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Die beste Diät der Welt

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Mit dem Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch startet alljährlich die Diätsaison. In Deutschland sind zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen übergewichtig. Jetzt ist für mindestens 30 Prozent der Bevölkerung Diät angesagt, denn der Winterspeck muss weg. Aber was tun die Menschen, um im Sommer am Strand eine gute Figur zu machen? Diese Frage stellt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de allen Internetnutzern auf der Startseite der Gesundheitsnews, informiert imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller.

Ab sofort bis einschließlich 31. März können alle Interessierten ihre Stimme abgeben. Die Antworten reichen von „Ich tue gar nichts. Ich will so bleiben, wie ich bin“ über „Ich faste“, „Ich mache FDH (Friss die Hälfte)“, „Ich verzichte auf Fleisch“ bis hin zu „Ich nehme Schlankheitsmittel“ und „Ich gehe zur Diätberatung“.

Die Umfrage zum Diätverhalten finden Sie auf der Startseite der imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Community gibt den Mitgliedern die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen, beispielsweise in der Gruppe „Diäten“ oder in der Gruppe „Abnehmen“.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, Sigrid Rossmann

Mythen vom Entschlacken, Glaubersalz und Fasten entzaubert

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In wenigen Tagen beginnt die Fastenzeit. Aber viele Menschen fasten nicht aus religiösen Gründen, sondern um ihre Gesundheit zu fördern oder abzunehmen. Fasten, Saftfasten, Molkefasten und Heilfasten sind aber nicht für eine gesunde, nachhaltige Gewichtsreduktion geeignet, da eiweißmangelbedingt vorrangig Muskeln, aber kaum Fettgewebe abgebaut werden. Vor diesem Hintergrund sollte kein Mensch, der übergewichtig ist, fasten. Durch den Muskelabbau gefährden Fastende ihre Herzfunktion und fördern die Entstehung des Jojo-Effektes. Damit macht Fasten nicht schlank, sondern dick. Der Medizinjournalist vom Gesundheitsportal imedo, Sven-David Müller, entzaubert die Mythen vom gesunden Fasten, von der Entschlackung und vom Glaubersalz.

Entschlackung ist mit Fasten nicht möglich
Unter dem Begriff Schlacke ist ein Verbrennungsrückstand zu verstehen. Solche fallen im menschlichen Organismus nicht an. Schlacke ist vielmehr ein Abfallprodukt der Erzverhüttung. Im menschlichen Organismus entgiften Leber und Nieren die im Rahmen der Stoffwechselvorgänge anfallenden Produkte. Die Ablagerung von Schlacke ist im Körper des Menschen nicht nachweisbar. Keinem Wissenschaftler ist es bisher gelungen, auch nur ein Milligramm Schlacke nachzuweisen, informiert Müller. Wenn es im Körper keine Schlacke gibt, ist damit auch die Entschlackung durch Fasten ausgeschlossen. Damit ist ein wichtiges Werbeargument der Fasten-Lobby entkräftet. Beim Fasten steigt der Harnsäurespiegel im Blut an. Das kann zur Gicht führen. Außerdem kann es durch das Fasten zur Übersäuerung kommen. Genau genommen „verschlackt“ Fasten also den Organismus.

Glaubersalz führt ab
Zu den meisten Formen des Fastens (Heilfasten, Saftfasten oder Molkefasten) gehört das Glaubersalz. Genau genommen handelt es sich bei Glaubersalz um Natriumsulfat (schwefelsaures Natron). Diese Substanz zieht Wasser in den Dickdarm und wirkt damit als Abführmittel. Der Chemiker und Apotheker Johann Rudolph Glauber (1604 bis 1670) ist der Namensgeber für das Glaubersalz. Mediziner haben es früher als Abführmittel eingesetzt. Heute findet Glaubersalz praktisch nur noch in der „Fasten-Medizin“ Anwendung. In der wissenschaftlich begründeten Medizin hat Glaubersalz keine Bedeutung mehr.

Entschlacken mit Glaubersalz beim Fasten
Die so genannte Entschlackung beim Fasten ist ein Mythos, betont Medizinjournalist Sven-David Müller. Fasten führt nicht zur Entschlackung, sondern vielmehr durch den Abbau von Körperzellen zum Anstieg des Harnsäurespiegels und auch der Cholesterinspiegel steigt beim Fasten (bedrohlich) an. Fasten baut Körpersubstanz, insbesondere Muskulatur, ab und das kann zur Gicht führen. Der Einsatz von Glaubersalz ist in der Medizin obsolet und findet praktisch nur noch bei Fastenkuren statt. Glaubersalz führt ab und Glaubersalz ist nichts anderes als ein Abführmittel. Medizinischer Konsens ist, dass Menschen, die nicht unter Verstopfung (Obstipation) leiden, keine Abführmittel einnehmen sollten. Grundsätzlich sollten Obstipierte Abführmittel nur nach ärztlicher Konsultation einnehmen.

Fasten macht nicht schlank

Die meisten Menschen möchten durch das Fasten ihr Körpergewicht reduzieren. Dabei verliert der Organismus durch das Fasten große Mengen Flüssigkeit, baut Muskeln und nur nachgeordnet Fett ab. Das ist nicht das Ziel von Übergewichtigen. Der Muskelverlust führt gegebenenfalls zur Schädigung des Herzmuskels und senkt in jedem Falle den Grundumsatz. Daher leiden auch praktisch alle Menschen, die gefastet haben, unter dem Jojo-Effekt. Wer gesund abnehmen möchte, sollte täglich reichlich Gemüse und Frischobst essen, viel Mineralwasser trinken und dem Körper ausreichend Protein aus fettarmen Milchprodukten, Seefisch und Sojaprodukten zukommen lassen, empfiehlt Sven-David Müller abschließend.

Warum Fasten die Gesundheit schädigen kann und was Fasten mit autogenem Training zu tun hat, lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitscommunity bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten auszutauschen, beispielsweise in der Gruppe „Fasten.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Marcel Kresin
Bildquelle: pixelio.de, Michael Ottersbach

Fasten kann die Gesundheit schädigen

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Am 17. Februar beginnt die diesjährige Fastenzeit und damit auch die Hochzeit des Heil- und Saftfastens, die im Gegensatz zum religiösen Fasten mit Vorsicht zu genießen ist, warnt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal imedo. Es ist eben nicht gesundheitsförderlich, dem Organismus lebenswichtige Nahrungsinhaltsstoffe vorzuenthalten. Hungern, Fasten, Nulldiät oder Heilfasten schädigen den Organismus. Das ist insbesondere auf den Proteinmangel zurückzuführen, den der menschliche Körper durch den Abbau von Muskelprotein auszugleichen versucht. Dabei greift er auch den Herzmuskel an und das kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Vor diesem Hintergrund ist Fasten nur etwas für gesunde Menschen, die sich während der Fastenphase ärztlich überwachen lassen.

