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Postpartale Depression – Wenn das eigene Kind fremd ist

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Victoria Beckham, Brooke Shields und Angelina Jolie kennen die Krankheit. Mit postpartaler Depression müssen sich viele Frauen auseinandersetzten – doch erst durch Prominente wird dieses Problem öffentlich. So sagte zum Beispiel Gwyneth Paltrow einem US-Magazin gegenüber: „Ich fühlte mich wie ein Zombie. In meinem Herz konnte ich nichts fühlen. Ich hatte überhaupt keine Emotionen. Ich fühlte mich nicht verbunden.“* Manche sprechen von Babyblues, Wochenbettdepression oder sogar postpartaler Psychose. Doch ist das alles das Gleiche? Und wenn nicht, wo liegen die Unterschiede?

Babyblues und Heultage

Diese leichteste Form der postpartalen Stimmungskrisen wird auch Babyblues genannt und tritt meist in der ersten Woche nach der Entbindung auf. Die frischgebackenen Mütter weinen dann viel und sind emotional geladen, weshalb diese Zeit auch oft als „Heultage“ bezeichnet wird. Sie geht auch mit Reizbarkeit, Schlaf- und Ruhelosigkeit, sowie enormem Sorgen einher und hält bis 10 Tage an. Die Zahlen über die Verbreitung des Babyblues gehen stark auseinander, sie reichen von 25% bis 70% aller Frauen. Meistens verschwindet Babyblues recht schnell wieder. Er kann sich aber auch zur Wochenbettdepression entwickeln.

Postpartale Depression
Zur postpartalen Depression kann es jederzeit, sogar noch 2 Jahre nach der Entbindung, kommen! Die Wochenbettdepression entwickelt sich meist schleichend und wird häufig erst durch ihre körperlichen Symptome wie Kopfschmerzen, Herzbeschwerden, Konzentrations- und Schlafstörungen entdeckt. Zu diesen kommen dann Traurigkeit, extreme Reizbarkeit und innere Leere: Die Mutter ist dem Kind gegenüber gefühllos, was quälende Schuldgefühle verursacht.
Die große Gefahr liegt in der Leugnung der Krankheit aus Scham, man könne als schlechte Mutter gelten. Durch diese Scham- und Schuldgefühle sind betroffene Mütter teilweise suizidgefährdet, weshalb eine stationäre Behandlung und Betreuung notwendig werden kann.

Postportale Psychose
Ein bis drei Promille aller entbindenden Frauen sind von dieser stärksten Version der Krankheit, mit psychiatrischer Komplikation betroffen. Sie beginnt abrupt und relativ kurz, also ein bis zwei Wochen nach der Geburt. Die Mutter erlebt zum Beispiel Wahnvorstellungen, Angstzustände oder starke Unruhe durch eine Mischung aus Manie, Depression und Schizophrenie. Betroffene sollten sich unbedingt an einen qualifizierten Arzt wenden. In den meisten Fällen ist eine schnelle Einweisung zum Schutz für Mutter und Kind notwendig. Bekommen die betroffenen Mütter Hilfe ist auch die komplette Ausheilung möglich.

Doch wo liegen die Gründe für diese Erkrankungen?

Hier gibt es viele Faktoren und keine eindeutige Ursache. Auf der einen Seite stehen die biologischen Aspekte: erstens die körperliche Veränderung und Erschöpfung durch die Geburt. Der Babyblues zum Beispiel wird oft durch den Hormonabfall nach der Geburt ausgelöst. Das Sinken des Progesteron- und Östrogenspiegels sorgen für Depressivität und Schlaflosigkeit. Auch kann beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion eine postpartale Depression verursachen.

Weitere Erklärungsansätze liegen in den psychischen Bedingungen. So sind psychische Vorerkrankungen, finanziellen Sorgen oder auch traumatische Ereignisse, zum Beispiel eine überdurchschnittlich schwere Geburt wichtige Faktoren. Manchmal fällt es der Mutter auch schwer, sich von ihrem „alten Leben“ zu verabschieden oder sie leidet unter Versagens- oder Schmerzangst.

Außerdem spielt die soziale Komponente eine große Rolle, so zum Beispiel fehlende Unterstützung. In Naturvölkern, wo die Verantwortung für ein Baby auf mehreren Schultern liegt oder in manchen ländlichen Regionen, wo die junge Mutter in ihrem Elternhaus besonders viel Hilfe und Pflege bekommt, treten keine postpartalen Depressionen auf. Das zeigt, dass der Grund für die Depression auch im Perfektionismus und den überhöhten Erwartungen unserer Gesellschaft der Mütter gegenüber liegt. Die Frauen sollen sofort nach Geburt wieder fit sein, alles locker und ohne Hilfe wegstecken. Das entspricht aber meist nicht der Realität!

