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Künstliche Befruchtungen: 10.000 Babys geboren

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Im Jahr 2007 wurden in Deutschland 10.000 Babys nach künstlicher Befruchtung geboren. Zwar wurden wieder mehr künstliche Befruchtungen durchgeführt als 2006, der Trend ist aber rückläufig. Kosten und Auflagen schrecken ab. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Moderne Techniken der Fortpflanzungsmedizin haben in Deutschland 2007 bei 29 Prozent aller Behandlungen zu einer Schwangerschaft geführt. Das sagte Klaus Bühler vom deutschen IVF-Register, der die aktuellen Daten aus 118 Zentren zusammenfasste. Dies entspreche der natürlichen Chance auf eine Schwangerschaft, sagte Bühler dem Nachrichtenmagazin „Focus“ laut Vorabbericht.

65.000 künstliche Befruchtungen

Rund 10.000 IVF-Babys wurden 2007 in Deutschland geboren. Zwar stieg die Zahl der künstlichen Befruchtungen (in-vitro-fertilisation, IVF) 2007 im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 65.000. Der Trend ist im Allgemeinen aber rückläufig. Das liegt unter anderem daran, dass die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung nicht mehr vollständig übernehmen. Im Jahr 2003, als die Krankenkassen diese Kosten noch übernahmen, gab es nach Aussagen Bühlers 61 Prozent mehr Behandlungen als im Jahr 2007. Auch die Auflagen für eine künstliche Befruchtung erfüllen nicht alle Paare. Den Anspruch auf eine Übernahme der Hälfte der Kosten haben Paare nur dann, wenn sie auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen können. Zudem müssen Frauen bei der künstlichen Befruchung mindestens 25 Jahre alt sein und höchstens 40 Jahre, ist sie jünger oder älter, tragen die Kassen die Kosten nicht.

Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat sich dem schwierigen Thema Unerfüllter Kinderwunsch angenommen und bietet Informationen und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen betroffenen Paaren.

Bildquelle: Ines Friedrich, pixelio.de

Babys lernen Sprache, indem sie zuhören

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Kleinkinder besitzen die Fähigkeit, Sprachlaute mühelos zu unterscheiden. Psychologen der Universität Pennsylvania haben Bildertests mit Kleinkindern durchgeführt und festgestellt, dass sie schon Sprachaspekte entwickeln, bevor sie richtig sprechen können. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Bevor Kinder überhaupt das erste Wort sagen können, beherrschen sie bereits eine Vielzahl an Wörtern. Die Forscher um David Swingley haben anhand von Bildertests herausgefunden, wie Babys und Kleinkinder Sprache wahrnehmen. Die Psychologen präsentierten den Kindern jeweils zwei Bilder und benannten die Namen der Motive. Durch die Augenbewegung der Kinder haben die Wissenschaftler herausgefunden, wie die Sprachverarbeitung bei den Kleinen funktioniert.

Sprachverarbeitung von Babys

Die Kinder schauten meistens das richtige Bild beim passenden Begriff an. Wurde der Begriff jedoch verändert oder falsch ausgesprochen, schauten die Kinder seltener auf das richtige Bild. „Das verändert frühere Auffassungen über kindliches Lernen“, sagt Studienleiter David Swingley. Bisher war lediglich bekannt, dass sich Kinder im zunehmenden Alter auf Konsonanten und Vokale in ihrer Sprache konzentrieren und können dadurch Laute ausschließen, die nicht zu ihrer Sprache gehören. Nach dem ersten Lebensjahr ist die Fähigkeit bereits verloren.

Die Wissenschaftler haben mit ihren Tests ermittelt, wie Babys den Umgang mit Wörtern handhaben. Sie nehmen die Sprachlaute und Hörformen der gesamten Wörter wahr. Darauf basierend bauen sie ihren Wortschatz und die Grammatik auf. „Der Spracherwerb hängt in hohem Maße mit der Fähigkeit zur frühen Wiedererkennung von Wörtern zusammen“, erklärt Swingley. Die Babys lernen erst den Klang der Wörter, dann sammeln sie Informationen über die Bedeutung. Auch das Sprechhören entwickelt sich bei Kindern erst später. Erst mit zehn Monaten schaffen es Kinder, dasselbe Wort zu erkennen, auch wenn Erwachsene es auf unterschiedliche Weise aussprechen.