Fastendiäten sind Hokuspokus
Leider führt das proteinarme bis proteinfreie Fasten auch zum Abbau anderer Muskeln und das senkt den Ruhe-Nüchtern-Energieumsatz. Umgangssprachlich ausgedrückt heißt das, dass Fasten zum Jojo-Effekt führt und damit dauerhaft betrachtet dick macht. Überhaupt ist Fasten nicht geeignet, dem Übergewichtsproblem in Deutschland wirkungsvoll zu begegnen. Dafür brauchen Übergewichtige ein langfristig ausgerichtetes interdisziplinäres Programm und keine Kurzzeit-Crashkur wie das Fasten. Fasten, Heilfasten und Saftfasten gehören als Ernährungsformen in die Gruppe der Außenseiterdiäten, die alle medizinischen Fachgesellschaften wie die Deutsche Adipositas Gesellschaft oder die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als unwissenschaftlich und teilweise gesundheitsschädlich ablehnen. Für viele Ernährungsmediziner, Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler gehört das Fasten zur „Hokuspokusmedizin“. Demgegenüber kann die Kalorien-Karenz unter ärztlicher Überwachung bei ausreichender Proteinzufuhr zur Optimierung verschiedener Stoffwechselfunktionen durchaus sinnvoll sein.

Fasten kann gefährlich sein
Aber Mediziner, Verbände und Kliniken, die Geld mit Fasten verdienen, verteidigen das Fasten als sinnvolle Maßnahme. Vor dem Hintergrund der menschlichen Physiologie ist das nicht verständlich, denn ohne Protein und Nahrungsinhaltsstoffe kann der Mensch nicht überleben und nicht gesund bleiben. Die medizinische Fachliteratur beschreibt die Risiken einer Fastenkur dramatisch: Gichtanfälle, Übersäuerung (Ketoacidose), Nierenkoliken, Kreislaufschwäche, Blutdruckabfall, psychische Krisen, Konzentrationsstörungen, Kälteempfinden, Kopfschmerzen, unangenehmer Körper- und Mundgeruch, Haarausfall und viele weitere teils gefährliche teils harmlose aber unangenehme Beschwerden und Krankheiten. Fasten stellt für den menschlichen Organismus eine Gefahr dar und den beantwortet er mit Stress und Stresshormonen.

Viele Menschen dürfen nicht fasten
Für die meisten Menschen ist Fasten gefährlich und sie dürfen ihren Körper dieser Außenseiterdiät nicht aussetzen. Fasten ist verboten für Menschen, die unter Auszehrung oder Unterernährung leiden, die herz-, leber- oder nierenkrank sind oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Hyperurikämie haben. Auch Rekonvaleszente, Senioren, Krebspatienten und psychisch Kranke wie Essgestörte dürfen nicht fasten.

Mythos Entschlacken
Viele Menschen möchten fasten, um zu entschlacken und oft sprechen „Fasten -Experten“ im Zusammenhang mit Fasten auch von einer Entschlackungskur. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft gibt es jedoch keine Schlacken im menschlichen Körper. Die aus Nahrungsbestandteilen entstehenden Abbauprodukte werden über Niere, Leber und Haut ausgeschieden und sammeln sich nirgendwo im Körper in Form von toxischen Endprodukten an. Wenn es keine Schlacken im Menschen gibt, ist demzufolge eine Entschlackung ausgeschlossen, so Müller.

Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für positive Effekte des Fastens
Jeder Medizinstudent kann in den Physiologie-Vorlesungen hören, dass eine minimale Energie- und Proteinzufuhr für den Organismus schädlich ist. Ernstzunehmende wissenschaftliche Publikationen, die die propagierten Vorteile des Fastens untermauern, gibt es nicht. Um den Mangel an wissenschaftlichen Fakten auszugleichen, ziehen Fastenbefürworter sogar den Stoffwechsel von Königspinguinen oder Veröffentlichungen in Publikumszeitschriften als Beweis für die Wertigkeit des Fastens heran. Der esoterische Dogmatismus und der Fasten-Fanatismus treibt viele merkwürdige Blüten. Fasten ist gut, weil Fasten gut ist – aber das ist keine Erklärung, sondern das Eingeständnis von Unwissenschaftlichkeit der Fasten-Lobby.

Diäten nur unter Eiweißzufuhr
Fasten ist nicht zur Gewichtsreduktion geeignet. Wissenschaftlich begründet und auch in der evidenzbasierten Leitlinie der Deutschen Adipositas Gesellschaft befindet sich befürwortet lediglich das proteinmodifizierte Fasten und der so genannte Mahlzeitenersatz mit Formuladiäten. Für diese Methoden der Gewichtsreduktion, für die andere Formen des Fastens völlig ungeeignet sind, gibt es höchste wissenschaftliche Anerkennung, die auf großen, in anerkannten Fachzeitschriften publizierten, Studien beruht.

Gesunde Ernährung ist sinnvoller als Fasten
Gegen religiöses Fasten ist aus medizinischer Sicht in den meisten Fällen nichts einzuwenden, da es in der Regel nicht mit praktisch vollständigem Nahrungsverzicht einhergeht. Aber die Besinnung ist natürlich auch ohne Fasten möglich. Autogenes Training wäre für den Organismus gesünder als das Aushungern. In den Leitlinien oder Stellungnahmen von medizinischen Fachgesellschaften wird Fasten nicht empfohlen oder völlig abgelehnt. Lediglich vollständig gesunde Menschen, die keine körperlichen oder seelischen Leiden aufweisen dürften also Fasten. Aber aus welchem Grund sollten sie Hungern, dem Organismus bewusst lebenswichtige Nahrungsinhaltsstoffe vorenthalten oder den Abbau von Muskeln einleiten? Viel sinnvoller ist es statt dessen, in der Fastenzeit seine Ernährungsweise zu hinterfragen, also durchaus mal über „carne vale“ (lat. „Fleisch lebe wohl“) nachzudenken. Denn wer nur ab und zu (mageres) Fleisch genießt, viel Gemüse und Frischobst isst, seinen Alkohol- und Zuckerkonsum verringert und sich viel bewegt und entspannt durchs Leben geht, braucht nicht mit riskanten Fasten-Experimenten seine Gesundheit und Figur ruinieren, so Medizinjournalist Müller abschließend.

