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Die Hälfte aller Menschen benötigt Pflege im Alter

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Knapp die Hälfte aller Menschen in Deutschland werden im Alter auf Betreuung angewiesen sein. Das geht aus dem aktuellen Pflegereport der Gmünder Ersatzkasse, GEK, hervor. Der Anteil der Menschen, die in die Plegestufe 1 fallen, liegt bei mittlerweile 50 Prozent. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de und die GEK informieren darüber, warum eine Pflegereform dringend notwendig ist.

Die Zahlen des Pflegereports der Gmünder Ersatzkasse,GEK, sprechen für sich. Die Statistik zeigt, dass 40,9 Prozent der Männer, die 2007 verstorben sind, in ihrem Todesjahr Pflegeleistungen in Anspruch genommen haben. Bei den Frauen lag der Anteil bei 50,7 Prozent. Somit ergibt sich ein Gesamtdurchschnitt von 44,1 Prozent. Das heißt, dass nach aktuellem Stand fast jeder Zweite pflegebedürftig wird.

Wichtige Altenpflege: Die Pflegebedürftigkeit im Alter ist gestiegen

„Wenn wir den Pflegebedarf von morgen schultern wollen, müssen wir über Pflegetrends mehr wissen“, sagt der GEK-Vorstandsvorsitzende Rolf-Ulrich Schlenker. Die GEK hat für die Studie sowohl ihre eigenen Pflegedaten der Versicherten, als auch die amtliche Statistik ausgewertet. Neben den genannten Ergebnissen zur Pflegebedürftigkeit hat die GEK auch noch weitere Trends ermittelt. Zwischen 1996 und 2006 ist der Anteil der Pflegebedürftigen in der Pflegestufe 1 von 40 auf 52 Prozent gestiegen, in stationären Pflegeeinrichtungen von 23 auf 30 Prozent. Dagegen ist der Anteil der Pflegegeldempfänger, die keine professionelle Pflege in Anspruch nehmen, von 61 auf 50 Prozent gesunken.

Häusliche Pflege verbessern um das Altern zu erleichtern

„Diejenigen, die professionelle Pflegesachleistungen und Kombinationsleistungen in Anspruch nehmen, kommen früher in Pflegeheime als Pflegegeldempfänger“, erklärt der Autor des Pflegereports, Heinz Rothgang. „Deshalb sollte die Pflege im häuslichen Umfeld weiter gestärkt werden.“ Dem Bericht zufolge müsse zudem die fachärztliche Versorgung in Pflegeheimen verbessert werden. Bei Heimbewohnern mit psychischen Störungen oder Parkinson-Syndrom kommt es durchschnittlich zu 2,5 Facharztkontakten im Jahr, als medizinisch angemessen gelten vier.

Hinsichtlich der Senioren haben die imedo-Gesundheitsnews jedoch auch erfreuliche Neuigkeiten: Immer mehr Senioren mit der Maus unterwegs.

Bildquelle: RainerSturm, pixelio.de

EU-Studie: Deutsche Senioren leiden früher unter Altersbeschwerden

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Die deutschen Senioren schneiden im EU-weiten Gesundheitsvergleich schlecht ab. Die älteren Menschen hierzulande haben jenseits der 50 die wenigsten beschwerdefreien Jahre. Die Dänen leben im Schnitt elf Jahre gesünder und beschwerdefreier als die Deutschen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Im einem EU-weiten Vergleich zur Gesundheit der Menschen im Alter liegen deutsche Männer und Frauen im hinteren Mittelfeld. So können sich deutsche 50-jährige Männer und Frauen im Schnitt auf jeweils weitere 13,5 gesunde und beschwerdefreie Jahre freuen, während es beim Spitzenreiter Dänemark rund 24 Jahre sind, wie ein europäisches Forscherteam um Carol Jagger von der Universität in Leicester herausgefunden hat. Im direkten Vergleich mit den großen und bevölkerungsreichen EU-Staaten Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien schneidet Deutschland bei den sogenannten „gesunden Lebensjahren über 50“ sogar am schlechtesten ab. Ihre Ergebnisse stellten die Forscher im Fachmagazin „The Lancet“ vor.

Alle 25 EU-Länder im Gesundheitsvergleich der Senioren ausgewertet

Die Wissenschaftler trugen in ihrer Arbeit Bevölkerungs- und Gesundheitsstatistiken sowie wirtschaftliche Kenndaten wie Bruttoinlandsprodukt, Gesundheitsausgaben, Arbeitslosigkeit und Bildungsstand aus den 25 EU-Staaten aus dem Jahr 2005 zusammen. Daraus lässt sich kein Trend über die Jahre hinweg ablesen, doch fanden die Forscher unerwartete Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern, sowie der Gruppe der 15 Alt-EU-Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Dänemark, und den zehn im Jahr 2004 beigetretenen überwiegend östlichen Ländern, darunter Polen, die drei baltischen Staaten, Ungarn und Tschechien.

