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Heuschnupfen: Klimawandel fördert Allergien

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Fast jeder vierte Erwachsene in Deutschland reagiert inzwischen mit allergischem Schnupfen, ständigem Niesen und juckenden Augen auf den unsichtbaren Blütenstaub in der Luft. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl der Allergiker in den nächsten Jahren noch deutlich erhöht. Grund dafür ist der Klimawandel, so Medizinjournalist Sven-David Müller von www.imedo.de.

Die Menschen freuen sich nach dem langen und kalten Winter auf den Frühling. Für Millionen Pollenallergiker beginnt mit der warmen Jahreszeit jedoch eine Leidensphase. Die meisten Allergiker reagieren auf früh blühende Bäume und Sträucher wie Haselnuss, Erle oder Birke. Aber auch Gräser-, und Getreidepollen sind für viele Betroffene eine Qual. Viele Allergiker reagieren auf mehrere Pollenarten mit verschiedenen Blühzeiten, das bedeutet: durchgängige Heuschnupfen-Saison von Februar bis Oktober.

Globale Erderwärmung lässt Pollen länger fliegen
Die Mitglieder der Fachgesellschaft „European Respiratory Society“ rechnen mit Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. Betroffen ist dabei nicht nur, wer bereits an Atemwegserkrankungen, also beispielsweise an Heuschnupfen (allergischer Rhinokonjunktivitis), leidet. Auch Menschen, die bisher nicht allergisch reagieren, können zukünftig betroffen sein. Denn das veränderte Klima begünstigt Pollenallergien massiv. „Die Folgen des Klimawandels sind in wenigen medizinischen Bereichen so unmittelbar und deutlich zu sehen wie in der Allergologie. Pollen-Allergiker sind stärker und länger im Jahr erkrankt als bisher“, betont der Wiesbadener Allergologe Professor Ludger Klimek vom Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. Durch den Anstieg der Durchschnittstemperatur wandern fremde, stark Allergie auslösende Pflanzenarten wie Ambrosia (Beifußblättriges Traubenkraut) in unsere Breiten ein. Außerdem beginnt die Blütezeit, auch der einheimischen Pflanzen, immer früher. Dadurch verlängert sich die Periode hoher Allergen-Belastung. Gräser-Pollen stellen dabei in Deutschland laut aktuellen Forschungsergebnissen weiterhin den häufigsten Auslöser für allergischen Schnupfen dar.

Behandlung und Hilfe bei wunder Nase und trockenen Allergikeraugen
Neben einem Allergietest beim Facharzt, der Grundlage für eine gezielte Behandlung der Überreaktion des Körpers ist, kann sich jeder Allergiker während der Pollenhochphase das Leben zusätzlich erleichtern. Ärzte raten in erster Linie dazu, sich den reizenden Partikeln so wenig wie möglich auszusetzen und Pollenschutzgitter an Fenstern und Türen der Wohnung zu befestigen. Um die Nasenschleimhäute vom Blütenstaub zu befreien, kann ein dexpanthenolhaltiges Meerwasser-Nasenspray helfen. Das Einsprühen reinigt und verringert die Pollenkonzentration in der Nase. Gegen wunde Stellen an der Nase und weitere Austrocknung hilft Augen- und Nasensalbe. Auch Bindehautreizungen, über die Pollen-Allergiker häufig klagen, können mit Salben behandelt werden. Eine einmal für die Nase benutzte Tube sollten Betroffene jedoch wegen anhaftender Bakterien nicht mehr am Auge anwenden.

Erfahren Sie mehr zu Heuschnupfen in den imedo-Gesundheitsnews:
Gesundheitskolumne: Tipps für Pollenallergiker
Allergien durch Klimawandel

Mit der imedo-Arztsuche finden Sie schnell und einfach einen guten Allergologen in Ihrer Nähe.