Gute Vorbereitung hilft!

Sinnvoll ist es, sich bewusst zu sein, dass eine Geburt keineswegs spurlos an einem vorbei geht und dass die Gefahr der Depression besteht. Man sollte sich über hormonelle Veränderungen und die Abläufe einer Schwangerschaft, Entbindung und so weiter informieren, zum Beispiel in unserem Infocenter Schwangerschaft und Stillzeit.
Suchen Sie sich außerdem Unterstützung für Haushalt und co. in der Zeit nach der Geburt, denn das Kind kann Sie voll beanspruchen. Aber lassen Sie sich beruhigen, auch wenn es der Mutter im Moment der Erkrankung unvorstellbar ist, die postportalen Depressionen sind sehr gut, zu nahezu 100% heilbar! Dafür sollte man aber bei der Depression oder Psychose unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, weshalb sich ein Bewusstsein dafür entwickeln muss, dass diese Erkrankung verbreitet ist. Nur wenn man dazu steht und die Krankheit nicht tabuisiert, kann man sich helfen lassen und hilft gleichzeitig allen Frauen, denen es ähnlich geht!

*Gwyneth Paltrow zitiert aus einem Artikel in Der Welt

Über imedo.de
imedo – Gesundheit, meine Sache! Das Gesundheitsportal www.imedo.de ermöglicht es, sich rund um die Themen Gesundheit, Krankheit und Therapien zu informieren. imedo bietet eine große Gesundheitscommunity zum Austausch mit Gleichgesinnten. Das Medizinlexikon und zahlreiche spezialisierte Webseiten, wie Operationauge.de oder Hilfe-bei-burnout.de, bieten Fachinformationen für Patienten und Gesundheitsinteressierten. imedo ist eine umfassende Arztsuche mit nutzerfreundlichen Filtermöglichkeiten und persönlichen Arztempfehlungen. Mit diesem breiten Serviceangebot fördert imedo, dass Patienten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, den passenden Arzt finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen können.

Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews

Der Elterntipp: Wissenswertes rund um Baby-Koliken

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Koliken sind nicht schön – weder für das Kind noch für die Eltern. Hier lesen Sie, wie Koliken entstehen und welche Tricks möglicherweise dazu beitragen können, Koliken für Ihr Baby erträglicher zu machen. Die wichtigste Botschaft lautet aber: Durchhalten! Koliken treten in den seltensten Fällen nach dem dritten Monat auf.
Was sind Koliken?
Gerade im zweiten und dritten Monat nach der Geburt entwickeln Babys Beschwerden, die unter dem Sammelbegriff Koliken zusammengefasst werden. Koliken sind krampfartige und starke Schmerzen, die meist im Bauchbereich auftreten. Die Ursachen sind wenig bekannt, viele vermuten, dass Bewegungen im Darm des Säuglings dafür verantwortlich sind, aber auch das Ess- und Trinkverhalten des Babys könnte eine Rolle spielen. Klar ist jedoch: Alle Ursachen haben den gleichen Effekt. Das Baby schreit bitterlich und lässt sich nur schwer beruhigen.
Wie erkennen Sie Koliken?
Zu allererst: Die so genannten Drei-Monats-Koliken sind medizinisch unbedenklich, aber natürlich mit einer großen Belastung verbunden – auch, weil Eltern nichts für Ihr Kind tun können. Solche Koliken erkennen Sie daran, dass das Baby oft aus dem festen Schlaf erwacht, untröstlich weint (auch über Stunden nicht zu beruhigen ist) und Blähungen oder Magenknurren hat. Suchen Sie am besten einen Facharzt auf, damit eine ernsthafte Erkrankung ausgeschlossen werden kann. Eine wirksame Behandlung gibt es nicht und viele gut gemeinte Ratschläge versagen, denn jedes Baby lässt sich auf andere Art und Weise beruhigen. Trotzdem möchten wir Ihnen einige erprobte Tipps zur Auswahl aufführen:
Was können Sie dagegen tun?
Am wichtigsten ist es, das Baby zu beruhigen. Ob Sie das Baby abwechselnd herumtragen oder in Ihren Armen oder einem Tragetuch wiegen: Viele Babys werden ruhiger, wenn sie Körperwärme und sanfte Bewegungen spüren. Manche Mütter berichten auch, dass Ihr Kind sich beruhigt, wenn es fest in eine Decke eingewickelt wird. Auch eine Autofahrt kann als Mittel zum Zweck genutzt werden (auch wenn Sie gerade kein konkretes Ziel haben!). Und schließlich hat sich Singen schon lange als sanftes Beruhigungsmittel etabliert.

