Tag Archiv | "Ernährung"

Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat Gesundheitsbücher geprüft

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Immer mehr Menschen sind bereit, aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun. Gesundheitsratgeber gewinnen kontinuierlich an Popularität und steigen in den Bestsellerlisten. Das Angebot an gesunder Literatur scheint unermesslich. Damit Gesundheitsinteressierte im deutschen Bücherdschungel aber kein Gesundheits-Highlight übersehen, stellt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de die Neuerscheinungen an gesunden Büchern in Deutschland vor, informiert Medizinjournalist und imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller.

Ihre Gesundheit liegt mir am Herzen

In seinem neuen Buch stellt Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer dar, wie Menschen mit einfachen Maßnahmen und einer gezielten Ernährung einen wichtigen Teil zu ihrer eigenen Gesundheit beitragen können. Wie der Titel bereits verrät, ist das Buch in einem sehr persönlichen Ton verfasst und mit privaten Fotoaufnahmen gestaltet. Seit 35 Jahren ist der Autor als Medizinjournalist tätig und auf der Suche nach altem Naturheilwissen, das er mit renommierten Wissenschaftlern und Ärzten auswertet und einem breiten Publikum zugänglich macht. Mit ganz persönlichen Tipps möchte Prof. Hademar Bankhofer für mehr Vitalität und Lebensfreude bei seinen Lesern sorgen.

HUNGER & LUST – Das erste Buch zur Kulinarischen Körperintelligenz

Das neue Buch des Dipl.-Ernährungswissenschaftlers Uwe Knop ist eine Abrechnung mit den  schier unendlichen Ernährungsratgebern, die seiner Meinung nach tumorartig wuchernde Ausmaße angenommen haben. Er legt seinen Lesern nahe, alle gut gemeinten Ratschläge der sogenannten Ernährungsexperten zu vergessen. Viel wichtiger sei es, wieder besser auf den eigenen Körper zu hören und auf die Kulinarische Körperintelligenz zu vertrauen. Instinktive Gefühle wie Hunger und Lust seien viel besser geeignet, um ganz individuell zu bestimmen, welche Nahrungsmittel zu welcher Zeit der Körper für eine optimale Versorgung mit Nährstoffen benötigt.

Depressionen und Angst

Fast 4 Millionen Menschen leiden an Depressionen, die dringend zu behandeln sind. Doch nicht einmal in 10 Prozent der Fälle erfahren die Betroffenen die richtige Therapie. Dabei ist es möglich mit Medikamenten und Therapieformen das Leiden zu lindern und den Betroffenen mehr Freude und Lebensqualität zurückzugeben. Der neue Ratgeber von Prof. Dr. Rudolf Meyendorf und Dr. Helga Kabza schildert wie Depressionen und Angstzustände entstehen und wie man die Erkrankungen erfolgreich bekämpfen kann.

Heilpflanzen – Sanfte Behandlung von Alltagsbeschwerden

Pflanzen haben ihren festen Platz in der Geschichte der Medizin. Schon in der Antike haben die Menschen auf die heilenden Kräfte der Natur vertraut. Heute ist die Heilpflanzenkunde eine bedeutende Wissenschaft. Der neue Ratgeber von Mannfried Pahlow gibt eine Einführung in die vielseitigen Wirkungsweisen der Pflanzenwelt. Er zeigt Wege der verantwortungsbewussten Selbstbehandlung von häufigen Alltagsbeschwerden auf und erläutert welche Heilgewächse selbst anzupflanzen sind.

Schnarchen – oder das Konzert der geschluckten Kröten

Viele Menschen leiden sowohl an dem Symptom als auch dem Syndrom Schnarchen. Egal ob es der Schnarchende selbst ist, der mit ständigen Vorwürfen konfrontiert wird, oder das eigentliche Schnarchopfer, das in der Nacht kein Auge zumachen kann. Ihnen schenkt die Liedermacherin und Autorin Sabine Krüger in der Neuauflage ihres Buches endlich wieder ausreichend Beachtung. Neben teilweise provozierendem Inhalt gibt das kleine Büchlein auch eine Anleitung zur Anti-Schnarch-Therapie an die Hand.

„Zusammen besiegen wir den Alkohol“ – Erfahrungsberichte einer Co-Abhängigen

Das Buch von Viktoria Tapp berichtet über den schweren Weg einer Co-Abhängigen zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Nach der zerbrochenen Ehe der Autorin fand sie einen Mann, der ihr neuen Halt gab, ohne zu spüren, dass dieser schon damals regelmäßig Alkohol trank. Neun Jahre lang lebte Viktoria Tapp mit diesem Mann zusammen, deren Suchtproblem fast auch zu ihrem Untergang geführt hätte. In ihrem Buch verrät die Autorin, wie sie es geschafft hat, sich von dem alkoholkranken Mann loszureißen, ihre Co-Abhängigkeit hinter sich zu lassen und mit ihren Kindern ein neues Leben zu beginnen. Der Erfahrungsbericht ist ein Mutmacher für alle Co-Abhängigen, die schweren aber nötigen Schritte zu machen.

