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Gemüseeintopf mit Speck: mit imedo zum Kochkünstler

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Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Koch- oder Backkünstler auf die Welt, aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen und Backen muss weder teuer noch aufwendig sein.

Diese Woche: Sommerlicher Gemüseeintopf

Gemüseeintopf ist ein echtes Vitalgericht, das im Sommer sogar vor den schädlichen Einwirkungen der Sonneneinstrahlung durch den hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen und antioxidativen Vitaminen schützen kann. Außerdem ist Gemüse arm an Kalorien und reich an Ballaststoffen. Das macht satt und ist der richtige Weg zum Beachbody. Das gilt umso mehr, da Gemüse kaum verwertbare Kohlenhydrate enthält und der Fettgehalt außer bei Oliven sehr gering ist. Gemüse ist Schlankfood, das durch den hohen Vitalstoffgehalt aktiv und fit macht. Studien zeigen, dass nur jeder 50ste Mensch in Deutschland ausreichend Gemüse und Obst isst. Ernährungsexperten empfehlen, täglich 500 Gramm Gemüse zu verzehren. Das hält die Figur in Form und beugt vielen Krankheiten vor - vom Herzinfarkt bis zu bestimmten Krebsformen. Gemüse ist aber nicht nur eine Vitaminbombe, sondern auch Mineralstoffe wie Kalium kommen reichlich in den veganen Lebensmitteln vor. Im Sommer steigt der Flüssigkeitsbedarf, und dem kommt der Verbraucher auch durch den Genuss von Gemüseeintöpfen und Suppen nach.

Zutaten für den Gemüseeintopf
1 gelbe Paprikaschote
50 g Italienischer Speck
eine halbe Zwiebel
eine halbe Möhre
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
3 Tomaten
2 Kartoffeln
100 g große Bohnen
2 Zucchini
100 g Erbsen
ein Viertel Kopf Weißkohl
1 Aubergine
100 g Nudeln
ein kleines Bund Basilikum
frischer Parmesan
Salz und Pfeffer

Zubereitung des Gemüseeintopfs
Die Paprikaschote unter dem vorgeheizten Grill unter häufigem Wenden rösten, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. In einen Gefrierbeutel geben und diesen zubinden. Etwas abkühlen lassen, dann die Haut abziehen und die Paprika würfeln. Speck, Zwiebel und Karotte würfeln. Den Knoblauch fein hacken. Den Speck und alle anderen Gemüsesorten in Würfel schneiden.

Das Öl erhitzen, Speck, Zwiebel, Karotte und Knoblauch darin bei niedriger Temperatur einige Minuten leicht anbräunen. Die Tomaten dazu geben und alles zehn Minuten unter Rühren braten. Zwei Liter Wasser dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe zum Kochen bringen, Kartoffeln und Bohnen zufügen und eine Stunde köcheln lassen. Zucchini, Erbsen, Kohl, Aubergine und Paprika zufügen und weitere zehn Minuten kochen. Die Nudeln dazu geben und die Suppe nun noch etwa zehn Minuten kochen lassen, bis die Nudeln gar, aber noch bissfest sind. Mit Salz abschmecken.

Vor dem Servieren mit Basilikum bestreuen und Parmesan dazu reichen.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos Aviation Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt - zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Die imedo-Gesundheitsnews machen Sie zum Kochkünstler. Lesen Sie auch: Schlankmacher Kartoffel-Gnocchis und Die asiatische Küche.

Bildquelle: wrw, pixelio.de

Gesunde Pizza selbst gemacht: mit imedo zum „Backkünstler“

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Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Koch- oder Backkünstler auf die Welt, aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen und Backen muss weder teuer noch aufwendig sein.

Diese Woche: Vollkorn-Pizza mit mediterranem Gemüse und Rinderschinken.

Pizza ist ein beliebter Snack für zwischendurch. Ein kurzer Besuch im Schnellrestaurant in der Innenstadt oder ein Anruf beim Lieferservice: Pizza bestellen ist eine schnelle Möglichkeit, um den Heißhunger zu stillen. Häufig sind solche Imbiss-Pizzen jedoch ungesund und fördern die Fettleibigkeit.