Um gezielt gegen die Blähungen vorzugehen, empfiehlt es sich, sanften Druck auf den Bauch des Babys auszuüben und zwar in kreisenden Bewegungen von links nach rechts. So helfen Sie dabei, die Luft aus dem Darm heraus zu bewegen. Verzichten Sie für´s Erste außerdem auf blähende Nahrungsmittel wie Kohl, Bohnen und kohlensäurehaltige Getränke wenn Sie Ihr Baby stillen. Falls Sie Ihrem Baby die Flasche geben, könnten Sie ein anderes Milchpulver probieren oder versuchen, die Milch langsamer zu geben.
Und zum Schluss: Es geht vorbei!
Am besten, Sie testen selbst, was Ihrem Kind gut tut. Lassen Sie sich im Zweifel von anderen Eltern, Hebammen oder Säuglingsschwestern mit Tipps versorgen. Denken Sie bitte immer daran: Drei-Monats-Koliken gehen – wie der Name schon sagt – nach drei Monaten vorbei. Achten Sie darauf, auch einen Ausgleich für sich zu schaffen und belohnen Sie sich und Ihr Baby nach überstandener Schreiphase – vielleicht mit neuer Babyausstattung?

Trotz Sex kein Kind: 2 Millionen deutsche Paare leiden

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In Deutschland bleiben Schätzungen zufolge 15 Prozent der Paare ungewollt kinderlos, damit sind heute bereits 2 Millionen Paare betroffen und die Tendenz ist weiter steigend. Für die meisten von ihnen stellt diese Situation eine große Belastung dar und führt einige Beziehungen auch zum Scheitern. Die Paare unternehmen alles damit der Traum vom Wunschkind endlich in Erfüllung geht. Die Frauen messen die Temperatur, bestimmen die fruchtbaren Tage und Sex gibt es nur noch nach Terminkalender. Bei vielen Paaren klappt die Schwangerschaft nach jahrelangen Bemühungen trotzdem nicht. Oft vermuten die Betroffenen die Ursache für die ausbleibende Schwangerschaft allein bei der Frau und vergessen dabei, dass der Mann genauso Träger der Ursache sein kann, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Die Gründe für eine ungewollte Kinderlosigkeit sind vielfältig

In den meisten Fällen führt nicht nur ein Grund zu einem unerfüllten Kinderwunsch, sondern die Ursache entsteht aus einer Kombination mehrerer Faktoren. Organische Ursachen, seelische und berufliche Gründe, das Alter der Frau, aber auch die Lebensweise, die Ernährung, der Zigaretten- und Alkoholkonsum sowie unterschiedliche Umweltfaktoren haben einen entscheidenden Einfluss auf die Fruchtbarkeit.

So funktioniert ein Spermientest

Während des Orgasmus stößt der Mann etwa zwei bis sechs Milliliter Samenflüssigkeit (Ejakulat) aus der Harnröhre aus. In jedem Milliliter Samenflüssigkeit befinden sich bei einem gesunden fruchtbaren Mann durchschnittlich mehr als 20 Millionen Samenzellen. Der Schnelltest bestimmt die Anzahl der Spermien im Ejakulat und ist somit aussagekräftig bezüglich der Fruchtbarkeit des Mannes. Der Test ist für jeden Mann erhältlich, ganz ohne einen vorherigen Arztbesuch.

Männer können ihre Spermienqualität verbessern

Die Fruchtbarkeit des Mannes hängt in hohem Maße von der Qualität der Spermien ab. In den letzten Jahrzehnten hat sich diese bei den Männern in den Industriestaaten jedoch verschlechtert. Eine einfache Behandlung mit speziellen Aminosäuren, Spurenelementen, Vitaminen und vitaminähnlichen Substanzen kann die Spermienqualität und das Ejakulationsvolumen des Mannes wieder steigern.

Eine genau Definition des Begriffs Sperma bietet das Medizinlexikon.