„Wenn die Seele zerbricht…“ – Informationen und eine wahre Geschichte über Mobbing am Arbeitsplatz, Depressionen und die posttraumatische Belastungsstörung

„Wenn die Seele zerbricht…“ ist das neue Werk eines jungen Nachwuchsautors, der unter dem Pseudonym Mikel Marz schreibt. Das Buch behandelt die Geschichte eines Mannes, der am Arbeitsplatz so sehr gemobbt wurde, dass er schwer an Depressionen erkrankte und in Rente gehen musste. Über einen langen Zeitraum setzte sich der Autor mit den Erlebnissen des 44 Jahre alten Mannes auseinander. Der Tod zweier Kollegen, die die Hauptperson sehr schätzte, machten Mikel Marz besonders betroffen.

Glück – So genießen Sie jeden Tag

Jeder kann sein Glück in die Hand nehmen. Doch die meisten Menschen wissen nicht, wie sie es angehen sollen. Das Buch von Dipl.-Pädagogin Almut Carlitscheck gibt viele Anregungen, wie der erste Schritt zum Glück aussehen könnte. Ergänzt werden diese durch viele praktische Übungen, die sich gut in den Tagesablauf integrieren lassen. Außerdem zeigt die Autorin auf, dass es ganz unterschiedliche Möglichkeiten gibt, Glück zu erleben. Denn man kann das Glück schmecken oder beim ausführen bestimmter Übungen auch erzeugen und fühlen. Dieses Buch spricht definitiv alle Sinne an.

Zur Klärung von Fachbegriffen hilft das Medizinlexikon weiter.

Einige Exemplare der Neuerscheinungen verlost imedo in seiner Gesundheitscommunity.

Ihre Gesundheit liegt mir am Herzen, Prof. Hademar Bankhofer, südwest Verlag

HUNGER & LUST – Das erste Buch zur Kulinarischen Körperintelligenz, Uwe Knop, Books on Demand GmbH

Depressionen und Angst, Prof. Dr. Rudolf Meyendorf/ Dr. Helga Kabza, S. Hirzel Verlag

Heilpflanzen – Sanfte Behandlung von Alltagsbeschwerden, Mannfried Pahlow, S. Hirzel Verlag

Schnarchen – oder das Konzert der geschluckten Kröten, Sabine Krüger, Felicitas Hübner Verlag GmbH

„Zusammen besiegen wir den Alkohol“ – Erfahrungsberichte einer Co-Abhängigen, Viktoria Tapp, Books on Demand GmbH

„Wenn die Seele zerbricht…“ – Informationen und eine wahre Geschichte über Mobbing am Arbeitsplatz, Depressionen und die posttraumatische Belastungsstörung
, Mikel Marz, S. Roderer Verlag

Glück – So genießen Sie jeden Tag, Dipl.-Päd. Almut Carlitscheck, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co.

Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller

Ostern, das Fest der gesunden Ernährung

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Eine gesunde Ernährungsweise ist auch während der Osterfeiertage möglich. Das Osterlamm und die obligatorischen Ostereier enthalten viele wertvolle Nährstoffe wie ungesättigte Fettsäuren, Proteine, Aminosäuren Vitamine und Mineralstoffe, klärt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de auf. Er zeigt aber auch auf, dass Schoko-Eier in Abhängigkeit vom Kakaogehalt den Darm träge machen können.

Das Osterlamm

Das Lamm galt bereits im Alten Testament als Symbol der Wehrlosigkeit und war das klassische Opfertier. Es symbolisiert die Unschuld Christi. Im christlichen Altertum war es üblich, Lammfleisch unter den Altar zu legen. Die Menschen weihten das Fleisch und verzehrten es als erste Mahlzeit am Auferstehungstag, dem Ostersonntag. Heute spielt das Osterlamm nur im griechisch-orthodoxen Christentum noch eine Rolle. Doch ernährungswissenschaftlich betrachtet, ist das Fleisch vom jungen Schaf besonders wertvoll. Es enthält reichlich Protein, Vitamine und Mineralstoffe und deutlich weniger Cholesterin als Schweinefleisch. Außerdem ist der Fettgehalt von Lammfleisch äußerst gering und es enthält große Mengen L-Carnitin, das an der Verbrennung von Fettsäuren beteiligt ist. Auch zur Deckung des täglichen Eisenbedarfs eignet sich Lamm hervorragend. Lammfleisch bezeichnet übrigens ausschließlich Fleisch von Schafen, die jünger als ein Jahr sind. Dadurch schmeckt es nicht so streng wie Hammelfleisch, informiert Müller.

Das hartgekochte Osterei ist gesund!

Hühnereier haben eine für den menschlichen Organismus nahezu ideale Verteilung von gesättigten, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Neben biologisch hochwertigem Protein enthalten sie viele Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen und Zink. Allerdings können Eier auch von Salmonellen behaftet sein, die gefährliche Darmerkrankungen auslösen können. Deshalb ist bei der Verarbeitung roher Eier Vorsicht geboten und nur mit frischen Eiern zu empfehlen. Zur Aufbewahrung über mehrere Tage gehören Eier auf jeden Fall in den Kühlschrank. Bei hart gekochten Eiern besteht nicht die Gefahr der Salmonellen-Infektion, da Temperaturen von über 75 Grad Celsius die gefährlichen Erreger abtöten.

