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Hautkrebs – Vermeiden, Erkennen, Behandeln

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Er gehört zu den eher unterschätzten Formen des Krebses, doch besonders der schwarze Hautkrebs kann sehr gefährlich werden. Das sogenannte maligne Melanom ist die am häufigsten tödlich endende Hautkrankheit, denn schon in frühen Stadien können sich Metastasen unbemerkt auch unter der Haut, in den Organen ausbilden. Jährlich erkranken etwa 14.000 Personen neu daran, womit die Neuerkrankungen in letzter Zeit stark gestiegen sind. Doch was kann man dagegen tun? Wichtig sind Prävention, frühe Erkennung und im Ernstfall die schnelle Behandlung. Auch das Forschen nach neuen Therapien zum Beispiel im Bereich der Zelltherapie ist ein wichtiger Beitrag um die Gefahr des Hautkrebses einzudämmen. Doch am besten lässt man es erst gar nicht so weit kommen!

Wie kann ich mich vor Hautkrebs schützen?
Das A und O der Prävention von Hautkrebs ist der Schutz vor der Sonne. Stellen Sie Bräune nicht über Ihre Gesundheit und vermeiden Sie Sonnenbrände! Tragen Sie frühzeitig, bevor Sie ihre Haut der Sonne aussetzen, eine Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor auf. Verbringen Sie erste Urlaubstage eher im Schatten, damit sich Ihre Haut langsam und schonend bräunen kann. Auch sollte in südlichen Ländern immer die Mittagssonne gemieden werden. Passen Sie sich lieber der örtlichen Kultur an und halten Sie eine Siesta!

Dann ist es wichtig, sich regelmäßig einem gründlichen Hautcheck durch einem Allgemeinmediziner oder Hautarzt zu unterziehen. Ab 35 Jahren ist dieser für gesetzlich Versicherte sogar alle zwei Jahre kostenlos! Besonders Menschen mit vielen oder sehr großen Muttermalen, einem hellen Hauttyp oder Hautkrebsfällen in der Familie müssen aufpassen. Man sollte auch selbst nach Veränderungen von Muttermalen Ausschau halten oder den Partner zum Beispiel am Rücken nachgucken lassen.

Daran erkennen Sie Hautkrebs
Um ein normales Muttermal von einem Melanom zu unterschieden gibt es glücklicherweise die leicht zu merkende ABCDE- Regel!

  • Asymmetrie: Normale Muttermale sind in der Regel rund, während sich Melanome asymmetrisch ausgebreiten.
  • Begrenzungen: Sind die Begrenzungen des Mals nicht scharf und regelmäßig, ist Vorsicht geboten, denn es kann sich um Hautkrebs handeln.
  • Colorit: Ein Melanom hat oftmals mehrere Farben oder ist wesentlich dunkler als andere Pigmentflecken.
  • Durchmesser: Vorsicht ist auch geboten, wenn ein Fleck größer als 5 Millimeter ist.
  • Erhabenheit/Entwicklung: Ist der Fleck schnell und etwas gewölbt, also dreidimensional gewachsen, ist es sehr wahrscheinlich kein einfaches Muttermal.

Wenn Sie also eine entsprechende Veränderung bemerken, ein Muttermal juckt oder im Laufe der Zeit dunkler wird, lassen Sie es sofort von einem Hautarzt untersuchen, nur so kann ein Melanom komplett entfernt werden!

Zelltherapie – der neue Heilungsansatz
Normalerweise wird Hautkrebs mit chirurgischem Eingriff entfernt. Doch es gibt Forschungen nach Alternativen zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden wie der so genannten Zelltherapie. In Köln am Zentrum für Molekulare Medizin haben neue Studien gezeigt, dass für eine erfolgreiche Bekämpfung des malignen Melanom nur 2 Prozent der Tumorzellen zerstört werden müssen. Die nämlich, die für den Wachstum des Tumors sorgen. Das soll folgendermaßen funktionieren: Aus dem Blut des Patienten werden bestimmte Lymphozyten entnommen, welche ein wichtiger Teil unseres adaptiven Immunsystem sind. Das heißt, diese besonderen, weißen Blutkörperchen können lernen, Fremdstoffe zu erkennen und zu bekämpfen. Im Labor werden sie dann so verändert, dass sie die wachstumsfördernden Tumorzellen erkennen. Dann vermehren sich die Lymphozyten, werden dem Patienten wieder zugeführt, sodass sie diese Zellen im Körper zerstören. Bisher wurde diese Therapie erfolgreich an von Hautkrebs betroffenen Mäusen getestet. Die Melanome schrumpften und sind auch nach Monaten nicht zurückgekehrt. Zwar wird es noch eine Weile dauern, bis vor allem klinische Verfahren für die breite Anwendung entwickelt werden, aber dann kann die Zelltherapie eine erfolgreiche Alternative zum operativen Eingriff bieten. Es bleibt also spannend und lehrreich, die medizinische Forschung zu verfolgen!

Über imedo.de
imedo – Gesundheit, meine Sache! Das Gesundheitsportal www.imedo.de ermöglicht es, sich rund um die Themen Gesundheit, Krankheit und Therapien zu informieren. imedo bietet eine große Gesundheitscommunity zum Austausch mit Gleichgesinnten. Das Medizinlexikon und zahlreiche spezialisierte Webseiten, wie Operationauge.de oder Hilfe-bei-burnout.de, bieten Fachinformationen für Patienten und Gesundheitsinteressierten. imedo ist eine umfassende Arztsuche mit nutzerfreundlichen Filtermöglichkeiten und persönlichen Arztempfehlungen. Mit diesem breiten Serviceangebot fördert imedo, dass Patienten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, den passenden Arzt finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen können.

Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews

Wärmetherapie ein altes Heilmittel

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Die wohltuende Wirkung der Wärme wird seit jeher überall auf der Welt genutzt. In Skandinavien wird in Saunen geschwitzt, in Mitteleuropa in Thermalbädern gebadet und in der Türkei erfreut sich das Kräuterdampfbad großer Beliebtheit. In Russland hingegen ist die Ofensauna sehr gefragt, um sich gegen den sibirischen Winter zu wappnen. Die älteste Form der Wärmetherapie ist jedoch die indianische Schwitzhütte, auch INIPI genannt. Sie ist sehr niedrig und kann nur im Sitzen benutzt werden. Die Temperatur hingegen ist in solch einer Schwitzhütte noch höher als in einer finnischen Sauna, die immerhin schon 95 Grad Celsius erreicht.

Das Geheimnis der Wärmetherapie
Dass Wärme uns gut tut, merken wir schon bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling. Das warme Licht auf unserer Haut lässt uns aufblühen und erweckt unsere Lebensgeister. Doch warum hat die Wärmetherapie so eine heilende Wirkung?

Das liegt daran, dass die Erhöhung der Körpertemperatur wie ein Katalysator auf den Stoffwechsel wirkt. Die Verbrennungsvorgänge im Körper laufen leichter ab und die Reaktionsgeschwindigkeit wird gesteigert. Auf Grund der Wärmeeinwirkung weiten sich die Gefäße. Das führt zur besseren Durchblutung – der Stoffwechsel wird angeregt und kann sich besser gegen Infekte zur Wehr setzten. Ein weiterer positiver Effekt der Wärmetherapie ist die Entspannung der Muskeln, weshalb sie auch häufig bei Nackenschmerzen oder Rückenschmerzen eingesetzt wird. finnische Sauna

Wärmetherapie – so vielfältig
Es gibt verschiedene Arten der Wärmetherapie, die je nach Krankheitsbild und gewünschter Wirkung eingesetzt werden. Neben Anwendungen, die den Kreislauf stark belasten und daher nur von geschultem Personal durchgeführt werden dürfen, existieren aber auch Formen der Wärmetherapie, die Sie ganz einfach zu Hause anwenden können.

Wärmetherapie als verordnete Anwendung
Eine Wärmetherapie, die ärztlich verordnet werden sollte, ist beispielsweise das Überwärmungsbad. Dabei wird die Temperatur langsam bis auf 40 Grad angehoben, bis die Körpertemperatur ebenfalls steigt. Diese Wärmetherapie eignet sich besonders gut, um die körpereigene Abwehr zu stärken oder rheumatische Beschwerden zu lindern.
Aber auch Trockenwärme, wie Infrarotlicht und ultraviolettes Licht, können das Immunsystem ankurbeln und den Stoffwechsel aktivieren. Gleichzeitig können sie zur Wundheilung beitragen. Die Arten der Wärmetherapie mit hochfrequentem Licht dringen in tiefere Regionen des Körpers vor und sind daher für Behandlungen der inneren Organe relevant.
Im Gegensatz dazu bleibt die Wärme von Moorbädern oder Fangopackungen an der Oberfläche und wird hauptsächlich zur Lösung von Verspannungen eingesetzt. Sie verbessern aber auch die Blutzirkulation und haben den Vorteil, dass sie über längere Zeit Wärme speichern können.
Paraffinbäder für Hände oder Füße werden hauptsächlich eingesetzt, um Muskelschwellungen oder Gelenkentzündungen zu behandeln. Weil für diese Wärmetherapie ein spezielles Gerät notwendig ist, kann sie nur von medizinischem Personal durchgeführt werden.

Wärmetherapie in Eigenregie
Für den Heimgebrauch gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine Wärmetherapie selbst durchzuführen. Hier haben wir aufgelistet, mit welchen Hausmittel Sie Ihre Beschwerden kurieren können.

Muskelverspannungen
Eine verspannte Muskulatur können Sie durch Körnerkissen oder warme Wickel lösen. Die heiße Rolle ist dafür ebenfalls geeignet. Sie besteht aus mehreren Lagen Tüchern, die zu einer Rolle gewickelt auf die entsprechenden Körperstellen aufgebracht und massierend hin und herbewegt wird. Ist die äußere Lage abgekühlt, werden die Tücher einfach umgekehrt gewickelt. Für unterwegs sind hingegen Wärmesalben und Wärmepflaster, die sie in Apotheken erhalten, sehr praktisch. Sie geben über längere Zeit Wärme ab, sind vollkommen unauffällig und schränken Sie nicht in Ihrer Bewegungsfreiheit ein.

Bauchschmerzen
Wenn der Bauch schmerzt, hilft die altbewährte Wärmetherapie mit der Wärmflasche. Füllen Sie aber besser kein kochendes Wasser ein – so können Sie Verbrennungen vermeiden. Körnerkissen sind da weniger gefährlich und auch nicht so schwer, so dass sie eine gute Alternative darstellen. Sie werden nur kurz in der Mikrowelle oder im Ofen erwärmt und sorgen für eine angenehme Wärme.

Hautprobleme
Ein Hausmittel gegen Akne oder andere Hautirritationen ist das Rotlicht. Die Rotlicht-Lampe sorgt für eine bessere Durchblutung der Haut, wirkt entzündungshemmend und verbessert dadurch das Hautbild.

Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis
Auch bei Atemwegserkrankungen kann das Rotlicht zur Besserung der Beschwerden beitragen. Die Wirkweise ist immer die gleiche. Die durch das Rotlicht abgestrahlte Wärme sorgt für eine bessere Durchblutung der Nasennebenhöhlen oder der Bronchien. Die körpereigene Abwehr kann dadurch schneller vonstatten gehen.

Möchten Sie weitere Einsatzmöglichkeiten der Wärmetherapie kennenlernen? Dann hier ein Tipp: schauen Sie auch ins imedo- Infocenter Rückenschmerzen. Dort finden Sie weitere umfassende Informationen zum Thema Wärmetherapie.

