Tag Archiv | "Adipositas"

Die beste Diät der Welt

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Mit dem Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch startet alljährlich die Diätsaison. In Deutschland sind zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen übergewichtig. Jetzt ist für mindestens 30 Prozent der Bevölkerung Diät angesagt, denn der Winterspeck muss weg. Aber was tun die Menschen, um im Sommer am Strand eine gute Figur zu machen? Diese Frage stellt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de allen Internetnutzern auf der Startseite der Gesundheitsnews, informiert imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller.

Ab sofort bis einschließlich 31. März können alle Interessierten ihre Stimme abgeben. Die Antworten reichen von „Ich tue gar nichts. Ich will so bleiben, wie ich bin“ über „Ich faste“, „Ich mache FDH (Friss die Hälfte)“, „Ich verzichte auf Fleisch“ bis hin zu „Ich nehme Schlankheitsmittel“ und „Ich gehe zur Diätberatung“.

Die Umfrage zum Diätverhalten finden Sie auf der Startseite der imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Community gibt den Mitgliedern die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen, beispielsweise in der Gruppe „Diäten“ oder in der Gruppe „Abnehmen“.

Weitere interessante Informationen zum Thema Diäten und Essstörungen hat Frau Langsdorff auf Ihrer Homepage zusammengestellt.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, Sigrid Rossmann

Adipositas im Kindes- und Jugendalter

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Das Robert-Koch-Institut geht in seiner groß angelegten KIGSS-Studie von 800.000 von Adipositas betroffenen Kindern und Jugendlichen aus. Bei der Hälfte der adipösen Kinder und Jugendlichen liegt mindestens eine Begleiterkrankung oder ein weiterer Risikofaktor vor. Aus mehreren regionalen Untersuchungen in Deutschland wird deutlich, dass die Krankheitshäufigkeit von Übergewicht und Adipositas weiter stark steigt. Daraus lässt sich schließen, dass die im Moment durchgeführten Maßnahmen zur Prävention nicht ausreichen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt.

Auf der Basis der aktuellen Referenzwerte der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) sind derzeit 10 bis 18 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland übergewichtig. Eine Adipositas als krankhafte Fettleibigkeit liegt bei etwa 4 bis 8 Prozent vor. Besondere Risikofaktoren für die Entstehung einer Adipositas im Kindes- und Jugendalter sind:

  • familiäre Belastung (adipöse und übergewichtige Eltern)
  • ethnische Zugehörigkeit (anderes Herkunftsland als Deutschland)
  • niedriger sozialer Status (niedriges Einkommen der Eltern, niedrige Schulbildung der Kinder)

Adipositas: hoher Krankheitswert
Der Krankheitswert der Adipositas im Kindes- und Jugendalter ergibt sich aus der funktionellen und individuellen Einschränkung, der psychosozialen Beeinträchtigung und vor allem der bereits fassbaren häufigeren Folgeerkrankungen im Vergleich zu Normalgewichtigen. Darüber hinaus ist ein deutlich erhöhtes Erkrankungs- und früheres Sterblichkeitsrisiko im Erwachsenenalter bekannt. Die gesundheitlichen Risiken der Adipositas im Erwachsenenalter sind wissenschaftlich gut belegt.

Kosten der Fettleibigkeit

Für das zunehmende medizinische und ökonomische Problem der Adipositas im Kindes- und Jugendalter gibt es weder präventiv noch therapeutisch eine überzeugende Lösung. Das ökonomische Problem ergibt sich allein aus der Tatsache, dass die ernährungsmitbedingten Krankheiten mit weit über 70 Milliarden Euro an den Kosten des deutschen Gesundheitssystems beteiligt sind. Allein zur Behandlung der Folgen von 300.000 Herzinfarkten werden drei Milliarden Euro im Jahr ausgegeben.

