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Der Grippe vorbeugen: 10 Tipps

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Im Winter sollte sich jeder Mensch mit der Grippevorbeugung beschäftigen, denn lang anhaltende Kälte schwächt das Immunsystem. Dieser Winter ist bisher besonders kalt und kommt mit sehr viel Schnee und Niederschlag. Warme Kleidung wie gefütterte Stiefel und Wintermäntel sind in vielen Geschäften nahezu ausverkauft, denn die Temperaturen bleiben dauerhaft tief. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de gibt zehn Tipps, mit deren Hilfe es gelingt, der Grippe zu entgehen.

Die Kälte der Wintermonate schwächt das Immunsystem, sodass der Körper schlechter gegen Krankheitserreger geschützt ist. Eine kurze Begegnung mit einem Erkrankten oder gar der Kontakt mit Gegenständen, die ein Infizierter berührt hat, können ausreichen, um sich mit der Grippe anzustecken - zumindest dann, wenn die Viren anschließend Gelegenheit bekommen, über die Schleimhäute in den Körper einzudringen.

Die Grippe, auch Influenzavirus genannt, ist eine Infektionskrankheit, die bis zu zwei Wochen anhält und sich in verschiedenen Symptomen äußert. Die Grippe beginnt sehr plötzlich und verursacht meist hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, das Anschwellen der Nasenschleimhaut, Husten und Übelkeit. Als „Grippe“ bezeichnet der Volksmund jedoch auch den grippalen Infekt, eine Virusinfektion, die harmloser, allerdings nicht weniger unangenehm ist. Glücklicherweise kann jeder das Risiko, an der Grippe zu erkranken, aktiv senken, indem er einige vorbeugende Maßnahmen beherzigt:

Impfung und Hygiene gegen Grippe
Die wohl wirksamste Methode, dem Influenzavirus vorzubeugen, ist die Impfung. Um tatsächlich vor der Grippe geschützt zu sein, muss die Grippeimpfung allerdings jährlich wiederholt werden, da Influenzaviren anpassungsfähig sind. Impfungen finden idealerweise in den Herbstmonaten, von September bis November, statt. Ein guter Grippeschutz sind zudem Hygienemaßnahmen. Der Kontakt mit infizierten Menschen ist zu umgehen. Zusätzlich empfiehlt sich das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände, um dem Grippeerreger vorzubeugen.

Mit Kräutertee und Inhalation der Grippe vorbeugen
Einige Heilpflanzen haben eine virushemmende und immunstärkende Wirkung. Naturheilkundler empfehlen das Inhalieren und das Trinken von Kräutertee. Färberhülse und Sonnenhut stärken die Abwehrkräfte. Efeu und Süßholz hingegen haben eine antibakterielle Wirkung.

Vitamin C, Sauna und Bewegung stärken das Immunsystem
Eine gesunde Ernährungsweise kann Krankheiten vorbeugen. Frisches Obst und Gemüse enthält Vitamin C, das die Immunabwehr des Körpers unterstützt. Zitrusfrüchte beinhalten besonders viel Vitamin C. Der tägliche Verzehr von Orangen beispielsweise hilft aus diesem Grund, der Grippe vorzubeugen. Auch Paprika enthält große Mengen an Vitamin C. Weitere Maßnahmen, um das Immunsystem auf Trab zu halten und auf diese Weise der Grippe zu entgehen, sind Bewegung an frischer Luft und Saunagänge.

Doppelter Grippeschutz: warme Kleidung
Kälte schwächt das Immunsystem, weshalb es empfehlenswert ist, sich bei niedrigen Temperaturen warm anzuziehen. Langärmlige Oberteile, lange Hosen und Schals schirmen den Körper ab, was gleichzeitig das Risiko einer Tröpfcheninfektion senkt. Warme Kleidung schützt somit in doppelter Hinsicht vor der Grippe.

Indirekter Grippeschutz
Eine Impfung gegen Pneumokokken kann indirekt ebenfalls gegen Grippe wirken: Der Influenzavirus zieht häufig Sekundärinfektionen wie eine Lungenentzündung nach sich, die durch Pneumokokken ausgelöst werden.

Wie Sie die Grippe mit Einläufen und ätherischen Ölen bekämpfen können, erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Experten empfehlen die Grippeimpfung für Säuglinge und Kleinkinder und fordern die Grippeimpfung für Schwangere ab dem vierten Monat.

Redaktion: Svea Hagen und Andreas Köster
Bildquelle: pixelio.de, Sigrid Rossmann

Gefährlicher Glühwein: Schweinegrippe bedroht Weihnachtsmarktbesucher

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Um den Glühwein als Infektionsgefahr für die Schweinegrippe zu entschärfen, empfiehlt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de auf Plastikbecher umzusteigen. Zudem sollten die Weihnachtsmarktbesucher darauf achten, dass das Bedienpersonal an Glühweinständen und Co. Handschuhe trägt, am Stand Desinfektionsmittel vorhanden ist und von den Mitarbeitern regelmäßig verwendet wird, das Personal und der Stand einen hygienischen Eindruck machen und Geschirr optimal gereinigt wird.

