Tag Archiv | "Gesunde Ernährung"

Stille Nacht, ungesunde Nacht? Das muss nicht sein!

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Nun ging es schon wieder so schnell: Weihnachten steht vor der Tür und es ist noch so viel zu tun. Und dann fällt man meistens von der unruhigen Hetze der Adventszeit direkt in die unbewegliche, verdauende Starre nach den Feiertagen. Egal ob Rotkohl, Schweinebraten oder Gans, vor dem Essen ist das Chaos und der Stress in der Küche groß und danach ist man gefühlt für das gesamte Jahr gesättigt. Damit einher geht ein nicht besonders gutes Gewissen, das sich in unrealistischen Neujahrsvorsätzen ausdrückt. Doch es geht auch anders! Es gibt auch fettärmere und einfache Gerichte, die trotzdem
nichts von ihrer Festlichkeit einbüßen.


Klassiker in gesunder Version

So zum Beispiel die beliebte Ente: Es muss nicht immer Kroketten und Rotkohl dazu geben. Man kann sie auch in einer fruchtigen Aprikosensoße zubereiten. Dafür erst einige Frühlingszwiebeln und Ingwer andünsten und dann mit Aprikosenspalten, ihrem Saft und der gleichen Menge Gemüsebrühe köcheln lassen. Nach 10 Minuten das vorher angebratene Entenfleisch zugeben und zusammen erhitzen. Dazu kann man Brokkoli und Reis servieren.
Eine weitere Variante der Ente ist die Kombination mit Möhren und Bambussprossen. Nach dem Anbraten der Ente darf sie noch weitere 10 Minuten bei 150 Grad im Backofen verbringen, während man im Bratenfond das in Stücke geschnittene Gemüse mit etwas Frühlingszwiebel und Chili unter Rühren anbrät. Dann einfach mit Geflügelfond ablöschen, fünf Minuten garen und nach Geschmack mit Sojasoße und Reiswein abschmecken. So hat man ein exotisches und zugleich fettärmeres Weihnachtsessen.

Vegetarische Weihnachten?

Auch das ist kein Problem. Mit pfiffigen Gerichten können Sie Ihre Gäste überzeugen, dass auch ein Weihnachtsessen ohne Fleisch und Fisch möglich ist. Man kann zum Beispiel mit besonderen Nudelarten wie Gnocchi oder Ravioli raffinierte Gerichte zaubern, die zum Beispiel durch Nüsse ein weihnachtliches Flair bekommen. Auch Tofu können Sie weihnachtlich gestalten, indem Sie es mit sternförmigen Keksförmchen ausstechen. Als Vorspeise bietet sich als Alternative zu Salat beispielsweise Antipasti an, da es sehr vielseitig und vor allem gut vor zu bereiten ist.
Sie wollen doch einen Braten? Es gibt tatsächlich vegetarische Versionen, wie zum Beispiel den Cashewbraten mit Salbei-Zwiebel-Füllung. Aus angebratenem Sellerie und Porree wird mit Hefeflocken in heißem Wasser, Sojamehl, Cashewkernen, Kräutern und Weißbrotkrümmeln eine Art Teig hergestellt. Dieser wird mit der Füllung aus angebratenen Zwiebeln, Salbei und zerbröseltem Vollkornbrot in eine eingefettete Kastenform schichten und dann etwa 40 Minuten bei 180 Grad gebacken. Alternativ kann man einen solchen Braten mit Linsen, Lorbeer, Käse und Champignons machen. Dazu passen übliche Bratenbeilagen, wie Kartoffeln und Gemüse.

Opulent und trotzdem einfach

Mit ein paar kleinen Veränderungen kann man die Zubereitung deutlich vereinfachen.
Nehmen Sie keinen ganzen Fisch, sondern einzelne Fischstücke in Bierteig ausgebacken und statt einen großen Braten vielleicht für jeden eine Gänsekeule? Auch ist es immer sinnvoll, wenn man möglichst viel früher vorbereiten kann, um den Abend zu entstressen. So kann man kleine Rouladen und Kartoffelgratin sogar eine Woche vorher zubereiten und einfrieren. Dann braucht man sie Heiligabend nur auftauen und nach einer Viertelstunde im Ofen oder Topf mit Bohnen servieren.
Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, um das Weihnachtsessen nach Ihren Wünschen zu gestalten.
Die genauen Rezepte zum Nachkochen finden Sie zum Beispiel in der Brigitte und hier.
So bleibt uns nur noch, Ihnen ein wunderbares, gesundes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen!

Über imedo.de

imedo – Gesundheit, meine Sache! Das Gesundheitsportal www.imedo.de ermöglicht es, sich rund um die Themen Gesundheit, Krankheit und Therapien zu informieren. imedo bietet eine große Gesundheitscommunity zum Austausch mit Gleichgesinnten. Das Medizinlexikon und zahlreiche spezialisierte Webseiten, wie Operationauge.de oder Hilfe-bei-burnout.de, bieten Fachinformationen für Patienten und Gesundheitsinteressierten. imedo hat eine umfassende Arztsuche mit nutzerfreundlichen Filtermöglichkeiten und persönlichen Arztempfehlungen. Mit diesem breiten Serviceangebot fördert imedo, dass Patienten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, den passenden Arzt finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen können.