Schokoladen-Eier machen dick und können verstopfen

Nicht gesundheitsfördernd sind Ostereier aus Schokolade. Die Schokolade enthält reichlich Zucker und Fett und damit viele Kalorien. Damit fördern Süßigkeiten Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2 und Fettstoffwechselstörungen. Hinzu kommt, dass Kakao zu Verstopfung führen kann. Je höher der Kakaoanteil in der Schokolade ist, desto negativer wirkt sie sich auf die Verdauung aus. Von übermäßigem Verzehr von bitterer Schokolade sollten Naschkatzen und -kater deshalb absehen, da gerade sie einen hohen Kakaogehalt hat, erläutert Sven-David Müller abschließend eine wichtige Ursache für Verstopfung.

In den imedo-Gesundheitsnews finden Hobbyköche auch Rezepte, beispielsweise für Lammbraten mit mediterranem Gemüse.

Weitere Informationen zu den Inhaltsstoffen der Ostereier können Interessierte in dem Artikel „Die Gefahr im Osterei“ nachlesen.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, Verena N.

Rote Welle für das Ampelsystem

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Obwohl in Deutschland immer mehr Menschen übergewichtig sind und bei der Auswahl von Lebensmitteln mehr Hilfe benötigen, gibt es von der Regierung kein grünes Licht für das Ampelsystem auf Lebensmittel. Verbraucherschützer, Gesundheitsexperten und Krankenkassen fordern schon länger eine Einführung der Ampelkennzeichnung für Lebensmittel. Dies würde den Menschen die Auswahl von gesunden Produkten beim Einkauf erleichtern. Doch trotz aller Bemühungen lehnen die Europaabgeordneten die Einführung dieses Systems ab.

Lebensmittel-Ampel abgelehnt

Am 16. März 2010 entschied der Gesundheitsausschuss des Europaparlaments zwar, dass die Industrie künftig auf den Lebensmitteln die zehn wichtigsten Nährwerte pro 100 Gramm angeben muss, gab aber der Forderung nach einer eindeutigen farblichen Ampel-Kennzeichnung nicht nach. Die Lebensmittelindustrie lehnte diese Regelung aufgrund der möglichen Diskriminierung mancher Produkte von vornherein ab. Der Hersteller muss dann einen Apfelsaft für den hohen Zuckergehalt und Butter aufgrund des generell hohen Fettgehaltes rot kennzeichnen. Solche Nahrungsmittel gehören aber in Maßen zu einer ausgewogenen Ernährungsweise.

Das GDA – System

Aus diesem Grund führte die Industrie freiwillig das GDA (Guideline daily amount)-System ein. Die Produzenten geben in Prozenten an, wie hoch der Gehalt eines Nährstoffs in einem Lebensmittel in Relation zum Richtwert für die Tageszufuhr des entsprechenden Nährstoffs ist. Das GDA-Kennzeichnungssystem wurde vom Verband der Europäischen Lebensmittelindustrie erarbeitet, die auch die Richtgrößen festgesetzt hat. Als Referenzwert für den Energie-, Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißbedarf gelten für Frauen 2.000 Kilokalorien und für Männer 2.500 Kilokalorien. Die Angaben beziehen sich allerdings nicht auf 100 Gramm des Produkts, sondern auf eine Portion – die Festlegung dieser Größe liegt im Ermessen der Hersteller. Verbraucherschützer halten diese Angaben jedoch für irreführend, da die Portionsgrößen unrealistisch erscheinen. So entspricht eine Portion beispielsweise einer halben Tiefkühlpizza oder 25 Gramm Kartoffelchips. Der Endverbraucher ist also gezwungen, genau hinzuschauen und hochzurechnen.

Das Ampelsystem

Mit einer Ampelkennzeichnung könnte der Kunde sofort erkennen, welche Produkte gesund und welche weniger gesund sind. Das System weist vier verschiedene Nährwertangaben aus, nämlich Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz. Häufig steht auch noch der Kaloriengehalt auf der Verpackung. Die Farbe Rot bedeutet, dass das Lebensmittel einen sehr hohen Gehalt eines oder mehrerer dieser Inhaltsstoffe hat. Die Farbe Gelb steht für einen mittleren und Grün für einen niedrigen Gehalt des betreffenden Inhaltsstoffes. Für jede Farbe gibt es bestimmte Nährstoffgrenzen. Eine rote Kennzeichnung gibt es beispielsweise für enthaltenes Fett ab 20 Gramm pro 100 Gramm und für zugesetzten Zucker ab 12,5 Gramm pro 100 Gramm. Die Einstufung betrifft nur verpackte Lebensmittel. Grundnahrungsmittel wie loses Obst und Gemüse, Brot und Wasser sind nicht betroffen.

Umsatzeinbrüche für Hersteller?

Die Lebensmittelindustrie befürchtet Einbußen, weil Produkte mit einem roten Punkt im Regal liegen bleiben könnten. Doch niemand weiß, wie sich die Ampel auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirken könnte. In Großbritannien beispielsweise, wo die Kennzeichnung schon länger in einigen Supermarktketten zu finden ist, zeichnete sich ab, dass Kinder unglücklicherweise gerade zu den rot gekennzeichneten Produkte greifen, weil sie wissen, dass ihnen diese am besten schmecken.

In der Gruppe „Krankheiten aufgrund falscher Ernährung“ können Mitglieder darüber diskutieren, welche Fehler in der Ernährung sie vermeiden, um gesund zu bleiben.