Weitere interessante Informationen zum Thema Fasten erhalten Sie in den imedo-Gesundheitsnews, beispielsweise in dem Artikel „Verzicht auf Sex oder autogenes Training: Fasten mal anders.

Sie möchten sich mit anderen Interessierten zu diesem Thema austauschen? Dann besuchen Sie die Gruppe „Fasten“ in der imedo-Community.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Marcel Kresin
Bildquellen: pixelio.de, Rainer Sturm / pixelio.de, Maren Beßler

Am Anfang kommt das dicke Ende

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Die imedo-Redaktion hat die 50 besten Tipps zum Abnehmen zusammengestellt, damit die BRD nicht als Bundesrepublik Dickland endet.

Immer wieder zu Beginn eines neuen Jahres haben viele Menschen das Gefühl, sich über die Weihnachtsfeiertage dick und rund gegessen und viel zu wenig bewegt zu haben. Deshalb lautet für viele der wichtigste gute Vorsatz für 2010, die überflüssigen Pfunde müssen runter. Schließlich steht der Frühling vor der Tür und spätestens im Mai soll die Strandfigur erreicht sein. Vor diesem Hintergrund haben die Diäten Hochkonjunktur. Die Versprechen vieler Diäten klingen verlockend: „10 Kilo in 14 Tagen“ oder „Essen Sie, so viel Sie wollen und nehmen trotzdem ab“. Doch oft folgt der anfänglichen Euphorie schnell die Ernüchterung, weiß Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de. Ernährungsprogramme bestehend aus Gerichten, die nicht oder immer gleich schmecken, lassen den Appetit auf den „alten Speiseplan“ wachsen und der Rückfall ist vorprogrammiert. Und oft zusätzlich der sogenannte Jojo-Effekt, nach dem das Gewicht nach  einer vorübergehenden Reduktion sehr schnell wieder ansteigt – oft sogar auf ein noch höheres Niveau als vor der Diät. Der Jojo-Effekt droht insbesondere beim Fasten und anderen eiweißfreien oder eiweißarmen Crashdiäten, informiert Müller.

Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung
Für eine erfolgreiche und dauerhafte Gewichtsreduktion ist vor allem ein ausgewogener Ernährungsplan notwendig. Dazu gehört neben dem bewussten Verzicht auf allzu fetthaltiges Essen die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen, die besonders in Gemüse und Frischobst, Vollkorngetreide und  Hülsenfrüchten vorkommen. Ballaststoffe machen satt, aber nicht dick. Darüber hinaus enthalten ballaststoffreiche Lebensmittel viele für den menschlichen Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Diäten führen häufig zu einer einseitigen Ernährung, die sogar die Gesundheit gefährden kann. Denn es kann zu Mangelerscheinungen führen. Wunder kann eine ausgewogene Ernährung nicht vollbringen, aber eine konsequente Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten kann auf Dauer zu einer Gewichtsabnahme und einem besseren Körpergefühl führen, verspricht Müller.

Bewegung regt Fettverbrennung an
Ein großes Manko bei vielen Übergewichtigen ist die mangelnde Bewegung. Wer dem Körper mehr Energie zuführt als dieser verbraucht, muss sich nicht wundern, wenn der Organismus überschüssige Kalorien als Fettgewebe speichert. Diese Fettreserven baut der Körper erst ab, wenn der Energiebedarf des Körpers höher ist als die zugeführte Energie. Nun muss nicht jeder, der ein paar Kilo zu viel auf den Hüften hat, gleich zum Marathonläufer werden. Schon 30 Minuten täglich zügiges Gehen an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und kurbelt den Stoffwechsel an. Noch besser ist es, zwei- bis dreimal in der Woche Sport zu treiben. Laufen im Park oder auf dem Laufband, Rad fahren oder Hanteltraining mit niedrigen Gewichten und hohen Wiederholungszahlen sind gute Ausdauersportarten. In Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung purzeln dann allmählich die Pfunde und der Motivierte gelangt auf gesundem Wege zu seinem Idealgewicht. Allerdings baut der Körper bei Ausdauersportarten neben Fett auch Muskeln ab. Daher ist neben dem Konditionstraining auch ein regelmäßiges Krafttraining bei ausreichender Proteinzufuhr notwendig. Dann baut der Körper Fett ab, ohne Muskelmasse zu verlieren.

Die Einwohner in Deutschland leiden zunehmend unter Übergewicht. Sven-David Müller von imedo hat die 50 besten Tipps für ein schlankes Leben zusammengestellt. Wer diese Tipps dauerhaft umsetzt, nimmt „automagisch“ ab!