Damit Eltern lernen, angemessen mit ihrem Nachwuchs umzugehen, gibt es Elternschulungen. Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie.

Bildquelle: Atze Baumann, pixelio.de

Tee und Kümmelsalbe helfen gegen Schmerzen von Schreibabys

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Exzessiv schreiende Babys werden im Volksmund auch Schreibabys genannt. Doch für diese Dreimonatskoliken gibt es meistens eine Erklärung, oftmals sind Verdauungsprobleme schuld. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de und Kinderarzt Hans-Ulrich Neumann verraten, wie man Schreibabys beruhigen kann.

Die erste Zeit mit einem Säugling ist für Eltern oft sehr anstrengend. Obwohl der Winzling gefüttert und gewickelt wurde und es ihm auch sonst an nichts fehlt, schreit er aus voller Kehle und bereitet Mama und Papa große Sorgen. Die vielfach gefürchteten „Dreimonatskoliken“ sind jedoch oft harmlos. „Das Wichtigste ist, dass sich die Eltern eines schreienden Säuglings erst einmal beruhigen. Es ist völlig normal, dass ein Baby mal unruhig ist, und nicht immer muss eine Erkrankung dahinter stecken“, sagt Hans-Ulrich Neumann, Vorsitzender des Hamburger Landesverbands des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Manche Schreibabys leiden unter Verdauungsproblemen

Von Dreimonatskoliken spreche man, wenn ein Säugling in den ersten drei Monaten seines Lebens ohne erkennbaren Grund schreie. „Meistens wird diese Situation durch mehrere verschiedene Faktoren hervorgerufen“, sagt Neumann. Tatsächlich habe der kleine Körper eine große Menge an Nahrung zu verarbeiten, was ihm durchaus Mühe bereite. „Ein Baby nimmt täglich ungefähr ein Fünftel seines Körpergewichts zu sich. Die Verdauung dieser Massen ist für den noch ungeübten Darm eine anstrengende Aufgabe.“ Blähungen und andere Verdauungsprobleme seien daher normale Reaktionen.

Beruhigung von Schreibabys

Da die Blähungen oft ohnehin schon vom vielen Trinken herrühren, sollte man nicht versuchen, das Baby durch zusätzliches Stillen zu beruhigen. „Besser ist es, dem Kind einen krampflösenden Tee zu geben“, sagt der Hamburger Kinderarzt. Auch Kümmelzäpfchen oder eine Kümmelsalbe, mit der der Bauch des Säuglings eingerieben wird, könnten die unangenehmen Blähungen vertreiben. „Aber auch sanftes Schaukeln in den Armen der Eltern tut dem Kind in so einer Situation oft sehr gut.“

Schreibabys: Lebensmittelallergie möglich

In manchen Fällen könne auch eine Lebensmittelallergie an den wiederholten Bauchschmerzen schuld sein. „Überempfindlichkeiten auf Kuhmilch können auch schon durch die Muttermilch weitergegeben werden“, erklärt Neumann. Bei Blut im Stuhl, hohem Fieber oder stundenlangen Bauchkrämpfen sollte man mit dem Kind daher auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

„Doch nicht immer sind wirklich Koliken der Grund für die schlechte Laune des Kleinkinds“, sagt Neumann. Tatsächlich gebe es manchmal einfach gar keinen Grund, weshalb das Baby schreie. „Die besorgte und übereifrige Reaktion der Eltern macht die ganze Situation dann meist sogar noch schlimmer, da das Baby auf diesen Stress ebenfalls mit Stress reagiert“, erklärt der Kinderarzt. Um diesen psychologischen Teufelskreis zu durchbrechen, sollten Eltern sich daher vor allem um ihre eigene Entspannung kümmern - diese Ruhe übertrage sich dann auch oft recht schnell auf das Baby.

Wenn Babys zahnen, weinen sie ebenfalls viel. Die imedo-Gesundheitsnews verraten, warum Eltern nicht mit Panik reagieren müssen, wenn Baby zahnt.

