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Themenwoche Grippaler Infekt: Grippe, grippaler Infekt oder doch nur eine Erkältung?

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Der Herbst beginnt, es wird nass, kalt, grau und die ersten Erkältungen gehen um. Aber sind es jetzt Erkältungen oder doch schon eine Grippe? Und was war nochmal der Unterschied zum grippalen Infekt? Diese Woche widmet sich die Gesundheitsnews dem Thema Erkältungen, Grippe, grippaler Infekt. Jeden Tag starten wir hier mit nützlichen Informationen zum Beispiel wie man eine Grippe erkennt oder welche Hausmittel jetzt wirklich helfen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Die meisten Menschen verwenden die Begriffe Grippe, grippaler Infekt und Erkältung synonym. Diese begriffliche Gleichsetzung der Erkrankungen ist jedoch falsch. Eine Grippe ist eine wesentlich schwerere Erkrankung als eine Erkältung oder ein grippaler Infekt.

Erkältungen oder grippale Infekte, was die gleiche Erkrankung bezeichnet, gehören zu den häufigsten Erkältungserkrankungen beim Menschen überhaupt. Eine Erkältung ist eine Infektionskrankheit, die meist durch Viren hervorgerufen wird und sich über mehrere Tage hinweg entwickelt. Auslöser sind meist so genannte Corona-Viren, Adeno-Viren oder Rhino-Viren und nicht die für die Grippe verantwortlichen Influenza-Viren.

Symptome einer Erkältung
Erkältungen starten für gewöhnlich mit einem Kratzen im Hals oder Halsschmerzen. Innerhalb weniger Tage können weitere Beschwerden auftreten: Husten, Schnupfen, Niesen, Kopf- und Gliederschmerzen sind typische Symptome. Meist verlaufen Erkältungen relativ leicht. Man fühlt sich schlapp und matt, fröstelt, bleibt aber typischerweise fieberfrei oder hat höchstens erhöhte Temperatur bis 38 Grad Celsius. Nach ungefähr einer Woche sollten die Beschwerden der Erkältung abgeklungen sein.

Begleiterkrankungen, die einer Erkältung noch unangenehmer machen
Schwieriger werden Erkältungen, wenn sogenannte Begleiterkrankungen auftreten. Kinder und Säuglinge erkranken oft gleichzeitig an Mittelohrentzündungen, weil bei ihnen die Ohrtube, auch Eustachische Röhre oder Ohrtrompete genannt, vergleichsweise kurz ist und Krankheitserreger aus Nase und Rachenraum leichter ins Ohr aufsteigen können. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind Kehlkopfentzündungen, Laryngitis, oder Nasennebenhöhlenentzündungen, Sinusitis, typische, unangenehme Begleiterkrankungen.

Die „echte“ Grippe erkennen
Wesentlich schwerer ist der Verlauf einer echten Grippe. Der Betroffene wird meist von dem plötzlichen Einsetzen der Symptome wie Schweißausbrüche und / oder Frösteln, Kopf-, Ohren-, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Hustenreiz, begleitet von hohem Fieber überrascht. Oft kommen noch Geräusch- und Lichtempfindlichkeit hinzu, wie es einige Betroffene von Migräneanfällen kennen. Da jeder Einzelne individuell auf die Infektion reagiert, müssen nicht alle Symptome vorliegen, um auf eine echte Grippe hinzuweisen.

Suchen Sie einen Arzt auf
Wichtig ist, dass Sie im Fall einer Grippe Ihren Arzt konsultieren. Für alle ist eine Grippe unangenehm und kann in ungünstigen Fällen schwere Komplikationen oder Folgeerkrankungen mit sich bringen. Dazu kommt, dass Sie ansteckend sind und eventuell Menschen, die einer Risikogruppe angehören, wie Alte, Immungeschwächte, Schwangere und Kleinkinder gefährden können. Ihr Arzt wird , sofern er bei Ihnen eine echte Grippe diagnostiziert, einen speziellen Test durchführen, um die Influenza-Virus zu identifizieren. Das ist besonders wichtig, da das Infektionsschutz-Gesetz vorsieht, dass die Daten ans Gesundheitsamt und von dort weiter ans Robert-Koch-Institut (RKI) geleitet werden. Die Informationen über die Verbreitung bestimmter Viren in Deutschland und weltweit beobachtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) , die jedes Jahr auf Basis dieser Erkenntnisse neue Impfstoffe gegen Grippe entwickelt.

Mehr Details zu den typischen Begleiterkrankungen gibt es morgen hier in den Gesundheitsnews. Wenn Sie wissen wollen, was denn nun am besten gegen Erkältungen hilft, was am Hausmittel warme Milch mit Honig dran ist oder ob man sich nicht doch einfach impfen lassen sollte – diese Woche können Sie hier jeden Tag weitere Informationen lesen.

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Über imedo.de
imedo – Gesundheit, meine Sache! Das Gesundheitsportal www.imedo.de ermöglicht es, sich rund um die Themen Gesundheit, Krankheit und Therapien zu informieren. imedo bietet eine große Gesundheitscommunity zum Austausch mit Gleichgesinnten. Das Medizinlexikon und zahlreiche spezialisierte Webseiten, wie Operationauge.de oder Hilfe-bei-burnout.de, bieten Fachinformationen für Patienten und Gesundheitsinteressierten. imedo ist eine umfassende Arztsuche mit nutzerfreundlichen Filtermöglichkeiten und persönlichen Arztempfehlungen. Mit diesem breiten Serviceangebot fördert imedo, dass Patienten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, den passenden Arzt finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen können.

Redaktion Gesundheitsnews, Ulrike Haferstroh

Eine der häufigsten Infektionskrankheiten des Menschen: Der grippale Infekt

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Das wechselnde Wetter und die niedrigen Temperaturen der letzten Wochen haben ihre Spuren hinterlassen. Viele Menschen sind erkältet. Durchschnittlich drei Mal im Jahr erkrankt jeder Erwachsene an einem grippalen Infekt. Kinder sind weitaus häufiger betroffen und erkälten sich sogar bis zu zehn Mal im Laufe eines Jahres. Damit ist die Erkältungskrankheit eine der häufigsten Virusinfektionen bei Menschen überhaupt.