1. Täglich zwei bis drei Liter kalorienfreie und kohlensäurereiche kalte Flüssigkeit wie kalziumreiches Mineralwasser, Light Colagetränke, schwarzer Tee oder Kaffee trinken
2. Butter und Margarine durch Halbfettprodukte austauschen
3. fettarme Käsesorten wie Harzer Käse (der fettärmste Käse überhaupt), Hüttenkäse, Magerquark oder fettarmen Kochkäse und Limburger essen
4. Fettarme Wurstsorten wie Corned Beef, rohen und gekochten Schinken, Aspikwurst, Geflügelwurst, Kalter Braten oder Sülze essen
5. Täglich ein bis zwei Gläser zuckerfreie probiotische Getränke (fettarmer Kefir, Brottrunk oder Sauerkrautsaft) trinken
6. Pellkartoffeln, Vollkornnudeln oder Vollkornreis anstatt Pommes, Kroketten, Eierteigwaren oder weißem Reis essen
7. grobes Vollkornbrot, Knäckebrot (Ballaststoffwunder) anstatt Grau- oder Mischbrot essen
8. Süßstoff anstatt Zucker in Getränken und Co. verwenden
9. Morgens ein Ei essen - das macht satt
10. Tomatenmark, Konfitüre, Senf, Meerrettich verwenden anstatt Aufstrichfett
11. Täglich zwischen 1200 und 1600 Kilokalorien zuführen
12. Reichlich Alltagsbewegung
13. jeden zweiten Tag 30 bis 45 Minuten Ausdauer- und Kraftsport betreiben - alle 15 Minuten 5 Minuten Trinkpause (magnesiumreiches Mineralwasser)
14. keine Diät, sondern eine lebenslange Ernährungsumstellung durchführen
15. Pommes mit Heißluft und nicht in heißem Fett zubereiten - oder Backofen-Pommes
16. Täglich autogenes Training machen - beugt Stress vor und hilft beim Abnehmen
17. Täglich natürliche Vitamin-Mineralstoff-Konzentrate wie Tomatenmark, Sanddorn- oder Hagebuttenextrakt sowie Bierhefe zuführen
18. Vor jeder Mahlzeit ein Glas kalorienfreie Flüssigkeit mit einem Ballaststoffkonzentrat wie Pektin, Guar oder Haferkleie trinken
19. Schlankheitsmittel meiden
20. Lightprodukte nicht in größeren Portionen als bisher essen - dann helfen Lightprodukte beim Abnehmen
21. Zimmertemperatur absenken auf höchstens 19 Grad Celsius - erhöht den Energiebedarf
22. Mindestens 1,5 Gramm Eiweiß (Protein) pro Körperkilogramm, um dem Jojo-Effekt vorzubeugen, die Sättigung zu fördern und den Kalorienbedarf zu steigern
23. Espresso nach dem Mittagessen trinken - erhöht den Energiebedarf
24. Ein Ernährungstagebuch täglich führen
25. Eine Kalorientabelle kaufen
26. Ein Gewichtstagebuch führen
27. Fettarme Milchprodukte mit höchstens 0,3 Prozent Fett (Magerjoghurt oder Magermilch) verwenden
28. zweimal wöchentlich Seefisch essen
29. Kochen, Dünsten, Backen, Grillen oder Toasten anstatt Frittieren oder Braten in viel Fett
30. Öl mit dem Teelöffel abmessen - 1 Teelöffel Fett reicht zum Anbraten
31. Online über eine gesunde Ernährungsumstellung informieren - beispielsweise bei www.imedo.de
32. Salzstangen anstatt Chips essen
33. Dickmilch anstatt saure Sahne oder Creme fraiche verwenden
34. Für Eintöpfe, Soßen und Suppen magerer Schinken anstatt Speck verwenden
35. Mit Tomatenmark oder Zwiebel Suppen und Soßen andicken anstatt Soßenbinder oder Mehlschwitze zu verwenden
36. Magerquark mit sprudelndem Mineralwasser aufschlagen anstatt Sahnequark zu essen
37. Rindergehacktes anstatt Schweinegehacktes verwenden
38. Kleine Teller statt große Teller verwenden
39. Frisches Gemüse anstatt Tiefkühlgemüse (oft mit Kräuterbutter o.ä. Angereichert) verwenden
40. Vollkorn- oder Schrotbrötchen anstatt weiße Semmeln/Brötchen oder Baguette essen
41. Milchhörnchen anstatt Croissants essen
42. Puffer im Waffeleisen oder Kontaktgrill anstatt in der Pfanne zubereiten
43. Hackfleischteige, Geschnetzeltes oder Ragout mit einer Extraportion Gemüse anreichern
44. Salatsoßen mit Kondensmilch (4 % Fett) anstatt Sahne zubereiten
45. Russisch Brot, Printen oder Lebkuchen anstatt Marzipan, Nougat und Butterkeks essen
46. Einmal wöchentlich morgens nackt nach dem Toilettengang wiegen
47. Sorbet statt Milchspeiseeis essen
48. Vor dem Mittag- und Abendessen zur Sättigung Rohkost/Rohkostsalat mit Joghurtdressing essen
49. Tomatensaft zum Frühstück trinken - das macht satt
50. Geflügelwürstchen und Gemüsefrikadellen anstatt Schweinewürstchen und normale Frikadellen essen

Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen finden Sie unter www.imedo.de. Tauschen Sie sich beispielsweise mit anderen Mitgliedern in der Gruppe „Abnehmen“ innerhalb der imedo-Community aus.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, Ernst Rose

Milch-Diät: Milch macht satt

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Milchprodukte machen satt, sind schmackhaft und gesund. Zudem bietet jeder Supermarkt mittlerweile fettreduzierte Milch, fettarmen Joghurt, Magerquark und kalorienarmen Käse an. Bei der stetig wachsenden Produktpalette und der großen Anzahl übergewichtiger Kinder und Erwachsener wundert es nicht, dass Ernährungsexperten bereits eine Milch-Diät ausgearbeitet haben. Ob die Milch-Diät Übergewichtigen und Fettleibigen (Adipösen) tatsächlich beim Abnehmen hilft, verrät das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Aufgrund mangelnder Bewegung und kalorienreicher Ernährungsweise sind immer mehr Menschen in Deutschland von Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) betroffen. Da die Gesundheit unter überflüssigen Pfunden leidet, Übergewicht ein Risiko für viele Krankheiten ist und das aktuelle Schönheitsideal eine schlanke Figur vorsieht, steigt die Anzahl derer, die abnehmen wollen. Die dauerhafte Ernährungsumstellung hin zu einer ausgewogenen Kost fällt Dicken häufig schwer. Aus diesem Grund sind Diäten gefragt, die dazu beitragen, die gewünschten Proportionen zu formen, ohne die Abnehmwilligen Hunger leiden zu lassen.

Milch sättigt

Eine Studie der University of Western Astralia in Perth ergab, dass Milch zum Frühstück den Hunger zur Mittagszeit mindert. Versuchspersonen, die statt eines halben Liters Fruchtsaft, fettarme Milch tranken, stellten vier Stunden nach dem Trinken ein stärker ausgeprägtes Sättigungsgefühl fest. Sie nahmen beim Mittagessen durchschnittlich 50 Kalorien weniger auf als jene Probanden, die Saft zum Frühstück hatten.

Fest steht, dass Milch satt macht. Was genau jedoch den sättigenden Effekt bewirkt, ist bislang umstritten. Experten führen den sättigenden Effekt der Milch auf drei Faktoren zurück: Sowohl die  Konsistenz der Milch als auch der Laktose- und Proteingehalt könnten das Sättigungsgefühl auslösen.

Milch-Diät hilft beim Abnehmen

Aufgrund der sättigenden Wirkung der Milch haben Ernährungsexperten Milchprodukte zur Grundlage einer Diät erklärt und im Zuge einer Studie bewiesen, dass sie beim Abnehmen hilft. Die Milch-Diät sieht eine Aufnahme von rund 800 Kilo-Kalorien täglich vor, wobei die Patienten diese Kalorienmenge ausschließlich durch Voll- und Magermilch sowie ungesüßten Joghurt decken. Bereits nach 16 Wochen ist eine deutliche Gewichtsreduktion zu verzeichnen. Menschen, die die Milch-Diät vier Monate durchhalten, nehmen durchschnittlich 9,4 Kilogramm ab.