In der letzten Woche hat imedo-Koch- und Backkolumnist Martin Henschel einen Überblick über die verschiedenen Teigsorten gegeben. Heute stellt der Spitzenkoch ein leckeres Rezept für eine gesunde, vitaminreiche Pizza vor.

Vollkorn-Pizza mit mediterranem Gemüse und Rinderschinken

Zutaten:
Vollkorn-Hefeteig (das Teig-Rezept hat Martin Henschel in seiner letzten Kolumne vorgestellt)
1 Zucchini
1 Aubergine
1 rote Paprika
1 Knoblauchzehe
1 kleine Schale Kirschtomaten
1 rote Zwiebel
1 kleines Bund Basilikum
Olivenöl
Salz
Pfeffer
100 Gramm Pinienkerne
1 kleines Stück Parmesan
500 Milliliter passierte Tomaten
1 kleine Schale Rucola
200 Gramm roher Schinken

Zubereitung der Vollkornpizza:
Die Zucchini, die Aubergine und die Paprika in Würfel schneiden und zusammen mit den Kirschtomaten in etwas Olivenöl kurz anschwitzen. Die Zwiebel in Streifen schneiden und den Knoblauch fein hacken. Beides mit zum Gemüse geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die halbe Schale Kirschtomaten zusammen mit den passierten Tomaten, etwas Basilikum und Knoblauch pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Rucola waschen und die schlechten Blätter aussortieren. Den Pizzateig dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Den Teig dünn mit der Tomatensoße bestreichen und ihn anschließend bei 180 Grad für etwa 10 bis 15 Minuten im Ofen backen. Wenn der Teig goldbraun ist, die Pizza aus dem Ofen nehmen. Das Gemüse gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Das Basilikum in Streifen schneiden und ebenfalls über die Pizza geben. Anschließend die gewaschene Rucola und den rohen Schinken auf der Pizza verteilen. Zum Abschluss den Parmesan in groben Stückchen über die warme Pizza reiben.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos Aviation Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt - zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Weitere leckere Rezepte finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews:

Beste Rezepte für Torten-, Kuchen- und Pizzateig

Soßen leicht gemacht

Bildquelle: Marianne Hauck, pixelio.de

Zanderfilet mit Schmorgurken: mit imedo zum Kochkünstler

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Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Kochkünstler auf die Welt, aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen muss weder teuer noch aufwendig sein.

Diese Woche: Zanderfilet mit Schmorgurken und Schnittlauch-Kartoffelpüree

Welche Vorteile Fisch bietet, hat Martin Henschel bereits in der vergangenen Woche erläutert. In dieser Woche präsentiert der imedo-Kochkolumnist ein leckeres und sehr gesundes Fisch-Rezept.

Zutaten des Zanderfilets mit Schmorgurken für 4 Personen:

600 Gramm Zanderfilet
1 Zitrone
2 frische Gurken
1 Bund Dill
1 kleine Zwiebel
500 Gramm Schmant
einen Schuss Weißwein
600 Gramm Kartoffeln
2 kleine Stückchen Butter
200 Milliliter Vollmilch
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer, Rapsöl

Zanderfilet mit Schmorgurken - Zubereitung:

Die Gurken schälen, längs durchschneiden und die Kerne aus den Gurken entfernen. Anschließend die Gurken in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.

In einem flachen Topf ein Stück Butter schmelzen. Geben Sie dann die Zwiebeln hinein und schwitzen Sie die Zwiebelwürfel kräftig an. Danach die Gurken hinzugeben und anschwitzen. Anschließend das Gemüse mit etwas Weißwein ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Schmant hinzufügen. Das Gemüse muss nun leicht einkochen, danach den geschnittenen Dill hinzugeben.

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen, bis sie fast zerfallen. Danach das Wasser abgießen, ein Stück Butter in den Topf geben und wieder auf den Herd stellen. Die Kartoffeln nun mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat würzen und unter Zugabe von Milch solange stampfen, bis sie zu einem Püree geworden sind. Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden und diese unter das Kartoffelpüree heben.

