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Du musst nicht siegen, um zu gewinnen

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„Du musst nicht siegen, um zu gewinnen. Race Across America“: Die filmische Dokumentation über ein außergewöhnliches Radrennen gefahren mit außergewöhnlicher Strategie von Dr. Michael Nehls.

Bewegung ist ein Lebenselixier. Die positiven Effekte von Ausdauersport auf Körper und Geist sind so vielseitig, dass man sich wundert, dass nicht mehr Menschen den Ruf ihres Körpers nicht hören und sich regelmäßig bewegen. Auch Dr. med. Michael Nehls hat über zu viele Jahre seine Zeit einzig der Kariere und seiner Familie „geopfert“, um dann im Alter von knapp 40 Jahren festzustellen, dass er im Begriff war, eine gefährliche Grenze zu überschreiten: Übergewicht, schlechte Blutwerte, Stress, Herzrhythmusstörungen. Es musste sich etwas ändern.
Er und seine Frau kauften sich Rennräder. Nach einem ersten Fahrradurlaub zu zweit quer durch die Pyrenäen schlug die Begeisterung auch auf ihre drei Kinder über. Den darauffolgenden Sommer ging es zu fünft quer über die Alpen, die Jüngste mit dem Vater auf einem Tandem. Für Dr. Nehls wurde das Radfahren zum willkommenen Ausgleich zur stressreichen Arbeit als Vorstandsvorsitzender eines Münchner Biotech-Unternehmens, die Zeit auf dem Fahrrad zur Erholung und zur Meditation. Fast alle wissenschaftlichen Erfindungen und strategischen Ideen fielen ihm in Bewegung ein, also beim Wandern oder Radfahren, nur selten am Schreibtisch, sagt Dr. Nehls rückblickend.

Acht Jahre später, 2010, begleitete ihn die ganze Familie wieder. Diesmal jedoch als Betreuer beim Race Across America (kurz RAAM), dem härtesten Ausdauerwettkampf der Welt. Es galt, über 4800 Kilometer von der Westküste der USA zur Ostküste zu bewältigen – in weniger als 12 Tagen. Die Uhr tickt immer, denn mit nur einer Etappe ist es das längste Einzelzeitfahren weltweit – hundertmal länger als ein Zeitfahren bei einer Tour de France. Ein Extremausdauerrennen als Familienausflug. Seine Frau Sabine kümmerte sich um das zwölfköpfige Begleitteam, Sohn Sebastian um die Filmkamera, Tochter Nadja interviewte das Team und die anderen Rennfahrer, Tochter Sarah betreute ihren Vater als ausgebildete Physiotherapeutin.
Dr. Nehls fuhr das Rennen jedoch völlig anders, als die anderen 30 Teilnehmer, die sich kaum Pausen gönnten. Manche schliefen nur acht Stunden auf der gesamten Strecke, weniger als eine Stunde am Tag. Ein Wahnsinn, kommentiert Dr. Nehls, denn die akuten gesundheitlichen Konsequenzen sind oft dramatisch.

Er selbst wandte beim RAAM seine Methusalem-Strategie an und verändert damit den Charakter des Rennens. Bei der Methusalem-Strategie geht es darum, dass man es mit weisen Entscheidungen schafft, bis ins hohe Alter topfit zu bleiben. Auf das RAAM übertragen bedeutet dies, so Nehls, sich so zu verhalten, dass man auch nach 4800 Kilometern noch so fit ist wie am Anfang des Rennens. Dass dies tatsächlich gelingen kann, zeigt eindrucksvoll die filmische Dokumentation „Du musst nicht siegen, um zu gewinnen. Race Across America“. Einer Metapher fürs Leben gleich, kontrastiert sie Menschen, wie sie Herausforderungen mit unterschiedlichen Strategien zu bewältigen suchen, wie sie ihr Ziel erreichen – aber auch, welche Vorgehensweisen sie scheitern lassen.

Motivation pur für jeden, der sich neuen Herausforderungen stellen will und dabei neue Wege gehen möchte. Ein Film sicher nicht nur für Radsportler.

Die DVD „Du musst nicht siegen, um zu gewinnen. Race Across America“ ist überall im Buchhandel und übers Internet erhältlich. € 19,90, 100 Minuten, ISBN: ISBN 978-3981404807, Verlag Mental Enterprises, Trailer und mehr Informationen unter: www.michael-nehls.de

Über den Autor: PD. Dr. Michael Nehls ist Arzt, Molekulargenetiker, Autor und Filmproduzent, Leistungssportler und veröffentlicht in den Gesundheitsnews monatlich seine Kolumnen. Nach seiner wissenschaftlichen Ausbildung an verschiedenen Forschungseinrichtungen in den USA und Deutschland wurde Dr. Nehls leitender Wissenschaftler einer texanischen Biotechnologie-Firma. Von 2000 bis 2007 war er Vorstandsvorsitzender eines Münchner Biopharmazeutischen Unternehmens. Er publizierte zahlreiche Forschungsarbeiten und Patente. 2001 begann er wieder Sport zu treiben und sieben Jahre später meisterte er mit seiner außergewöhnlichen Methusalem-Strategie zum ersten Mal das Race Across America. Dr. Nehls hält Vorträge über Strategie und Gesundheit. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Freiburg im Breisgau.