Auch leicht abgewandelte Formen dieser Milch-Diät erzielen erstaunliche Erfolge: Nehmen Menschen 800 Kilo-Kalorien täglich über Milch und Joghurt auf und führen sich zusätzliche 500 Kilo-Kalorien durch Gemüse und Obst oder eine eiweißhaltige Speise zu, können sie nach 16 Wochen eine Gewichtsabnahme von etwa sieben Kilogramm verzeichnen.

Eine andere Studie zeigt, dass Menschen, die morgens Eier essen, insgesamt weniger Kalorien aufnehmen als Menschen, die auf Frühstückseier verzichten.

Ob heiße Milch mit Honig gegen Erkältung hilft, verraten die imedo-Gesundheitsnews. Zudem informiert die imedo-Gesundheitsredaktion über Laktoseintoleranz und erklärt, wie Sie schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen können.

Mit Hilfe der Gruppe „Diäten“ finden Sie die passende Diät.

Bildquelle: Monika Tugcu, pixelio.de

(Redaktion: Svea Hagen)

Schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen mit imedo.de

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Bewegungsmangel prägt den Alltag in Industriestaaten: Mehr als die Hälfte aller deutschen Erwachsenen ist übergewichtig, Tendenz steigend. Gewohnheiten hinsichtlich Bewegung und Essverhalten übertragen sich zudem auch auf den Nachwuchs, sodass bereits 15 Prozent aller Kinder zwischen drei und 17 Jahren ebenfalls zu dick sind. Betroffene sind oft ratlos und brauchen Hilfe. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de befasst sich mit dem Thema Übergewicht und zeigt auf, wie die Kilos am besten purzeln.

Dicke Menschen fühlen sich oft unwohl

In den Wintermonaten täuschen dicke Jacken, Hosen und Schals über überflüssige Pfunde hinweg. In der Sommerzeit jedoch, wenn die Temperaturen steigen, sind luftige Kleidung und Badesachen angesagt. Egal ob Übergewichtige sich nun weiterhin hinter gefütterter Kleidung verstecken oder den Trend mitmachen und der Speck unübersehbar wird – im Sommer fallen Dicke besonders auf. Sie erfahren ungewollte Aufmerksamkeit und leiden unter spöttischen Blicken. Das Gewicht schränkt zudem ihre Bewegungen ein, sodass sie nur bedingt in der Lage sind, sich an sommerlichen Aktivitäten zu beteiligen. Selten sind Übergewichtige angemessen in die Gesellschaft integriert, zudem sind sie anfällig für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die richtige Diät

Die Experten streiten seit Jahren über die ideale Diät. Eine kalorienreduzierte Kost, reichlich Bewegung sowie Entspannung sorgen in jedem Fall für eine Gewichtsabnahme. Die richtige Diät ist eine individuelle, auf den eigenen Körper abgestimmte.

Lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews

Übergewicht: Dicke Probleme im Internet lösen

Projekt Sommerkörper: Realistische Ziele und Erwartungen

Die richtige Ernährung ist entscheidend für eine Gewichtsreduktion

Mit Süßstoff abnehmen?

Harzer Käse hilft bei Figurproblemen und ist gesund für Sportler

Frühstücken senkt Risiko für Fettleibigkeit

Ohne Sport schmelzen die Pfunde nicht

Abnehmen durch Laufen - 10 Fragen und Antworten

Schwimmen ohne Ringe - Bikinifigur und Badehosenbody

Ungewöhnliche Abspeckmethode:

Wenn ein Teller Suppe schon zu viel ist: Abnehmen mit einem Magenband


Abnehmen und Diäten bei imedo.de

Zusätzlich zu den medizinischen Informationen bietet das Gesundheitsportal imedo.de Ihnen auch eine Plattform, auf der Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen können. Profitieren Sie von deren Erfahrungen: Welche Methode abzunehmen funktioniert und welche nicht? Zum Beispiel in den Gruppen „Abnehmen“, „Diäten“ und „Sport und Ausdauer“.

Ziele für Ihre Gesundheit und Motivation durch Mitglieder bietet die Gesundheitscommunity ebenfalls: Gemeinsam abnehmen und sich gegenseitig unterstützen macht es einfacher!

Trennkost, Süßstoff und Abnehmen im Schlaf

Macht Trennkost schlank? Hilft Süßstoff beim Abnehmen? Wie funktioniert das Schlank im Schlaf Konzept? Gibt es effektive Fatburner sowie Kalorienkiller? Das Gesundheitsportal imedo.de bietet vielfältige Informationen und Gruppen für Menschen, die ohne Jojo-Effekt und Hunger abnehmen möchten. Ganz einfach schlank mit imedo.de.

Bildquelle: Ernst Rose, pixelio.de

Pilze sind schwer verdaulich!

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Zur Pilzsaison im Herbst 2009 klärt das Gesundheitsportal www.imedo.de über Speisepilze auf

(Berlin – 14. August 2009): Im August und September beginnt für die meisten deutschen Speisepilze die Erntezeit. Das Gesundheitsportal www.imedo.de informiert darüber, was die Verdaulichkeit von Pilzen verbessert und welchen Gesundheitswert sie haben. Jetzt sind auf Märkten Steinpilze und Co. frisch zu haben und viele Menschen begeben sich auf Pilzwanderungen, um frische Waldpilze zu finden. Im Gegensatz zu Zuchtpilzen haben Waldpilze im Herbst die Hauptsaison. Das Wort Pilz hieß im Althochdeutschen Buliz und wurde vom lateinischen Wort Boletus abgeleitet.

Mit Pilzen abnehmen
Pilze bestehen zu mehr als 90 Prozent aus Wasser, sind kalorienarm und ballaststoffreich. 100 Gramm Pilze haben je nach Sorte zwischen 10 und 20 Kalorien und sind damit extrem kalorienarm. Sie haben einen hervorragenden Sättigungseffekt und eigenen sich bestens für eine Reduktionsdiät. Mit einer Pilzpfanne kann Hunger Abnahmewilligen nichts mehr antun.

Pilze sind praktisch fettfrei, enthalten kein Cholesterin, sind arm an verwertbaren Kohlenhydraten aber reich an sättigenden Ballaststoffen. Der Proteingehalt ist ebenfalls relativ niedrig. Der Kaliumgehalt ist hoch, wodurch Pilze bei der Blutdruckregulation helfen. Daneben enthalten Pilze eine Vielzahl weiterer Mengen- und Spurenemente. Der Gehalt an B-Vitaminen sowie den Vitaminen C und D ist nicht zu vernachlässigen.