Waren Sie schon auf dem Weihnachtsmarkt? Was macht fast jeder Mensch auf dem Weihnachtsmarkt? Zuckerwatte essen? Nein. Riesenrad fahren? Nein. Lose ziehen? Nein. Glühwein oder Glühpunsch trinken – mit und ohne Alkohol. Der Glühweinstand ist wohl der beliebteste auf allen Weihnachtsmärkten in Deutschland, von Aachen über Braunschweig bis nach Nürnberg: lecker Glühwein aus „hübschen“ Keramikbechern. Die Übertragung der Schweinegrippeviren droht Millionen Weihnachtsmarktbesuchern nicht nur durch die dichten Menschenmassen, denn zusätzlich stellen mangelhaft gereinigte, unhygienische Glühweinbecher eine Gefahr dar: Damit können die Schweinegrippeviren (H1N1) leicht übertragen werden, selbstverständlich auch die saisonale Grippe und die klassische Erkältung.

Wer der Gefahr entgehen möchte, sollte auf Einmal-Plastikbecher zurückgreifen. Schweinegrippe und saisonale Grippe vom Weihnachtsmarkt drohen dann nicht mehr. Grundsätzlich stellt der Weihnachtsmarktbesuch ein hohes Infektionsrisiko dar, da Kinder, die besonders häufig infiziert sind, und Senioren, die besonders abwehrschwach sind, zur größten Besuchergruppe gehören. Schweinegrippepatienten und Menschen, die unter Infektionsverdacht stehen, sollten Weihnachtsmärkten fern bleiben, so Müller abschließend.

Erwachsene erkranken in Deutschland im Schnitt zwei bis drei mal im Jahr an einem Grippalen Infekt. Umfassende Informationen dazu bietet Ihnen das imedo-Infocenter „Grippaler Infekt“.

Der Norovirus macht den Menschen in Herbst und Winter ebenfalls zu schaffen. Lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews wo Ansteckungsgefahr besteht und wie Sie sich schützen können: „Winterproblem Magen-Darm-Grippe“

Bei imedo.de erfahren Sie auch, wie es zu einer Viruserkrankung und einer Erkältung kommt und was die wesentlichen Unterschiede dieser Erkältungskrankheiten sind.

Redaktion: Sven-David Müller, Andreas Köster
Bildquelle: pixelio.de, Stephanie Hofschläger, Siegfried Baler

Gefährliche Grippe oder einfache Erkältung?

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In diesem Herbst nehmen die Fälle von Husten, Schnupfen und Fieber in Deutschland wie jedes Jahr deutlich zu. Verursacher sind verschiedene Viren und je nach Virusart handelt es sich dabei um eine einfache Erkältung oder um eine Grippe. Im ersten Fall sind harmlose Erkältungsviren die Verursacher, im zweiten Fall sind es die gefährlichen Grippeviren der Influenza-Gruppe. Das Problem: Eine Influenza-Grippe kann zu Beginn ähnliche Beschwerden verursachen wie eine harmlose Erkältung und ist dann schwer davon zu unterscheiden. Dr. med. Michael Prang* erklärt im Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de die Unterschiede und gibt hilfreiche Tipps, um die Erkältung möglichst rasch auszukurieren.

Grippe ist ein schwere Erkrankung
Die harmlose Erkältung verursacht oft Husten, Schnupfen, Heiserkeit und mitunter Fieber. Meist ist spätestens nach einer Woche alles wieder ausgestanden. Influenza-Grippe-Erkrankungen zeigen zwar ähnliche Beschwerden, diese sind jedoch wesentlich stärker. Dazu kommen oft noch Frösteln sowie Kopf- und Muskelschmerzen. Ein Erkälteter fühlt sich nur gesundheitlich angeschlagen, ein Grippekranker dagegen schwer krank und körperlich völlig erschöpft.

Grippe-Schutz-Impfung schützt nicht vor Erkältungen
Zwar ist auch die Influenza-Grippe in der Regel nach rund einer Woche überstanden. Senioren, Menschen mit chronischer Bronchitis und starke Raucher erholen sich allerdings oft nicht so schnell. Zudem können bei ihnen gefährliche Komplikation wie eine Lungenentzündung auftreten. Schon bei einem Verdacht auf eine Influenza-Grippe sollte man deshalb nicht mit einem Arztbesuch zögern. Denn anders als eine Erkältung sollte der Verlauf einer Grippe und die eventuelle Gabe von Medikamenten ärztlich überwacht werden. Die Grippeschutzimpfung – der beste Termin hierfür ist der Herbst – sorgt zwar für einen Schutz gegen die Influenza-Grippe, trotzdem kann diese Impfung Erkältungen nicht verhindern.

