („Rosaceae“). Die wilden Vorfahren des Apfels stammen aus dem Kaukasus, Turkestan und Kleinasien. Den großflächigen Apfelanbau, wie wir ihn heute kennen, haben die Römer eingeführt, denn sie beherrschten die Kunst des Pfropfens, eine Veredelungsmethode. Ab dem 6. Jahrhundert hat man Äpfel in Mitteleuropa bewusst angebaut, ab dem 16. Jahrhundert wurde er zu einem Wirtschaftsgut und im 19. Jahrhundert begann die gezielte Züchtung.

Was steckt wirklich im Apfel

Der Apfel gehört zu den vitalstoffreichsten und wertvollsten Obstarten für die menschliche Ernährung. Ein mittelgrosser Apfel enthält etwa 50 Kilokalorien. Sein Wassergehalt von 85 Prozent in Kombination mit 12 Prozent Kohlenhydratanteil machen ihn zu einem raschen Durstlöscher und Energieträger in einem. Als Zwischendurch- oder Pausenmahlzeit ist der Apfel immer erste Wahl. In und direkt unter der Schale steckt eine Vielzahl an Vitaminen (A, B1, B2, C und E). Zudem enthält der Apfel 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen. Besonders der hohe Gehalt an Vitamin C kommt dem Immunsystem zugute. Die Bedeutung der Ballaststoffe als natürliche Darmregulatoren verdient genauso Beachtung, wie die cholesterinsenkende Wirkung von Pektinen (pflanzliche Polysaccharide). Die im Apfel enthaltenen Säuren und Gerbstoffe wirken entzündungshemmend und antibakteriell.

Der Apfel ein altbewährtes Haus- und Schönheitsmittel

  • Apfelessig lindert Hals- und Rachenentzündungen, wenn man ein Glas heißes Wasser, einen Esslöffel Honig und einen Teelöffel Apfelessig schluckweise trinkt. Oder man isst einen gebratenen Apfel mit Honig – hilft bei Heiserkeit.
  • Ein Apfel vor dem Schlafengehen verhindert Schlafstörungen, ein Apfel am Morgen hilft beim Wachwerden.
  • Wer unter Nervosität leidet, sollte es mit einem Apfeltee versuchen:
    Ein ungeschälter Apfel wird in Scheiben geschnitten, mit einem Liter kochendem Wasser übergossen. Anschließend muss das Getränk zwei Stunden ziehen, dann ist der Tee trinkfertig.
  • Für eine reine und zarte Haut sorgt die Apfelmaske: Ein geschälter Apfel wird gerieben und mit etwas Honig verrührt, die Mischung sollte etwa 20 Minuten auf der Gesichtshaut einwirken und anschließend vorsichtig abgewaschen werden.
  • Auf nüchternen Magen ein roher Apfel gründlich gekaut und gegessen hilft sehr gut gegen Stuhlträgheit. Fein gerieben bekämpft er aber auch Durchfallerkrankungen.

Herbstzeit ist Apfelzeit. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten verschiedene Rezepte und verraten Ihnen, wie Sie mit Hilfe von Äpfeln schmackhafte Gerichte zubereiten können, zum Beispiel Zitronen-Hähnchenbrust auf Apfel-Wirsing.

Dass der Biss in den Apfel das Zähneputzen nicht ersetzen kann, erfahren Sie durch die Mythen der Zahngesundheit, die die imedo-Gesundheitsnews Ihnen zur Verfügung stellen.

Bildquelle: gänseblümchen, pixelio.de

Dreck wirkt auf das Immunsystem

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Ein bisschen Dreck schadet nicht!“ sagt der Volksmund, wenn kleine Kinder versuchen, schmutzige Dinge in den Mund zu stecken. Experten haben sich weltweit mit dem Thema beschäftigt und Neues herausgefunden. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über die Auswirkungen von Dreck auf das Immunsystem.