Es gibt in Europa einige hundert verschiedene Speisepilze, von denen aber nur einige Dutzend essbar sind. Zu den beliebtesten Speisepilzen gehören die Champignons, die Pfifferlinge und der Steinpilz. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich asiatische Pilze wie Shiitake. Diese sind reich an sekundären Pflanzenstoffen und finden Einsatz in der Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen. Bestimmte Asia-Pilze scheinen sogar vor Krebserkrankungen schützen zu können.

Blähungen durch Pilze
Viele Menschen reagieren auf den Genuss von rohen und auch zubereiteten Pilzen mit Blähungen und Bauchschmerzen. Das ist auf das in Pilzen enthaltene Chitin zurückzuführen, aus dem das Zellgerüst von Pilzen besteht. Chitin ist unverdaulich und bildet auch den Panzer von Krustentieren. Chitin ist einer der wenigen tierischen Ballaststoffe, der Ursache für die schwere Verdaulichkeit von Pilzen ist. Gekochte Pilze, die besser verträglich als frische Pilze sind, müssen gründlich gekaut werden, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden. Einige Kümmelkörner und ein Hauch Fenchel in Pilzgerichten wirkt entblähend und macht rohe, gekochte oder gebratene Pilzmahlzeiten leicht verdaulich.

Pilze nehmen Radioaktivität auf
Waldpilze sind im Gegensatz zu Zuchtpilzen oftmals reich an Schwermetallen. Pilze reichern neben Schwermetallen aber auch radioaktive Isotope an. Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl sind Waldpilze daher mit Vorsicht zu genießen. Wer sie nur selten und in kleinen Portionen verzehrt, lebt risikoarm. Zuchtpilze sind von Schwermetallen und Radioaktivität praktisch unbelastet.

Pilze sind frisch aber auch konserviert in Gläsern, Konservendosen, tiefgefroren und getrocknet im Handel erhältlich. Steinpilze schmecken auch getrocknet aromatisch und reichern geschmacklich viele Eier- und Fischgerichte sowie Gulasch und Ragout lecker an. Das Pilzprotein ist jedoch leicht verderblich und daher sollten Pilze möglichst rasch verarbeitet werden. Viele Pilzarten sind so aromatisch würzig, dass sie als Gewürz dienen können. Andere Pilzarten wie Champignons sind eher geschmacksneutral und benötigen eine kräftige Soße. Einige Pilzsorten sind ideale Salatzutaten: Blättrig geschnittene Champignons ergänzen einen Salat aus Cocktailtomaten mit Rukola ernährungsphysiologisch sinnvoll. Zu einem solchen Salat passt ideal ein Dill-Senf-Walnussöl-Dressing.

Notfallrufnummern bei Pilzvergiftung:
Deutschland: 030 - 19 240
Österreich: +43 (0)1 - 406 43 43
Schweiz: +41 (0)44 - 251 51 51

Lesen Sie im umfassenden imedo-Medizinlexikon mehr über die Pilzvergiftung.

Welche Pilze Sie lieber nicht sammeln sollten, erfahren Sie bei imedo.de unter dem Suchbegriff „Giftpilze“.

Lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews: „In asiatischen Pilzen steckt Gesundheit“.

Bildquelle: Maren Beßler, pixelio.de

Gesund essen und dabei schlank werden?

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Sportmediziner, Allergologen, Allgemeinmediziner, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum Expertenteam des Gesundheitsportals www.imedo.de. Wöchentlich berichten die Experten darüber, was Anfänger beim Sport beachten sollten, wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Sommer kommen und wie Reisende im Urlaub gesund bleiben. In dieser Woche schreibt Dr. Thomas Kurscheid über die ernährungsphysiologischen Irrwege der letzten 30 Jahre und die allgemeinen Wissenslücken zur gesunden Ernährung.

Laut der Nationalen Verzehrsstudie können lediglich 8 Prozent der Menschen in Deutschland ihren täglichen Energiebedarf richtig einschätzen – ganze 53 Prozent sind dazu nicht in der Lage. Wer sich gesund ernähren oder sein Gewicht reduzieren möchte, sollte sich einige Grundkenntnisse über alltägliche Nahrungsmittel aneignen. Fehlen diese Kenntnisse gänzlich, ist eine positive Veränderung der Essgewohnheiten nicht möglich.

Grundumsatz an Kalorien variiert stark

Der Grundumsatz eines Menschen, also jene Energie, die der Körper im Ruhezustand verbraucht, um alle Körperfunktionen aufrechtzuerhalten, kann von Mensch zu Mensch erheblich variieren. Die Spanne liegt hier ungefähr zwischen 1.100 und 1.600 Kilokalorien am Tag für Frauen und 1.500 und 2.500 für Männer. Der entscheidende Faktor, um den Grundumsatz zu erhöhen, ist die Muskelmasse, die zum einen genetisch festgelegt, zum weitaus größeren Teil aber über gezielte Kraftübungen trainierbar ist. Es gibt zudem bessere und schlechtere „Futterverwerter“, da einige Menschen tatsächlich mehr der zugeführten Kalorien verwerten als andere. Beides – der Grundumsatz und die Nahrungsverwertung – erklärt, warum bei gleicher Kalorienzufuhr der eine zunimmt und der andere eben nicht. Daher ist wiederum nachvollziehbar, warum keine für jeden gültige Aussage über die optimale Kalorienzufuhr oder die ultimative Diät existiert: Die individuellen Unterschiede zwischen Menschen sind einfach zu groß.

Diäten – Irrwege der letzten 30 Jahre
Ob Kohlsuppendiät oder Atkins, keine Diät kann auf lange Sicht durchgehalten werden – entweder weil sie auf Dauer nicht mehr schmeckt oder weil sie dem Körper nicht gibt, was er braucht. Bei den Diäten gibt es ständig wechselnde Moden, Anschauungen und „Glaubensgemeinschaften“. Aber auch die Ernährungspyramiden als Empfehlungen für einen gesunden Speiseplan werden weiterentwickelt: Waren bis vor Kurzem noch die kohlenhydrathaltigen Speisen wie Reis, Kartoffeln und Nudeln in der Basis stark vertreten, wandelt sich dies im Augenblick. Die jüngsten Empfehlungen kommen aus den USA und besagen, dass Obst und Gemüse die Grundlage einer gesunden Ernährung bilden. Die häufig wechselnden Anschauungen verdeutlichen: Wir müssen uns eingestehen, dass wir immer noch wenig über Ernährung wissen. Das liegt unter anderem daran, dass man nur schwer umfassende Studien durchführen kann. Wer würde schon im Dienst der Forschung zehn Jahre lang Spinat essen?