Die 7 besten Tipps gegen Erkältung


1. Es kribbelt und brennt in der Nase: Im Anfangsstadium lassen sich die Viren noch aufhalten oder zumindest die Erkältungsdauer abkürzen. Ziehen Sie sich warm an, lüften Sie häufig Ihre Wohnung, trinken Sie viel Wasser oder Tee. Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung können jetzt ebenfalls sinnvoll sein.
2. Es treten zusätzlich Halsschmerzen auf: Die Erkältungsviren breiten sich auf der Rachenschleimhaut aus. Jetzt helfen Lutschtabletten oder Gurgeln mit Salbei oder Myrrhe-Tinktur. Tragen Sie tagsüber und nachts ein Halstuch.
3. Sie fühlen sich zunehmend krank: Die Erkältungsviren vermehren sich stark. Sie sollten nicht mehr arbeiten und viel schlafen. So kann sich Ihr Immunsystem darauf konzentrieren, die Erkältungsviren zu bekämpfen.
4. Die Nase ist verstopft: Damit Sie keine Nasennebenhöhlenentzündung bekommen, sollten Sie das zäh gewordene Sekret mit schleimlösenden Mitteln verflüssigen. Bewährt haben sich pflanzliche Präparate wie Myrtol, Pfefferminz-, Eukalyptus-, Anis- oder Thymian-Öl zum Inhalieren.
5. Sie bekommen trockenen Husten: Die Erkältungsviren haben die Bronchien erreicht, der trockene Husten ist die Reaktion des Körpers darauf. Um den Husten zu unterdrücken können Sie auf pflanzliche Präparate aus Spitzwegerich, Sonnentau, Eibischwurzel, Isländisch Moos oder Huflattich zurückgreifen.
6. Sie bekommen Fieber: Ihr Körper fährt jetzt seine beste Verteidigungsstrategie gegen die Erkältungsviren auf: die Erhöhung der Körpertemperatur. Unterdrücken Sie deshalb Ihr Fieber nicht gleich. Wird Ihnen das Hitzegefühl zu unangenehm, dann helfen Wadenwickel oder Fieber senkende Medikamente.
7. Sie bekommen Kopf- und Gliederschmerzen: Die Erkältungsviren haben sich extrem stark vermehrt. Linderung verschaffen Ihnen Einreibungen mit ätherischen Ölen (Pfefferminzöl) oder Arnikatinktur. Auch die Fieber senkende Medikamente können Ihre Schmerzen abmildern. Gehen Sie gegebenenfalls zum Arzt!

Lesen Sie weiter in den imedo-Gesundheitsnews: „Kefir stärkt die Abwehrkräfte und schützt vor Krankheiten“

Erwachsene erkranken in Deutschland zwei bis drei mal im Jahr an einem grippalen Infekt. Das Infocenter „Grippaler Infekt“ bietet umfassende Informationen zum Themengebiet Erkältungskrankheiten.

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*Der Mediziner Dr. Michael Prang wirkte langjährig als “Morning Doc” im SAT.1 Frühstücksfernsehen und ist als Medizinjournalist und Gesundheitspublizist tätig. Er arbeitet mit Men’s Health, Zeit.de, Publik, SAT.1, ZDF, Best Life, Krankenkassen und diversen Tageszeitungen zusammen. Er hat verschiedene Gesundheitsratgeber veröffentlicht und ist Moderator der weltweit ersten medizinischen Videocasts für eine junge Zielgruppe.

Volkskrankheit Nummer eins: Erkältung



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Die Erkältung gehört zu den häufigsten Virus-Infektionen beim Menschen überhaupt. Umgangssprachlich wird der grippale Infekt, der eine durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit ist, als Erkältung oder Erkältungskrankheit beschrieben. Bei der Erkältung kommt es zu Halsschmerzen (mit Heiserkeit), Husten, Schnupfen, Rachenentzündung, Angina (Mandelentzündung) und Halsentzündung. Aber nicht bei jedem Menschen sind die Beschwerden gleich stark ausgeprägt. Fast alle Erkältete haben aber Schnupfen, Halsentzündung, Rachenentzündung und Halsschmerzen. Vorbeugen ist besser als heilen ist die Devise bei der Erkältung (grippaler Infekt). Die Erkältung darf nicht mit der schweren Grippe (Influenza) verwechselt werden, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Die Erkältung (grippaler Infekt) ist die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland. Aber auch an der schweren Grippe, die der Arzt als Influenza bezeichnet, erkranken viele Menschen. Die medizinischen Fachgesellschaften empfehlen Risikogruppen wie beispielsweise Diabetikern eine Grippe-Schutzimpfung, um der schweren Grippe vorzubeugen. Erwachsene erkranken in Deutschland durchschnittlich zwei oder drei mal im Jahr an einem grippalen Infekt. Bei Kleinkindern kann es zu 13 grippalen Infekten im Jahr kommen. Kleinkinder bekommen insgesamt am häufigsten eine Erkältung.

Erkältung und schwere Grippe (Influenza) werden durch Viren ausgelöst

Zur Unterscheidung von den Erkältungskrankheiten, der Erkältung und dem grippalen Infekt, bezeichnen Virologen und Mediziner die Influenza auch als echte Grippe, schwere Grippe oder Virusgrippe. Die Virusgrippe ist wie die Erkältung eine Viruskrankheit. Sie wird durch Viren aus der Gattung der Influenzaviren (Influenzavirus A oder Influenzavirus B) ausgelöst. Umgangssprachlich wird der grippale Infekt aber häufig fälschlich als Grippe bezeichnet. Dabei handelt es sich beim grippalen Infekt (Erkältung) um eine andere Virusinfektion, die in der Regel deutlich harmloser verläuft. Trotzdem ist der grippale Infekt ein Ärgernis, dem die Menschen vorbeugen möchten oder zumindest die Ausprägung verringern möchten.

