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Mythen vom Entschlacken, Glaubersalz und Fasten entzaubert

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In wenigen Tagen beginnt die Fastenzeit. Aber viele Menschen fasten nicht aus religiösen Gründen, sondern um ihre Gesundheit zu fördern oder abzunehmen. Fasten, Saftfasten, Molkefasten und Heilfasten sind aber nicht für eine gesunde, nachhaltige Gewichtsreduktion geeignet, da eiweißmangelbedingt vorrangig Muskeln, aber kaum Fettgewebe abgebaut werden. Vor diesem Hintergrund sollte kein Mensch, der übergewichtig ist, fasten. Durch den Muskelabbau gefährden Fastende ihre Herzfunktion und fördern die Entstehung des Jojo-Effektes. Damit macht Fasten nicht schlank, sondern dick. Der Medizinjournalist vom Gesundheitsportal imedo, Sven-David Müller, entzaubert die Mythen vom gesunden Fasten, von der Entschlackung und vom Glaubersalz.

Entschlackung ist mit Fasten nicht möglich
Unter dem Begriff Schlacke ist ein Verbrennungsrückstand zu verstehen. Solche fallen im menschlichen Organismus nicht an. Schlacke ist vielmehr ein Abfallprodukt der Erzverhüttung. Im menschlichen Organismus entgiften Leber und Nieren die im Rahmen der Stoffwechselvorgänge anfallenden Produkte. Die Ablagerung von Schlacke ist im Körper des Menschen nicht nachweisbar. Keinem Wissenschaftler ist es bisher gelungen, auch nur ein Milligramm Schlacke nachzuweisen, informiert Müller. Wenn es im Körper keine Schlacke gibt, ist damit auch die Entschlackung durch Fasten ausgeschlossen. Damit ist ein wichtiges Werbeargument der Fasten-Lobby entkräftet. Beim Fasten steigt der Harnsäurespiegel im Blut an. Das kann zur Gicht führen. Außerdem kann es durch das Fasten zur Übersäuerung kommen. Genau genommen „verschlackt“ Fasten also den Organismus.

Glaubersalz führt ab
Zu den meisten Formen des Fastens (Heilfasten, Saftfasten oder Molkefasten) gehört das Glaubersalz. Genau genommen handelt es sich bei Glaubersalz um Natriumsulfat (schwefelsaures Natron). Diese Substanz zieht Wasser in den Dickdarm und wirkt damit als Abführmittel. Der Chemiker und Apotheker Johann Rudolph Glauber (1604 bis 1670) ist der Namensgeber für das Glaubersalz. Mediziner haben es früher als Abführmittel eingesetzt. Heute findet Glaubersalz praktisch nur noch in der „Fasten-Medizin“ Anwendung. In der wissenschaftlich begründeten Medizin hat Glaubersalz keine Bedeutung mehr.

Entschlacken mit Glaubersalz beim Fasten
Die so genannte Entschlackung beim Fasten ist ein Mythos, betont Medizinjournalist Sven-David Müller. Fasten führt nicht zur Entschlackung, sondern vielmehr durch den Abbau von Körperzellen zum Anstieg des Harnsäurespiegels und auch der Cholesterinspiegel steigt beim Fasten (bedrohlich) an. Fasten baut Körpersubstanz, insbesondere Muskulatur, ab und das kann zur Gicht führen. Der Einsatz von Glaubersalz ist in der Medizin obsolet und findet praktisch nur noch bei Fastenkuren statt. Glaubersalz führt ab und Glaubersalz ist nichts anderes als ein Abführmittel. Medizinischer Konsens ist, dass Menschen, die nicht unter Verstopfung (Obstipation) leiden, keine Abführmittel einnehmen sollten. Grundsätzlich sollten Obstipierte Abführmittel nur nach ärztlicher Konsultation einnehmen.