Christiane Schmeling (Redaktion Gesundheitsnews)

Über imedo.de

Das Gesundheitsportal imedo.de vereint Arztsuche, Gesundheitsgemeinschaft, Infocenter und Medizinlexikon. Die Artsuche des Testsiegers unter den Online-Gesundheitsdiensten (ComputerBild, Heft 11/2010, Note 3,3) ist bei über 80 namhaften Portalen eingebunden. So finden Nutzer dank Patientenempfehlungen, Arzt-Videos und Praxisprofilen schnell und unkompliziert den richtigen Arzt.

Endlich trocken – Schweiß lass nach

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Alle Jahre wieder haben vor allem in den Sommermonaten unsere Schweißdrüsen Hochkonjunktur. Viele von uns schwitzen aber nicht nur, wenn es heiß wird, sondern permanent. Sie leiden unter übermäßiger Schweißproduktion, in der Fachsprache Hyperhidrose genannt. Sie ist ein weit verbreitetes Krankheitsbild, für das es jetzt eine neue Behandlungsmöglichkeit gibt: Botox. Bekannt ist Botox (Abkürzung für Botulinumtoxin) aus der Nerven- und Augenheilkunde und wird auch erfolgreich in der plastischen Chirurgie eingesetzt, um Falten zu glätten. „Neuerdings kann auch die übermäßige Schweißproduktion durch Botox ausgeschaltet werden“, erklärt Dr. Lutz Kleinschmidt, Facharzt für plastische Chirurgie in der Parkklinik Schloss Bensberg. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Mark Funke behandelt er regelmäßig Patienten, die stark unter der Hyperhidrose leiden. „Dabei hat das Schwitzen an sich eine durchaus sinnvolle Funktion“, so Dr. Funke. „Denn der menschliche Körper benötigt das Schwitzen als Mittel zu seiner Wärmeregulation.“

Schwitzen macht Sinn

Schwitzen stellt also durchaus eine natürliche und notwendige Funktion unserer Gesundheit dar. So unterschiedlich wie die Menschen ist jedoch auch ihre Neigung, Schweiß zu produzieren. Bei starker körperlicher Aktivität oder bei sehr hohen Umgebungstemperaturen schwitzt der Körper vermehrt, um so durch den Verdunstungseffekt der Flüssigkeit Kälte zur Kühlung zu erzeugen. Läuft das Gleichgewicht zwischen produzierter Schweißmenge und der für eine optimale Kühlung notwendigen Schweißmenge aus dem Ruder, spricht man von krankhaftem übermäßigem Schwitzen – der Hyperhidrose. Sie tritt meist in den Achselhöhlen oder den Handinnenflächen auf, manchmal sogar am ganzen Körper. Die Ursachen sind unterschiedlich. In wenigen Fällen lassen sich eine Schilddrüsenüberfunktion oder andere Störungen des Hormonhaushaltes als auslösende Faktoren feststellen. Meistens liegt jedoch ein Schwitzen ohne fassbaren Auslöser vor (sogenannte essentielle Hyperhidrose). Gerade diese Form ist gehäuft in den Achselhöhlen und / oder an den Hand- und Fußflächen zu finden.

Hoher Leidensdruck

Dass betroffene Personen und auch ihr Umfeld stark darunter leiden, ist klar. Ob privat oder beruflich – mit der Angst vor großen Schweißringen unter den Armen und nassen Hemden lebt niemand gerne. Behandlungsansätze finden sich zunächst in der Therapie der zu Grunde liegenden Erkrankungen. Hyperhidrose-Patienten ohne erkennbare organische Erkrankung werden in der Regel mit lokalen Medikamentenapplikationen (Metallsalze, Gerbstoffe), physikalischen Therapien (Leitungswasseriontophorese) oder die Gabe systemisch wirksamer Medikamente (Salbeiextrakte, Anticholinergika) behandelt. Letztere haben jedoch so hohe allgemeine Nebenwirkungen, dass viele Patienten die Therapie abbrechen. Häufig treten zudem keine wesentlichen Verbesserungen auf.

Botox blockiert Informationsweitergabe

„Neben der operativen, definitiven Therapie durch Entfernung der Schweißdrüsen tragenden Achselhautanteile oder der Absaugung der Schweißdrüsen, steht mit Botox ein neues, ebenfalls sehr wirksames Verfahren zur lokalen Ausschaltung der Schweißdrüsen zur Verfügung“, erklärt Facharzt Dr. Kleinschmidt. „Botox kann neben der Achselhöhle auch an Hand und Fuß eingesetzt werden.“ Dabei macht man sich die Wirkung des Wirkstoffes zunutze, die Informationsweitergabe der Nervenzellen über einen langen Zeitraum zu blockieren. Im konkreten Fall bedeutet dieses ein Ausschalten der Nervenstimulation der Schweißdrüsen für einen Zeitraum von etwa fünf bis sieben Monaten. In dieser Zeit sind die Achselhöhlen oder Hand- und Fußflächen nahezu schweißfrei. Die Schweißfunktion tritt nach Ablauf dieses Zeitraumes langsam wieder ein, häufig jedoch nicht mehr so intensiv wie zuvor. Die Therapie kann jederzeit wiederholt werden. Als Nachteil im Vergleich zu den operativen Therapien, die die Ursache des Problems endgültig entfernen, muss bei der Botoxbehandlung die Notwendigkeit der Wiederholung genannt werden – damit entstehen erneut Kosten. Allerdings bleiben die Risiken und Nebenwirkungen einer Operation dem Patienten erspart.