Bildquelle: Erich Kasten, pixelio.de

„Sumo-Babys“: gefährlich für Mutter und Kind

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Winzig, zart und feingliedrig sind die meisten Säuglinge - doch immer häufiger werden Müttern im Kreißsaal regelrechte Brocken in die Arme gelegt. Nicht nur viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind zu dick, auch bei Fötus und Neugeborenem zeigt sich ein Trend zum Übergewicht. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt vor den Gefahren, die „Sumobabys“ mit sich bringen - nicht nur für das Neugeborene.

In Deutschland bringen inzwischen acht bis zehn Prozent aller Neugeborenen 4000 Gramm und mehr auf die Waage, sagt Klaus Vetter, Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, kurz DGGG. In der Kölner Klinik für Frauenheilkunde habe jüngst ein 5,7 Kilo schwerer Säugling das Licht der Welt erblickt, erinnert sich Direktor Peter Mallmann. Vor wenigen Tagen wurde der propere Federico mit immerhin 4500 Gramm geboren - rund 1000 Gramm mehr als durchschnittlich.

Kein nationales Problem: Babys werden weltweit dicker

Auch in anderen Ländern ist diese Tendenz zu beobachten. Ein fast acht Kilo schweres Riesenbaby sorgte 2007 in Mexiko für Aufregung. Anfang 2008 brachte in Russland ein neugeborener Junge 6,1 Kilo auf die Waage, bei einer ungewöhnlichen XXL-Länge von 63 Zentimetern. In Polen kam ein Sieben-Kilo-Baby zur Welt. Hauptgründe für die „hyperalimentierten“, überversorgten, Babys sind nach Mediziner-Angaben das zunehmende Alter und wachsende Übergewicht der Mütter. Jede vierte Schwangere in Deutschland ist 35 Jahre und älter, ebenfalls etwa jede vierte Schwangere ist zu dick. Für ältere und übergewichtige Mütter steigt zudem Risiko, in der Schwangerschaft einen Diabetes zu entwickeln, was die Wahrscheinlichkeit eines Riesenbabys erhöht, wie DGGG-Vize Vetter erklärt.

Schwangerschaftsdiabetes gehört zu den häufigsten Komplikationen während der „anderen Umstände“ einer werdenden Mutter. Viele überdimensionierte Neugeborene sind zwar kerngesund. Für die „Sumo-Säuglinge“ könnten sich aber durch die so genannte fetale Makrosomie auch gesundheitliche Schäden ergeben. „Makrosome Kinder bekommen zu viel Insulin, das ist ein Wachstumshormon. Es führt zu Gewichtszunahme und kann auch die Körperkomposition verändern“, erklärt Vetter.

Blutzucker für Babys gefährlich

Ein Übermaß an Blutzucker der Mutter gelangt zum Fötus, der mit einer erhöhten Insulin-Produktion reagiert. Da die Plazenta aber nicht für Insulin durchlässig ist, kann das Hormon den kindlichen Körper nicht verlassen. Bei den Riesenbabys werden auch die Knochen dicker, mitunter ist der Kopfumfang übergroß, der Hals kurz und wuchtig sowie die Breite der Schultern ungewöhnlich. „Ein voraussichtliches Geburtsgewicht ab 4000 Gramm ist anzeigepflichtig, weil die Komplikationsgefahr steigt“, erklärt der Kölner Mediziner Mallmann. Die meisten Eltern entscheiden sich für Kaiserschnitt.

Zu den möglichen Komplikationen bei der Entbindung gehört die gefährlich Schulterdystokie - ein „Albtraum“: Weil der Geburtskanal zu eng ist, bleibt das Kind nach Geburt des Kopfes mit seinen breiten Schultern stecken. Mallmann zufolge kann der Schulterknochen brechen, ein verkürzter Arm kann die Folge sein. Die Gefahr eines Sauerstoffmangels steigt. Für die Mutter wächst das Risiko von Geburtsverletzungen, Darm- und Blasenschädigungen, einer späteren Inkontinenz.

Maße des Babys im Mutterleib oft unerkannt

Oft sind die XXL-Ausmaße aber während Schwangerschaft nicht erkennbar. Vor allem eine Messung der Schulter im Mutterleib über Ultraschall ist Gynäkologen zufolge extrem schwierig. Ein makrosomes Kind, das die Geburt gut überstanden hat, startet aber möglicherweise doch mit einer „Hypothek“ ins Leben, wie DGGG-Vize Vetter betont. Dicke Neugeborene werden häufig übergewichtige Kinder und Erwachsene, makrosome Babys neigen später eher zu Diabetes und den mit der Stoffwechselkrankheit verbundenen Spätschäden.