Fasten macht nicht schlank

Die meisten Menschen möchten durch das Fasten ihr Körpergewicht reduzieren. Dabei verliert der Organismus durch das Fasten große Mengen Flüssigkeit, baut Muskeln und nur nachgeordnet Fett ab. Das ist nicht das Ziel von Übergewichtigen. Der Muskelverlust führt gegebenenfalls zur Schädigung des Herzmuskels und senkt in jedem Falle den Grundumsatz. Daher leiden auch praktisch alle Menschen, die gefastet haben, unter dem Jojo-Effekt. Wer gesund abnehmen möchte, sollte täglich reichlich Gemüse und Frischobst essen, viel Mineralwasser trinken und dem Körper ausreichend Protein aus fettarmen Milchprodukten, Seefisch und Sojaprodukten zukommen lassen, empfiehlt Sven-David Müller abschließend.

Warum Fasten die Gesundheit schädigen kann und was Fasten mit autogenem Training zu tun hat, lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitscommunity bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten auszutauschen, beispielsweise in der Gruppe „Fasten.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Marcel Kresin
Bildquelle: pixelio.de, Michael Ottersbach

Fasten kann die Gesundheit schädigen

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Am 17. Februar beginnt die diesjährige Fastenzeit und damit auch die Hochzeit des Heil- und Saftfastens, die im Gegensatz zum religiösen Fasten mit Vorsicht zu genießen ist, warnt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal imedo. Es ist eben nicht gesundheitsförderlich, dem Organismus lebenswichtige Nahrungsinhaltsstoffe vorzuenthalten. Hungern, Fasten, Nulldiät oder Heilfasten schädigen den Organismus. Das ist insbesondere auf den Proteinmangel zurückzuführen, den der menschliche Körper durch den Abbau von Muskelprotein auszugleichen versucht. Dabei greift er auch den Herzmuskel an und das kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Vor diesem Hintergrund ist Fasten nur etwas für gesunde Menschen, die sich während der Fastenphase ärztlich überwachen lassen.

Fastendiäten sind Hokuspokus
Leider führt das proteinarme bis proteinfreie Fasten auch zum Abbau anderer Muskeln und das senkt den Ruhe-Nüchtern-Energieumsatz. Umgangssprachlich ausgedrückt heißt das, dass Fasten zum Jojo-Effekt führt und damit dauerhaft betrachtet dick macht. Überhaupt ist Fasten nicht geeignet, dem Übergewichtsproblem in Deutschland wirkungsvoll zu begegnen. Dafür brauchen Übergewichtige ein langfristig ausgerichtetes interdisziplinäres Programm und keine Kurzzeit-Crashkur wie das Fasten. Fasten, Heilfasten und Saftfasten gehören als Ernährungsformen in die Gruppe der Außenseiterdiäten, die alle medizinischen Fachgesellschaften wie die Deutsche Adipositas Gesellschaft oder die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als unwissenschaftlich und teilweise gesundheitsschädlich ablehnen. Für viele Ernährungsmediziner, Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler gehört das Fasten zur „Hokuspokusmedizin“. Demgegenüber kann die Kalorien-Karenz unter ärztlicher Überwachung bei ausreichender Proteinzufuhr zur Optimierung verschiedener Stoffwechselfunktionen durchaus sinnvoll sein.

Fasten kann gefährlich sein
Aber Mediziner, Verbände und Kliniken, die Geld mit Fasten verdienen, verteidigen das Fasten als sinnvolle Maßnahme. Vor dem Hintergrund der menschlichen Physiologie ist das nicht verständlich, denn ohne Protein und Nahrungsinhaltsstoffe kann der Mensch nicht überleben und nicht gesund bleiben. Die medizinische Fachliteratur beschreibt die Risiken einer Fastenkur dramatisch: Gichtanfälle, Übersäuerung (Ketoacidose), Nierenkoliken, Kreislaufschwäche, Blutdruckabfall, psychische Krisen, Konzentrationsstörungen, Kälteempfinden, Kopfschmerzen, unangenehmer Körper- und Mundgeruch, Haarausfall und viele weitere teils gefährliche teils harmlose aber unangenehme Beschwerden und Krankheiten. Fasten stellt für den menschlichen Organismus eine Gefahr dar und den beantwortet er mit Stress und Stresshormonen.

