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Kann die Süßpflanze Stevia herkömmlichen Süßstoffen Saures geben?

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Auch wenn Stevia in Deutschland und der Europäischen Union nicht als süßendes Lebensmittel oder Zusatzstoff der Gruppe Süßstoffe zugelassen ist, hat längst ein Run auf die süßen Stevia-Blätter eingesetzt. Wir erhalten täglich Anfragen über das Honigkraut Stevia, das viele Menschen als Stevia-Badezusatz (Kosmetikum) oder Stevia-Tee-Zubereitung kaufen, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal imedo. Andere Menschen, die abnehmen wollen, süßen Speisen und Getränke mit Stevia-Blättern, die frisch oder getrocknet süßlich schmecken. Stevia ist ein Süßkraut und viele Menschen bezeichnen es auch als Honigkraut. International wird Stevia in die Gruppe der Süßstoffe eingeordnet und ist in einigen wenigen Ländern seit Jahrzehnten zugelassen.

Der Stevia-Markt boomt, da viele Menschen Zucker meiden möchten und Angst vor herkömmlichen Süßstoffen wie Aspartam, Cyclamat oder Saccharin haben. Über Jahrzehnte hat die Zuckerlobby Süßstoffe als krebserregend und gefährlich verfemt. Auch die Behauptung, dass Süßstoffe als Mastmittel dienen, Appetit oder Hunger auslösen und daher dick machen, könnte für Stevia sprechen. Wissenschaftlich nachgewiesen ist jedoch, dass die bisher zugelassenen Süßstoffe keinen Appetit oder Hunger auslösen. Sie machen nicht etwa dick, sondern helfen beim Abnehmen. Die Stevia-Pflanze ist bis zu einem Meter hoch und hat zwei bis drei Zentimeter lange Blätter. Stevia wächst in tropischen Ländern wie Paraguay. Aber es gibt schon Stevia-Versuchsfelder in Deutschland. Die bisher gezüchteten Stevia-Sorten sind jedoch frostempfindlich.

Stevia schmeckt süß und löst kein Karies aus
Die Blätter von Stevia Rebaudiana schmecken süß, sind nicht kariogen und haben keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Diese Aussagen treffen auch auf die herkömmlichen Süßstoffe Aspartam, Cyclamat und Saccharin zu. Wie Thaumatin und Neohesperidin DC ist Stevia ein Süßungsmittel natürlichen Ursprungs. Die Blätter der Pflanze Stevia Rebaudiana enthalten die süßlich schmeckende Substanz Steviosid. In verschiedenen Ländern gewinnt die Süßstoff-Industrie in großem Maße Steviosid als Süßstoff für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Verschiedene Cola-Konzerne planen, ihre koffeinhaltigen Getränke mit Süßstoffen aus Stevia Rebaudiana und anderen Süßstoffen zu süßen. Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Stevia als Süßungsmittel für Diabetiker geeignet ist.

Zulassungssituation von Stevia

In Japan ist Stevia schon seit mehr als 25 Jahren zugelassen. Die Europäische Union konnte Stevia aufgrund von negativen Studienergebnissen, die Steviol und Stevioside als mutagen (Erbgut schädigend) identifizierten, bisher nicht zulassen. Seit August 2008 existiert trotzdem für die Schweiz eine provisorische Einzelbewilligung für Steviol Glykoside als Süßungsmittel. Im Oktober des gleichen Jahres ließen Australien und Neuseeland Stevia zu. Die US-amerikanische Food and Drug Administration agierte vorsichtiger und ließ im Dezember 2008 lediglich Rebaudisoid-A in Süßungsmitteln (Süßstoffen) als Lebensmittelzusatzstoff zu. Vor wenigen Monaten haben die französischen Behörden eine vorläufige Zulassung für den Süßstoff Stevia Rebaudiana ausgesprochen. Noch bis in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war Stevia auch in Deutschland vorwiegend in Bioläden, Reformhäusern und Teegeschäften erhältlich. Jetzt darf Stevia hier nicht mehr als Süßungsmittel verkauft werden. Das gilt solange, bis es durch die EU-Kommission in Brüssel freigegeben ist. Dafür ist die wissenschaftliche Unterbehörde Efsa (European Food Safety Authority) verantwortlich. Momentan liegen der Efsa drei Anträge auf Zulassung von Stevia-Produkten vor. Einer davon stammt vom US-Konzern Cargill, einem Lebensmittelhersteller, der unter anderem Coca Cola mit Stevia beliefern will. Zukünftig ist geplant, Cola-Getränke mit den Süßstoffen Stevia und Aspartam zu süßen, um ein optimales „Süßerlebnis“ zu erzielen.

