Tag Archiv | "Frauen"

Die wahrste Wahrheit: Männer leben nie so gesund wie Frauen

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Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“, das waren schon die vertrauensvollen Worte meines Mathelehrers. Statistiken glaubt man doch am Liebsten, wenn sie schön positiv ausfallen. Zum Weltfrauentag präsentiert die Redaktion des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de Zahlen, die aber wirklich stimmen. Sie zeigen die gesunde Wahrheit zwischen Männern und Frauen. Auf die Zahlen, fertig, los!

Es gibt sowohl eine gute, als auch eine schlechte Nachricht: Frauen leben länger als Männer, kosten aber im Gesundheitswesen mehr, informieren die Experten des Gesundheitsportals imedo.de. 2007 lebten in Deutschland 41.943.500 Frauen aber „nur“ 40.274.800 Männer. Damit hat Deutschland einen Frauenüberschuss von 2,02 Prozent. Frauen sind intensive Internetnutzer und das trifft insbesondere für den Bereich Gesundheit zu. Rund 61 Prozent unserer Nutzer sind Frauen, erklärt imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller.

Im Jahr 2007 beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Jungen 76,6 Jahre. Die entsprechende Zahl für neugeborene Mädchen lautet 82,1 Jahre. Damit leben gegenwärtig geborene Frauen mindestens fünfeinhalb Jahre länger als Männer. Und das geht auch ins Geld, wie die Experten vom Gesundheitsportal imedo.de ausgewertet haben. Frauen verursachen in allen Altersgruppen oberhalb des fünfzehnten Lebensjahrs im Gesundheitswesen höhere Kosten als Männer.

Schwerwiegendes Männerproblem: Adipositas

Nur bis zum Eintritt in die Wechseljahre weisen Frauen ein durchschnittlich niedrigeres Cholesterinspiegelniveau auf als Männer. Auch das gefäßschützende HDL ist nur bis zum Klimakterium ein Herz-Gefäß-Schutz für Frauen. Durch die nachlassende Östrogenproduktion geht bei den Frauen das gute Cholesterin zwischen dem vierzigsten und fünfzigsten Lebensjahr deutlich zurück. Insgesamt betrachtet weisen Frauen aber durchschnittlich einen höheren HDL-Wert auf als Männer. Außerdem sind Frauen schlanker als Männer. Der Bundes-Gesundheitssurvey des Robert Koch-Institutes, Berlin, zeigt das Ausmaß und die Entwicklung von Übergewicht und Fettsucht (Adipositas) in Deutschland auf. Hier sind fast 70 Prozent der Männer, aber „nur“ 50 Prozent der Frauen zu schwer.

Nach Daten des Bundes-Gesundheitssurveys weisen 44 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer im Alter von 18 bis 79 Jahren Blutdruckwerte von weniger als 140 zu 90 mmHg auf. Dafür sind Frauen wesentlich häufiger von Harninkontinenz betroffen als Männer und betreiben in allen Altersgruppen weniger Sport.

Die Ergebnisse der imedo-Studie zu den Kosten und Strukturen des Gesundheitswesens in Deutschland sind auf dem Gesundheitskostenplakat zusammengefasst. Dieses können Interessierte im Internet unter http://www.imedo.de/artikel/gesundheitswesen abrufen. Zudem kann das Plakat auch beim Gesundheitsportal imedo (Karls-Liebknecht-Straße 5, 10178 Berlin) kostenlos bestellt werden.

Übergewicht und Adipositas sind weit verbreitet. Wie Sie die dicken Probleme im Internet lösen und schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen können, erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Rund 13 Prozent der Frauen zwischen 50 und 75 sind kinderlos

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Bei den heute 50- bis 75-jährigen Frauen sind 13 Prozent kinderlos. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Haushaltsbefragung. Die Ergebnisse für Deutschland wurden nun vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Die Studie zeigt auch, inwiefern sich das Durchschnittsalter werdender Mütter verändert hat. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Kinderlosigkeit und Mutterglück in Deutschland

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gaben 87 Prozent der 50- bis 75-jährigen Frauen an, Kinder geboren zu haben. Entsprechend waren 13 Prozent der Frauen dieser Altersgruppe kinderlos geblieben. Das zeigen die vorläufigen Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa, für die ersten drei Quartale des Jahres 2008. Bei Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren ist davon auszugehen, dass sie keine eigenen Kinder mehr bekommen werden.