Mythos entzaubert: Die Erkältung hat nichts mit Kälte zu tun

Die Bezeichnung Erkältung, die in der Regel umgangssprachlich für die grippalen Infekte verwendet wird, ist nicht schlüssig, denn allein durch Kälte kommt es nicht zum grippalen Infekt. Kälte allein kann keine Erkältung hervorrufen. Früher wurde die Erkältung oft auch als Katarrh bezeichnet.

Prävention der Erkältung: Mehr Zink, Probiotika und Vitamine

Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass auch die Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Vitalstoffen einen bedeutenden Einfluss auf die Abwehrkräfte hat. Bei einer optimalen Vitalstoffversorgung kann der Körper die Erkältungsviren besser abwehren. Es ist sinnvoll, im Herbst, Winter und Frühjahr das Immunsystem besonders aufzubauen, um sich vor der Erkältung zu schützen. Unter Vitamin D Mangel kommt es nicht nur häufiger zur Osteoporose, sondern auch zu einer mangelhaften Infektabwehr gegenüber Erkältungsviren. Die Vitamin D Versorgung kann durch eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten, den Verzehr von mit Vitamin D angereicherten Produkten sowie ausreichende Sonneneinstrahlung erreicht werden. Der menschliche Körper ist in der Lage, unter der Einstrahlung von Sonnenlicht auf die Haut Vitamin D selbst herzustellen. 

Vitamin D, Probiotika und Zink schützen besser vor der Erkältung als Vitamin C. Eine optimale Vitamin D Versorgung vermindert die Gefahr, einen grippalen Infekt zu erleiden. Die Studien zur Stärkung der Abwehrkräfte durch Vitamin C (Askorbinsäure) sind weit weniger eindeutig. Es gibt nur wenige Studien, die beweisen, dass Vitamin C vor Erkältungskrankheiten schützen kann. Demgegenüber hat die optimale Versorgung mit Zink eine präventive Wirkung und kann effektiv vor der Erkältung schützen. Gleiches gilt auch für Probiotika. Trotzdem ist es sinnvoll, auf eine optimale Vitamin C Zufuhr zu achten, da dieses wasserlösliche Vitamin lebenswichtig ist und für viele Prozesse im menschlichen Organismus erforderlich ist.

Zink ist ein Immunbooster

Das Spurenelement Zink ist nicht nur in der Lage, die Blutzuckerregulation bei Diabetikern zu verbessern, Entzündungen zu vermindern und die Leber in ihrer Entgiftungsfunktion zu unterstützen. Zink hat auch eine entscheidende Funktion in der Infektabwehr. Wer keine Erkältung bekommen möchte, sollte auf eine optimale Zinkzufuhr achten. Mit der Ernährung lässt sich zwar ausreichend Zink aufnehmen, aber für die Steigerung der Abwehrkräfte benötigt der Organismus einfach mehr. Daher ist es sinnvoll, in den Erkältungszeiten in Herbst, Winter und Frühjahr täglich 10 bis 15 Milligramm Zink in Form von Präparaten einzunehmen. Zinkpräparate sind freiverkäuflich in Apotheken erhältlich. Eine besonders hohe Bioverfügbarkeit weist die Verbindung Zinkhistidin auf. Aber auch andere organische Zinkverbindungen wie Zinkorotat oder Zinkglukonat tragen entscheidend zur Optimierung der Zinkversorgung bei.

Probiotika als Schutzschild der Abwehrkräfte

Die Darmflora ist eine der wichtigsten Säulen der menschlichen Abwehrkraft. Wer nicht krank werden möchte, sollte auf eine gesunde Darmflora achten. Die Darmflora besteht aus Milliarden von Bakterien. Rund 75 Prozent der Abwehrkraft stecken sozusagen in der Darmflora. Um die Darmflora zum Schutzschild gegenüber Infektionen zu machen, ist es erforderlich, täglich probiotisch wirksame Mikroorganismen aufzunehmen. Probiotisch heißen Bakterien und andere Mikroorganismen, die die Darmflora positiv beeinflussen. Nur wenn Probiotika täglich in ausreichender Menge zugeführt werden, können sie sich im Dickdarm ansiedeln und die Abwehrkräfte steigern. Aber Probiotika müssen nicht nur täglich zugeführt werden: Es ist auch erforderlich, ihnen ausreichend Nahrung zuzuführen. Probiotika leben von Ballaststoffen. Oligofruktose (Inulin) ist ein optimales Substrat für Probiotika. Probiotika-förderliche Ballaststoffe werden als Prebiotika (Präbiotika) bezeichnet. Es gibt Präparate, die Probiotika und Präbiotika enthalten. Die Kombination aus Probiotika und Präbiotika bezeichnen Ernährungsexperten als Synbiotika. Ideale probiotische Produkte sind kalorienarm, zuckerfrei und fettarm oder fettfrei. Diese Anforderungen erfüllen beispielsweise frisches Sauerkraut, fettarmer Kefir, Brottrunk, fettarmer Naturjoghurt, fettarmer probiotischer Joghurt oder probiotische Präparate aus der Apotheke.

