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Bier: Kühles Blondes als Heilmittel

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Bier gehört wie Mineralwasser und Kaffee zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. Aber Bier ist nicht nur ein Genussmittel, sondern in moderaten Mengen ein Heilmittel, informiert heute die Redaktion des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Gerade zum Oktoberfest in München, das inzwischen viele Volksfest-Ableger in der ganzen Republik hat, aber auch zur Cannstatter Wasen nimmt der Bierkonsum in Deutschland sprunghaft zu. Bier ist durch seinen Hefe- und Malzgehalt ein effektiver Vitaminlieferant und Bier enthält große Konzentrationen der wichtigsten B-Vitamine sowie mehr als 30 Mineralstoffe und Spurenelemente. Ein Liter alkoholfreies Bier deckt die Hälfte des täglichen Magnesium-Bedarfs, zwei Drittel des Niacin-Bedarfs, 20 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Kalium und ein Drittel des täglichen Folsäure-Bedarfs. Gesundheitsbewusste trinken Bier grundsätzlich in moderater Menge zum Abendessen.

Alkohol und Kalorien in Bier
Definitionsgemäß ist Bier ein kohlensäure- und alkoholhaltiges Getränk mit einem durchschnittlichen Alkohol-Gehalt von 4,5 bis 6 Prozent. Bier enthält natürlich auch Kalorien: Der Kalorien-Gehalt von Bier liegt bei durchschnittlich 48 Kilokalorien pro 100 Milliliter Bier. Bier besteht aus Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. In Deutschland produzieren die Brauereien das Bier seit dem Erlass des Reinheitsgebotes vom 23. April 1516. Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien belegt die gesundheitsförderlichen Effekte eines moderates Bier-Konsums. Aber auch Bier mit normalen Alkoholgehalt ist vergleichsweise kalorienarm – Wein hat beispielsweise 75 Prozent mehr Kalorien. Grundsätzlich unterscheiden die Bier-Brauer Obergäriges Bier und Untergäriges Bier.

Obergäriges Bier (Altbier, Berliner Weiße oder Kölsch) und Untergäriges Bier (Pilz, Bock oder Export)
Bei obergärigem Bier wie Ale, Altbier, Berliner Weiße, Kölsch, Stout oder Weizenbier (Weißbier oder Hefeweizen) schwimmt die Bierhefe nach dem Brauvorgang auf dem Sud. Bei untergärigem Bier wie Bock oder Doppelbock, Exportbier, Lager, Märzen, Oktoberfest-Bier, Pils, Schwarzbier oder Zwickelbier sinkt die Bierhefe am Ende des Brauvorganges auf den Boden des Gärtanks. Becks, Heinicken und Amstel brauen beliebte Biere.

Moderater Bier-Genuss steigert Lebenserwartung
Saufen und regelmäßiger moderater Bier-Konsum haben nichts miteinander zu tun. Während Saufen zur Abhängigkeit und zu Krankheiten führen kann, ist der moderate Bierkonsum von einem Glas täglich gesundheitsförderlich. Bei Männern kann es auch mal ein zweites Glas sein, da Männer mehr Alkohol und damit auch Bier vertragen können als Frauen. Schon durch täglich ein Glas Bier steigt die Lebenserwartung: Moderat Bier trinken heißt, länger leben. Grundsätzlich zeigen Studien, dass moderate Bier-Trinker länger leben als Abstinenzler oder Säufer.

Weniger Nierensteine durch Bier
Es muss kein Altbier sein, um das Nierensteinrisiko zu vermindern. Untersuchungen zeigen, dass durch moderaten Bier-Konsum das Nierensteinrisiko um 40 Prozent sinkt.

Von wegen Bierbauch: Bier kann beim Abnehmen helfen
Mit Bier abzunehmen ist wohl der Traum vieler Bier-Fans. Der dicke Bauch von Bier-Trinkern wird oft als Bier-Bauch verunglimpft. Einen Bierbauch gibt es überhaupt nicht, denn der Bierbauch ist ein Fettbauch und der kommt durch eine kalorienreiche Ernährungsweise und mangelnde Bewegung zustande. Bier ist im Vergleich zu Kaffee und Mineralwasser nicht kalorienarm, aber moderater Bier-Konsum hilft sogar beim Abnehmen, wie Studien beweisen. Geradezu kalorienarm ist alkoholfreies Bier. Das Kalorien-Nährwert-Lexikon zeigt, dass alkoholfreies Bier nur 24 Kilokalorien enthält, während Limonade mit 84 Kilokalorien zu B(a)uche schlägt.