Steviosid macht Ratten unfruchtbar
In toxikologischen Studien fällt insbesondere Steviosid negativ auf. In großen Mengen beeinträchtigt die Substanz die Fruchtbarkeit der männlichen Ratte. Der Bonner Stevia-Forscher Privatdozent Dr. Ralf Pude sagte dazu gegenüber der Zeitschrift Stern aus: „Ein Erwachsener müsste täglich mehr als die Hälfte seines Körpergewichts an frischen Stevia-Blättern zu sich nehmen, um auf vergleichbare Konzentrationen zu kommen – in dieser Menge wäre selbst Zucker gefährlich”. Anscheinend sind Steviablätter als Süßungsmittel ungefährlich. Aber die Stevia-Industrie produziert insbesondere Steviosid. Als Süßungsmittel spielen getrocknete Stevia-Blätter praktisch keine Rolle, informiert Müller.

Was Stevia-Blätter süß schmecken lässt
Schon im Jahre 1931 konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, welche Substanzen für den süßen Geschmack von Stevia-Blättern verantwortlich sind. Der Süßgeschmack stammt vornehmlich vom Steviosid. Dieses Glycosid ist einhundertfünfzigmal süßer als eine zehnprozentige Haushaltszucker-Lösung. Aber auch andere Stevia-Bestandteile schmecken süß: Steviolbiosid, Rebaudiosid A bis F sowie Dulcosid. Steviosid macht fast zwanzig Prozent in Stevia-Blättern aus. Die Blätter sind rund 30 mal so süß wie Haushaltszucker. Entscheidend ist, dass auch Stevia-Inhaltsstoffe nicht rein süß sind und daher auch nicht als zuckersüß zu bezeichnen sind. Im Gegensatz zu anderen Süßstoffen schmeckt Steviosid aber auch in Reinform angenehm. In Kombination mit anderen Süßungsmitteln oder Süßstoffen lässt sich ein nahezu optimaler Süßgeschmack erreichen. Den angenehmsten Süßgeschmack weist Rebaudiosid A auf. Enzymatisch gewonnene Stevia-Süßungsmittel, die fast ausnahmslos Rebaudioside und nur geringste Spuren von Steviosid enthalten, haben praktisch keinen bitteren Bei- oder Nachgeschmack. Damit sind Stevia-Süßstoffe anderen Süßstoffen rein geschmacklich überlegen.

Stevia als Kosmetikum
Wer in Deutschland Stevia oder Steviaprodukte kaufen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: Die Stevia-Pflanze ist in Gartenmärkten oder Pflanzenhandel erhältlich und wächst im Garten, im Balkonkasten und in geschlossenen Räumen gut. Aber Stevia Rebaudiana ist nicht winterhart. Im Internet umgehen Händler das Lebensmittelrecht der EU, indem sie Stevia-Produkte beispielsweise als universell einsetzbaren Badezusatz deklarieren. Momentan gibt es Stevia-Produkte als (getrocknete) Stevia-Blätter, Stevia-Pulver, Stevia-Tabs oder als Stevia-Sirup. Der Preis der Stevia-Produkte liegt zwischen fünf Euro für 15 Gramm Stevia-Blätter und acht Euro für 100 Gramm Stevia-Pulver. Damit ist Stevia wie andere Süßstoffe relativ günstig. Bezogen auf die Süßkraft sind Stevia, Aspartam und Co noch günstiger als Haushaltszucker.

Die Geschichte von Stevia als Süßungsmittel ist lang
In Ländern, in denen Stevia Rebaudiana wächst, nutzen die Menschen die Süßkraft der Pflanze nachweislich schon seit vielen tausend Jahren. Kolportiert wird, dass Stevia von Indianern auch als Verhütungsmittel für den Mann Einsatz fand. Wissenschaftliche Studien konnten diesen Effekt untermauern. Seit 90 Jahren findet Stevia-Anbau in Plantagen (Monokultur) statt und auch in Deutschland gibt es erste Stevia-Anbaugebiete. Die Süßungsmittel-Industrie setzt voll auf Stevia. Nur die Zulassung lässt noch auf sich warten. Bis zum Zeitpunkt der offiziellen Zulassung darf Stevia nicht als Lebensmittel, Süßungsmittel, Süßstoff oder Zusatzstoff in Verkehr gebracht werden. Die Zulassung oder das Verbot von Stevia erwarten Experten noch in diesem Jahr (2010), informiert Medizinjournalist Sven-David Müller abschließend.

Viele Mythen über Süßstoffe sind falsch. Erfahren Sie mehr darüber in dem Artikel „Mit Süßstoff abnehmen?“.