Im Durchschnitt der 25 EU-Länder konnten 50-jährige europäische Männer und Frauen erwarten, bis zu einem Alter von 67,6 beziehungsweise 69,1 Jahren ohne körperliche Einschränkung gesund zu leben. Die gesunden Lebensjahre über 50 schwankten jedoch deutlich von rund neun Jahren bei Esten bis knapp 24 Jahren bei Dänen. Die Deutschen lagen mit gesunden 63,5 Jahren im hinteren Mittelfeld. Tschechen, Griechen und Polen bleiben im Schnitt länger gesund und fit. Erwartungsgemäß schnitten die Menschen in den 15 Alt-EU-Ländern im Schnitt besser ab als Einwohner der Beitrittsländer. Allerdings überlappten sich die Ergebnisse: Polnische Männer und Frauen haben zwar eine geringere Lebenserwartung über 50 als die Deutschen, sie können sich aber über mehr gesunde Jahre über 50 freuen, als ihre westlichen Nachbarn.

Bruttoinlandsprodukt als wesentlicher Faktor für Gesundheit der Senioren

Als wesentliche Einflussgrößen auf die gesunden Jahre über 50 machten die Forscher das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und anteilig daran die Ausgaben für Gesundheit und Pflege im Alter aus. So kann die Spanne der glücklichen Jahre um ein Jahr erhöht werden, wenn der Anteil der Gesundheits- und Pflegeausgaben für Ältere am Bruttoinlandsprodukt um ein Prozent ansteigt.
Bei Männern reduzierte eine längere Arbeitslosigkeit den Gesundheitsstand. Insgesamt wirkte sich eine höhere Bildung positiv aus, wie die Forscher berichten. Laut der sogenannten Lissabon-Strategie der Europäischen Kommission sollen bis zum Jahr 2010 rund 50 Prozent der 55- bis 64-Jährigen ein Beschäftigungsverhältnis finden. Gemessen am Gesundheitsstatus der Menschen in manchen EU-Ländern, scheine dieses Ziel derzeit nicht erreichbar, stellen die Forscher fest.

Depressionen bleiben im Alter übrigens oft unerkannt. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Xenia B., pixelio.de

Libido und Leidenschaft bleiben im Alter erhalten

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Sex im Alter gilt noch immer als Tabu-Thema. Dabei wird die Libido im Laufe des Lebens nicht schwächer und auch die Leidenschaft nimmt nicht ab. Es gibt jedoch andere Probleme, die den Paaren im Weg stehen und für Missverständnisse sorgen. Medizinpsychologin Beate Schutz-Zehden und das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de haben sich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt.

An einem sonnigen Herbstnachmittag sitzt ein Paar auf einer Parkbank. Er hat seinen Arm um ihre Schultern geschlungen, sie schmiegt sich an seinen Brustkorb und streichelt versonnen sein Knie. Dass er kaum noch Haare auf dem Kopf hat, während ihr Haupt von ergrauten Locken bedeckt wird, stört die romantische Szenerie nicht.

Tabuthema: Sex im Alter

„Nur wenige Senioren trauen sich, in der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sie noch Lust auf Zärtlichkeit und Sex haben“, bedauert die Berliner Medizinpsychologin Beate Schultz-Zehden, die in einer Studie die Sexualität von Frauen nach den Wechseljahren untersucht hat. Das Thema Sex im Alter werde in der Gesellschaft nach wie vor tabuisiert, was es für ältere Menschen schwer mache, zu ihren Gefühlen zu stehen.

Libido wird im Laufe des Lebens nicht schwächer

Denn nach Schultz-Zehdens Erkenntnissen wird die Libido im Laufe des Lebens bei beiden Geschlechtern keinesfalls schwächer. „Besonders Frauen wird oft unterstellt, sie hätten im Alter weniger Lust auf Sex. Aber sie verlieren ihre Leidenschaft genauso wenig wie Männer.“ Lediglich die Momente, in denen man Lust verspüre, würden seltener.