Fit ins Frühjahr

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imedo-Kolumnist Prof. Dr. Ingo Froböse gibt Tipps für einen aktiven Start in den Frühling

Der Frühling steht vor der Tür: Krokusse blühen, die Tage werden wieder länger, die Sonne gewinnt an Kraft. Nach der langen Winterpause wird es endlich wieder Zeit, das Sofa zu verlassen, raus zu gehen, die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen, um angefutterte Pfunde abzuspecken und fit für den Frühling zu werden. Doch nach dem langen Winter sollte man es zunächst langsam angehen lassen, denn auch die Muskeln „schlafen“ noch. Einsteiger sollten zunächst mit einfachem Spazierengehen oder Wandern beginnen. Die Belastung kann dann Woche für Woche etwas gesteigert werden, bis ein strammes Walken möglich ist. Auch Radfahren ist ein ideales Fitnessprogramm für den Alltag sowohl für Anfänger als auch für Sporterfahrene. Radfahren lässt sich überall ausführen und kann hervorragend in den Alltag integriert werden. Lassen Sie einfach mal wieder das Auto vor der Garage stehen und schwingen Sie für Ihren Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen Ihr „Popöchen“ auf den Drahtesel.

Radfahren und Aqua-Sport trainieren die Muskulatur
Als kleines Fitnessprogramm vor der Arbeit eignet sich das Radfahren gut und steigert sogar die Konzentrationsfähigkeit am Schreibtisch. Auch längere Touren mit Partner oder in der Gruppe erhöhen Ihre Ausdauer und mobilisieren Fuß-, Hüft- und Kniegelenke. Ebenso eignen sich Sportarten wie Nordic Walking und Schwimmen oder andere Aqua-Sportarten, wie Aqua-Gymnastik oder Aqua-Jogging. Diese Bewegungsformen sind sowohl für Übergewichtige als auch für Fitnesseinsteiger ideal geeignet. Wirbelsäule sowie Knie- und Hüftgelenke werden geschont und Muskulatur für den ganzen Körper trainiert. Zudem ist ein zusätzliches leichtes und gemäßigtes Krafttraining unter Anleitung, beispielsweise in einem Fitness-Studio empfehlenswert.

Klären Sie Risiken vor dem Sportprogramm ab
Bevor Sie allerdings mit dem Sport nach der langen Winterpause loslegen, sollten Sie sich zunächst bei einem Arzt gründlich untersuchen lassen. So können mögliche Risiken, die das Herz oder die Lunge betreffen, ausgeschlossen und beim Training berücksichtigt werden. Gibt der Arzt Ihnen sein „okay“, dürfen sie bedenkenlos mit Ihrem Sportprogramm in den Frühling starten. Versuchen Sie, sich feste Termine (mindestens zwei) in der Woche vorzunehmen, an denen Sie körperlich aktiv werden und lassen Sie mindestens einen Tag zwischen den Einheiten frei, um zu regenerieren. Am ersten Tag trainieren Sie beispielsweise ihre Muskeln durch ein Krafttraining an Geräten oder auch Pilates, beim zweiten Termin trainieren Sie dann Ihre Ausdauer durch Schwimmen oder Radfahren. Sie belasten sich richtig, wenn Sie sich während des Trainings mit einem Partner locker unterhalten können und sich am Ende der Einheit nicht völlig „ausgepowert“ fühlen. Nach einiger Zeit werden Sie Fortschritte im Training bemerken. Das Training fällt Ihnen leichter. Dann können Sie zunächst den Umfang, wie zum Beispiel die Länge der Rad- bzw. Schwimmstrecke erhöhen, um Ihre Leistungsfähigkeit weiter zu steigern. Merken Sie auch dort, dass der Umfang gut zu meistern ist, dann können Sie die Intensität, wie den Widerstand an den Geräten oder die Geschwindigkeit steigern.

Der größte Feind: der innere Schweinehund
Das hört sich alles ganz einfach an, aber das größte Problem für viele Einsteiger ist meistens die eigene Motivation. Der innere Schweinehund muss erst mal bewältigt werden, um fit in den Frühling starten zu können. Um das zu schaffen, suchen Sie sich auf jeden Fall eine Sportart aus, die Ihnen Spaß macht und beginnen Sie langsam. Denn wer sich zu Anfang überfordert, verliert erfahrungsgemäß auch schnell die Lust und gibt den Sport meist nach kurzer Zeit wieder auf. Ein Tipp: Verabreden Sie sich zum Sport. Denn mit einem Trainingspartner fühlen Sie sich eher verpflichtet, zu einem vereinbarten Termin zu kommen. Zudem ist es in Gesellschaft lustiger und sich gemeinsam zu „trimmen“ macht auch mehr Spaß!

Weitere interessante Artikel halten die imedo-Gesundheitsnews bereit, beispielsweise der Artikel „Naturdoping: Natur motiviert zum Sport“.

Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de bietet allen Gesundheitsinteressierten die Möglichkeit, sich zum Thema Gesundheit und Fitness zu informieren und auszutauschen, beispielsweise in der Gruppe „Sport und Ausdauer“.

In der Arztsuche finden Sie einen Arzt in Ihrer Nähe.

Redaktion: Prof. Dr. Ingo Froböse
Bildquelle: Fotolia

Naturdoping: Natur motiviert zum Sport

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Auf den ersten Blick scheint es, als hätten Hademar Bankhofer und Peter Großmann nichts gemeinsam. Bankhofer ist ein österreichischer Journalist und 68 Jahre alt. Großmann hingegen ist ein Mittvierziger aus Deutschland und als Sportmoderator des ARD-Morgenmagazins tätig. Ein Thema jedoch verbindet die beiden: die Gesundheit. Die Thematik, die jeden etwas angeht, ist Grundlage ihres gemeinsamen Werkes: „Naturdoping – Fit ohne fiese Tricks“. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat sich mit ihrem Buch beschäftigt.

Ein gesundes Leben ohne körperliche Beschwerden wünscht sich jeder. Doch nur ein Bruchteil der Menschen sind bereit, wirklich in ihre Gesundheit zu investieren. Zu groß scheint der Aufwand, aktiv für das körperliche Wohlbefinden zu sorgen. Spitzensportler sind Training und gesunde Ernährungsweise oft nicht mehr genug und sie greifen daher immer häufiger zu illegalen Methoden, um ihre Leistungen zu verbessern. Hademar Bankhofer und Peter Großmann halten nichts von Doping durch künstliche Aufputschmittel. Wie schon der Titel ihres im Mai 2009 veröffentlichten Buches verrät, setzen sie in Sachen Fitness auf die Kraft der Natur.

Mr. Gesundheit schreibt über Sport

Nicht umsonst bezeichnen verschiedene Größen in der Öffentlichkeit Hademar Bankhofer als „Mr. Gesundheit“. Sein Werk „Naturdoping – Fit ohne fiese Tricks“ ist nur eine von vielen Veröffentlichungen, die er dem Thema Gesundheit bereits widmete. Zusammen mit Peter Großmann, einem wahren Experten in Sachen Sport, ist ihm allerdings ein besonderes Werk gelungen: Ein Buch, das dem Leser durch einfache und logische Eklärung von Sachverhalten das Thema Sport näherbringt.

Bücher zum Thema Gesundheit sind häufig schwere Kost. Mediziner neigen dazu, viel zu weit auszuholen und über tausend Seiten hinweg Fachausdruck auf Fachausdruck folgen zu lassen. Jeder Leser, der kein Medizinstudium absolviert hat, muss früher oder später resignieren und trotz guter Vorsätze schon bald seine ungesunde Lebensweise weiterführen. „Naturdoping“ ist anders: Mit rund 220 Seiten ist das Werk kein unüberwindbarer Schmöker aber auch kein läppisches Heftchen. Vielmehr handelt es sich um eine Sammlung kurzer, auf den Punkt gebrachter Informationen zum Thema Sport und Gesundheit: Es liefert Definitionen, Erfahrungsberichte und auflockernde Gedichte – verständlich für jedermann.

Kurzweilige Artikel zu Sport und Gesundheit

Das Buch „Naturdoping“ verfügt über einen nachvollziehbaren Aufbau: Die Abhandlung beginnt mit wichtigen Fakten über den menschlichen Körper, informiert über das Immunsystem, Glückshormone und die positive Wirkung von Sport. Anschließend liefert es Fakten über den Zusammenhang von Sport und Natur, klärt beispielsweise Sport-Mythen, verrät wie Fitness für Faule funktioniert und welche Natursportarten es gibt. Nachfolgend thematisiert das Werk, wie die Natur Sport und Gesundheit fördern kann und geht das Thema Naturdoping ein.

Das Besondere an diesem Gesundheitsbuch ist jedoch, dass es sich keinesfalls um einen langatmigen, durchgehenden Text handelt. Vielmehr gliedert es sich in 20 kurze Abschnitte über verschiedene Themen. Der Leser dadurch sowohl das gesamte Buch, von vorne bis hinten durchlesen und es logisch nachvollziehen, als auch Passagen auslassen, wenn er lediglich an einzelnen Themenbereichen interessiert ist.

Naturdoping: natürliche Fitness

Das Wort Doping klingt nach Drogenkonsum, doch gerade diesen unterstützen die beiden Autoren nicht. Vielmehr steht die Motivation, die die Natur werdenden Sportlern spendet, inhaltlich im Vordergrund des Buches. So erklärt beispielsweise Peter Großmann, warum das Joggen an einem verregneten Herbsttag äußerst motivierend sein kann und Bankhofer liefert den Beweis, dass ein naturbelassenes Frühstück zu sportlichen Hochleistungen antreibt. Die Autoren thematisieren alle bedeutenden Zusammenhänge von Sport, Gesundheit und Natur. Sie verzichten auf harte Trainingspläne und Diäten. Ihnen geht es darum, ihre Leser auf natürliche Weise, ohne unnötiges Schwitzen und Quälen, gesund zu halten.