Das Zanderfilet vor dem Anbraten auf Gräten kontrollieren. Sollten welche vorhanden sein, so müssen diese mit Hilfe einer kleinen Zange gezogen werden. Die Haut des Fisches leicht einschneiden. Den Fisch mit Zitronensaft beträufeln und leicht salzen. Anschließend den Fisch bei mittlerer Hitze und zuerst mit der Hautseite in wenig Rapsöl anbraten, dann wenden. Zum Würzen Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft verwenden.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos Aviation Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt - zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Weitere leckere Rezepte finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews:

Spanische Paella

Heilbutt im Bananenblatt gegart mit Basmatireis

Bildquelle: swetlana_k, pixelio.de

Der richtige Umgang mit Gemüse: mit imedo zum Kochkünstler

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Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Kochkünstler auf die Welt, aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen muss weder teuer noch aufwendig sein.

Diese Woche: Der richtige Umgang mit Gemüse

Iss täglich Gemüse! Diesen Spruch kennen wir alle schon aus frühester Kindheit. Gemüse ist vor allem wichtig wegen seines Gehaltes an Vitaminen, Mineralsalzen und ätherischen Ölen. Zudem hat es einen hohen Anteil an Ballaststoffen, was für die Verdauung wichtig ist. Gemüse enthält die meisten Vitamine, wenn es frisch ist. Hier ein paar Tipps, die Sie beim Kauf und bei der Lagerung beachten sollten.

Gemüse-Handelsklassen

Gemüse ist in verschiedene Handelsklassen eingeteilt.
-Klasse Extra: keine Fehler in Form und Farbe, Qualität hervorragend
-Klasse I: teilweise kleine Fehler, gute Qualität
-Klasse II: kleine Fehler in Form und Farbe, marktfähige Qualität
-Klasse III: wird auf dem Markt nicht mehr angeboten
Diese Einteilungen müssen auf den Preisschildern auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt angegeben sein. Kaufen Sie am besten nur Handelsklasse Extra oder I, damit Sie wirklich frische Ware erhalten.

Tiefkühlgemüse

Tiefkühlgemüse gibt es seit 1957 in Deutschland. Es sollen teilweise, durch Verfahren wie Schockfrosten, viele Vitamine erhalten bleiben. Jedoch würde ich trotzdem empfehlen, immer auf das frische Gemüse zurückgreifen. Denn auch geschmacklich ist es seinem tiefgekühlten Bruder oft weit voraus.

Lagerung von Gemüse

Im Sommer müssen die Karotten aber in den Kühlschrank. Ansonsten ist zu beachten, dass man Gemüse bei vier bis sieben Grad lagern sollte. Im Kühlschrank bedeutet es, dass Sie es am besten ganz unten lagern. Dort erreichen Sie die gewünschten Temperaturen.

Kaufen Sie nur soviel Gemüse, wie in zwei bis drei Tagen verbraucht werden kann. Umso länger das Gemüse liegt, desto mehr Vitamine verliert es. Wenn es zeitlich möglich ist, sollte man deswegen lieber regelmäßig auf den Markt gehen.

Gemüse-Mythen

Ein Ernährungsmärchen ist, dass Rohkost besonders gesund sei. Im Gegenteil: Die Vitamine und Mineralstoffe aus dem Gemüse können in großem Umfang erst nach der Zubereitung aufgenommen werden.

Falsch ist auch, dass Gemüse heute kaum noch Vitamine enthielte. Der Vitalstoffgehalt hat durch die moderne Landwirtschaft nicht abgenommen. Im Gegenteil: Optimale Anbaumethoden und ideale Düngung erhöhen den Vitamingehalt von Gemüse. Aber Lagerung und falsche Zubereitung können den Vitamin- und Mineralstoffgehalt reduzieren.

Wer täglich ein Kilogramm Gemüse verzehrt, lebt einige Jahre länger und besser, zeigen aktuelle Studien.

Weitere Informationen zur gesunden Ernährung finden Sie bei imedo. Tipps zum Thema Ernährung und den Austausch mit anderen Mitgliedern finden Sie in der Community.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos Aviation Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt - zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Leckere Rezepte finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews:

Risotto mit Paprika und Papaya

Die asiatische Küche

Bildquelle: Angelina Ströbel, pixelio.de

Lammbraten mit mediterranem Gemüse: mit imedo zum Kochkünstler

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Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Kochkünstler auf die Welt, aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen muss weder teuer noch aufwendig sein.

