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Landkarte der Geldflüsse: imedo sorgt für Transparenz im deutschen Gesundheitswesen

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Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de erklärt die Kosten und Strukturen des deutschen Gesundheitswesens. Erstmalig wird das System des Gesundheitswesens anschaulich auf einem Plakat dargestellt und erklärt die Zusammenhänge und Abhängigkeiten.

„Intransparenz, gegenseitiges Misstrauen, Geldgier und soziale Verantwortungslosigkeit, der tägliche gruppenegoistische Kampf um das knappe Geld lähmen die Produktivität des Gesundheitssystems und das organisatorische Wachstum der Gesundheitswirtschaft. Jeder im Gesundheitswesen misstraut jedem, alle fühlen sich benachteiligt und verkannt, keiner blickt wirklich durch und alle sind immer unzufrieden und kranke Menschen wissen nicht mehr, auf  wen sie sich noch verlassen können“, erklärt Ellis Huber bei der Präsentation des Gesundheitskostenplakats.

Das Gesundheitsportal imedo zeigt mit dem Gesundheitskostenplakat die Verteilung der Ein- und Ausgaben im Gesundheitswesen und sorgt damit für nötige Transparenz. Die Gesamtkosten des Gesundheitswesens belaufen sich auf rund 245 Mrd. Euro – das entspricht 86,5 Prozent des Bundeshaushaltes und ist 2,3 mal mehr als die in Fort Nox eingelagerten Goldreserven wert sind.

Das Gesundheitskostenplakat deckt auf: knapp 79 Prozent der Menschen sind krankenversichert

Der einzelne Bundesbürger gibt rund vier Prozent seines Einkommens für die eigene Gesundheitspflege aus. Bei einem Durchschnittseinkommen von 2500 Euro brutto monatlich entspricht das 100 Euro. Die Deutschen liegen damit über dem europäischen Durchschnitt von 3,4 Prozent.

Rund 78,7 Mio. Menschen sind in Deutschland krankenversichert, rund 89 Prozent bei einer gesetzlichen Krankenkasse. Etwa 8,5 Mio. Bundesbürger haben sich privat versichert. Gemessen an den Ausgaben bedeutet das, dass ein gesetzlich Versicherter rund 1991 Euro pro Jahr kostet, ein privat Versicherter im Schnitt 2650 Euro.

Gesundheitskosten

Für Präventionsmaßnahmen beanspruchen mit 9,3 Mrd. Euro etwa 3,8 Prozent des Gesamthaushaltes des Gesundheitswesens. Innerhalb der Vorsorge nimmt die Gesundheitsförderung mit rund 53 Prozent den größten Stellenwert ein. Aufklärung zu Zahnprophylaxe, Schutzimpfungen, Essstörungen und HIV stehen im Vordergrund.

Wer annimmt, dass Arzneimittel im Gesundheitswesen besonders schwer ins Gewicht fallen, der irrt. Die meisten Kosten werden durch ärztliche, pflegerische und therapeutische Leistungen verursacht. Arzneimittel stehen mit 39,6 Mrd. Euro an dritter Stelle der Gesamtausgaben.

Insgesamt steigen die Gesundheitsausgaben je Einwohner kontinuierlich an, die Qualität dagegen nimmt ab. Das belegen Statistiken, die zeigen, dass Ärzte immer älter werden und der Nachwuchs fehlt. Die Zahl der Absolventen eines humanmedizinischen Studium nimmt stetig ab.

Die imedo-Gesundheitsnews liefern umfassende Informationen über das Gesundheitskostenplakat. Lesen Sie auch: Gesundheitsportal imedo und Deutsche Angestellten Krankenkasse informieren über Kosten im Gesundheitswesen und Leib und Seele sind kostspielig: Deutsche zahlen drauf.