Patienten immer schwerer
Das Wissen über die Ursachen der Adipositas steigt. Dies erklärt aber nicht, warum die Zahl der adipösen Patienten weiter zunimmt und diejenigen, die zur stationären Therapie kommen, um 20 bis 30 Kilogramm schwerer sind als noch vor 20 Jahren. Die Anzahl der negativen Begleiterscheinungen und Folgeerkrankungen der Adipositas steigt ebenfalls. Die Ernährung und die Ernährungsmöglichkeiten haben sich in diesem Zeitraum weder wesentlich verbessert noch verschlechtert. Die Bewegungshäufigkeit hat mit Sicherheit abgenommen, die Lust sich zu bewegen ebenfalls.

Kein Ausbildungsplatz wegen Adipositas?
Nicht nur die Begleiterkrankungen bei Kindern mit Adipositas nehmen zu, sondern auch die nachteiligen Auswirkungen auf Schule, Ausbildung und Beruf: Im Kampf um freie Lehrstellen haben dicke Jugendliche kaum Chancen, weil man ihnen mehr oder weniger unbewusst unterstellt, dass sie träge, faul und häufiger krank sind.

Präventionsmaßnahmen haben bisher nicht ausgereicht, um der beschriebenen Entwicklung von Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken. Legt man streng wissenschaftliche Kriterien an, lassen sich zurzeit keine Aussagen über die Wirksamkeit einer Adipositastherapie im Kindes- und Jugendalter oder über die Wirksamkeit einzelner Elemente der Therapie machen.

In der imedo Gruppe „Adipositas“ haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen über Erfahrungen und Therapien auszutauschen und können offen darüber schreiben.

Lesen Sie weiter zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den imedo-Gesundheitsnews: “Jugendliche brauchen ausreichend Schlaf”

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Autor: Edmund Fröhlich 
Edmund Fröhlich absolvierte ein sozial- und erziehungswissenschaftliches Studium, das er 1983 als Diplom-Pädagoge abschloss. Dennoch war es das Management, das seine berufliche Laufbahn prägte: zunächst in der Freien Wohlfahrtspflege und seit 1991 im Gesundheitsbereich, in der Geschäftsleitung von Rehabilitationskliniken, u. a. einer Adipositas-Klinik. Er ist heute selbstständig im Management für Unternehmen und Verbände im Gesundheitswesen tätig, zudem ehrenamtlich im Vorstand der Deutschen Kinderhilfe und des Kindernetzwerkes sowie im Beirat der Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V. engagiert. Fröhlich hat für das gesellschaftliche Phänomen der fettleibigen Kinder und Jugendlichen den Begriff „Generation Chips“ (www.generation-chips.de) geprägt und engagiert sich intensiv für eine Besserung der Umstände.

Bildquelle: Thommy Weiss, Gunther Richter, pixelio.de

Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen – Gefahr für die Gesundheit

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Der Anteil übergewichtiger Menschen in Deutschland ist alarmierend: Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes ist jeder zweite Deutsche über 18 Jahren bereits übergewichtig. Damit haben sich Übergewicht und Adipositas zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de meldet.

Übergewicht im Kinderzimmer
Auch im Kinderzimmer hat Übergewicht längst Einzug gehalten. Weil sich Kinder und Jugendliche immer weniger bewegen und mehr Zeit vor dem Fernseher, dem Computer oder der Play Station verbringen, werden sie immer dicker. Mittlerweile ist jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche übergewichtig. Unterstützt wird diese negative Entwicklung durch den Verlust traditioneller Ernährungsgewohnheiten in den Familien. Viele Kinder erleben zu Hause kein regelmäßiges Frühstück oder gemeinsames Abendessen. Stattdessen entwickeln die Kinder ungesunde Essgewohnheiten, die auch im Erwachsenenalter das Nahrungsverhalten prägen. So werden aus dicken Schulkindern dicke Erwachsene. Und diese leiden an den üblichen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Schlaganfall.