Die große Diät-Verwirrung
Die Verunsicherung hinsichtlich der Diäten ist verständlich, zumal viele Diäten für kurze Zeit tatsächlich funktionieren. Kein Mensch hält aber über einen längeren Zeitraum den Verzicht auf wichtige Nährstoffe aus, die er eigentlich bräuchte. Wenn er das tut, dann nur um den Preis einer schnelleren Alterung. Mit unserem Körper verhält es sich dann wie mit einem Fahrzeug, in das keine Ersatzteile mehr eingebaut werden, obwohl es einen deutlichen Verschleiß aufweist. Nicht selten ist auch die Wissenschaft an diesem Verwirr-Spiel beteiligt, indem sie alle halbe Jahre mit einer neuen Sensation aufwartet und beispielsweise einen neuen Wirkstoff in einem Gemüse ausfindig macht. Der Fokus der öffentlichen Wahrnehmung verengt sich dann je nach Forschungsgegenstand auf den Vor- oder Nachteil eben dieses einen Nahrungsbestandteils und populäre Magazine und andere Medien basteln daraus einen Ernährungstipp. Dabei wird jedoch in den seltensten Fällen berücksichtigt, dass Ernährung und Gesundheit ein sehr komplexes Wechselspiel sehr vieler Faktoren sind. Man übersieht dabei gerne die unterschiedliche Veranlagung der Menschen. Nicht alle reagieren auf ein und denselben Ernährungstipp auf die gleiche Weise. Deshalb sind Ernährungslehren, die mit generellen Ge- oder Verboten hantieren, immer mit Vorsicht zu genießen.

Lernen Sie in der imedo-Gruppe „Nahrungsmittel und Inhaltsstoffe“ Grundlegendes zur individuell gesunden Ernährung und tauschen Sie sich dort mit anderen aus.

In der imedo-Gruppe „Diäten“ erfahren Sie, welche Diäten andere Mitglieder der Gesundheitscommunity bereits hinter sich haben und wie erfolgreich diese sind.

Harzer Käse hilft bei Figurproblemen und ist gesund für Sportler

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Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de empfiehlt Menschen, die wenig Fett aber reichlich Eiweiß aufnehmen möchten, den Verzehr von Harzer Käse. Harzer hilft bei Figurproblemen und ist für jede Reduktionsdiät bestens geeignet.

Harzer Käse ist ein Sauermilchkäse, bestehend aus Magerquark. Er beinhaltet lediglich etwa ein Prozent Fett, besitzt im Vergleich zu anderen Sorten, den geringsten Fettanteil und gilt somit als gesunde Alternative zu Gouda, Emmentaler und Co. Die handlich-kleinen und runden Käselaibe stehen jenen Käsesorten, welche bis zu 48 Prozent Fett in der Trockenmasse beinhalten, jedoch aufgrund des enthaltenen Kümmels keinesfalls an Würze nach. Je nach Variante, Reifegrad und Temperatur schmecken sie mild, aromatisch oder sogar besonders kräftig.

Anstelle von ungesundem Fett sind im Harzer Käse viele gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe nachweisbar. Das enthaltene Calcium stärkt nicht nur den Knochenbau, sondern regt zudem den Fettabbau des Körpers an. Harzer Käse birgt außerdem jede Menge Proteine. Dies sind wichtige Energielieferanten, welche insbesondere in Hinblick auf sportliche Aktivitäten von Nutzen sind.

Den Erfahrungsaustausch bei Figurproblemen ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity durch eine Gruppe zum Thema Abnehmen.
Bildquelle: Heinz Ober, pixelio.de

Gesundheitskolumne: Schwimmen ohne Ringe - Bikinifigur und Badehosenbody

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Sportmediziner, Allergologen, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum großen Expertenteam des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Ab sofort berichten die Experten aus Funk und Fernsehen im wöchentlichen Wechsel darüber, was wirklich gesund ist, was Anfänger beim Sport beachten sollten und wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Frühling und Sommer kommen. In dieser Woche: Schwimmweltmeister und Ernährungsmediziner Mark Warnecke verhilft zu Bikinifigur und Badehosenbody.

Einiges wiederholt sich im Leben jedes Jahr. Die Tage werden länger, die Vögel zwitschern fröhlich zum Frühlingsanfang, doch die Schatten werden nicht kürzer, zumindest die Schatten um die eigene Figur. Was ist passiert? Schöne mollige Wintermode konnte noch den einen oder anderen Wohlstands-Winterring am Bauch, der Hüfte oder am Po galant kaschieren. Nun, da die Temperaturen Wollpullover oder dicke Jacken nicht mehr zulassen, kommen die Sünden doch zum Vorschein.

Wie können wir nun das Problem mit den lästigen Pfunden lösen? Welche Strategien sind sinnvoll, welche nicht? Ich hatte selbst als Hochleistungssportler jahrelang immer wieder dieses Problem und kann schon mal eins vorweg sagen: Sport alleine hilft nicht! Trotz über 20 Trainingsstunden pro Woche kletterten die Fettpfunde, da ich mich falsch ernährte, in die Höhe.

Negative Energiebilanz

Selbst wenn man theoretisch angenommen 5000 Kilokalorien pro Tag durch viel Sport verbraucht, kann man zunehmen, wenn man beispielsweise 6000 Kilokalorien am Tag zu sich nimmt.
Der Schlüssel zum Erfolg, hier also zur Badehosen- oder Bikinifigur, liegt als Grundlage meistens in der Grundernährung. Ich möchte hier Tipps für zwei verschiedene „Diättypen“ geben: Zum einen für die Menschen, die über den Winter einfach immer rund fünf Kilogramm zunehmen, zum anderen für diejenigen, die obgleich sie kaum etwas essen, stetig zunehmen.

Der Winterspeck Typ, der jetzt bemerkt, dass es für die Freibadsaison noch etwas „Feintuning“ am eigenen Körper bedarf, hat es am einfachsten. Normalerweise hält dieser Typ auch sein Normalgewicht über das Jahr und hat nur über die tristen Wintermonate, die Süßigkeiten-Attacken über Weihnachten und die verkürzten Freiluftzeiten etwas zugenommen. Hier die lästigen fünf Kilo abzunehmen, bedarf meistens nur einer kleinen Motivationsänderung. Als hilfreich hat es sich erwiesen, einige Wochen als Trainingslager anzusehen: Geregelte Mahlzeiten mit gesunder Mischkost, leichte Kalorienreduktion, Kohlenhydrate beobachten, Gemüse bei Bedarf gegen Hungerattacken und vor allem zwischendurch nichts naschen. Bewegung fördert den Stoffwechsel in dieser „kurzen“ Abnehmphase. Obst sollte in dieser Zeit am besten nicht zwischen den Mahlzeiten als Snack gegessen werden, besser ist es zeitlich mit den Hauptmahlzeiten, da auch Obst gerne negativ auf den Insulinstoffwechsel wirkt und als Zwischenmahlzeit das Abnehmen etwas stört.

