25. Juli 2008
Tags: Aids, HIV, Lebenserwartung
Das Humane Immundefizienz Virus, kurz HIV, ist einer chronischen Krankheit ähnlicher geworden, als einer tödlichen Krankheit. Das hat eine Studie der University of Bristol in England ergeben. Ein Mensch, bei dem mit 20 Jahren das HI-Virus festgestellt wird, kann erwarten noch weitere 49 Jahre zu leben. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.
Seit den späten 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich die Lebenserwartung von HIV-Patienten um durchschnittlich 13 Jahre erhöht. Die verbesserten Behandlungsmöglichkeiten tragen zu diesem erfreulichen Fortschritt bei.
Unter der Leitung von Jonathan Sterne haben die Wissenschaftler die Lebenserwartung der Patienten in drei Perioden untersucht: von 1996 bis 1999, 2000 bis 2002 und 2003 bis 2005. Die Studie beschränkt sich auf Länder, die über ein hohes Durchschnittseinkommen verfügen. Während der Studie sind etwas mehr als 2000 Teilnehmer gestorben.
Experten warnen vor zu großem Optimismus in Sachen HIV
Wurde bei einem 20-Jährigen in den neunziger Jahren das HI-Virus diagnostiziert, konnte mit einer Lebenserwartung von weiteren 36 Jahren gerechnet werden. In der letzten Untersuchungsperiode, zwischen 2003 und 2005, hatte sich der Wert um 13 Jahre erhöht. Die Medikamente, die zu diesem Ergebnis führen, verlangsamen die Vermehrung des Virus.
Je später die Diagnose des Viruses erfolge, desto geringer sei die Lebenserwartung, betonte Studienleiter Jonathan Sterne. Die Antiretrovital Therapy Cohort Collaboration, ein Zuammenschluss amerikanischer und europäischer HIV-Spezialisten, warnt vor zu großem Optimismus. Die allgemeine Lebenserwartung der Bevölkerung liege immerhin bei rund 80 Jahren.
Die imedo-Gesundheitsnews informieren über HIV-Übertragungswege und mangelden HIV-Schutz in New York.
HIV-Positiven ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity mit der Gruppe „HIV – Aids“ den Austausch.
Bildquelle: Marcel Rolfes, pixelio.de
18. Juni 2008
Tags: Aids, Ansteckung, HIV, Kondom, Übertragung
HIV und AIDS sind als Geschlechtskrankheiten in unserer Gesellschaft bekannt, doch das Wissen über die Gefahren und die Übertragunswege des Virus sind noch nicht bei jedem angekommen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de klärt über die Ansteckungsmöglichkeiten des HIV-Virus auf.
Forsa-Befragung zu Ansteckungsmöglichkeiten von HIV
Die Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH befragte vom September 2007 bis Dezember 2007 rund 7000 Personen über die Ansteckungsmöglichkeiten von HIV.
Die Testpersonen erhielten sechs Fragen zu den Übertragungswegen von Aids und mussten die Situationen, die ihnen aufgezeigt wurden als mögliches Risiko oder als ausgeschlossen einschätzen. Das Ergebnis der Erhebung war besser als vorausgesetzt. 99 Prozent der Befragten wussten, dass eine Übertragungsgefahr des Virus HI beim ungeschützten Geschlechtsverkehr gegeben ist. Ebenso war genauso vielen bewusst, dass sie beim Tausch einer Nadel gleichermaßen dem Risiko der Ansteckung ausgesetzt sind. Nur ein Prozent weniger kannte die Infektionsgefahr über den Blutkontakt zu einer infizierten Person.
Keine Ansteckungsgefahr mit HIV beim Küssen
Weit über 90 Prozent kannten die Gefahren der Übertragungswege, darüber hinaus bewiesen sie ein analoges Know-how über die sicheren Situationen, in denen man sich nicht mit dem HI-Virus anstecken kann. Den Probanden war bewusst, dass keine Gefahr besteht, wenn sie mit einer infizierten Person in einem Raum zusammenarbeiten, ebenso war ihnen bewusst, dass ein harmloser Hautkontakt nicht gefährlich ist.
Die Forsa-Studie zeigte, dass die Befragten, die den Durchschnitt der Gesellschaft repräsentieren sollen, ein gutes Wissen über die Infektionsübertragung von HIV haben. Ausnahme war hierbei die Einschätzung der Gefahr beim Küssen. Nur 78 Prozent der Befragten wussten, dass ein Kuss kein Übertragungsweg von Aids ist – es sei den es besteht eine offene Wunde im Mund- oder Rachenraum.
Die imedo-Gesundheitsnews informieren über die Lebenserwartung von HIV-Patienten und verraten Zahlen und Fakten zu HIV.
HIV-Positiven ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity mit der Gruppe „HIV – Aids“ den Austausch.