Redaktion Gesundheitsnews, Hannah Ehlers

Scharf und knackig: Radieschen sorgen für mehr Gesundheit im Frühjahr

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Die in Radieschen vorkommenden Senföle wirken stark antibakteriell und das kann vor Sommer-typischen Infektionen schützen, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de. Radieschen sind reich an Senfölen, die ihnen die Schärfe verleihen und sie vor Frassfeinden schützen sollen. Mitte April beginnt die Radieschen-Saison. Radieschen gehören zur Familie der Kreuzblütengewächse. Der Name Radieschen leitet sich vom Lateinischen Wort “radix” für Wurzel ab.

Radieschen sind gesund

Da Radieschen zu 94 Prozent aus Wasser bestehen, enthalten sie mit 14 Kilokalorien pro 100 Gramm extrem wenig Kalorien. Der scharf-bittere Radieschen-Geschmack fördert zusammen mit den Radieschen-Ballaststoffen die Sättigung. Daher sind die scharfen Früchtchen ideal für eine effektive Bikini-Diät. In der Volksheilkunde finden Radieschen ihren Einsatz bei Leberleiden, Gallensteinleiden und bei rheumatischen Erkrankungen. Die roten Knollen mit dem weißen saftigen Fleisch sind reich an Vitamin C, Eisen und Magnesium. Möglicherweise können die zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehörenden Senföle sogar vor Krebs schützen. Darauf weisen zumindest Ergebnisse aus Tierversuchen hin, erläutert Müller.

Magen-Darm-Infektionen sind im Sommer häufig

Gerade im Sommer verderben Lebensmittel besonders leicht und bakterielle Magen-Darm-Infektionen sind häufig. Zur Vorbeugung empfiehlt Sven-David Müller den Genuss von Radieschen, die durchaus in der Lage sind, Bakterien Paroli zu bieten. Das sollte aber natürlich niemanden dazu verleiten, rohes Gehacktes unsachgemäß zu lagern, Softeis von dreckstrotzenden Ständen zu kaufen oder ungekühlte Mayonnaise-Salate oder Produkte aus rohem Ei wie Tiramisu oder Sauce Hollandaise zu verzehren und dann zu versuchen, die Infektion mit Radieschen zu vermeiden.

Radieschen richtig lagern und putzen

Kenner verzehren Radieschen frisch. In feuchte Tücher eingeschlagen bleiben Radieschen im Gemüsefach des Kühlschranks zwei bis drei Tage knackig. Danach fangen sie auch bei besten Lagerungsbedingungen an, zu welken und zu vertrocknen. Kleine Radieschen sind schärfer als große, die oftmals holzig sind. Weich und schrumpelig gewordene Radieschen werden wieder knackig, wenn man sie kurz ins kalte Wasser legt. Vor dem Genuss von Radieschen ist es wichtig, das Grün und die Wurzeln abzuschneiden. Mit reichlich kaltem Wasser lassen sich äußere Verschmutzungen leicht entfernen.

Leckere Radieschen-Rezepte

Der scharf-bittere Geschmack macht Radieschen zu einer optimalen Salatzutat, aber auch in der warmen Küche warten die kleinen Knollen auf ihren Einsatz. Die Kombination aus scharf-aromatischen Radieschen mit süßen und herben Früchten wie Granatapfel, Weintrauben oder Apfel ergibt ein wunderbares Geschmackserlebnis. Ein leckeres leichtes Sommergericht sind gehackte Radieschen, Zwiebelwürfelchen und Schnittlauchröllchen mit Magerquark vermischt zu jungen Pellkartoffeln, die mit etwas frischem Leinöl beträufelt sind. Radieschen haben ihren festen Platz in der Salatküche, aber sie lassen sich auch zu aromatischen Suppen oder als Füllung für Hackbraten verarbeiten. Besonders lecker und erfrischend ist auch eine kalte Radieschensuppe auf Kefirbasis. Das ist gesunde Erfrischung im Sommer.

Auf den Seiten der imedo-Gesundheitsnews erfahren Gesundheitsbewusste mehr über Inhaltsstoffe und Gefahren von Lebensmitteln, beispielsweise warum Spinat die Entstehung von Nierensteinen und Osteoporose fördert.

Die imedo-Gesundheitsnews halten für Hobbyköche einige Rezepte bereit, beispielsweise das Rezept für einen Frühlingssalat mit frisch zubereitetem Kräuteröl.

In der Gruppe „Krankheiten aufgrund falscher Ernährung“ in der imedo-Gesundheitscommunity können sich Interessierte über richtige und falsche Ernährung austauschen.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Marcel Kresin
Bildquelle: pixelio.de, Maren Beßler

Obelix liebt Harzer Käse

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Seit einigen Jahren ist Harzer Käse als Schlankfood in aller Munde und jetzt macht sich der französische Schauspieler und Obelix-Darsteller Gérard Depardieu (62) für den aromatischen fettarmen Käse stark. Harzer Käse gehört zur Gruppe der Sauermilchkäse und ist der fettärmste Käse überhaupt, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de.

Für viele Menschen gehört der Harzer Käse durch seinen günstigen Preis zu den Einkaufslieblingen. Andere haben diesen Sauermilchkäse niemals probiert und behaupten, er sei ein intensiver „Stinkekäse“. Das trifft maximal auf deutlich gereiften Harzer Käse zu. Frischer Harzer ist mild aromatisch. Zu den kalorienarmen Käsesorten gehören außerdem Magerquark, Hüttenkäse sowie fettarmer Kochkäse und Limburger mit acht bis zehn Prozent Fett in der Trockenmasse. Wer regelmäßig fettarmen Kochkäse anstatt Schmelzkäse und Harzer anstatt Brie isst, spart viele Kalorien ein und verschlankt den Bauchumfang. Aber auch für Sportler ist Harzer ideal, denn er ist eiweißreich.