Besonders Diabetiker brauchen Bewegung. Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Matthias Steiners Olympiaprogramm für Diabetiker, verraten, wie Sie durch Laufen abnehmen und durch Sport dem Hexenschuss vorbeugen können.

Interessierten ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity durch die Gruppe „Motivation zum Sport“ den Erfahrungsaustausch.

Bildquelle: Rainer Sturm, pixelio.de; Thomas Kunz (Sachsen), pixelio.de

(Redaktion: Svea Hagen)

Projekt Sommerkörper: Realistische Ziele und Erwartungen

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15 Kilo weniger in zwei Wochen, den Sixpack in drei Tagen und das bitte mit möglichst wenig Aufwand – überzogene Anforderungen, mit denen Personal-Trainer und Fitnessmanager Ingo Simon aus Bonn täglich konfrontiert wird. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat nachgefragt, welche Ziele realistisch, welche Einschränkungen nötig sind und wann es Zeit wird, das Projekt Sommerfigur in Angriff zu nehmen.

imedo: Was sind die häufigsten Anforderungen bei Ihnen im Fitnessstudio?

Simon: Bei uns wollen die meisten Menschen zwischen 15 und 20 Kilo abnehmen und das möglichst schnell.

imedo: Wie können Sie diesen Menschen helfen, ohne deren Illusionen zu zerstören?

Simon:
Es ist wichtig, dass wir die Menschen ernst nehmen. Wir vermitteln zum einen Spaß und wenn es dann um die konkreten Ziele geht, wird es ernst. Wir erklären dann den Menschen, dass die Priorität darauf liegt, dass sie erstmal etwas fitter werden. Je fitter die Leute werden, desto mehr nehmen sie dann ab. Oft halten sie am Anfang keine fünf oder zehn Minuten auf dem Cross-Trainer durch. Kleine Erfolge sind wichtig. Auf dem Weg zur besseren Kondition verlieren die Menschen meist schon einiges an Gewicht.

imedo: Wann werden die Leute ungeduldig?

Simon: Nach den ersten zwei bis drei Wochen. Wenn sie merken, dass es doch nicht so schnell geht, wie sie sich das vorgestellt haben. Dann werden sie ungeduldig.

imedo:
Wie fangen Sie diese Menschen dann wieder auf?

Simon: Wir versuchen die Mitglieder über die ersten Wochen intensiv zu betreuen. Mit Personal-Training über Termine und Animation. So helfen wir ihnen das erste Loch zu überstehen. Anders sieht es aus, wenn sich in den ersten drei Wochen schon gute Erfolge eingestellt haben – zwei, drei Kilo weniger.

imedo:
Welche Anforderung ist Ihnen besonders im Kopf geblieben?

Simon: Eine Frau kam zwei Wochen vor ihrer Hochzeit und wollte 15 Kilo abnehmen.

imedo:
Hat sie es geschafft?

Simon: Nein, das ist unmöglich. Sie kam dann schon nach dem zweiten Tag nicht mehr, weil sie das dann auch verstanden hat.

imedo:
Wie viel Prozent Ihrer Kunden sind erfolgreich bei der Umsetzung der Ziele?

Simon:
Bei mir sind es etwa 90 Prozent, die zumindest nah an die gesetzten Ziele rankommen.

imedo: Was sind denn realistische Ziele in Sachen abnehmen?

Simon: Ein halbes Kilo pro Woche ist noch in einem gesunden Rahmen. Die Menschen sollen Körperfett verlieren und keine Muskulatur. Wenn die Betroffenen nichts mehr essen, bauen sie an Muskelmasse ab, das ist nicht das Ziel. Wenn die Menschen dann aber doch mal durch den Sport ein Kilo mehr in einer Woche abnehmen, motiviert das umso mehr.

imedo: Übergewicht ist nicht nur ein Problem mangelnder Bewegung, sondern liegt meist auch an der schlechten Ernährungsweise. Wie bringen Sie die Menschen dazu, sich gesünder zu ernähren?

Simon: Das ist das schwierigste. Das können wir im Studio nicht kontrollieren. Viele Leute denken, dass sie bei einer Ernährungsumstellung Dinge essen müssen, die ihnen nicht schmecken. Wir versuchen ihnen nicht eine komplett neue Ernährungsweise aufzuzwingen, sondern optimieren die vorhanden Ernährungsgewohnheiten schrittweise. Bei einer radikalen Umstellung brauchen die Leute eine starke Eigenmotivation. Wir versuchen dann beispielsweise aus zwei Mahlzeiten vier kleinere zu machen oder die Fritten weglässt und diese durch Pellkartoffeln ersetzt. Das ist ein Prozess der sich entwickelt, der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

imedo: Wann sollte man das Projekt Sommerfigur beginnen?

Simon: Im März in etwa. Das kommt auf die Ausgangsfigur an.

imedo: Wie oft muss ich in dieser Zeit ins Fitnessstudio gehen, um erfolgreich in den Sommer zu starten?

Simon:
Für jemanden ohne Erfahrung, zwei- bis dreimal pro Woche, damit der Körper nicht zu sehr belastet wird. Trainierte Menschen können auch vier- bis fünfmal wöchentlich ins Studio gehen.