Frauen belasten das Gesundheitswesen stärker

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Frauen sind teurer als Männer. Das ist nicht nur im alltäglichen Leben so, sondern auch, wenn es um die Kosten im Gesundheitswesen geht. Die Zahlen der durch das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de durchgeführten Studie zu den Gesundheitskosten in Deutschland zeigen, dass Frauen in fast allen Altersgruppen mehr Ausgaben verursachen.

„In der Kindheit und Jugend sind die Mädchen den Jungen in der gesundheitlichen Entwicklung voraus. Sie sind weniger auf therapeutische Unterstützung und Hilfe angewiesen“, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Präventologen Ellis Huber aus Anlass der Präsentation des imedo-Gesundheitskostenplakats in Berlin. „Im weiteren Lebensverlauf suchen Frauen eher Hilfe. Männer folgen ihrem Männlichkeitsideal ‘Ein Indianer kennt keinen Schmerz’ und verzichten lieber auf Arztbesuche“, erläutert Huber weiter. Der starke Anstieg im letzten Lebensabschnitt sei durch die längere Lebenserwartung der Frauen zu begründen.

Die Schwangerschaft ist kostspielig

Vom ersten Ultraschallbild bis zum Abschluss der Früherkennungsuntersuchungen (U-Untersuchungen) kostet eine Schwangerschaft und die ersten sechs Lebensjahre eines Kindes zwischen 12.700 Euro und 27.500 Euro. Darin enthalten sind Blut- und Urinkontrollen, Blutdruckmessungen, Ultraschalluntersuchungen. Außerdem wird regelmäßig der Zustand des Kindes im Mutterleib kontrolliert: Herztöne, Lage und Größe. Auch Geburtsvorbereitungskurse zählen zum Topf des Gesamtbetrags.

Versorgung der Gesundheit von Kinder

Nach der Geburt läuft der Versorgungsapparat für das Kind an. Insgesamt neun U-Untersuchungen stehen auf dem Kalender des Kindes. Bis zum sechsten Lebensjahr werden Organe, Sehfähigkeit, Gewicht, Sozialverhalten, Sprachentwicklung und Motorik untersucht. Das Kind bekommt zudem alle notwendigen Schutzimpfungen.

Frauen kommen regelmäßig mit Ärzten in Kontakt

Ist das Kind ein Mädchen, so wird sie mit rund 15 Jahren das erste Mal einen Gynäkologen aufsuchen, ab dem 20. Lebensjahr beginnen die Vorsorgeuntersuchungen. Abstriche werden genommen, der Blutdruck gemessen und die Brüste werden abgetastet. Da Mädchen bzw. Frauen schon sehr früh regelmäßig mit Ärzten in Kontakt kommen, fällt es ihnen auch im späteren Leben nicht schwer an Krebsvorsorge-Maßnahmen teilzunehmen.

Als Grundlage dienen der imedo-Studie und dem daraus resultierenden Gesundheitskostenplakat unter anderem die offiziellen Zahlen des statistischen Bundesamtes, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Bundesministeriums für Gesundheit und einer Vielzahl weiterer renommierter Institutionen.

Informationen über das Gesundheitskostenplakat liefern die imedo-Gesundheitsnews. Lesen Sie beispielsweise: Landkarte der Geldflüsse und Leib und Seele sind kostspielig.

EU-Kommission: Jede zehnte Behandlung fehlerhaft

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Kurz vor dem Start des Gesundheitsfonds im Januar hat eine Umfrage sich mit der momentanen Zufriedenheit der Bundesbürger bezüglich des Gesundheitswesens beschäftigt. Das Ergebnis ist alles andere als zufriedenstellend. Zudem wurde gerade bekannt, dass etwa jede zehnte medizinische Behandlung in Europa qualitativ schlecht ist. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Nach Angaben der Brüsseler EU-Kommission ist jede zehnte medizinische Behandlung in der Europäischen Union, EU, fehlerhaft. „In rund zehn Prozent der Fälle entsteht in der EU bei medizinischen Behandlungen Schaden. Medizinische Fehler sind eine echte Herausforderung für die europäischen Gesundheitssysteme“, sagte die EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou der Tageszeitung „Die Welt“. Sie forderte die Mitgliedstaaten auf, die Sicherheit und die Rechte der Patienten zu verbessern: „Wir erwarten, dass die Mitgliedstaaten eine Reihe von Empfehlungen umsetzen, um die Sicherheit von Patienten zu verbessern. Dazu gehört auch, dass im Falle von medizinischen Behandlungsfehlern Klagen erleichtert werden und eine Entschädigung sichergestellt wird“, sagte Vassiliou. Sie will am Mittwoch konkrete Pläne vorlegen. Laut Kommission treten pro Jahr, allein in Krankenhäusern bei medizinischen Behandlungen in 15 Millionen Fällen, Fehler auf.