In den neuen Ländern, ohne Berlin, ist der Anteil der Frauen, die Kinder auf die Welt gebracht haben, deutlich höher als im früheren Bundesgebiet, ebenfalls ohne Berlin. 92 Prozent der ostdeutschen und 86 Prozent der westdeutschen Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren hatten Kinder geboren.

Durchschnittsalter der werdenden Mütter ist angestiegen

Die Frage nach den geborenen Kindern wurde im Mikrozensus 2008 erstmals erhoben. Sie wird zukünftig regelmäßig im Abstand von vier Jahren allen Frauen im Alter von 15 bis 75 Jahren gestellt. Bisher standen der amtlichen Statistik zu diesem Thema nur Ergebnisse der 2006 durchgeführten Sondererhebung „Geburten in Deutschland“ zur Verfügung, an der sich etwa 12.500 Frauen im Alter von 16 bis 75 Jahren beteiligt hatten. Nach dieser Erhebung hat sich das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten zunächst verringert und ist dann angestiegen.

Die in den 1930er Jahren geborenen Frauen waren bei der Geburt ihres ersten Kindes im Durchschnitt etwa 25 Jahre alt gewesen. Die Anfang bis Mitte der 1940er Jahre geborenen Frauen bekamen ihr erstes Kind bereits mit durchschnittlich 23 Jahren. Diese Kinder gehörten zu den geburtenstarken Jahrgängen der 1960er Jahre. Bei den jüngeren Frauenjahrgängen stieg das Durchschnittsalter beim ersten Kind dann wieder an und verharrte bei den 1962 bis 1971 geborenen Müttern bei 26 Jahren.

Jedes fünfte Paar ist von unerfülltem Kinderwunsch betroffen. Die imedo-Gesundheitsnews vermitteln Wege zum Familienglück.

Bildquelle: Marc Tollas, pixelio.de

Lady in red: für Männer besonders attraktiv

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Farben haben eine Wirkung. Das ist bekannt und dieses Wissen wird auch benutzt. In der Medizin, für Inneneinrichtungen und bei der Kleidung sowieso. Zum ersten Mal gelang es jedoch auf wissenschaftlichem Weg, die Wirkung von Farbe nachzuweisen. Insbesondere die Wirkung der Farbe rot auf Männer erwies sich als interessant,wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Männer fühlen sich zu rot gekleideten Frauen hingezogen, sind sich dieser Wirkung aber gar nicht bewusst. Zu diesem Schluss kommen Andrew Elliot und Daniel Niesta von der Universität Rochester im „Journal of Personality and Social Psychology“. Erstmals sei der Zusammenhang der Farbe mit menschlichen Beziehungen empirisch hinterlegt, sagten die Autoren. Der deutsche Designer und Farbpsychologe Harald Braem bestätigt die hohe Wirkung der Farbe. „Rot ist der beste Blickfang, denn aufgrund der kleinen physikalischen Wellenlänge gelangt es schneller ins Auge als alle anderen Farben“.

Männer fliegen auf die Farbe rot

Um zu ihren Ergebnissen zu gelangen, zeigten die US-Forscher männlichen Testpersonen Bilder von Frauen mit unterschiedlichen Rahmen- und Hintergrundfarben. Die Männer bezeichneten beim Einsatz der Farbe rot, Frauen durchgehend als attraktiver oder begehrenswerter als bei anderen Farben. Darüber hinaus verhielten sich Männer rot gekleideten Frauen gegenüber weitaus spendabler. Lautete die Fragestellung jedoch, wie liebenswürdig, intelligent oder freundlich die gezeigte Dame sei, verblasste die rote Wirkung. Ebenso zeigten sich Frauen von roter Farbwahl bei Männern wie auch bei anderen Frauen unbeeindruckt. Die getesteten Männer waren sich des großen Einfluss, den die Farbe rot auf sie ausübte, kaum bewusst. Das sei sehr verständlich, erklärt Braem. „Den ganzen Tag werden wir mit Farbinformationen zugeschüttet. Das Auge muss selektieren und tut dies unbewusst.“