Die Gruppe „Abnehmen“ gehört zu den beliebtesten Gruppen in der imedo-Gesundheitscommunity. Hier können Betroffene Erfahrungen austauschen.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten Ihnen weitere Neuigkeiten zum Thema Übergewicht und Abnehmen, so zum Beispiel: Abnehmen durch Laufen und Übergewicht: Dicke Probleme im Internet lösen.

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de

Ralf Möller: Ich brauche jeden Tag Sport und vier Liter Wasser

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Hollywoodstar Ralf Möller ist im Januar 50 Jahre alt geworden – kein Grund für ihn, sich auf die faule Haut zu legen. Sport gehört für ihn genauso zum Alltag wie Filmdrehs. Im Interview mit Tina Bernstein, Reporterin des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de verrät er sein persönliches Gesundheitsgeheimnis, erklärt wie man seine Kinder gesund ernähren kann und wie viel Sport gesund ist.

imedo: Was ist ihr persönlicher Gesundheitstipp?

Ralf Möller: Drei bis vier Liter Wasser am Tag trinken. Wir sind wie Blumen, wenn wir nicht genug trinken, dann verwelken wir.

imedo: Im Gegensatz dazu – was geht gar nicht?

Ralf Möller: Viermal in der Woche Fastfood essen.

imedo: Wie schaffen Sie es, dass Ihre beiden Töchter auch gesund leben?

Ralf Möller: Die starten mit einem gesunden Frühstück und sehen natürlich auch was ihre Eltern essen. In der Familie kann man das sehr beeinflussen. Auch in sportlicher Hinsicht muss man ein Vorbild sein.

imedo: Wann finden Sie bei Ihrem straffen Zeitplan Platz für Sport?

Ralf Möller: Der Tag hat 24 Stunden, da ist massig Platz für Sport. Ganz früh am morgen oder auch später abends, je nach dem. Wenn ich einen Drehtag von 14 Stunden habe, mache ich das meistens vorher. Dann stehe ich halb sechs auf, trinke Kaffee und trainiere eine Stunde.

imedo: Wie viel Sport ist gesund?

Ralf Möller: Ich brauche jeden Tag Sport. Sport kann jeder täglich in irgendeiner Form machen. Schon wenn man nicht den Fahrstuhl benutzt, sondern läuft. Wenn man nicht jeden Weg mit dem Auto erledigt, sondern zu Fuß geht. Wenn man Lust auf Sport hat, sollte man es einfach machen. Ob jeden Tag oder zweimal die Woche ist egal.

imedo: Sie leben in den USA und haben ihre Wurzeln in Deutschland – wo kann man sich gesünder ernähren?

Ralf Möller: Bei beiden Ländern. Es gibt überall Lebensmittelgeschäfte und Kaufhäuser, die Naturprodukte anbieten.

imedo: Was ist Ihre Lieblingsessen?

Ralf Möller: Rinderroulade mit Rotkohl von Mama.

imedo: Ihr Lieblingsgetränk?

Ralf Möller: Ein guter Rotwein.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über das Schwitzen – einen wichtigen Schutzmechanismus des Körpers und darüber, dass das Trinken während kleiner Trainingseinheiten nicht notwendig ist.

Sport unterstützt das Gedächtnis

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Sport ist gesund, macht schlank, hält fit – und schlau! In einer Studie fanden australische Forscher heraus, dass Sport einen äußerst positiven Einfluss auf Menschen mit beginnenden Demenzerscheinungen hat. Bereits nach sechs Monaten waren signifikante Verbesserungen feststellbar. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Schon 2,5 Stunden Sport pro Woche kann den Gedächtnisverlust einer Studie zufolge spürbar bremsen. Australische Forscher hatten 138 Menschen ab 50 Jahren beobachtet, die zu Beginn der Studie von Erinnerungsproblemen berichteten aber noch keine krankhafte Demenz aufwiesen. Die eine Gruppe wurde zunächst sechs Monate lang zu dreimal 50 Minuten zusätzlich leichtem Sport / Fitness pro Woche aufgefordert. Die meisten Menschen gingen spazieren und zwar auch noch in den Monaten nach dem Trainingszeitraum. Ein positiver Effekt auf das Gedächtnis habe sich bereits nach 6 Monaten gezeigt, berichten die Forscher um Nicola Lautenschlager von der Universität Melbourne. Die Sporttreibenden schnitten auf einer 70-stufigen Alzheimerskala, kurz ADAS-cog, um 1,3 Punkte besser ab als die Menschen der Vergleichsgruppe.

Effekte auf das Gedächtnis durch Sport besser als durch Medikamente

Zum Ende der Studie nach 18 Monaten lagen die Probanden der Sportgruppe im Test auf der Alzheimerskala im Schnitt um 0,69 Punkte höher als die der Vergleichsgruppe. Dies sei zwar ein relativ geringer Wert, aber möglicherweise bedeutend, wenn man die insgesamt nur relativ geringe Bewegung der Sportgruppe in Betracht ziehe, sagte Lautenschlager. Der Erfolg sei zudem höher als derjenige herkömmlicher Medikamente, schreiben die Forscher im „Journal of the American Medical Association“.