Bier-Empfehlungen für Sportler und stillende Frauen
Alkoholfreies Bier ist auch gut für Sportler und stillende Frauen: Alkoholfreies Bier erleichtert Studien zufolge das Stillen, weil es die Muttermilchproduktion anregt. Für Sportler ist alkoholfreies Weizenbier (Weißbier) besonders gut, da es ein optimales isotones Sportgetränk ist.

Vitaminbombe Bier und Bierhefe
Bier ist durch die enthaltene Bierhefe eine echte Vitaminbombe. Besonders die B-Vitamine Riboflavin, Pyridoxin, Biotin, Folsäure, Pantothensäure und Niacin kommen reichlich in Bier vor. Aber Bier ist auch reich an Kalium, Magnesium und liefert sogar beachtliche Mengen an Kalzium und Zink. Wer auf eine vitaminreiche und mineralstoffreiche Ernährungsweise Wert legt, sollte seine Kost mit Bierhefe ergänzen. Die in Bier und Bierhefe enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sind insbesondere für schwangere und stillende Frauen sowie Menschen, die unter einer mangelhaften Versorgung mit dem Vitamin-B-Komplex leiden, wichtig.

Bier gegen Altersdemenz
Bier stärkt auch das Gedächtnis und beugt der Altersdemenz vor. Bier schützt vor Gallenstein-Leiden und hemmt das Risiko einer Helicobakter Pylori Infektion des Magens, die zur Magenschleimhaut-Entzündungen führen kann.

Bier ist gesünder als Wein
Einige Forscherteams kommen sogar zu dem Ergebnis, dass Bier für die Gesundheit besser ist als Wein. In jedem Falle enthält Bier deutlich weniger Alkohol aber mehr Vitamine und Mineralstoffe als Wein. Die Bierhefe ist ein ideales Nahrungsergänzungsmittel und sorgt für gesunde Haare, Haut und Fingernägel. Menschen, die auf ihre Schönheit achten, sollten täglich Bierhefe einnehmen. Sie gibt es preiswert in Drogerien, Reformhäusern und Supermärkten in Form von Bierhefe-Tabletten und Bierhefe-Flocken. Da ungefiltertes Bier mehr Bierhefe enthält, sollten es gesundheitsbewusste Bier-Trinker bevorzugt trinken.

Bei Gicht und Zöliakie ist Bier verboten
Für Gicht-Patienten ist Bier schlecht, da es Purine enthält und die Harnsäure-Ausscheidung hemmt. Auch Menschen, die unter Zöliakie und Sprue leiden, dürfen kein Bier trinken, da es Gluten enthält.

Bier schützt vor Diabetes mellitus Typ 2 und Osteoporose
Bier ist fettfrei und enthält kein Cholesterin. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass moderater Bierkonsum vor Krankheiten schützen kann. Bier schützt insbesondere vor Diabetes mellitus Typ 2 und auch Osteoporose. Aber Bier schützt nicht nur vor der Zuckerkrankheit und der Knochenentkalkung. Bier und Bierextrakte wie Bierhefe sind entzündungshemmend. Mit Beta-Glukan angereicherte Bierhefe stärkt das Immunsystem und beugt Erkältungskrankheiten (grippaler Infekt) vor.

Gesundbrunnen Bier
Moderater Bierkonsum senkt den Blutdruck und wirkt sich positiv auf die Funktion der Nieren aus. Außerdem wirken die Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe) antioxidativ und fangen freie Radikale ab. Der Gerstensaft hemmt die Arteriosklerose und schützt vor Herz-Kreislauferkrankungen. Bier senkt das böse Cholesterin (LDL) und steigert das gute Cholesterin (HDL). Menschen, die moderat Bier trinken, haben ein um ein Drittel reduziertes Herzinfarkt-Risiko.

imedo-Tipps für gesundes Bier-Trinken
Anti-Alkoholiker leben nach einer Vielzahl von Studien kürzer als Menschen, die moderat Alkohol aufnehmen. Der moderate Bier-Konsum hat entscheidende gesundheitliche Vorteile. Nur wer häufig große Mengen Bier trinkt, muss eine Fettleber und Leberzirrhose fürchten. Die vorliegenden Studien sind keine Begründung für hemmungsloses Saufen, sondern vielmehr für das Genuss-Bierchen. Wer Alkohol meiden möchte, kann auf alkoholfreies Bier zurückgreifen. Zur Förderung der Schönheit von Haaren, Haut und Fingernägeln ist Bierhefe oder ungefiltertes Bier ideal.