Die sechs besten Tipps zur Stärkung der Abwehrkräfte

  • Gesunde ausgewogene Ernährungsweise
  • Täglich fünf Portionen Gemüse und Frischobst (mindestens 750 Gramm)
  • Ausreichende Zinkzufuhr und in Infektionszeiten die Einnahme von Zinkkapseln
  • Ausreichende Vitamin D Zufuhr und regelmäßiger Aufenthalt im Freien bei Sonneneinstrahlung zur Förderung der Vitamin D Synthese
  • Täglich Konsum von fettarmen und zuckerfreien Probiotika (Brottrunk, Kefir oder Probiotika-Präparate aus der Apotheke)
  • Ausreichende Ballaststoffzufuhr (beispielsweise Oligofruktose)

Cystus - eine infektblockende Pflanze gegen Erkältung

Wer noch mehr gegen die jährliche Erkältungsgefahr tun möchte, findet dazu Informationen im neuen Infocenter auf www.imedo.de: Der Infektblocker Cystus 052 wirkt rein physikalisch-chemisch durch Interaktion mit den Erkältungsviren. Die Inhaltsstoffe „verkleistern“ die Viren so, dass sie nicht mehr in die Zellen eindringen können.

Erwachsene erkranken in Deutschland durchschnittlich zwei bis drei mal im Jahr an einem grippalen Infekt. Informieren Sie sich umfassend in dem Infocenter „Grippaler Infekt“.

Detaillierte medizinische Informationen zu sämtlichen Arten von Grippe finden Sie auch im imedo-Medizinlexikon, das kostenlos abrufbar ist.

Lesen Sie mehr zu Hausmitteln gegen Grippe in den imedo-Gesundheitsnews: „Kefir stärkt die Abwehrkräfte und schützt vor Krankheiten“.

Die Grippe mit Einläufen und ätherischen Ölen bekämpfen

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Die Grippewelle kursiert noch immer in Deutschland und viele Menschen stehen derzeit im Kampf gegen die gefährlichen Influenza-Viren. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat bei Allgemeinarzt und Naturheilmediziner Thomas Höhn in Berlin nachgefragt wie man sich vor den Viren schützen kann, welche alten Hausmittel sich bewähren und wie lange eine Grippeimpfung sinnvoll ist.

imedo: Was ist der Unterschied zwischen einer Grippe und einer Erkältung?

Thomas Höhn: Eine Erkältung ziehen sich die Leute häufig selbst zu, wobei meist Bakterien, die wir immer mit uns herumtragen, Hilfestellung leisten. Bei Unterkühlung gerät die Verteilung der Bakterien in ein Ungleichgewicht, dadurch wird ein Infekt hervorgerufen. Das Immunsystem ist zu schwach, sich dem zu widersetzen. Die Grippe kommt nur über Ansteckung mit Influenza-Viren zustande. Hat man sich eine Grippe zugezogen, werden Betroffene binnen weniger Minuten krank: Fieber, trockener Husten, totale Schwäche, Herzrasen, Kopf- und Gliederschmerzen breiten sich sofort aus.

imedo: Wie kann man sich vorher schützen?

Thomas Höhn: Das Immunsystem muss schon vorher gestärkt werden. Dabei helfen Sauna, regelmäßiger Schlaf, Erholungspausen und die Vermeidung psychosozialen Stresses. Zudem sollte man, wenn möglich, die Ansammlung von vielen Menschen vermeiden.  Bei dem nass-kalten Wetter muss die entsprechende Kleidung angezogen werden, besonders Kopf, Füße und Nieren sollen warm bleiben. Eine Allzweckwafffe ist auch das Trinken, die Flüssgkeitszufuhr wirkt wie eine Gewebs-Drainage. Wenn ein Mensch in der unmittelbaren Umgebung niesen musste, ist es sinnvoll gleich im Anschluss an einem Fläschen mit ätherischen Ölen aus Wildkräutern zu richen und einen Tropfen auf die Zunge zu geben. Auch der Extrakt aus Pelargonienwurzeln unterstützt hierbei.

imedo: Wie kann man die Heilung der Grippe beschleunigen, falls sie einen doch erwischt hat?

Thomas Höhn: Geht das Fieber über 39 Grad hinaus und hält sich länger als zwei Tage, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. Ich empfehle zweimal täglich Zitronenwasser aus einer frischen Zitrone und warmen - nicht heißem - Wasser. Außerdem sollten die Betroffenen Kräutertees trinken. Bei Fieber dürfen diese nicht zu heiß sein. Wer Hunger hat, sollte kein Schweinefleisch essen, es enthält Archaridonsäure, die schlechteste aller Fettsäuren. Diese fördert Entzündungen und bremst dadurch das Immunsystem aus und hemmt die Entgiftung. Ansonsten sollte man das essen und trinken, worauf man wirklich Lust hat aber wenig; am besten Früchte. Wadenwickel helfen auch, aber sie dürfen nicht wärmer als 15 Grad sein und regelmäßig gewechselt werden, sonst wirken sie wie eine Heizung. Eine andere Möglichkeit ist auch ein altes Naturheilmittel: der lauwarm-Einlauf mit einem dreiviertel Liter Wasser. Das ist das beste Mittel bei Fieber und auch zum Entgiften.

imedo: Sind Impfungen zum jetzigen Zeitpunkt noch sinnvoll?

Thomas Höhn: Ja, auch wenn man erst zwei Wochen nach der Impfung richtig geschützt ist. Die Grippezeit in Deutschland geht noch bis in den April hinein. Man denke auch an Reisen nach Asien, die vielleicht für die nächsten Monate geplant sind, dort ist die Grippe beheimatet und noch in unserem Sommer dort aktiv.

imedo: Wann hat die Grippewelle hierzulande ein Ende?