Bildquelle: Bernd Boscolo, pixelio.de
12. Juni 2008
Tags: Aids, Genital, Herpes, HIV, New York, Sex, Virus
Laut einer Studie hat sich jeder vierte New Yorker schon einmal in seinem Leben mit der Geschlechtskrankheit Herpes genitales infiziert. Frauen und Afro-Amerikaner sind davon am stärksten betroffen. Hauptsächlich ist der Austausch von Körperflüssigkeiten, beispielsweise während des Sex, der Grund für eine Infektion mit dem Herpes Virus. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über Herpes genitales und Aids in New York. 
Eine Studie der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde besagt, dass rund sechs Prozent der Erwachsenen in New York mit Herpes genitales infiziert sind. Sie machen 19 Prozent der gesamten Genital-Herpes Infektionen in den USA aus. Durch die Infektion erhöht sich das Risiko der Übertragung des Aids erregenden HI-Virus. Ein Medikament gegen den Genital-Herpes gibt es nicht.
Herpes genitales: das Virus
genitales ist eine Herpesinfektion im Bereich der Geschlechtsorgane und wird über den Geschlechtsverkehr übertragen. Juckreiz und spätere Bläschen an den Genitalien sind die Folge. Durch das schwache Immunsystem von HIV-Infizierten kann die Krankheit sogar in anderen Zonen des Körpers auftreten. Bei einem Drittel der Infizierten hält die Krankheit ein Leben lang an. Die Benutzung eines Kondoms schützt vor einer Infektion.
Herpes genitales in New York
Die Infektionsrate der New Yorker Frauen und Afro-Amerikaner ist besonders hoch. 36 Prozent der Frauen sind mit Genital-Herpes infiziert – bei den Männern sind es 19 Prozent. Die höchste Infektionsrate weisen Afro-Amerikaner mit 49 Prozent auf. Die Studienverfasser betonen aber, solange es „nur“ bei dieser Infektion bleibt, würde die Infektion keine schweren Gesunheitsschäden nach sich ziehen.
Die imedo-Gesundheitsnews informieren über die Lebenserwartung von HIV-Patienten und verraten Zahlen und Fakten zu HIV.
HIV-Positiven ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity mit der Gruppe „HIV – Aids“ den Austausch.
Bildquelle: H. H., pixelio.de
08. April 2008
Tags: Aids, HIV, Knoblauch
Eine neue Studie stellt Knoblauch in den Verdacht, die Wirkung von HIV-Medikamenten negativ zu beeinflussen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Das Gewürz Knoblauch gilt weltweit als eine wahre Heilpflanze. Seine antibakterielle, als auch antimykotische Wirkung, wird oft zur Bekämpfung von Pilzen und Senkung von Blutfettwerten angewandt.
Knoblauch – Gefahr in der HIV-Therapie
Was kaum jemand weiß, durch die Einnahme von Knoblauchpräparaten, kann die positive Wirkung von HIV-Therapien herunter gesetzt werden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, kurz BfArM, warnt deshalb vor einer hohen Aufnahme von Knoblauch und fordert die Hersteller von Medikamenten Auskünfte in die Beipackzettel aufzunehmen.
Forschungsergebnisse zu HIV und Knoblauch
Bereits vor fünf Jahren wurde in den USA, am National Institute of Allergy and Infectious Diseases in Bethesda/Maryland, eine Studie mit neun HIV erkrankten Personen durchgeführt. Die Patienten bekamen drei Wochen lang ein Knoblauchpräparat zu den Medikamenten der HIV-Therapie hinzu verschrieben. Die Einnahme von Knoblauch senkte die Wirkstoffkonzentration des Protease-Inhibitors Saquinavir und beeinträchtigte somit die positive Entwicklung der antiretroviralen Therapie. Den Patienten wurden etwa acht Stunden vor der Einnahme des Medikamentes (1200 Milligramm Saqiunavir) Knoblauchpräparate beigefügt, was die Wirksamkeit des Präparates um circa 50 Prozent reduzierte.
Kein Knoblauch während der HIV-Therapie
Keineswegs muss während der Therapie gänzlich auf Knoblauch verzichtet werden. Eine Tagesdosis von circa 0,8 Gramm, was etwa einem Fünftel einer Knoblauchzehe entspricht, ist unbedenklich. Trotzdem empfehlen Ärzte den Konsum von Knoblauch bei einer gleichzeitigen Therapie mit HIV-Medikamenten zu reduzieren und sich gegebenenfalls mit seinem behandelnden Arzt abzusprechen.
Durch die ätherischen Öle im Knoblauch hilft er allerdings gegen Erkältung. Informieren Sie sich: Scharfes Vergnügen: Gewürze schützen vor Erkältungen.
Die imedo-Gesundheitsredaktion hat zudem einige Rezepte mit Knoblauch zusammengestellt, so zum Beispiel: Gnocchi mit mediterranem Gemüse und Zitronenhähchenbrust auf Apfel-Wirsing.