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Die besten Katerkiller für Silvester: Salz, Zink und Mineralwasser

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Auch die besten Katerkiller können demjenigen nicht helfen, der bis zum Stillstand sämtlicher Körperfunktionen trinkt, warnt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de. Aber es gibt schon einige Katerkiller, die helfen, dass sich der Kopf nicht zum Brummschädel auswächst. Die meisten Katerbeschwerden sind direkt auf den Alkohol zurückzuführen. Durch die Aufnahme von Alkohol steigt die Urinproduktion deutlich an und extrem viel Flüssigkeit geht verloren. Damit scheidet der Organismus auch viele wichtige Mineralstoffe aus. Durch den extremen Wasser- und Mineralstoffverlust kommt es zum Nachdurst, zu Kopfschmerzen und ausgeprägtem Unwohlsein. Aber, wer reichlich Mineralwasser zwischen den alkoholischen Drinks trinkt, gleicht den Wasserverlust aus und hat weniger Nachdurst, erläutert Müller. Dieser ist ein Anzeichen für Wassermangel und so weit sollte es gar nicht erst kommen.

Die richtige Grundlage
Der altbekannte Spruch “Bier auf Wein, das lass sein!” entbehrt jedoch jeder Grundlage und ist ein Ernährungsmärchen. Die Nebenwirkungen des Alkohols sind auf die Menge und nicht auf die Reihenfolge der alkoholischen Getränke zurückzuführen. Grundsätzlich sollten minderwertige Alkoholika – also billiger Fusel – gemieden werden. Stark gezuckerte alkoholische Getränke steigen besonders rasch zu Kopf. Wichtig ist es auch, nicht auf nüchternen Magen zu trinken, da Flüssigkeiten wie Alkoholika den Magen rasch verlassen und der Alkohol sofort ins Blut aufgenommen werden kann. Eine gute Grundlage muss aber keine Kalorienbombe wie ein Schmalzbrot oder Currywurst mit Pommes sein. Auch Vollkornbrot mit Harzer Käse, Gemüsesuppe oder ein Rohkostsalat sind ideal, denn Ballaststoffe und grobe Speisen verweilen lange im Magen und stoppen so das „Durchrauschen“ des Alkohols. Gleichzeitig führen sie nicht zur Kalorienvergiftung und sind eher gesundheitsförderlich als Fast Food. Ungünstig sind Säfte, Joghurt oder passierte Suppen, die den Magen wie alle flüssigen Produkte schnell verlassen.

Alkohol entwässert und entzieht Mineralstoffe
Alkohol fördert die Wasserausscheidung und das ist einer der Gründe für die Kopfschmerzen und andere Katersymptome. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, vor, während und nach dem Alkoholkonsum reichlich Wasser zu trinken. Ideal geeignet ist Mineralwasser. Um die Magenverträglichkeit zu erhöhen, sollten Feiernde auf stilles Mineralwasser zurückgreifen. Optimal ist es, nach jedem Glas eines Alkoholikums ein großes Glas Mineralwasser zu trinken. Das verringert die Alkoholaufnahme-Menge insgesamt und beugt Flüssigkeitsverlusten vor. Auch der Nachdurst bleibt dann aus, so Müller. Sinnvoll kann es auch sein, auf ein natriumreiches Mineralwasser zurückzugreifen. Natrium ist ein wichtiger Mineralstoff, der durch die harntreibende Wirkung des Alkohols verstärkt verlorengeht. Daneben verliert der Körper auch reichlich Magnesium und Zink. Der Mangel an Mineralstoffen führt zu Kopfschmerzen und Unwohlsein. Viele Menschen kennen den Salzhunger am „Tag danach“. Wer dem Kater trotzen möchte, isst Salziges schon vor und während des Alkoholgenusses. Auch hier ist ein Vollkornbrot mit Harzer Käse oder ein Schinkenbrötchen ideal. Der obligate Rollmops oder Heringssalat schmeckt am Silvesterabend gut und ist ein echter Katerkiller.