Als definitive Lösung  erfolgt die Absaugung und Kürretage der axillären Schweißdrüsen. Dieser operative Eingriff kann ambulant erfolgen und beträgt etwa 30 bis 40 Minuten. Eingangs wird nach der Lokalanästhesie eine spezielle Tumeszenzlösung in den Achselbereich eingespritzt und danach werden die Schweißdrüsen aus der Haut zum großen Teil entfernt. Die Erfolgsquote ist niedriger als bei „Botox“, aber immerhin bei etwa 80 Prozent. Risiken sind hier Blutungen, Schwellungen und Untergang von Haut (Hautnekrosen). Insgesamt ist der Eingriff aber in routinierten Händen sehr unkompliziert.

Über eine operative Behandlung oder eine Botoxtherapie können sich Interessenten im imedo-Infocenter Schönheit unter http://www.imedo.de/infocenter/schoenheit erkundigen.

Mehr Informationen über die Krankheit Hyperhidrose bietet das Medizinlexikon.

Zum Austausch mit anderen lohnt sich ein Blick in das imedo-Infocenter Schönheit.

Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller (Medizinjournalist)

Hautkrebs: Risikofaktoren, Arten und Prävention

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Die Zahl der Hautkrebserkrankungen in Deutschland steigt stetig an. Es gibt aber zahlreiche Hinweise, die eine Hautkrebserkrankung vermuten lassen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de erklärt mit Hilfe des Experten Dr. Thomas Höhn, welche Arten des Hautkrebses auftreten können, wie man diese erkennt und behandelt.

Jedes Jahr erkranken etwa 140.000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs. 22.000 dieser Hautkrebspatienten bekommen den sogenannten „Schwarzen Hautkrebs“, das Melanom. Es zeichnet sich durch stark pigmentierte Flecken aus, die vorwiegend an belichteten Körperzonen, wie Gesicht, Décolletée und Händen, aber auch an anderen Stellen, zum Beispiel unter einem Nagel, vorkommen. Das Melanom ist lebensgefährlich, weil es Metastasen bildet und schwer behandelbar ist. Andere Formen des Hautkrebses werden „Weißer Hautkrebs“ genannt. Diese Formen sind die sogenannten epithelialen Hautkrebse. Jährlich treten etwa 118.000 Fälle des Weißen Hautkrebses neu auf

Die weißen Hautkrebse haben eines gemeinsam: Sie sind nicht primär invasiv, bilden also in den seltensten Fällen Metastasen und können rechtzeitig erkannt und dadurch gut und sicher behandelt werden.

Verschiedene Arten des Hautkrebses

Eine Form des Hautkrebses ist das Spinaliom oder spinozelluläres Karzinom, auch Stachelzell-Karzinom oder verhornendes Plattenepithel-Karzinom genannt. Besonders der Hauttyp I und II (heller Hauttyp) wird von dieser Form des Hautkrebses häufiger befallen, wenn die Haut jahrelang der Sonne ausgesetzt wurde. Zu lange „High Tech“-Bestrahlung in Sonnenstudios hat dieselben Auswirkungen. Aber auch die chronische Belastung der Haut durch Narben, Verbrennungs- oder Geschwürs-Folgen, nicht heilende Warzen (durch Papillomviren) oder Herpes-Erkrankungen können Auslöser für das Spinaliom sein. Das Spinaliom kommt vor allem bei dauerhaft lichtbestrahlter Haut vor. Dazu gehören Gesicht, Nase, Unterlippe, Ohrmuschel, Handrücken und Unterschenkel.

Das Spinaliom neigt zu Blutungen, Verkrustungen und Geschwürsbildung und bildet derbe Knoten. Es unterminiert die Haut und kann Metastasen in regionalen Lymphknoten und Organen bilden. Es kann chirurgisch mit einem Einschnitt weit in die umgebende gesunde Haut entfernt werden.

Eine weitere Form des Hautkrebses ist das Keratokanthom, eine rasch wachsende Form, auch selbst heilendes primäres Stachelzell-Karzinom genannt. Es kommt an der lichtexponierten Haut meist bei Menschen über 60 und häufiger bei Männern als bei Frauen vor. Es beginnt mit einem flachen Knötchen, bildet bei Größenzunahme oft eine Eindellung mit Hornschicht und heilt meist von selbst wieder ab. Das Keratokanthom entwickelt sich von Haarfollikeln aus. Es zeichnet sich durch eine kurze Krankheitsdauer aus.

Die Ursachen liegen neben einem höheren Lebensalter auch bei Herpes Typ 25, Warzenviren, Rauchen, Kontakt mit Teer oder Kohle, hormonellen Störungen, Unterdrückung des Immunsystems bei bestimmten Erkrankungen, Schuppenflechte, Narben, Impfstellen und Talgdrüsenverschluss des Haarbalges.

Das Keratokanthom kann chirurgisch oder durch Röntgenweichstrahlen sowie Cortisonpräparate entfernt werden.

Ebenfalls eine Art des Hautkrebses ist das Basaliom, auch Basalzellkrebs genannt. Waren früher überwiegend ältere Menschen betroffen, die sich ständig in der Sonne aufhielten, tritt dieser Hautkrebs heute immer häufiger berufsunabhängig auch in jüngeren Jahren auf. Das Basaliom ist der häufigste Hautkrebs ohne Metastasenbildung. Er tritt fast ausschließlich lokal auf, kann aber tief einwachsen und das darunter liegende Gewebe zerstören. Das Erscheinungsbild ist sehr vielfältig.

Gefördert wird das Basaliom durch Hauttyp I und II und Sonnenbestrahlung (UV-B) beim Sport, Arbeiten im Freien über Jahre, Arsenbelastung und genetische Veranlagung. Es ist schmerzlos, leicht blutend, Krusten und oft wachsartige „Basaliom-Perlen“ bildend und führt zu örtlicher Blutgefäßerweiterung. Besonders das Gesicht, Hals, Rücken und Décolletée sowie auch dünn behaarte und kahle Stellen auf dem Kopf sind gefährdet. Das Basaliom kann chirurgisch oder durch Laserbehandlung sowie durch Röntgenweichstrahltherapie behandelt werden. Die Sterblichkeit beträgt etwa ein Prozent.