Alles Wissenswerte über Aspartam erfahren Sie in dem Artikel „Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen“ in den imedo-Gesundheitsnews.

Weitere Artikel zum Thema Stevia und zu anderen Süßstoffen finden Sie in den imedo-Gesundheitsnews.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Marcel Kresin
Bildquelle: pixelio.de, Knipseline / pixelio.de, Anita Winkler

In vielen Pflanzen wie Stevia stecken natürliche, süße Inhaltsstoffe

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Süß ist die für den Menschen angenehmste Empfindung und eine Reihe von Pflanzen, wie Stevia, Katamfe oder Zitrusfrüchte wie Bitterorangen enthalten Inhaltsstoffe, die der Mensch als süß-schmeckend wahrnimmt. Zuckersüß schmeckt aber nur der Haushaltszucker (Saccharose). Alle anderen süßen Geschmackswahrnehmungen sind nicht rein süß wie Saccharose, berichtet das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Stevia, Zucker und Aspartam schmecken süß
Zucker hat jedoch einen entscheidenden Nachteil, der ins Gewicht schlägt: Zu viel Zucker kann bei Bewegungsmangel die Entstehung von Übergewicht begünstigen. Kalorienfreie Alternativen zum Zucker gibt es in der Natur nur wenige und alle gehören der Gruppe der Lebensmittelzusatzstoffe an. Trotzdem gibt es einige Pflanzen, die süß schmecken und deren Geschmack sich als Süßungsmittel von Tee, Kaffee oder Pudding eignet. Dazu gehören insbesondere Thaumatin, Stevia, Aspartam und Neohesperidin Dihydrochalkon. Der letztgenannte Süßstoff klingt wie die Ausgeburt der Hölle, ist jedoch ein sekundärer Pflanzenstoff aus Bitterorangen. Neohesperidin ist in praktisch allen Ländern der Welt als Süßstoff zugelassen und die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat ihm den GRAS-Status zuerkannt. Die Buchstaben-Kombination GRAS steht für generaly recognized as safe und bedeutet gänzlich unbedenklich. Diesen Status hat natürlich auch der Haushaltszucker, denn grundsätzlich ist Zucker nicht für Krankheiten verantwortlich. Zucker kann beispielsweise weder Allergien auslösen noch begünstigen. Allergien gegen Zucker gibt es schlicht und ergreifend nicht.

Aspartam in Cola
Aspartam besteht aus den Eiweißbausteinen Asparaginsäure und Phenylalanin. Beide Aminosäuren kommen beispielsweise in großen Mengen in Fleisch, Soja oder Eiern vor. Der natürliche Ursprung des Süßstoffes Aspartam bedeutet aber nicht automatisch Harmlosigkeit und so haben Wissenschaftler immer wieder Studien zu Aspartam durchgeführt. Wissenschaftlich ist inzwischen eindeutig klar, dass von Aspartam keine Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht. Weltweit verzehren mehr als eine Milliarde Menschen täglich Aspartam, da der Süßstoff beispielsweise für die Süße von Cola-Getränken verantwortlich ist. Noch natürlicher als Aspartam ist der Süßstoff Thaumatin, der aus der Katamfe-Frucht gewonnen wird. Aber isoliert schmeckt Thaumatin nicht so gut und muss daher mit anderen Süßungsmitteln gemischt werden.

Süßstoff Stevia bald in Deutschland erhältlich?
In Deutschland ist Stevia wie in vielen anderen Ländern bisher nicht zugelassen. Noch immer konnten Wissenschaftler nicht alle gesundheitlichen Bedenken gegen das süße Kraut aus dem Urwald ausräumen. Die chemische Industrie stellt Süßstoffe aus Stevia inzwischen jedoch in großem Maßstab her. Es ist zu vermuten, dass Stevia als künstlicher Süßstoff auch bald in der Europäischen Union zugelassen wird. Am besten wäre es jedoch, nicht auf den Süßstoff Stevia zurückzugreifen, sondern einfach die Stevia-Blätter zum Süßen zu verwenden. Viele Zuckerfabriken haben schon Stevia Versuchsfelder und warten auf die Freigabe des süßen Krautes als Süßstoff.

Natürlich süßen mit Bienenhonig
Wer etwas wirklich natürliches sucht, ist bei Bienenhonig gut aufgehoben. Der Honig sollte aber während des  Abschleuderns von den Waben und auch später nicht über 40 Grad Celsius erwärmt worden sein, damit er seine wertvollen Inhaltsstoffe nicht verliert. Viele Menschen empfinden den Honiggeschmack als ideale Süße und ziehen Honig dem Zucker, Fruchtzucker und anderen Süßstoffen wie Stevia vor. In jedem Falle ist Honig natürlich und auch gesundheitsförderlich – im Übermaß natürlich nicht.