Diese Woche: Lammbraten mit mediterranem Gemüse

In der vergangenen Woche wurde erklärt, wie der Sonntagsbraten gut gelingt. Zum Einstieg gibt es heute ein Rezept. Das Gericht enthält eine Menge Vitamin E und wenig Cholesterin. Außerdem gehört Lammfleisch zu den carnitinreichsten Lebensmitteln überhaupt. Ohne Carnitin – genauer L-Carnitin - ist im menschlichen Organismus keine Fettverbrennung in den Zellen möglich. Einige Studien zeigen, dass Carnitin die Gewichtsreduktion unterstützt, und daher gehört die Substanz zu den Fatburnern. In jedem Falle ist wissenschaftlich durch eine Vielzahl von Studien bestens belegt, dass Carnitin die Regeneration nach dem Sport verbessert und bei Herzerkrankungen eine gesundheitsförderliche Auswirkung hat.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Lammbraten mit mediterranem Gemüse - Zutaten für vier Personen:
1 Kilogramm Lammkeule ohne Knochen
5 große Tomaten
2 Zucchini
1 Aubergine
3 Paprikas
4 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Zweig Rosmarin
3 Zweige Thymian
ein halbes Bund Basilikum
ein halbes Bund frischer Oregano
etwas natives Olivenöl
800 Gramm kleine Kartoffeln
Salz und Pfeffer

Zubereitung von Braten und Gemüse:
Von dem Zweig Rosmarin die Nadeln entfernen und mit dem Thymian, Basilikum, Oregano und einen guten Schluck Olivenöl pürieren. Würzen Sie das Püree mit Salz und Pfeffer. Die rohe Lammkeule mit dem Püree von allen Seiten gut einschmieren. Tomaten, Zucchini, Auberginen und  Paprika in Würfel schneiden. Den Knoblauch und die Zwiebel pellen und grob hacken. Die kleinen Kartoffeln waschen und halbieren. Die Schale muss nicht entfernt werden.
Die Lammkeule soll nun mit einem guten Schuss Olivenöl von allen Seiten angebraten werden. Das Gemüse und die Kartoffeln dazugeben und mit anschwitzen. Anschließend die Zwiebeln und den Knoblauch in den Bräter geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Bräter bei etwa 120 Grad in den Ofen stellen. Nach 30 Minuten das Gemüse und die Kartoffeln rausnehmen. Die Lammkeule benötigt noch zwei bis zweieinhalb Stunden im Ofen. Je nach Dicke des Fleisches.
Gemüse und Kartoffeln nochmals im Topf erhitzen und zusammen mit der Lammkeule servieren.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos Aviation Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt - zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Weitere leckere Rezepte finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews:

Sonntagsbraten für Anfänger

Kreatives Grillen

Bildquelle: wrw, pixelio.de

Spargel: das beliebte Edelgemüse

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Die Spargelsaison eröffnet im späten Frühling. In Deutschland wird das Edelgemüse von Ende April bis Ende Juni geerntet. Etwa 110.000 Tonnen Spargel im Wert von rund 295 Millionen Euro werden hierzulande verzehrt. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de verrät, warum der Spargel so beliebt und gesund ist und woher der strenge Geruch des Urins nach dem Verzehr von Spargel kommt.

Inhaltsstoffe des Spargels

Jährlich verzehren die Deutschen rund 110.000 Tonnen Spargel. Die Gaumenfreuden kosten etwa 295 Millionen Euro pro Jahr. Spargel ist unter dem wissenschaftlichen Namen Asparagus officialis bekannt. Er besteht zu 94 Prozent aus Wasser und hat dadurch kaum mehr Kalorien als eine Gurke: 18 Kilokalorien pro 100 Gramm. Dennoch ist Spargel reich an Mikronährstoffen und enthält  viel Kalium, Kalzium, Magnesium sowie die Vitamine A, B1, B2, C, E und Folsäure. Das B-Vitamin ist besonders wichtig für Schwangere, stillende Mütter und Menschen, die einen erhöhten Homocystein-Spiegel aufweisen. Außerdem enthält Spargel zwei Prozent Eiweiß, weniger als 0,3 Prozent Fett und drei Prozent Kohlenhydrate.