Auch wenn der Krankheitsverlauf meist kurzfristig und milde verläuft, ist der  grippale Infekt nicht zu unterschätzen. Wird er nicht rechtzeitig behandelt, können schlimmere Erkrankungen, wie eine Bronchitis oder eine ernsthafte Entzündung der Atemwege, die Folge sein. Der grippale Infekt ist jedoch nicht mit der Virusgrippe zu verwechseln, denn beide werden durch andere Virustypen hervorgerufen, klärt imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller auf. Das „Infocenter Grippaler Infekt“ des Internet-£Gesundheitsportals www.imedo.de widmet sich der Erkrankung ausführlich.

Viren sind verantwortlich für Erkältungskrankheiten
Ein grippaler Infekt wird zumeist durch Rhinoviren hervorgerufen, deshalb nennt man sie auch Erkältungsviren. Auch andere Virusarten können einen grippalen Infekt auslösen. Bakterien hingegen spielen bei der normalen Erkältung in der Regel keine Rolle. Die Infektion mit Erkältungsviren führt zu einer Entzündung der oberen Atemwege. Betroffen sind häufig die Nasennebenhöhlen und der Rachenraum. Das „Infocenter Grippaler Infekt“ schildert den Krankheitsverlauf ausführlich und informiert über die möglichen Folgen. Außerdem klärt es über die Behandlung einer Erkältung mit Präparaten aus der Pflanzengattung Zistrosengewächse auf. Diese sind rezeptfrei zu erwerben und haben keine Nebenwirkungen.

Halsschmerzen als Symptom bei einem grippalen Infekt
Halsschmerzen begleiten beinahe jede Erkältung. Im Herbst ist für Viren Hochsaison und die Anzahl an Erkrankungen in Verbindung mit Halsschmerzen steigt deutlich. Zur Behandlung können schon alte Hausmittelchen ausreichend sein. Informationen und Tipps enthält das „Infocenter Grippaler Infekt“. Die Ursachen können jedoch auch weit gravierender sein und eine ärztliche Behandlung dringend notwendig machen. Auch Vorsorge ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig und Bestandteil der Informationen des Infocenters.

Husten und Schnupfen als Symptome eines grippalen Infekts

Wie die Halsschmerzen sind auch Husten und Schnupfen regelmäßige Begleiter der Erkältung. Sie stellen jedoch nur Symptome da und keine eigenständigen Krankheiten. Über Vorbeugung und Hausmittel zur Bekämpfung informiert das „Infocenter Grippaler Infekt“.

Weitere Informationen über Erkältungen bietet das „Infocenter Grippaler Infekt“ des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de.

Einen Überblick der gängigen Grippemittel.

Zum Austausch mit anderen lädt die imedo-Community in der „Gruppe Erkältung“ ein.

Eine genau Definition und Beschreibung des Rhinovirus liefert das Medizinlexikon.

Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, S. Hainz

Der Grippe vorbeugen: 10 Tipps

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Im Winter sollte sich jeder Mensch mit der Grippevorbeugung beschäftigen, denn lang anhaltende Kälte schwächt das Immunsystem. Dieser Winter ist bisher besonders kalt und kommt mit sehr viel Schnee und Niederschlag. Warme Kleidung wie gefütterte Stiefel und Wintermäntel sind in vielen Geschäften nahezu ausverkauft, denn die Temperaturen bleiben dauerhaft tief. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de gibt zehn Tipps, mit deren Hilfe es gelingt, der Grippe zu entgehen.

Die Kälte der Wintermonate schwächt das Immunsystem, sodass der Körper schlechter gegen Krankheitserreger geschützt ist. Eine kurze Begegnung mit einem Erkrankten oder gar der Kontakt mit Gegenständen, die ein Infizierter berührt hat, können ausreichen, um sich mit der Grippe anzustecken – zumindest dann, wenn die Viren anschließend Gelegenheit bekommen, über die Schleimhäute in den Körper einzudringen.

Die Grippe, auch Influenzavirus genannt, ist eine Infektionskrankheit, die bis zu zwei Wochen anhält und sich in verschiedenen Symptomen äußert. Die Grippe beginnt sehr plötzlich und verursacht meist hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, das Anschwellen der Nasenschleimhaut, Husten und Übelkeit. Als „Grippe“ bezeichnet der Volksmund jedoch auch den grippalen Infekt, eine Virusinfektion, die harmloser, allerdings nicht weniger unangenehm ist. Glücklicherweise kann jeder das Risiko, an der Grippe zu erkranken, aktiv senken, indem er einige vorbeugende Maßnahmen beherzigt:

Impfung und Hygiene gegen Grippe
Die wohl wirksamste Methode, dem Influenzavirus vorzubeugen, ist die Impfung. Um tatsächlich vor der Grippe geschützt zu sein, muss die Grippeimpfung allerdings jährlich wiederholt werden, da Influenzaviren anpassungsfähig sind. Impfungen finden idealerweise in den Herbstmonaten, von September bis November, statt. Ein guter Grippeschutz sind zudem Hygienemaßnahmen. Der Kontakt mit infizierten Menschen ist zu umgehen. Zusätzlich empfiehlt sich das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände, um dem Grippeerreger vorzubeugen.

Mit Kräutertee und Inhalation der Grippe vorbeugen
Einige Heilpflanzen haben eine virushemmende und immunstärkende Wirkung. Naturheilkundler empfehlen das Inhalieren und das Trinken von Kräutertee. Färberhülse und Sonnenhut stärken die Abwehrkräfte. Efeu und Süßholz hingegen haben eine antibakterielle Wirkung.

Vitamin C, Sauna und Bewegung stärken das Immunsystem
Eine gesunde Ernährungsweise kann Krankheiten vorbeugen. Frisches Obst und Gemüse enthält Vitamin C, das die Immunabwehr des Körpers unterstützt. Zitrusfrüchte beinhalten besonders viel Vitamin C. Der tägliche Verzehr von Orangen beispielsweise hilft aus diesem Grund, der Grippe vorzubeugen. Auch Paprika enthält große Mengen an Vitamin C. Weitere Maßnahmen, um das Immunsystem auf Trab zu halten und auf diese Weise der Grippe zu entgehen, sind Bewegung an frischer Luft und Saunagänge.

Doppelter Grippeschutz: warme Kleidung
Kälte schwächt das Immunsystem, weshalb es empfehlenswert ist, sich bei niedrigen Temperaturen warm anzuziehen. Langärmlige Oberteile, lange Hosen und Schals schirmen den Körper ab, was gleichzeitig das Risiko einer Tröpfcheninfektion senkt. Warme Kleidung schützt somit in doppelter Hinsicht vor der Grippe.