Zu viel rot wirkt abschreckend

Doch nicht in jeder Situation ist Frauen rote Kleidung zu empfehlen. „Die Funktion der Farbe Rot ist sehr ambivalent“, warnt Braem. „Männer empfinden die Farbe als sehr attraktiv, zugleich signalisiert sie jedoch auch etwas Verbotenes.“ Bei roter Kleidung schwinge eine erotisch-sexuelle Haltung mit, sagt der Farbexperte. „Eine in Rot gekleidete Frau will es wissen, sie möchte als sexuelles Wesen wahrgenommen werden und sagen: Seht her, ich bin schärfer als Madonna.“ Zuviel Rot erschrecke die Männer, sie suchten in neun von zehn Fällen das Weite, denn „Rot ist zuviel Power“. Für Braem entscheidet die Quantität der Farbe über deren Wirkung, zu große rote Flächen seien bei der Kleidung wie auch in anderen Lebensbereichen aggressiv und abstoßend. Es gelte daher die Regel „weniger ist mehr“.

Rot als sexuelles Signal an das Männchen

Die US-Studienautoren vermuten, dass die Farbwirkung tiefe biologische Wurzeln hat. Weibliche Paviane oder Schimpansen erröten während der fruchtbaren Tage ihres Zyklus deutlich und senden damit ein klares sexuelles Signal an die Männchen, um für sie attraktiver zu sein. Männer verhalten sich da nicht viel anders, behaupten die Studienautoren. Ihre Reaktion auf Rot sei deutlich und bis zu einem gewissen Punkt primitiv, so sehr sie sich auch selbst als bedächtig und kultiviert sähen. Dass auch die Frauen auf dieses Spiel einsteigen, verdeutlicht Braem: „Sie imitieren das genauso, man denke an den Lippenstift oder das rote Accessoire.“ Was bei den Pavianen ein Schwellkörper bewirkt, geschehe auch beim Menschen - teils unbewusst, wenn er etwa durch das Adrenalin bei einer Erregung rot anläuft.

Dass Frauen nicht auf rot gekleidete Männer ansprechen, ist für den deutschen Farbforscher eine Folge des gesellschaftlichen Wandels. „Von der Keltenzeit bis ins Mittelalter trugen auch Männer bunte Kleidung und Schmuck und färbten sich die Haare rot.“ Heute habe sich die Gesellschaft geteilt, denn Frauen käme die Rolle zu, ein attraktiver Blickfang sein. „Männer hingegen sollen unsichtbar sein und verschwinden, sie kleiden sich lieber in Grautönen. Ihre Attraktivität drücken sie lieber durch Autos aus“, erklärt der Farbforscher.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren auch über die Gesichtsfarbe als Spiegel der Seele und die Attraktivität blonder Haare.

Bildquelle: Clarissa Schwarz, pixelio.de

PMS: Aktiv gegen die Tage vor der Periode

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Jeden Monat dasselbe: Schmerzen im Unterbauch, Verspannungen, Stimmungsblues. Rund 20 Millionen Frauen in Deutschland teilen ein gemeinsames Problem: Sie leiden am prämenstruellen Syndrom, kurz PMS. Doch entspannte und weitgehend schmerzfreie Tage vor und während der Menstruation sind möglich. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet von Möglichkeiten das PMS zu überlisten.

PMS: Regelbeschwerden vor der Menstruation

Mehr oder weniger pünktlich jeden Monat dasselbe - Spannungsgefühle in den Brüsten, hormonelle Unausgeglichenheit, nicht selten kommen Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen und Stimmungsschwankungen, bis hin zu Depressionen dazu. Auch Kopfschmerzen und Übelkeit quälen Frau ganz gerne. Schnell werden Arbeit, Stehen, Sitzen zu viel. Heilfroh sind viele Betroffene, wenn die Regelblutung endlich eintritt - und die Schmerzen ein Ende haben.

Gegen diese „Tage vor den Tagen“ hilft neben einigen medikamentösen Maßnahmen insbesondere auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Psychische wie körperliche Symptome können einer Frau mit einem prämenstruellem Symptom ganz schön zusetzen. Frauen, die an Migräne oder Epilepsie leiden, bekommen es während der Tage besonders häufig mit Attacken zu tun.