Zink und Magnesium als Katerkiller
In jedem Falle ist es wichtig, den Körper insgesamt richtig auf den Alkohol vorzubereiten. Dazu gehört auch die optimale Versorgung mit dem lebenswichtigen Mineralstoff Zink. Das Spurenelement spielt eine entscheidende Rolle in der Alkoholentgiftung in der Leber und daher sollte vor größeren Feiern die Zinkaufnahme erhöht werden. Verschiedene wissenschaftliche Studien beweisen, dass Zink die Leber schützt. Alkohol gehört zu den Hauptgiften für die Leberzellen. Es führt zu Veränderungen der Leber und daraus resultierenden Erkrankungen wie Hepatitis, Fettleber und Leberzirrhose. Um eine ausreichende Wirkung zu erzielen, reicht es aber nicht aus, auf zinkreiche Lebensmittel wie Austern, Steaks oder Leber zurückzugreifen. Optimal ist es, ein bis zwei Tage vor der Alkoholaufnahme 15 bis 30 Milligramm Zink in Tabletten oder Kapselform einzunehmen. Das steigert zugleich auch die Abwehrkräfte. Viele Kopfschmerz- oder Migränepatienten schwören auf Magnesium. Durch diesen Mineralstoff lassen sich auch die Katerkopfschmerzen vermeiden. Um einen entsprechenden Effekt zu erzielen, ist es erforderlich, vor dem Alkoholkonsum und vor dem Schlafengehen jeweils eine Magnesium-Brausetabelle in einem großen Glas Wasser aufgelöst zu trinken. Solche Brausetabletten gibt es preiswert in jeder Drogerie.

Frische Luft und Magnesium helfen mehr als Konter-Bier
Aber alle diese Tipps dürfen nicht davon ablenken, dass viel Alkohol der Gesundheit grundsätzlich nicht zuträglich ist. Am Neujahrsmorgen gilt es viel frische Luft zu tanken, auszuschlafen und ein leichtes Frühstück mit Joghurt, Obst und wenig fetten Speisen einzuhalten. In keinem Falle ist es angeraten, mit den Alkoholika weiterzumachen, mit denen man das Silvesterfest hat ausklingen lassen (Stichwort „Konter-Bier“). Am Neujahrstag sind stilles nicht zu kaltes Mineralwasser, gesalzener Tomatensaft und frisch gepresste milde Obstsäfte angesagt. Das optimale Neujahrsfrühstück ist leicht verdaulich und besteht aus Brötchen mit Konfitüre oder Honig und Wurst oder Käse, Joghurt und Obstsalat. Bei leichten Kopfschmerzen hilft oft ein starker Kaffee mit reichlich Zitronensaft. Das schmeckt zwar nicht besonders, hat sich aber bestens bewährt, so Müller abschließend.

Die fünf besten Anti-Katertipps für Silvester:
1. Ausreichend Zink aufnehmen (täglich 15 bis 30 Milligramm Zink aus der Apotheke)
2. Alkoholika niemals auf nüchternen Magen – schaffen Sie eine gute Grundlage (Vollkornbrot mit Harzer Käse oder Schinken, Rohkostsalat oder Gemüsesuppe)
3. 2 bis 3 Liter Mineralwasser trinken (Nach jedem alkoholhaltigen Drink ein großes Glas Mineralwasser)
4. Wer am Silvesterabend ausreichend Salzhaltiges isst, hat am Neujahrsmorgen keine dicken Kopf (Salziges Essen oder trinken – Rollmopps, Heringssalat, Salzstangen und Co.
5. Magnesium kann dem Kater-Kopfschmerz vorbeugen
(vor dem Alkoholkonsum und vor dem Schlafengehen eine Magnesiumbrausetablette)

Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de bietet auch ein kostenloses Gesundheits-TV. Sehen Sie sie aktuelle Folge „Alkohol Kater an Silvester vorbeugen“

Erfahren Sie in den imedo-Gesundheitsnews, wie Sie sich und Ihrer Gesundheit mit Getränken Gutes tun: „Ein Gärgetränk namens Brottrunk ist ein Elixier für die Verdauung”