In der Kategorie „Ernährung“ der imedo-Gesundheitsnews erfahren Interessierte mehr zum Thema Gesunde Ernährung, Diäten, Fasten & Co..

Redaktion: Janet Langhammer und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, Gabi Schönemann

Unser täglich Brot

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Die Europäische Kommission bedroht die  Brotkultur in Deutschland. Denn wenn es nach den Bürokraten in Brüssel geht, ist in Deutschland hergestelltes Brot ab sofort ungesund, da es im Vergleich zu anderen Brotsorten in Europa salzreich ist. Im Zusammenhang mit den Nahrungsmittel-Kennzeichnungsplänen wurde über einen Grenzwert des im Brot enthaltenen Salzes beraten. Jedes Brot, das diesen Wert überschreitet, darf nicht mehr als „gesund“ beworben werden. Damit wäre deutsches Brot ungesund!

Ruf des deutschen Brotes in Gefahr

Vor dem Hintergrund der neuen Nährstoffprofile auf der Verpackung von Lebensmitteln stand auch der Salzgehalt in Brot auf dem Prüfstand. Deutsches Brot ist Spitzenreiter, wenn es um das enthaltene Salz geht. Der Bäckerhandwerk-Verband sieht den guten Ruf des deutschen Brotes in Gefahr. Denn mit Überschreitung der durch die EU vorgegebenen Salzmenge darf das Brot nicht mehr als gesund deklariert werden.

Gründe für die Salz-Einschränkung

Die Gesundheitspolitiker in Brüssel wollen durch eine Einschränkung des Salzkonsums die gesunde Ernährung in Europa forcieren. Für salzsensitive Menschen mit Bluthochdruck könnte ein niedriger Salzkonsum gesundheitsfördernd wirken. Wenn diese Personen beim Brot-Kauf den Salz-Anteil klar aus dem Nährwertprofil ablesen könnten, wäre das ein Vorteil.

In Deutschland werden nach Angaben des Deutschen Bäckerhandwerks 300 Sorten Brot und 1.200 Sorten Kleingebäck hergestellt. Aufgrund dieser Tatsache und der heftigen Proteste der deutschen Bäcker lenkte die EU-Kommission nun ein und plant, etwas höhere Grenzwerte festzulegen.

Weitere interessante Artikel rund um die Ernährung stehen im Archiv der Gesundheitsnews zur Verfügung.

Die imedo-Gesundheitscommunity bietet Informationen und die Möglichkeit des Austausches mit anderen Nutzern, beispielsweise zum Thema Ernährung.

Redaktion: Janet Langhammer und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, wrw

Obelix liebt Harzer Käse

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Seit einigen Jahren ist Harzer Käse als Schlankfood in aller Munde und jetzt macht sich der französische Schauspieler und Obelix-Darsteller Gérard Depardieu (62) für den aromatischen fettarmen Käse stark. Harzer Käse gehört zur Gruppe der Sauermilchkäse und ist der fettärmste Käse überhaupt, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de.

Für viele Menschen gehört der Harzer Käse durch seinen günstigen Preis zu den Einkaufslieblingen. Andere haben diesen Sauermilchkäse niemals probiert und behaupten, er sei ein intensiver „Stinkekäse“. Das trifft maximal auf deutlich gereiften Harzer Käse zu. Frischer Harzer ist mild aromatisch. Zu den kalorienarmen Käsesorten gehören außerdem Magerquark, Hüttenkäse sowie fettarmer Kochkäse und Limburger mit acht bis zehn Prozent Fett in der Trockenmasse. Wer regelmäßig fettarmen Kochkäse anstatt Schmelzkäse und Harzer anstatt Brie isst, spart viele Kalorien ein und verschlankt den Bauchumfang. Aber auch für Sportler ist Harzer ideal, denn er ist eiweißreich.

Ernährungsphysiologisch gesehen ist Harzer Käse ein echtes Ernährungswunder, denn der Sauermilchkäse besticht durch seinen extrem geringen Fett- und Kaloriengehalt bei gleichzeitig hohem Eiweißanteil. Das macht den Harzer zu einem Powerkäse, der gut für die Gesundheit und die Figur ist. Harzer sättigt, da er viel Eiweiß enthält. Sauermilchkäse ist ein echter Kalorienkiller, denn im Eiweißstoffwechsel verbraucht der Organismus reichlich Energie und das Eiweiß beugt gleichzeitig dem gefürchteten Jojo-Effekt vor. Viele Übergewichtige haben Angst vor faden und eintönigen Diäten, aber Harzer Käse ist aromatisch lecker und es gibt in der Küche viele Einsatzmöglichkeiten. Besonders in der warmen Küche unterschätzen viele den Harzer. Er ist bestens zum Überbacken und Gratinieren geeignet. Wer Harzer-Würfel anstatt Feta in den Salat gibt, spart viele Kalorien ein und tut seinem Körper viel Gutes:

100 Gramm Sauermilchkäse enthalten:
weniger als 0,5 g Fett
28 g Eiweiß (Protein)
weniger als 0,2 g Kohlenhydrate
115 Kilokalorien (kcal) oder 490 Kilojoule (kJ)

Weitere Informationen erhalten Sie auf den imedo-Seiten.
Tauschen Sie sich beispielsweise in der Gruppe Krankheiten aufgrund falscher Ernährnung in der imedo-Gesundheitscommunity mit anderen Interessierten aus.