Problematischer als die Leidenschaft selbst ist für Senioren ihre Umsetzung. „Bei vielen Männern schwindet im Alter die Potenz, was sich natürlich auch auf das Liebesleben der Frauen auswirkt“, sagt Schultz-Zehden. Frauen tendierten dazu, diese Probleme zu ihren eigenen zu machen und sich zurückzuziehen. „Häufig entstehen durch die Veränderungsprozesse des Alters Missverständnisse zwischen den Partnern“, sagt Schultz-Zehden. Oft vermute einer der Partner, dass der andere ihn schlicht nicht mehr attraktiv finde, und fühle sich zurückgewiesen. „Paare sollten über die neue Situation sprechen und gemeinsam überlegen, wie sie darauf reagieren können“, sagt Schultz-Zehden.

Medikamente können das Liebesleben im Alter stören

Auch Krankheiten stören das erfüllte Liebesleben von Senioren. „Es gibt diverse Medikamente, zu deren Nebenwirkung eine Minderung der Libido gehört“, sagt Schultz-Zehden. Senioren sollten ihren Arzt darauf ansprechen, falls sie unter Einnahme ihrer Tabletten Veränderungen in ihrem Liebesleben feststellten. Dieser könne dann unter Umständen Potenzpillen verschreiben.

Auch die Tatsache, dass die Partnerschaften von Senioren oft schon sehr lange andauern, führt zu Schwierigkeiten. „Nach Jahrzehnten der Zweisamkeit ist die Erotik in einer Partnerschaft oft eingeschlafen“, sagt Dorothee Döring, Autorin des Ratgebers „Alte Liebe rostet nicht“. Oft hätten sich Gewohnheiten eingeschlichen, die Langeweile aufkommen ließen. „Das Problem ist, dass in vielen Ehen eine große Sprachlosigkeit herrscht. Ältere Paare müssen oft erst lernen, offen über ihre Wünsche zu sprechen“, sagt Döring.

Äußerliche Veränderungen im Alter trüben die Lust

Auch die äußerlichen Veränderungen trüben im Alter die Lust an der Lust. „Der Anpassungsprozess an den sich verändernden Körper ist eine Herausforderung für alte Menschen“, sagt Schultz-Zehden. Um sich an sein neues Aussehen zu gewöhnen, sei es wichtig, sich so viel wie möglich mit dem eigenen Körper zu beschäftigen: „Man sollte seinen Körper bewegen und aktiv sein, um sich wieder zu spüren.“ Außerdem sollte man sich von vermeintlichen Idealen aus Werbung und Medien lösen. „Beim Vergleich mit Jüngeren wird man zwangsläufig schlecht abschneiden. Es ist wichtig, dass man sich so oft wie möglich in seiner eigenen Altersgruppe bewegt, um ein realistisches Bild zu bekommen“, sagt Schultz-Zehden.

Man sollte sich auch darüber klar werden, ob einen der Verlust der Sexualität überhaupt stört oder ob man auch ohne glücklich sein kann. „Vielen Paaren hilft es, auch im Alter noch andere Formen der Zärtlichkeit für sich zu entdecken“, sagt Schultz-Zehden. Auch für Männer sei diese leistungsbefreite Form der Zuneigung sehr wohltuend. Um in Kontakt zu bleiben, könnten Senioren Tanzkurse besuchen oder Massagetechniken erlernen. „Das bringt das Paar nicht nur enger zusammen, sondern hilft den Partnern auch, sich selbst wieder attraktiver zu finden“, sagt Schultz-Zehden.

Kleine Kontakte im Alter beibehalten

Dorothee Döring empfiehlt älteren Paaren, kleine Kontakte wie einen Abschiedskuss oder eine Umarmung wieder in ihren Alltag einfließen zu lassen. „Man muss die Zärtlichkeit oft erst wieder üben. Aber wenn man sich gegenseitig seine Wertschätzung spüren lässt, kann das Bedürfnis nach Nähe auch wieder wachsen.“ Man dürfe nicht erwarten, dass der Sex im Alter noch genauso funktioniere wie in jungen Jahren. „Dafür nimmt aber auch die Genussfähigkeit zu, und man erlebt die gemeinsame Zeit viel intensiver“, sagt Döring.

Immer mehr Senioren sind jung geblieben und mit der Maus unterwegs. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Abbau von Myelinscheide macht im Alter langsamer

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Ältere Menschen bewegen sich langsamer als jüngere. Viele haben Schmerzen aufgrund von Verschleißerscheinungen. Aber auch Menschen ohne erkennbare Alterserkrankungen bewegen sich langsamer. Amerikanische Forscher haben den wahren Grund dafür herausgefunden: Die Myelinscheide spiel eine wichtige Rolle. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Nimmt im Laufe des Älterwerdens die Isolierung der Nerven im Gehirn ab, verlangsamt sich auch die Bewegung. Diesen Abbau der Nervenhüllen kann der Körper schon im mittleren Alter nicht mehr aufhalten. Der Abbau führt zu Einbußen in der Reaktionsgeschwindigkeit, meist noch bevor Arthritis ihren Teil dazu beiträgt, wie George Bartzokis von der Universität von Kalifornien in Los Angeles berichtet. Er und seine Kollegen stellen ihre Ergebnisse im Fachmagazin „Neurobiology of Aging“ vor.