Ernährungsphysiologisch gesehen ist Harzer Käse ein echtes Ernährungswunder, denn der Sauermilchkäse besticht durch seinen extrem geringen Fett- und Kaloriengehalt bei gleichzeitig hohem Eiweißanteil. Das macht den Harzer zu einem Powerkäse, der gut für die Gesundheit und die Figur ist. Harzer sättigt, da er viel Eiweiß enthält. Sauermilchkäse ist ein echter Kalorienkiller, denn im Eiweißstoffwechsel verbraucht der Organismus reichlich Energie und das Eiweiß beugt gleichzeitig dem gefürchteten Jojo-Effekt vor. Viele Übergewichtige haben Angst vor faden und eintönigen Diäten, aber Harzer Käse ist aromatisch lecker und es gibt in der Küche viele Einsatzmöglichkeiten. Besonders in der warmen Küche unterschätzen viele den Harzer. Er ist bestens zum Überbacken und Gratinieren geeignet. Wer Harzer-Würfel anstatt Feta in den Salat gibt, spart viele Kalorien ein und tut seinem Körper viel Gutes:

100 Gramm Sauermilchkäse enthalten:
weniger als 0,5 g Fett
28 g Eiweiß (Protein)
weniger als 0,2 g Kohlenhydrate
115 Kilokalorien (kcal) oder 490 Kilojoule (kJ)

Weitere Informationen erhalten Sie auf den imedo-Seiten.
Tauschen Sie sich beispielsweise in der Gruppe Krankheiten aufgrund falscher Ernährnung in der imedo-Gesundheitscommunity mit anderen Interessierten aus.

Redaktion: Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, oberrei

Am Anfang kommt das dicke Ende

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Die imedo-Redaktion hat die 50 besten Tipps zum Abnehmen zusammengestellt, damit die BRD nicht als Bundesrepublik Dickland endet.

Immer wieder zu Beginn eines neuen Jahres haben viele Menschen das Gefühl, sich über die Weihnachtsfeiertage dick und rund gegessen und viel zu wenig bewegt zu haben. Deshalb lautet für viele der wichtigste gute Vorsatz für 2010, die überflüssigen Pfunde müssen runter. Schließlich steht der Frühling vor der Tür und spätestens im Mai soll die Strandfigur erreicht sein. Vor diesem Hintergrund haben die Diäten Hochkonjunktur. Die Versprechen vieler Diäten klingen verlockend: „10 Kilo in 14 Tagen“ oder „Essen Sie, so viel Sie wollen und nehmen trotzdem ab“. Doch oft folgt der anfänglichen Euphorie schnell die Ernüchterung, weiß Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de. Ernährungsprogramme bestehend aus Gerichten, die nicht oder immer gleich schmecken, lassen den Appetit auf den „alten Speiseplan“ wachsen und der Rückfall ist vorprogrammiert. Und oft zusätzlich der sogenannte Jojo-Effekt, nach dem das Gewicht nach  einer vorübergehenden Reduktion sehr schnell wieder ansteigt – oft sogar auf ein noch höheres Niveau als vor der Diät. Der Jojo-Effekt droht insbesondere beim Fasten und anderen eiweißfreien oder eiweißarmen Crashdiäten, informiert Müller.

Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung
Für eine erfolgreiche und dauerhafte Gewichtsreduktion ist vor allem ein ausgewogener Ernährungsplan notwendig. Dazu gehört neben dem bewussten Verzicht auf allzu fetthaltiges Essen die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen, die besonders in Gemüse und Frischobst, Vollkorngetreide und  Hülsenfrüchten vorkommen. Ballaststoffe machen satt, aber nicht dick. Darüber hinaus enthalten ballaststoffreiche Lebensmittel viele für den menschlichen Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Diäten führen häufig zu einer einseitigen Ernährung, die sogar die Gesundheit gefährden kann. Denn es kann zu Mangelerscheinungen führen. Wunder kann eine ausgewogene Ernährung nicht vollbringen, aber eine konsequente Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten kann auf Dauer zu einer Gewichtsabnahme und einem besseren Körpergefühl führen, verspricht Müller.

Bewegung regt Fettverbrennung an
Ein großes Manko bei vielen Übergewichtigen ist die mangelnde Bewegung. Wer dem Körper mehr Energie zuführt als dieser verbraucht, muss sich nicht wundern, wenn der Organismus überschüssige Kalorien als Fettgewebe speichert. Diese Fettreserven baut der Körper erst ab, wenn der Energiebedarf des Körpers höher ist als die zugeführte Energie. Nun muss nicht jeder, der ein paar Kilo zu viel auf den Hüften hat, gleich zum Marathonläufer werden. Schon 30 Minuten täglich zügiges Gehen an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und kurbelt den Stoffwechsel an. Noch besser ist es, zwei- bis dreimal in der Woche Sport zu treiben. Laufen im Park oder auf dem Laufband, Rad fahren oder Hanteltraining mit niedrigen Gewichten und hohen Wiederholungszahlen sind gute Ausdauersportarten. In Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung purzeln dann allmählich die Pfunde und der Motivierte gelangt auf gesundem Wege zu seinem Idealgewicht. Allerdings baut der Körper bei Ausdauersportarten neben Fett auch Muskeln ab. Daher ist neben dem Konditionstraining auch ein regelmäßiges Krafttraining bei ausreichender Proteinzufuhr notwendig. Dann baut der Körper Fett ab, ohne Muskelmasse zu verlieren.