Indirekter Grippeschutz
Eine Impfung gegen Pneumokokken kann indirekt ebenfalls gegen Grippe wirken: Der Influenzavirus zieht häufig Sekundärinfektionen wie eine Lungenentzündung nach sich, die durch Pneumokokken ausgelöst werden.

Wie Sie die Grippe mit Einläufen und ätherischen Ölen bekämpfen können, erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Experten empfehlen die Grippeimpfung für Säuglinge und Kleinkinder und fordern die Grippeimpfung für Schwangere ab dem vierten Monat.

Redaktion: Svea Hagen und Andreas Köster
Bildquelle: pixelio.de, Sigrid Rossmann

Schweinegrippe: Weihnachtsmärkte als Gefahr

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Die Schweinegrippe breitet sich immer schneller aus und die ersten Weihnachtsmärkte öffnen, die mit dichten Menschenmengen eine große Ansteckungsgefahr darstellen, macht Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de deutlich. Aktuelle Studienergebnisse des Tübinger Friedrich-Löffler-Instituts und der Berliner Charité weisen darauf hin, dass eine mediterrane Heilpflanze die Schweinegrippe-Pandemie stoppen könnte: Die Zistrose enthält spezifische Polyphenole, die als Infektblocker wirken. Die sekundären Pflanzenstoffe sind in der Lage, die Zellen des Körpers vor dem Eindringen der Schweinegrippe-Viren zu schützen. Sie verändern die viralen Oberflächenproteine, die das Andocken der Viren auf der Zelloberfläche und die Einschleusung der Viren in die Zelle normalerweise möglich machen. Damit bietet die Zistrose eine neue Möglichkeit, sich vor Schweinegrippe zu schützen. Zistrosen-Pflanzenextrakte wirken lokal im Mund und können zur Vorbeugung gegen Schweinegrippe beispielsweise beim Weihnachtsmarkt-Besuch gelutscht werden.

Schweinegrippe-Risiko auf dem Weihnachtsmarkt und bei der Karnevalssitzung

Aber nicht nur der Weihnachtsmarkt stellt ein Schweinegrippe-Infektionsrisiko dar, sondern auch auch andere Menschenansammlungen wie Karnevalsveranstaltungen sind ein Risiko. Mehr als 53.000 Menschen sind in Deutschland seit April 2009 mit dem Schweinegrippe-Virus (H1N1-Virus) infiziert worden. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich vor den Schweinegrippe-Viren zu schützen. Problematisch ist, dass eine optimale Versorgung mit der Schweinegrippe-Impfung auch für gesunde Menschen frühestens in einigen Wochen möglich ist. Viele Menschen lehnen eine Impfung gegen die Schweinegrippe ab, andere halten die Impfung für überflüssig und viele Ärzte und Organisationen warnen sogar vor Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung. Zudem bestehen insbesondere für Schwangere und Stillende größte Vorbehalte vor einer Schweinegrippe-Impfung mit den bisher vorliegenden Seren. Die Ständige Impfkommission weist darauf hin, dass erst im Dezember ein geeigneter Impfstoff für Schwangere und Stillende zur Verfügung steht. Es gibt aber neben der Schweinegrippe-Impfung und dem Lutschen von Zistrosen-Tabletten noch weitere Möglichkeiten, die vor der Schweinegrippe-Infektion schützen. Solche Produkte sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

11 Tipps gegen die Schweinegrippe:
1. Regelmäßiges Händewaschen mit Seife kann vor der Schweinegrippe schützen (Empfehlung: bei Bedarf – aber mindestens 10 mal täglich)
2. Hygienisch husten reduziert das Schweinegrippe-Risiko – zur Minimierung des Schweinegrippe-Infektionsrisikos am besten in die Armbeuge husten und nicht in die Hand
3. Zuhause bleiben gilt insbesondere für Schweinegrippe-Patienten, aber – wenn möglich – auch als Vorbeugung für Gesunde
4. Abstand halten vermindert das Risiko der Schweinegrippe-Infektion
5. Hygienemasken – auf jeden Fall für Schweinegrippe-Patienten und eventuell auch für alle, die der Schweinegrippe vorbeugen möchten
6. Die Krankheit Schweinegrippe erkennen, denn wenn der Arzt die Schweinegrippe frühzeitig erkennt, reduziert sich die Gefahr der Schweinegrippe-Infektion und andere Menschen können vor der Schweinegrippe bewahrt werden
7. Schweinegrippe-Patienten sollten sich schonen (Bettruhe, mindestens bis das Fieber abgeklungen ist), um rasch und ohne Rückfall wieder gesund zu werden
8. Mehrmals täglich lüften verringert die Schweinegrippe-Gefahr
9. Eine gesunde Ernährungsweise mit reichlich Gemüse und Frischobst einhalten, um die Abwehrkräfte im Kampf gegen die Schweinegrippe-Viren zu stärken
10. Auf eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr achten – dabei kommt Vitamin-D und dem Spurenelement Zink eine besondere Bedeutung in der Stärkung der Abwehrkräfte zu
11. Zistrosen-Tabletten lutschen, wirkt als Infektblocker gegen Schweinegrippe und saisonale Grippe

H1N1 Virus birgt große Gefahren
Wer aus den Pandemien der Vergangenheit lernt, reduziert auch das Risiko der Schweinegrippe-Infektion. Die wichtigste therapeutische Maßnahme bei einer Grippe-Infektion ist schon seit der Spanischen Grippe, das Bett zu hüten. Mediziner weisen darauf hin, dass die Schweinegrippe in der Regel sieben Tage mit ihren schwereren Symptomen andauert und in dieser Zeit auch ansteckend ist. Danach sollten sich Schweinegrippe-Patienten noch ein bis zwei Wochen schonen. Menschen, die unter dem Verdacht der Schweinegrippe-Infektion stehen, sollten nicht direkt zum Arzt gehen, um eine Infektion anderer Patienten zu vermeiden. Sie sollten den Arzt zuerst anrufen, um das Risiko der Ansteckung in der Arztpraxis zu vermeiden. Mit der Grippe ist grundsätzlich nicht zu scherzen!

Redaktion: Andreas Köster, Sven-David Müller

In der imedo-Gruppe “Schweinegrippe” können Sie sich mit anderen Menschen über Ängste und Erfahrungen austauschen und erfahren, was sie über die Schutz-Impfung denken.

Lesen Sie weiter in den imedo-Gesundheitsnews: Gefährliche Grippe oder einfache Erkältung?

