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Gesundheitskolumne: Schwimmen ohne Ringe - Bikinifigur und Badehosenbody

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Sportmediziner, Allergologen, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum großen Expertenteam des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Ab sofort berichten die Experten aus Funk und Fernsehen im wöchentlichen Wechsel darüber, was wirklich gesund ist, was Anfänger beim Sport beachten sollten und wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Frühling und Sommer kommen. In dieser Woche: Schwimmweltmeister und Ernährungsmediziner Mark Warnecke verhilft zu Bikinifigur und Badehosenbody.

Einiges wiederholt sich im Leben jedes Jahr. Die Tage werden länger, die Vögel zwitschern fröhlich zum Frühlingsanfang, doch die Schatten werden nicht kürzer, zumindest die Schatten um die eigene Figur. Was ist passiert? Schöne mollige Wintermode konnte noch den einen oder anderen Wohlstands-Winterring am Bauch, der Hüfte oder am Po galant kaschieren. Nun, da die Temperaturen Wollpullover oder dicke Jacken nicht mehr zulassen, kommen die Sünden doch zum Vorschein.

Wie können wir nun das Problem mit den lästigen Pfunden lösen? Welche Strategien sind sinnvoll, welche nicht? Ich hatte selbst als Hochleistungssportler jahrelang immer wieder dieses Problem und kann schon mal eins vorweg sagen: Sport alleine hilft nicht! Trotz über 20 Trainingsstunden pro Woche kletterten die Fettpfunde, da ich mich falsch ernährte, in die Höhe.

Negative Energiebilanz

Selbst wenn man theoretisch angenommen 5000 Kilokalorien pro Tag durch viel Sport verbraucht, kann man zunehmen, wenn man beispielsweise 6000 Kilokalorien am Tag zu sich nimmt.
Der Schlüssel zum Erfolg, hier also zur Badehosen- oder Bikinifigur, liegt als Grundlage meistens in der Grundernährung. Ich möchte hier Tipps für zwei verschiedene „Diättypen“ geben: Zum einen für die Menschen, die über den Winter einfach immer rund fünf Kilogramm zunehmen, zum anderen für diejenigen, die obgleich sie kaum etwas essen, stetig zunehmen.

Der Winterspeck Typ, der jetzt bemerkt, dass es für die Freibadsaison noch etwas „Feintuning“ am eigenen Körper bedarf, hat es am einfachsten. Normalerweise hält dieser Typ auch sein Normalgewicht über das Jahr und hat nur über die tristen Wintermonate, die Süßigkeiten-Attacken über Weihnachten und die verkürzten Freiluftzeiten etwas zugenommen. Hier die lästigen fünf Kilo abzunehmen, bedarf meistens nur einer kleinen Motivationsänderung. Als hilfreich hat es sich erwiesen, einige Wochen als Trainingslager anzusehen: Geregelte Mahlzeiten mit gesunder Mischkost, leichte Kalorienreduktion, Kohlenhydrate beobachten, Gemüse bei Bedarf gegen Hungerattacken und vor allem zwischendurch nichts naschen. Bewegung fördert den Stoffwechsel in dieser „kurzen“ Abnehmphase. Obst sollte in dieser Zeit am besten nicht zwischen den Mahlzeiten als Snack gegessen werden, besser ist es zeitlich mit den Hauptmahlzeiten, da auch Obst gerne negativ auf den Insulinstoffwechsel wirkt und als Zwischenmahlzeit das Abnehmen etwas stört.

Nach recht kurzer Zeit sollte die angestrebte Bikini- oder Badehosenfigur wieder hergestellt sein.
Zu beachten ist hierbei vor allem, dass man in der Reduktionsphase, also während der Zeit der Gewichtsabnahme, auch konsequent ist. Einen Tag nicht essen und den nächsten Tag über die Stränge schlagen oder abends unkontrolliert den Hunger stillen, da man morgens und mittags nichts gegessen hat, bringt nicht den gewünschten, sondern gar den gegenteiligen Erfolg.

Zum Abnehmen Mahlzeiten dokumentieren

Dies ist eine schöne Überleitung für den zweiten Diättyp, den ich besprechen möchte, den Typus, der stetig an Gewicht zunehmenden Menschen, die - zumindest bewusst - kaum etwas essen.
Da ich mich in dieser Gruppe auch wiederfinden kann, weiß ich genau, wie schwer es ist, seine Ernährungsfehler zu erkennen und dann auch zu ändern. Abgesehen von ganz seltenen Fällen einer wirklichen Erkrankung als Grund für den stetigen Gewichtszuwachs, nehmen die meisten Menschen dieser Gruppe einfach stetig zu viele Kalorien im Durchschnitt zu sich.

Als erstes sollte man damit beginnen, jede Mahlzeit, jeden noch so kleinen Snack und vor allem auch jedes Getränk über drei bis fünf Tage zu dokumentieren. Dies war auch für mich der erste Schritt, der mir erschreckend deutlich zeigte, dass ich einfach zu viel und vor allem auch völlig falsch gegessen habe. Gemüse war bei mir innerhalb von fünf Tagen nur einmal als Beilage vorhanden!
Täglich 3500 Kilokalorien für nicht schwer arbeitende Personen sind in unseren Auswertungen keine Seltenheit. Ein Grund, warum manche Formula Diäten funktionieren, ist, dass man den Patienten das Denken abnimmt und einfach nur die Kalorien reduziert. Aber ein Diätmodel ohne den Weg einer Ernährungsumstellung oder, schöner gesagt, „Ernährungsoptimierung“ ist nicht ehrlich!