Thomas Höhn: Die kann durchaus noch drei Wochen dauern. Ich weiß nicht, ob die Grippewelle einen relativ kurz dauernden Gipfel oder ein Plateau hat, das sich noch hinzieht und nur langsam abebbt. Momentan haben wir zwar schon ein Niveau das höher ist als letztes Jahr, aber es ist nicht sicher, ob noch ein weiterer Schub folgen wird oder ob es auf dem Niveau bleibt und dann allmählich zurückgeht.

Weitere Informationen zum Thema Grippe bieten Ihnen die imedo-Gesundheitsnews: Experten fordern: die Grippeimpfung für Schwangere ab dem vierten Monat, Grippeimpfung bei Säuglingen und Kleinkindern empfohlen.

Bildquelle: wave111, pixelio.de; Cornerstone, pixelio.de

Viel Schlaf schützt vor Erkältungen

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Das Erkältungsrisiko steigt bei wenig Schlaf. Eine Langzeitstudie der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh hat ergeben, dass Menschen, die weniger Stunden schlafen, ein höheres Erkältungsrisiko haben. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de empfiehlt eine Nachtruhe zwischen sieben und acht Stunden.

Wer weniger als sieben Stunden pro Nacht schläft, hat ein dreimal höheres Schnupfenrisiko, als ein Langschläfer mit mindestens acht Stunden Nachtruhe. Das ist das Ergebnis einer über vier Jahre angelegten Studie von Medizinern um Sheldon Cohen von der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh. Auch die Schlafeffizienz spielt eine Rolle: Menschen, die mehr als acht Prozent, der im Bett verbrachten Zeit wach liegen, haben im Schnitt sogar ein fünfmal höheres Risiko, krank zu werden als Menschen, die durchschlafen. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher im Fachmagazin „Archives of Internal Medicine“ vor.

Langzeitstudie über Schlafgewohnheiten

Die 153 Teilnehmer der Studie ließen sich über fünf bis zehn Wochen lang untersuchen und befragen. Anschließend berichteten sie zwei Wochen lang telefonisch über ihre Schlafgewohnheiten und verbrachten schließlich jeweils sechs Tage in Quarantäne, wobei sie gezielt einem Schnupfenvirus ausgesetzt wurden. Die Forscher protokollierten alle danach auftretenden Krankheitssymptome und entnahmen einen Monat später Blutproben zur Untersuchung von Immunreaktionen. Je kürzer die Probanden schliefen, desto größer war die Gefahr der Ansteckung mit dem Virus, zeigte die Auswertung. Dabei vervielfachten schon geringe Schlafstörungen das Infektionsrisiko.

Empfehlung: Sieben bis acht Stunden Schlaf

Menschen, die zwischen sieben und acht Stunden schlafen, sind gesund, hatten bereits frühere Studien gezeigt. Menschen, die länger schliefen, erwiesen sich hingegen eher als ungesund. Dies konnten Cohen und seine Kollegen in ihrer neuen Studie jedoch nicht bestätigen. Die Wissenschaftler erklären dies damit, dass sie für ihre Studie sorgfältig gesunde Menschen ausgewählt hatten, während in Studien ohne eine solche Vorauswahl langer Schlaf oft symptomatisch für chronische Krankheiten ist. Sieben bis acht Stunden halten die Wissenschaftler dennoch für ein „sinnvolles Ziel“.

Nicht nur Kinder und Erwachsene brauchen Schlaf. Auch Jugendliche müssen ausreichend schlafen. Weiterführende Informationen finden Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Erkältungsschutz: Desinfektionsseife ist übertrieben

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In der kalten Jahreszeit neigen viele Menschen zu einer übertriebenen Vorsicht, wenn es um die Übertragung von Viren geht. Der Griff zur Desinfektionsseife ist aber nicht nötig. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de empfiehlt, banale Hygieneregeln zu beachten.

Manchmal meinen Patienten, Erkältungsviren förmlich über sich herfallen zu sehen. Der stark verschnupfte Kollege schnäuzte sich gerade noch geräuschvoll die Nase, dann reicht er einem arglos die Hand zur Begrüßung. Kann eine nachträgliche Händedesinfektion in einem solchen Fall die drohende Ansteckung vermeiden? Zwar kann der Händedruck Erkältungskrankheiten neben der Tröpfcheninfektionleicht übertragen, erläutert der Mediziner Thomas Hauer vom Beratungszentrum für Hygiene in Freiburg: „Für den Schutz im Alltag ist Händewaschen mit Wasser und Seife allerdings völlig ausreichend“.

Banale Hygienemaßnahmen statt Desinfektion

Alkoholische Desinfektionsmittel für die Hände sind nach Angaben des Hygieneexperten für die Anwendung in Krankenhäusern oder Arztpraxen dringend nötig, in den Haushalt gehören sie dagegen nur in speziellen Fällen, etwa wenn ein schwer kranker Angehöriger der Pflege bedarf. „Die Einhaltung ganz banaler Hygieneregeln ist im Alltag viel wichtiger“, sagt Hauer. In Zeiten mit hohem Erkältungsrisiko sollte man sich lieber regelmäßig die Hände waschen, etwa stets, wenn man aus dem Freien wieder ins Haus kommt.