Erfahren Sie mehr in den imedo-Gesundheitsnews:
Mit Süßstoff abnehmen?
Stevia ist mit Vorsicht zu genießen

Bildquelle: pixelio.de, Thomas Max Müller

Immer mehr Menschen nutzen Süßkraut Stevia zum Süßen

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Viele Menschen suchen nach kalorienfreien Alternativen zum Zucker. Das Honigkraut Stevia ist für viele Verbraucher das Mittel der Wahl zum Süßen, wie Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Stevia ist auch als Süßkraut, Süßblatt oder Honigkraut bekannt. Der botanische Name der Stevia Pflanze, die zur Gattung der Stevien gehört, ist Stevia rebaudiana. Das Süßkraut Stevia stammt ursprünglich aus Südamerika, und die süßen Inhaltsstoffe der Pflanze finden vor allem in Asien als Zuckerersatz (Süßstoff) Verwendung. In den Ländern, in denen Stevia zugelassen ist, kommt vor allem Steviosid als Süßstoff zum Einsatz. Steviosid ist der wichtigste süß schmeckende Anteil der Blätter der Stevia-Pflanze. Inzwischen gewinnt die chemische Industrie Steviosid im großen Maßstab. In der Europäischen Union (EU) und damit auch in Deutschland dürfen Stevia und Steviosid in keiner zum Verzehr bestimmten Form in den Handel gelangen, da sie nicht als Lebensmittel oder Lebensmittelzusatzstoff zugelassen sind.

Stevia als Verhütungsmittel für Männer
In Brasilien und Paraguay hat Stevia auch eine Tradition als Heilmittel. Die paraguayischen Indianer verwenden Stevia seit Jahrtausenden als Verhütungsmittel für Männer. In einigen Studien zeigt sich auch bei der Ratte eine sterilisierende Wirkung des süßen Krautes Stevia. Dieser Effekt zeigt sich aber nur bei extrem hohen Dosen. Damit ist Stevia wahrscheinlich nur unwesentlich oder überhaupt nicht gefährlich. Die mittlere letale (= tödliche) Dosis von Steviosid für Nagetiere liegt bei mehr als 15 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Es ist fraglich, ob die im Tierversuch gefundenen negativen Wirkungen von Stevia und Steviosid überhaupt auf den Menschen zu übertragen sind. Die vorliegenden Daten reichen zur Zulassung von Stevia und Steviosid in der Europäischen Union noch nicht aus. Im Gegensatz dazu sind die acht in der EU zugelassenen Süßstoffe gesundheitlich bei Unterschreitung der Höchst-Aufnahme-Werte (ADI-Werte) unbedenklich:

1. Acesulfam-Kalium (E-950), 130 – 200 x süßer als Zucker, entdeckt von Karl Clauß (1967)
2. Aspartam (E-951), 200 x süßer als Zucker, entdeckt von James M. Schlatter (1965)
3. Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962), 350 x süßer als Zucker
4. Cyclamat (E-952), 30 – 50 x süßer als Zucker
5. Saccharin (E-954), 300 – 500 x süßer als Zucker, entdeckt von Constantin Fahlberg / Ira Remsen (1878)
6. Sucralose (E-955), 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Shashikant Phadnis (1975)
7. Thaumatin (E-957), 2.000 – 3.000 x süßer als Zucker, Erstbeschreibung 1855
8. Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-95), 400 – 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Horowitz und Gentili (1963)

Schnell abnehmen mit Süßstoff?
Grundsätzlich gilt aus ernährungsphysiologischer Sicht, dass der süße Geschmack nicht zu übertreiben ist. Die Gewöhnung an den süßen Geschmack sollte weder durch Zucker noch durch andere Süßungsmittel oder Süßstoffe geschehen. Viel besser ist es, weniger Süßungsmittel zu verwenden. Die meisten Menschen verwenden Süßstoffe, um nicht zuzunehmen oder leichter abzunehmen. Diätfrei abnehmen ist auch mit kalorienfreien Süßungsmitteln wie Stevia ein Traum. Aber im Gegensatz zu Zucker sind Stevia und Süßstoffe kalorienfrei und machen somit das gesunde Abnehmen leichter.