Doppelbelastung für Frauen mit Regelbeschwerden

Ein unguter Faktor gesellt sich wegen „moderner Lebensführung“ bei Frauen häufig noch dazu: Stress. Hektik, Überforderung, Zeitnot, die beinahe schon üblicher Doppelbelastung in Job und Familie, kurzum, Frau hat damit meist schon genug am Hals. Kommt dann das PMS obendrauf, wird es schnell zuviel, wodurch sich die Beschwerden noch verstärken und sich nicht selten noch zusätzlich Spannungskopfschmerz oder Migräne hinzugesellen.

Gesunde Ernährung und Bewegung helfen bei PMS

Neben einigen pflanzlichen beziehungsweise homöopathischen Präparaten und Wärme, durch Wärmflaschen und Wärmekissen, Entpannungsübungen sowie leichter Gymnastik, sind vor allem eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung hilfreich. Beispiel Spannungsgefühl in den Brüsten: Durch eine Fettreduktion der Nahrung um etwa 15 Prozent und gleichzeitiger Erhöhung des Kohlehydratanteils, soll es laut Annette Hauenschild von der Universitätsklinik Gießen, zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden um 60 Prozent kommen, ebenso würde dadurch die Ödemsymptomatik verbessert.

Mit Obst und Gemüse gegen PMS

Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist oft mit stärkeren Problemen an den Tagen vor der Periode verbunden. Somit ist die Umstellung von gesättigten Fettsäuren auf mehrfach ungesättigte Fettsäuren sinnvoll. Dadurch wird der Cholesterinspiegel und - quasi als angenehmer Nebeneffekt - gleichzeitig das Ausmaß depressiver Verstimmung gesenkt. Auch einer Erhöhung des Omega-3-Fettsäureanteils in der Ernährung, etwa durch regelmäßige Fischportionen, ist vorteilhaft. Fisch liefert dabei gleichzeitig viel Vitamin B12 und das für die Schilddrüse so wichtige Jod. Omega-6-Fettsäuren sind ebenfalls die richtige Kost gegen das PMS, da sie entkrampfend wirken. Frauen, die sich auf dieser Basis ernähren, werden aus lange Sicht nicht nur weniger PMS-Beschwerden haben - sie senken auch ihr Risiko für arteriosklerotische Erkrankungen.

Generell helfen zahlreiche Obst- und Gemüsesorten, das Befinden vor der Periode zu bessern. Mehr Vitamin A - in Karotten, Paprika und Tomaten reichlich enthalten - und mehr Vitamin E mindern die die vielfältigen Beschwerden vor der Periode. Da Stress und ein hoher Östrogenspiegel zudem den Vitamin-B6-Speicher leeren, ist die verstärkte Aufnahme dieses Vitamins günstig. Die häufig auftretenden Stimmungsschwankungen beruhen möglicherweise auf einem Magnesiummangel. Ein Salat mit Sonnenblumenkernen oder ein Joghurt mit Weizenkleien, schaffen da ebenso Abhilfe wie Magnesiumpräparate aus der Apotheke.

Bei Schmerzen vor der Periode: Kein Fett, aber Kohlehydrate und Ballaststoffe

Zuviel Salz trägt dazu bei, die Ödembildung und nebenbei auch das Risiko einer Osteoporose zu erhöhen. Salzarme Kost ist somit günstig. In den Tagen vor der Periode sollten Frauen ihren Organismus nicht zusätzlich durch starken Zucker-, Kaffee-, und Alkoholkonsum belasten. Alkohol beispielsweise zerstört Vitamin B6. Das kann mögliche depressive Verstimmung verschlimmern. Die Vitamine C, B1 und Folsäure leiden ebenfalls unter Alkohol. Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sind die gesunde Alternative.

Neben einer ausgewogenen Ernährung, die fettarm, dafür aber kohlenhydrat- und ballaststoffreich sein sollte, können regelmäßige Bewegung und leichte Gymnastik hilfreich sein. Auch Techniken zur Stressbewältigung sind sinnvoll. Dazu zählen beispielsweise Yoga und Autogenes Training. Stärkehaltige Lebensmittel wie Nudeln oder Vollkornbrot regen die Produktion des Gute-Laune-Hormons Serotonin an.