Spargel als Heilmittel

Bereits seit Jahrhunderten schätzen Mediziner Spargel auch als Heilpflanze. Der enthaltene Eiweißbaustein Asparaginsäure und der hohe Kaliumgehalt lassen Spargel harntreibend wirken. Diesen Effekt nutzte schon Hippokrates. 

Für den strengen Geruch des Urins nach dem Verzehr von Spargel ist ein Enzym verantwortlich, das den im Spargel enthaltenen Aromastoff Asparagussäure aufspaltet. Die dabei freiwerdenden schwefelhaltigen Verbindungen machen den Geruch aus. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Produktion der „geruchsintensiven Abbauprodukte“ genetisch bedingt ist. 40 Prozent der Menschen haben daher den typischen „Urin-Geruch“ nach dem Genuss von Spargel. Früher wurden die Spargelsamen als Kaffee-Ersatz verwendet. Menschen, die unter Hyperurikämie und Gicht leiden, sollten auf die purinreichen Spargelköpfe verzichten.

Zubereitung des Spargels

Der Spargel sollte in nicht zu viel Wasser nur kurz gekocht werden, da er sonst an Geschmack, Farbe und Inhaltsstoffen einbüßt. Gourmets würzen das Wasser mit Zitronen- oder Limettensaft, etwas Salz und wenig Zucker. Das hebt den Spargelgeschmack bestens hervor. Auch Muskat ist ein ideales Spargelgewürz.

Spargel ist auf vielfältige Art und Weise verwendbar: roh, püriert in Suppen, als Beilage zu Fleisch, in Gemüsepfannen, Aufläufen oder auch in Salaten. Besonders lecker ist ein Erdbeer-Spargel-Salat. Dies sind alles leckere und leichte Gerichte. Aber nur, wenn man bei der Zubereitung sparsam mit der beliebten, aber leider auch sehr kalorienreichen Sauce Hollandaise umgeht. Eine leckere und kalorienärmere Alternative kann ein leckerer Kräuterquark oder eine fettreduzierte Sauce Hollandaise sein, die es mittlerweile im Supermarkt zu kaufen gibt.

Drei verschiedene Spargelsorten

Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Spargelsorten, die sich durch ihr Aussehen und ihren Geschmack unterscheiden. Damit der weiße Spargel seine Farbe behält, kultiviert man ihn in Erddämmen unterirdisch. Er ist meist zarter als grüner Spargel, aber oft auch weniger geschmacksintensiv.

Grüner Spargel wächst unter Lichteinfluss und bildet deshalb Chlorophyll, das für seine grüne Farbe verantwortlich ist. Außerdem entstehen durch Licht seine typischen geschmacksintensiven Inhaltsstoffe.

Seltener ist der violette Spargel, der nur kurz dem Licht ausgesetzt wird und sich durch einen fruchtigen Geschmack auszeichnet.

Tipps für den Spargelkauf

Beim Einkauf ist darauf zu achten, dass die Spargelstangen fest und knackig sind und keine braunen Flecken aufweisen. Frischen Spargel erkennt man auch an seinen feuchten Schnittenden. Nach dem Kauf ist es wichtig, den Spargel bald weiter zu verarbeiten, denn er hält sich nur wenige Tage im Kühlschrank.

Traditionell dauert die Spargelernte bis zum 24. Juni. Das Ende der Spargelsaison am Johannistag beschreibt eine Bauernregel: „Kirschen rot, Spargel tot!“

Tipps für ein schnelles Spargelmenü liefern die imedo-Gesundheitsnews.

Zudem erfahren Sie mit den imedo-Gesundheitsnews mehr den richtigen Umgang mit Gemüse.

Bildquelle: Gabriele genannt Gabi Schoenemann, pixelio.de

Frühlingssalat mit Kräuteröl: mit imedo zum Kochkünstler

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Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Kochkünstler auf die Welt, aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen muss weder teuer noch aufwendig sein.

Diese Woche: Frühlingssalat mit Kräuteröl

Der Frühling kommt mit großen Schritten auf uns zu - die ersten Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die dunklen Wolken. Ein frischer Salat hilft, die Wintergeister aus den Knochen zu vertreiben, und belebt Körper und Geist. Viel Spaß und guten Appetit!