Süßstoffe industriell hergestellt
Der Glaube, dass Stevia im Gegensatz zu anderen Süßstoffen nicht den Labors der Chemiefabriken entstammt, ist aber falsch. Industriell hergestellte Stevia-Produkte haben mit süß schmeckenden Blättern einer Pflanze nicht wirklich viel zu tun. Inzwischen gibt es eine große Stevia- und Steviosid-Industrie. Diese hat eine Lobby, die zur Verunsicherung der Bevölkerung beitragen kann. Auch andere Süßungsmittel, in diesem Falle amtlich zugelassene Süßstoffe, sind natürlichen Ursprungs. Der zugelassene Süßstoff Thaumatin wird aus der Katamfefrucht gewonnen, Neohesperidin-Dihydrochalcon aus den Schalen von Bitterorangen und Aspartam aus zwei natürlichen Eiweißbausteinen.

Stevia bald legal erhältlich?

Die Zucker- und Süßstoffindustrie kann die Zulassung von Stevia kaum noch erwarten, da sie sich mit Süßkraut neue Marktchancen erhofft. Stevia hat ein so positives Image, dass die „süßen Lobbyisten“ sehnsüchtig auf die Zulassung und Vermarktung von Stevia warten – insbesondere die Zuckerindustrie. Die multinationalen Konzerne würden neben den bereits zugelassenen Süßstoffen, dem Zucker und den Zuckeraustauschstoffen auch gerne Stevia und Steviosid anbauen, verarbeiten und vermarkten. Momentan ist es zwar verboten, Stevia als Lebensmittel oder Süßstoff in den Handel zu bringen, aber als Kosmetikum kann es für die Händler gefahrlos an Kunden abgegeben werden. Süßstoffe und Stevia können jedoch Zucker (Saccharose) nicht ersetzen, da sie keine konservierenden Eigenschaften (beispielsweise wichtig für das Einkochen von Konfitüre) haben und auch die Backeigenschaften von Teigen nicht positiv beeinflussen.

Süßstoffe, Zucker und Zuckeraustauschstoffe aus einer Hand
Einige große Zuckerfirmen vermarkten gleichzeitig Zucker, Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe. Nur so können sie praktisch alle Konsumenten erreichen. Wer glaubt, dass sich die Zucker- und Süßstofflobbys bekämpfen, der reibt sich oftmals die Augen, denn beide lecken sich die Finger nach der Zulassung von Stevia: Der Zuckerabsatz geht immer weiter zurück und Fruchtzucker hat durch verschiedene Studien an positivem Image verloren. Da kommt das Süßkraut Stevia gerade recht, den Umsatz der „Süßindustrie“ zu retten. Es gibt sogar schon Versuchsanbaufelder in Deutschland. Die Industrie und die Süßlobby brauchen endlich wieder Süßungsmittel mit positivem Image, um sich die Bilanz zu versüßen.

Pflanzlich aus dem Urwald heißt nicht immer gesund
Allein aus dem Ursprung eines Lebensmittels oder Süßstoffes auf die Ungefährlichkeit oder die Gesundheit schließen zu wollen, ist nicht möglich: Auch Tiger kommen wie Stevia aus dem Urwald und Schlafmohn ist wie Stevia rebaudiana eine Pflanze. Aber ein Tiger ist gefährlich und Opium aus Klatschmohn macht abhängig – da ist es kaum nachvollziehbar, dass manche Verbraucher Stevia automatisch als gesund einschätzen. Die Akten über Stevia sind noch nicht geschlossen. Es ist erstaunlich, dass Menschen freiwillig Produkte wie Stevia verwenden, die nicht zugelassen sind und dadurch gegebenenfalls sogar die Gesundheit gefährden könnten. Die Experten des Gesundheitsportals imedo.de raten zum sparsamen Süßen, denn wer zu viel süßt, versalzt sich das Leben.

In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie alles über den Süßstoff Aspartam: „Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen“

Ein anderer süßer Mythos, über den die imedo-Gesundheitsredaktion informiert, ist der Mythos Cola.

Im Medizinlexikon von imedo finden Sie unter „Süßstoffe“ ausführliche Erklärungen und weitere Links zum Thema.

Redaktion: Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, S. Hainz

Zucker oder Süßstoff? Gesund oder gefährlich?

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Obwohl täglich viele Millionen Menschen in Deutschland Zuckerersatzmittel verzehren, sind die Unwissenheit und Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Süßstoffs groß. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de befragt ab heute 14 Tage lang seine Gesundheitscommunity und alle ernährungsbewussten Internetnutzer in einer Online-Umfrage nach ihrer Meinung zu Süßstoffen. Jeder kann in den imedo-Gesundheitsnews abstimmen und sich umfassend über die Möglichkeiten, und auch Gefahren der verschiedenen Süßstoffarten und des noch nicht zugelassenen Stevia informieren.