Weibliche Intimgesundheit ist durch bakterielles Ungleichgewicht gefährdet. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de; Angelina Ströbel, pixelio.de

HIV und Aids: Zahlen und Fakten

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Anlässlich der Internationalen Aids-Konferenz 2008 in Mexiko-Stadt wurden Zahlen zur Immunschwächekrankheit veröffentlicht. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Alle 12 Sekunden infiziert sich ein Mensch mit der noch immer unheilbaren Krankheit. Auch im vermeintlich aufgeklärten Westen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über die Anzahl HIV-Positiver.

7500 Menschen erkranken täglich. Das entspricht einer Neuinfektion mit der tödlichen Krankheit Aids alle 12 Sekunden irgendwo auf der Welt. Aids ist längst nicht nur ein Problem der Dritten Welt. Auch in der Ersten Welt haben die Neuinfektionen wieder zugenommen. Weil moderne Medikamente den Infizierten inzwischen eine jahrzehntelange Lebenserwartung bescheren, nehmen viele das Thema nicht mehr ernst. Aids ist nicht mehr so „schlimm“. Aus dieser verharmlosenden Haltung erwächst ein Leichtsinn, der gerade in den westlichen Ländern zu steigenden Neuinfektionszahlen führt. In Deutschland stieg die Zahl der neu registrierten Infizierten 2007 um vier Prozent an, in den USA liegt die offizielle Zahl bei 56.000 Neuinfektionen jährlich.

Homosexuelle als Risikogruppe in Sachen Aids

Eine gute Nachricht hatte das Robert-Koch-Institut, kurz RKI, bezüglich der steigenden Zahlen in Deutschland: Der Bericht weist für das Jahr 2007 die niedrigste Zahl an Neuansteckungen bei Frauen seit Beginn der differenzierten Aufzeichnungen 1993 auf. Einen Grund dafür sieht das RKI darin, dass immer weniger infizierte Migrantinnen gemeldet würden.

Die Gruppe der homosexuellen Männer gilt laut RKI mit 12 Prozent mehr Neuinfektionen in 2007 als im Vorjahr 2006 noch immer als eine der Risikogruppen. Besonders die Generation der männlichen Homosexuellen um die 40 falle auf. Die Deutsche Aids-Stiftung machte hier eine „neue Nachlässigkeit“ im Schutzverhalten aus. Das RKI hingegen sieht den Anstieg der Syphilis-Infektionen in den letzten Jahren als einen Grund für die Zunahme der HIV-Infektionen der Altersklasse 40+, weil Syphilis-Infizierte ein deutlich höheres Risiko haben, sich mit HIV zu infizieren.

Weltweite HIV-Infiziertenzahlen auf „inakzeptabel hohem Niveau“

Insgesamt 33 Millionen Menschen weltweit sind nach den neuesten Zahlen HIV-infiziert, 25 Millionen Menschen sind seit dem ersten Auftreten der Krankheit 1981 an Aids gestorben. 2007 starben zwei Millionen Kranke. 90 Prozent der Infizierten leben in Entwicklungsländern. Die Vereinten Nationen äußerten in ihrem Bericht, dass sich die Seuche auf einem „inakzeptabel hohen Niveau“ stabilisiert habe. Zwar gebe es inzwischen mehr Medikamente, sodass im letzten Jahr bereits zwei Millionen Infizierte weniger starben als 2006, aber gerade in den besonders betroffenen Ländern der Dritten Welt sei die Versorgungslage mit Medikamenten gravierend. Nicht einmal ein Drittel der schwer Infizierten sei nach Angaben der UN ausreichend mit Medikamenten versorgt.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über die Lebenserwartung von HIV-Patienten und mangelden HIV-Schutz in New York.

HIV-Positiven ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity mit der Gruppe „HIV – Aids“ den Austausch.

China fördert Gesundheit von Frauen

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Gesundes China 2020“ heißt das Großprojekt der chinesischen Regierung für die kommenden Jahre. Besonders die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Frauen liegt den Chinesen am Herzen. Die immer größer werdende Kluft zwischen Stadt und Land sowie Armut und Reichtum müsse nach Angaben der Regierung Chinas geschlossen werden. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Knapp 70 Prozent aller Frauen, die bei der Geburt sterben und aller Säuglinge, die das erste Lebensjahr nicht erreichen, leben in armen ländlichen Gebieten, erklärte der chinesische Gesundheitsminister Chen Zhu. Die Lebenserwartung der Frauen konnte in den letzten Jahrzehnten bereits von 35 auf 74 Jahre angehoben werden, die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten sei aber weiterhin schlecht. Im Jahr 2006 lag die Anzahl der Frauen, die bei der Geburt sterben, auf dem Land doppelt so hoch wie in städtischen Gebieten. Das Gefälle zwischen Ost- und Westchina ist noch stärker, das geht aus Statistiken des Ministeriums hervor.