Man muss sich klarmachen, dass man durch ein Missverhältnis im Ernährungsverhalten, somit auch Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch, zu seinem „Figurproblem“ gekommen ist. Ändere ich dieses Missverhältnis nicht, kann ich auch auf Dauer keinen Erfolg haben. Werbeaussagen wie „12 Kilo in 3 Wochen verlieren“ helfen keinem. Selbst wenn ich 20 Kilogramm in nur zwei Wochen verlieren würde, aber dann wieder den Ernährungsfehler begehe, der mich zu meinem Figurproblem brachte, werde ich danach wieder mindestens an dem gleichen Punkt enden wie zuvor, meist wird es dann aber leider noch schlimmer.
Das Wichtigste ist also die Ernährungsanalyse.

Die optimale Ernährung zur Bikinifigur sollte auch in diesem Fall immer die gesunde Mischkost sein: viel Gemüse, Obst zu den Mahlzeiten, Zucker und Fett reduziert. Wichtig ist es, auf versteckte Dickmacher zu achten. In Getränken ist es sehr häufig der Zucker. Bei Süßigkeiten, auf denen steht „ohne Fett“, ist es auch der Zucker, der uns dick macht, das Fett war dort nie das Problem.

Hungerstillen mit Gemüse hilft beim Abnehmen

Gemüse eignet sich optimal als „Hungerstiller“ zwischen den Hauptmahlzeiten. Vor den Mahlzeiten ein Glas Wasser trinken, hilft mit geringeren Portionsgrößen bei der Umstellung leichter klarzukommen.
Machen Sie sich das Lesen der Zutatenlisten Ihrer Lebensmittel zum Hobby. Dort erscheint immer der mengenmäßig am meisten vorkommende Inhaltsstoff der Rangfolge nach geordnet weiter vorne. Steht dort unter Zutaten bei einem vermeintlich gesunden Frühstücksprodukt zum Beispiel Weizen, Zucker, Glucosesirup, Honig, handelt es sich hierbei um eine wahre Kohlenhydrat-Zucker-Bombe, die Ihre Insulinproduktion kontra Diätwunsch ordentlich antreibt.

Eins bin ich noch schuldig zum Thema Sport:
Sport hilft nicht primär abzunehmen. Esse ich nach 30 Minuten Joggen einen süßen Riegel, habe ich mehr Kalorien zugeführt, als ich durch den Sport verbraucht habe, also eigentlich zugenommen. Eine Tüte Chips bedarf so etwa 2,5 Stunden pausenloses Joggen, um die Kalorien wieder abzubauen.
Bewegung und Sport machen aber etwas anderes, das uns bei dem Weg zur Wunschfigur hilft. Bewegung fördert den Stoffwechsel allgemein, macht uns ausgeglichener, fördert das Immunsystem, unterstützt unsere Gelenkfunktionen und macht die Zellen insulinempfänglicher.
Analysieren Sie Ihre Ernährung, entdecken Sie versteckte Zucker und Fette, verhindern Sie die kleinen Fehler, die sich eingeschlichen haben, und bleiben Sie in Bewegung.

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Der erfolgreiche ehemalige Hochleistungssportler und mehrfache Olympiateilnehmer war nach Abschluss seines Medizinstudiums in der Orthopädischen Universitätsklinik Bochum tätig. Seit Ende 2004 arbeitet Mark Warnecke im Ärzteteam des Deutschen Schwimm Verbandes. Der Ernährungsmediziner beschäftigt sich intensiv mit den Themen Diät-Optimerung. Mark Warnecke ist der älteste Schwimmweltmeister aller Zeiten, war Bronze-Medaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 1996.

Die imedo-Gesundheitsnews thematisieren weiterhin das Thema Übergewicht und Abnehmen: Schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen mit imedo.de.

Bildquelle: Bernd Sterzl, pixelio.de; Sigrid Roßmann, pixelio.de

Wenn ein Teller Suppe schon zuviel ist: Abnehmen mit dem Magenband

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In vier Jahren hat Julia K. aus Sindelfingen 40 Kilo abgenommen - ohne Sport oder einer besonderen Diät. Heute wiegt die 24-Jährige noch 87 Kilo, doch so ganz ohne Strapazen verläuft das Abnehmen nicht. Julia hat ein Magenband. Mit Tina Bernstein, Redakteurin des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de spricht sie über ihre Erlebnisse und die Probleme, die so ein Eingriff mit sich zieht.

„Blauwal“, „fette Sau“ oder „Deutsche Panzer rollen wieder!“: mit solchen Beschimpfungen hatte Julia K. während ihrer gesamten Jugendzeit zu kämpfen. „Ich selbst fand mich nie fett, höchstens dick oder mollig. Beleidigungen sind daher an mir abgeprallt“, erzählt die Studentin. In der Zeit, über die sie berichtet, hat sie 127 Kilo gewogen.

Mit dem Magenband abnehmen

Der Wendepunkt kam plötzlich. Julia wollte eine Snowboardhose kaufen, weil sie eine Jugendgruppe zur Ski-Freizeit begleiten wollte. Da keine Hose passte, bekam sie an diesem Tag den Tipp von ihrer Mutter, sich ein Magenband einsetzen zu lassen. Auch sie hat sich operieren lassen, um das Übergewicht zu bekämpfen. Ihre Mutter hatte selbst viel mit Diäten, Jojo-Effekten und Stoffwechselstörungen zu kämpfen und wollte ihrer Tochter die Qualen ersparen. Das Band ist gut geeignet für Menschen, die zwar keine schlechten Essgewohnheiten haben, aber schlicht zu viel essen und extrem übergewichtig sind.