Die Einwohner in Deutschland leiden zunehmend unter Übergewicht. Sven-David Müller von imedo hat die 50 besten Tipps für ein schlankes Leben zusammengestellt. Wer diese Tipps dauerhaft umsetzt, nimmt „automagisch“ ab!

1. Täglich zwei bis drei Liter kalorienfreie und kohlensäurereiche kalte Flüssigkeit wie kalziumreiches Mineralwasser, Light Colagetränke, schwarzer Tee oder Kaffee trinken
2. Butter und Margarine durch Halbfettprodukte austauschen
3. fettarme Käsesorten wie Harzer Käse (der fettärmste Käse überhaupt), Hüttenkäse, Magerquark oder fettarmen Kochkäse und Limburger essen
4. Fettarme Wurstsorten wie Corned Beef, rohen und gekochten Schinken, Aspikwurst, Geflügelwurst, Kalter Braten oder Sülze essen
5. Täglich ein bis zwei Gläser zuckerfreie probiotische Getränke (fettarmer Kefir, Brottrunk oder Sauerkrautsaft) trinken
6. Pellkartoffeln, Vollkornnudeln oder Vollkornreis anstatt Pommes, Kroketten, Eierteigwaren oder weißem Reis essen
7. grobes Vollkornbrot, Knäckebrot (Ballaststoffwunder) anstatt Grau- oder Mischbrot essen
8. Süßstoff anstatt Zucker in Getränken und Co. verwenden
9. Morgens ein Ei essen – das macht satt
10. Tomatenmark, Konfitüre, Senf, Meerrettich verwenden anstatt Aufstrichfett
11. Täglich zwischen 1200 und 1600 Kilokalorien zuführen
12. Reichlich Alltagsbewegung
13. jeden zweiten Tag 30 bis 45 Minuten Ausdauer- und Kraftsport betreiben – alle 15 Minuten 5 Minuten Trinkpause (magnesiumreiches Mineralwasser)
14. keine Diät, sondern eine lebenslange Ernährungsumstellung durchführen
15. Pommes mit Heißluft und nicht in heißem Fett zubereiten – oder Backofen-Pommes
16. Täglich autogenes Training machen – beugt Stress vor und hilft beim Abnehmen
17. Täglich natürliche Vitamin-Mineralstoff-Konzentrate wie Tomatenmark, Sanddorn- oder Hagebuttenextrakt sowie Bierhefe zuführen
18. Vor jeder Mahlzeit ein Glas kalorienfreie Flüssigkeit mit einem Ballaststoffkonzentrat wie Pektin, Guar oder Haferkleie trinken
19. Schlankheitsmittel meiden
20. Lightprodukte nicht in größeren Portionen als bisher essen – dann helfen Lightprodukte beim Abnehmen
21. Zimmertemperatur absenken auf höchstens 19 Grad Celsius – erhöht den Energiebedarf
22. Mindestens 1,5 Gramm Eiweiß (Protein) pro Körperkilogramm, um dem Jojo-Effekt vorzubeugen, die Sättigung zu fördern und den Kalorienbedarf zu steigern
23. Espresso nach dem Mittagessen trinken – erhöht den Energiebedarf
24. Ein Ernährungstagebuch täglich führen
25. Eine Kalorientabelle kaufen
26. Ein Gewichtstagebuch führen
27. Fettarme Milchprodukte mit höchstens 0,3 Prozent Fett (Magerjoghurt oder Magermilch) verwenden
28. zweimal wöchentlich Seefisch essen
29. Kochen, Dünsten, Backen, Grillen oder Toasten anstatt Frittieren oder Braten in viel Fett
30. Öl mit dem Teelöffel abmessen – 1 Teelöffel Fett reicht zum Anbraten
31. Online über eine gesunde Ernährungsumstellung informieren – beispielsweise bei www.imedo.de
32. Salzstangen anstatt Chips essen
33. Dickmilch anstatt saure Sahne oder Creme fraiche verwenden
34. Für Eintöpfe, Soßen und Suppen magerer Schinken anstatt Speck verwenden
35. Mit Tomatenmark oder Zwiebel Suppen und Soßen andicken anstatt Soßenbinder oder Mehlschwitze zu verwenden
36. Magerquark mit sprudelndem Mineralwasser aufschlagen anstatt Sahnequark zu essen
37. Rindergehacktes anstatt Schweinegehacktes verwenden
38. Kleine Teller statt große Teller verwenden
39. Frisches Gemüse anstatt Tiefkühlgemüse (oft mit Kräuterbutter o.ä. Angereichert) verwenden
40. Vollkorn- oder Schrotbrötchen anstatt weiße Semmeln/Brötchen oder Baguette essen
41. Milchhörnchen anstatt Croissants essen
42. Puffer im Waffeleisen oder Kontaktgrill anstatt in der Pfanne zubereiten
43. Hackfleischteige, Geschnetzeltes oder Ragout mit einer Extraportion Gemüse anreichern
44. Salatsoßen mit Kondensmilch (4 % Fett) anstatt Sahne zubereiten
45. Russisch Brot, Printen oder Lebkuchen anstatt Marzipan, Nougat und Butterkeks essen
46. Einmal wöchentlich morgens nackt nach dem Toilettengang wiegen
47. Sorbet statt Milchspeiseeis essen
48. Vor dem Mittag- und Abendessen zur Sättigung Rohkost/Rohkostsalat mit Joghurtdressing essen
49. Tomatensaft zum Frühstück trinken – das macht satt
50. Geflügelwürstchen und Gemüsefrikadellen anstatt Schweinewürstchen und normale Frikadellen essen

Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen finden Sie unter www.imedo.de. Tauschen Sie sich beispielsweise mit anderen Mitgliedern in der Gruppe „Abnehmen“ innerhalb der imedo-Community aus.