Alle Frauen haben denselben Anspruch auf eine ausreichende medizinische Versorgung. „Es liegt in der Verantwortung der Regierung, solche Dienstleistungen anzubieten und sicherzustellen, dass alle bedürftigen Frauen zu ihnen Zugang haben“, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Liu Qian. „Die Gesundheit der chinesischen Frauen wird an der Spitze aller Entwicklungsländer stehen“, verspricht Liu.

Kostenlose Gesundheitsfürsorge für Frauen in China

Um dieses Problem wirkungsvoll anzugehen, erwägt die Regierung eine kostenlose, grundlegende Gesundheitsfürsorge für Frauen, die in Armut leben. Vor allem chinesische Wanderarbeiterinnen scheuen Arztbesuche, da sie die hohen Kosten nicht bewältigen können.

Das Problem der Gesundheit von Frauen sei aber mit der Entbindung nicht erledigt, sondern gehe weit darüber hinaus, sagt der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, in China, Hans Troedsson. „Sie sind auch durch eine Vielzahl an Krankheiten gefährdet , darunter Infektionen des Fortpflanzungstraktes, Geschlechtskrankheiten und Brustkrebs“, erklärt der Experte.

Die Gesundheit der Frauen, sei die Gesundheit des Landes von morgen, sagte Chen und ruft zu größerer Aufmerksamkeit für das Problem in der Öffentlichkeit auf.

Männer leben nie so gesund wie Frauen. Die imedo-Gesundheitsnews verraten, warum.

Frauen belasten das Gesundheitswesen stärker als Männer. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Bildquelle: BirgitH, pixelio.de

Arzt oder Ärztin?

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Die Behandlungsqualität beim Arztbesuch ist davon abhängig, ob Ihr Arzt ein Mann oder eine Frau ist. Bisher war nur bekannt, dass das Patientengeschlecht Einfluss auf die Qualität hat. Frauen werden im Durchschnitt schlechter behandelt als Männer. Doch nun belegt eine neue Studie, dass auch das Geschlecht der Ärzte verantwortlich für die Qualität der medizinischen Behandlung ist. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

An einer Studie, die an der Medizinischen Klinik II der Universität Köln durchgeführt wurde, nahmen 50.000 Diabetes-Patienten teil. Weibliche Mediziner schnitten hier besser ab als ihre männlichen Kollegen. Für die Behandlung der Volkskrankheit Diabetes gibt es Leitlinien, die für den Erfolg der Behandlung wichtig sind. An diese Leitlinien sollten sich sowohl Patienten als auch Ärzte halten.

Im Ergebnis stellte sich jedoch heraus, dass die männlichen Ärzte hier nicht konsequent genug vorgehen.

Vorteile von Ärztinnen

  • Patienten erreichen bessere Werte (beispielsweise bei den Risikofaktoren Bluthochdruck und Cholesterin)
  • Erkrankte erhalten mehr Diabetikerschulungen und brauchen weniger Medikamente
  • Diabetiker führen weniger Selbstmessungen des Blutzuckers durch und ihr Blutzucker ist besser eingestellt

Sind Frauen wirklich die besseren Mediziner?

Die Gründe für dieses Ergebnis sind ungeklärt und Experten können darüber nur spekulieren. Womöglich könnte eine Erklärung sein, dass bei Diabetes-Patienten eine kooperative ärztliche Betreuung notwendig ist. Gute Gesprächsführung und Motivatorfähigkeiten sind hier von Vorteil, um ein partnerschaftliches Arzt-Patienten-Verhältnis aufzubauen. Womöglich sind Frauen in diesen Punkten ihren männlichen Kollegen gegenüber im Vorteil.

Jede zehnte Behandlungs verläuft fehlerhaft. Die imedo-Gesundheitsnews informieren auch über dieses Thema.