Das Bundesministerium für Gesundheit stellt eine Internetseite mit Informationen zu aktuellen Entwicklungen der Pandemie und zur Schweinegrippe-Impfung bereit.

Literatur und Quellen:

http://www.zoonosen.net/NewsundPresse/tabid/1191/articleType/ArticleView/articleId/569/Default.aspx

http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6T2H-4NWMWX3-1&_user=10&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&_docanchor=&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=840c00600fcd6bfcf457547266e2d838

http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6T2H-4NRCW3R-1&_user=10&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&_docanchor=&view=c&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=5487b6546634829f7a4f708f788242d6

http://zmbe.uni-muenster.de/institutes/imv/imvrescyst_de.htm

• Kiesewetter H, Ludwig S, Planz O: Aktuelle Forschungen zur antiviralen Wirkung von Cystus052. Deutsche Apothekerzeitung. 2009; 149(28):44-47.
• Kalus U, Kiesewetter H, Radtke H: Effect of CYSTUS052(R) and green tea on subjective symptoms in patients with infection of the upper respiratory tract. Phytother Res. 2009 May 14.
• Ehrhardt C, Hrincius ER, Korte V, Mazur I, Droebner K, Poetter A, Dreschers S, Schmolke M, Planz O, Ludwig S: A polyphenol rich plant extract, CYSTUS052, exerts anti influenza virus activity in cell culture without toxic side effects or the tendency to induce viral resistance. Antiviral Res. 2007 Oct;76(1):38-47.
• Droebner K, Ehrhardt C, Poetter A, Ludwig S, Planz O: CYSTUS052, a polyphenol-rich plant extract, exerts anti-influenza virus activity in mice. Antiviral Res. 2007 Oct;76(1):1-10.
• Droebner K, Ehrhardt C, Mueller, C, Hrincius ER, Buettner M, Ludwig S, Planz O: Early antiviral activity of CYSTUS052 against H5N1 influenza virus is more efficient compared to oseltamivir. Planta Medica. 2008 Jul;74:934.
• Ehrhardt C, Eike R, Hrincius ER, Droebner K, Korte V, Mazur I, Pötter A, Schmolke M, Planz O, Ludwig S: CYSTUS052, a polyphenol rich plant extract, exerts potent anti-influenza virus activity in cell culture by blocking viral attachment to host cells. Planta Medica. 2008 Jul;74:1019.

Bildquelle: pixelio.de, Wolfgang Hoyer

Gefährliche Grippe oder einfache Erkältung?

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In diesem Herbst nehmen die Fälle von Husten, Schnupfen und Fieber in Deutschland wie jedes Jahr deutlich zu. Verursacher sind verschiedene Viren und je nach Virusart handelt es sich dabei um eine einfache Erkältung oder um eine Grippe. Im ersten Fall sind harmlose Erkältungsviren die Verursacher, im zweiten Fall sind es die gefährlichen Grippeviren der Influenza-Gruppe. Das Problem: Eine Influenza-Grippe kann zu Beginn ähnliche Beschwerden verursachen wie eine harmlose Erkältung und ist dann schwer davon zu unterscheiden. Dr. med. Michael Prang* erklärt im Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de die Unterschiede und gibt hilfreiche Tipps, um die Erkältung möglichst rasch auszukurieren.

Grippe ist ein schwere Erkrankung
Die harmlose Erkältung verursacht oft Husten, Schnupfen, Heiserkeit und mitunter Fieber. Meist ist spätestens nach einer Woche alles wieder ausgestanden. Influenza-Grippe-Erkrankungen zeigen zwar ähnliche Beschwerden, diese sind jedoch wesentlich stärker. Dazu kommen oft noch Frösteln sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Ein Erkälteter fühlt sich nur gesundheitlich angeschlagen, ein Grippekranker dagegen schwer krank und körperlich völlig erschöpft.

Grippe-Schutz-Impfung schützt nicht vor Erkältungen
Zwar ist auch die Influenza-Grippe in der Regel nach rund einer Woche überstanden. Senioren, Menschen mit chronischer Bronchitis und starke Raucher erholen sich allerdings oft nicht so schnell. Zudem können bei ihnen gefährliche Komplikation wie eine Lungenentzündung auftreten. Schon bei einem Verdacht auf eine Influenza-Grippe sollte man deshalb nicht mit einem Arztbesuch zögern. Denn anders als eine Erkältung sollte der Verlauf einer Grippe und die eventuelle Gabe von Medikamenten ärztlich überwacht werden. Die Grippeschutzimpfung – der beste Termin hierfür ist der Herbst – sorgt zwar für einen Schutz gegen die Influenza-Grippe, trotzdem kann diese Impfung Erkältungen nicht verhindern.

Die 7 besten Tipps gegen Erkältung


1. Es kribbelt und brennt in der Nase: Im Anfangsstadium lassen sich die Viren noch aufhalten oder zumindest die Erkältungsdauer abkürzen. Ziehen Sie sich warm an, lüften Sie häufig Ihre Wohnung, trinken Sie viel Wasser oder Tee. Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung können jetzt ebenfalls sinnvoll sein.
2. Es treten zusätzlich Halsschmerzen auf: Die Erkältungsviren breiten sich auf der Rachenschleimhaut aus. Jetzt helfen Lutschtabletten oder Gurgeln mit Salbei oder Myrrhe-Tinktur. Tragen Sie tagsüber und nachts ein Halstuch.
3. Sie fühlen sich zunehmend krank: Die Erkältungsviren vermehren sich stark. Sie sollten nicht mehr arbeiten und viel schlafen. So kann sich Ihr Immunsystem darauf konzentrieren, die Erkältungsviren zu bekämpfen.
4. Die Nase ist verstopft: Damit Sie keine Nasennebenhöhlenentzündung bekommen, sollten Sie das zäh gewordene Sekret mit schleimlösenden Mitteln verflüssigen. Bewährt haben sich pflanzliche Präparate wie Myrtol, Pfefferminz-, Eukalyptus-, Anis- oder Thymian-Öl zum Inhalieren.
5. Sie bekommen trockenen Husten: Die Erkältungsviren haben die Bronchien erreicht, der trockene Husten ist die Reaktion des Körpers darauf. Um den Husten zu unterdrücken können Sie auf pflanzliche Präparate aus Spitzwegerich, Sonnentau, Eibischwurzel, Isländisch Moos oder Huflattich zurückgreifen.
6. Sie bekommen Fieber: Ihr Körper fährt jetzt seine beste Verteidigungsstrategie gegen die Erkältungsviren auf: die Erhöhung der Körpertemperatur. Unterdrücken Sie deshalb Ihr Fieber nicht gleich. Wird Ihnen das Hitzegefühl zu unangenehm, dann helfen Wadenwickel oder Fieber senkende Medikamente.
7. Sie bekommen Kopf- und Gliederschmerzen: Die Erkältungsviren haben sich extrem stark vermehrt. Linderung verschaffen Ihnen Einreibungen mit ätherischen Ölen (Pfefferminzöl) oder Arnikatinktur. Auch die Fieber senkende Medikamente können Ihre Schmerzen abmildern. Gehen Sie gegebenenfalls zum Arzt!