Alzheimer’s Disease Assessment Scale

Nach Angaben der Forscher gibt es derzeit weltweit 27 Millionen Alzheimerkranke. Bis 2050 könnten es 106 Millionen sein. Die Skala ADAS-cog, auch Alzheimer’s Disease Assessment Scale – cognitive subscale genannt, reicht laut deutschen Kompetenznetz Demenzen von 0, was gesund bedeutet, bis 70. Dieser Wert deutet auf eine schwere Demenz hin. Experten messen Gedächtnis, Orientierung, Aufmerksamkeit, Urteilsvermögen, Sprache und praktische Fähigkeiten.

Dass Sport das Gedächtnis unterstützt, ist ein guter Grund, um mit dem Laufen anzufangen. Weitere Gründe erfahren SIe mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Weitere imedo-Gesundheitsnews zum Thema Sport finden Sie in der Rubrik zum Thema Fitness und Sport.

Bildquelle: Albrecht E. Arnold, pixelio.de

Keine Ausgaben für die Fitness

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64 Prozent der Deutschen treiben regelmäßig Sport. Keine schlechte Bilanz für ein Volk, das, wenn man Experten Glauben schenkt, immer an der Grenze zum Übergewicht lebt. Knapp zwei Drittel aller Befragten einer Studie arbeiten zwar regelmäßig an ihrer Fitness, Geld wollen sie aber nicht ausgeben. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Fitness und Sport sind erlaubt – solange es nichts kostet. Das ist das Ergebnis einer Studie der „Readybank AG“ zum Thema „Gesundheit und Lebensqualität“. Die Hälfte aller Befragten gaben an, sich zwei- bis dreimal wöchentlich sportlich zu betätigen. Preiswerte Ausdauersportarten, wie Laufen, Walken, Radfahren oder Schwimmen werden bevorzugt.

Nur rund 30 Prozent wären bereit, Geld dafür auszugeben. Beispielsweise für das Fitnessstudio . „Die meisten Deutschen lehnen eine regelmäßige Investition zur Gesundheitsförderung durch Sport ab“, sagt Studienleiter Stefan Poppelreuther.

Wenig Fitness durch mangelndes Gesundheitsbewusstsein

„Ich weiß, dass ich eigentlich mehr auf meine Gesundheit achten müsste, aber oftmals bin ich einfach zu bequem.“ Dieser These stimmten rund ein Viertel der Befragten unter 30 Jahren zu. Trotz besseren Wissens lautet die Devise der befragten Jugendlichen: Sport im Fernsehen: ja – selber machen: nein.

„Die Folge könnte sein, dass – wenn nicht entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden – sich das mangelnde Gesundheitsbewusstsein in der Jugend im Alter rächen wird“, sagt Poppelreuther.

Die Natur kann zum Sport motivieren. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Ob Bodybuilding gesund ist, erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht Interessierten durch die Gruppe „Fitness daheim“ den Austausch.

Bildquelle: Dieter Schütz, pixelio.de

Wii-Videospiele für die Fitness

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Die Universität von Nebraska hat die Herzfrequenz von Kindern während des Spielens mit der Nintendokonsole „Wii“ und mit herkömmlichen Videospielen analysiert. Sie stellten einen gesundheitsfördernden Effekt fest. In den Niederlanden kamen Forscher in einer anderen Studie zu dem Ergebnis, dass manche Spieletitel für „Wii“ immerhin den Aktivitätslevel „gemäßigt-intensive Aktivität“ bewirken. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

In der Studie aus Nebraska wurde unter anderem die Herzfrequenz von Kindern beim Spielen herkömmlicher Videospiele und bei Box-, Tennis-, Tanz- und Rennspielen der Wii untersucht. Dabei stellten die Forscher fest, dass „Wii“-Spielen doppelt so viele Kalorien verbrennt wie traditionelles Spielen. Die niederländischen Forscher ermittelten den Sauerstoffkonsum von Kindern während des Spielens von sechs bewegungsintensiven „Wii“-Spielen. Entsprechend der geltenden Gesundheitsrichtlinien kamen die Kinder bei einigen Spielen auf einen „gemäßigt-intensiven“ Aktivitätslevel. Vor allem Kinder und jüngere „Wii“-Benutzer würden durch die Konsole zu mehr Bewegung animiert. Die Forscher beider Gruppen sind sich einig, dass dies als positiver Beitrag zur Gesundhaltung zu werten sei.

„Wii“ statt Reha?

Neben dem Spaß, den diese Spiele privat bereiten können, werden sie zunehmend auch in Rehabilitationsmaßnahmen als Trainingsgeräte eingesetzt. Grund dafür ist unter anderem, dass die Patienten beim Spielen ihre Schmerzen zumindest für eine Weile vergessen können und nicht das Gefühl haben zu trainieren. Außerdem erspart die Konsole vielen die schmerzhafte und oft unangenehme Krankengymnastik, da die Bewegungen mit dem Controller im Ablauf den üblichen Dehn-, Streck- und Hebeübungen sehr ähnlich sind.