Redaktion: Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, oberrei

Adipositas im Kindes- und Jugendalter

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Das Robert-Koch-Institut geht in seiner groß angelegten KIGSS-Studie von 800.000 von Adipositas betroffenen Kindern und Jugendlichen aus. Bei der Hälfte der adipösen Kinder und Jugendlichen liegt mindestens eine Begleiterkrankung oder ein weiterer Risikofaktor vor. Aus mehreren regionalen Untersuchungen in Deutschland wird deutlich, dass die Krankheitshäufigkeit von Übergewicht und Adipositas weiter stark steigt. Daraus lässt sich schließen, dass die im Moment durchgeführten Maßnahmen zur Prävention nicht ausreichen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt.

Auf der Basis der aktuellen Referenzwerte der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) sind derzeit 10 bis 18 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland übergewichtig. Eine Adipositas als krankhafte Fettleibigkeit liegt bei etwa 4 bis 8 Prozent vor. Besondere Risikofaktoren für die Entstehung einer Adipositas im Kindes- und Jugendalter sind:

  • familiäre Belastung (adipöse und übergewichtige Eltern)
  • ethnische Zugehörigkeit (anderes Herkunftsland als Deutschland)
  • niedriger sozialer Status (niedriges Einkommen der Eltern, niedrige Schulbildung der Kinder)

Adipositas: hoher Krankheitswert
Der Krankheitswert der Adipositas im Kindes- und Jugendalter ergibt sich aus der funktionellen und individuellen Einschränkung, der psychosozialen Beeinträchtigung und vor allem der bereits fassbaren häufigeren Folgeerkrankungen im Vergleich zu Normalgewichtigen. Darüber hinaus ist ein deutlich erhöhtes Erkrankungs- und früheres Sterblichkeitsrisiko im Erwachsenenalter bekannt. Die gesundheitlichen Risiken der Adipositas im Erwachsenenalter sind wissenschaftlich gut belegt.

Kosten der Fettleibigkeit

Für das zunehmende medizinische und ökonomische Problem der Adipositas im Kindes- und Jugendalter gibt es weder präventiv noch therapeutisch eine überzeugende Lösung. Das ökonomische Problem ergibt sich allein aus der Tatsache, dass die ernährungsmitbedingten Krankheiten mit weit über 70 Milliarden Euro an den Kosten des deutschen Gesundheitssystems beteiligt sind. Allein zur Behandlung der Folgen von 300.000 Herzinfarkten werden drei Milliarden Euro im Jahr ausgegeben.

Patienten immer schwerer
Das Wissen über die Ursachen der Adipositas steigt. Dies erklärt aber nicht, warum die Zahl der adipösen Patienten weiter zunimmt und diejenigen, die zur stationären Therapie kommen, um 20 bis 30 Kilogramm schwerer sind als noch vor 20 Jahren. Die Anzahl der negativen Begleiterscheinungen und Folgeerkrankungen der Adipositas steigt ebenfalls. Die Ernährung und die Ernährungsmöglichkeiten haben sich in diesem Zeitraum weder wesentlich verbessert noch verschlechtert. Die Bewegungshäufigkeit hat mit Sicherheit abgenommen, die Lust sich zu bewegen ebenfalls.

Kein Ausbildungsplatz wegen Adipositas?
Nicht nur die Begleiterkrankungen bei Kindern mit Adipositas nehmen zu, sondern auch die nachteiligen Auswirkungen auf Schule, Ausbildung und Beruf: Im Kampf um freie Lehrstellen haben dicke Jugendliche kaum Chancen, weil man ihnen mehr oder weniger unbewusst unterstellt, dass sie träge, faul und häufiger krank sind.

Präventionsmaßnahmen haben bisher nicht ausgereicht, um der beschriebenen Entwicklung von Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken. Legt man streng wissenschaftliche Kriterien an, lassen sich zurzeit keine Aussagen über die Wirksamkeit einer Adipositastherapie im Kindes- und Jugendalter oder über die Wirksamkeit einzelner Elemente der Therapie machen.

In der imedo Gruppe „Adipositas“ haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen über Erfahrungen und Therapien auszutauschen und können offen darüber schreiben.

Lesen Sie weiter zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den imedo-Gesundheitsnews: “Jugendliche brauchen ausreichend Schlaf”

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Autor: Edmund Fröhlich 
Edmund Fröhlich absolvierte ein sozial- und erziehungswissenschaftliches Studium, das er 1983 als Diplom-Pädagoge abschloss. Dennoch war es das Management, das seine berufliche Laufbahn prägte: zunächst in der Freien Wohlfahrtspflege und seit 1991 im Gesundheitsbereich, in der Geschäftsleitung von Rehabilitationskliniken, u. a. einer Adipositas-Klinik. Er ist heute selbstständig im Management für Unternehmen und Verbände im Gesundheitswesen tätig, zudem ehrenamtlich im Vorstand der Deutschen Kinderhilfe und des Kindernetzwerkes sowie im Beirat der Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V. engagiert. Fröhlich hat für das gesellschaftliche Phänomen der fettleibigen Kinder und Jugendlichen den Begriff „Generation Chips“ (www.generation-chips.de) geprägt und engagiert sich intensiv für eine Besserung der Umstände.