Mehr Informationen über den Spermientest sind unter http://www.imedo.de/artikel/spermientest erhältlich.

Über Maßnahmen zur Verbesserung der Spermienqualität klärt das imedo-Infocenter Kinderwunsch auf.

Redaktion: Danny Böckmann und Sven-David Müller (Medizinjournalist)

Künstliche Befruchtungen: 10.000 Babys geboren

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Im Jahr 2007 wurden in Deutschland 10.000 Babys nach künstlicher Befruchtung geboren. Zwar wurden wieder mehr künstliche Befruchtungen durchgeführt als 2006, der Trend ist aber rückläufig. Kosten und Auflagen schrecken ab. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Moderne Techniken der Fortpflanzungsmedizin haben in Deutschland 2007 bei 29 Prozent aller Behandlungen zu einer Schwangerschaft geführt. Das sagte Klaus Bühler vom deutschen IVF-Register, der die aktuellen Daten aus 118 Zentren zusammenfasste. Dies entspreche der natürlichen Chance auf eine Schwangerschaft, sagte Bühler dem Nachrichtenmagazin „Focus“ laut Vorabbericht.

65.000 künstliche Befruchtungen

Rund 10.000 IVF-Babys wurden 2007 in Deutschland geboren. Zwar stieg die Zahl der künstlichen Befruchtungen (in-vitro-fertilisation, IVF) 2007 im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 65.000. Der Trend ist im Allgemeinen aber rückläufig. Das liegt unter anderem daran, dass die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung nicht mehr vollständig übernehmen. Im Jahr 2003, als die Krankenkassen diese Kosten noch übernahmen, gab es nach Aussagen Bühlers 61 Prozent mehr Behandlungen als im Jahr 2007. Auch die Auflagen für eine künstliche Befruchtung erfüllen nicht alle Paare. Den Anspruch auf eine Übernahme der Hälfte der Kosten haben Paare nur dann, wenn sie auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen können. Zudem müssen Frauen bei der künstlichen Befruchung mindestens 25 Jahre alt sein und höchstens 40 Jahre, ist sie jünger oder älter, tragen die Kassen die Kosten nicht.

Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat sich dem schwierigen Thema Unerfüllter Kinderwunsch angenommen und bietet Informationen und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen betroffenen Paaren.

Bildquelle: Ines Friedrich, pixelio.de

Babys lernen Sprache, indem sie zuhören

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Kleinkinder besitzen die Fähigkeit, Sprachlaute mühelos zu unterscheiden. Psychologen der Universität Pennsylvania haben Bildertests mit Kleinkindern durchgeführt und festgestellt, dass sie schon Sprachaspekte entwickeln, bevor sie richtig sprechen können. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Bevor Kinder überhaupt das erste Wort sagen können, beherrschen sie bereits eine Vielzahl an Wörtern. Die Forscher um David Swingley haben anhand von Bildertests herausgefunden, wie Babys und Kleinkinder Sprache wahrnehmen. Die Psychologen präsentierten den Kindern jeweils zwei Bilder und benannten die Namen der Motive. Durch die Augenbewegung der Kinder haben die Wissenschaftler herausgefunden, wie die Sprachverarbeitung bei den Kleinen funktioniert.

Sprachverarbeitung von Babys

Die Kinder schauten meistens das richtige Bild beim passenden Begriff an. Wurde der Begriff jedoch verändert oder falsch ausgesprochen, schauten die Kinder seltener auf das richtige Bild. „Das verändert frühere Auffassungen über kindliches Lernen“, sagt Studienleiter David Swingley. Bisher war lediglich bekannt, dass sich Kinder im zunehmenden Alter auf Konsonanten und Vokale in ihrer Sprache konzentrieren und können dadurch Laute ausschließen, die nicht zu ihrer Sprache gehören. Nach dem ersten Lebensjahr ist die Fähigkeit bereits verloren.

Die Wissenschaftler haben mit ihren Tests ermittelt, wie Babys den Umgang mit Wörtern handhaben. Sie nehmen die Sprachlaute und Hörformen der gesamten Wörter wahr. Darauf basierend bauen sie ihren Wortschatz und die Grammatik auf. „Der Spracherwerb hängt in hohem Maße mit der Fähigkeit zur frühen Wiedererkennung von Wörtern zusammen“, erklärt Swingley. Die Babys lernen erst den Klang der Wörter, dann sammeln sie Informationen über die Bedeutung. Auch das Sprechhören entwickelt sich bei Kindern erst später. Erst mit zehn Monaten schaffen es Kinder, dasselbe Wort zu erkennen, auch wenn Erwachsene es auf unterschiedliche Weise aussprechen.