Viele Menschen dürfen nicht fasten
Für die meisten Menschen ist Fasten gefährlich und sie dürfen ihren Körper dieser Außenseiterdiät nicht aussetzen. Fasten ist verboten für Menschen, die unter Auszehrung oder Unterernährung leiden, die herz-, leber- oder nierenkrank sind oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Hyperurikämie haben. Auch Rekonvaleszente, Senioren, Krebspatienten und psychisch Kranke wie Essgestörte dürfen nicht fasten.

Mythos Entschlacken
Viele Menschen möchten fasten, um zu entschlacken und oft sprechen „Fasten -Experten“ im Zusammenhang mit Fasten auch von einer Entschlackungskur. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft gibt es jedoch keine Schlacken im menschlichen Körper. Die aus Nahrungsbestandteilen entstehenden Abbauprodukte werden über Niere, Leber und Haut ausgeschieden und sammeln sich nirgendwo im Körper in Form von toxischen Endprodukten an. Wenn es keine Schlacken im Menschen gibt, ist demzufolge eine Entschlackung ausgeschlossen, so Müller.

Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für positive Effekte des Fastens
Jeder Medizinstudent kann in den Physiologie-Vorlesungen hören, dass eine minimale Energie- und Proteinzufuhr für den Organismus schädlich ist. Ernstzunehmende wissenschaftliche Publikationen, die die propagierten Vorteile des Fastens untermauern, gibt es nicht. Um den Mangel an wissenschaftlichen Fakten auszugleichen, ziehen Fastenbefürworter sogar den Stoffwechsel von Königspinguinen oder Veröffentlichungen in Publikumszeitschriften als Beweis für die Wertigkeit des Fastens heran. Der esoterische Dogmatismus und der Fasten-Fanatismus treibt viele merkwürdige Blüten. Fasten ist gut, weil Fasten gut ist – aber das ist keine Erklärung, sondern das Eingeständnis von Unwissenschaftlichkeit der Fasten-Lobby.

Diäten nur unter Eiweißzufuhr
Fasten ist nicht zur Gewichtsreduktion geeignet. Wissenschaftlich begründet und auch in der evidenzbasierten Leitlinie der Deutschen Adipositas Gesellschaft befindet sich befürwortet lediglich das proteinmodifizierte Fasten und der so genannte Mahlzeitenersatz mit Formuladiäten. Für diese Methoden der Gewichtsreduktion, für die andere Formen des Fastens völlig ungeeignet sind, gibt es höchste wissenschaftliche Anerkennung, die auf großen, in anerkannten Fachzeitschriften publizierten, Studien beruht.

Gesunde Ernährung ist sinnvoller als Fasten
Gegen religiöses Fasten ist aus medizinischer Sicht in den meisten Fällen nichts einzuwenden, da es in der Regel nicht mit praktisch vollständigem Nahrungsverzicht einhergeht. Aber die Besinnung ist natürlich auch ohne Fasten möglich. Autogenes Training wäre für den Organismus gesünder als das Aushungern. In den Leitlinien oder Stellungnahmen von medizinischen Fachgesellschaften wird Fasten nicht empfohlen oder völlig abgelehnt. Lediglich vollständig gesunde Menschen, die keine körperlichen oder seelischen Leiden aufweisen dürften also Fasten. Aber aus welchem Grund sollten sie Hungern, dem Organismus bewusst lebenswichtige Nahrungsinhaltsstoffe vorenthalten oder den Abbau von Muskeln einleiten? Viel sinnvoller ist es statt dessen, in der Fastenzeit seine Ernährungsweise zu hinterfragen, also durchaus mal über „carne vale“ (lat. „Fleisch lebe wohl“) nachzudenken. Denn wer nur ab und zu (mageres) Fleisch genießt, viel Gemüse und Frischobst isst, seinen Alkohol- und Zuckerkonsum verringert und sich viel bewegt und entspannt durchs Leben geht, braucht nicht mit riskanten Fasten-Experimenten seine Gesundheit und Figur ruinieren, so Medizinjournalist Müller abschließend.