Desweiteren gibt es die Aktinische Keratose. Dieser Hautkrebs ist meist hell und schuppig und prinzipiell nicht bösartig. Er kann aber zu einem Spinaliom entarten. Die Behandlung epithelialer Hautkrebsarten erfolgt immer öfter mittels Photodynamischer Therapie: Sie ist etwa 100 Jahre alt, heute aber entscheidend weiterentwickelt. Mit sichtbarem Licht hoher Wellenlänge, Sauerstoff und einer Substanz, die die Lichtempfindlichkeit erhöht, werden die Hautkrebszellen zerstört.

Risiken und Präventionsmöglichkeiten in Sachen Hautkrebs

Das Hautkrebsrisiko kann durch wenige präventive Maßnahmen verringert werden. Es ist immer wichtig, dass die Haut vor der Sonne geschützt oder ein hohen Lichtschutzfaktor verwendet wird. Außerdem sollte der Körper nicht mit schädigenden Substanzen, wie Teer oder Alkohol, belastet werden. Die Hautpflege spielt in der Hautkrebs-Prävention ebenfalls eine wichtige Rolle: Die Haut darf nicht austrocknen.

Sonnenbrände in den ersten fünf Lebensjahren haben die häufigsten und gefährlichsten Spätwirkungen im Erwachsenenalter: zum Beispiel schwarzen Hautkrebs (Melanom). Bis zum 18. Lebensjahr benötigt die Haut besonderen Schutz, denn bis dahin bekommen Kinder und Jugendliche die Hälfte der Strahlendosis ab, die sie in ihrem gesamten Leben erhalten werden.

Seit dem 1. Juli 2008 ist eine professionelle Hautuntersuchung durch speziell geschulte Dermatologen und Hausärzte möglich. Jede Krankenkasse ermöglicht ab 35 Jahren Frauen und Männern eine Hautkrebsuntersuchung alle zwei Jahre zur Früherkennung von bösartigen Hautveränderungen.

Vier Hauttypen

Experten unterscheiden zwischen vier Hauttypen:
Typ I: keltischer Typ – extrem sonnenempfindlich, oft Sommersprossen, rote Haare, kaum Hautbräunung möglich; Eigenschutzzeit der Haut, während der ungeschützt kein Sonnenbrand entsteht: 5 bis 10 Minuten.

Typ II: germanischer Typ – helle und empfindliche Haut, häufig Sonnenbrand, die Menschen werden nur leicht braun; Eigenschutzzeit: 10 bis 20 Minuten.

Typ III: dunkelhäutiger Europäer – wenig empfindliche Haut, höchstens schwacher Sonnenbrand möglich; Eigenschutzzeit: bis 40 Minuten.

Typ IV: mediterraner Typ – Haut von vornherein olivenfarben, bräunt schnell; Eigenschutzzeit: über 40 Minuten

Kleines Bestimmungs-ABC für das Melanom:
A – Asymmetrie: ein Muttermal erhält eine unregelmäßige Form;
B – Begrenzung: das Mal erhält einen unregelmäßigen Rand;
C – Colour: das Mal ist unterschiedlich gefärbt und enthält eventuell eine tief dunkle Stelle und helle Zonen; D – Durchmesser: von mehr als 5 Millimeter sollte immer Anlass für eine Begutachtung durch einen Hautarzt sein.

Tipps zur Behandlung von Sonnenbrand: Lappen mit kaltem Wasser getränkt auf die Haut legen. Dieser kühlt und beschleunigt die Heilung – auch Arnika-Tinkturen eignen sich.

Weitere Informationen zum Hautkrebs finden Sie im imedo-Medizinlexikon.

Wie Sie den Sonnenbrand dem Hauttyp entsprechend vorbeugen, verraten die imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitsredaktion informiert zudem über die Gefahren des Sonnenstudios.

Bildquelle: Carsten Grunwald, pixelio.de

Schönheit: Eine Frage der Ernährung

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Schönheit ist nicht unbedingt eine Frage der Gene oder eine Frage des Geldes. Vielmehr geht es um die richtigen Zutaten. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de verrät, welche Nahrungsmittel zu einem schöneren Äußeren verhelfen und das Wohlbefinden stärken.

Viele Menschen träumen von straffer Haut, glänzendem Haar und schönen Fingernägeln. Um dem Aussehen etwas nachzuhelfen, können
allerdings nicht nur Cremes und Lotionen hilfreich sein. „Auch bestimmte Lebensmittel enthalten Stoffe, die uns schöner machen“, sagt Hans Lauber, Autor des Buches „Schönkost“. Um diese Stoffe auf den eigenen Teller zu bekommen, müsse man nicht auf teure „Wellness-Gerichte“ aus dem Supermarkt zurückgreifen, sondern werde unter anderem auch bei Obst- und Gemüsesorten fündig.

Laut Lauber, der nach eigenen Angaben ein Jahr lang über schönheitsfördernde Stoffe im Essen recherchiert hat, ist unsere Nahrung einer der entscheidenden Schlüssel für gutes Aussehen. „Die Ernährung ist die Grundlage für Gesundheit und Schlankheit – und damit auch für die Schönheit“, betont der Autor.