Schwangere mit Diabetes - und später auch der Säugling - sollten schon vor der Geburt von einem Expertenteam aus Diabetologen, Geburtsmedizinern und Neonatologen betreut werden, meint Vetter. Mallmann rät Frauen vor einer Schwangerschaft dringend, den „erheblichen Risikofaktor Übergewicht zu minimieren“. Das Abspecken und eine gesunde Ernährung seien die beste Vorbeugung. Einig sind sich die Experten: Das früher gern propagierte neunmonatige „Essen für zwei“ ist tabu.

Warum das Essen für zwei dem Baby schaden kann, können Sie den imedo-Gesundheitsnews entnehmen.

Bildquelle: Atze Baumann, pixelio.de

Schwangerschaft: Essen für zwei schädigt das Baby

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Du bist schwanger, du musst jetzt für zwei essen!“: Diesen gut gemeinten Rat hört sicher jede Schwangere einmal. Doch dieser Rat ist nicht nur falsch, er kann sogar gefährlich für das Ungeborene sein. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über das richtige Essverhalten werdender Mütter.

Entgegen der weit verbreiteten Ansicht sollen schwangere Frauen keineswegs für zwei essen. Ein ständiger Nahrungsüberfluss kann dem Baby sogar schaden, denn dadurch werden seine Hormon-Messfühler im Gehirn falsch geeicht. Das erklärt der Leiter der Abteilung Stoffwechselstörungen am Dr. von Haunerschen Kinderspital München, Berthold Koletzko, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“: Die Ungeborenen schütteten dann hohe Mengen an Insulin aus und nähmen den Überfluss als normal an.

Diät vor der Schwangerschaft, währenddessen normal ernähren

„Diese kleinen Nimmersatts entwickeln mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst Übergewicht“, macht Koletzko deutlich. Damit trügen die Kinder auch schon das Risiko für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Erhöhung der Blutfette, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in sich. Frauen, die ohnehin schon mit Übergewicht kämpften, sollten möglichst vor einer geplanten Schwangerschaft abnehmen. Während das Baby heranwachse, seien Diäten tabu. Mütter sollten dann weder zu viel noch zu wenig essen.

Informieren Sie sich mit den imedo-Gesundheitsnews zudem über Alkohol in der Schwangerschaft und Sex nach der Schwangerschaft.

Bildquelle: Sonja Gräber, pixelio.de

Nachhilfe in Sachen Schwangerschaft hilft kaum

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Mehr zum Thema Kinderwunsch finden Sie im imedo-Infocenter.Einige medizinische Verfahren, die ungewollt kinderlosen Paaren zu einem Baby verhelfen sollen, sind offenbar kaum wirkungsvoller als die Versuche solcher Paare, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Signifikante Unterschiede gibt es allerdings bei der Zufriedenheit mit den Methoden, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Wenn Paare sich ein Baby wünschen, sollte das normalerweise innerhalb eines Jahres klappen. Falls nicht, können Ärzte nachhelfen. Doch weder die Anregung der Eierstöcke noch die künstliche Befruchtung sind sehr erfolgreich. Das gilt besonders dann, wenn die Mediziner keinen Grund für den unerfüllten Kinderwunsch feststellen können. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der Universität Aberdeen in einer Studie.

Studie zu Kinderwunsch und Schwangerschaft

In dieser Studie wurden 580 Frauen, die seit mehr als zwei Jahren vergeblich versucht hatten, schwanger zu werden, per Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt. Die Frauen der einen Gruppe wurden ermutigt, weiter zu versuchen, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Eine zweite Gruppe unterzog sich einer künstlichen Befruchtung ohne vorherige Stimulation der Eierstöcke. Eine dritte Gruppe der Frauen bekam den Wirkstoff Clomifen. Die Substanz in Tablettenform gehört seit langem zur Standardtherapie gegen Fruchtbarkeitsstörung von Frauen.