Zutaten für den Frühlingssalat (4 Personen):
2 Köpfe Römersalatherzen
1 kleine Schale Rucolasalat
1 kleiner Kopf Lollo rosso
1 kleines Bund Petersilie
1 kleines Bund Minze,
1 kleiner Bund Koriander
4 Radieschen
12 Kirschtomaten
1 halbe Gurke
1 große Bio-Zitrone

Zutaten für das Kräuteröl - Zubereitung einen Tag im Voraus wird empfohlen:
1 Bund Petersilie
1 Bund Dill
1 Bund Rosmarin
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Etwas heller Balsamico-Essig
Salz, Pfeffer, wenig Honig

Zubereitung des Salats:
Alle Salatblätter abzupfen und unter kaltem, fließenden Wasser säubern. Die Salatblätter mit Hilfe eines Küchenpapiers vorsichtig abtrocknen. Sollten Sie eine Salatschleuder besitzen, können Sie den Salat auch schleudern. Die Römersalatherzen in dünne Streifen schneiden und den Lollo rosso in kleine Stücke reißen, etwa so groß wie 1-Euro-Stücke. Die Kräuter müssen gezupft und die Stiele entsorgt werden. Radieschen in dünne Scheiben schneiden. Tomaten und Gurke halbieren und die Gurke ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Mit Hilfe eines scharfen Messers die Schale von der Zitrone entfernen. Versuchen Sie, die Schale so dünn wie möglich abzuschneiden. Anschließend wird die Zitronenschale unter warmem Wasser abgewaschen und in dünne Streifen geschnitten. Nun werden alle Zutaten in einer großen Schüssel vorsichtig vermengt.

Zubereitung des Kräuteröls:
Petersilie und Dill in das Olivenöl geben und mit einem Stabmixer pürieren. Den Rosmarin ins Öl legen. Knoblauch schälen, halbieren und ebenfalls ins Öl geben, mit Salz, Pfeffer und etwas Honig abschmecken. Möglichst 24 Stunden vorher das Öl zubereiten und dann ziehen lassen. Je länger das Öl zieht, desto intensiver wird der Geschmack. Bewahren sie das Öl im Kühlschrank auf, dann können Sie es mehrere Wochen nutzen. Olivenöl wird im Kühlschrank meistens relativ fest. Aber sobald es wieder Zimmertemperatur erreicht hat, wird es wieder flüssig.

Kurz vorm Servieren geben Sie etwas vom Kräuteröl über den Salat. Den Salat noch mit etwas hellem Balsamico-Essig abschmecken.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos Aviation Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt - zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Weitere leckere Rezepte finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews:

Schneller, schlanker Gurkensalat

Mediterraner Brotsalat

Bildquelle: siepmannH, pixelio.de

Gnocchi mit mediterranem Gemüse: mit imedo zum Kochkünstler

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Wie mache ich Nudeln selbst? Hilft Öl bei verklebten Spaghetti? Wie bereite ich einen Braten zu und welches Dressing passt eigentlich zu welchem Salat? Niemand kommt als Kochkünstler auf die Welt aber jeder kann es werden. Wöchentlich gibt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de mit Hilfe von imedo-Kochkolumnist Martin Henschel* Tipps und stellt ein leckeres Rezept vor. Gesundes Kochen muss weder teuer noch aufwendig sein. Guten Appetit!

Diese Woche: Hausgemachte Gnocchi in pikanter Tomatensauce mit mediterranem Gemüse

Das erste Frühlingswochenende liegt bereits hinter uns. Die Temperaturen klettern nach oben und die Lebensgeister kehren nach dem harten Winter langsam zurück. imedo-Kochkolumnist Martin Henschel bringt, passend zu den ersten Sonnenstrahlen, ein wenig italienisches Lebensgefühl nach Deutschland. Wie Gnocchi und Nudeln von jedem selbst zubereitet werden können, hat der Koch bereits vergangene Woche verraten, nun gibt es das passende Rezept dazu.

Gnocchi und mediterranes Gemüse für vier Personen:

Welche Zutaten für die Gnocchi benötigt werden und wie diese nachzumachen sind, hat Martin Henschl bereits erklärt.