Verbesseung des Gesundheitswesens: Patientenrechtgesetz gefordert

Der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, VZBV, Gerd Billen, forderte von der Bundesregierung ein „Patientenrechtegesetz“, das Rechte und Pflichten zwischen Arzt und Patient klar regelt. „Für die Opfer ist es wichtig, dass entstandene Schäden möglichst unkompliziert geregelt werden. Leider ist dies derzeit selten der Fall, weil die Beweislast meist beim geschädigten Patienten liegt. Dies muss geändert werden“, sagte Deutschlands oberster Verbraucherschützer.
Rund 10.000 Fälle landen in Deutschland jährlich vor Gericht oder bei den medizinischen Diensten der Krankenversicherer, weil Patienten sich falsch behandelt fühlen. Insgesamt werden rund 40.000 Fälle pro Jahr bekannt, in denen sich Patienten falsch behandelt fühlen – die Dunkelziffer liegt nach Angaben von Experten aber deutlich höher. Am häufigsten werden laut Bundesärztekammer Chirurgen Fehler vorgeworfen. Es folgen Orthopäden, Internisten und Gynäkologen.

60 Prozent der deutschen Patienten und 57 Prozent der Ärzte mit Gesundheitswesen unzufrieden

Die Mehrheit der Bevölkerung ist unzufrieden mit der Gesundheitsversorgung in Deutschland. 60 Prozent der Bürger finden, dass sich die Qualität im Gesundheitswesen in den vergangenen Jahren verschlechtert hat. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach im Auftrag des Finanzberaters MLP, über die die „Welt am Sonntag“ berichtete. Gesunken ist laut Umfrage auch das Vertrauen der Deutschen in den eigenen Krankenversicherungsschutz. 29 Prozent der Befragten fühlen sich nicht ausreichend abgesichert. Vor drei Jahren sagten dies nur 25 Prozent.

Für die Studie befragte das Institut für Demoskopie Allensbach 1800 Bürger. Auch 517 Ärzte wurden nach ihrer Einschätzung des Gesundheitswesens gefragt. Die Mediziner äußerten sich ähnlich skeptisch wie die Bevölkerung. 57 Prozent von ihnen meinen, die Qualität der Gesundheitsversorgung habe sich in den vergangenen zwei bis drei Jahren verschlechtert. Zwei Drittel der befragten Ärzte rechnen künftig mit einem Medizinermangel in ihrer Region. 76 Prozent der Ärzte sagen außerdem einen Mangel an Pflegekräften voraus.

Umfrage über Gesundheitsfonds

imedo hat in seiner Umfrage in der vergangenen Woche einen ähnlichen Trend feststellen können. Auf die Frage „Glauben Sie, dass mit dem Gesundheitsfonds das Gesundheitssystem wirklich verbessert wird?“ antworteten 66 Prozent mit „Nein“, 21 Prozent wollen abwarten, was passieren wird. Nur 14 Prozent der Teilnehmer sind sich sicher, dass der Gesundheitsfonds etwas Gutes bringen wird.

Die Qualität einer Behandlung scheint vom Geschlecht des Mediziners abhängig zu sein. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews: Gehen Sie zu einem Arzt oder einer Ärztin?

Bildquelle: Claudia Hautumm, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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