Weitere Hausmittel gegen Erkältung.

Lesen Sie weiter in den imedo-Gesundheitsnews: „Kefir stärkt die Abwehrkräfte und schützt vor Krankheiten“

Erwachsene erkranken in Deutschland zwei bis drei mal im Jahr an einem grippalen Infekt. Das Infocenter „Grippaler Infekt“ bietet umfassende Informationen zum Themengebiet Erkältungskrankheiten.

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*Der Mediziner Dr. Michael Prang wirkte langjährig als “Morning Doc” im SAT.1 Frühstücksfernsehen und ist als Medizinjournalist und Gesundheitspublizist tätig. Er arbeitet mit Men’s Health, Zeit.de, Publik, SAT.1, ZDF, Best Life, Krankenkassen und diversen Tageszeitungen zusammen. Er hat verschiedene Gesundheitsratgeber veröffentlicht und ist Moderator der weltweit ersten medizinischen Videocasts für eine junge Zielgruppe.

Volkskrankheit Nummer eins: Erkältung



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Die Erkältung gehört zu den häufigsten Virus-Infektionen beim Menschen überhaupt. Umgangssprachlich wird der grippale Infekt, der eine durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit ist, als Erkältung oder Erkältungskrankheit beschrieben. Bei der Erkältung kommt es zu Halsschmerzen (mit Heiserkeit), Husten, Schnupfen, Rachenentzündung, Angina (Mandelentzündung) und Halsentzündung. Aber nicht bei jedem Menschen sind die Beschwerden gleich stark ausgeprägt. Fast alle Erkältete haben aber Schnupfen, Halsentzündung, Rachenentzündung und Halsschmerzen. Vorbeugen ist besser als heilen ist die Devise bei der Erkältung (grippaler Infekt). Die Erkältung darf nicht mit der schweren Grippe (Influenza) verwechselt werden, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Erkältung (grippaler Infekt) ist die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland. Aber auch an der schweren Grippe, die der Arzt als Influenza bezeichnet, erkranken viele Menschen. Die medizinischen Fachgesellschaften empfehlen Risikogruppen wie beispielsweise Diabetikern eine Grippe-Schutzimpfung, um der schweren Grippe vorzubeugen. Erwachsene erkranken in Deutschland durchschnittlich zwei oder drei mal im Jahr an einem grippalen Infekt. Bei Kleinkindern kann es zu 13 grippalen Infekten im Jahr kommen. Kleinkinder bekommen insgesamt am häufigsten eine Erkältung.

Erkältung und schwere Grippe (Influenza) werden durch Viren ausgelöst

Zur Unterscheidung von den Erkältungskrankheiten, der Erkältung und dem grippalen Infekt, bezeichnen Virologen und Mediziner die Influenza auch als echte Grippe, schwere Grippe oder Virusgrippe. Die Virusgrippe ist wie die Erkältung eine Viruskrankheit. Sie wird durch Viren aus der Gattung der Influenzaviren (Influenzavirus A oder Influenzavirus B) ausgelöst. Umgangssprachlich wird der grippale Infekt aber häufig fälschlich als Grippe bezeichnet. Dabei handelt es sich beim grippalen Infekt (Erkältung) um eine andere Virusinfektion, die in der Regel deutlich harmloser verläuft. Trotzdem ist der grippale Infekt ein Ärgernis, dem die Menschen vorbeugen möchten oder zumindest die Ausprägung verringern möchten.

Mythos entzaubert: Die Erkältung hat nichts mit Kälte zu tun

Die Bezeichnung Erkältung, die in der Regel umgangssprachlich für die grippalen Infekte verwendet wird, ist nicht schlüssig, denn allein durch Kälte kommt es nicht zum grippalen Infekt. Kälte allein kann keine Erkältung hervorrufen. Früher wurde die Erkältung oft auch als Katarrh bezeichnet.

Prävention der Erkältung: Mehr Zink, Probiotika und Vitamine

Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass auch die Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Vitalstoffen einen bedeutenden Einfluss auf die Abwehrkräfte hat. Bei einer optimalen Vitalstoffversorgung kann der Körper die Erkältungsviren besser abwehren. Es ist sinnvoll, im Herbst, Winter und Frühjahr das Immunsystem besonders aufzubauen, um sich vor der Erkältung zu schützen. Unter Vitamin D Mangel kommt es nicht nur häufiger zur Osteoporose, sondern auch zu einer mangelhaften Infektabwehr gegenüber Erkältungsviren. Die Vitamin D Versorgung kann durch eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten, den Verzehr von mit Vitamin D angereicherten Produkten sowie ausreichende Sonneneinstrahlung erreicht werden. Der menschliche Körper ist in der Lage, unter der Einstrahlung von Sonnenlicht auf die Haut Vitamin D selbst herzustellen. 

Vitamin D, Probiotika und Zink schützen besser vor der Erkältung als Vitamin C. Eine optimale Vitamin D Versorgung vermindert die Gefahr, einen grippalen Infekt zu erleiden. Die Studien zur Stärkung der Abwehrkräfte durch Vitamin C (Askorbinsäure) sind weit weniger eindeutig. Es gibt nur wenige Studien, die beweisen, dass Vitamin C vor Erkältungskrankheiten schützen kann. Demgegenüber hat die optimale Versorgung mit Zink eine präventive Wirkung und kann effektiv vor der Erkältung schützen. Gleiches gilt auch für Probiotika. Trotzdem ist es sinnvoll, auf eine optimale Vitamin C Zufuhr zu achten, da dieses wasserlösliche Vitamin lebenswichtig ist und für viele Prozesse im menschlichen Organismus erforderlich ist.