Unser imedo-Tipp: Möchten Sie abnehmen? Probieren Sie doch mal Bios Life Slim!

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, Ernst Rose

Gesundheitskolumne: Irrgarten Ernährung – Was ist gesund?

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Sportmediziner, Allergologen, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum großen Expertenteam des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Ab sofort berichten die Experten aus Funk und Fernsehen im wöchentlichen Wechsel darüber, was wirklich gesund ist, was Anfänger beim Sport beachten sollten und wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Frühling und Sommer kommen. In dieser Woche: Ernährungs-Update 2009 – Was ist wirklich gesund. Thomas Wessinghage, Professor für Prävention und Gesundheitsmanagement, irrt durch den Dschungel der Ernährungsstudien.

Eine der Fragen, die uns Gesundheitsneurotiker am meisten beschäftigen und deren Beantwortung höchst kontrovers erfolgt: Kann der, in einer modernen Industriegesellschaft lebende Mensch, durch gesunde Ernährung seine Krankheitsrisiken beeinflussen und möglicherweise sogar sein Leben verlängern? Zwei von unendlich vielen internationalen Studien mögen als Beispiel für unterschiedliche Standpunkte dienen.

Langes Leben durch gesunde Ernährung?

Das 2004 veröffentlichte HALE Project beobachtete knapp 1000 Menschen im Alter zwischen 70 und 90 Jahren für zehn Jahre. Durch eine mediterrane Kost konnte die Sterblichkeit nach Ablauf der Beobachtungszeit um mehr als 20 Prozent gesenkt werden. Bemerkenswert. Keine strenge Diät, lediglich eine Ernährungsweise, unter der wir alle uns recht Konkretes vorstellen können: Pasta, viel Gemüse, Fisch und verhältnismäßig wenig mageres Fleisch (Vitello tonnato, Saltimbocca). Und das reicht?

Die 2006 publizierte Women’s Health Initiative, kurz WHI, kommt zu einem anderen Resultat. Hier verglich man knapp 20.000 Frauen einer Interventionsgruppe (gesunde Ernährung) mit etwa 30.000 Frauen einer Kontrollgruppe (nicht so gesunde Ernährung) und berechnete nach 8,1 Jahren unter anderem das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko sowie das Krebsrisiko. Kurz gesagt, hier waren die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen kaum messbar. Die in derartigen Untersuchungen berechnete Hazard Ratio – kurz HR, ein Wert für das Gefahrenpotenzial, also das Erkrankungsrisiko – war für beide Gruppen nahezu identisch. Ist gesunde Ernährung also doch für die Katz’?

Oder gibt es eine Erklärung für diese scheinbar so widersprüchlichen Befunde? Offensichtlich ist es nicht ausreichend, die „normale, moderne Ernährung“ Ernährung einfach um ein paar gesunde Details zu optimieren.

Die Interventionsgruppe der WHI hatte das Ziel, den Fettgehalt der Ernährung von 35 bis 38 Prozent auf 20 Prozent zu reduzieren. Das gelang nicht vollständig: anfangs 24 Prozent, nach sechs Jahren 29 Prozent. Zusätzlich wurde der Konsum von Getreide, Gemüse und Obst leicht erhöht. Die untersuchten Frauen waren in einem Alter (50 bis 79 Jahre), in dem viele wichtige Einflussfaktoren auf die Gesundheit schon hinter ihnen lagen, zum Beispiel Rauchen über mehrere Jahrzehnte. Die Studie kann daher nur einen geringen Teil aller Einflüsse abbilden, die auf ältere Menschen in einem Zeitraum von acht Jahren einwirken.

Mediterrane Kost als Lebenseinstellung

Das HALE Project hingegen scheint eine andere Botschaft zu vermitteln. Die dort thematisierte mediterrane Kost ist mehr als eine Diät und schon gar nicht nur für einen begrenzten Zeitraum. Mediterrane Kost ist auch und nicht zuletzt Lebenseinstellung. Dazu gehört beispielsweise wenig Industrieernährung (Processed Food, Fertignahrung), dosierter Umgang mit Genussmitteln (Kaffee, Wein) und insbesondere auch die soziale Bedeutung des Essens (Zeit nehmen).

Vorgefertigte Nahrung birgt Gefahren

Gerade die immer stärkere Tendenz der Industriegesellschaft, vorgefertigte Nahrung zu konsumieren, birgt möglicherweise bislang ungeahnte Gefahren. Allergologen warnen vor den Nebenwirkungen von Farbstoffen, Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern. Auch die sehr hohe Nährstoffdichte (Kaloriengehalt pro 100 Gramm) ist für den menschlichen Körper zumindest ein Novum in seiner bisherigen Entwicklungsgeschichte.

Abwechslungsreiche Ernährung statt „Power-Diäten“

So kommt man letztlich zu dem Ergebnis, dass es nicht die vermeintlich so erfolgreichen „Power-Diäten“ sind, die uns mehr Gesundheit bescheren, schon gar nicht, wenn sie kurzfristig heftige Veränderungen unseres Lebensstils zur Folge haben – und danach einen ebenso heftigen Rückfall in alte Gewohnheiten. Wirklich gesund hingegen ist die ständige, wohldosierte und für eine balancierte Lebensführung unverzichtbar abwechslungsreiche Ernährung, wie sie in mediterranen Ländern noch häufig praktiziert wird.