Bier macht lustig
Die freie Enzyklopädie Wikipedia kennt einige humorvolle Bezeichnungen für den Bierbach: In der österreichischen Mundart existiert der Begriff „Gössermuskel“, nach der steirischen Gösser-Brauerei. In Köln wird der Bierbauch nach dem gleichnamigen 10 Liter Kölsch-Fass auch Pittermännchen genannt. Andere lustige Bezeichnungen für den dicken Bauch sind auch Veltinsmuskel, Pilsgeschwür, Hefespoiler, Paulaner-Muskel oder Brauerei-Tumor.

Lesen Sie weiter auf den imedo-Gesundheitsnews: Bierhefe macht schlank und schön

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Quellen:
1) Vliegenthart R etal,: Alcohol Consumption and Coronary Calcification in a General Population, Arch Intern Med. (2004); 164: 2355-2360
2) Burger M etal.: Alkohol consumption and its relation to cardiovascular risk factors in Germany, European Journal of Clinical Nutrition (2004) 58, 605-614
3) Roles of drinking pattern and type of alcohol consumed in coronary heart disease in men, New England Journal of Medicine, Vol 348, 02/2003
4) Bobak, M etal.: Effect of beer drinking on risk of myocardial infarction population based case – control study; British Medical Journal (2009) 320, 1378-1379
5) Schaeffner etal.: Alcohol Consumption and the Risk of Rental Dysfunction in Apparently Healthy Men, Arch Intern Med. (2005); 165:1048-1053
6) Brenner H: Der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Infektionen mit Helicobacter pylori. American Journal of Epidemiology (1999), 149(6):571-6
7) Bobak etal.: Beer and Obesity: A cross-sectional Study, European Journal of Clinical Nutrition (2003) 57, 1250-1253
8 ) Koppes etal,: Moderate Alcohol Consumption Lowers the Risk of Type 2 Diabetes, Diabetes Care (2005), 28, 719-725
9) Bergmann RL etal.: Nikotin und Alkohol in der Stillzeit, gynäkol. Prax. (2002), 26, 431-436 10) Koletzko B etal.: Beer and Breastfeeding, Adv Exp Med Biol 2000; 478: 23-28
11) Stampfer, MJ etal, Effects of Moderate Alcohol Consumption of Cognitive Function in Women, The New England Journal of Medicine (2005); 352:245-253

Zucker oder Süßstoff? Gesund oder gefährlich?

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Obwohl täglich viele Millionen Menschen in Deutschland Zuckerersatzmittel verzehren, sind die Unwissenheit und Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Süßstoffs groß. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de befragt ab heute 14 Tage lang seine Gesundheitscommunity und alle ernährungsbewussten Internetnutzer in einer Online-Umfrage nach ihrer Meinung zu Süßstoffen. Jeder kann in den imedo-Gesundheitsnews abstimmen und sich umfassend über die Möglichkeiten, und auch Gefahren der verschiedenen Süßstoffarten und des noch nicht zugelassenen Stevia informieren.

Immer mehr Menschen verwenden Süßstoff anstatt Zucker (Saccharose), um Speisen oder Kaffee zu süßen. Es ist durchaus viel versprechend, zuckersüß zu essen und trinken, ohne dabei Kalorien aufzunehmen: Sozusagen diätfrei abnehmen beim Essen. Außerdem bieten Süßstoffe Karies verursachenden Bakterien keine Nahrung. Zudem ist Süßstoff deutlich billiger als Zucker. Obwohl Süßstoff auf das Gramm gerechnet mehr kostet, süßt er bis zu 3.000-mal so stark wie Zucker und der Verbraucher erhält so deutlich mehr Süße fürs Geld.