Immer mehr Menschen verwenden Süßstoff anstatt Zucker (Saccharose), um Speisen oder Kaffee zu süßen. Es ist durchaus viel versprechend, zuckersüß zu essen und trinken, ohne dabei Kalorien aufzunehmen: Sozusagen diätfrei abnehmen beim Essen. Außerdem bieten Süßstoffe Karies verursachenden Bakterien keine Nahrung. Zudem ist Süßstoff deutlich billiger als Zucker. Obwohl Süßstoff auf das Gramm gerechnet mehr kostet, süßt er bis zu 3.000-mal so stark wie Zucker und der Verbraucher erhält so deutlich mehr Süße fürs Geld.

Doch was hat es auf sich mit dem Mythos Süßstoff? Gerüchte und Geschichten ranken sich um Zuckerersatzstoffe wie Aspartam und den in Deutschland nicht zugelassenen Stoff Stevia. Schlagworte wie Krebsrisiko, Allergie und Epilepsie fallen immer wieder in der Diskussion. Welche Auswirkungen haben Süßstoffe auf den Insulinspiegel? Bekommt man von Süßstoff Hunger? Ist er gesund oder ungesund? Ist Aspartam giftig? Eignen sich Süßstofftabletten zum Abnehmen im Rahmen einer Diät?


Erfahren Sie mehr in den imedo-Gesundheitsnews zum Thema Süßstoffe:

Mit Süßstoff abnehmen?

Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen

Stevia ist mit Vorsicht zu genießen

Diskutieren Sie in der Gesundheitscommunity von imedo.de mit anderen Menschen über gesunde Ernährung. Zum Beispiel in der Gruppe „Nahrungsmittel und Inhaltsstoffe”.

Bildquelle: Lichtbild Austria, pixelio.de

Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen

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Der aus den natürlichen Eiweißbausteinen (Aminosäuren) gewonnene Süßstoff Aspartam steht ständig in der Kritik, obwohl wissenschaftliche Studien eindeutig die Unbedenklichkeit des 1965 zufällig vom Chemiker James M. Schlatter entdeckten, praktisch kalorienfreien Süßstoffes nachweisen. Der Süßstoff ist weltweit zugelassen und in der Europäischen Union als Lebensmittelzusatzstoff mit der E-Nummer 951 deklariert, wie das Gesundheitsportal www.imedo.de informiert.

Zusatzstoffe E in Lebensmitteln

Viele Menschen haben Angst vor Zusatzstoffen, da diese auf den Lebensmittelverpackungen mit einem E gekennzeichnet sind. Sie denken sofort an E 605. Hinter dem Begriff „E-Nummer“ verbergen sich Zusatzstoffe für Lebensmittel nach europäischer Vorschrift. Das E steht also schlicht und ergreifend für „Europa“. Seit 1983 ist Aspartam durch die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) zugelassen, nachdem die Ungefährlichkeit des Süßstoffs bestätigt wurde. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass Aspartam keine Tumore auslöst, also nicht kanzerogen ist. 1990 erfolgte die Zulassung von Aspartam in Deutschland.

Tägliche Zufuhr von E-Zusatzstoffen
Bei Lebensmittelzusatzstoffen ist die Aufnahme durch den ADI-Wert geregelt. Der ADI-Wert gibt an, wie viel des Zusatzstoffes der Mensch jeden Tag gefahrlos aufnehmen kann. Die Abkürzung ADI steht für Acceptable Dialy Intake. Der Wert für Aspartam beträgt 0 bis 40 Milligramm pro Körperkilogramm. Um diesen Wert zu überschreiten, müsste ein Erwachsener mit 70 Kilogramm Körpergewicht lebenslang mehr als 26,5 Liter Cola Light täglich trinken. Süßstoffe sind Zusatzstoffe und diese unterliegen der Süßungsmittelrichtlinie der Europäischen Union. Die Süßstoffe Thaumatin und Aspartam-Acesulfam-Salz werden als völlig unbedenklich eingestuft und haben die Bewertung: „Keine Beschränkung“. Eine Überschreitung der ADI-Werte ist bei normaler Ernährungsweise dauerhaft praktisch nicht möglich. Die FDA erlaubt sogar eine tägliche maximale Aufnahmemenge von 50 Milligramm Aspartam, was einer täglichen Aufnahmemenge von 358 Aspartam-Süßstofftabletten entspräche.