Dem „San Francisco Chronicle“ sagte Denise Kaigler, Vizepräsidentin im Bereich Corporate Affairs bei Nintendo: „Die meisten Menschen genießen es nicht zu trainieren. Gleichzeitig sind wir aber davon überzeugt, dass ein Großteil der Leute ihren Körper fit halten und einen gesunden Lebensstil verfolgen will. Genau diesem Dilemma wollen wir etwa mit ‘Wii Fit’ entgegentreten. Nutzer sollen die Möglichkeit haben, sich auf unterhaltende und angenehme Art und Weise fit zu halten.“

Die Schattenseite des Wohnzimmersports mit der Wii

Die auf Frauen spezialisierte britische Versicherungsgesellschaft „Sheila’s Wheel“ warnte laut „Focus Online“ in einer Pressemitteilung vor der Nintendokonsole „Wii“. Nach eigenen Angaben hat die Versicherung im letzten Jahr für Schäden in Höhe von 25 Millionen Euro durch Sport und Aerobic im Wohnzimmer zu zahlen. Allerdings schließe diese Zahl alle Unfälle durch Sportübungen im eigenen Heim ein. Im Artikel heißt es dazu, die Aktivität habe zur Folge, dass die Umgebung aus dem Blick verschwindet. Auf diese Weise werden Möbel umgeworfen, gehen Vasen zu Boden oder sogar der Fernseher zu Bruch.

Ganz von der Hand zu weisen sind die Schäden jedoch nicht. Die Controller der Konsole werden mithilfe eines Bändchens am Handgelenk getragen. Anfangs war dieses allerdings nicht besonders reißfest und viele Controller rissen sich im wahrsten Sinne des Wortes los und trafen Spiegel, Türen und Fernsehgeräte. Auf der Homepage „Wiidamage“ werden die spektakulärsten Schäden dokumentiert. Der letzte Eintrag datiere aber aus dem Jahr 2007, schreibt „Focus Online“. Nintendo reagierte nämlich in der Zwischenzeit und tauschte die Bändchen gegen reißfeste aus. Inzwischen gibt es auch Gummihüllen für die Controller, damit sie nicht so schnell aus der Hand rutschen können.

Sport mit der Wii: Fazit

Der Ansatz, Couchpotatoes und Stubenhocker mit Spielekonsolen der neuesten Generation vom Sofa holen und zu mehr Aktivität anregen zu wollen, ist sicherlich löblich. Jedoch wird „echter“ Sport im Freien so nicht ersetzt werden können.

Über die Therapie mit der Wii informieren die imedo-Gesundheitsnews.

In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr über die Sucht nach Online-Spielen.

Interessierten ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity durch die Gruppe „WII fit“ den Austausch.

Bildquelle: schemmi, pixelio.de

Wassergymnastik: Figurtraining im Nichtschwimmerbecken

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Wassergymnastik ist für jeden geeignet. Unabhängig von Alter oder Gewicht werden das Herz-Kreislauf-System und die Muskeln trainiert und überflüssiges Fett verbrannt. Autorin Daniela Ott und das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de erklären worauf es bei der Wassergymnastik ankommt.

Kinder planschen im Wasser ganz automatisch drauf los. Wild tobend verbrauchen sie ihre überschüssige Energie und sind hinterher ganz müde und zufrieden. Erwachsene hingegen hängen oft lieber träge am Beckenrand herum, dümpeln mit den Wellen auf und ab und schwimmen ab und zu gemächliche Bahnen. Wer seinen kindlichen Spieltrieb wieder wecken möchte, sollte es mal mit einer Runde Aquafitness probieren.

Wassergymnastik ist effektiv

Ob Aerobic, Jogging oder gymnastische Übungen – unter Wasser bekommt jede Sportart einen ganz besonderen Kick. „Das Training im Wasser ist sehr effektiv. Man arbeitet mit jeder Bewegung gegen den Wasserwiderstand an und trainiert so optimal das Herz-Kreislauf-System und die verschiedensten Muskeln“, sagt Daniela Ott, Autorin des Übungsratgebers „Aquagymnastik“. Verdopple man die Geschwindigkeit einer Bewegung, erhöhe sich der Wasserwiderstand auf ein Vierfaches, was den Trainingseffekt noch verstärke. „Durch den Wärmeverlust im Wasser muss der Körper außerdem ständig nachheizen und verbrennt so jede Menge Kalorien“, sagt Ott.

Wassergymnastik ist auch in der Schwangerschaft sinnvoll

Gleichzeitig fühlten sich sogar wahre Schwergewichte im Wasser federleicht. „Je nachdem, wie tief man ins Wasser eintaucht, reduziert sich das gefühlte Körpergewicht durch den Auftrieb um bis zu 90 Prozent“, sagt Ott. In dieser Schwerelosigkeit ließen sich oft auch Übungen durchführen, die der Person an Land große Mühe bereiten würden. „Auch Schwangere können mit Wasserfitness etwas für ihre Gesundheit tun. Ohne das hemmende Gewicht des Babybauchs trainiert es sich viel leichter, und die Massagewirkung des Wasserdrucks hilft zusätzlich, lästige Lymphstauungen in den Gefäßen zu lösen“, berichtet Ott.