Doch was hat es auf sich mit dem Mythos Süßstoff? Gerüchte und Geschichten ranken sich um Zuckerersatzstoffe wie Aspartam und den in Deutschland nicht zugelassenen Stoff Stevia. Schlagworte wie Krebsrisiko, Allergie und Epilepsie fallen immer wieder in der Diskussion. Welche Auswirkungen haben Süßstoffe auf den Insulinspiegel? Bekommt man von Süßstoff Hunger? Ist er gesund oder ungesund? Ist Aspartam giftig? Eignen sich Süßstofftabletten zum Abnehmen im Rahmen einer Diät?


Erfahren Sie mehr in den imedo-Gesundheitsnews zum Thema Süßstoffe:

Mit Süßstoff abnehmen?

Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen

Stevia ist mit Vorsicht zu genießen

Diskutieren Sie in der Gesundheitscommunity von imedo.de mit anderen Menschen über gesunde Ernährung. Zum Beispiel in der Gruppe „Nahrungsmittel und Inhaltsstoffe”.

Bildquelle: Lichtbild Austria, pixelio.de

Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen

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Der aus den natürlichen Eiweißbausteinen (Aminosäuren) gewonnene Süßstoff Aspartam steht ständig in der Kritik, obwohl wissenschaftliche Studien eindeutig die Unbedenklichkeit des 1965 zufällig vom Chemiker James M. Schlatter entdeckten, praktisch kalorienfreien Süßstoffes nachweisen. Der Süßstoff ist weltweit zugelassen und in der Europäischen Union als Lebensmittelzusatzstoff mit der E-Nummer 951 deklariert, wie das Gesundheitsportal www.imedo.de informiert.

Zusatzstoffe E in Lebensmitteln

Viele Menschen haben Angst vor Zusatzstoffen, da diese auf den Lebensmittelverpackungen mit einem E gekennzeichnet sind. Sie denken sofort an E 605. Hinter dem Begriff „E-Nummer“ verbergen sich Zusatzstoffe für Lebensmittel nach europäischer Vorschrift. Das E steht also schlicht und ergreifend für „Europa“. Seit 1983 ist Aspartam durch die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) zugelassen, nachdem die Ungefährlichkeit des Süßstoffs bestätigt wurde. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass Aspartam keine Tumore auslöst, also nicht kanzerogen ist. 1990 erfolgte die Zulassung von Aspartam in Deutschland.

Tägliche Zufuhr von E-Zusatzstoffen
Bei Lebensmittelzusatzstoffen ist die Aufnahme durch den ADI-Wert geregelt. Der ADI-Wert gibt an, wie viel des Zusatzstoffes der Mensch jeden Tag gefahrlos aufnehmen kann. Die Abkürzung ADI steht für Acceptable Dialy Intake. Der Wert für Aspartam beträgt 0 bis 40 Milligramm pro Körperkilogramm. Um diesen Wert zu überschreiten, müsste ein Erwachsener mit 70 Kilogramm Körpergewicht lebenslang mehr als 26,5 Liter Cola Light täglich trinken. Süßstoffe sind Zusatzstoffe und diese unterliegen der Süßungsmittelrichtlinie der Europäischen Union. Die Süßstoffe Thaumatin und Aspartam-Acesulfam-Salz werden als völlig unbedenklich eingestuft und haben die Bewertung: „Keine Beschränkung“. Eine Überschreitung der ADI-Werte ist bei normaler Ernährungsweise dauerhaft praktisch nicht möglich. Die FDA erlaubt sogar eine tägliche maximale Aufnahmemenge von 50 Milligramm Aspartam, was einer täglichen Aufnahmemenge von 358 Aspartam-Süßstofftabletten entspräche.

Insgesamt sind momentan in der Europäischen Union acht Süßstoffe zugelassen:

1. Acesulfam-Kalium (E-950), 130 – 200 x süßer als Zucker, entdeckt von Karl Clauß (1967)
2. Aspartam (E-951), 200 x süßer als Zucker, entdeckt von James M. Schlatter (1965)
3. Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962), 350 x süßer als Zucker
4. Cyclamat (E-952), 30 – 50 x süßer als Zucker
5. Saccharin (E-954), 300 – 500 x süßer als Zucker, entdeckt von Constantin Fahlberg / Ira Remsen (1878)
6. Sucralose (E-955), 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Shashikant Phadnis (1975)
7. Thaumatin (E-957), 2.000 – 3.000 x süßer als Zucker, Erstbeschreibung 1855
8. Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-95), 400 – 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Horowitz und Gentili (1963)