Das Magenband hat nicht nur Vorteile

Julia hat vorher bereits versucht, im Fitnessstudio abzunehmen. „Dort hatte ich immer das Gefühl, dass alle nur gucken. Ich bin nur ein paar Mal hingegangen“, berichtet sie. „Ich habe dann eingesehen, dass ich zu dick bin. Ab diesem Zeitpunkt war mein Schutzschild weg.“ Sie habe eingesehen, dass ihr ganzes Leben nur aus Lügen bestand, erzählt Julia. Viele Tage und Diskussionen sind nach dem Gespräch mit ihrer Mutter vergangen und Julia hat sich für den Eingriff entschieden.

Hürden standen der damals 20-Jährigen nicht im Weg. Sie war privat versichert - einen Kampf um die Kostenübernahme musste sie nicht führen.

Nun lebt sie seit vier Jahren mit dem Band. Zwar hat Julia seitdem rund 40 Kilo abgenommen, muss aber dennoch mit einigen Einschränkungen leben. Essen gehen mit Freunden oder vor allem Geschäftspartnern ist für die junge Frau keine Freude. Durch den verengten Mageneingang kann sie kaum Nahrung aufnehmen. Obwohl sie immer gern und viel gegessen hat, vergeht Julia der Appetit. Die Portionen sind fast für Kinder zu wenig und im Restaurant bleibt der Teller fast voll. Sie kann auch nicht alle Speisen zu sich nehmen. „Geflügel und zartes Fleisch kann ich essen, Weißbrot hingegen wird beim Kauen klumpig. Diese Klumpen kommen nicht am Band vorbei, sondern legen sich über den Eingang. Ebenso Früchte und Gemüse, die eine feste Haut haben: Tomaten und Orangen beispielsweise. Beide lassen sich nur schwer zu richtigem Brei zerkauen“, schildert Julia.

Hautprobleme und schlechte Laune durch das Magenband

Neben den eingeschränkten Portionsgrößen hat Julia noch ein weiteres Problem. Durch die geringe Nahrungsaufnahme fehlen der Studentin wichtige Vitalstoffe. Müdigkeit, schlechte Laune und Hautprobleme sind die Folgen. „Das Wort ’satt’ impliziert auch, dass man glücklich ist, ich sage stattdessen ‘voll’. Essen macht mich nicht mehr glücklich“, erklärt sie. Würde sie die Zeit zurückdrehen können, würde sie sich den Eingriff noch intensiver überlegen, auch wenn die Operation eine gute Basis zum Abnehmen ist. Die Nachteile werden eben erst nach einer gewissen Zeit spürbar.

Vorteile des Magenbands

Doch die Vorteile will sie nicht missen. Mittlerweile kann sie Treppen steigen, ohne dauernd pausieren zu müssen, in der S-Bahn stehen und in „normalen“ Läden Klamotten kaufen. Ein Luxus, den sie vorher nicht hatte.

Weitere Informationen zum Thema Magenband liefern die imedo-Gesundheitsnews. Zudem erfahren Sie hier, wie Sie schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen.

Projekt Sommerkörper: Realistische Ziele und Erwartungen

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15 Kilo weniger in zwei Wochen, den Sixpack in drei Tagen und das bitte mit möglichst wenig Aufwand - überzogene Anforderungen, mit denen Personal-Trainer und Fitnessmanager Ingo Simon aus Bonn täglich konfrontiert wird. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat nachgefragt, welche Ziele realistisch, welche Einschränkungen nötig sind und wann es Zeit wird, das Projekt Sommerfigur in Angriff zu nehmen.

imedo: Was sind die häufigsten Anforderungen bei Ihnen im Fitnessstudio?

Simon: Bei uns wollen die meisten Menschen zwischen 15 und 20 Kilo abnehmen und das möglichst schnell.

imedo: Wie können Sie diesen Menschen helfen, ohne deren Illusionen zu zerstören?

Simon:
Es ist wichtig, dass wir die Menschen ernst nehmen. Wir vermitteln zum einen Spaß und wenn es dann um die konkreten Ziele geht, wird es ernst. Wir erklären dann den Menschen, dass die Priorität darauf liegt, dass sie erstmal etwas fitter werden. Je fitter die Leute werden, desto mehr nehmen sie dann ab. Oft halten sie am Anfang keine fünf oder zehn Minuten auf dem Cross-Trainer durch. Kleine Erfolge sind wichtig. Auf dem Weg zur besseren Kondition verlieren die Menschen meist schon einiges an Gewicht.

imedo: Wann werden die Leute ungeduldig?

Simon: Nach den ersten zwei bis drei Wochen. Wenn sie merken, dass es doch nicht so schnell geht, wie sie sich das vorgestellt haben. Dann werden sie ungeduldig.

imedo:
Wie fangen Sie diese Menschen dann wieder auf?

Simon: Wir versuchen die Mitglieder über die ersten Wochen intensiv zu betreuen. Mit Personal-Training über Termine und Animation. So helfen wir ihnen das erste Loch zu überstehen. Anders sieht es aus, wenn sich in den ersten drei Wochen schon gute Erfolge eingestellt haben - zwei, drei Kilo weniger.

imedo:
Welche Anforderung ist Ihnen besonders im Kopf geblieben?