Insgesamt sind momentan in der Europäischen Union acht Süßstoffe zugelassen:

1. Acesulfam-Kalium (E-950), 130 – 200 x süßer als Zucker, entdeckt von Karl Clauß (1967)
2. Aspartam (E-951), 200 x süßer als Zucker, entdeckt von James M. Schlatter (1965)
3. Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962), 350 x süßer als Zucker
4. Cyclamat (E-952), 30 – 50 x süßer als Zucker
5. Saccharin (E-954), 300 – 500 x süßer als Zucker, entdeckt von Constantin Fahlberg / Ira Remsen (1878)
6. Sucralose (E-955), 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Shashikant Phadnis (1975)
7. Thaumatin (E-957), 2.000 – 3.000 x süßer als Zucker, Erstbeschreibung 1855
8. Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-95), 400 – 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Horowitz und Gentili (1963)

Aspartam besteht aus den Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure
Bei der Verwendung von Aspartam muss der Verbraucher beachten, dass der Süßstoff durch deutliche Erhitzung und lange Lagerung minimal an Süßkraft verliert. Trotzdem ist Aspartam zum Süßen von Kuchenteigen, Heißgetränken oder gekochten Speisen geeignet, da die Süßkraft nur minimal abnimmt. Der Geschmack von Aspartam ist Zucker (Saccharose) sehr ähnlich. Eine Kombination der Süßstoffe Aspartam und Acsulfam-Kalium führt zur Synergie: Die Süßkraft der Mischung ist also höher als die bloße Addierung der Einzelsüßkraft der Süßstoffe. Dadurch können die Süßstoffe geringer dosiert werden und zusätzlich ist das geschmackliche Ergebnis besser, da die Kombination aus Aspartam und Acesulfam-Kalium ein besonders zuckerähnliches Süßerlebnis ergibt. Immer wieder tauchen für den Süßstoff Bezeichnungen wie Aspartame oder Aspartan auf. Der synthetisch aus der proteinogenen Aminosäure Asparaginsäure und der aromatischen Aminosäure Phenylalanin hergestellte Süßstoff heißt jedoch Aspartam und hat die Markennamen Nutrasweet und Canderel. Durch die Verknüpfung der beiden Aminosäuren zu einem Dipeptid entsteht der Süßstoff Aspartam. Aus chemischer Sicht ist Aspartam der Methylester des Dipeptids L-Aspartyl-L-Phenylalanin. Die Aminosäuren Asparaginsäure und Phenylalanin kommen bereits in der Muttermilch vor und sind ein normaler Bestandteil der menschlichen Ernährung. Sie kommen praktisch in allen proteinreichen Lebensmitteln in großer Menge vor. Während des Verdauungsvorganges von Aspartam entsteht Methanol. Diese geringe Menge ist aber zu vernachlässigen. Ein Glas Tomatensaft enthält fünf- bis sechsmal mehr Methanol, als bei der Verdauung eines Glases mit Aspartam gesüßten Erfrischungsgetränkes entstehen. Vor diesem Hintergrund ist eine Schädigung des Organismus ausgeschlossen.

Süßstoff Aspartam für Diabetiker gut geeignet
Aspartam ist im Gegensatz zu den meisten anderen Süßstoffen nicht vollständig kalorienfrei. Es enthält rund 4 Kilokalorien pro Gramm. Aufgrund der hohen Süßkraft, die Haushaltszucker um das 180- bis 200fache übertrifft, können Verbraucher den Kaloriengehalt jedoch vernachlässigen. Aspartam eignet sich bestens im Rahmen einer diabetesgerechten Ernährungsweise, da es keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat und damit auch keinen Insulinbedarf hervorruft. Viele Menschen leiten fälschlicherweise aus dem Hinweis „enthält Phenylalanin“, der auf allen mit Aspartam gesüßten Lebensmitteln angegeben sein muss, eine Gefährlichkeit ab. Dieser Hinweis ist aber kein Warnhinweis für alle Verbraucher, sondern vielmehr für Patienten, die unter der extrem seltenen, angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden. In Deutschland leben rund 2.500 Patienten, die unter PKU leiden. Jährlich gibt es rund 60 Neuerkrankungen. Für alle anderen Menschen ist die Aufnahme von Phenylalanin unbedenklich. Zudem ist die Aufnahme der Aminosäure über die normale Ernährungsweise deutlich höher, als über den Süßstoff Aspartam.