Damit Eltern lernen, angemessen mit ihrem Nachwuchs umzugehen, gibt es Elternschulungen. Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie.

Bildquelle: Atze Baumann, pixelio.de

Tee und Kümmelsalbe helfen gegen Schmerzen von Schreibabys

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Exzessiv schreiende Babys werden im Volksmund auch Schreibabys genannt. Doch für diese Dreimonatskoliken gibt es meistens eine Erklärung, oftmals sind Verdauungsprobleme schuld. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de und Kinderarzt Hans-Ulrich Neumann verraten, wie man Schreibabys beruhigen kann.

Die erste Zeit mit einem Säugling ist für Eltern oft sehr anstrengend. Obwohl der Winzling gefüttert und gewickelt wurde und es ihm auch sonst an nichts fehlt, schreit er aus voller Kehle und bereitet Mama und Papa große Sorgen. Die vielfach gefürchteten „Dreimonatskoliken“ sind jedoch oft harmlos. „Das Wichtigste ist, dass sich die Eltern eines schreienden Säuglings erst einmal beruhigen. Es ist völlig normal, dass ein Baby mal unruhig ist, und nicht immer muss eine Erkrankung dahinter stecken“, sagt Hans-Ulrich Neumann, Vorsitzender des Hamburger Landesverbands des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Manche Schreibabys leiden unter Verdauungsproblemen

Von Dreimonatskoliken spreche man, wenn ein Säugling in den ersten drei Monaten seines Lebens ohne erkennbaren Grund schreie. „Meistens wird diese Situation durch mehrere verschiedene Faktoren hervorgerufen“, sagt Neumann. Tatsächlich habe der kleine Körper eine große Menge an Nahrung zu verarbeiten, was ihm durchaus Mühe bereite. „Ein Baby nimmt täglich ungefähr ein Fünftel seines Körpergewichts zu sich. Die Verdauung dieser Massen ist für den noch ungeübten Darm eine anstrengende Aufgabe.“ Blähungen und andere Verdauungsprobleme seien daher normale Reaktionen.

Beruhigung von Schreibabys

Da die Blähungen oft ohnehin schon vom vielen Trinken herrühren, sollte man nicht versuchen, das Baby durch zusätzliches Stillen zu beruhigen. „Besser ist es, dem Kind einen krampflösenden Tee zu geben“, sagt der Hamburger Kinderarzt. Auch Kümmelzäpfchen oder eine Kümmelsalbe, mit der der Bauch des Säuglings eingerieben wird, könnten die unangenehmen Blähungen vertreiben. „Aber auch sanftes Schaukeln in den Armen der Eltern tut dem Kind in so einer Situation oft sehr gut.“

Schreibabys: Lebensmittelallergie möglich

In manchen Fällen könne auch eine Lebensmittelallergie an den wiederholten Bauchschmerzen schuld sein. „Überempfindlichkeiten auf Kuhmilch können auch schon durch die Muttermilch weitergegeben werden“, erklärt Neumann. Bei Blut im Stuhl, hohem Fieber oder stundenlangen Bauchkrämpfen sollte man mit dem Kind daher auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

„Doch nicht immer sind wirklich Koliken der Grund für die schlechte Laune des Kleinkinds“, sagt Neumann. Tatsächlich gebe es manchmal einfach gar keinen Grund, weshalb das Baby schreie. „Die besorgte und übereifrige Reaktion der Eltern macht die ganze Situation dann meist sogar noch schlimmer, da das Baby auf diesen Stress ebenfalls mit Stress reagiert“, erklärt der Kinderarzt. Um diesen psychologischen Teufelskreis zu durchbrechen, sollten Eltern sich daher vor allem um ihre eigene Entspannung kümmern – diese Ruhe übertrage sich dann auch oft recht schnell auf das Baby.

Wenn Babys zahnen, weinen sie ebenfalls viel. Die imedo-Gesundheitsnews verraten, warum Eltern nicht mit Panik reagieren müssen, wenn Baby zahnt.