Simon: Eine Frau kam zwei Wochen vor ihrer Hochzeit und wollte 15 Kilo abnehmen.

imedo:
Hat sie es geschafft?

Simon: Nein, das ist unmöglich. Sie kam dann schon nach dem zweiten Tag nicht mehr, weil sie das dann auch verstanden hat.

imedo:
Wie viel Prozent Ihrer Kunden sind erfolgreich bei der Umsetzung der Ziele?

Simon:
Bei mir sind es etwa 90 Prozent, die zumindest nah an die gesetzten Ziele rankommen.

imedo: Was sind denn realistische Ziele in Sachen abnehmen?

Simon: Ein halbes Kilo pro Woche ist noch in einem gesunden Rahmen. Die Menschen sollen Körperfett verlieren und keine Muskulatur. Wenn die Betroffenen nichts mehr essen, bauen sie an Muskelmasse ab, das ist nicht das Ziel. Wenn die Menschen dann aber doch mal durch den Sport ein Kilo mehr in einer Woche abnehmen, motiviert das umso mehr.

imedo: Übergewicht ist nicht nur ein Problem mangelnder Bewegung, sondern liegt meist auch an der schlechten Ernährungsweise. Wie bringen Sie die Menschen dazu, sich gesünder zu ernähren?

Simon: Das ist das schwierigste. Das können wir im Studio nicht kontrollieren. Viele Leute denken, dass sie bei einer Ernährungsumstellung Dinge essen müssen, die ihnen nicht schmecken. Wir versuchen ihnen nicht eine komplett neue Ernährungsweise aufzuzwingen, sondern optimieren die vorhanden Ernährungsgewohnheiten schrittweise. Bei einer radikalen Umstellung brauchen die Leute eine starke Eigenmotivation. Wir versuchen dann beispielsweise aus zwei Mahlzeiten vier kleinere zu machen oder die Fritten weglässt und diese durch Pellkartoffeln ersetzt. Das ist ein Prozess der sich entwickelt, der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

imedo: Wann sollte man das Projekt Sommerfigur beginnen?

Simon: Im März in etwa. Das kommt auf die Ausgangsfigur an.

imedo: Wie oft muss ich in dieser Zeit ins Fitnessstudio gehen, um erfolgreich in den Sommer zu starten?

Simon:
Für jemanden ohne Erfahrung, zwei- bis dreimal pro Woche, damit der Körper nicht zu sehr belastet wird. Trainierte Menschen können auch vier- bis fünfmal wöchentlich ins Studio gehen.

Die Gruppe „Abnehmen“ gehört zu den beliebtesten Gruppen in der imedo-Gesundheitscommunity. Hier können Betroffene Erfahrungen austauschen.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten Ihnen weitere Neuigkeiten zum Thema Übergewicht und Abnehmen, so zum Beispiel: Abnehmen durch Laufen und Übergewicht: Dicke Probleme im Internet lösen.

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de

Die fetten Jahre kommen wieder: Immer mehr Menschen haben Übergewicht

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Übergewicht hat in Deutschland erhebliche Ausmaße entwickelt. Der Gesundheitssurvey 2003 des Robert-Koch-Institutes brachte an den Tag, dass 17 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen in Deutschland krankhaft übergewichtig, auch als adipös bezeichnet, sind - Tendenz steigend. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de verrät Ihnen in sieben Teilen die Diät-Tipps der Stars.

Nach einer im Jahr 2007 von der International Association for the Study of Obesity (IASO) präsentierten Studie sind die Deutschen das dickste Volk Europas. Übergewicht ist mehr als ein kosmetisches Problem. Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, hat Adipositas als chronische Krankheit klassifiziert. Experten schätzen, dass durch Übergewicht und Adipositas jährlich Kosten von bis zu 20 Milliarden Euro verursacht werden.

Genetische Prädisposition kann Adipositas verursachen

Während über viele Jahre die Meinung vorherrschte, dass Übergewicht insbesondere durch Fehl- und Übernährung sowie Bewegungsmangel entsteht, zeigt sich, dass die erhöhte Körperfettansammlung auch auf dem Boden einer genetischen Prädisposition entwickelt. Während es in der menschlichen Evolution über Jahrmillionen sinnvoll war, dass überschüssige Energie in den Fettzellen eingelagert wird, hat sich dies in der Wohlstandsgesellschaft als Nachteil herausgestellt.

Hamstergene fördern Übergewicht

Die Hamstergene, die den Stoffwechsel vieler Menschen prägen und die Entstehung von Übergewicht und Fettsucht fördern, sind heute ein Nachteil. Während früher die Bewegung garantiert war und ausreichendes oder gar übermäßiges Nahrungsangebot die Ausnahme war, ist heute das Essen nahezu unbegrenzt möglich und die Bewegung und der Energieverbrauch kann die übermäßige Kalorienaufnahme nicht mehr verbrennen. Die Folge der positiven Kalorienbilanz ist die Einlagerung von Fett in die Adipozyten, den Fettzellen. Die Problematik lässt sich leicht in der Frage „Wozu brauchen wir heute noch Bäuche, obwohl wir Kühlschränke haben?“ zusammenfassen.