Clomifen für die Schwangerschaft

Clomifen ist ein Wirkstoff, der bei Unfruchtbarkeit eingesetzt wird und die Zahl der Eier erhöht, die zur Befruchtung freigesetzt werden. Er wird von Frauen eingenommen, die keinen regelmäßigen Eisprung haben sowie von Frauen, die trotz eines regelmäßigen Eisprungs aus unbekannten Gründen nicht schwanger werden. Clomifen ist ein ‘Antiöstrogen’ und führt im Hypothalamus zu einer vermehrten Ausschüttung von GnRH, dem Gonadotropin-Freisetzungshormon. Dies führt zu einem deutlichen Anstieg von FSH - dem follikelstimulierenden Hormon und damit zur Stimulation der Eizellreifung im Eierstock.
Der Vorteil dieses Medikaments ist zweifellos die einfache Gabe als Tablette, weshalb es in vielen gynäkologischen Arztpraxen das erste Mittel der Wahl darstellt. Allerdings kann es unter der Einnahme von Clomifen zur Reifung von einer oder auch von mehreren Eizellen kommen und damit verbunden gelegentlich zu Zwillings-, ganz selten zu Drillingsschwangerschaften.

Nachhilfe für die Schwangerschaft bringt wenig

Im Laufe der Studie wurden 101 Frauen schwanger und brachten ein gesundes Kind zur Welt: 17 Prozent aus der Gruppe ohne Nachhilfe, 14 Prozent mit Hilfe des stimulierenden Medikaments und 23 Prozent durch die künstliche Befruchtung. Die Forscher um Siladitya Bhattachary von der Universität Aberdeen äußerten, dass die Differenz viel höher hätte sein müssen, um eine der Methoden als überlegen bezeichnen zu können. Die Nebenwirkungsrate (unter anderem Übelkeit, Bauchschmerzen, Flatulenz, Kopfschmerzen, Hitzewallungen) war in der Medikamentengruppe am höchsten. Hier waren bis zu 20 Prozent der Frauen betroffen. Interessant fanden die Forscher, dass die Frauen in den Gruppen mit der aktiven Therapie insgesamt zufriedener waren als die Frauen ohne Therapie.

Mehr zum Thema Kinderwunsch finden Sie im imedo-Infocenter.

Für weitere Hintergründe und zu Möglichkeiten einer künstlichen Befruchtung lesen Sie den Artikel „Ungewollt kinderlos“ auf den imedo-Gesundheitsnews.

Jedes fünfte Paar ist von unerfülltem Kinderwunsch betroffen. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Bildquelle: Pariah083, pixelio.de

Sonnenschutz für Kinder

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Säuglinge und Kleinkinder haben eine wesentlich empfindlichere Haut als Erwachsenene. Sonnenbrand und Langzeitfolgen wie Hautkrebs werden bei zunehmender Sonneneinstrahlung immer wahrscheinlicher. Daher sind einige Regeln des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de unabdingbar, um auch für die Kleinsten das Sommerwetter zu einem risikolosen Genuss werden zu lassen.

Im ersten Lebensjahr ist Schatten Pflicht

In den ersten 12 Monaten sollte ein Baby am besten gar nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden, da die Haut kaum Eigenschutz aufbauen kann. Mit etwas Umsicht kann das Risiko minimiert werden: Das Baby sollte immer einen Schattenplatz haben. Vermeiden Sie die Pralle Sonne auch mit Sonnenschutz wie Schirm oder Verdeck, da Kleinkinder durch die dort aufgestaute Wärme schnell überhitzen können. Auf künstlichen Sonnenschutz sollte für die ganz kleinen weitgehend verzichtet werden, da die Sunblocker die empfindliche Kinderhaut unnötig belasten.

Bis ins Vorschulalter: pralle Sonne möglichst vermeiden

Für Kinder ist es wichtig und gesund, sich viel im Freien bewegen und draußen spielen zu können - und sollten sie auch. Allerdings sollten sie hierbei auch nach dem ersten Lebensjahr möglichst wenig direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein. Kinderhaut kann noch nicht schnell und ausreichend Pigmente produzieren, die als natürlicher Eigenschutz gelten. Haut von Kindern im Vorschulalter kann UV-Schäden nur unzureichend “reparieren”. Dieser körpereigene Schutz vor Sonnenstrahlen entwickelt sich erst im Verlauf von Jahren.