Abbau der Myelinscheide beeinträchtigt das Denken

Nerven im Gehirn sind von einer sogenannten Myelinscheide umgeben, die eine schnelle Reizweiterleitung ermöglicht. Bis etwa zum 40. Lebensjahr schafft es der Körper, Schädigungen dieser fettigen Substanz zu reparieren. Mit zunehmendem Alter lässt aber die Regenerationsfähigkeit nach, so dass die Myelinscheide immer dünner wird. Dementsprechend verringern sich auch die Leistungen, die von den betroffenen Nerven abhängen. Dieser Abbau beeinträchtige das Denken, die Wahrnehmung und die Bewegung, vermuten die Forscher.

Abbau der Myelinscheide bewirkt langsamere Reiz-Weiterleitung

Um diesen Zusammenhang zwischen der Verarbeitungsgeschwindigkeit des Nervensystems und dem Zustand der Nervenhüllen zu testen, untersuchten die Wissenschaftler 72 gesunde Männer zwischen 23 und 80 Jahren. Sie erfassten die Geschwindigkeit, mit der ein Proband mit dem Zeigefinger tippen kann und verglichen das Ergebnis mit Aufnahmen der Myelinscheiden im Gehirn. Es zeigte sich, dass die Myelinscheide bei den meisten Versuchspersonen ab einem Alter von 39 Jahren dünner wurde. Ab diesem Alter ließ auch die Reaktionsgeschwindigkeit der Probanden nach.

Das sei der Grund, warum sich ältere Menschen langsamer bewegten, auch wenn sie noch keine schmerzenden Gelenke oder Arthritis haben, sagt Bartzokis. Auch wenn in dieser Studie nur die
Bewegungsgeschwindigkeit untersucht worden sei, könnten die Ergebnisse auch auf anderen Gehirnfunktionen übertragen werden, bei denen einen schnelle Reiz-Weiterleitung nötig sei, wie zum Beispiel das Gedächtnis.

Immer mehr Senioren jedoch, versuchen sich geistig fit zu halten und suchen beispielsweise im Internet nach bildungsrelevanten Themen. Die imedo-Gesundheitsnews informieren: Immer mehr Senioren mit der Maus unterwegs.

Bildquelle: Günter Havlena, pixelio.de

Partnerschaft: Die unüberwindbaren Gegensätze im Alter

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Jeder zweite Mann über 55 Jahren wünscht sich eine junge Partnerin an seiner Seite. Das ist wohl auch nichts Unerwartetes. Erstaunlich ist aber, dass genau diese Männer Probleme haben, eine Partnerin zu finden. Frauen schauen sich in jedem Alter nach Gleichaltrigen um. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Männer bevorzugen junge Frauen

Die Tatsache, dass sich Männer eher nach jüngeren Frauen umschauen, ist nicht ungewöhnlich. Aber sie hat einen Haken, die Männer werden nur selten fündig. Die Umfrage der Online-Partnervermittlung Elitepartner hat ergeben, dass ein Großteil der Frauen gleichaltrige Männer bevorzugt. Jeder zweite Mann über 55 Jahre sucht eine Partnerin, die mindestens 15 Jahre jünger ist. Bei Männern zwischen 45 und 54 ist es nur jeder Dritte, der sich eine jüngere Partnerin wünscht.

Frauen wollen keinen großen Altersunterschied

„Hätte Mann die freie Auswahl, würde er sich häufiger auf eine viel jüngere Frau einlassen. Doch nur wenige Frauen akzeptieren den Altersunterschied“, erklärt die Psychologin Lisa Fischbach. Nur fünf Prozent der Frauen unter 29 Jahren interessieren sich für einen Mann, der mehr als 15 Jahre älter ist. In anderen Altersklassen ist das ähnlich.

Problematisch ist die Partnersuche für Frauen über 55 Jahren. 90 Prozent wünschen sich einen gleichaltrigen Partner, ein älterer Mann würde sich gesundheitlich zu sehr von ihnen unterscheiden. Männer über 55 Jahre bevorzugen aber jüngere Frauen.

Informieren Sie sich über die ältere Generation. Die imedo-Gesundheitsnews verfügen über eine eigene Rubrik zum Thema Generation 50+.