Und natürlich zählt dazu auch die ausreichende Dosis an Bewegung – schon zwei Stunden schnelles Gehen oder langsames Laufen pro Woche sorgen für Wohlbefinden und stabilere Gesundheit. 3,5 Stunden pro Woche haben signifikante Auswirkungen auf alle relevanten Risikofaktoren (Körpergewicht, Blutdruck, Cholesterinwerte etc.).

Gesund essen und dabei schlank werden? Die imedo-Gesundheitsnews haben Informationen für Sie.

Zudem erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews, welche Lügen und Marketingstartegien hinsichtlich gesunder Ernährung existieren.

Bildquelle: Karin Dittrich, pixelio.de

Gesunde Ernährung: Zwischen Lügen und Marketingstrategien

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Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat beim Ernährungsmediziner Martin Lemperle nachgefragt, was eine gesunde Ernährung ausmacht und welche Ernährungslügen getrost aus den Köpfen der Menschen verschwinden können.

imedo: Was macht eine gesunde Ernährung aus?

Lemperle: Sie muss von den Kalorien her angepasst sein, das heißt, dass man darauf achten sollte, nicht zu viele Kalorien zu sich zu nehmen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass 50 Prozent der Nahrung aus Kohlenhydraten bestehen sollte, 30 bis 35 Prozent aus Fett und 15 bis 20 Prozent aus Eiweiß. Vitamine und Mineralstoffe sollten in ausreichender Menge verzehrt werden. Viel Obst und Gemüse sollte auf dem Speiseplan stehen, wobei Gemüse den höheren Stellenwert hat. Die Nährstoffdichte von Gemüse ist zwei- bis zehnmal höher als die von Obst. Weißbrot sollte man meiden und stattdessen Vollkornprodukte essen. Eiweiß sollte nicht nur tierisch sein, pflanzliches Eiweiß liefern Hülsenfrüchte wie Bohne oder Linsen. Auch Sojaprodukte sind sinnvoll und eiweißreich.

imedo: 30 Prozent Fett klingt viel, worauf muss man dabei achten?

Lemperle: Die Hälfte der Fette sollten aus einfach ungesättigten Fetten bestehen. Diese findet man hauptsächlich in Nüssen und Pflanzenölen. Rapsöl, Walnussöl und Leinöl sind am besten für die Ernährung geeignet – sogar besser als Olivenöl. 20 Prozent der Fette sollten als gesättigte Fette und 30 Prozent als mehrfach ungesättigte Fette aufgenommen werden. Bei den mehrfach ungesättigten Fetten sollte man besonders auf die Omega-3-Fettsäuren achten. Lieferanten der Omega-3-Fettsäuren sind Seefische wie Lachs und Makrele und Hering. Zwei Mahlzeiten pro Woche sollten daher am besten aus diesen Zutaten bestehen. Da muss man natürlich auf die Kalorien achten. Stark übergewichtige Menschen sollten die Omega-3-Fettsäuren besser als Kapseln einnehmen.     

imedo: Fruchtsäfte und Fruchtgummis aus der Werbung sollen angeblich wichtige Vitaminlieferanten für Kinder sein. Was muss man bei der Ernährung von Kindern beachten?

Lemperle: Fruchtsäfte sind Zuckerwasser. Bonbons sind zuckerreich und daher ebenfalls nicht zu empfehlen. Besser ist, Obst wirklich als Obst zu essen. Wichtig ist eine breitgefächerte aber nicht hochdosierte Einnahme von Vitaminen. Kinder sollten genug davon zuführen. Außerdem sollten vor allem Kinder Omega-3-Fettsäuren aufnehmen. Das fördert die Entwicklung des Gehirns.

imedo: Welche Unterschiede gibt es in der Ernährung von Schulkindern und Erwachsenen?

Lemperle: Im Prinzip sind die Ernährungsempfehlungen fast gleich – abgesehen von den Kalorien. Was die Verhältnis innerhalb der Ernährung angeht, so ist das bei beiden gleich. Bei Kindern findet man oft einen Mangel an Vitamin D oder Folsäure. Das Problem ist, das Kinder gesunde Sachen oft nicht gern essen. Wenn man sicher gehen will, dass sie genug Vitamine bekommen, kann man Kindern ruhigen Gewissens eine gute Multi-Vitamintablette geben.

imedo: Wie sieht es aus mit probiotischen Joghurts und Wellnesswasser? Wie viel braucht der Mensch wirklich?

Lemperle: Wenn er sich total gesund ernährt, braucht er davon nichts. Nur ist das in der heutigen Zeit leider kaum mehr möglich. Das fängt schon damit an, dass wir unbewusst oft Konservierungsstoffe essen, die in den Lebensmitteln enthalten sind. Die stören zum Teil die Darmflora. Probiotische Produkte sind auf jeden Fall nicht ungesund und können helfen. Es müssen nicht die teueren Produkte sein, die probiotischen Bakterien wirken alle gleich. Wellnessdrinks haben fast nur Marketing-Charakter. Die wirklich guten Inhaltsstoffe haben eine zu niedrige Konzentration.

imedo: Welche Auswirkung hat die Ernährung von Masttieren auf unsere Ernährung?

Lemperle: Es ist klar, dass die Mästung von Tieren an sich nicht zu gesünderem Fleisch führt. Oft werden Tieren mit Hormonen und Antiobiotika versorgt, die sind dann im Fleisch enthalten. Auch die wichtigen Omega-3-Fettsäuren sind im Mastfleisch deutlich weniger als von Tieren mit natürlicher Haltung. Man muss auch davon ausgehen, dass mehr verseuchtes Fleisch im Umlauf ist, als man aufdeckt. Es lässt sich aber trotzdem sagen, dass Mastfleisch nicht so ungesund ist wie sein Ruf.

imedo: Ist Zucker für Diabetiker noch immer verboten?