Literatur:
(1) Lambert JC, Zhou Z et al.: Suppression fo Fas-mediated signaling pathway is involved in Zinc inhibition of ethanol-induced liver apoptosis. Exp Biol Med 2003; 228: 406-412
(2) Kang YJ: Schützt Zink vor alkoholbedingten Leberschäden? Ernährung & Medizin 2003; 18 (2): 59-62, Sonderdruck

Redaktion: Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, joujou, Rainer Sturm

Katerkiller: Ohne Brummschädel ins neue Jahr

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Alle Jahre wieder steigt der Alkoholkonsum in der Silvesternacht auf den Höhepunkt an. Sekt, Bowle, Wein, Cocktails und Bier sowie diverse Spirituosen gehören nicht nur zum Anstoßen auf das neue Jahr, sondern sind den gesamten Silvesterabend über gerne gesehen. Ein Prosit Neujahr! Übermäßiger Alkoholkonsum führt jedoch rasch und spätestens am Folgetag zum Kater. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat für Sie die besten Tipps zusammengestellt, die aus einem Kater ein Kätzchen machen.

Mineralwasser zwischen alkoholischen Drinks

Die besten Katerkiller können demjenigen nicht helfen, der bis zum Stillstand sämtlicher Körperfunktionen trinkt. Aber es gibt einige Katerkiller, die helfen, dass sich der Kopf nicht zum Brummschädel auswächst. Die meisten Katerbeschwerden sind direkt auf den Alkoholkonsum zurückzuführen. Durch die Aufnahme von Alkohol steigt die Urinproduktion deutlich an und viel Flüssigkeit geht verloren. Damit verliert der Körper auch viele wichtige Elektrolyte. Durch den extremen Salz- und Wasserverlust kommt es zum Nachdurst, zu den Kopfschmerzen und dem ausgeprägten Unwohlsein. Aber, wer reichlich Mineralwasser zwischen den alkoholischen Drinks trinkt, gleicht den Wasserverlust aus und hat auch einfach weniger Nachdurst. Nachdurst ist ein Anzeichen für einen Wassermangel und sollte gar nicht erst entstehen.

Vor dem Alkoholkonsum essen

Der altbekannte Spruch „Bier auf Wein, das lass sein!“ entbehrt jedoch jeder Grundlage. Die Nebenwirkungen des Alkohols sind auf die Menge und nicht auf die Reihenfolge der alkoholischen Getränke zurückzuführen. In jedem Falle ist eine gute Grundlage wichtig und dafür ist eine Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten beispielsweise in Form eines Frikadellen-Brötchens ideal. Wer nüchtern beginnt Alkohol zu trinken, hat bald einen dicken Kopf. Stark gezuckerte alkoholische Getränke steigen besonders rasch zu Kopf. Wer den Brathering, das Matjesbrötchen oder die Frikadelle schon am Silvesterabend verzehrt, hat am nächsten Tag weniger Probleme und gleicht den Salzmangel rechtzeitig aus.

Frische Luft, Zink und Magnesium bewahren vor dem Kater nach Alkohol

Wer mag, kann auch auf ein natriumreiches Mineralwasser zurückgreifen. Das ist optimal, um Wasser- und Salzverluste gar nicht erst aufkommen zu lassen. Neben Natrium geht durch übermäßigen Alkoholkonsum aber auch verstärkt Magnesium und Zink über den Urin verloren. Der Mineralstoff Magnesium hat sich bei Kopfschmerz-Patienten bestens bewährt. Es ist durchaus sinnvoll, nach einer durchzechten Silvesternacht vor dem Schlafengehen eine Magnesium-Brausetablette in reichlich Mineralwasser aufgelöst zu trinken. Damit hat der Brummschädel weniger Chancen. Eine ausreichende Zinkaufnahme hilft der Leber, Alkohol rasch abzubauen und die schädlichen Nebenwirkungen einzuschränken. Hier reicht es aber nicht aus, am Silvesterabend eine Zinktablette einzunehmen. Vielmehr ist es erforderlich, einige Tage vorher mit der Zink-Tabletten-Einnahme zu beginnen.