Bildquelle: Peter Fenge, pixelio.de

Alzheimer: schleichendes Vergessen

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Von allen Demenzformen ist Alzheimer die bekannteste und wird daher oft mit Demenz gleichgesetzt. Mit rund 60 Prozent ist die Alzheimer-Krankheit die häufigste Ursache für Demenz. In Deutschland gibt es etwa eine Million Alzheimer-Kranke. In Anbetracht weltweit steigender Patientenzahlen arbeitet die Forschung mit Hochdruck an Lösungen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärte schon, dass eine umfassende und menschenwürdige Versorgung von Demenzkranken „eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen“ sei. Darum hat der Bund mit der Pflegereform zum 1. Juli dieses Jahres auch die Bedingungen für die Pflege demenziell erkrankter Menschen verbessert und mehr Geld zur verfügung gestellt. Bereits seit 2007 gibt es das „Leuchtturmprojekt Demenz“, mit dem Projekte gefördert werden, die in der Pflege eine Vorbildfunktion haben.

Experten rechnen mit mehr Alzheimerpatienten

Die Gefahr, an Alzheimer zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter an. In unserer medizinisch weit fortgeschrittenen Zeit, in der die Menschen immer älter werden, erwarten Gesundheitsexperten deutlich zunehmende Patientenzahlen.

Bei Alzheimer verändert sich das Gehirn sichtbar. Mit bildgebenden Verfahren kann nachgewiesen werden, wie die Krankheit das Gehirn „auffrisst“ und die Zwischenräume immer größer werden. Zwar kann man heute die chemischen Abläufe erklären, in denen die Krankheit verläuft, aber nicht, warum es zur Krankheit kommt. Genmutationen scheinen eine entscheidende Rolle zu spielen, es wurde aber noch nicht herausgefunden, ob und wie man diese verhindern oder wenigstens aufhalten kann.

Alzheimer ist nahezu unaufhaltsam, aber früh erkennbar

Schon etwa acht Jahre vor dem eigentlichen Ausbruch von Alzheimer lassen sich Symptome festsstellen, die auf die Krankheit hinweisen können. Am Leichtesten zu erkennen sind hier Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis und damit in Verbindung stehende Probleme, neue Information aufzufassen. Manchmal kann es schon in diesem Stadium zu leichten Beeinträchtigungen beim Sprachverständnis und der Verfolgung von persönlichen Zielen kommen. Oft treten auch Befindlichkeitsstörungen wie Depression und Teilnahmslosigkeit auf. Diese Symptome sollten allerdings gründlich untersucht werden, damit es nicht zu Fehldiagnosen kommt. Hierbei sind die Angehörigen dem Arzt eine wichtige Hilfe, denn sie können Veränderungen in Wesen und Verhalten am besten erkennen und beschreiben.

Alzheimer bleibt unheilbar

Obwohl die Pharmahersteller weltweit an einem Wirkstoff forschen, mit dem Alzheimer deutlich aufgehalten oder gar gestoppt werden könnte, sind die bis dato vorhandenen Medikamente dazu noch nicht in der Lage. 38 Präparate befinden sich momentan in der Patiententestphase, einige davon in der Abschlussphase, die der Zulassung vorausgeht. Die Wissenschaft geht hier verschiedene Wege. Einige Präparate wirken den Alzheimer-typischen Veränderungen der Nervenzellen entgegen, andere den Ablagerungen im Gehirn. Die in der Entwicklung befindlichen Impfstoffe sollen hauptsächlich die körpereigene Abwehr gezielt mobilisieren, damit das Immunsystem selbst gegen die Ablagerungen vorgeht. Vorerst jedoch bleibt den Patienten nur die Hoffnung.

Die imedo-Gesundheitscommunity bietet Verwandten von Alzheimerpatienten sowie Interessierten mit der Gruppe zum Thema Alzheimer die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen. Zudem finden Sie Informationen zur Krankheit auch mit Hilfe des imedo-Medizinlexikons.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren umfassend über Alzheimer. Lesen Sie auch: Alzheimer: verblassende Erinnerung und Bildung zögert Alzheimer-Ausbruch hinaus.

Bildquelle: adel, pixelio.de

Dopamin-Produktion lässt im Alter nach

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Mit dem Alter wird der Mensch offensichtlich nicht nur vergesslicher, sondern auch gleichgültiger. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass das Belohnungszentrum im Hirn weniger Dopamin ausschüttet, je älter man wird. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Das Belohnungssystem im Gehirn reagiert bei jüngeren Menschen stärker auf Belohnungsreize als bei älteren. Dies hängt damit zusammen, dass der Körper den Botenstoff Dopamin mit zunehmendem Alter in geringeren Mengen herstellt, wie ein Forscherteam um Karen Berman vom National Institute of Mental Health, kurz NIMH, in Bethesda in den USA herausfand. Über die Ergebnisse ihrer Untersuchung berichten die Neurowissenschaftler in der Fachzeitschrift „PNAS“.