Zink ist ein Immunbooster

Das Spurenelement Zink ist nicht nur in der Lage, die Blutzuckerregulation bei Diabetikern zu verbessern, Entzündungen zu vermindern und die Leber in ihrer Entgiftungsfunktion zu unterstützen. Zink hat auch eine entscheidende Funktion in der Infektabwehr. Wer keine Erkältung bekommen möchte, sollte auf eine optimale Zinkzufuhr achten. Mit der Ernährung lässt sich zwar ausreichend Zink aufnehmen, aber für die Steigerung der Abwehrkräfte benötigt der Organismus einfach mehr. Daher ist es sinnvoll, in den Erkältungszeiten in Herbst, Winter und Frühjahr täglich 10 bis 15 Milligramm Zink in Form von Präparaten einzunehmen. Zinkpräparate sind freiverkäuflich in Apotheken erhältlich. Eine besonders hohe Bioverfügbarkeit weist die Verbindung Zinkhistidin auf. Aber auch andere organische Zinkverbindungen wie Zinkorotat oder Zinkglukonat tragen entscheidend zur Optimierung der Zinkversorgung bei.

Probiotika als Schutzschild der Abwehrkräfte

Die Darmflora ist eine der wichtigsten Säulen der menschlichen Abwehrkraft. Wer nicht krank werden möchte, sollte auf eine gesunde Darmflora achten. Die Darmflora besteht aus Milliarden von Bakterien. Rund 75 Prozent der Abwehrkraft stecken sozusagen in der Darmflora. Um die Darmflora zum Schutzschild gegenüber Infektionen zu machen, ist es erforderlich, täglich probiotisch wirksame Mikroorganismen aufzunehmen. Probiotisch heißen Bakterien und andere Mikroorganismen, die die Darmflora positiv beeinflussen. Nur wenn Probiotika täglich in ausreichender Menge zugeführt werden, können sie sich im Dickdarm ansiedeln und die Abwehrkräfte steigern. Aber Probiotika müssen nicht nur täglich zugeführt werden: Es ist auch erforderlich, ihnen ausreichend Nahrung zuzuführen. Probiotika leben von Ballaststoffen. Oligofruktose (Inulin) ist ein optimales Substrat für Probiotika. Probiotika-förderliche Ballaststoffe werden als Prebiotika (Präbiotika) bezeichnet. Es gibt Präparate, die Probiotika und Präbiotika enthalten. Die Kombination aus Probiotika und Präbiotika bezeichnen Ernährungsexperten als Synbiotika. Ideale probiotische Produkte sind kalorienarm, zuckerfrei und fettarm oder fettfrei. Diese Anforderungen erfüllen beispielsweise frisches Sauerkraut, fettarmer Kefir, Brottrunk, fettarmer Naturjoghurt, fettarmer probiotischer Joghurt oder probiotische Präparate aus der Apotheke.

Die sechs besten Tipps zur Stärkung der Abwehrkräfte

  • Gesunde ausgewogene Ernährungsweise
  • Täglich fünf Portionen Gemüse und Frischobst (mindestens 750 Gramm)
  • Ausreichende Zinkzufuhr und in Infektionszeiten die Einnahme von Zinkkapseln
  • Ausreichende Vitamin D Zufuhr und regelmäßiger Aufenthalt im Freien bei Sonneneinstrahlung zur Förderung der Vitamin D Synthese
  • Täglich Konsum von fettarmen und zuckerfreien Probiotika (Brottrunk, Kefir oder Probiotika-Präparate aus der Apotheke)
  • Ausreichende Ballaststoffzufuhr (beispielsweise Oligofruktose)

Cystus – eine infektblockende Pflanze gegen Erkältung

Wer noch mehr gegen die jährliche Erkältungsgefahr tun möchte, findet dazu Informationen im neuen Infocenter auf www.imedo.de: Der Infektblocker Cystus 052 wirkt rein physikalisch-chemisch durch Interaktion mit den Erkältungsviren. Die Inhaltsstoffe „verkleistern“ die Viren so, dass sie nicht mehr in die Zellen eindringen können.

Erwachsene erkranken in Deutschland durchschnittlich zwei bis drei mal im Jahr an einem grippalen Infekt. Informieren Sie sich umfassend in dem Infocenter „Grippaler Infekt“.

Detaillierte medizinische Informationen zu sämtlichen Arten von Grippe finden Sie auch im imedo-Medizinlexikon, das kostenlos abrufbar ist.

Lesen Sie mehr zu Hausmitteln gegen Grippe in den imedo-Gesundheitsnews: „Kefir stärkt die Abwehrkräfte und schützt vor Krankheiten“.

Schweinegrippe: Bisher drei Fälle in Deutschland bestätigt

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Die Schweinegrippe hat Deutschland nun endgültig erreicht und breitet sich weltweit immer mehr aus. Auch in den USA ist bereits ein Mensch an dem Virus gestorben. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt warnt zwar vor einer Verharmlosung der Grippe, bestätigt aber, dass Deutschland gut gewappnet ist. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Schweinegrippe breitet sich weiter aus. In Deutschland sind bisher drei deutsche Mexiko-Rückkehrer an der neuen Influenza erkrankt, wie Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Mittwoch in Berlin sagte. Das Robert-Koch-Institut sieht derzeit für die deutsche Bevölkerung jedoch “keine allgemeine Gefährdung”. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte von den Ländern vorsorglich die gebotenen Medikamente bereitzustellen. Experten hatten zuvor vor Engpässen beim Vorrat an Grippemitteln gewarnt.

Die drei deutschen Erkrankten sind RKI-Präsident Jörg Hacker zufolge nicht in Lebensgefahr. Sie zeigten grippeartige Symptome wie “relativ hohes Fieber”. Bayerische Gesundheitsbehörden hatten zuvor mitgeteilt, dass eine Erkrankte aus Kulmbach mittlerweile “völlig beschwerdefrei” sei. Bei vier Fällen bestätigte sich dem Ministerium zufolge der Verdacht einer Infektion nicht. Bei zwei weiteren gebe es noch “keine abschließende Klarheit”.

Meldepflicht bei Verdachtsfällen gefordert

Schmidt forderte unterdessen eine Meldepflicht von Ärzten bei begründeten Schweinegrippe-Verdachtsfällen. Eine entsprechende Verordnung werde derzeit auf den Weg gebracht, kündigte sie an. Derzeit bestehe lediglich eine Informationspflicht für Labore, die das neue Influenzavirus feststellten.