Aspartam besteht aus den Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäure
Bei der Verwendung von Aspartam muss der Verbraucher beachten, dass der Süßstoff durch deutliche Erhitzung und lange Lagerung minimal an Süßkraft verliert. Trotzdem ist Aspartam zum Süßen von Kuchenteigen, Heißgetränken oder gekochten Speisen geeignet, da die Süßkraft nur minimal abnimmt. Der Geschmack von Aspartam ist Zucker (Saccharose) sehr ähnlich. Eine Kombination der Süßstoffe Aspartam und Acsulfam-Kalium führt zur Synergie: Die Süßkraft der Mischung ist also höher als die bloße Addierung der Einzelsüßkraft der Süßstoffe. Dadurch können die Süßstoffe geringer dosiert werden und zusätzlich ist das geschmackliche Ergebnis besser, da die Kombination aus Aspartam und Acesulfam-Kalium ein besonders zuckerähnliches Süßerlebnis ergibt. Immer wieder tauchen für den Süßstoff Bezeichnungen wie Aspartame oder Aspartan auf. Der synthetisch aus der proteinogenen Aminosäure Asparaginsäure und der aromatischen Aminosäure Phenylalanin hergestellte Süßstoff heißt jedoch Aspartam und hat die Markennamen Nutrasweet und Canderel. Durch die Verknüpfung der beiden Aminosäuren zu einem Dipeptid entsteht der Süßstoff Aspartam. Aus chemischer Sicht ist Aspartam der Methylester des Dipeptids L-Aspartyl-L-Phenylalanin. Die Aminosäuren Asparaginsäure und Phenylalanin kommen bereits in der Muttermilch vor und sind ein normaler Bestandteil der menschlichen Ernährung. Sie kommen praktisch in allen proteinreichen Lebensmitteln in großer Menge vor. Während des Verdauungsvorganges von Aspartam entsteht Methanol. Diese geringe Menge ist aber zu vernachlässigen. Ein Glas Tomatensaft enthält fünf- bis sechsmal mehr Methanol, als bei der Verdauung eines Glases mit Aspartam gesüßten Erfrischungsgetränkes entstehen. Vor diesem Hintergrund ist eine Schädigung des Organismus ausgeschlossen.

Süßstoff Aspartam für Diabetiker gut geeignet
Aspartam ist im Gegensatz zu den meisten anderen Süßstoffen nicht vollständig kalorienfrei. Es enthält rund 4 Kilokalorien pro Gramm. Aufgrund der hohen Süßkraft, die Haushaltszucker um das 180- bis 200fache übertrifft, können Verbraucher den Kaloriengehalt jedoch vernachlässigen. Aspartam eignet sich bestens im Rahmen einer diabetesgerechten Ernährungsweise, da es keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat und damit auch keinen Insulinbedarf hervorruft. Viele Menschen leiten fälschlicherweise aus dem Hinweis „enthält Phenylalanin“, der auf allen mit Aspartam gesüßten Lebensmitteln angegeben sein muss, eine Gefährlichkeit ab. Dieser Hinweis ist aber kein Warnhinweis für alle Verbraucher, sondern vielmehr für Patienten, die unter der extrem seltenen, angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden. In Deutschland leben rund 2.500 Patienten, die unter PKU leiden. Jährlich gibt es rund 60 Neuerkrankungen. Für alle anderen Menschen ist die Aufnahme von Phenylalanin unbedenklich. Zudem ist die Aufnahme der Aminosäure über die normale Ernährungsweise deutlich höher, als über den Süßstoff Aspartam.