Beim Unterwasser-Training kommen vielfältige Hilfsmittel zum Einsatz. „Die Übungen werden durch Schaumstoffschlangen und -bretter, Schwimmhandschuhe und Tücher intensiviert. Die Kurseinheiten sind dadurch sehr abwechslungsreich und kurzweilig“, sagt Daniela Ott. Das anspruchsvolle Training werde auch ab und zu durch Entspannungsphasen unterbrochen, so dass man einen idealen Ausgleich erziele.

Präventive Anwendung von Wassergymnastik

Die Sportwissenschaftlerin und Physiotherapeutin aus Göttingen ist von der universellen Anwendbarkeit der Wasserübungen überzeugt. „Wasserfitness eignet sich für Menschen jeden Alters und jeder Statur. Ein gesundes Herz ist jedoch Voraussetzung, und Angst vor dem Wasser sollte man auch nicht haben“, sagt Ott. Wasserfitness könne präventiv angewendet werden, aber auch zur Verbesserung von körperlichen Beschwerden und als gezielte Rehabilitationsmaßnahme. Bei Gelenkverschleiß könne man durch die Unterstützung des Wassers beispielsweise auf sanfte Art die stützende Muskulatur aufbauen. „Zudem ist die Verletzungsgefahr bei der Wasserfitness sehr gering, da jede Bewegung vom Wasserdruck geführt wird und man keine ruckartigen, unkontrollierten Bewegungen macht“, sagt Ott. Auch die Gelenke würden durch die beinahe schwerelosen Bewegungen geschont.

Wer sich für einen Kurs im Bereich Wasserfitness interessiert, sollte sich unbedingt nach dem fachspezifischen Hintergrund des Trainers erkundigen. „Die Bezeichnung Aquatrainer ist nicht geschützt und kann daher von jedem gebraucht werden. Eine unverbindliche Probestunde kann Aufschluss geben, ob der Kurs wirklich etwas taugt“, sagt Ott.

Wassergymnastik ist für ältere Menschen besonders sinnvoll. Die imedo-Gesundheitsnews informieren auch zu diesem Thema.

Bildquelle: Carl Philipp Asekai von Mainaschaff, pixelio.de

Arbeitnehmer machen Fitness für Prämien

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Dass Krankenkassen Bonuspunkte verteilen, wenn ihre Mitglieder sich sportlich betätigen, ist heutzutage nichts Neues mehr. Jetzt übernimmt jedoch auch eine Firma dieses Konzept für ihre Mitarbeiter – mit Erfolg. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet von fitnessbegeisterten Arbeitnehmern.

Die Firma Bellicon hat ihren Sitz in Köln und beschäftigt 15 Angestellte. Sie stellen Geräte her, die die körperliche Bewegung fördern sollen. Nun möchte Geschäftsführer Philipp von Kunhardt auch seine Mitarbeiter zur körperlichen Ertüchtigung animieren und stellt dafür sogar Arbeitszeit zur Verfügung. Bis zu drei Stunden muss ein Mitarbeiter pro Woche weniger arbeiten, wenn er dafür Sport treibt. Einzige Bedingung: Pro halber Stunde Arbeitszeit muss eine dreiviertel Stunde Fitness betrieben werden. Dieses Angebot kommt bei den Angestellten gut an: Ließen sich vorher ohne Anreiz nur Wenige zu mehr Bewegung animieren, so beteiligen sich fast alle am neuen, freiwilligen Fitnessprogramm des Unternehmens – und geben an, sich dadurch besser und ausgeglichener zu fühlen. Doch auch Zahlen können den positiven Effekt belegen: Drei Monate nach Einführung des Programms ließ sich feststellen, dass die Fehlzeiten im Vergleich zum Vorjahresquartal um acht % gesunken sind.

Fitness verbessert Arbeitsleistung: ein positiver Effekt für alle

Nicht nur die Mitarbeiter profitieren durch eine bessere Fitness von dem Programm. Auch Geschäftsführer Philipp von Kunhardt verspricht sich Vorteile für das Unternehmen. So führt der regelmäßige Bewegungsausgleich zu einer allgemein besseren Leistung und gesteigerter Kreativität. Trotz verkürzter Arbeitszeit sind die Mitarbeiter somit deutlich effizienter.
Neben dem Zeitausgleich gibt es für die Teilnehmer auch noch eine Geldprämie. Sie tragen ihre Ausgleichsstunden in eine Datenbank ein und erhalten am Ende des Jahres, wenn in 52 Wochen jeweils mindestens 90 Minuten Sport betrieben wurde, eine Prämienzahlung in Höhe eines halben Monatsgehaltes. Eine Kontrolle der eingetragenen Zeiten erfolgt nicht. „Wer schummelt und nichts für seine Gesundheit tut, ist selbst schuld.“ erklärt Geschäftsführer Philipp von Kunhardt.

Regelmäßiger Sport beugt den Burnout vor und Sport unterstützt das Gedächtnis. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Kurt Michel, pixelio.de

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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