Zutaten für die Sauce:

2 Dosen Tomatenwürfel
1 Zwiebel
1 bis 2 Knoblauchzehen
1 kleines Bund Basilikum
getrockneter Oregano
1 Lorbeerblatt
Paprikapulver
Chilipulver
Sweet-Chilisauce vom Asia-Markt

Zutaten für das Gemüse:

8 Kirschtomaten
1 Zucchini
1 Aubergine,
1 rote Paprika,
1 gelbe Paprika,
1 rote Zwiebel,
100 Gramm Rosinen,
1 kleines Bund Petersilie,
1 kleines Bund Schnittlauch,
1 Schluck Aceto Balsamico,
Etwas Zucker
Olivenöl

Die Zubereitung der pikanten Tomatensauce:

Die Zwiebeln und den Knoblauch in feine Würfel schneiden. Danach wird alles mit einen Schuss Olivenöl, in einem Topf angeschwitzt. Die Zwiebeln werden mit Oregano, Chili-und Paprikapulver bestäubt. Anschließend werden die beiden Dosen Tomatenwürfel hinzugegeben. Die Soße wird mit Salz und Sweet-chilisauce abgeschmeckt. Nun wird das Lorbeerblatt hinzugegeben und die Soße für 15 Minuten, bei mittlerer Hitze gekocht. Am Schluss noch den Basilikum in Streifen schneiden und in die Soße gegeben. Jetzt muß sie noch fünf Minuten ziehen.

Die Zubereitung des Gemüses:

Als erstes wird die Zwiebel längst in Streifen geschnitten. Zucchini, Aubergine und beide Paprikas werden in daumendicke Würfel geschnitten. Danach werden alle Zutaten einschließlich der Kirschtomaten in Olivenöl angeschwitzt. Rosinen hinzugeben und das Gemüse mit etwas Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen. Anschließend alles mit etwas Aceto Balsamio Essig ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alle Kräuter werden fein geschnitten und unter die Gemüsemasse gehoben.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Über Kartoffelgnocchis als Schlankmacher informieren die imedo-Gesundheitsnews.

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*Martin Henschel ist Koch aus Leidenschaft. Als Küchenchef der Carlos-Fullservice Catering GmbH ist er für die Kochkunst auf hochkarätigen Events und für die kulinarische Betreuung von internationalen Passagieren in Business-Jets verantwortlich. Sein Handwerk hat er auf verschiedenen Positionen in Gourmet-Restaurants erlernt - zuletzt als Sous-Chef des Sternekochs Tim Raue. Seinen Kochstil beschreibt Martin Henschel als Symbiose von klassischem Kochhandwerk und innovativen, unkonventionellen Aromen.

Weitere leckere Rezepte finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews:

Sommerliche Gazpacho

Gemüseeintopf mit Speck

Bildquelle: Jörg Klemme, Hamburg, pixelio.de

Deutsche essen zu viel Zucker

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Die Essgewohnheiten der Deutschen verändern sich zum Positiven. Seit mehreren Jahren steigt der Verbrauch an Obst und Gemüse stetig, zudem essen die Menschen mehr Fisch. Nur zwei Laster halten sich weiterhin hartnäckig auf dem Speiseplan: zu viel Fleisch und Zucker. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Deutschen essen zu süß. Der Zuckerverbrauch hat seit 1995 um 400 Gramm pro Kopf und Jahr zugenommen, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) am Mittwoch in Bonn bei der Vorstellung ihres aktuellen Ernährungsberichts mitteilte. Zucker sei ein „leerer“ Energieträger, der keine Vitamine und Mineralstoffe enthalte.

Positiv bewerten die Ernährungsexperten den Anstieg des Verbrauchs von Getreide, Obst und Gemüse. Die Deutschen essen nun 1,9 Kilogramm mehr Getreide, 1,4 Kilogramm mehr Obst, sowie 1,1 Kilogramm mehr Gemüse pro Kopf und Jahr. Pflanzliche Lebensmittel zeichneten sich besonders durch eine geringe Energie- und hohe Nährstoffdichte aus.

Deutsche konsumieren weniger Alkohol und Margarine

Günstig zu bewerten sei außerdem, dass der Konsum von Fisch wieder steigt. Der Geflügelfleischverbrauch legte sogar deutlich zu. Rückläufig ist der Verbrauch von Alkohol, Eiern, Fleisch, tierischen Fetten und Margarine.