Basische Nahrungsmittel für schöne Haut

Zu einer schöneren Haut und einem gesünderen Teint können nach seinen Worten zum Beispiel basische Nahrungsmittel sowie viele Vitamine und Mineralien verhelfen. Basische Gemüse wie Gurken,Radieschen oder Kartoffeln seien etwa wahre „Säureschlucker“ und hemmten die vorzeitige Hautalterung, die eine zu hohe
Säurekonzentration im Körper verursachen könne. Einige Vitamine wirken zudem nach Angaben des Ernährungsexperten gleich in mehrfacher Hinsicht wie Balsam für die Haut. Die Vitamine C und E enthielten zum Beispiel besonders viele Antioxidanzien, mit deren Hilfe sogenannte freie Radikale abgebaut werden könnten. Diese Molekülteile entstünden im Körper durch Einflüsse wie Hitze, Rauchen oder Stress und führten bei zu hoher Konzentration schnell zu Falten. Vitamin C finde sich in vielen Obstsorten, Vitamin E sei
in Linsen, Grünkohl oder Olivenöl enthalten, erklärt Lauber.

Für eine geschmeidige und elastische Haut ist nach seinen Worten außerdem eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Vitamin A wichtig. Auf den Teller gehörten daher auf jeden Fall auch Karotten
oder Brokkoli.

Lorbeerblätter helfen bei der Verdauung

Auch für die schlanke Linie hat die Natur einiges zu bieten. Als „natürliche Appetitzügler“ könnten zum Beispiel Bitterstoffe dienen, erläutert Lauber. Denn wer als Vorspeise etwa einen leicht bitteren Chicoree-Endivien-Salat verspeise, entwickle beim Hauptgericht in der Regel keinen Heißhunger. Außerdem seien die
etwa auch in Lorbeerblättern oder Zuckerhut-Salat enthaltenen Bitterstoffe obendrein hilfreich für eine schnelle und reibungslose Verdauung.

Hirse macht schön und schützt vor Falten

Einige Lebensmittel sind laut Lauber echte Geheimtipps in punkto Schönheit. „Hirse ist zum Beispiel etwas Wunderbares“, sagt der Autor. Die Körnerfrucht sei unter anderem basenbildend, enthalte das Hautmineral Silizium, Eisen und viele Vitamine. Damit schütze sie etwa vor Übersäuerung, schlaffer Haut und stärke Haare und Nägel. Eine „natürliche Faltenbremse“ sei dazu Kakao, weil er unter anderem Kupfer und Theobromin enthalte. Von den natürlichen Schönmachern allein sollte man aber keine Wunder erwarten, räumt Lauber ein. Denn Basis für alle Schönheitseffekte seien eine allgemein abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie genug Bewegung.

Weitere Informationen liefern die imedo-Gesundheitsnews: Auch Bierhefe macht schlank und schön.

Zu viel Creme ist schädlich für die Haut

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Bei trocknenem Wetter und vor allem kalten Temperaturen braucht die Haut Pflege. Cremes schaffen eine gute Abhilfe, um die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Zu häufiges eincremen kann aber eine gegenteiligen Effekt bewirken und die empfindliche Gesichtshaut entzünden. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de gibt Tipps. Eine junge Frau creme großzügig ihr Gesicht ein.

Gerade im Winter braucht die Haut Pflege. Bei kaltem Wind und arktischen Temperaturen trocknet das Sinnesorgan schnell aus. Zu häufiges Nachcremen im Gesicht könne jedoch schädlich sein, warnt der Bochumer Hautarzt Ingo Schugt vom Berufsverband Deutscher Dermatologen: “Gönnt man sich auf Dauer zu viel des Guten, kann der positive Effekt ins Gegenteil umschlagen.” Wenn Cremes öfter als dreimal täglich aufgetragen würden, könne dies eine periorale Dermatitis auslösen, auch “Stewardessen-Krankheit” genannt. Dabei entzünde sich die Gesichtshaut und bilde akneähnliche Symptome.

Wichtig bei der Auswahl der geeigneten Hautcreme für den Winter ist nach Angaben des Dermatologen, dass diese gleichermaßen Feuchtigkeit spende als auch fette. Hautpflege mit Gelprodukten sollte im Winter vermieden werden, weil sie austrocknend wirkten. Sowohl Balsame auf Ölbasis als auch klassische, fetthaltige Cremes könnten dagegen eine gute Rückfettung der Haut gewährleisten. Als Alternative böten sich Bäder mit Ölzusatz aus der Apotheke an, die einen hauchdünnen Film auf der Haut hinterließen, rät der Dermatologe.

Urea-Creme und Nachtkerzensamenöl schont die Haut

Besonders schonend und effektiv pflegten zudem Cremes, die den Wirkstoff Urea enthielten und solche mit Nachtkerzensamenöl, in dem Linolen-Säure sei. Bei Urea handele es sich zwar um einen Harnstoff, er werde aber künstlich hergestellt und habe nichts mit Urin zu tun, betont Schugt.

Im Winter benötigt die Haut zusätzlich Pflege

Besonderer Schutz im Winter sei spätestens nötig, wenn die Haut brenne oder wehtue, sagt Schugt. Vor allem Menschen mit Vorerkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Hautekzemen müssten dann auf eine zusätzliche Pflege achten. Im Zweifel sollten sie hierbei einen Hautarzt um Rat fragen, um entzündliche
Erkrankungen zu vermeiden.

Auch Bierhefe hat eine positive Wirkung auf die Haut. Weitere Informationen finden Sie auf den imedo-Gesundheitsnews: Bierhefe macht schlank und schön.

Hormone verursachen Pickel bei Erwachsenen

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Was bei Teenagern zur Entwicklungsphase und zum Erwachsenwerden dazugehört, ist bei Erwachsenen ein Makel: Pickel. Schuld an den unangenehmen Hautunreinheiten sind oft Hormone. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de bietet Tipps und Tricks, mit denen Betroffene die Pickel vielleicht nicht völlig verhindern, aber ihnen doch vorbeugen können.