Bildquelle: Thommy Weiss, Gunther Richter, pixelio.de

Gesundheitskolumne: Irrgarten Ernährung – Was ist gesund?

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Sportmediziner, Allergologen, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum großen Expertenteam des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Ab sofort berichten die Experten aus Funk und Fernsehen im wöchentlichen Wechsel darüber, was wirklich gesund ist, was Anfänger beim Sport beachten sollten und wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Frühling und Sommer kommen. In dieser Woche: Ernährungs-Update 2009 – Was ist wirklich gesund. Thomas Wessinghage, Professor für Prävention und Gesundheitsmanagement, irrt durch den Dschungel der Ernährungsstudien.

Eine der Fragen, die uns Gesundheitsneurotiker am meisten beschäftigen und deren Beantwortung höchst kontrovers erfolgt: Kann der, in einer modernen Industriegesellschaft lebende Mensch, durch gesunde Ernährung seine Krankheitsrisiken beeinflussen und möglicherweise sogar sein Leben verlängern? Zwei von unendlich vielen internationalen Studien mögen als Beispiel für unterschiedliche Standpunkte dienen.

Langes Leben durch gesunde Ernährung?

Das 2004 veröffentlichte HALE Project beobachtete knapp 1000 Menschen im Alter zwischen 70 und 90 Jahren für zehn Jahre. Durch eine mediterrane Kost konnte die Sterblichkeit nach Ablauf der Beobachtungszeit um mehr als 20 Prozent gesenkt werden. Bemerkenswert. Keine strenge Diät, lediglich eine Ernährungsweise, unter der wir alle uns recht Konkretes vorstellen können: Pasta, viel Gemüse, Fisch und verhältnismäßig wenig mageres Fleisch (Vitello tonnato, Saltimbocca). Und das reicht?

Die 2006 publizierte Women’s Health Initiative, kurz WHI, kommt zu einem anderen Resultat. Hier verglich man knapp 20.000 Frauen einer Interventionsgruppe (gesunde Ernährung) mit etwa 30.000 Frauen einer Kontrollgruppe (nicht so gesunde Ernährung) und berechnete nach 8,1 Jahren unter anderem das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko sowie das Krebsrisiko. Kurz gesagt, hier waren die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen kaum messbar. Die in derartigen Untersuchungen berechnete Hazard Ratio – kurz HR, ein Wert für das Gefahrenpotenzial, also das Erkrankungsrisiko – war für beide Gruppen nahezu identisch. Ist gesunde Ernährung also doch für die Katz’?

Oder gibt es eine Erklärung für diese scheinbar so widersprüchlichen Befunde? Offensichtlich ist es nicht ausreichend, die „normale, moderne Ernährung“ Ernährung einfach um ein paar gesunde Details zu optimieren.

Die Interventionsgruppe der WHI hatte das Ziel, den Fettgehalt der Ernährung von 35 bis 38 Prozent auf 20 Prozent zu reduzieren. Das gelang nicht vollständig: anfangs 24 Prozent, nach sechs Jahren 29 Prozent. Zusätzlich wurde der Konsum von Getreide, Gemüse und Obst leicht erhöht. Die untersuchten Frauen waren in einem Alter (50 bis 79 Jahre), in dem viele wichtige Einflussfaktoren auf die Gesundheit schon hinter ihnen lagen, zum Beispiel Rauchen über mehrere Jahrzehnte. Die Studie kann daher nur einen geringen Teil aller Einflüsse abbilden, die auf ältere Menschen in einem Zeitraum von acht Jahren einwirken.

Mediterrane Kost als Lebenseinstellung

Das HALE Project hingegen scheint eine andere Botschaft zu vermitteln. Die dort thematisierte mediterrane Kost ist mehr als eine Diät und schon gar nicht nur für einen begrenzten Zeitraum. Mediterrane Kost ist auch und nicht zuletzt Lebenseinstellung. Dazu gehört beispielsweise wenig Industrieernährung (Processed Food, Fertignahrung), dosierter Umgang mit Genussmitteln (Kaffee, Wein) und insbesondere auch die soziale Bedeutung des Essens (Zeit nehmen).

Vorgefertigte Nahrung birgt Gefahren

Gerade die immer stärkere Tendenz der Industriegesellschaft, vorgefertigte Nahrung zu konsumieren, birgt möglicherweise bislang ungeahnte Gefahren. Allergologen warnen vor den Nebenwirkungen von Farbstoffen, Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern. Auch die sehr hohe Nährstoffdichte (Kaloriengehalt pro 100 Gramm) ist für den menschlichen Körper zumindest ein Novum in seiner bisherigen Entwicklungsgeschichte.

Abwechslungsreiche Ernährung statt „Power-Diäten“

So kommt man letztlich zu dem Ergebnis, dass es nicht die vermeintlich so erfolgreichen „Power-Diäten“ sind, die uns mehr Gesundheit bescheren, schon gar nicht, wenn sie kurzfristig heftige Veränderungen unseres Lebensstils zur Folge haben – und danach einen ebenso heftigen Rückfall in alte Gewohnheiten. Wirklich gesund hingegen ist die ständige, wohldosierte und für eine balancierte Lebensführung unverzichtbar abwechslungsreiche Ernährung, wie sie in mediterranen Ländern noch häufig praktiziert wird.