Süßstoffe helfen beim Abnehmen
Die Diskussion um Süßstoffe ist grundsätzlich von Problematik und nicht von wissenschaftlichen Fakten geprägt. Paradoxe Behauptungen wie die, dass Süßstoff Hunger und Appetit auslöse oder als Mastmittel genutzt würde, bestimmen die Berichterstattung und die Meinung der Verbraucher. Wissenschaftlich ist in einer Vielzahl von Studien belegt, dass Süßstoffe – auch Aspartam – keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und den Insulinspiegel haben. Der häufig angeführte cephalische Insulinreflex nach der Aufnahme von Süßstoff existiert nachweislich nicht. Süßstoffe haben keinen Einfluss auf die Hunger-Sättigungsregulation des Körpers. Auch führen Süßstoffe sicher nicht zur Gewichtszunahme, sondern können vielmehr beim Abnehmen helfen. Diesen Effekt konnten Forscher mehrfach bestätigen. Insbesondere der Austausch von zuckergesüßten Softdrinks durch süßstoffgesüßte Alternativen – sogenannte Lightgetränke – führt nicht nur bei Kindern und Jugendlichen zu einer Gewichtsreduktion. Andererseits dürfen Übergewichtige aber auch nicht übersehen, dass Süßstoffe keine Schlankheitsmittel sind: Süßstoffe machen nicht automatisch schlank, da sie zwar kalorienfrei sind, aber keine pharmakologische Wirkung eines Schlankheitsmittels besitzen. Für den Süßstoff Aspartam liegen Studien vor, die beweisen, dass eine Gewichtsabnahme durch Einsatz des Süßstoffes im Austausch gegen Zucker positiv beeinflusst wird. Gegenteilige Studien existieren nicht.

Aspartam verursacht keinen Krebs
Eine Vielzahl von Studien zeigt, dass der Konsum von Aspartam keine Krebsgefahr darstellt. Im Vergleich zum Süßkraut Stevia liegen zur Sicherheit von Aspartam keine kritischen Daten vor. Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Datenlage und dem Einsatz von Stevia als Verhütungsmittel beim Mann, stellt sich die Frage, warum dieses Süßungsmittel von der Bevölkerung befürwortet und Aspartam häufig abgelehnt wird. Die Wissenschaft zeigt praktisch keinen Grund für Zweifel an der Unbedenklichkeit von Aspartam: Aktuelle Studien, die sich mit der Sicherheit beschäftigen, können alle Bedenken ausräumen. Beim Süßstoff Aspartam erscheint es so, als würden die Animositäten, die gegen den NutraSweet-Produzenten Monsanto herrschen, auf den Süßstoff übertragen. Über keinen Süßstoff gibt es mehr falsche Behauptungen und Fehleinschätzungen als über Aspartam. Eine Angst vor Aspartam ist aber nicht gerechtfertigt. Aspartam löst keine Befindlichkeitsstörungen insbesondere Kopfschmerzen aus, wie eine Studie nachweist. Auch 2009 publizierte Studien zeigen, dass Aspartam keine krebsauslösenden Eigenschaften oder Nebenwirkungen hat. Der Süßstoff ist wie die anderen sieben in der Europäischen Union zugelassenen Süßstoffe im Rahmen der ADI-Werte unbedenklich und ein sinnvoller Zuckerersatz für Menschen, die ihr Körpergewicht reduzieren oder das Gewicht stabil halten möchten, unter Diabetes mellitus leiden, erhöhte Blutfettwerte (Triglyzeride) aufweisen oder andere Süßungsmittel ablehnen beziehungsweise meiden müssen. Lediglich PKU-Patienten dürfen Aspartam nicht verwenden.

Die imedo-Gesundheitsnews klären schwerpunktmäßig über den Mythos Süßstoff auf. Fundierte Informationen rund um das Thema „Zuckerersatz“ finden Sie hier:

Mit Süßstoff abnehmen?

Stevia ist mit Vorsicht zu genießen

Das imedo-Medizinlexikon bietet weitere Informationen und Links zum Thema „Süßstoffe“.

Wissenschaftliche Quellen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3657889?dopt=Abstract

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16985027?dopt=Abstract

http://cebp.aacrjournals.org/cgi/content/abstract/18/8/2235

http://annonc.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/18/1/40

http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1211902454236.htm

http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1211902454309.htm

http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1178620765743.htm

http://www.abstractsonline.com/viewer/viewAbstract.asp?CKey=%7B5396CF11-798D-49DF-9071-A4CB7C3D55D3%7D&MKey=%7B3B61E356-411F-435F-ACCA-167F0FDA48AD%7D&AKey=%7B728BCE9C-121B-46B9-A8EE-DC51FDFC6C15%7D&SKey=%7B0B807B23-0E48-48ED-8AD4-D3AC8138F6CE%7D

1) de la Hunty et al.: A review of the effectiveness of Aspartam in helping with weight control. British Nutrition Foundation Nutrition Bulletin 31 (2006): 115-128.
2) Gallus et al.: Artificial sweeteners and cancer risk in a network of case–control studies. Annals of Oncology, 18 (2007): 40 – 44.
3) A.G. Renwick et al.: First European Conference on Aspartame: putting safety and benefits into perspective. Food and Chemical Toxicology.
4) Ludwig et al.: Relation between consumption of sugar-sweetened drinks and childhood obesity: a prospective, observational analysis, The Lancet, Vol. 375/2001: 505-508.