Glücksspiel für die Dopamin-Forschung

Die Forscher untersuchten 20 junge Teilnehmer im Durchschnittsalter von 25 Jahren und 13 ältere Teilnehmer, die im Durchschnitt 66 Jahre alt waren. Diese nahmen an einer Art Glücksspiel teil, bei dem sie auf einem Bildschirm einen Spielautomaten sahen. Zunächst wurde den Probanden angezeigt, welchen Betrag sie im folgenden Durchgang gewinnen konnten, anschließend wurde der gewonnene Betrag eingeblendet. Gleichzeitig nahmen die Wissenschaftler mit einem Magnet-Resonanz-Tomographen, kurz MRT, Bilder des Gehirns auf.

Sowohl wenn die Probanden einen Gewinn erwarteten, als auch wenn sie einen Gewinn erhalten hatten, reagierten bestimmte Regionen des Gehirns bei den Jüngeren deutlich stärker als bei den Älteren. Es handelte sich dabei um Gebiete im mittleren und vorderen Teil des Gehirns, die zum Belohnungssystem gerechnet werden.

Je älter, desto stärker muss der Reiz sein, damit der Körper auf Dopamin reagiert

Zusätzlich bestand zwischen der Reaktion der Belohnungszentren und dem Botenstoff Dopamin im Mittelhirn ein direkter Zusammenhang, stellte das Team um Faith Berman fest. Dopamin ist eine Substanz, die bei positiven Gefühlen eine wichtige Rolle spielt. So war bei den Jüngeren eine stärkere Dopaminproduktion mit einer verstärkten Aktivität im Stirnhirn verbunden. Bei den Älteren war dagegen die Aktivierung im Stirnhirn bei einem geringeren Dopaminlevel stärker. Die Erklärung dafür könnte sein, dass diese Hirnregion mit zunehmendem Alter weniger auf Dopamin reagiert und zum Ausgleich dafür stärker aktiviert werden muss.

Dies zeige, dass das Gehirn Belohnungsreize mit zunehmendem Alter anders verarbeite und dass dies mit Veränderungen im Dopaminsystem zusammenhänge, schreiben die Forscher.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren auch über die Rolle des Dopamins in Stresssituationen.

Auch bei Übergewicht ist das Belohnungszentrum weniger sensibel. Lesen Sie mehr zu diesem Thema.

Bildquelle: Matthias Balzer, pixelio.de

Wachstum des Gehirns: auch im Alter noch möglich

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Im Alter wird alles schlechter: Die Haut wird schlaff, das Gedächtnis lässt nach, die Knochen schmerzen, die Augen werden schwach, das Gehör auch. Doch offensichtlich geht es im Alter nicht zwangsläufig nur bergab. Forscher fanden heraus, dass auch das Gehirn von über 60-Jährigen noch wachsen kann. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Auch bei älteren Menschen kann das Gehirn durch Training noch zu Wachstum angeregt werden. Nachdem eine Zunahme der grauen Hirnsubstanz durch Jonglier-Übungen bei jüngeren Probanden bereits 2004 nachgewiesen wurde, gelang das in diesem Jahr auch bei Teilnehmern im Alter von 55 bis 67 Jahren, sagte der Neurologe Arne May in Hamburg. „Lernen und Üben ist definitiv gut für das Gehirn, auch mit 60 Jahren.“ Im Congress Center der Hansestadt treffen sich von Mittwoch bis Samstag rund 4000 Teilnehmer zum 81. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, kurz DGN.

Gehirnwachstum durch Jonglieren

Nach Mays Angaben war nach einer dreimonatigen Trainingsphase auch bei den älteren Jongleuren eine Vergrößerung der grauen Substanz im sogenannten visuellen Assoziationscortex feststellbar. Diese Gehirnregion ist darauf spezialisiert, Bewegungen im Raum zu erkennen. Nach einer dreimonatigen Trainingspause hatte sich die Erweiterung teilweise zurückgebildet. „Diese Ergebnisse zeigen erstmalig, dass die Veränderungen nicht nur auf das jugendliche Gehirn beschränkt sind, sondern dass sich die anatomische Struktur des erwachsenen Gehirns selbst im Alter noch signifikant verändern kann“, erläuterte der Forscher. Nachgewiesen wurden die Veränderungen in den Gehirnen der Teilnehmer durch Aufnahmen im Kernspintomographen.

Gleichgewichtstraining bewirkt mehr Sicherheit und Fitness im Alter. Mit den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Das Gehirn kann sich im Alter jedoch auch negativ entwickeln. Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Alzheimer.