Aber alle diese Tipps dürfen nicht davon ablenken, dass viel Alkohol für die Gesundheit grundsätzlich nicht zuträglich ist. Am Neujahrsmorgen gilt es viel frische Luft zu tanken, auszuschlafen und ein leichtes Frühstück mit Joghurt, Obst und wenig fetten Speisen einzuhalten. In keinem Falle ist es angeraten, mit den Alkoholika weiterzumachen, mit denen man das Silvesterfest hat ausklingen lassen. Am Neujahrstag sind Mineralwasser, Tomatensaft und frisch gepresste Obstsäfte angesagt. Bei leichten Kopfschmerzen hilft oft ein starker Kaffee mit reichlich Zitronensaft. Das schmeckt zwar nicht besonders gut, hat sich aber bestens bewährt.

Die besten Anti-Katertipps auf einen Blick:

1. Alkoholika niemals auf nüchternen Magen – schaffen Sie eine gute Grundlage
2. Nach jedem alkoholhaltigen Drink ein großes Glas Mineralwasser
3. Wer am Silvesterabend ausreichend Salzhaltiges isst, hat am Neujahrsmorgen weniger Probleme
4. Magnesium kann dem Kater-Kopfschmerz vorbeugen
5. Zink hilft der Leber bei der Alkoholentgiftung

Die imedo-Gesundheitsnews haben eine gute Nachricht: Bier ist ein Heilmittel. Zudem erklärt die imedo-Gesundheitsredaktion, wie Sie den inneren Schweinehund überwinden und es schaffen, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen.

Bildquelle: Bernd Bast, pixelio.de

Deutsche Jugendliche trinken Alkohol, rauchen aber nicht

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Die Anzahl der jugendlichen Raucher ist so niedrig, wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Auch die Zahl der Cannabis-Konsumenten unter 18 Jahren geht zurück. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt allerdings vor dem Trend zum exzessiven Trinken. Jährlich müssen Mediziner 20.000 Jugendliche in Kliniken wegen Alkoholmissbrauchs behandeln.

„Trinken bis zum Umfallen“ ist bei jungen Leuten keineswegs nur pure Prahlerei. Rund eine Million Jugendliche haben sich in den vergangenen vier Wochen in Deutschland ins „Koma“ getrunken, 300 000 sogar einmal wöchentlich fünf Gläser Alkohol und mehr konsumiert, wie hochgerechnet aus der neuesten Erhebung zur „Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA, hervorgeht.

„Dieser Trend zum sogenannten Binge Drinking ist weiterhin ungebrochen“, klagte die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing, tätig in der SPD, in Berlin, angesichts der Zahlen über den Drogenmissbrauch junger Menschen. Obwohl der größte Teil der Jungen und Mädchen nach dem Jugendschutzgesetz eigentlich noch gar keinen Alkohol trinken dürfte, konsumierten nach eigenen Angaben etwa 20 Prozent im vergangenen Monat, mindestens bei einer Gelegenheit fünf oder mehr Gläser Alkohol. 2004 lag der Anteil der jungen Exzessivtrinker bei 23 Prozent.

Trotz Rückgang des Alkoholkonsums keine Entwarnung

Trotz des leichten Rückgangs könne es keine Entwarnung geben, da Ärzte fast 20 000 junge Menschen in Krankenhäusern nach Alkoholmissbrauch behandeln müssen, sagte die BZgA-Direktorin Elisabeth Pott. Nicht nur das Rauschtrinken zu bestimmten Anlässen, sondern auch die regelmäßig konsumierte Alkoholmenge stelle eine „besondere Gefahr für Jugendliche“ dar, erläuterte sie.
„2,5 Prozent der Jungen und 1,5 Prozent der Mädchen nehmen so viel Alkohol zu sich, dass sie die für Erwachsenen geltenden Grenzen zum ‘gefährlichen Alkoholkonsum’ – 60 Gramm Reinalkohol bei Männern und 40 Gramm für Frauen – überschreiten“, sagte Pott. Ihren Angaben zufolge, enthalten ein Achtel Wein oder ein Viertel Liter Bier jeweils zehn Gramm Alkohol. Eigentlich sollten Männer täglich nicht mehr als 24 Gramm und Frauen nicht mehr als 12 Gramm reinen Alkohol zu sich nehmen. Und die Werte für Jugendliche müssten noch darunter liegen. „Doch für sie gibt bislang keine Grenzwerte“, sagte Pott.