Lemperle: Zucker ist prinzipiell nicht verboten, Zucker vermeiden ist aber gesünder – sowohl für Diabetiker als auch für Nicht-Diabetiker.

imedo: Sind Eier wirklich schlecht für das Herz?

Lemperle: Die Meinung hat sich geändert. Man weiß heute, dass der Körper 80 bis 90 Prozent seines Cholesterins selbst produziert – unabhängig von Eiern. Eier generell nicht mehr zu empfehlen ist falsch. Das trifft nur auf Leute zu, die einen hohen Blutfettgehalt haben, weil Eier viel Fett enthalten. Selbst mehrere Eier pro Woche schaden nicht.

Wie Sie mit Gemüse richtig umgehen und gesund essen und dabei schlank werden, erfahren Sie durch die imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Ernst Rose, pixelio.de

Schulfach: „Gesundes Leben“

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Neben Mathe, Physik und Chemie sollen deutsche Kinder zukünftig in der Schule lernen, wie man sich gesund ernährt und sich richtig bewegt. Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing schlägt ein neues Schulfach „Gesundes Leben“ vor. Unterrichtsthemen könnten außerdem Drogenaufklärung sowie ein gesundes Selbstbewusstsein sein. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über die innovative Idee.

Im Gespräch mit der „B. Z. am Sonntag“ schlug die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing vor, ein neues Schulfach „Gesundes Leben“ einzuführen. Mögliche Lerninhalte wären vor allem gesunde Ernährung, Drogenaufklärung, Bewegung und ein gesundes Selbstbewusstsein zur Stärkung der Lebenskompetenz. Dies äußerte die SPD-Politikerin im Zusammenhang mit einer erneuten Forderung von stichprobenartigen Testkäufen durch jugendlich aussehende Käufer in Bars, Kneipen und Kiosken. Damit orientierte sich Bätzing nach eigenen Angaben am Vorbild Großbritanniens, wo bereits zum Jahresbeginn ein groß angelegtes Projekt zur Bekämpfung von Übergewicht begonnen hatte.

Großbritannien setzt sich für eine gesunde Ernährug von Schülern ein

Nach einem Bericht des „Foresight Institute“ im Herbst des Jahres 2007, in dem vorausgesagt wurde, dass Großbritannien ohne sofortige Maßnahmen eine „Übergewichtsepidemie“ drohe, reagierte die britische Regierung überraschend schnell.

Unter anderem gibt es inzwischen an britischen Schulen Kochunterricht, auch eine Lebensmittelkennzeichnung im Ampelsystem hat sich weitgehend durchgesetzt. Im Zuge des der Ampelkennzeichnung steht grün für gute und rot für schlechte Lebensmittel. Pilotprojekte fördern in ausgesuchten Städten das Zu-Fuß-Gehen sowie das Fahrradfahren und zeigen bereits erste Erfolge. Außerdem sollen Eltern mit einer 100 Millionen Euro umfassenden aggressiven Marketingkampagne dazu angehalten werden, das Essverhalten und die körperliche Bewegung ihrer Kinder stärker im Auge zu behalten. Im Gespräch ist weiterhin, ob ein Prämienprogramm Übergewichtige zu mehr Bewegung animieren kann. In der unmittelbaren Umgebung von Schulen sollen Fast-Food-Einrichtungen, Imbissstände und ähnliches verboten und die Werbung für Fast Food sowie Junk Food weitestgehend eingeschränkt werden.

Sechs Prozent der deutschen Kinder sind adipös und es gibt immer mehr übergewichtige Kinder. Über Maßnahmen informieren Sie die imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Siegfried Fries, pixelio.de

Schnelle Rezepte für die gesunde Ernährungsweise von Kindern

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Viele Kinder bekommen unausgewogene und ungesunde Mahlzeiten, da die Eltern keine Zeit haben um lange zu kochen. Doch gesunde Ernährung kann gefährliche Auswirkungen haben. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de haben die passenden Tipps für gestresste Eltern.

Gesunde Ernährung für Kinder: Eltern brauchen Hilfe

Zu einer gesunden Ernährung gehören Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte. Fast Food gehört nicht auf den Ernährungsplan für Kinder, doch heutzutage ist es für viele Eltern die erste Wahl, da es schnell geht und schmeckt. Der Irrglaube, gesundes Essen benötige eine lange Zubereitungszeit, ist weit verbreitet. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen möchte nun dagegen vorgehen und bringt einen Ratgeber namens „Mahlzeit, Kinder!“ heraus, der Rezepte für schnell zuzubereitende Gerichte enthält. Aber auch auf die Planung der wöchentlichen Einkäufe wird extra eingegangen, um noch mehr Zeit sparen zu können. Auch hilfreiche Tipps zur Resteverwertung sind enthalten. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf der Versorgung von „Schlüsselkindern“ – Kinder, die mittags alleine zu Hause sind und sich selbst versorgen müssen.

Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein

Ein weiterer Ratgeber in Form eines elektronischen Datenträgers hilft zusätzlich, Geld zu sparen. Er stellt alle einheimischen Obst- und Gemüsesorten vor und enthält einen Saisonkalender. Denn wer hauptsächlich Obst und Gemüse der Saison kauft, ernährt sich kostengünstiger. Am Computer lassen sich die benötigten Einkaufsmengen für die Rezepte für verschiedene Personenzahlen berechnen. Auch ein Quiz und Spiele sind enthalten.