Trotz der erfolgreichen Behandlung von Erkrankten in den USA mit Medikamenten warnte die Ministerin davor, die Grippe “auf die leichte Schulter” zu nehmen. Die Behandlungserfolge seien jedoch “eine
Beruhigung”. Im Falle einer Pandemie sollen die Deutschen zweimal gegen das Virus geimpft werden. Ein ausreichender Impfstoff sei mit den Herstellern vertraglich abgesichert, sagte Schmidt.

Hacker sagte, mit der neuen Grippe müsse sehr sorgfältig umgegangen werden. Es könnte sich derzeit möglicherweise um den Start einer globalen Grippe handeln. “Deshalb nehmen wir die wenigen Fälle ernst”, betonte der RKI-Präsident. Eine allgemeine Gefährdung für die Deutschen schloss sein Institut derzeit jedoch aus.

Bundeskanzlerin Merkel forderte ein rasches Handeln der Behörden von Bund und Länder. Die Bürger müssten sich darauf verlassen können, dass in Deutschland alles Notwendige gegen die Krankheit unternommen werde.

Kein ausreichender Schutz für alle?

Derzeit verfügen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage des Internetportals lungenaerzte-im-netz.de nicht alle Länder über einen ausreichenden Vorrat an antiviralen Medikamenten. In Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern sowie Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg seien nur für 11 bis 14 Prozent der Bevölkerung Grippemittel eingelagert. Der nationale Pandemieplan gibt eine Bevorratung von mindestens 20 Prozent vor.

Nach Mexiko gab es nun auch in den USA den ersten Todesfall. Ein knapp zweijähriges Kind starb an dem Virus. Die mexikanischen Behörden haben indessen ihre Angaben zu der Zahl von an Schweinegrippe gestorbenen Menschen nach unten korrigiert. Bislang wurde das Virus demnach in sieben Fällen nachgewiesen.

Diagnose des Virus ist schwierig

Wegen dieser Korrektur kommen erste Zweifel an der Gefährlichkeit des A/H1N1-Virus auf. Alexander Kekulé, Mikrobiologe an der Universität Halle, sagte: “Die Diagnose des A/H1N1-Virus ist schwierig und unter den mexikanischen Gesundheitsbedingungen nicht möglich.” Die nicht auf die Schweinegrippe zurückzuführenden Todesfälle bezeichnete er als “die ganz normalen Todesraten in einem Schwellenland”. Nicht jeder, der an einer Lungenerkrankung sterbe, sei ein Epidemieopfer.

Das Virus ist auch in Kanada, Israel, Spanien, Neuseeland und Großbritannien ausgebrochen. Nach Angaben des RKI gibt es weltweit in 20 Ländern Verdachtsfälle. Am Donnerstag treffen sich die EU-Gesundheitsminister in Luxemburg, um über das weitere Vorgehen zu
beraten.

Weitere Informationen zum Thema Schweinegrippe finden Sie bei imedo.

Erster Schweinegrippe-Verdacht in Deutschland

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Ist die Schweinegrippe nun auch in Deutschland angekommen? Drei Personen liegen derzeit im Krankenhaus in Bielefeld. Das Ergebnis wird für den späten Montagabend erwartet. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

In Deutschland sind erstmals drei Verdachtsfälle der für den Menschen gefährlichen Variante der Schweinegrippe aufgetreten. Drei Bielefelder, zwei Männer und eine Frau, liegen derzeit auf einer Isolierstation im Krankenhaus, weil der Verdacht besteht, sich mit der Schweinegrippe infiziert zu haben, berichtete die “Neue Westfälische” in ihrer Onlineausgabe am Montag. Zwei von ihnen seien gerade von einer Mexiko-Reise mit einer fieberhaften Erkältung zurückgekehrt.

Zwei Frauen könnten sich angesteckt haben

Die Schwester eines der Mexiko-Reisenden habe sich offenbar in Bielefeld angesteckt. Der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes in Bielefeld, Peter Schmid, bestätigte die Angaben. Das Ergebnis des molekular-biologischen Nachweises werde für den späten Montagabend erwartet.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten weitere Informationen zum Thema Schweinegrippe.

Weltweite Alarmbereitschaft: Schweinegrippe breitet sich weiter aus

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In Mexiko sind bis gestern bereits 103 Menschen an der Schweinegrippe gestorben und auch in den USA wurde der Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die Angst, das Virus könnte sich nun auch in Deutschland ausbreiten, ist groß. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de ruft dazu auf, nicht in Panik zu verfallen.

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Jörg Hacker, hält es für denkbar, dass der Schweinegrippe-Erreger A/H1N1 bis nach Deutschland kommt. “Das ist durchaus möglich. Das Virus scheint über alle Eigenschaften zu verfügen, um sich weltweit auszubreiten”, sagte Hacker der in Hannover erscheinenden “Neuen Presse” (Montagausgabe). Allerdings warnte der Experte davor, “in Panik zu verfallen”. Zwar könne die in Mexiko ausgebrochene Schweinegrippe eine “weltweite Epidemie” auslösen. “Ob es aber tatsächlich dazu kommt, kann derzeit noch nicht gesagt werden”, sagte Hacker.

Opfer der Schweinegrippe

In Mexiko seien zwar mehr als 100 Patienten an der Schweinegrippe verstorben. “Dagegen ist der Verlauf bei den in den USA aufgetretenen Fällen milder. Nicht wenige Erkrankte in den USA sind mittlerweile wieder gesund”, sagte Hacker. Der Präsident des Robert-Koch-Instituts versicherte: “Wir sind gut vorbereitet. Es gibt Pläne für den Fall der Fälle.” So liege ein Nationaler Pandemieplan von Bund und Ländern vor, auf dessen Grundlage angemessen auf einen Sprung der Schweinegrippe von Mexiko nach Deutschland reagiert werden könne.

Schweinegrippe ist gefährlicher als der normale Grippe-Virus

Das Schweinevirus äußert sich zu Beginn mit den gleich Symptomen wie eine normales Grippe-Virus: hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Husten, allgemeine Schwäche, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

“Es ist noch nicht klar, ob die herkömmliche Grippe-Impfung gegen diesen Erreger hilft. Aber die gute Nachricht ist: Nach allen Informationen, die uns vorliegen, helfen Arzneimittel, mit der auch die normale saisonale Grippe behandelt wird”, sagte Hacker.