So gelingt der Abbau von Übergewicht

Übergewicht abzubauen ist ein langfristiger Prozess, der nur möglich ist, wenn das Ernährungsverhalten dauerhaft umgestellt wird, es zum vermehrten Einbau von Alltagsbewegung und Sport in den Tagesablauf kommt und zudem das Verhalten modifiziert wird. Die meisten Diäten sind aus ernährungsphysiologischer Sicht abzulehnen, da sie nicht auf Nachhaltigkeit, sondern auf kurzfristige Erfolge ausgerichtet sind. Das Schönheitsideal zwingt Stars und Sternchen dazu, ihr Körpergewicht weit über das normale Maß hinaus durch Diäten zu reduzieren.

In einer siebenteiligen Serie stellt Ihnen die imedo-Gesundheitsredaktion die beliebtesten Diäten der Stars vor und bewertet diese für Sie.

Lesen Sie beispielsweise etwas über die Diät von Jennifer Aniston, Kate Winslet oder Jennifer Lopez.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht fettleibigen Menschen mit der Gruppe zum Thema Adipositas den Erfahrungsaustausch.

Bildquelle: Thomas Max Müller, pixelio.de

Nach der Magersucht zurück ins Leben: eine Betroffene erzählt

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In Deutschland sind rund 100.000 Menschen magersüchtig. Eine von ihnen ist Marie A. Wer die junge Frau heute sieht, würde wohl nicht auf die Idee kommen, dass sie einmal massive Probleme mit ihrem Gewicht hatte. Doch es gab Zeiten, in denen war Marie viel zu dünn und ließ niemanden an sich heran. Mit ihrer Geschichte zeigt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de, wie wichtig soziale Kontakte sind und dass sich Betroffene nicht zurückziehen sollten.

Marie ist eine ganz normale junge Frau. Groß gewachsen, schlank, dunkle Haare, braune Augen. Sie ist die Zweitälteste von fünf Töchtern. In ihrer Kindheit wurde eine Autoimmunkrankheit diagnostiziert, gegen die sie Cortison-Tabletten bekam. Von dem Cortison nahm Marie zu. Sie wurde pummelig. Neben diesem bekam Marie auch andere Probleme. Sie war in der Schule nicht besonders beliebt und legte sich mit Lehrern an. Die ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht liefen auch nicht besonders gut. Kurz: Marie begann, die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren. Also holte sie sich die Kontrolle zurück. Indem sie sich selbst und ihr Essen kontrollierte. Das hatte schnell Auswirkungen. Marie wurde schlanker. „Am Anfang bekam ich nur positive Bestätigung“, sagt sie gegenüber imedo. „Alle haben mir gesagt, wie toll ich aussehe.“ Aber als der Wendepunkt kam und Marie zu dünn wurde, „hat mir das keiner ins Gesicht gesagt.“ An diesem Punkt konnte sie bereits nicht mehr aufhören. In ihren magersten Zeiten wog Marie weniger als 50 Kilogramm auf 1,78 Meter Körpergröße. Das ergibt einen durchschnittlichen BMI von 15. Normal ist ein BMI zwischen 19 und 24.

Therapie gegen Magersucht abgebrochen

„Kollegen haben meine Mutter auf mich angesprochen, ich würde so schlecht aussehen“, erzählt Marie. „Ich selbst habe nie ein Problem gesehen. Ich hatte ja auch keine Nebenerscheinungen.“ Weder seien ihr die Haare ausgefallen, noch hätte sie Kreislaufprobleme gehabt. Ihre Familie hat immer wieder auf sie eingeredet und sie schließlich zu einer Behandlung gedrängt. „Aber da saß eine Frau vor mir, die etwa 130 Kilo wog und wollte mir erzählen, ich soll zunehmen.“ Nach drei oder vier Sitzungen ist Marie dort einfach nicht mehr hingegangen. „Sie wollte, dass ich Bilder male, die ausdrücken, was ich fühle. Da habe ich einfach gemalt, was sie sehen wollte, Klischee eben.“ Trotzdem hat sich Marie irgendwann gezwungen, mehr zu essen. „Das war zwanghaft, mit dem Gehirn nicht zu vereinbaren.“ Wenn sie zum Frühstück mit Freunden zwei Brötchen aß, gab es zum Mittag eben nur ein halbes. Das Essen bestimmte ihre Gedanken, ihren Tagesablauf. Und auch, wenn Marie nie mit der Waage die Zutaten abgewogen hat, so hat sie doch immer im Hinterkopf überschlagen, wieviele Kalorien das Essen hat. So ging das lange Zeit. Sie nahm zwar nicht weiter ab, aber auch nicht zu. Sie fand sich immer noch zu dick, begann mit Spinning-Kursen im Fitness-Studio, ging schwimmen.