Weitere interessante Informationen zum Thema Fasten erhalten Sie in den imedo-Gesundheitsnews, beispielsweise in dem Artikel „Verzicht auf Sex oder autogenes Training: Fasten mal anders“.

Erfahren Sie mehr zum Thema Diabetes und die orthomolekulare Medizin auf peterloyda.com.

Sie möchten sich mit anderen Interessierten zu diesem Thema austauschen? Dann besuchen Sie die Gruppe „Fasten“ in der imedo-Community.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Marcel Kresin
Bildquellen: pixelio.de, Rainer Sturm / pixelio.de, Maren Beßler

Verzicht auf Sex oder autogenes Training: Fasten mal anders

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Hippokrates äußert sich zum Fasten: „Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.“ Fälschlicherweise wird das Fasten mit Nulldiäten gleichgesetzt. Das ist ungesund und kaum durchzuhalten. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de zeigt zwölf andere Möglichkeiten des Fastens.

Am Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit, die im Christentum daran erinnert, dass Christus diesen Zeitraum fastend und betend in der Wüste verbrachte. Das Christentum verstand Fasten aber niemals als den Verzicht auf Nahrungsaufnahme, wie es heute fälschlich von Fastenärzten gefordert und gefördert wird. Wenn Fasten keine Nahrungsabstinenz oder Nulldiät mit reichlich Kräutertee bedeutet, kann es durchaus auch gesund sein. Führende Ernährungsexperten warnen vor dem Heilfasten, Crashdiäten und der Nulldiät. Wer seinem Körper schaden möchte, führt im praktisch keine Energie, kaum oder kein Eiweiß und andere essentielle Nähr- und Wirkstoffe zu.

Fasten bedeutet nicht Nulldiät

Was viele Fastenkliniken ihren zahlungskräftigen Kunden anbieten, hat mit Gesundheit, Wellness, Fitness oder Wohlbefinden wenig und in vielen Fällen sogar überhaupt nichts zu tun. Während der klassischen Heilfastenmethoden gerät der Körper in einen gefährlichen Proteinmangel. Von Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen lebenswichtigen Nahrungsinhaltsstoffen gar nicht zu reden. Heilfasten kann sogar zur Übersäuerung führen. In jedem Falle kommt es beim Heilfasten zum Muskelabbau. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zeigt auf, dass Fasten nicht zur gesunden Gewichtsreduktion empfehlenswert ist.

Dabei hat Fasten eigentlich überhaupt nichts mit Nulldiät oder anderen esoterisch angehauchten Diätempfehlungen zu tun. Das Wort Fasten kommt aus dem gotischen und bedeutet soviel wie „Festhalten an den Geboten“. Im Althochdeutschen heißt Fasten soviel wie an den Geboten der Enthaltsamkeit festhalten. Damit ist aber keine strenge Nulldiät gemeint, sondern vielmehr die Meidung von zu viel Genussmitteln, Alkoholabstinenz und Hinwendung zu einer natürlichen, ausgewogenene und gesundheitsförderlichen Ernährungsweise mit reichlich Gemüse und Frischobst. Gerade nach den Kalorienbomben der Winterzeit ist das für den Organismus im Frühjahr besonders wichtig.

Fasten mit imedo

Wer fastet muss dem Körper zumindest 50 Gramm hochwertiges Protein zuführen, um den Organismus vor dem Muskelabbau und dem Jojo-Effekt zu bewahren. Das Internet-Gesundheitsportal imedo.de empfiehlt zwölf Fastenmaßnahmen, die garantiert gesund sind:

40 Tage auf Alkohol verzichten
40 Tage auf Zigarettenrauchen verzichten – und danach nie wieder rauchen!
40 Tage auf Süßigkeiten verzichten
40 Tage bewusst essen und trinken
40 Tage lang jeden Tag zwei Liter Mineralwasser trinken
40 Tag lang jeden Tag fünf Portionen Gemüse und Frischobst täglich zu essen
40 Tage lang auf übermäßigen Fleisch- und Wurstkonsum verzichten
40 Tage lang jeden zweiten Tag 30 bis 45 Minuten Ausdauer- und Fitness-Sport betreiben
40 Tage lang täglich über autogenes Training für mehr Entspannung sorgen
40 Tage lang Stress vermeiden
40 Tage lang Weißmehlprodukte meiden
40 Tage lang Verzicht auf Sexualität

Viele dieser Maßnahmen sollten Gesundheitsbewußte möglichst dauerhaft ins Leben einbauen. Der Körper belohnt es mit Fitness, einer guten Figur, Wellness und Wohlbefinden. Das Gesundheitsportal imedo bietet viele Gruppen zum Austausch über Ernährungsfragen und Informationen über eine gesunde Ernährungsweise an. Fasten Sie mit – lassen Sie sich von anderen motivieren und schreiben Sie ihren Erfahrungsbericht bei imedo.

Auch Krebspatienten sollten Fasten, denn Fasten begünstigt die Chemotherapie.

Eine Anleitung und weiterführende Informationen zur Fastenkur sowie die Antwort was Fasten mit autogenem Training zu tun hat, lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Das Fasten ist nicht für den Gewichtsverlust konzipiert. Die imedo-Gesundheitsnews können Ihnen helfen, schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abzunehmen.

Bildquelle: Lizzy Tewordt, pixelio.de

Fasten begünstigt Chemotherapie

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Bei einer Chemotherapie werden zwangsläufig auch gesunde Zellen zerstört. Wissenschaftler der Universität von Südkalifornien in den USA fanden nun heraus, dass Fasten dem entgegen wirken könnte. Untersuchungen bei Mäusen haben ergeben, dass sich das Fasten positiv auf die Chemotherapie auswirken kann. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Zeit von Aschermittwoch bis Gründonnerstag ist Fastenzeit. 40 Tage bis zur Auferstehung, 40 Tage Fasten. Kein Fleisch, keine Naschereien. Dass Fasten dem Körper gut tut, ist längst belegt, doch nun haben Wissenschaftler der Universität von Südkalifornien, Berichten der „Apotheken Umschau“ nach, eine unerwartete Entdeckung gemacht: Fasten während der Chemotherapie mindert Nebenwirkungen und das Risiko, zu viele gesunde Zellen zu zerstören.

Chemotherapie greift auch gesund Zellen an

Eine Chemotherapie greift Zellen aller Art an. Die Therapie findet Anwendung bei häufigen Krebsarten wie Brustkrebs und Leukämie, bei denen sie bislang auch gute Erfolge erzielt hat. Jedoch fürchten sich viele Patienten vor den Nebenwirkungen: Haarausfall und ein generell geschwächtes Immunsystem sind nur ein paar Beispiele.

Fasten für die Chemotherapie

Nun glauben Valter Longo und seine Kollegen, die Nebenwirkungen durch einfachen Nahrungsentzug mindern zu können: Zwei Versuchsgruppen von Mäusen bekamen Tumorzellen injiziert. Die eine Gruppe musste hungern, während die Kontrollgruppe normal weiter essen durfte. Anschließend bekamen beide Gruppen eine starke Dosis eines Chemotherapiewirkstoffes. Die Hälfte der Kontrollgruppe starb, während die Mangelernährungsgruppe beinahe unbeschadet aus dem Versuch hinausging. Longo erklärt sich dieses Phänomen so, dass Krebszellen von der Mangelernährung nicht beeinflusst werden, gesunde Zellen jedoch ihren Stoffwechsel soweit herunterfahren, dass sie gegen äußere Einflüsse resistenter werden.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie über eine Schwangerschaft trotz Chemotherapie und über unterschiedliche Krebserkrankungen, wie zum Beispiel Darmkrebs und Hautkrebs.

Bildquelle: Ch. Herzau-Weisel, pixelio.de

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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