Salmonellen durch heruntergefallene Lebensmittel

Während eine amerikanische Studentin in einer Studie der University of Clemson in South Carolina (US) belegte, dass heruntergefallene Lebensmittel, wie beispielsweise Kekse oder Wurstscheiben erst nach fünf Sekunden gesundheitsbedenklich mit Keimen und Bakterien übersät sind, sagen Experten vom Max-Pettenkofer-Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität München, dass Nahrungsgüter generell nicht mehr aufgehoben und verzehrt werden sollen, weil ein kleines aber doch unangenehmes Risiko besteht – das der Salmonellenübertragung.

Dreck gegen Allergien: Fäkalkeime stärken das Immunsystem

Eine ganz neue Studie „in Sachen Dreck“ belegt hingegen, dass Bauernkinder nur etwa halb so oft allergische Reaktionen erfahren, wie Stadtkinder. Die Wissenschaftler vermuten, dass dies im Kontakt mit den Fäkalkeimen begründet ist, die auf den Bauernhöfen verstärkt vorkommen. Derzeit sieht es so aus, als seien sogenannte Lipopolysaccaride dafür verantwortlich. Das sind Zuckerverbindungen, die einen Baustein der Membranen der Fäkalbakterien darstellen. Sie stabilisieren das menschliche Immunsystem und und scheinen eine überschießende Abwehr gegen Pollen und Tierhaare zu verhindern. Aus den gesicherten Ergebnissen dieser Studien basteln die Ärzte und Wissenschaftler der Charite in Berlin nun an einem Bakteriencocktail, der Neugeborene lebenslang vor Allergien, Asthma und Neurodermitis schützen soll.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Fäkalkeime im Eis und haben Tipps für Pollenallergiker.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht Allergikern mit der Gruppe „Allergien“ den Austausch.

Weitere Informationen zur Allergie liefert das imedo-Medizinlexikon.

Bildquelle: Jerzy Sawluk, pixelio.de

Lächeln im Regen – die Wohlfühlquelle entdecken

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Schlechtes Wetter sorgt für Erkältungen, getrübte Laune oder gar Depressionen. Wer aber die positive Seite des Regenwetters entdeckt, kann Regen als Wohlfühlquelle für sich gewinnen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de macht auf die schönen Seiten trüben Wetters aufmerksam.

Wer hat nicht schon bei Regen auf den Bus gewartet und musste sich mit anderen Menschen unter ein Bushäuschen drängen? Wartend auf das Aufhören des Regens kommt es nicht selten zu Blickkontakt, wie zum Beispiel schon in dem Freundeskreis-Klassiker „A.N.N.A.“ melodisch veranschaulicht wurde. Der Blick des Gegenübers oder gar ein spontan entstehendes Gespräch, können innerhalb von Sekunden wahre Hormonwallungen hervorrufen. Das Immunsystem wird angeregt und der Regen sorgt so indirekt für ein Wohlgefühl. Die Nähe zu anderen Menschen, ganz gleich ob fremd oder bekannt, wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus.

Regen reinigt die Luft

Wo Stickoxide und Benzol, sowie der gefürchtete Feinstaub bei Sonnenschein unsere Lungen belasten, schwemmt der Regen die Teilchen aus der Luft in den Boden. Selbst Allergiker können so besser durchatmen. Nicht umsonst geht man auch in die Sauna, die mit ihrem Luftfeuchtigkeitswert nur knapp unter dem von Regen liegt. Feuchtigkeit ist gesund und wohltuend.

Oft wird Regen mit Kälte assoziiert

Dabei ist es leicht, die Kälte aus dem Körper zu spülen. Wer sich über die kleinen Dinge im Leben freut, lebt insgesamt gesünder. Beobachten, wie Regentropfen in Pfützen fallen und Kreise entstehen lassen. Das Gesicht gen Himmel strecken und den Regen auf die Haut prasseln lassen. Vielleicht ist ja sogar ein Regenbogen sichtbar? All das setzt ein positives Lebensgefühl frei.

Schaffen Sie es nicht, mit positiven Gedanken gegen schlechtes Wetter vorzugehen? Mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews erhalten Sie kleine Tipps gegen die Kälte.

Winterdepressionen lösen sich durch Lichttherapie. Die imedo-Gesundheitsnews helfen Ihnen bei dieser Thematik weiter.

Bildquelle: sissi1, pixelio.de

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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