Magersucht hat sich von allein reguliert

Nach ihrer Ausbildung begann Marie ein Studium in einer anderen Stadt, weit weg von Zuhause. Auch dort wollte sie weiter sich und ihr Leben kontrollieren. Ihre Eltern ließen sich ein „Bonussystem“ einfallen: „Wenn du das nächste Mal nach Hause kommst und drei Kilo mehr wiegst, bekommst du…“. Marie erzählt: „Immer, wenn ich zu Hause bei meinen Eltern ankam, musste ich als erstes auf die Waage. Und wehe, es waren weniger als 57 Kilo.“ Mit der neuen Umgebung kamen auch neue Männer in Maries Leben, „aber ich hatte immer das Gefühl, die wollen mich nur zum Vorzeigen.“

Dann lernte sie Christian kennen. Er nahm sie ernst. Er hörte ihr zu, nahm sie wahr. Ihm war es nicht wichtig, wie sie von außen aussah, sondern nur, wie sie von innen ist. „Und damit wurde die Kontrolle unwichtiger, die Sucht hat sich sozusagen von alleine reguliert“, sagt Marie heute. „Was auch ganz wichtig ist: er kann kochen und das kann ich nicht.“ Menschen, die Marie kennen, bemerken, dass sie sich total verändert hat. Sie ist viel ruhiger geworden, akzeptiert sich, wirkt nicht mehr gehetzt und ist auch nicht mehr so abweisend wie früher. Bei Christian hat sie die Ausgeglichenheit gefunden, die ihr vorher gefehlt hat. Und doch ist Marie nur eine „essende“ Magersüchtige, bei Stress und Streit fällt ihr das Essen noch immer schwer. So, wie ein trockener Alkoholiker immer in Gefahr ist, wieder zur Flasche zu greifen, ist auch Marie stets in Gefahr, wieder hungern zu müssen.

Den Namen hat die Redaktion geändert.

Auch über die Erfahrungen eines Mädchens mit Bulimie berichten die imedo-Gesundheitsnews.

Den Erfahrungsaustausch Magersüchtiger ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity mit der Gruppe zum Thema Magersucht.

Bildquelle: RainerSturm, pixelio.de

Sechs Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen sind adipös

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Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft wurden die ersten Ergebnisse einer Beobachtungsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vorgestellt. Knapp 1900 Kinder und Jugendliche werden hierbei einer Adipositas-Therapie unterzogen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet von den vielversprechenden Ergebnissen.

Fast neun Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen von drei bis 17 Jahren sind übergewichtig, sechs Prozent sind sogar adipös, also extrem übergewichtig. Es gibt die verschiedensten Behandlungsmethoden, doch ihre Wirksamkeit wurde bislang nicht umfassend untersucht. Daher startete die BZgA im Jahr 2005 eine Beobachtungsstudie, in deren Rahmen 1916 Patientinnen und Patienten zwischen acht und 16 Jahren aus 48 verschiedenen Einrichtungen auf ihrem Weg durch die Therapie begleitet wurden. Zum ersten Mal werden Methoden vergleichend untersucht. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse beschreiben jedoch nur die Erfolge zwischen Behandlungsbeginn und -ende. Ob die zum Teil sehr guten Erfolge aber Bestand haben werden, lässt sich erst am Ende der Studie bilanzieren.

Zu Beginn der Behandlung waren 14 Prozent der Befragten übergewichtig, 49 Prozent bereits adipös und 37 Prozent sogar extrem adipös. 75 Prozent konnten ihren Gewichtsstatus halten oder deutlich reduzieren. 12,5 Prozent der jungen Patienten nahmen zu, ebenso viele brachen die Behandlung vorzeitig ab.

Deutliche Erfolge in Sachen Abnehmen

Der Vergleich der verschiedenen Verfahren ergab, dass die Kinder, die in stationären Einrichtungen behandelt wurden, besser abnahmen als die in ambulanten Programmen. Auch die Verringerung des PC- und TV-Konsums war hier wesentlich erfolgreicher. Jüngere Patienten nahmen generell mehr ab als ältere, einen Geschlechterunterschied oder Unterschiede zwischen Migrantenkindern und Deutschen gab es nicht.

Vor der Behandlung litten 26 Prozent bereits unter Bluthochdruck, bei 37 Prozent wurden erhöhte Blutfettwerte nachgewiesen. Mit der Behandlung konnte eine Verbesserung dieser Risikofaktoren erreicht werden. Nach dem Ende der Therapie hatten nur noch 17 Prozent zu hohe Blutdruckwerte und 28 Prozent erhöhte Blutfettwerte. Das Ernährungs- und Bewegungsverhalten wurde während der Therapie ebenfalls verbessert.

Endgültige Bewertung des Gewichts erst am Ende der Studie möglich

Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA warnt indessen davor, voreilige Schlüsse aus den Daten zu ziehen: „Es freut mich, dass mehr als die Hälfte der betroffenen Kinder und Jugendlichen es geschafft haben, deutlich an Gewicht zu verlieren und die körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen zu reduzieren.“ Leider wisse man aus anderen Studien, wie schwierig es sei, die gelernten gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen auf Dauer beizubehalten. „Besonders schwierig ist es, die bei einem stationären Aufenthalt erzielten positiven Veränderungen auch in den normalen Alltag mit Familie, Schule und Freunden zu übertragen“, sagt Pott weiter. Deshalb würden die Daten der Ein- und Zwei-Jahres-Nachuntersuchung benötigt. Erst dann wäre erkennbar, ob die betroffenen Kinder und Jugendlichen auch langfristig ihr Gewicht halten sowie ihren Gesundheitszustand und ihre Lebensqualität verbessern können.

Die imedo-Gesundheitscommunity bietet fettleibigen Menschen mit der Gruppe zum Thema Adipositas die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.

Kinder mit Migrationshintergrund sind häufig übergewichtig. Mit den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zum Thema.

Wie Sie mit mehr Kreativität gegen das Übergewicht von Kindern vorgehen können, verraten ebenfalls die imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Nicole Celik, pixelio.de

Nichtrauchen und schlank bleiben

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Eine große Sorge vieler Raucher ist die Gewichtszunahme während der Nikotin-Abstinenz. Mit dem Rauchen aufzuhören ist schon schwer genug, doch der Gedanke an die Gewichtszunahme hindert so manchen daran, an der letzten Zigarette zu ziehen. Doch diese Sorge sollte niemanden vom Nichtrauchen abhalten. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de verrät, wie auch Nichtraucher schlank bleiben.