Und natürlich zählt dazu auch die ausreichende Dosis an Bewegung – schon zwei Stunden schnelles Gehen oder langsames Laufen pro Woche sorgen für Wohlbefinden und stabilere Gesundheit. 3,5 Stunden pro Woche haben signifikante Auswirkungen auf alle relevanten Risikofaktoren (Körpergewicht, Blutdruck, Cholesterinwerte etc.).

Gesund essen und dabei schlank werden? Die imedo-Gesundheitsnews haben Informationen für Sie.

Zudem erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews, welche Lügen und Marketingstartegien hinsichtlich gesunder Ernährung existieren.

Bildquelle: Karin Dittrich, pixelio.de

Deutsche essen zu viel Zucker

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Die Essgewohnheiten der Deutschen verändern sich zum Positiven. Seit mehreren Jahren steigt der Verbrauch an Obst und Gemüse stetig, zudem essen die Menschen mehr Fisch. Nur zwei Laster halten sich weiterhin hartnäckig auf dem Speiseplan: zu viel Fleisch und Zucker. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Deutschen essen zu süß. Der Zuckerverbrauch hat seit 1995 um 400 Gramm pro Kopf und Jahr zugenommen, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) am Mittwoch in Bonn bei der Vorstellung ihres aktuellen Ernährungsberichts mitteilte. Zucker sei ein „leerer“ Energieträger, der keine Vitamine und Mineralstoffe enthalte.

Positiv bewerten die Ernährungsexperten den Anstieg des Verbrauchs von Getreide, Obst und Gemüse. Die Deutschen essen nun 1,9 Kilogramm mehr Getreide, 1,4 Kilogramm mehr Obst, sowie 1,1 Kilogramm mehr Gemüse pro Kopf und Jahr. Pflanzliche Lebensmittel zeichneten sich besonders durch eine geringe Energie- und hohe Nährstoffdichte aus.

Deutsche konsumieren weniger Alkohol und Margarine

Günstig zu bewerten sei außerdem, dass der Konsum von Fisch wieder steigt. Der Geflügelfleischverbrauch legte sogar deutlich zu. Rückläufig ist der Verbrauch von Alkohol, Eiern, Fleisch, tierischen Fetten und Margarine.

Kartoffeln verbrauchen die Deutschen zunehmend weniger, der Konsum von frittierten und somit kalorienreichen Kartoffelerzeugnissen steigt hingegen seit Mitte der 90er Jahre. Auch der Getreideverbrauch wird seit 2001 wieder größer. Über Jahrzehnte betrachtet geht der Frischmilchkonsum zurück, was aber durch die Zunahme im Verbrauch von Käse und Frischmilcherzeugnissen kompensiert werde.

Der Fleischverbrauch ist nach wie vor hoch

Nach Angaben der DGE ist der Fleischverbrauch in Deutschland immer noch hoch. Zwar ist Fleisch reich an zahlreichen Vitaminen und Spurenelementen, enthält aber auch unerwünschte gesättigte Fettsäuren. Ein hoher Fleischverzehr kann je nach Zubereitungsform, wie fettreiche Soßen oder Panaden, auch eine erhöhte Fettzufuhr bedingen.

Der Ernährungsbericht der DGE

Für ihren Ernährungsbericht wertet die DGE die Agrarstatistik aus, die repräsentative Informationen über Entwicklungen des Lebensmittelverbrauchs ermöglicht. Der letzte Ernährungsbericht erschien im Jahr 2004.

Zucker spielt vor allem im Leben von Diabetikern eine große Rolle. Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie über das neue Olympiaprogramm für Diabetiker.

Schwangerschaft: Essen für zwei schädigt das Baby

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Du bist schwanger, du musst jetzt für zwei essen!“: Diesen gut gemeinten Rat hört sicher jede Schwangere einmal. Doch dieser Rat ist nicht nur falsch, er kann sogar gefährlich für das Ungeborene sein. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über das richtige Essverhalten werdender Mütter.

Entgegen der weit verbreiteten Ansicht sollen schwangere Frauen keineswegs für zwei essen. Ein ständiger Nahrungsüberfluss kann dem Baby sogar schaden, denn dadurch werden seine Hormon-Messfühler im Gehirn falsch geeicht. Das erklärt der Leiter der Abteilung Stoffwechselstörungen am Dr. von Haunerschen Kinderspital München, Berthold Koletzko, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“: Die Ungeborenen schütteten dann hohe Mengen an Insulin aus und nähmen den Überfluss als normal an.

Diät vor der Schwangerschaft, währenddessen normal ernähren

„Diese kleinen Nimmersatts entwickeln mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst Übergewicht“, macht Koletzko deutlich. Damit trügen die Kinder auch schon das Risiko für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Erhöhung der Blutfette, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in sich. Frauen, die ohnehin schon mit Übergewicht kämpften, sollten möglichst vor einer geplanten Schwangerschaft abnehmen. Während das Baby heranwachse, seien Diäten tabu. Mütter sollten dann weder zu viel noch zu wenig essen.

Informieren Sie sich mit den imedo-Gesundheitsnews zudem über Alkohol in der Schwangerschaft und Sex nach der Schwangerschaft.