Metabolisches Syndrom oder tödliches Quartett
Das sogenannte „tödliche Quartett“ zählt zu den gefährlichsten Krankheiten weltweit. Auch als „Metabolisches Syndrom“ bezeichnet, kostet es jährlich doppelt so viele Menschen das Leben wie Krebs. In den westlichen Industrienationen geht allein die Hälfte aller Todesursachen auf das „tödliche Quartett“ zurück. Gemeint ist mit dem Begriff die medizinisch bedenkliche Kombination aus Übergewicht und Bewegungsmangel, Insulinresistenz beziehungsweise Diabetes mellitus, erhöhten Blutfettwerten und Bluthochdruck.

Übergewicht verantwortlich für chronische Krankheiten
Im Alltag wird das enorme Gesundheitsrisiko von Übergewicht allerdings völlig unterschätzt. Und das, obwohl etwa 30 Prozent der chronischen Krankheiten darauf zurückzuführen sind. Allein diese Tatsache zeigt die enorme Bedeutung von mehr Prävention und Vorsorge. Wir alle wissen, dass ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung Voraussetzungen sind für ein gesünderes Leben. Aber wir wissen auch, dass Prävention häufig nicht am Wissen, sondern an der Umsetzung in den Alltag scheitert.

Prävention gegen Übergewicht
Und gerade Prävention ist entscheidend, denn: Je früher die Weichen gestellt werden, desto leichter sind gesundheitliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Es ist wichtig, Kinder und Eltern mit Übergewicht nicht alleine zu lassen. Ihnen müssen Wege gezeigt werden, Übergewicht abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

In der imedo Gruppe „Adipositas“ haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen über Erfahrungen und Therapien auszutauschen und können offen darüber schreiben.

Lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews den Artikel „Mehr Kreativität gegen das Übergewicht von Kindern“ von Dr. Michael Prang und erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

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Autor: Edmund Fröhlich
Edmund Fröhlich absolvierte ein sozial- und erziehungswissenschaftliches Studium, das er 1983 als Diplom-Pädagoge abschloss. Dennoch war es das Management, das seine berufliche Laufbahn prägte: zunächst in der Freien Wohlfahrtspflege und seit 1991 im Gesundheitsbereich, in der Geschäftsleitung von Rehabilitationskliniken, u. a. einer Adipositas-Klinik. Er ist heute selbstständig im Management für Unternehmen und Verbände im Gesundheitswesen tätig, zudem ehrenamtlich im Vorstand der Deutschen Kinderhilfe und des Kindernetzwerkes sowie im Beirat der Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V. engagiert. Fröhlich hat für das gesellschaftliche Phänomen der fettleibigen Kinder und Jugendlichen den Begriff „Generation Chips“ (www.generation-chips.de) geprägt und engagiert sich intensiv für eine Besserung der Umstände.

Bildquelle: Sebastian Hühn, pixelio.de

Die fetten Jahre kommen wieder: Immer mehr Menschen haben Übergewicht

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Übergewicht hat in Deutschland erhebliche Ausmaße entwickelt. Der Gesundheitssurvey 2003 des Robert-Koch-Institutes brachte an den Tag, dass 17 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen in Deutschland krankhaft übergewichtig, auch als adipös bezeichnet, sind – Tendenz steigend. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de verrät Ihnen in sieben Teilen die Diät-Tipps der Stars.

Nach einer im Jahr 2007 von der International Association for the Study of Obesity (IASO) präsentierten Studie sind die Deutschen das dickste Volk Europas. Übergewicht ist mehr als ein kosmetisches Problem. Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, hat Adipositas als chronische Krankheit klassifiziert. Experten schätzen, dass durch Übergewicht und Adipositas jährlich Kosten von bis zu 20 Milliarden Euro verursacht werden.

Genetische Prädisposition kann Adipositas verursachen

Während über viele Jahre die Meinung vorherrschte, dass Übergewicht insbesondere durch Fehl- und Übernährung sowie Bewegungsmangel entsteht, zeigt sich, dass die erhöhte Körperfettansammlung auch auf dem Boden einer genetischen Prädisposition entwickelt. Während es in der menschlichen Evolution über Jahrmillionen sinnvoll war, dass überschüssige Energie in den Fettzellen eingelagert wird, hat sich dies in der Wohlstandsgesellschaft als Nachteil herausgestellt.