Stevia ist mit Vorsicht zu genießen

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Viele Menschen glauben, dass Stevia der einzige natürliche Süßstoff ist und, dass das Süßkraut risikoarmes Süßen ermöglicht. Die Redaktion des Gesundheitsportals www.imedo.de informiert darüber, dass Stevia mit Vorsicht zu genießen ist, da die süßen Blätter und der daraus gewonnene Süßstoff möglicherweise nicht unschädlich sind.

Stevia ist die allgemein übliche Kurzbezeichnung für Stevia rebaudiana bertoni. Neben Stevia sind auch die Bezeichnungen Süßkraut, Süßblatt und Honigkraut bekannt. Bei Stevia rebaudiana handelt es sich um eine Pflanze aus der Gattung der Stevien, die zur Familie der Korbblütler gehört. Auch die Bezeichnung Steviosid ist üblich für das Glycosid des Diterpens Steviol, das einen stark süßen Geschmack hat. Es stammt aus den Blättern der Stevia Pflanze. Das aus den Steviablätten gewonnene Süß-Extrakt enthält vorwiegend Steviosid. Die Pflanze ist seit Jahrhunderten bekannt und wird in den Ländern, in denen Stevia vorkommt, auch als natürlicher Süßstoff und Mittel zur Verminderung der männlichen Fruchtbarkeit verwandt. Zu diesen Ländern gehören die südamerikanischen Länder Brasilien und Paraguay. Zur Süßung können die getrockneten Blätter oder die industriell gewonnenen Konzentrate verwendet werden.

Stevia als Zuckerersatz
Die wissenschaftlichen Akten über Stevia sind noch längst nicht geschlossen. Die bisher vorliegenden Untersuchungsergebnisse sind weit weniger positiv als viele Stevia-Verwender glauben. In Asien wird Stevia trotz der wissenschaftlichen Studien und Veröffentlichungen noch als Zuckerersatz verwendet.

Stevia ist noch nicht zugelassen

Momentan ist Stevia in der Europäischen Union weder als Lebensmittel noch als Süßungsmittel (Süßstoff) zugelassen. Studien zeigen, dass Steviol möglicherweise mutagen und gentoxisch sein könnte und die Sicherheit durch weitere Studien nachzuweisen ist. Sicher dagegen ist eine minimale toxische Wirkung von Stevia, die durch Tierversuche an Ratten, Hamstern und Mäusen belegt ist. Daraus lassen sich aber nicht in jedem Falle Empfehlungen für den Menschen ableiten. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) wurde ein ADI-Wert für Stevia von bis zu 4 Milligramm je Körperkilogramm festgelegt. Der ADI-Wert gibt an, wie viel des Zusatzstoffes der Mensch jeden Tag gefahrlos aufnehmen kann. Die Abkürzung ADI steht für Accetable Dialy Intake. Daraus ist zu schließen, dass Stevia nicht grundsätzlich unbedenklich ist. Andernfalls hätte Stevia den GRAS-Status erhalten. Die Abkürzung GRAS steht für Generally Recognized As Safe. Diesen Status vergibt die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) für Substanzen wie beispielsweise Lebensmittelzusatzstoffe, die allgemein als sicher angesehen werden. Die Süßstoffe Thaumatin und Aspartam-Acesulfam-Salz werden von der WHO und der FAO im Gegensatz zu Stevia als völlig unbedenklich eingestuft und haben die ADI-Bewertung: „Keine Beschränkung“.