Weniger jugendliche Raucher

Doch es gibt auch „gute Nachrichten“, wie Bätzing betonte. Die Zahl der Jugendlichen, die regelmäßig rauchen, trinken oder Cannabis konsumieren, ging in den vergangenen Jahren zurück. Demnach sank bei den 3000 befragten 12- bis 25-Jährigen der Anteil der Raucher unter den Minderjährigen auf den niedrigsten Stand seit 1979. Allein seit 2001 nahm der Anteil der rauchenden 12- bis 17-Jährigen von 28 Prozent auf 15 Prozent in diesem Jahr ab. Die Zahl der “Nieraucher” stieg zugleich in den vergangenen fünf Jahren von 40 auf 60 Prozent an.

Präventionsanstrengungen in Sachen Drogen zeigen Wirkung

Nach vielen Jahren des Anstiegs ist dem Bericht zufolge auch der Cannabiskonsum rückläufig. Gaben 2004 rund 31 Prozent der 12- bis 25-Jährigen an, schon einmal im Leben die Droge konsumiert zu haben, waren es 2008 noch 28 Prozent. Bei den 12- bis 17-Jährigen nahm im selben Zeitraum der Anteil von 15 Prozent auf knapp 10 Prozent ab.

Bei den Heranwachsenden ist Bätzing zufolge Alkohol das am weitesten verbreitete Suchtmittel. Bei den 12- bis 17-Jährigen tranken demnach 2008 mehr als 17 Prozent regelmäßig alkoholische Getränke, 2004 waren es etwa 21 Prozent. Die jungen Leute stehen vor allem auf Bier, wie Pott ergänzte. Danach kämen selbstgemixte Drinks, Bier- und weinhaltige Getränke. Wein und harte Sprituosen hingegen sind bei den Jugendlichen nach eigenen Angaben weniger verbreitet.

„Die Zahlen zeigen, dass unsere Präventionsanstrengungen ankommen“, resümierte die Drogenbeauftragte. Um gleich hinzuzufügen: „Das heißt aber nicht, dass wir jetzt die Hände in den Schoß legen können. Wir müssen uns jetzt stärker auf Gruppen konzentrieren, die riskante Konsummuster aufweisen.“

Um Komasaufen und Gewalt unter Jugendlichen zu vermeiden, klärt eine neue Kampagne Jugendliche auf. Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie.

Bildquellen: Paul-Georg Meister, pixelio.de; Günter Havlena, pixelio.de

Lautstärke beeinflusst Alkoholkonsum

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Es ist keine neue Erkenntnis, dass Betreiber von Geschäften über die Auswahl ihrer Musik das Verhalten der Konsumenten manipulieren können. Ein Team aus französischen Forschern fand jetzt heraus, dass zumindest in Bars nicht nur die Auswahl der Musik eine entscheidende Rolle spielt. Vor allem die Lautstärke der Musik ist auschlaggebend für die Höhe des Alkoholkonsums. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über den Einfluss der Lautstärke auf den Alkoholkonsum.

„Frühere Studien haben gezeigt, dass schnelle Musik zu schnellem Trinken führen kann und dass Musik Menschen dazu verleitet, länger in einer Bar zu bleiben, als es ohne Musik der Fall wäre“, berichtet Nicolas Guéguen, Wissenschafler an der Université de Bretagne-Sud in Frankreich. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiterstab ist er der These nachgegangen, ob laute Beschallung in Bars zu einem erhöhten Alkoholkonsum führt.

Musik in hoher Lautstärke verleitet zum Alkoholkonsum

An drei Samstagen gingen die Wissenschaftler in Bars und regulierten nach Absprache mit den Betreibern die Musik  – zwischen 72 und 88 Dezibel. Sie wählten Lieder aus der Top-40-Liste aus und spielten diese ab. Die Forscher beobachteten 40 Männer zwischen 18 und 25 Jahren ohne deren Wissen. Einziges Aufnahmekriterium: Die Männer mussten ein Glas gezapftes Bier bestellen.