Bildquelle: Erich Kasten, pixelio.de

„Sumo-Babys“: gefährlich für Mutter und Kind

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Winzig, zart und feingliedrig sind die meisten Säuglinge – doch immer häufiger werden Müttern im Kreißsaal regelrechte Brocken in die Arme gelegt. Nicht nur viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind zu dick, auch bei Fötus und Neugeborenem zeigt sich ein Trend zum Übergewicht. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt vor den Gefahren, die „Sumobabys“ mit sich bringen – nicht nur für das Neugeborene.

In Deutschland bringen inzwischen acht bis zehn Prozent aller Neugeborenen 4000 Gramm und mehr auf die Waage, sagt Klaus Vetter, Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, kurz DGGG. In der Kölner Klinik für Frauenheilkunde habe jüngst ein 5,7 Kilo schwerer Säugling das Licht der Welt erblickt, erinnert sich Direktor Peter Mallmann. Vor wenigen Tagen wurde der propere Federico mit immerhin 4500 Gramm geboren – rund 1000 Gramm mehr als durchschnittlich.

Kein nationales Problem: Babys werden weltweit dicker

Auch in anderen Ländern ist diese Tendenz zu beobachten. Ein fast acht Kilo schweres Riesenbaby sorgte 2007 in Mexiko für Aufregung. Anfang 2008 brachte in Russland ein neugeborener Junge 6,1 Kilo auf die Waage, bei einer ungewöhnlichen XXL-Länge von 63 Zentimetern. In Polen kam ein Sieben-Kilo-Baby zur Welt. Hauptgründe für die „hyperalimentierten“, überversorgten, Babys sind nach Mediziner-Angaben das zunehmende Alter und wachsende Übergewicht der Mütter. Jede vierte Schwangere in Deutschland ist 35 Jahre und älter, ebenfalls etwa jede vierte Schwangere ist zu dick. Für ältere und übergewichtige Mütter steigt zudem Risiko, in der Schwangerschaft einen Diabetes zu entwickeln, was die Wahrscheinlichkeit eines Riesenbabys erhöht, wie DGGG-Vize Vetter erklärt.

Schwangerschaftsdiabetes gehört zu den häufigsten Komplikationen während der „anderen Umstände“ einer werdenden Mutter. Viele überdimensionierte Neugeborene sind zwar kerngesund. Für die „Sumo-Säuglinge“ könnten sich aber durch die so genannte fetale Makrosomie auch gesundheitliche Schäden ergeben. „Makrosome Kinder bekommen zu viel Insulin, das ist ein Wachstumshormon. Es führt zu Gewichtszunahme und kann auch die Körperkomposition verändern“, erklärt Vetter.

Blutzucker für Babys gefährlich

Ein Übermaß an Blutzucker der Mutter gelangt zum Fötus, der mit einer erhöhten Insulin-Produktion reagiert. Da die Plazenta aber nicht für Insulin durchlässig ist, kann das Hormon den kindlichen Körper nicht verlassen. Bei den Riesenbabys werden auch die Knochen dicker, mitunter ist der Kopfumfang übergroß, der Hals kurz und wuchtig sowie die Breite der Schultern ungewöhnlich. „Ein voraussichtliches Geburtsgewicht ab 4000 Gramm ist anzeigepflichtig, weil die Komplikationsgefahr steigt“, erklärt der Kölner Mediziner Mallmann. Die meisten Eltern entscheiden sich für Kaiserschnitt.

Zu den möglichen Komplikationen bei der Entbindung gehört die gefährlich Schulterdystokie – ein „Albtraum“: Weil der Geburtskanal zu eng ist, bleibt das Kind nach Geburt des Kopfes mit seinen breiten Schultern stecken. Mallmann zufolge kann der Schulterknochen brechen, ein verkürzter Arm kann die Folge sein. Die Gefahr eines Sauerstoffmangels steigt. Für die Mutter wächst das Risiko von Geburtsverletzungen, Darm- und Blasenschädigungen, einer späteren Inkontinenz.

Maße des Babys im Mutterleib oft unerkannt

Oft sind die XXL-Ausmaße aber während Schwangerschaft nicht erkennbar. Vor allem eine Messung der Schulter im Mutterleib über Ultraschall ist Gynäkologen zufolge extrem schwierig. Ein makrosomes Kind, das die Geburt gut überstanden hat, startet aber möglicherweise doch mit einer „Hypothek“ ins Leben, wie DGGG-Vize Vetter betont. Dicke Neugeborene werden häufig übergewichtige Kinder und Erwachsene, makrosome Babys neigen später eher zu Diabetes und den mit der Stoffwechselkrankheit verbundenen Spätschäden.