Nichtrauchern fällt die Gewichtsreduktion leichter

Sobald man das Rauchen aufgegeben hat, stellt sich der Stoffwechsel um. Raucher verbrauchen tatsächlich mehr Kilokalorien am Tag als Nichtraucher, denn der Organismus des Rauchers muss den Sauerstoffmangel in den Zellen und die Schadstoffe im Körper wieder entfernen. Doch solange Nichtraucher anstatt der Zigarette nicht jedes Mal zur Schokolade oder zum Knabberzeug greifen, ist die Sorge zuzunehmen, weitestgehend unbegründet. Denn durch das Nichtrauchen erhalten sie wieder mehr Energie. Ihr Körper baut schneller wieder Kondition auf und das Training geht dann ohne Atemnot vonstatten und macht wieder Spaß. Die Kalorien, die Raucher für das Bekämpfen der Schadstoffe benötigen, trainieren Nichtraucher ganz locker innerhalb einer halben Stunde Sport ab. Zudem kommt der Geschmacks- und Geruchssinn wieder zurück und der Körper ist nicht mehr ständig damit beschäftigt, die Schadstoffe im Magen und Darm wieder auszugleichen.
Gesunde Ernährung und Sport halten Nichtraucher schlank

Man muss keine Diät halten, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Die Kilos kommen nicht über Nacht. Es stimmt schon, dass der Körper eines Rauchers einen erhöhten Energieverbrauch hat, doch auch wenn Nikotin den Appetit und das Hungergefühl hemmt, ist es nicht sonderlich empfehlenswert diese Gründe dem Nichtrauchen vorzuziehen. Mit einer gesunden Ernährung und ein bisschen Bewegung sind Sorgen im Punkto Gewichtszunahme unbegründet.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Sucht und Entwöhnung des Rauchers.

Die imedo-Gesundheitsnews thematisieren das Rauchen als Krankheit und erklären, wie Raucherentwöhnung per SMS funktioniert.

Menschen, die das Rauchen aufgeben wollen, ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity durch die Gruppe „Rauchen aufhören“ den Austausch.

Bildquelle: adel, pixelio.de

Dicke Kinder sind glücklich

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Rundum glücklich sind vor allem runde Kinder. Eine Studie des Robert-Koch-Instituts hat ergeben, dass sich Kinder, die sich dick fühlen unglücklicher sind, als diejenigen, die es wirklich sind. Mehr als 7000 Jugendliche wurden im Rahmen der Studie befragt. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.Dicke Kinder sind glücklicher

Laut einer bundesweiten Studie des Robert-Koch-Instituts ist die Lebensqualität von Jugendlichen, die sich zu dick fühlen niedriger, als die der Normalgewichtigen. Fast 7000 Mädchen und Jungen im Alter von elf bis 17 Jahren wurden über ihre Selbsteinschätzung zu ihrem Gewicht hin befragt.

Jugendliche lagen mit der Selbsteinschätzung in Sachen Gewicht falsch

Bei der Auswertung der Daten stellte sich heraus, dass obwohl dreiviertel der Jugendlichen ein normales Gewicht besaßen, sich 55 Prozent der Mädchen und 35 Prozent der Jungen ihrer Ansicht nach zu dick fanden. Dabei waren nur 18 Prozent der jugendlichen Probanden tatsächlich übergewichtig. Sieben bis acht Prozent lagen sogar unter dem Normalgewicht. Die Lebensqualität der Jugendlichen, die sich trotz ihres normalen Gewichtes zu dick fühlten, war tendenziell niedriger als die, die mit sich zufrieden waren. Es nahmen auch übergewichtige Teilnehmer an der Untersuchung teil, die sich in ihrer Haut wohl fühlten und eine deutlich bessere Lebensqualität vorwiesen.

Immer mehr JuDicke Kinder sind glücklichergendliche haben ein falsches Bild von sich

Die Zahl der Jugendlichen, die sich zu dick fühlen, wächst stetig. Die Forscher vermuten, dass der gesellschaftliche Druck und das in den Köpfen der Menschen manifestierte Schlankheitsideal für die Fehleinschätzung verantwortlich sind. Jedoch bemerkten die Forscher ebenfalls, dass trotz des lang anhaltenden Trends, 40 Prozent der Jugendlichen zufrieden mit ihrem Gewicht sind.

Wie Sie dicke Probleme im Internet lösen und schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen können, erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Mediterrane Kost beugt Diabetes vor

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Mittelmeerkost schützt vor Diabetes Typ 2. Die Analyse von 13.000 freiwillgen Probanden der Univeristät Navarra in Spanien hat den Zusammenhang zwischen mediterraner Ernährung und dem Diabetes-Risiko aufgezeigt. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Anhänger der Mittelmeer-Diät erkranken deutlich seltener an Diabetes Typ 2. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität von Navarra in Spanien. Miguel Martínez-González und seine Kollegen analysierten die Daten von mehr als 13.000 freiwilligen Probanden. Über mehrere Jahre hinweg verfolgten die Forscher das Risiko der Studienteilnehmer, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Das Ergebnis war eindeutig: Eine ballaststoffreiche und auf pflanzlichen Fetten basierende Kost, verbunden mit mäßigem Alkoholkonsum, war mit einem erheblich geringeren Auftreten der Stoffwechselkrankheit verknüpft. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“.