In den imedo-Gesundheitsnews finden Sie Informationen zu MRSA, den Krankheitserregern im Krankenhaus.

Bildquelle: Thommy Weiss, pixelio.de

Frauen und Männer sind sich ähnlicher als wir denken

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Viele Klischees, denen wir uns bedienen, machen es uns einfacher, Frauen und Männer einzuordnen, doch die typischen Annahmen sind unbegründeter, als wir annehmen. Dies war das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Wisconsin. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

frauen-und-männerTypisch Frauen und Typisch Männer

Frauen können nicht einparken, weil sie eine unzureichende Auffassung für Raum haben oder Männer sind auf Grund ihres mangelhaften Sprachzentrums nicht kommunikativ. All diese Einordnungen, denen wir uns immer wieder bedienen, sollten umgedacht werden, denn laut Untersuchungen ist der Wahrheitsgehalt dieser Klischees eher gering.

Der kleine Unterschied zwischen Männern und Frauen ist wirklich klein

Shibley Hyde hat zu diesem Thema die 50 verbreitetsten Vorurteile, die zwischen den Geschlechtern kursieren, untersucht. Die Psychologin von der Universität Wisconsin ist zu dem Punkt gekommen, dass man gängige Unterschiede differenziert sehen muss. Lediglich 20 Prozent der „Vorurteile“ gegenüber Frauen und Männern entsprechen Tatsachen.

Viele Sichtweisen bezüglich typisch Frau und typisch Mann resultieren aus der Sozialisierung und dem Charakterisieren der Geschlechter. Wenn man Menschen einredet, sie könnten eine bestimmte Aufgabe nicht lösen, werden sie unsicher und schneiden bei dem Test der entsprechenden Fähigkeit schlechter ab, als ohne Beeinflussung. Macht man zum Beispiel Frauen darauf aufmerksam, dass sie in der Mathematik unfähiger sind als Männer, erfüllt sich die Aussage.

Geschlechter-Stereotypen und ihr Wahrheitsgehalt

Zu den 20 Prozent, der wirklichen Unterschiede gehört jedoch tatsächlich die Raumorientierung. Dies liegt an den Hormonen Testosteron beim Mann und dem Östrogen bei der Frau. Männer können aufgrund ihres hohen Testosteronspiegels besser einparken. Sinkt der Östrogenspiegel zur monatlichen Blutung bei der Frau, ist die Wahrscheinlichkeit des unproblematischen Einparkens auch bei der Frau gegeben.

Männer hingegen brauchen zur Kreativität mehr Unterstützung als Frauen. Sie können ihre Phantasie gezielter entfalten, wenn sie unterstützt werden. Einer Studie der Arizona State University zufolge können Männer kreativer arbeiten, wenn sie zum Beispiel an eine attraktive Frau denken. Bei Frauen hat dies keine positiven oder negativen Auswirkungen.

Männer und Frauen verfügen über gleiche Kompetenzen

Eine durchschnittlich ähnliche Verteilung der Stärken und Schwächen besteht jedoch bei der Impulsivität, der sprachlichen Kompetenz, dem Selbstwertgefühl und der Führungsstärke beider Geschlechter. Doch auch wenn Frauen und Männer gleiche Fähigkeiten in der Führung eines Unternehmens besitzen, wenden sie sie verschieden an. Während Männer dazu tendieren, logisch und fokussiert zu denken und handeln, setzen Frauen auf das Soziale in der Gemeinschaft.

Warum Männer in bestimmter Hinsicht das schwächere Geschlecht sind, verraten die imedo-Gesundheitsnews. Zudem erfahren Sie durch die imedo-Gesundheitscommunity auch das Geheimnis der Partnerwahl.