Pickel und Mitesser begleiten die meisten Menschen durch ihre Pubertät. Doch vor allem vielen Frauen bleibt ein makelloser Teint auch im Erwachsenenalter nicht vergönnt. „Während des Zyklus’ und im Zuge der Wechseljahre, verändert sich der Hormonhaushalt und die Fettproduktion der Drüsen wird angeregt“, erklärt der Kieler Hautarzt Johannes Müller-Steinmann. Durch die Fettschicht könne der Talg nicht mehr aus den Poren abfließen und so entstünden Pickel.

Um solche Hautunreinheiten einzuschränken, sei es wichtig, die Haut morgens und abends zu reinigen. „Auch nachts fettet die Haut nach. Man sollte die Poren daher mindestens alle zwölf Stunden von Fett- und Make-up-Rückständen befreien“, sagt der Dermatologe.

Reinigungsempfehlung gegen Pickel

Um gezielt gegen Pickel und Mitesser vorzugehen, könnten Erwachsene einfach Pflegeserien für Jugendliche verwenden. Am besten sei es, das Gesicht mit einem Wasch-Syndet und Gesichtswasser zu reinigen. „Bei unreiner Haut ist es außerdem sinnvoll, das Gesicht nach der Reinigung täglich mit einer Fruchtsäurecreme einzucremen. Diese löst die oberste Hornschicht ab und sorgt so dafür, dass die Poren frei bleiben“, sagt Müller-Steinmann. Er empfiehlt Cremes mit zehn Prozent Fruchtsäuregehalt, die man in der Drogerie oder der Apotheke kaufen könne.

Fast Food und Knabbereien sind nicht zwingend Auslöser von Pickeln

Bei stärkeren Problemen mit unreiner Haut könne es hilfreich sein, in den Hormonhaushalt einzugreifen. „Bei Frauen können beispielsweise mit einer Anti-Testosteron-Pille sehr gute, dauerhafte Wirkungen erzielt werden“, berichtet Müller-Steinmann. Auch mit Laser-Behandlungen beim Hautarzt könne man die Talgproduktion der Drüsen reduzieren. „Ein Dermatologe kann auch Antibiotika oder andere Medikamente verschreiben, die das Hautbild langfristig verbessern.“ Diese Mittel wiesen allerdings oft starke Nebenwirkungen auf und seien daher nur in sehr schwerwiegenden Fällen in Betracht zu ziehen.
Fast Food und Knabbereien sind für die Pickelchen übrigens nicht verantwortlich. „Bislang gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass eine bestimmte Ernährung, die Entstehung von Akne auslöst“, sagt Müller-Steinmann. Wer allerdings beobachte, dass er nach dem Verzehr von Schweinefleisch oder Vollmilchschokolade vermehrt zu Hautunreinheiten neige, sollte diese Genüsse trotzdem besser einschränken.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Akne und eine angemessene Behandlung von Pickeln: Akne: Zum aus der Haut fahren, Akne: Je früher erkannt, desto schneller gebannt.

Bildquelle: Kurt Bouda, pixelio.de

Haut braucht im Winter besonderen Schutz

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Der Winter kommt unaufhörlich näher und mit ihm auch gesundheitliche Probleme. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de empfiehlt gerade Wintersportlern, besonders auf ihre Haut zu achten. Denn vor allem höhere Lagen sind eine große Belastung für die Haut.

In der kalten Jahreszeit muss sich die Haut gegen zwei austrocknende Einflüsse wehren: die sehr geringe Luftfeuchtigkeit und die niedrige Außentemperatur. Selbst normale Haut ist im Winter erheblich empfindlicher und reizbarer als im Sommer. Zudem ist dieser Effekt in Höhenlagen ausgeprägter, als im Tal.

Während die Haut normalerweise durch ihre Struktur und Regulationsmechanismen aus Proteinen, Fetten und einigen anderen Substanzen die natürliche Feuchtigkeit bewahrt, gelingt ihr dies in den Wintermonaten nicht immer.

Hautpflege im Winter besonders wichtig

Wegen der eingeschränkten Schutzfunktion dringen Reizstoffe vermehrt durch die Barriere der Haut und reizende Umwelteinflüsse verstärken diesen Effekt. Besonders der Wind in höheren Lagen fördert das Abdunsten von Wasser. Günstiger sieht dies beim Wandern oder Langlauf aus, weil Schwitzen die Haut von innen neu durchfeuchtet und somit einen Ausgleich schafft.

Waschintensive Substanzen können die Haut schädigen

Häufiges Duschen und Baden, gerade im Winter bei sportlicher Aktivität kaum zu umgehen, kann die Haut zusätzlich reizen. Vor allem der Gebrauch waschintensiver Substanzen, wie Seife und Tenside, verstärkt den austrocknenden Effekt und gerade Sportler die Verwendung einschränken. Zudem empfiehlt es sich, die Haut mit Lotionen oder Cremes zu pflegen.

Doch auch zu viel Creme ist schädlich für die Haut. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Rolf Handke, pixelio.de

Gepflegte Männer: Wasser und Kernseife reichen nicht mehr aus

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Ein Stück Seife, Wasser und ein Handtuch – das war für viele Männer der Inbegriff von Körperpflege. Während Frauen schon immer Zeit und Geld in ihre Schönheit investierten, betrieben Männer lange Zeit wenig Aufwand. Sie benutzten die Seife oder das Shampoo, das ihre Frauen ins Bad stellten, verwendeten Deos nur auf Aufforderung und kauften nicht einmal Rasiercreme, Klingen oder ihr After-Shave selbst. Männerpflege war Frauensache. So einfach macht man(n) sich das heute nicht mehr. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Männer sind zunehmend körperbewusst, kaufen ihre Körperpflegeprodukte selbst ein, frischen fahle Bürohaut mit Make-up auf und lassen sich sogar – noch vor einigen Jahren undenkbar – in Schönheitssalons behandeln. Die reagieren mit speziellen Angeboten auf die Nachfrage. Auch die Kosmetikindustrie schätzt den Mann als potentiellen Kunden. Der Markt an Herrenkosmetik ist im vergangenen Jahr um knapp 10 Prozent gewachsen. Über 883 Millionen gaben Männer allein in diesem Bereich aus – hauptsächlich für hochpreisige Düfte und Pflegecremes. Und dieses Segment hat – laut Industrieverband Körperpflege und Waschmittel, kurz IKW, auch in Zukunft noch ein erhebliches Wachstumspotential. Grundsätzlich gilt für Männer- und Frauenhaut das Gleiche: Jeder muss sie reinigen und pflegen, es gibt empfindlichere Hautpartien, die mehr Aufmerksamkeit verlangen und es existieren verschiedene Hauttypen, die unterschiedliche Pflegeprodukte benötigen. Trotzdem gibt es einige Unterschiede.