Haustiere können Krankheiten übertragen. Informieren Sie sich durch die imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Andreas Morlok, pixelio.de

Erkältungsvirus stammt von Vogelgrippe ab

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Vor einiger Zeit war die Angst vor der Vogelgrippe groß - dabei ist sie längst unter uns. Zumindest in Form einer Erkältung. Ein Virenstamm, der Erkältungen bei kleinen Kindern verursacht, hat seine engsten Verwandten in der Vogelwelt. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Ein vor allem bei Kindern häufiges Erkältungsvirus hat ursprünglich Vögel befallen und erst vor etwa 200 Jahren den Sprung auf den Menschen geschafft. Das entdeckten Forscher, als sie die Gene des Virus mit denen eines verwandten Erregers verglichen, der auch heute noch ausschließlich Vögel infiziert. Das Humane Metapneumovirus oder HMPV, so der Name der menschlichen Variante, kommt mittlerweile weltweit vor und kann Infektionen der oberen und der unteren Atemwege verursachen. Ihre Arbeit stellen Miranda de Graaf von der Erasmus-Universität in Rotterdam und ihr Team im Fachmagazin „Journal of General Virology“ vor.

Der Ursprung der Grippeviren

Entdeckt wurde HMPV zwar erst im Jahr 2001, die Untersuchung von eingelagerten Blutproben zeigte jedoch, dass das Virus bereits in den 1950er Jahren weit verbreitet war. Es ist unter anderem verwandt mit anderen Erkältungsviren und den Erregern von Mumps und Masern. Am stärksten ähnelt es jedoch einem Virus namens AMPV-C, das bei Geflügel akute Atemwegsinfektionen verursacht und ebenfalls weltweit vorkommt.

Zweithäufigster Erkältungsvirus bei Kindern

Die ausgeprägte Ähnlichkeit habe den Schluss nahegelegt, dass HMPV aus AMPV-C entstanden sein könnte, erläutert Mitautor Ron Fouchier. Tatsächlich bestätigte sich dieser Verdacht, als er und seine Kollegen Virusproben aus einem Zeitraum von 25 Jahren analysierten. Dabei rechneten sie ausgehend von der aktuellen Veränderungsrate pro Jahr zurück, wie viel Zeit seit der Trennung der beiden Stämme vergangen sein muss: Die Menschen- und die Vogelvariante stammen demnach von einem gemeinsamen Vorfahren ab, der bis vor etwa 200 Jahren existierte. Die genetische Vielfalt, die heute beim HMPV zu finden ist, entwickelte sich dann innerhalb der vergangenen 130 Jahre. Da AMPV-C zudem in sehr viel mehr verschiedenen Varianten vorkommt als die humane Form, müsse HMPV aus dem Vogelvirus entstanden sein, so die Schlussfolgerung der Forscher.

Heute ist er der zweithäufigste Erkältungserreger bei kleinen Kindern, und im Alter von fünf Jahren hat nahezu jedes Kind mindestens eine HMPV-Infektion hinter sich. Die Symptome reichen von leichten Beschwerden wie einer laufenden Nase, einem rauen Hals, Husten und leichtem Fieber bis hin zu schwereren Fällen von Bronchitis und Lungenentzündung.

Informieren sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews über die Bekämpfung von Grippe.

Bildquelle: Diana Neureiter, pixelio.de

Erkältungsmelder: hohes Erkältungsrisiko?

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Nebel, Regen, Kälte - dieses Wetter ist prädestiniert, sich eine dicke Erkältung einzufangen. Um zu erkennen, wie hoch das Erkältungsrisiko in Ihrer Stadt ist, gibt es nun den ersten deutschen Erkältungsmelder. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de empfiehlt Interessierten, sich die Informationen über Erkältungen auch direkt per Mail zukommen zu lassen. Der Erkältungsmeldet in Form einer Deutschlandkarte mit verschiedenen farbigen Regionen. Je dunkler die Farbe, desto höher das Erkältungsrisiko.

Der Complex-O-Meter, Deutschlands erster Erkältungsmelder, basiert auf Daten des Instituts für Medizinische Statistik, kurz IMS, und zeigt die Erkältungssituation für 36 Regionen. Anhand der Farbskala können Nutzer sofort erkennen, wie hoch das Ansteckungsrisiko in der eigenen Stadt ist. Die Skala ist nach dem Ampelprinzip aufgebaut: Rot kennzeichnet ein hohes, Gelb ein mittleres und Grün ein geringes Erkältungsrisiko.

Wetterkonditionen liefern zusätzliche Auskünfte über das Erkältungsrisiko

Verschiedene Wetterkonditionen können einen grippalen Infekt fördern. Die Wetterdaten für die jeweiligen Regionen werden ebenfalls angezeigt. Neben den tatsächlichen Höchst- und Tiefsttemperaturen werden auch die Niederschlagswahrscheinlichkeit und die gefühlte Temperatur dargestellt. Letztere hat den größten Einfluss auf das Entstehen einer Erkältung, weil das Temperaturempfinden unterschiedlich ist.

Umgang mit der Erkältung

Wenn man sich doch eine Erkältung eingefangen hat, sollte man neben der medikamentösen Behandlung darauf achten, genug zu trinken. Sport und körperliche Anstrengungen sollten zudem vermieden werden.