Der Alkoholkonsum von Frauen

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Immer mehr Frauen greifen zur Flasche. In der Vergangenheit wurde Alkoholismus eher bei Männern als bei Frauen festgestellt. Hier gibt es einen neuen Trend: Die Zahl der alkoholabhängigen Frauen ist in den letzten Jahrzehnten auffallend gestiegen, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Ergebnisse einer Langzeitstudie zum Thema Alkoholismusfrauen-und-alkohol

Zwei Langzeitstudien zum Alkoholismus bestätigen die steigende Zahl der Alkoholikerinnen. An der Washington University School wurden die Daten der „National Logitudinal Alcohol Epidemiologic Studie“ und die der „National Epidemiological Survey on Alcohol and Related Condition“ verglichen. Herausgekommen ist dabei, dass Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, mehr Alkohol trinken als die Generation ihrer Mütter. Weiterhin wurde festgestellt, dass es 2001 bei den 30- bis 40-Jährigen mehr Alkoholikerinnen gab, als noch im Jahre 1991 in der gleichen Altersgruppe. Bei den Männern fand hier keine Veränderung statt.

Frauen sind gefährdeter der Alkoholsucht zu verfallen

Vermutet wird, dass hier Zusammenhänge mit dem wechselnden Berufsbild der Frau bestehen. Frauen sind zunehmend berufstätig und die Belastung steigt. Die Lebensweise der Frauen hat sich verändert. Experten zufolge weisen Frauen eine höhere Anfälligkeit zur Alkoholsucht auf. Grund hierfür ist der Stoffwechsel. Frauen bauen Alkohol in einer anderen Form und Geschwindigkeit ab, als Männer. Auf Grund dessen fordern Wissenschaftler eine bessere Aufklärung zur Sucht von Alkoholismus in der Gesellschaft.

Deutsche Jugendliche trinken, rauchen aber nicht. Da Alkohol und Gewalt bei Jugendlichen verbreitet ist, klärt eine Kampagne nun auf. Informieren SIe sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitscommnity ermöglicht Drogen- und Alkoholsüchtigen sowie Interessierten mit der Gruppe zum Thema Drogen und Alkohol, den Erfahrungsaustausch.

Frauen schlafen besser alleine

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Der Schlaf einer Frau wird von äußeren Umständen beeinflusst. Wussten Sie, dass sie besser alleine schläft, während er leichter ruhen kann, wenn sie dabei ist? Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de verrät die Unterschiede der Geschlechter in Sachen Schlaf.

Frauen schlafen besser alleine...      Gesunder Schlaf ist wichtig. Er ist essentiell für unsere Leistungsfähigkeit am Tag. Schlafmangel oder schlechter Schlaf wirkt sich auf unsere Konzentration, Stimmung und Kreativität aus. Er kann sogar zu Depressionen führen. Gerade deshalb ist es wichtig, für die besten Voraussetzungen zu sorgen.

Maßnahmen für den gesunden Schlaf

Um einen gesunden Schlaf zu garantieren sind Konsumenten zu einigem bereit und schrecken vor hohen Kosten nicht zurück. Bereits beim Kauf eines Lattenrostes wird mittlerweile die Hochwertigkeit, bei der Matratze der Härtegrad bedacht. Die Liegestätte soll hart genug sein, sich aber unserem Körper auch anpassen. Sogar das Kissen ist schon eine Wissenschaft für sich. Ärzte klären uns darüber auf, wie wichtig ein gutes Kissen gegen Migräne oder Verspannungskopfschmerzen sein kann. Wissenschaftler fanden nun heraus, dass Frauen besser schlafen, wenn sie alleine ruhen.

Frauen sollen alleine schlafen, Männer neben ihrer Liebsten

John Dittami von der Universität in Wien führte zu diesem Thema eine Untersuchung durch. Während seiner Verhaltensforschung fand der Verhaltensbiologe heraus, dass Männer die Nacht besser verbringen, wenn sie sich mit ihrer Liebsten das Bett teilen. Sie fühlen sich im Beisein ihrer Partnerin geborgener und sicherer. Frauen hingegen sind schon von Natur aus sensibler, als Mütter müssen sie in der Nacht auf ihr Kind reagieren können und sind deswegen im Beisein von einer zweiten Person im Raum empfindsamer für Nebengeräusche. Die Forschungsergebnisse der Experten geben zwar Preis wer wie besser schläft, doch leider nicht wie beide Geschlechter gemeinsam zu einem guten Schlaf kommen.

Wissenschaftler konnten zudem beweisen, dass viel Schlaf vor Erkältungen schützt. Informieren Sie sich mit den imedo-Gesundheitsnews.

Schnarchen erschwert übrigens auch den eigenen Schlaf und Albträume resultieren aus psychischen Belastungen. Mit den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr.

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