Süßstoffe helfen beim Abnehmen
Die Diskussion um Süßstoffe ist grundsätzlich von Problematik und nicht von wissenschaftlichen Fakten geprägt. Paradoxe Behauptungen wie die, dass Süßstoff Hunger und Appetit auslöse oder als Mastmittel genutzt würde, bestimmen die Berichterstattung und die Meinung der Verbraucher. Wissenschaftlich ist in einer Vielzahl von Studien belegt, dass Süßstoffe – auch Aspartam – keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und den Insulinspiegel haben. Der häufig angeführte cephalische Insulinreflex nach der Aufnahme von Süßstoff existiert nachweislich nicht. Süßstoffe haben keinen Einfluss auf die Hunger-Sättigungsregulation des Körpers. Auch führen Süßstoffe sicher nicht zur Gewichtszunahme, sondern können vielmehr beim Abnehmen helfen. Diesen Effekt konnten Forscher mehrfach bestätigen. Insbesondere der Austausch von zuckergesüßten Softdrinks durch süßstoffgesüßte Alternativen – sogenannte Lightgetränke – führt nicht nur bei Kindern und Jugendlichen zu einer Gewichtsreduktion. Andererseits dürfen Übergewichtige aber auch nicht übersehen, dass Süßstoffe keine Schlankheitsmittel sind: Süßstoffe machen nicht automatisch schlank, da sie zwar kalorienfrei sind, aber keine pharmakologische Wirkung eines Schlankheitsmittels besitzen. Für den Süßstoff Aspartam liegen Studien vor, die beweisen, dass eine Gewichtsabnahme durch Einsatz des Süßstoffes im Austausch gegen Zucker positiv beeinflusst wird. Gegenteilige Studien existieren nicht.

Aspartam verursacht keinen Krebs
Eine Vielzahl von Studien zeigt, dass der Konsum von Aspartam keine Krebsgefahr darstellt. Im Vergleich zum Süßkraut Stevia liegen zur Sicherheit von Aspartam keine kritischen Daten vor. Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Datenlage und dem Einsatz von Stevia als Verhütungsmittel beim Mann, stellt sich die Frage, warum dieses Süßungsmittel von der Bevölkerung befürwortet und Aspartam häufig abgelehnt wird. Die Wissenschaft zeigt praktisch keinen Grund für Zweifel an der Unbedenklichkeit von Aspartam: Aktuelle Studien, die sich mit der Sicherheit beschäftigen, können alle Bedenken ausräumen. Beim Süßstoff Aspartam erscheint es so, als würden die Animositäten, die gegen den NutraSweet-Produzenten Monsanto herrschen, auf den Süßstoff übertragen. Über keinen Süßstoff gibt es mehr falsche Behauptungen und Fehleinschätzungen als über Aspartam. Eine Angst vor Aspartam ist aber nicht gerechtfertigt. Aspartam löst keine Befindlichkeitsstörungen insbesondere Kopfschmerzen aus, wie eine Studie nachweist. Auch 2009 publizierte Studien zeigen, dass Aspartam keine krebsauslösenden Eigenschaften oder Nebenwirkungen hat. Der Süßstoff ist wie die anderen sieben in der Europäischen Union zugelassenen Süßstoffe im Rahmen der ADI-Werte unbedenklich und ein sinnvoller Zuckerersatz für Menschen, die ihr Körpergewicht reduzieren oder das Gewicht stabil halten möchten, unter Diabetes mellitus leiden, erhöhte Blutfettwerte (Triglyzeride) aufweisen oder andere Süßungsmittel ablehnen beziehungsweise meiden müssen. Lediglich PKU-Patienten dürfen Aspartam nicht verwenden.

Die imedo-Gesundheitsnews klären schwerpunktmäßig über den Mythos Süßstoff auf. Fundierte Informationen rund um das Thema „Zuckerersatz“ finden Sie hier:

Mit Süßstoff abnehmen?

Stevia ist mit Vorsicht zu genießen

Das imedo-Medizinlexikon bietet weitere Informationen und Links zum Thema „Süßstoffe“.

Wissenschaftliche Quellen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3657889?dopt=Abstract

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16985027?dopt=Abstract

http://cebp.aacrjournals.org/cgi/content/abstract/18/8/2235

http://annonc.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/18/1/40

http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1211902454236.htm

http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1211902454309.htm

http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1178620765743.htm

http://www.abstractsonline.com/viewer/viewAbstract.asp?CKey=%7B5396CF11-798D-49DF-9071-A4CB7C3D55D3%7D&MKey=%7B3B61E356-411F-435F-ACCA-167F0FDA48AD%7D&AKey=%7B728BCE9C-121B-46B9-A8EE-DC51FDFC6C15%7D&SKey=%7B0B807B23-0E48-48ED-8AD4-D3AC8138F6CE%7D

1) de la Hunty et al.: A review of the effectiveness of Aspartam in helping with weight control. British Nutrition Foundation Nutrition Bulletin 31 (2006): 115-128.
2) Gallus et al.: Artificial sweeteners and cancer risk in a network of case–control studies. Annals of Oncology, 18 (2007): 40 – 44.
3) A.G. Renwick et al.: First European Conference on Aspartame: putting safety and benefits into perspective. Food and Chemical Toxicology.
4) Ludwig et al.: Relation between consumption of sugar-sweetened drinks and childhood obesity: a prospective, observational analysis, The Lancet, Vol. 375/2001: 505-508.

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