Schwangere mit Diabetes – und später auch der Säugling – sollten schon vor der Geburt von einem Expertenteam aus Diabetologen, Geburtsmedizinern und Neonatologen betreut werden, meint Vetter. Mallmann rät Frauen vor einer Schwangerschaft dringend, den „erheblichen Risikofaktor Übergewicht zu minimieren“. Das Abspecken und eine gesunde Ernährung seien die beste Vorbeugung. Einig sind sich die Experten: Das früher gern propagierte neunmonatige „Essen für zwei“ ist tabu.

Warum das Essen für zwei dem Baby schaden kann, können Sie den imedo-Gesundheitsnews entnehmen.

Bildquelle: Atze Baumann, pixelio.de

Schwangerschaft: Essen für zwei schädigt das Baby

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Du bist schwanger, du musst jetzt für zwei essen!“: Diesen gut gemeinten Rat hört sicher jede Schwangere einmal. Doch dieser Rat ist nicht nur falsch, er kann sogar gefährlich für das Ungeborene sein. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über das richtige Essverhalten werdender Mütter.

Entgegen der weit verbreiteten Ansicht sollen schwangere Frauen keineswegs für zwei essen. Ein ständiger Nahrungsüberfluss kann dem Baby sogar schaden, denn dadurch werden seine Hormon-Messfühler im Gehirn falsch geeicht. Das erklärt der Leiter der Abteilung Stoffwechselstörungen am Dr. von Haunerschen Kinderspital München, Berthold Koletzko, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“: Die Ungeborenen schütteten dann hohe Mengen an Insulin aus und nähmen den Überfluss als normal an.

Diät vor der Schwangerschaft, währenddessen normal ernähren

„Diese kleinen Nimmersatts entwickeln mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst Übergewicht“, macht Koletzko deutlich. Damit trügen die Kinder auch schon das Risiko für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Erhöhung der Blutfette, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in sich. Frauen, die ohnehin schon mit Übergewicht kämpften, sollten möglichst vor einer geplanten Schwangerschaft abnehmen. Während das Baby heranwachse, seien Diäten tabu. Mütter sollten dann weder zu viel noch zu wenig essen.

Informieren Sie sich mit den imedo-Gesundheitsnews zudem über Alkohol in der Schwangerschaft und Sex nach der Schwangerschaft.

Bildquelle: Sonja Gräber, pixelio.de

Nachhilfe in Sachen Schwangerschaft hilft kaum

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Mehr zum Thema Kinderwunsch finden Sie im imedo-Infocenter.Einige medizinische Verfahren, die ungewollt kinderlosen Paaren zu einem Baby verhelfen sollen, sind offenbar kaum wirkungsvoller als die Versuche solcher Paare, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Signifikante Unterschiede gibt es allerdings bei der Zufriedenheit mit den Methoden, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Wenn Paare sich ein Baby wünschen, sollte das normalerweise innerhalb eines Jahres klappen. Falls nicht, können Ärzte nachhelfen. Doch weder die Anregung der Eierstöcke noch die künstliche Befruchtung sind sehr erfolgreich. Das gilt besonders dann, wenn die Mediziner keinen Grund für den unerfüllten Kinderwunsch feststellen können. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Universität Aberdeen in einer Studie.

Studie zu Kinderwunsch und Schwangerschaft

In dieser Studie wurden 580 Frauen, die seit mehr als zwei Jahren vergeblich versucht hatten, schwanger zu werden, per Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt. Die Frauen der einen Gruppe wurden ermutigt, weiter zu versuchen, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Eine zweite Gruppe unterzog sich einer künstlichen Befruchtung ohne vorherige Stimulation der Eierstöcke. Eine dritte Gruppe der Frauen bekam den Wirkstoff Clomifen. Die Substanz in Tablettenform gehört seit langem zur Standardtherapie gegen Fruchtbarkeitsstörung von Frauen.