Hamstergene fördern Übergewicht

Die Hamstergene, die den Stoffwechsel vieler Menschen prägen und die Entstehung von Übergewicht und Fettsucht fördern, sind heute ein Nachteil. Während früher die Bewegung garantiert war und ausreichendes oder gar übermäßiges Nahrungsangebot die Ausnahme war, ist heute das Essen nahezu unbegrenzt möglich und die Bewegung und der Energieverbrauch kann die übermäßige Kalorienaufnahme nicht mehr verbrennen. Die Folge der positiven Kalorienbilanz ist die Einlagerung von Fett in die Adipozyten, den Fettzellen. Die Problematik lässt sich leicht in der Frage „Wozu brauchen wir heute noch Bäuche, obwohl wir Kühlschränke haben?“ zusammenfassen.

So gelingt der Abbau von Übergewicht

Übergewicht abzubauen ist ein langfristiger Prozess, der nur möglich ist, wenn das Ernährungsverhalten dauerhaft umgestellt wird, es zum vermehrten Einbau von Alltagsbewegung und Sport in den Tagesablauf kommt und zudem das Verhalten modifiziert wird. Die meisten Diäten sind aus ernährungsphysiologischer Sicht abzulehnen, da sie nicht auf Nachhaltigkeit, sondern auf kurzfristige Erfolge ausgerichtet sind. Das Schönheitsideal zwingt Stars und Sternchen dazu, ihr Körpergewicht weit über das normale Maß hinaus durch Diäten zu reduzieren.

In einer siebenteiligen Serie stellt Ihnen die imedo-Gesundheitsredaktion die beliebtesten Diäten der Stars vor und bewertet diese für Sie.

Lesen Sie beispielsweise etwas über die Diät von Jennifer Aniston, Kate Winslet oder Jennifer Lopez.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht fettleibigen Menschen mit der Gruppe zum Thema Adipositas den Erfahrungsaustausch.

Bildquelle: Thomas Max Müller, pixelio.de

Sechs Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen sind adipös

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Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft wurden die ersten Ergebnisse einer Beobachtungsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vorgestellt. Knapp 1900 Kinder und Jugendliche werden hierbei einer Adipositas-Therapie unterzogen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet von den vielversprechenden Ergebnissen.

Fast neun Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen von drei bis 17 Jahren sind übergewichtig, sechs Prozent sind sogar adipös, also extrem übergewichtig. Es gibt die verschiedensten Behandlungsmethoden, doch ihre Wirksamkeit wurde bislang nicht umfassend untersucht. Daher startete die BZgA im Jahr 2005 eine Beobachtungsstudie, in deren Rahmen 1916 Patientinnen und Patienten zwischen acht und 16 Jahren aus 48 verschiedenen Einrichtungen auf ihrem Weg durch die Therapie begleitet wurden. Zum ersten Mal werden Methoden vergleichend untersucht. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse beschreiben jedoch nur die Erfolge zwischen Behandlungsbeginn und -ende. Ob die zum Teil sehr guten Erfolge aber Bestand haben werden, lässt sich erst am Ende der Studie bilanzieren.

Zu Beginn der Behandlung waren 14 Prozent der Befragten übergewichtig, 49 Prozent bereits adipös und 37 Prozent sogar extrem adipös. 75 Prozent konnten ihren Gewichtsstatus halten oder deutlich reduzieren. 12,5 Prozent der jungen Patienten nahmen zu, ebenso viele brachen die Behandlung vorzeitig ab.

Deutliche Erfolge in Sachen Abnehmen

Der Vergleich der verschiedenen Verfahren ergab, dass die Kinder, die in stationären Einrichtungen behandelt wurden, besser abnahmen als die in ambulanten Programmen. Auch die Verringerung des PC- und TV-Konsums war hier wesentlich erfolgreicher. Jüngere Patienten nahmen generell mehr ab als ältere, einen Geschlechterunterschied oder Unterschiede zwischen Migrantenkindern und Deutschen gab es nicht.