Die Mittelmeer-Diät

Bekannt war bislang vor allem die Schutzwirkung, die eine mediterrane Ernährung auf das Herz- und Kreislaufsystem hat. Koronare Herzkrankheiten etwa verlaufen wesentlich günstiger für die Patienten, wenn sie sich an die Ernährungsempfehlungen aus der Mittelmeer-Diät halten, wie Martínez-González und seine Kollegen berichten.

Diese Ernährungsempfehlungen beinhalten vor allem eine Reduktion tierischer Fette und sogenannter Transfettsäuren - diese Fettsäuren sind in vielen Milchprodukten sowie in gehärteten Pflanzenfetten enthalten. Anstelle der genannten Fette wird in vielen Mittelmeerländern Olivenöl verwendet, das den Forschern zufolge deutlich mehr gesundheitsfördernde Merkmale aufweist.

Diabetes durch mediterrane Kost vorbeugen

In der Studie konnten selbst ehemalige Raucher oder Übergewichtige das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, um bis zu 83 Prozent senken, wenn sie sich an die Ernährungsempfehlungen hielten. Diese Personengruppen besitzen üblicherweise ein erhöhtes Risiko für die Stoffwechselkrankheit. Neben der richtigen Ernährung halten die Forscher vor allem eine Reduzierung des Gewichts und regelmäßige körperliche Betätigung für sinnvoll, um das Diabetes-Risiko zu senken.

Wie Sie einen mediterranen Brotsalat mit Zitrusfrüchten und Lammbraten mit mediterranem Gemüse zubereiten können, erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Sonja Winzer www.Bildbouquet.de, pixelio.de

Sieben Zeichen der Essstörung

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Wo hört die gesellschaftlich anerkannte Diät auf und wo fängt die Essstörung an? Durch die Unwissenheit und die Unzufriedenheit über den eigenen Körper kommt es zu erfolglosen Diäten verbunden mit Heißhungerattacken, Gewichtszunahme und Mangelerscheinungen. Die Grenze eines gesunden Essverhaltens zu erkennen, ist meist sehr schwierig, da der Übergang in eine Essstörung fast nahtlos ist. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hilt, Essstörungen zu erkennen.

Es gibt sieben Kriterien, die auf ein gestörtes Essverhalten hinweisen können. So steht anstelle von Spaß und Genuss am Essen, vor allem Angst und Unsicherheit.

Sieben Zeichen der Essstörung

  1. Das Essverhalten orientiert sich nicht an inneren Signalen. Bei Hunger wird nicht gegessen und bei Sättigung nicht aufgehört. Es wird nach den äußeren Bedingungen, wie zum Beispiel der Gelegenheit, den Kalorien oder Zeit geschaut.
  2. Die Lebensmittel werden in erlaubte und verbotene eingeteilt. Das Essverhalten wird ohne jegliche Spielräume für Gelüste oder Flexibilität kontrolliert.
  3. Trotzdem werden recht chaotisch Mahlzeiten ausgelassen. Oft herrscht eine Unfähigkeit gegenüber einer klaren Mahlzeitenstruktur.
  4. Mit abwechselnder Haltung wird kontrolliert oder ohne jegliche Kontrolle gegessen. Das stark kontrollierte Essverhalten wird zum Beispiel unterbrochen durch Heißhungeranfälle, denen Betroffene scheinbar hilflos ausgeliefert sind.
  5. Das Gefühl dem Essen gegenüber ist abhängig von der psychischen Stimmung. So wird in Stresssituationen und extremen Lebenssituationen entweder zuviel oder zu wenig gegessen.
  6. Das Essverhalten ist immer mit dem Gewicht verbunden, sowie mit Angst und Zwang. Bei geringer Gewichtszunahme, wird entweder aus Frust gegessen oder mit verschiedenen Mitteln, wie zum Beispiel mit Sport, Erbrechen oder Fasten versucht, Gewicht zu verlieren.
  7. Die Gedanken kreisen um das Gegessene, das bevorstehende Essen und die Wege zur schnellsten Abnahme. Dies ist zeitintensiv und erfordert so viel Energie, dass sonstige Aktivitäten oft nicht mehr ausgeführt werden können.

Die Essstörung gibt es nicht?

Das Wort „Essstörung“ ist ein Überbegriff für verschiedene Störungen im Essverhalten. So können Menschen, die an einer Essstörung leiden, von Magersucht betroffen sein, der Ess-Brech-Sucht oder der Esssucht. Die Essstörung zu lokalisieren ist nicht immer leicht, denn Esskranke können zugleich an mehreren Essstörungen leiden. Die Übergänge sind oft fließend, überschneiden sich oder wechseln sich ab. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Esssüchtige Fastenzeiten haben und Magersüchtige Essattacken bekommen. Ebenso kann es sein, dass Magersüchtige versuchen, ihre Essattacken mit dem Erbrechen zu bekämpfen. Oft haben Essgestörte mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Dies muss aber keineswegs auf eine Essstörung hinweisen. Doch der Wunsch nach den Idealmaßen verbindet sie alle.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über die Bedeutung der Nahrung und ihre Geschichte und beschreiben verschiedene Essstörungen, wie zum Beispiel die Bulimie.

Bildquelle: Claudia Hautumm, pixelio.de

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