Die Wissenschaftler beobachteten die Probanden nacheinander und veränderten die Lautstärke der Musik. Es zeigte sich, dass Musik mit einem Schalldruckpegel von 88 Dezibel im Vergleich zu 72 Dezibel die Probanden mehr Alkohol in kürzerer Zeit konsumieren ließ. Eine mögliche Erklärung für dieses Verhalten ist, dass die Leute mit steigender Lautstärke angeregter sind, sich aufgrund der Lautstärke aber weniger unterhalten und stattdessen trinken.

„Wir konnten zeigen, dass die Hintergrundmusik in Bars mit dem Konsum von alkoholischen Getränken assoziiert ist“, sagt Guéguen. „Wir müssen daher einerseits Barbesitzer dazu anregen, die Musik in ihren Etablissements nur in moderater Lautstärke zu spielen. Andererseits wollen wir die Konsumenten darüber aufklären, dass laute Musik dazu verleitet, mehr zu trinken“.

Musik kann auch für die Schmerztherape eingesetzt werden. Die imedo-Gesundheitsnews informieren auch zu diesem Thema.

Bier kann auch als Heilmittel fungieren. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht Alkoholikern durch die Gruppe „Zusammen besiegen wir den Alkohol“ den Austausch über Alkoholsucht und -entzug.

Bildquelle: Klicker, pixelio.de

Alkohol als Volksdroge

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Flatrate-Parties, Komasaufen oder Binge-Drinking: Der Alkoholkonsum von Jugendlichen hat inzwischen viele Namen bekommen. Doch nicht nur Jugendliche geraten beim Trinken immer wieder an ihre Grenzen und landen im Krankenhaus. Was auch die wenigsten Erwachsenen wissen: Bereits ein Glas Wein hat eine ähnliche Wirkung wie Heroin. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt vor der Volksdroge Alkohol.

Die Fakten sind erschreckend. Nachdem der Pro-Kopf Genuss reinen Alkohols von Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren auf 34 Gramm im Jahr 2005 gesunken ist, wurden 2007 durchschnittlich 50 Gramm konsumiert. Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland immer mehr Kinder und Jugendliche aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. 9500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis unter 20 Jahren wurden im Jahr 2000 mit der Diagnose „akute Alkoholintoxikation“ im Krankenhaus behandelt. Die Zahl stieg innerhalb von fünf Jahren um mehr als das Doppelte an. Im Jahr 2005 waren es bereits 19.400 stationäre Behandlungen.

Was Alkohol im Hirn anrichtet – und wie daraus eine Abhängigkeit entstehen kann

Dabei werden die einzelnen Stationen bis zum vollkommenen Alkoholrausch in mehrer Phasen eingeteilt.

  • Phase 1 (0,2 Promille) Nach einem Glas Bier oder einem Viertel Liter Wein fühlt man sich leicht angeheitert.
  • In der Phase 2 (0,5 Promille), nach drei Bieren oder einem halben Liter Wein, lässt die Reaktionsfähigkeit deutlich nach. Betroffene neigung zur Selbstüberschätzung.
  • Nach sechs Gläsern Bier oder einem Liter Wein (1 Promille), in der Phase 3, lässt das Gleichgewichtsgefühl deutlich nach, man beginnt zu lallen.
  • Ab Phase 4 (1,5 Promille) wird es dann unangenehm: Selbstgespräche, Schwanken, Schwindel.
  • Phase 5 (2 Promille): Erbrechen, schwere Gleichgewichtsstörungen, Kontrollverlust. Ab 2,5 Promille treten Störungen der Atmung und des Blutkreislaufs auf, die motorischen Nerven versagen, das Bewusstsein setzt aus. Über 4 Promille würde dann ziemlich sicher der Tod eintreten.

Alkohol ist Gift für den Körper des Menschen. Schon das Trinken eines Glases Wein wirke prinzipiell auf das Suchtzentrum im Gehirn wie eine Dosis Heroin, sagt Falk Kiefer, einer der führenden Suchtforscher.