Vor der Behandlung litten 26 Prozent bereits unter Bluthochdruck, bei 37 Prozent wurden erhöhte Blutfettwerte nachgewiesen. Mit der Behandlung konnte eine Verbesserung dieser Risikofaktoren erreicht werden. Nach dem Ende der Therapie hatten nur noch 17 Prozent zu hohe Blutdruckwerte und 28 Prozent erhöhte Blutfettwerte. Das Ernährungs- und Bewegungsverhalten wurde während der Therapie ebenfalls verbessert.

Endgültige Bewertung des Gewichts erst am Ende der Studie möglich

Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA warnt indessen davor, voreilige Schlüsse aus den Daten zu ziehen: „Es freut mich, dass mehr als die Hälfte der betroffenen Kinder und Jugendlichen es geschafft haben, deutlich an Gewicht zu verlieren und die körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen zu reduzieren.“ Leider wisse man aus anderen Studien, wie schwierig es sei, die gelernten gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen auf Dauer beizubehalten. „Besonders schwierig ist es, die bei einem stationären Aufenthalt erzielten positiven Veränderungen auch in den normalen Alltag mit Familie, Schule und Freunden zu übertragen“, sagt Pott weiter. Deshalb würden die Daten der Ein- und Zwei-Jahres-Nachuntersuchung benötigt. Erst dann wäre erkennbar, ob die betroffenen Kinder und Jugendlichen auch langfristig ihr Gewicht halten sowie ihren Gesundheitszustand und ihre Lebensqualität verbessern können.

Die imedo-Gesundheitscommunity bietet fettleibigen Menschen mit der Gruppe zum Thema Adipositas die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.

Kinder mit Migrationshintergrund sind häufig übergewichtig. Mit den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zum Thema.

Wie Sie mit mehr Kreativität gegen das Übergewicht von Kindern vorgehen können, verraten ebenfalls die imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Nicole Celik, pixelio.de

Gibt es die Abnehmpille bald?

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Für viele übergewichtige Menschen könnte bald ein Traum in Erfüllung gehen – Abnehmen ohne Qualen. Wissenschaftlern aus Melbourne ist ein außergewöhnliches Experiment geglückt. Eine Art „Abnehmpille“ könnte in Zukunft das Schlanksein erleichtern. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über die innovative Entdeckung.

Wieder sind Mäuse die Versuchstiere von Michael Mathai und Kollegen des Howard-Florey-Institute. Forscher Mathai zerstörte bei Versuchsmäusen ein Gen, welches für die Produktion des Enzyms „Angiotensin“ zuständig ist und fütterte sie genauso wie die gesunden Mäuse der Vergleichsgruppe mit vorhandenem Angiotensin. Seine Beobachtung: Die Versuchsmäuse aßen genausoviel wie die Vergleichsgruppe, nahmen jedoch nicht zu. Im Gegenteil: Sie besaßen 50-60 Prozent weniger Körperfett.

Abnehmpille ist unriskant

Bluthochdruckmedikamente, die das besagte Enzym Angiotensin entfernen, sind keine Zukunftsmusik. Behandlungen mit diesem Medikament sind weitestgehend unriskant, doch Forscher warnen trotzdem vor einem leichtsinningen Gebrauch der Medikamente: “Wir wissen also, dass sie sicher und verträglich sind. Was wir noch nicht wissen ist, ob sie bei Menschen, vorallem bei übergewichtigen Menschen funktionieren.

Mathai fügt hinzu: „Wir haben das Gen zerstört, und deshalb verschwindet es im ganzen Körper, aus sämtlichem Gewebe einschließlich des Gehirns“. Für ein detailiertes Ergebnis müssen jedoch weitere Untersuchungen gemacht werden.

Wie Sie schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen und ob das Abnehmen auch durch Süßstoff klappt, verraten die imedo-Gesundheitsnews.

Mit der Gruppe „Abnehmen“ ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity Betroffenen den Erfahrungsaustausch.