Den einfachsten und gleichzeitig wirksamsten Sonnenschutz bieten deshalb schattige Plätze und sonnengerechte Kleidung, und gerade während der stärkeren Mittagssonne sollte besser eine Pause eingelegt werden.

Auch bei bedecktem Himmel ist noch Vorsicht angesagt, denn bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung dringt auch dann noch bis auf die Haut durch.

Die Gefahren im Sonnenstudio werden unterschätzt, darum sind Sonnenstudios für Kinder jetzt verboten.

In der imedo-Gesundheitscommunity gibt es viele Gruppen speziell zum Thema Gesundheit von Kindern.

Schwangerschaft: Musik für das ungeborene Baby

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Babys reagieren bereits im Mutterleib auf Geräusche von außen. Sie Antworten mit Strampeltritten gegen die Bauchdecke der Mutter - je nachdem wie positiv oder negativ sie die Geräuschkulisse finden. Untersuchungen zufolge ist das Ohr und somit das Hörvermögen ab dem vierten Schwangerschaftmonat voll entwickelt. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über die Wirkung von Musik auf das Ungeborene.

Wirkung von Musik auf das ungeborene Leben

Experten zufolge wirken Musikstücke der klassischen Art a là Mozart im Allgemeinen harmonisierend und beruhigend, während ein lautes und aggressives Lied, Ungeborene zu heftigen Fußtritten veranlassen kann. Die Musikindustrie hat sich dieses Wissen bereits zunutze gemacht und bringt zahllose Platten mit sogenannter Babymusik auf den Markt.

Nicht nur die Entspannung, soll durch die Musik gefördert werden, Babys profitieren auch was die Entwicklung des Gehirns angeht, von den vorgeburtlichen Klängen und genießen auch bestimmte Umgebungsgeräusche.

Geräusche, die das Baby wahrnimmt

Der Fötus ist permanent von Geräuschen umgeben: vom Herzschlag und der Stimme der Mutter, aber auch dem Gluckern der inneren Organe. Alle Geräusche die von der Mutter und ihrem Körper ausgehen, kommen gedämpft an das Ohr des Kindes heran. Ähnlich den Lauten während eines Tauchgangs.

Vor allem die Stimme und der Tonfall der Mutter prägen das frühkindliche Gehirn. Entscheidend sind aber auch die Stimmen im Umfeld der Mutter, wie beispielsweise der Ton des Vaters oder die Gespräche zwischen den Geschwistern.

Lärm als Belastung

Der Fötus nimmt an der Außenwelt maßgeblich durch sein Gehör teil. Lärm, Streit oder Dauerberieselung durch Radio oder Fernsehen können das Kind stressen, denn Babys im Mutterleib haben nicht die Möglichkeit, ihre Ohren einfach zu schließen. Werdende Mütter sollten deshalb während der Schwangerschaft beachten, dass sie sich selbst auch Mal eine Auszeit vom Lärm des Alltags nehmen und die Stille genießen.

Wie schwangere und stillende Frauen richtig trinken, erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Bereits Jugendliche können unter Schwerhörigkeit leiden. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr über die Generation Schwerhörigkeit.

Ein Führerschein für DJs soll lauter Musik vorbeugen. Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie.

Bildquelle: Ralf Schmitz, pixelio.de

Löffelablecken: Karies-Übertragung aufs Baby

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Mütter schmecken gern die Nahrung des Nachwuchses ab. Diese Methode sorgt dafür, dass Mütter Bakterien auf die Kinder übertragen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de und Kinderzahnarzt Christoph Hoberg verraten, worauf Mütter achten sollten.

Erwärmte Babynahrung darf nicht zu heiß sein. Viele Mütter schmecken die Mahlzeit deshalb gerne mit dem Löffel ab, bevor sie ihren Nachwuchs füttern. Zum Problem kann diese Fürsorge werden, wenn die Mama unter Karies leidet. „Dann können die Bakterien über den Löffel an das Kind weitergegeben werden“, sagt Christoph Hoberg, Kinderzahnarzt in Berlin. Eltern sollten deshalb darauf achten, dass sie eine „saubere Mundflora“ haben, sofern sie öfter Löffel oder Schnuller ihres Kindes ablecken.