Clomifen für die Schwangerschaft

Clomifen ist ein Wirkstoff, der bei Unfruchtbarkeit eingesetzt wird und die Zahl der Eier erhöht, die zur Befruchtung freigesetzt werden. Er wird von Frauen eingenommen, die keinen regelmäßigen Eisprung haben sowie von Frauen, die trotz eines regelmäßigen Eisprungs aus unbekannten Gründen nicht schwanger werden. Clomifen ist ein ‘Antiöstrogen’ und führt im Hypothalamus zu einer vermehrten Ausschüttung von GnRH, dem Gonadotropin-Freisetzungshormon. Dies führt zu einem deutlichen Anstieg von FSH – dem follikelstimulierenden Hormon und damit zur Stimulation der Eizellreifung im Eierstock.
Der Vorteil dieses Medikaments ist zweifellos die einfache Gabe als Tablette, weshalb es in vielen gynäkologischen Arztpraxen das erste Mittel der Wahl darstellt. Allerdings kann es unter der Einnahme von Clomifen zur Reifung von einer oder auch von mehreren Eizellen kommen und damit verbunden gelegentlich zu Zwillings-, ganz selten zu Drillingsschwangerschaften.

Nachhilfe für die Schwangerschaft bringt wenig

Im Laufe der Studie wurden 101 Frauen schwanger und brachten ein gesundes Kind zur Welt: 17 Prozent aus der Gruppe ohne Nachhilfe, 14 Prozent mit Hilfe des stimulierenden Medikaments und 23 Prozent durch die künstliche Befruchtung. Die Forscher um Siladitya Bhattachary von der Universität Aberdeen äußerten, dass die Differenz viel höher hätte sein müssen, um eine der Methoden als überlegen bezeichnen zu können. Die Nebenwirkungsrate (unter anderem Übelkeit, Bauchschmerzen, Flatulenz, Kopfschmerzen, Hitzewallungen) war in der Medikamentengruppe am höchsten. Hier waren bis zu 20 Prozent der Frauen betroffen. Interessant fanden die Forscher, dass die Frauen in den Gruppen mit der aktiven Therapie insgesamt zufriedener waren als die Frauen ohne Therapie.

Mehr zum Thema Kinderwunsch finden Sie im imedo-Infocenter.

Für weitere Hintergründe und zu Möglichkeiten einer künstlichen Befruchtung lesen Sie den Artikel „Ungewollt kinderlos“ auf den imedo-Gesundheitsnews.

Jedes fünfte Paar ist von unerfülltem Kinderwunsch betroffen. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Bildquelle: Pariah083, pixelio.de

Sonnenschutz für Kinder

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Säuglinge und Kleinkinder haben eine wesentlich empfindlichere Haut als Erwachsenene. Sonnenbrand und Langzeitfolgen wie Hautkrebs werden bei zunehmender Sonneneinstrahlung immer wahrscheinlicher. Daher sind einige Regeln des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de unabdingbar, um auch für die Kleinsten das Sommerwetter zu einem risikolosen Genuss werden zu lassen.

Im ersten Lebensjahr ist Schatten Pflicht

In den ersten 12 Monaten sollte ein Baby am besten gar nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden, da die Haut kaum Eigenschutz aufbauen kann. Mit etwas Umsicht kann das Risiko minimiert werden: Das Baby sollte immer einen Schattenplatz haben. Vermeiden Sie die Pralle Sonne auch mit Sonnenschutz wie Schirm oder Verdeck, da Kleinkinder durch die dort aufgestaute Wärme schnell überhitzen können. Auf künstlichen Sonnenschutz sollte für die ganz kleinen weitgehend verzichtet werden, da die Sunblocker die empfindliche Kinderhaut unnötig belasten.

Bis ins Vorschulalter: pralle Sonne möglichst vermeiden

Für Kinder ist es wichtig und gesund, sich viel im Freien bewegen und draußen spielen zu können – und sollten sie auch. Allerdings sollten sie hierbei auch nach dem ersten Lebensjahr möglichst wenig direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein. Kinderhaut kann noch nicht schnell und ausreichend Pigmente produzieren, die als natürlicher Eigenschutz gelten. Haut von Kindern im Vorschulalter kann UV-Schäden nur unzureichend “reparieren”. Dieser körpereigene Schutz vor Sonnenstrahlen entwickelt sich erst im Verlauf von Jahren.

Den einfachsten und gleichzeitig wirksamsten Sonnenschutz bieten deshalb schattige Plätze und sonnengerechte Kleidung, und gerade während der stärkeren Mittagssonne sollte besser eine Pause eingelegt werden.

Auch bei bedecktem Himmel ist noch Vorsicht angesagt, denn bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung dringt auch dann noch bis auf die Haut durch.

Die Gefahren im Sonnenstudio werden unterschätzt, darum sind Sonnenstudios für Kinder jetzt verboten.

In der imedo-Gesundheitscommunity gibt es viele Gruppen speziell zum Thema Gesundheit von Kindern.

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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