Bildquelle: Maren Beßler, pixelio.de

Frühstück senkt Risiko für Fettleibigkeit

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Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de rät Kindern und Jugendlichen, jeden Morgen zu frühstücken. Wer sich nicht daran hält, ist einem hohen Risiko ausgesetzt, später dick zu werden.

Wer nicht frühstückt isst mehr

Viele Jugendliche glauben, dass sie eher schlank bleiben oder abnehmen können wenn sie morgens nichts essen, doch das ist ein Trugschluss. Wer nicht frühstückt ist im Laufe des Tages eher geneigt mehr zu essen. Insbesondere wer noch spät abends isst bewirkt genau das Gegenteil – man nimmt zu.

Zusammenhang zwischen Frühstücksverweigerung und Fettleibigkeit

Dennoch stellte die University of Minnesota School of Public Health in einer Studie mit 2.200 Jugendlichen fest, dass die Tendenz weg vom Frühstücken und hin zur Fettleibigkeit geht. In den letzten Jahren sind die Zahlen der an Adipositas erkrankten Kinder und Jugendlichen drastisch gestiegen – ebenso die Anzahl der Frühstücksverweigerer. Ein Zusammenhang scheint offensichtlich und soll mit weiteren Studien noch eingehender untersucht werden.

Frühstücken hält gesund

Klar ist: Die Gruppe der Frühstücker aus der Studie ist gesünder, körperlich fitter und hat einen niedrigeren Body Mass Index. Dieser gibt unter anderem das Erkrankungsrisiko für Fettleibigkeit an. Eltern sollten daher darauf achten, dass ihre Kinder morgens frühstücken. Sowohl Eltern als auch die Jugendlichen selbst, müssen in Bezug auf das Adipositas-Risiko besser aufgeklärt werden.

Ein gesundes Frühstück kann zum Beispiel aus einem Bircher Müsli bestehen. Wie dieses aussieht, erfahren Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews. Ein Frühstücksei ist übrigens auch empfehlenswert. Die imedo-Gesundheitsnews informieren Sie.

Bildquelle: Lizzy Tewordt, pixelio.de

Übergewichtige Kinder

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Die krankhafte Fettleibigkeit, von Experten als Adipositas bezeichnet, nimmt auch bei Kindern und Jugendlichen seit Jahren immer stärker zu. Mehr Schulsport allerdings beugt Erkrankungen vor. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

So sind laut der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ des Robert Koch Instituts bereits 6,3 Prozent der 15 bis 17-jährigen adipös – dies bedeutet eine Verdoppelung der Anzahl innerhalb der letzten 20 bis 30 Jahre. Ganze 15 Prozent werden des weiteren als übergewichtig eingestuft – Tendenz steigend.

Die Adipositas kann bereits bei Kindern schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, die nicht unterschätzt werden dürfen. So weisen adipöse Kinder oft bereits schon eine Vorstufe zum Diabetes auf. Auch die Gefäßwände werden durch das Übergewicht geschädigt – das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Dem könnte durch relativ einfache Mittel entgegen gewirkt werden.

Bereits eine Stunde Sport am Tag reicht aus

Um der steigenden Tendenz zum Übergewicht vorzubeugen, und damit auch das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen in jungen Jahren zu verringern, raten Experten zu einer Erweiterung des Sportunterrichts. Bisher sind an deutschen Schulen nur zwei Sport-Wochenstunden vorgesehen – deutlich zu wenig, finden die Experten. Eine Steigerung auf eine Stunde pro Tag zeigt in ersten Versuchen deutliche Erfolge: Der Anteil übergewichtiger Kinder sinkt von zwölf auf neun Prozent, und die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit verbessert sich.

DIe imedo-Gesundheitsredaktion setzt sich in weiteren imedo-Gesundheitsnews mit diesem Thema auseinander, so zum Beispiel in: Sechs Prozent der deutschen Kinder sind adipös. Wie Sie schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen erfahren Sie ebenfalls mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Siegfried Fries, pixelio.de

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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