Die imedo-Gesundheitsnews halten viele Informationen über die Erkältung bereit. Lesen Sie auch: Was wirklich gegen Erkältung mit Schnupfen und Fieber hilft, Was wirklich gegen Erkältung mit Halsschmerzen und Husten hilft, Viel Schlaf schützt vor Erkältungen, Erkältungsschutz: Desinfektionsseife ist übertrieben

Was wirklich gegen Erkältung mit Schnupfen und Fieber hilft

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Der Herbst ist Erkältungszeit. Im ersten Teil unserer Erkältungsserie hat das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de die wirklich wirksamen Mittel gegen Husten und Halsschmerzen verraten. Heute geht es um die Möglichkeiten, die es gibt, um die Erkältungs-Nebenerscheinungen wie Triefnasen, Fieber und Kopfschmerzen zu behandeln. Auch hier gilt: die Apotheke ist nicht immer die erste Hilfe.

Wer erkältet ist und trotzdem arbeiten muss, kann eine tropfende Nase und Kopfschmerzen nicht gebrauchen. Viele sind dann versucht, sich mit „Allround“-Mitteln aus der Apotheke ein vermeintliches Rundum-Sorglos-Paket zu besorgen. Doch am besten gegen eine Erkältung hilft immer noch: ein paar Tage ausruhen und sich um die Symptome kümmern. Und das geht oft auch mit kleinen Hausmitteln.

Schnupfen: Nasentropfen helfen

Gegen das Laufen der Nase helfen am besten abschwellende Nasentropfen oder Sprays. Diese beugen auch einer Neben- und Stirnhöhlenentzündung vor. Die Tropfen sollten frei von Konservierungsmitteln sein, da diese die Schleimhäute schädigen können und die Flimmerhärchen in der Nase daran hindern, sich ausreichend bewegen zu können. Damit können Bakterien leichter eindringen. Patienten sollten Nasensprays und Nasentropfen in der Regel nicht länger als fünf oder sechs Tage benutzen. Danach besteht die Gefahr, dass sich die Nasenschleimhaut an das Mittel gewöhnt und ein freies Durchatmen durch die Nase ohne Spray nicht mehr möglich ist.

Ätherische Öle erleichtern zwar die Atmung, besitzen aber keine abschwellende Wirkung. Eltern sollten Kleinkinder und Säuglinge nicht mit Kampfer oder reinen Mentholpräparaten behandeln. Diese können zu Krämpfen in den Bronchien oder Atemnot führen.

Auch bei Schnupfen gilt: dauert er länger als ein bis zwei Wochen, sollte man einen Arzt aufgesuchen. Es könnte sich dann um einen bakteriellen Infekt handeln, den Mediziner mit Antibiotika behandeln müssen.

Fieber senken, erst dann Medikamente

Von Fieber spricht man ab einer Körpertemperatur von 38°C. Eine Behandlung ist bei einem ansonsten gesunden Menschen, ob erwachsen oder Kind, erst ab 38,5°C notwendig. Fieber ist eine Reaktion des Körpers auf die Aktivität des Immunsystem und grundsätzlich ein gutes Zeichen. Steigt die Temperatur, sollte man sich schonen und im Bett bleiben.

Um das Fieber zu senken, empfiehlt Arzneimittelexperte Gerd Glaeske Paracetamol-Präparate. Acetysalicylsäure-Präparate wirken fiebersenkend und schmerzlindernd. Sie sind allerdings recht aggressiv zur Magenschleimhaut. Erkrankte sollten Medikamente aber auch erst dann eingesetzen, wenn die Temperatur über 38,5°C liegt. Darunter sind Wadenwickel ein probates Mittel. Kinder, die zu Fieberkrämpfen neigen, bilden die Ausnahme. Eltern sollten sie gleich behandeln, am besten mit Fieberzäpfchen.

Kopfschmerzen meist nur Symptom, daher Ursache behandeln

Oft verursacht eine die Erkältung begleitende Stirnhöhlenentzündung dumpfe bis pochende Kopfschmerzen. Gegen das festsitzende Sekret, das die Schmerzen auslöst, hilft Inhalieren mit ätherischen Ölen oder Tabletten mit dem Wirkstoff Myrtol. Das löst das Sekret und der Druck im Kopf lässt nach. Ansonsten wirken Paracetamol, Acetysalicylsäure und Ibuprofen schmerzlindernd, die beiden letzten zusätzlich entzündungshemmend. Alle sollten als Brausetablette, Zäpfchen oder mit viel Wasser eingenommen werden, weil sie den Magen angreifen.

Als natürliches Mittel empfiehlt Glaeske Pfefferminzöl auf die Schläfen und die Stirn zu reiben. Das wirkt allerdings nur, wenn keine Stirnhöhlenentzündung vorliegt.

Symptome der Erkältung einzeln behandeln

Insgesamt kann man sagen, dass es sinnvoller ist, die einzelnen Symptome einer Erkältung einzeln zu behandeln. Ein Apothekenbesuch ist dafür nicht immer notwendig. Oft kann man sich mit einfachen, aber wirkungsvollen Hausmitteln helfen. Das ist meistens gesünder und schont außerdem den Geldbeutel.

Wie Sie mit Einläufen und ätherischen Ölen die Grippe bekämpfen, erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Cornerstone, pixelio.de

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