Bestellen kann man den Ratgeber „Mahlzeit, Kinder!“ für 5,80 Euro und den Datenträger „Obst und Gemüse à la Saison“ für 14,90 Euro bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über adipöse Kinder und Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen.

Bildquelle: michael hirschka, pixelio.de

Ernährungsweisen im Vergleich

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Welchen Regeln wir uns auch unterwerfen, der Gedanke an den Geschmack unserer Mahlzeiten sollte uns nicht verloren gehen. „Die“ richtige Ernährung gibt es nicht, obwohl jede Ess-Philosophie davon überzeugt ist. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über verschiedene Ernährungsweisen.

Gesunde/ungesunde Ernährungsweise

In der Geschichte der Ernährung wurden bereits viele Annahmen über gute und schlechte Nahrungsmittel geäußert, die wieder revidiert wurden. Viele Lebensmittel, die wir heute als äußerst gesund erachten, galten in früheren Zeiten als schädlich. So hat man in der Antike Obst als gefährlich eingestuft oder Milch und Äpfel im 12./13. Jahrhundert gar für gesundheitsschädlich gehalten. Mittlerweile wissen wir es besser. Obst besitzt Vitamine, meist wenige Kalorien und ist schon deshalb empfehlenswert.

Ernährung mit oder ohne Milch

Bei Milch und  Milchprodukten scheiden sich die Geister, die einen halten Milch wegen des Kalziums für essentiell, andere wiederum behaupten, der menschliche Körper kann das Enzym Laktase gar nicht verdauen und dies würde den Körper mehr belasten, als ihm Gutes tun. Auch wenn wir bestimmte Irrtümer der Geschichte beseitigen konnten, wissen wir immer noch nicht wirklich was uns definitiv gut tut. Auf Grund dessen haben sich viele Ess-Philosophien heraus kristallisiert. Von der Vollwertkost über Trennkost, bis hin zu vegetarischem Essen oder gar makrobiotischer Ernährung. Wir streben nach der Perfektion und strikten Regeln. Diese finden wir in verschiedenen Ernährungsformen.

Vollwertkost: Naturbelassene Ernährungsweise

Das Prinzip der Vollwertkost bezieht sich auf Nahrungsmittel, die möglichst naturbelassen sind, zu Beispiel Getreide und Getreideprodukte aus Vollkorn. Menschen die sich vollwertig ernähren, essen Gemüse und Obst meist in der Rohform und verwenden nur hochwertige Fette (kaltgepreßte und unraffinierte Öle). Milchprodukte sind in der Vollwertkost erlaubt, jedoch nur in ihrer Frische. Hoch erhitzte Milch und Milchprodukte werden rigoros umgangen. Ein Verzicht auf Salz ist nicht von Nöten, doch meist wird mit Kräutern verfeinert und mit Salz gespart.

Trennkost: Ernährungsweise unterscheidet Lebensmittelgruppen

Viele kennen die Trennkost als eine Art Diät. Vom Grundprinzip her, ist sie es aber nicht. Bei der Trennkost darf man, unter Beachtung einiger Regeln, essen was man will. Hier sind Lebensmittel in drei Gruppen aufgeteilt – in Proteine, Kohlenhydrate und in neutrale Lebensmittel. Die Herausforderung hierbei ist, die Gruppen nach bestimmten Regeln im Zuge einer Mahlzeit einzunehmen. Es dürfen keine Proteine mit Kohlenhydraten gepaart werden, da Kohlenhydrate anders als Proteine im Mund verarbeitet werden. Proteine hingegen durchlaufen erst im Magen den Prozess der Verdauung. Würden diese beiden Gruppen vermischt in einem Gang eingenommen werden, könnte es aufgrund der unterschiedlichen Vorgänge im Körper zur Übersäuerung, Gärung und Verstopfung kommen.

Vegetarismus & Veganismus: Ernährung ohne Fleisch

Vegetarier und Veganer haben viel gemeinsam. Sie ernähren sich beide Fleischlos und was den Vegetarier anbelangt, zumeist auch Fischfrei. Veganer verzichten außerdem noch auf Milch, sowie jegliche Milchprodukte und Eier.

Makrobiotische Ernährung

Die makrobiotische Ernährung funktioniert nach den fünf Farben und Geschmäckern von Lebensmitteln innerhalb einer Mahlzeit. In der Regel beinhaltet sie Vollkorngetreide, Frisches Gemüse, Hülsenfrüchte und gute Öle. Die Mahlzeiten werden meistens gekocht zu sich genommen.

Alle Ernährungsweisen haben eines gemeinsam – den guten Willen

Man kann sich bei seiner Entscheidung auf verschiedene Theorien stützen. Jedoch sollten Regeln nicht unser Leben diktieren. Es existieren viele Legenden über die Kraft der Nahrung. Leider wissen wir mittlerweile gar nicht mehr so genau, welche der Wahrheiten tatsächlich stimmen. Doch gibt es überhaupt eine Art Patentrezept für gesunde Ernährung? Nimmt man die häufigsten Ansätze unter die Lupe, verbindet alle lediglich ein Fundament – der gute Wille das Richtige zu essen.

Informationen über Lügen und Marketingstrategien zu gesunder Ernährung erhalten Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Wie Sie mit Gemüse richtig umgehen und gesund essen und dabei schlank werden, erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht beispielsweise durch die Gruppe „Vegetarier oder Fleischesser“ den Austausch über Lebensmittel.

Bildquelle: Günter Havlena, pixelio.de; Angela Bausch, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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