Bildquelle: pixelio.de, Maria Lanznaster, Bayer HealthCare

Bachblüten heilen Depressionen

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Menschen, die unter Depressionen leiden, führen tagtäglich einen geheimen Kampf mit sich selbst und ihrem Umfeld. Häufig versuchen Betroffene, ihre Probleme zu verbergen, um nicht als Versager angesehen zu werden. Dabei kann die Erkrankung unter ungünstigen Umständen bei jedem auftreten. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de rät zu Naturheilverfahren. Bachblüten beispielsweise helfen auf sanfte Weise, depressive Verstimmungen wieder loszuwerden.

Depressionen sind vielfältig

Die Depression ist eine Erkrankung mit vielen verschiedenen Krankheitszeichen und Verläufen. Dabei treten sowohl seelische, als auch körperliche Symptome auf. Ein depressiver Mensch fühlt sich häufig nutzlos, schwach und leer. Es fällt ihm schwer, Freude zu empfinden und er hat ständig mit Stimmungstiefs zu kämpfen. Traurigkeit, Mutlosigkeit, innere Unruhe und Antriebslosigkeit sind nur einige seelische Auswirkungen der Depression. Der Körper kann auf die Krankheit mit Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und vielen weiteren Beschwerden reagieren. Natürlich fühlt sich jeder irgendwann einmal niedergeschlagen und antriebslos. Das bedeutet nicht zwangsweise, dass man unter einer Depression leidet. Eine seelische Erkrankung liegt dann vor, wenn eine deutliche Schwermut über Wochen hinweg besteht.

Depressive Verstimmungen können jederzeit auftreten

Die Ursachen von Depressionen sind so vielfältig wie ihre Erscheinungsformen. Eine Depression kann aufgrund einer seelischen Belastung, zum Beispiel durch den Verlust des Arbeitsplatzes, die Trennung vom Partner oder den Tod eines Freundes, auftreten. Aufgrund von lang anhaltenden körperlichen Beschwerden kann ebenfalls eine Depressionentstehen. Zudem kann ein gestörter Hormonhaushalt die Ursache für Depressionen sein. Die Wechseljahre und die Geburt eines Kindes, beeinflusst ebensowie die Jahreszeit das Wohlbefinden („Winterdepression“). Einige Depressionserkrankungen treten sogar ganz ohne Anlass wie aus „heiterem Himmel“ auf .

Bachblüten-Therapie bietet sanfte Hilfe gegen Depressionen

Die Schulmedizin setzt zur Behandlung vorwiegend Antidepressiva und Lithiumsalze ein. Diese Medikamente belasten den Körper und haben zum Teil starke Nebenwirkungen. Dabei gibt es gegen Depressionen eine ganze Reihe von alternativen Naturheilverfahren. Neben der Homöopathie, dem Einsatz von Johanniskraut und anderen pflanzlichen Präparaten ist die Bachblüten-Therapie eine effektive Behandlungsmethode. Die gebundene Energie von Blüten kann helfen, seelische Konflikte zu beseitigen, wodurch gleichzeitig auch körperliche Symptome gebessert werden. Der Forscher Edward Bach hat 38 Blüten untersucht und beschrieben, die als natürliche Heilsubstanz dienen. Die Blüten werden zur höchsten Blütezeit gesammelt, in Quellwasser gelegt und der Sonne ausgesetzt, wodurch sich laut Bach die Energie der Blüten auf das Wasser überträgt. Das so gewonnenen Heilwasser wird mit Alkohol haltbar gemacht und kann dann  eingesetzt werden. Die richtige Mixtur aus den verschiedenen Bachblütenessenzen, die Experten individuell zubereiten, bringt dann den gewünschten Erfolg.

Mit den imedo-Gesundheitsnews finden Depressive Hilfe im Internet. Zudem informiert die imedo-Gesundheitsredaktion: Glück schützt vor Depressionen. Informieren Sie sich auch zu diesem Thema.

Die imedo-Gesundheitscommunity bietet Betroffenen zudem mit der Gruppe zum Thema Depression die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen. Weitere Informationen über Depressionen liefert das imedo-Medizinlexikon.

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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