Sex im Alter

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Sex im Alter - das Thema wurde lange tot geschwiegen. Mit der steigenden Lebenserwartung, steigt aber auch die sexuelle Aktivität im Alter. Zwar weniger aktiv und anders als in jungen Jahren, aber Liebe im Alter geht dennoch weit über das Händchenhalten hinaus. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat sich mit dem Thema beschäftigt.

Bloß noch Händchenhalten? Liebe im Alter, das zeigt beispielsweise Andreas Dresens Film „Wolke 9“, kann auch ganz anders aussehen: Leidenschaft, Begehren und pure Körperlichkeit prägen die Beziehung zwischen der Mittsechzigerin Inge und dem 76-jährigen Karl, die sich Hals über Kopf ineinander verlieben und damit sogar Inges Ehe sprengen. „Es gibt kein Lebensalter, in dem Sexualität keine Rolle spielt“, sagt Christoph Ahlers vom Institut für Sexualmedizin der Berliner Charité. Aber „den“ Sex im Alter gibt es auch nicht: Denn die Spannweite sexuellen Erlebens und Verhalten wird mit den Jahren immer größer, sind sich Fachleute einig.

Im Alter weniger Sex

Studien zur Sexualität im Alter sind mit Vorsicht zu genießen, meinen viele Sexualmediziner - denn sie sind meist nicht repräsentativ, sondern basieren auf Befragungen Freiwilliger. „Trotzdem sind zwei Tendenzen zu entnehmen: Wer in jungen Jahren sexuell aktiv war, ist es meistens auch im Alter. Und: Im Alter haben Frauen und Männer weniger Sex als in jungen Jahren“, sagt Kirsten Gaede von der Forschungsgruppe Geriatrie der Berliner Charité.

Der Wiener Altersforscher Leopold Rosenmayr sichtete dazu diverse Studien: Danach sind in Deutschland noch 60 bis 90 Prozent der Männer zwischen 60 und 69 sexuell aktiv, ein Jahrzehnt später sind es zwischen 48 und 79 Prozent. Bei den Frauen zwischen 60 und 70 haben 45 bis 55 Prozent ein aktives Liebesleben, bei den über 70-Jährigen weniger als zehn Prozent.

Strenge Sexualmoral versus 68er

Die Hamburger Sexualtherapeutin Kirsten von Sydow, nach deren Untersuchung die meisten Frauen sogar schon zwischen 60 und 65 auf Sex verzichten und bei vielen Männern mit 68 Schluss ist, sieht jedoch einen Wandel. „Während die Älteren noch mit strengerer Sexualmoral aufgewachsen sind, kommen jetzt auch die ersten Alt-68er in die Jahre.“ Weniger Genügsamkeit, dafür mehr Selbstbestimmung und auch höhere Ansprüche an Beziehungsleben und Sexualität spielten da eine Rolle. Andererseits mache der Jugendlichkeitswahn unserer Gesellschaft ein lustvolles Liebesleben im Alter oft nicht einfacher. So mancher schämt sich seiner erschlafften Formen. „Für Frauen bleibt der Körper lebenslang ein Thema. Und er wird auch für Männer immer wichtiger.“

Gesundheit und körperliches Wohlbefinden spielen in der Tat für das Liebesleben und sexuelle Zufriedenheit eine große Rolle, bestätigt auch die Soziologin Tina Denninger, tätig an der Uni Jena. Errektionsprobleme bei Männern, aber auch andere schwere Erkrankungen wie Prostata- oder Brustkrebs, Diabetes, Harninkontinenz oder ein erlittener Herzinfarkt hemmten viele Ältere, sexuell aktiv zu werden. Nicht alle trauen sich, hier ärztlichen Rat einzuholen und sich durch Medikamente helfen zu lassen. Zudem gelte - und das nicht nur bei Senioren: Wer lange zusammen ist, hat weniger Sex. Hier trete allerdings oft eine neue Intimität an die Stelle. „Vor allem im Alter bedeutet Sexualität nicht nur Geschlechtsverkehr und Orgasmus, sondern auch alltägliche Zärtlichkeiten und Berührungen“, resümiert Denninger.

Frauen vermissen den Sex, denn sie sind häufig allein

In diesem weiter gefassten Begriff bleibt das Interesse am Sex bei Männern wie Frauen bis ins hohe Alter bestehen. Allerdings wird er seltener ausgelebt und oft schmerzhaft vermisst - bei Frauen liegt das vor allem daran, dass sie ihren Partner durch Tod verlieren und dann alleine bleiben. „Und allein stehende ältere Männer haben oft einen Hang zu jüngeren Frauen“, ergänzt von Sydow. Noch schwieriger wird es für Ältere, wenn sie in Altenheimen leben. Dort gibt es zwar neue Menschen kennenzulernen, aber oft wenig Rückzugsmöglichkeiten. Doch die Sensibilität für das Thema steigt und findet etwa in abschließbaren Doppelzimmern Ausdruck.