Alkohol-Moleküle lähmen die Nervenzellen

Menschen fühlen sich unter Alkoholeinfluss zunächst enthemmt und mutiger als sonst, werden aber müde und schlapp. Gleichzeitig werden viele wichtige Sinneswahrnehmungen getrübt. Die Augenmuskulatur erschlafft, der Tunnelblick entsteht. Der Verstand schwindet, da die Moleküle des Alkohols die Nervenzellen lähmen und die Informationsübermittlung behindern. Dafür übernimmt das limbische System die Kontrolle. Das ist die Einheit des Gehirns, die der Verarbeitung von Emotionen und der Entstehung von Triebverhalten dient.

Der Alkoholrausch als Feuerwerk der Endorphine

Im Hirn der Alkoholisierten tobt ein Endorphin-Feuerwerk – der Rausch. Endorphine sind vom Körper selbst produzierte Rauschmittel, die normalerweise beim Küssen, beim Essen oder beim Sex ausgeschüttet werden und Glücksgefühle auslösen. Dies scheint ein Schlüssel bei der Enstehung der Abhängigeit zu sein. „Durch die Endorphine wird das Motivations- Belohnungssystem reguliert“, erklärt Kiefer, „neuronale Strukturen lernen, dass es positive Konsequenzen hat, Alkohol zu konsumieren.“ Ein Teufelskreis. Für suchtgefährdete Menschen ist es schwer, aus dieser Falle herauszukommen.

Jugendliche trinken Alkohol, rauchen aber nicht. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Um Komasaufen und Gewalt unter Jugendlichen zu vermeiden, klärt eine neue Kampagne Jugendliche auf. Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht Süchtigen durch die Gruppe „Drogen und Alkohol“ den Austausch.

Bildquelle: Bredehorn.J, pixelio.de; RainerSturm, pixelio.de

Der Alkoholkonsum von Frauen

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Immer mehr Frauen greifen zur Flasche. In der Vergangenheit wurde Alkoholismus eher bei Männern als bei Frauen festgestellt. Hier gibt es einen neuen Trend: Die Zahl der alkoholabhängigen Frauen ist in den letzten Jahrzehnten auffallend gestiegen, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Ergebnisse einer Langzeitstudie zum Thema Alkoholismusfrauen-und-alkohol

Zwei Langzeitstudien zum Alkoholismus bestätigen die steigende Zahl der Alkoholikerinnen. An der Washington University School wurden die Daten der „National Logitudinal Alcohol Epidemiologic Studie“ und die der „National Epidemiological Survey on Alcohol and Related Condition“ verglichen. Herausgekommen ist dabei, dass Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, mehr Alkohol trinken als die Generation ihrer Mütter. Weiterhin wurde festgestellt, dass es 2001 bei den 30- bis 40-Jährigen mehr Alkoholikerinnen gab, als noch im Jahre 1991 in der gleichen Altersgruppe. Bei den Männern fand hier keine Veränderung statt.

Frauen sind gefährdeter der Alkoholsucht zu verfallen

Vermutet wird, dass hier Zusammenhänge mit dem wechselnden Berufsbild der Frau bestehen. Frauen sind zunehmend berufstätig und die Belastung steigt. Die Lebensweise der Frauen hat sich verändert. Experten zufolge weisen Frauen eine höhere Anfälligkeit zur Alkoholsucht auf. Grund hierfür ist der Stoffwechsel. Frauen bauen Alkohol in einer anderen Form und Geschwindigkeit ab, als Männer. Auf Grund dessen fordern Wissenschaftler eine bessere Aufklärung zur Sucht von Alkoholismus in der Gesellschaft.

Deutsche Jugendliche trinken, rauchen aber nicht. Da Alkohol und Gewalt bei Jugendlichen verbreitet ist, klärt eine Kampagne nun auf. Informieren SIe sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitscommnity ermöglicht Drogen- und Alkoholsüchtigen sowie Interessierten mit der Gruppe zum Thema Drogen und Alkohol, den Erfahrungsaustausch.

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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