Dickere Haut und höhere Talgproduktion

Dass Männer ein dickes Fell besitzen, haben Frauen ja schon immer gewusst. Aber Männer haben in der Tat eine dickere Haut, das ist wissenschaftlich belegt. Die männliche Haut ist etwa 15 bis 20 Prozent dicker als die weibliche, sie ist fettiger und speichert mehr Wasser. Der positive Effekt: Männerhaut ist besser gegen Umwelteinflüsse geschützt, wirkt länger straff und tendiert weniger zu Knitterfalten, wenn sie in die Jahre kommt.

Der Nachteil: Sie neigt wegen der erhöhten Talgproduktion und der größeren Anzahl an Talgdrüsen häufiger zu Akne. Männer, die sich gerne aus dem Cremetopf ihrer Partnerin bedienen, sind schlecht beraten. Denn Pflegecremes für Frauen sind meist zu fetthaltig und verstärken Unreinheiten bei fetter Haut.

Problembereich der Haut: Bartzone

Allein in der Bartzone wachsen zwischen 5000 und 25.000 Haare – täglich etwa 0,4 Millimeter – und so verbringt der durchschnittliche Mann etwa 3000 Stunden seines Lebens damit, sich zu rasieren. Für die Haut eine anstrengende Prozedur. Viele Männer mit fetter Haut neigen zu Entzündungen im Bereich der Barthaare, oft mit unangenehmen Pusteln. Und verstärken das Problem mit jeder Rasur, denn Männer verschleppen die Entzündungskeime dabei. Vieles spricht in solchen Fällen für Einmal-Rasierer. Bei fetter Haut wird alkoholhaltiges After-Shave meist gut vertragen. Männer mit trockener Haut bevorzugen oft die elektrische Rasur. Im Anschluss an die Entfernung der Barthaare benötigen sie eine beruhigende After-Shave-Lotion. Alkohol trocknet die Haut noch mehr aus – und es kann ein unangenehmer „Rasurbrand“ entstehen. Spezielle Gesichtskosmetik für Männer ist also durchaus sinnvoll.

Produktive Schweißdrüsen

Männer schwitzen mehr als Frauen. Den „typisch männlichen“ Körpergeruch verdanken sie einem bakteriellen Zersetzungsprozess, die die männlichen Hormone in Körperschweiß zu unangenehm riechenden Steroiden abbauen. Und das klassische Männerproblem – Schweißfüße – lässt sich darauf zurückführen, dass sie an dieser Stelle stärker schwitzen. Mit täglichem Duschen, der Verwendung eines Deodorants (schränkt die Schweißbildung nicht ein, verbessert aber den Geruch) oder Antitranspirants (hemmt die Schweißproduktion), atmungsaktiven Schuhen und Strümpfen aus natürlichen Materialien, sowie dem Einsatz von Fußsprays, lässt sich das Problem in den meisten Fällen lösen.

Sensible Haarpracht

Kaum etwas belastet Männer so sehr wie Haarausfall. Schon ab dem 20. Lebensjahr setzt er bei vielen Männern ein und beschert ihnen Geheimratsecken, Tonsuren am Hinterkopf oder schütteres Haar. Mit dem Haar verlieren die Männer auch Selbstvertrauen – kaum ein anderes Körpermerkmal ist so stark mit Vitalität und Jugend verbunden wie volles kräftiges Haar. Doch kein Grund zur Besorgnis: Frauen finden eine offensiv getragene Glatze sehr viel attraktiver als eine verschämt überkämmte kahle Stelle. Und noch was – die meisten Frauen schauen zuerst auf die Hände. Mit schönen, gepflegten Händen kommt man(n) besser an, als mit einer tollen Haarpracht.

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Bildquelle: Katrin Weyermann Bötschi, pixelio.de

Duschgel trocknet die Haut aus

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Duschgel gibt es in viele Farben und Duftrichtungen. Die Inhaltsstoffe der Duschgele können aber die Haut reizen und austrocknen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt vor der Gefahr, die vor allem im Winter besteht.

Duschgele versprechen nicht nur Sauberkeit, sondern auch einen erfrischten Start in den Tag. Speziell Menschen mit empfindlicher Haut sollten mit den Waschlotionen aber sparsam umgehen. „Duschgele enthalten viele Tenside, die die Haut reizen und austrocknen können“, sagt Klaus Fritz vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Im Winter ist die Gefahr besonders groß, weil die Haut bei trockener, kalter Luft ohnehin schon angegriffen ist und zum Austrocknen neigt.

Wenig Duschgel verwenden

Der Mediziner rät, beim Duschen nur kleine Mengen Gel zu verwenden. Dies schäumt man in der Hand auf und seift Körperpartien ein, die zum Schwitzen beziehungsweise zur Geruchsbildung neigen – wie etwa Achselhöhlen und Intimbereich. Auf das Einseifen von Armen, Beinen oder Bauch kann man laut Fritz dagegen getrost verzichten.

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Bildquelle: Manuel Gäck, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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