Nach recht kurzer Zeit sollte die angestrebte Bikini- oder Badehosenfigur wieder hergestellt sein.
Zu beachten ist hierbei vor allem, dass man in der Reduktionsphase, also während der Zeit der Gewichtsabnahme, auch konsequent ist. Einen Tag nicht essen und den nächsten Tag über die Stränge schlagen oder abends unkontrolliert den Hunger stillen, da man morgens und mittags nichts gegessen hat, bringt nicht den gewünschten, sondern gar den gegenteiligen Erfolg.

Zum Abnehmen Mahlzeiten dokumentieren

Dies ist eine schöne Überleitung für den zweiten Diättyp, den ich besprechen möchte, den Typus, der stetig an Gewicht zunehmenden Menschen, die - zumindest bewusst - kaum etwas essen.
Da ich mich in dieser Gruppe auch wiederfinden kann, weiß ich genau, wie schwer es ist, seine Ernährungsfehler zu erkennen und dann auch zu ändern. Abgesehen von ganz seltenen Fällen einer wirklichen Erkrankung als Grund für den stetigen Gewichtszuwachs, nehmen die meisten Menschen dieser Gruppe einfach stetig zu viele Kalorien im Durchschnitt zu sich.

Als erstes sollte man damit beginnen, jede Mahlzeit, jeden noch so kleinen Snack und vor allem auch jedes Getränk über drei bis fünf Tage zu dokumentieren. Dies war auch für mich der erste Schritt, der mir erschreckend deutlich zeigte, dass ich einfach zu viel und vor allem auch völlig falsch gegessen habe. Gemüse war bei mir innerhalb von fünf Tagen nur einmal als Beilage vorhanden!
Täglich 3500 Kilokalorien für nicht schwer arbeitende Personen sind in unseren Auswertungen keine Seltenheit. Ein Grund, warum manche Formula Diäten funktionieren, ist, dass man den Patienten das Denken abnimmt und einfach nur die Kalorien reduziert. Aber ein Diätmodel ohne den Weg einer Ernährungsumstellung oder, schöner gesagt, „Ernährungsoptimierung“ ist nicht ehrlich!

Man muss sich klarmachen, dass man durch ein Missverhältnis im Ernährungsverhalten, somit auch Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch, zu seinem „Figurproblem“ gekommen ist. Ändere ich dieses Missverhältnis nicht, kann ich auch auf Dauer keinen Erfolg haben. Werbeaussagen wie „12 Kilo in 3 Wochen verlieren“ helfen keinem. Selbst wenn ich 20 Kilogramm in nur zwei Wochen verlieren würde, aber dann wieder den Ernährungsfehler begehe, der mich zu meinem Figurproblem brachte, werde ich danach wieder mindestens an dem gleichen Punkt enden wie zuvor, meist wird es dann aber leider noch schlimmer.
Das Wichtigste ist also die Ernährungsanalyse.

Die optimale Ernährung zur Bikinifigur sollte auch in diesem Fall immer die gesunde Mischkost sein: viel Gemüse, Obst zu den Mahlzeiten, Zucker und Fett reduziert. Wichtig ist es, auf versteckte Dickmacher zu achten. In Getränken ist es sehr häufig der Zucker. Bei Süßigkeiten, auf denen steht „ohne Fett“, ist es auch der Zucker, der uns dick macht, das Fett war dort nie das Problem.

Hungerstillen mit Gemüse hilft beim Abnehmen

Gemüse eignet sich optimal als „Hungerstiller“ zwischen den Hauptmahlzeiten. Vor den Mahlzeiten ein Glas Wasser trinken, hilft mit geringeren Portionsgrößen bei der Umstellung leichter klarzukommen.
Machen Sie sich das Lesen der Zutatenlisten Ihrer Lebensmittel zum Hobby. Dort erscheint immer der mengenmäßig am meisten vorkommende Inhaltsstoff der Rangfolge nach geordnet weiter vorne. Steht dort unter Zutaten bei einem vermeintlich gesunden Frühstücksprodukt zum Beispiel Weizen, Zucker, Glucosesirup, Honig, handelt es sich hierbei um eine wahre Kohlenhydrat-Zucker-Bombe, die Ihre Insulinproduktion kontra Diätwunsch ordentlich antreibt.

Eins bin ich noch schuldig zum Thema Sport:
Sport hilft nicht primär abzunehmen. Esse ich nach 30 Minuten Joggen einen süßen Riegel, habe ich mehr Kalorien zugeführt, als ich durch den Sport verbraucht habe, also eigentlich zugenommen. Eine Tüte Chips bedarf so etwa 2,5 Stunden pausenloses Joggen, um die Kalorien wieder abzubauen.
Bewegung und Sport machen aber etwas anderes, das uns bei dem Weg zur Wunschfigur hilft. Bewegung fördert den Stoffwechsel allgemein, macht uns ausgeglichener, fördert das Immunsystem, unterstützt unsere Gelenkfunktionen und macht die Zellen insulinempfänglicher.
Analysieren Sie Ihre Ernährung, entdecken Sie versteckte Zucker und Fette, verhindern Sie die kleinen Fehler, die sich eingeschlichen haben, und bleiben Sie in Bewegung.

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Der erfolgreiche ehemalige Hochleistungssportler und mehrfache Olympiateilnehmer war nach Abschluss seines Medizinstudiums in der Orthopädischen Universitätsklinik Bochum tätig. Seit Ende 2004 arbeitet Mark Warnecke im Ärzteteam des Deutschen Schwimm Verbandes. Der Ernährungsmediziner beschäftigt sich intensiv mit den Themen Diät-Optimerung. Mark Warnecke ist der älteste Schwimmweltmeister aller Zeiten, war Bronze-Medaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 1996.

Die imedo-Gesundheitsnews thematisieren weiterhin das Thema Übergewicht und Abnehmen: Schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen mit imedo.de.

Bildquelle: Bernd Sterzl, pixelio.de; Sigrid Roßmann, pixelio.de

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