Bakterien infizieren nicht nur Milchzähne mit Karies

Kariesinfizierte Milchzähne sind nicht etwa unproblematisch, weil sie ohnehin früher oder später ausfallen. Vielmehr können die Bakterien bleibende Zähne infizieren und dem Kind frühzeitig unangenehme Besuche in der Zahnarztpraxis bescheren. Nach Angaben von Hoberg leiden in Deutschland etwa zehn Prozent der Kinder unter kariösen Milchzähnen.

Fast jeder hat Karies. Mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zur Thematik.

Wie wichtig Mundhygiene schon für die ersten Milchzähne ist, können Sie ebenfalls mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews in Erfahrung bringen.

Bildquelle: Kraftprotz, pixelio.de

Ungewollt kinderlos – Wege zum Familienglück

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Schwanger sein ist genau genommen die natürlichste Sache der Welt. Doch nicht alle Frauen erleben das Mutterglück und einige benötigen Hilfe um sich den Kinderwunsch erfüllen zu können. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Ursachen für Unfruchtbarkeit

schwangerschaftLaut Experten haben immer mehr Frauen und Männer Probleme ein Kind zu zeugen. 1,5 Millionen Paare in Deutschland können sich ihren Kinderwunsch nicht erfüllen. Statistisch gesehen liegt Unfruchtbarkeit zu einem Drittel beim Mann, zum anderen bei der Frau und im dritten Fall bei beiden Geschlechtern gleich verteilt. Die Infertilität des Mannes ist weitestgehend noch relativ unerforscht, doch zu 80 Prozent liegt es am Hodenhochstand. Rauchen kann sich ebenfalls negativ auswirken. Probleme bei der Spermienproduktion sind häufige Ursachen für die Unfruchtbarkeit des Mannes. Nicht selten kommen hier psychosomatische Aspekte noch hinzu. Eine spät gewollte Schwangerschaft ist zudem oft schwierig, da ab dem 25. Lebensjahr sich die Qualität der Eizelle um zehn Prozent pro Jahr reduziert. Ein Grund für eine erschwerte Zeugung kann auch eine Infektion der Geschlechtsorgane oder eine Zystenbildung sein. Weiterhin sind psychische Bedingungen von hoher Bedeutung. Krankheiten wie Magersucht schwächen ebenfalls die Reproduktionsfähigkeit der Frau um fünf Prozent.

Die künstliche Befruchtung

Die künstliche Befruchtung ist die klassische Hilfe zur Reproduktion. Hier wird die weibliche Eizelle mit dem Samen des Mannes befruchtet. Die Spermien werden entweder von Partner oder einem Spender der Frau während des Eisprung eingesetzt. Die Voraussetzungen für den Spender sind streng. Zum einen darf der Samen nicht öfter als für drei Schwangerschaften verwendet werden, der Spender darf nicht älter als 50 Jahre alt sein und es muss sicher gestellt sein, dass der Spender schon verheiratet ist und Kinder hat. Bevor der Mann sein Sperma spenden darf, wird er auf die Antikörper verschiedener Viren medizinisch untersucht. Experten zufolge werden im Zuge einer künstlichen Befruchtung 60 bis 70 Prozent der Frauen in den ersten sechs Monaten schwanger.

Die In-vitro-Fertilisation - das Retortenbaby

Oft wird nach Gebärmuttererkrankungen die In-vitro-Fertilisation als Variante zur Fruchtbarkeitshilfe angeboten. Chemiker und Ärzte vereinen das Sperma mit der Eizelle in einer Retorte. Nach der Zellteilung wird das Ei in den Uterus der Frau eingesetzt. Diese Verfahrenstechnik hilft circa 25 Prozent der Paare zu einer Schwangerschaft.

Ein Erfahrungsaustausch zum Thema unerfüllter Kinderwunsch und Fruchtbarkeit ist in der imedo-Gruppe „Kinderwunsch und Fruchtbarkeit” möglich.

Auch Magersucht führt zu Unfruchtbarkeit und jedes fünfte Paar ist von unerfülltem Kinderwunsch betroffen - mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr.

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