Kartoffeln verbrauchen die Deutschen zunehmend weniger, der Konsum von frittierten und somit kalorienreichen Kartoffelerzeugnissen steigt hingegen seit Mitte der 90er Jahre. Auch der Getreideverbrauch wird seit 2001 wieder größer. Über Jahrzehnte betrachtet geht der Frischmilchkonsum zurück, was aber durch die Zunahme im Verbrauch von Käse und Frischmilcherzeugnissen kompensiert werde.

Der Fleischverbrauch ist nach wie vor hoch

Nach Angaben der DGE ist der Fleischverbrauch in Deutschland immer noch hoch. Zwar ist Fleisch reich an zahlreichen Vitaminen und Spurenelementen, enthält aber auch unerwünschte gesättigte Fettsäuren. Ein hoher Fleischverzehr kann je nach Zubereitungsform, wie fettreiche Soßen oder Panaden, auch eine erhöhte Fettzufuhr bedingen.

Der Ernährungsbericht der DGE

Für ihren Ernährungsbericht wertet die DGE die Agrarstatistik aus, die repräsentative Informationen über Entwicklungen des Lebensmittelverbrauchs ermöglicht. Der letzte Ernährungsbericht erschien im Jahr 2004.

Zucker spielt vor allem im Leben von Diabetikern eine große Rolle. Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie über das neue Olympiaprogramm für Diabetiker.

Pektin gegen Krebszellen

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Dass Obst und Gemüse gesund sind, ist seit Jahrzehnten ein akzeptierter Fakt. Eine echte Wirkung gegen Krebs haben Experten immer vermutet, Wissenschaftler konnten sie aber nicht beweisen. Nun aber scheint dies möglich. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Wissenschaftler haben einen Mechanismus entdeckt, weshalb Obst und Gemüse möglicherweise vor Krebs schützen. Sie konnten erstmals zeigen, dass ein Bestandteil des in Obst und Gemüse enthaltenen Ballaststoffs Pektin, Eiweiße an sich bindet, die bei der Krebsentstehung eine Rolle spielen. Dies sei eine der ersten Studien, die die Schutzwirkung von Obst und Gemüse gegen Krebs auf molekularer Ebene erklären könne, schreiben die Forscher um Victor Morris vom Institute of Food Research in Norwich, Großbritannien, in der Fachzeitschrift „The FASEB Journal“.

Ballaststoffe aus Obst und Gemüse zur Krebsvorsorge

Bisher wurde der Zusammenhang zwischen Ernährungsfaktoren und Krebs hauptsächlich in Bevölkerungsstudien untersucht. So konnten Forscher in der großangelegten Studie „European Prospective Investigation of Cancer“, kurz EPIC, einen deutlichen Zusammenhang zwischen einer ballaststoffreichen Ernährung und einem geringeren Magen- und Darmkrebsrisiko nachweisen. Wie dieser Effekt genau zustande kommt, war jedoch bislang unklar. Mit Hilfe verschiedener mikroskopischer Methoden wiesen die britischen Biowissenschaftler nun nach, dass ein Bestandteil des Pektins sich an das Eiweiß Galectin 3 bindet, das bei allen Stadien der Krebsentwicklung eine Rolle spielt. Die Forscher vermuten, dass es dadurch den Eiweißbaustein hemmt und somit der Krebsentstehung entgegenwirkt.

Erforschung von Pektin geplant

Pektin ist ein Kohlehydrat, das als Ballaststoff in Obst und Gemüse vorkommt. Eine ähnliche Schutzwirkung gegen Krebs wird auch den Beta-Glukanen zugeschrieben, löslichen Ballaststoffen, die in Getreide enthalten sind. „Wenn man eine Reihe positiver Effekte für die Gesundheit erzielen will, ist es also am besten, regelmäßig verschiedenes Obst und Gemüse und ballaststoffreiche Nahrung zu sich zu nehmen“, sagt Morris. „Man muss dabei gar nicht auf eine besonders ausgeklügelte Ernährung achten.“ In Zukunft wollen Morris und seine Kollegen untersuchen, wie der Körper Pektin aufnimmt und wie es seine Wirkung auf die Krebszellen erzielt. „Dies ist erst der Beginn einer neuen und aufregenden Forschungsrichtung“, sagt der Ernährungsforscher.

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Bildquelle: knipseline, pixelio.de

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