Bildquelle: Sonja Gräber, pixelio.de

Ernährungsweisen im Vergleich

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Welchen Regeln wir uns auch unterwerfen, der Gedanke an den Geschmack unserer Mahlzeiten sollte uns nicht verloren gehen. „Die“ richtige Ernährung gibt es nicht, obwohl jede Ess-Philosophie davon überzeugt ist. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über verschiedene Ernährungsweisen.

Gesunde/ungesunde Ernährungsweise

In der Geschichte der Ernährung wurden bereits viele Annahmen über gute und schlechte Nahrungsmittel geäußert, die wieder revidiert wurden. Viele Lebensmittel, die wir heute als äußerst gesund erachten, galten in früheren Zeiten als schädlich. So hat man in der Antike Obst als gefährlich eingestuft oder Milch und Äpfel im 12./13. Jahrhundert gar für gesundheitsschädlich gehalten. Mittlerweile wissen wir es besser. Obst besitzt Vitamine, meist wenige Kalorien und ist schon deshalb empfehlenswert.

Ernährung mit oder ohne Milch

Bei Milch und  Milchprodukten scheiden sich die Geister, die einen halten Milch wegen des Kalziums für essentiell, andere wiederum behaupten, der menschliche Körper kann das Enzym Laktase gar nicht verdauen und dies würde den Körper mehr belasten, als ihm Gutes tun. Auch wenn wir bestimmte Irrtümer der Geschichte beseitigen konnten, wissen wir immer noch nicht wirklich was uns definitiv gut tut. Auf Grund dessen haben sich viele Ess-Philosophien heraus kristallisiert. Von der Vollwertkost über Trennkost, bis hin zu vegetarischem Essen oder gar makrobiotischer Ernährung. Wir streben nach der Perfektion und strikten Regeln. Diese finden wir in verschiedenen Ernährungsformen.

Vollwertkost: Naturbelassene Ernährungsweise

Das Prinzip der Vollwertkost bezieht sich auf Nahrungsmittel, die möglichst naturbelassen sind, zu Beispiel Getreide und Getreideprodukte aus Vollkorn. Menschen die sich vollwertig ernähren, essen Gemüse und Obst meist in der Rohform und verwenden nur hochwertige Fette (kaltgepreßte und unraffinierte Öle). Milchprodukte sind in der Vollwertkost erlaubt, jedoch nur in ihrer Frische. Hoch erhitzte Milch und Milchprodukte werden rigoros umgangen. Ein Verzicht auf Salz ist nicht von Nöten, doch meist wird mit Kräutern verfeinert und mit Salz gespart.

Trennkost: Ernährungsweise unterscheidet Lebensmittelgruppen

Viele kennen die Trennkost als eine Art Diät. Vom Grundprinzip her, ist sie es aber nicht. Bei der Trennkost darf man, unter Beachtung einiger Regeln, essen was man will. Hier sind Lebensmittel in drei Gruppen aufgeteilt – in Proteine, Kohlenhydrate und in neutrale Lebensmittel. Die Herausforderung hierbei ist, die Gruppen nach bestimmten Regeln im Zuge einer Mahlzeit einzunehmen. Es dürfen keine Proteine mit Kohlenhydraten gepaart werden, da Kohlenhydrate anders als Proteine im Mund verarbeitet werden. Proteine hingegen durchlaufen erst im Magen den Prozess der Verdauung. Würden diese beiden Gruppen vermischt in einem Gang eingenommen werden, könnte es aufgrund der unterschiedlichen Vorgänge im Körper zur Übersäuerung, Gärung und Verstopfung kommen.

Vegetarismus & Veganismus: Ernährung ohne Fleisch

Vegetarier und Veganer haben viel gemeinsam. Sie ernähren sich beide Fleischlos und was den Vegetarier anbelangt, zumeist auch Fischfrei. Veganer verzichten außerdem noch auf Milch, sowie jegliche Milchprodukte und Eier.

Makrobiotische Ernährung

Die makrobiotische Ernährung funktioniert nach den fünf Farben und Geschmäckern von Lebensmitteln innerhalb einer Mahlzeit. In der Regel beinhaltet sie Vollkorngetreide, Frisches Gemüse, Hülsenfrüchte und gute Öle. Die Mahlzeiten werden meistens gekocht zu sich genommen.

Alle Ernährungsweisen haben eines gemeinsam – den guten Willen

Man kann sich bei seiner Entscheidung auf verschiedene Theorien stützen. Jedoch sollten Regeln nicht unser Leben diktieren. Es existieren viele Legenden über die Kraft der Nahrung. Leider wissen wir mittlerweile gar nicht mehr so genau, welche der Wahrheiten tatsächlich stimmen. Doch gibt es überhaupt eine Art Patentrezept für gesunde Ernährung? Nimmt man die häufigsten Ansätze unter die Lupe, verbindet alle lediglich ein Fundament – der gute Wille das Richtige zu essen.

Informationen über Lügen und Marketingstrategien zu gesunder Ernährung erhalten Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Wie Sie mit Gemüse richtig umgehen und gesund essen und dabei schlank werden, erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht beispielsweise durch die Gruppe „Vegetarier oder Fleischesser“ den Austausch über Lebensmittel.

Bildquelle: Günter Havlena, pixelio.de; Angela Bausch, pixelio.de

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Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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