Erfüllte Sexualität im Alter: ohne Vergleich mit Jüngeren

„Verliebtheit ist im Menschen angelegt und kennt kein Alter“, sagt von Sydow. Auch wenn also ein gleichaltriges, frisch verliebtes und sexuell überschwängliches Seniorenpaar wie das in Dresens Film heute noch eher die Ausnahme sein dürfte, ist ein Wandel spürbar. Das einstige Tabu-Thema wird in Broschüren vom Bund oder Pro Familia an die Öffentlichkeit gebracht, und im Internet gibt es Kontaktbörsen speziell für Senioren. Am erfüllensten wird Sexualität im Alter nach Ansicht der Fachleute dann, wenn der ständige Vergleich mit Jüngeren aufhört - und hier und da eine Portion Humor dazu kommt. Schließlich schläft im Film „Pret-a-porter“ auch Marcello Mastroianni ein, als Sophia Loren vor ihm einen Striptease hinlegt.

Mit den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zum Thema: Libido und Leidenschaft bleiben im Alter erhalten.

Im Alter gibt es unüberwindbaren gegensätze in Sachen Partnerschaft. Mit den imedo-Gesundheitsnews könen Sie sich auch zu dieser Thematik informieren.

Bildquelle: Bernd Boscolo, pixelio.de

Sport unterstützt das Gedächtnis

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Sport ist gesund, macht schlank, hält fit - und schlau! In einer Studie fanden australische Forscher heraus, dass Sport einen äußerst positiven Einfluss auf Menschen mit beginnenden Demenzerscheinungen hat. Bereits nach sechs Monaten waren signifikante Verbesserungen feststellbar. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Schon 2,5 Stunden Sport pro Woche kann den Gedächtnisverlust einer Studie zufolge spürbar bremsen. Australische Forscher hatten 138 Menschen ab 50 Jahren beobachtet, die zu Beginn der Studie von Erinnerungsproblemen berichteten aber noch keine krankhafte Demenz aufwiesen. Die eine Gruppe wurde zunächst sechs Monate lang zu dreimal 50 Minuten zusätzlich leichtem Sport pro Woche aufgefordert. Die meisten Menschen gingen spazieren und zwar auch noch in den Monaten nach dem Trainingszeitraum. Ein positiver Effekt auf das Gedächtnis habe sich bereits nach 6 Monaten gezeigt, berichten die Forscher um Nicola Lautenschlager von der Universität Melbourne. Die Sporttreibenden schnitten auf einer 70-stufigen Alzheimerskala, kurz ADAS-cog, um 1,3 Punkte besser ab als die Menschen der Vergleichsgruppe.

Effekte auf das Gedächtnis durch Sport besser als durch Medikamente

Zum Ende der Studie nach 18 Monaten lagen die Probanden der Sportgruppe im Test auf der Alzheimerskala im Schnitt um 0,69 Punkte höher als die der Vergleichsgruppe. Dies sei zwar ein relativ geringer Wert, aber möglicherweise bedeutend, wenn man die insgesamt nur relativ geringe Bewegung der Sportgruppe in Betracht ziehe, sagte Lautenschlager. Der Erfolg sei zudem höher als derjenige herkömmlicher Medikamente, schreiben die Forscher im „Journal of the American Medical Association“.

Alzheimer’s Disease Assessment Scale

Nach Angaben der Forscher gibt es derzeit weltweit 27 Millionen Alzheimerkranke. Bis 2050 könnten es 106 Millionen sein. Die Skala ADAS-cog, auch Alzheimer’s Disease Assessment Scale - cognitive subscale genannt, reicht laut deutschen Kompetenznetz Demenzen von 0, was gesund bedeutet, bis 70. Dieser Wert deutet auf eine schwere Demenz hin. Experten messen Gedächtnis, Orientierung, Aufmerksamkeit, Urteilsvermögen, Sprache und praktische Fähigkeiten.

Dass Sport das Gedächtnis unterstützt, ist ein guter Grund, um mit dem Laufen anzufangen. Weitere Gründe erfahren SIe mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Weitere imedo-Gesundheitsnews zum Thema Sport finden Sie in der Rubrik zum Thema Fitness und Sport.

Bildquelle: Albrecht E. Arnold, pixelio.de

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