Der Virenexperte Stefan Schubert hat vor dem neuen Schweinegrippe-Virus gewarnt. “Die Ansteckungsgefahr ist kaum größer als bei einer normalen Grippe – aber die Tödlichkeit kann weitaus höher sein. Das ist das Gefährliche”, sagte der Leiter der Infektions- und Tropenmedizin an der Uniklinik Leipzig der “Leipziger Volkszeitung” (Montagausgabe). Hinzu komme, dass es noch keinen Impfstoff gegen den Erreger-Subtyp gebe. “Die Arbeiten daran werden rasch beginnen, aber sicherlich noch einige Monate dauern”, so Schubert. Der Impfstoff werde erst in einigen Monaten zur Verfügung stehen. Das Gute sei jedoch, dass sich eine pandemische Ausbreitung auch nicht in wenigen Tagen vollziehe.

Bevölkerung muss ruhig bleiben

Zur Entstehung des neuen Virus sagte Schubert: “Es ist seit Jahren bekannt, dass eine Pandemie mit einem neuen Subtyp auftreten könnte, insbesondere durch die sogenannte Vogelgrippe.” Es sei ein natürlicher Ablauf, dass sich Viren anpassen und nach einigen Jahrzehnten neue Subtypen bilden, besonders bei der echten Grippe.

Zugleich warnte der Virenexperte vor Panik: “Die Bevölkerung muss besonnen reagieren.” Durch Tourismus und Flugverkehr könne es zwar schon bald erste Fälle auch in Europa geben. “Doch wir und die anderen Kliniken sind vorgewarnt und vorbereitet. Auf alle Fälle existiert seit Jahren ein Grippe-Pandemieplan.” Es gebe Netzwerke von Schwerpunktpraxen, die die Ausbreitung überwachen. Sobald erste Fälle in Deutschland aufträten, würden Informationen zu Verhaltensweisen gegeben, so Schubert.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten weitere Information zum Thema Schweinegrippe.

Die Grippe mit Einläufen und ätherischen Ölen bekämpfen

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Die Grippewelle kursiert noch immer in Deutschland und viele Menschen stehen derzeit im Kampf gegen die gefährlichen Influenza-Viren. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat bei Allgemeinarzt und Naturheilmediziner Thomas Höhn in Berlin nachgefragt wie man sich vor den Viren schützen kann, welche alten Hausmittel sich bewähren und wie lange eine Grippeimpfung sinnvoll ist.

imedo: Was ist der Unterschied zwischen einer Grippe und einer Erkältung?

Thomas Höhn: Eine Erkältung ziehen sich die Leute häufig selbst zu, wobei meist Bakterien, die wir immer mit uns herumtragen, Hilfestellung leisten. Bei Unterkühlung gerät die Verteilung der Bakterien in ein Ungleichgewicht, dadurch wird ein Infekt hervorgerufen. Das Immunsystem ist zu schwach, sich dem zu widersetzen. Die Grippe kommt nur über Ansteckung mit Influenza-Viren zustande. Hat man sich eine Grippe zugezogen, werden Betroffene binnen weniger Minuten krank: Fieber, trockener Husten, totale Schwäche, Herzrasen, Kopf- und Gliederschmerzen breiten sich sofort aus.

imedo: Wie kann man sich vorher schützen?

Thomas Höhn: Das Immunsystem muss schon vorher gestärkt werden. Dabei helfen Sauna, regelmäßiger Schlaf, Erholungspausen und die Vermeidung psychosozialen Stresses. Zudem sollte man, wenn möglich, die Ansammlung von vielen Menschen vermeiden.  Bei dem nass-kalten Wetter muss die entsprechende Kleidung angezogen werden, besonders Kopf, Füße und Nieren sollen warm bleiben. Eine Allzweckwafffe ist auch das Trinken, die Flüssgkeitszufuhr wirkt wie eine Gewebs-Drainage. Wenn ein Mensch in der unmittelbaren Umgebung niesen musste, ist es sinnvoll gleich im Anschluss an einem Fläschen mit ätherischen Ölen aus Wildkräutern zu richen und einen Tropfen auf die Zunge zu geben. Auch der Extrakt aus Pelargonienwurzeln unterstützt hierbei.

imedo: Wie kann man die Heilung der Grippe beschleunigen, falls sie einen doch erwischt hat?

Thomas Höhn: Geht das Fieber über 39 Grad hinaus und hält sich länger als zwei Tage, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. Ich empfehle zweimal täglich Zitronenwasser aus einer frischen Zitrone und warmen – nicht heißem – Wasser. Außerdem sollten die Betroffenen Kräutertees trinken. Bei Fieber dürfen diese nicht zu heiß sein. Wer Hunger hat, sollte kein Schweinefleisch essen, es enthält Archaridonsäure, die schlechteste aller Fettsäuren. Diese fördert Entzündungen und bremst dadurch das Immunsystem aus und hemmt die Entgiftung. Ansonsten sollte man das essen und trinken, worauf man wirklich Lust hat aber wenig; am besten Früchte. Wadenwickel helfen auch, aber sie dürfen nicht wärmer als 15 Grad sein und regelmäßig gewechselt werden, sonst wirken sie wie eine Heizung. Eine andere Möglichkeit ist auch ein altes Naturheilmittel: der lauwarm-Einlauf mit einem dreiviertel Liter Wasser. Das ist das beste Mittel bei Fieber und auch zum Entgiften.

imedo: Sind Impfungen zum jetzigen Zeitpunkt noch sinnvoll?

Thomas Höhn: Ja, auch wenn man erst zwei Wochen nach der Impfung richtig geschützt ist. Die Grippezeit in Deutschland geht noch bis in den April hinein. Man denke auch an Reisen nach Asien, die vielleicht für die nächsten Monate geplant sind, dort ist die Grippe beheimatet und noch in unserem Sommer dort aktiv.

imedo: Wann hat die Grippewelle hierzulande ein Ende?

Thomas Höhn: Die kann durchaus noch drei Wochen dauern. Ich weiß nicht, ob die Grippewelle einen relativ kurz dauernden Gipfel oder ein Plateau hat, das sich noch hinzieht und nur langsam abebbt. Momentan haben wir zwar schon ein Niveau das höher ist als letztes Jahr, aber es ist nicht sicher, ob noch ein weiterer Schub folgen wird oder ob es auf dem Niveau bleibt und dann allmählich zurückgeht.

Weitere Informationen zum Thema Grippe bieten Ihnen die imedo-Gesundheitsnews: Experten fordern: die Grippeimpfung für Schwangere ab dem vierten Monat, Grippeimpfung bei Säuglingen und Kleinkindern empfohlen.

Bildquelle: wave111, pixelio.de; Cornerstone, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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