Seit Jahrhunderten wird Stevia in südamerikanischen Ländern als Verhütungsmittel eingesetzt. Stevia hat scheinbar Einfluss auf das männliche Reproduktionssystem und in Tierversuchen führt Stevia zur passageren Unfruchtbarkeit der männlichen Ratte. Studien, die Stevia negative Wirkungen zuschreiben, müssen kritisch betrachtet werden. Eindeutige Aussagen zu Stevia lassen sich vor dem momentanen Kenntnisstand nicht machen. Allerdings lässt sich die Aussage, dass Stevia sicher und ungefährlich ist, noch weniger belegen. Vorsichtshalber sollte Stevia kein Bestandteil der menschlichen Ernährung sein. Dies gilt bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Sicherheit und Ungefährlichkeit eindeutig belegt ist. Erst dann ist Stevia den anderen Süßstoffen gleichzustellen und hat eine ähnliche Sicherheit wie die zugelassenen.

Stevia: Ein süßes Pulver
Stevia ist 70 bis 450 mal so süß wie Haushaltszucker und liegt damit im Bereich der Süßkraft anderer Süßstoffe. Lediglich die Süßstoffe Sucralose, Thaumatin und Neohesperidin-Dihydrochalcon weisen eine höhere Süßkraft als Stevia auf. In Ländern, in denen Stevia erlaubt ist, ist das Süßungsmittel in Pulverform erhältlich. Die in Deutschland eingeführten und meist widerrechtlich verkauften Produkte entsprechen häufig nicht den für Lebensmittel grundsätzlich notwendigen Anforderungen an die Hygiene. Rechtlich bewertet ist Stevia in der Europäischen Union ein neuartiges Lebensmittel (Novel Food) und unterliegt daher der Novel Food Verordnung. Stevia kann in der EU erst nach Zulassung in den Handel gelangen. Ein Zulassungsantrag wurde bereits abgelehnt: Steviosid ist in der Europäischen Union nicht als Süßstoff (Lebensmittel-Zusatzstoff) zugelassen, da die Sicherheitsstudien zu Steviosid nicht ausreichen, die Unbedenklichkeit zu belegen. Auch die Pflanze und ihre Blätter selbst wurden von der EU-Kommission aus diesem Grunde nicht als Novel Food zugelassen. In vielen Ländern der Welt (außer Israel, Brasilien, Neuseeland, Australien, China, Südkorea, Thailand und Japan) darf Stevia nicht eingesetzt werden. In den USA ist Stevia als Süßstoff durch die FDA verboten. Es darf dort nur als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden. In der EU und damit auch in Deutschland ist es untersagt, Stevia in welcher Form auch immer als Süßstoff in den Verkehr zu bringen. Momentan befindet sich die EU-Kommission in der weiteren Entscheidungsphase zu Stevia. Mit einer Zulassung oder einem Verbot von Stevia sollte nicht vor 2010 gerechnet werden.

Stevia Süßpulver aus dem Internet Shop

Grundsätzlich ist Stevia ein praktisch kalorienfreier Süßstoff, der auch für die diabetesgerechte Ernährungsweise geeignet ist. Das aus den Blättern der Pflanze gewonnene Süßmittel ist nicht kariogen und hat einen Geschmack, der dem des Haushaltszuckers (Saccharose) sehr nahe kommt. Für viele Menschen sind andere Süßstoffe wie Aspartam keine Alternative, da sie fälschlicherweise annehmen, dass diese gesundheitsschädlich sind. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass es keine wissenschaftlichen Beweise und noch nicht einmal Hinweise gibt, dass die acht bisher zugelassenen Süßstoffe eine wie auch immer geartete Schädlichkeit aufweisen. Stevia-Interessenten können momentan in Deutschland nur die Pflanze kaufen oder Stevia Süßpulver im Internet bestellen. Aus hygienischen und rechtlichen Gründen sowie im Sinne des gesundheitlichen Schutzes sollten Verbraucher aber darauf vorsichtshalber verzichten, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden.

In der Europäischen Union sind momentan acht Süßstoffe zugelassen:

1.    Acesulfam-Kalium (E-950), 130 – 200 x süßer als Zucker, endeckt von Karl Clauß (1967)
2.    Aspartam (E-951), 200 x süßer als Zucker, entdeckt von James M. Schlatter (1965)
3.    Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962), 350 x süßer als Zucker
4.    Cyclamat (E-952), 30 – 50 x süßer als Zucker
5.    Saccharin (E-954), 300 – 500 x süßer als Zucker, entdeckt von Constantin Fahlberg / Ira Remsen (1878)
6.    Sucralose (E-955), 600 x süßer als Zucker, endtdeckt vonShashikant Phadnis (1975)
7.    Thaumatin (E-957), 2.000 – 3.000 x süßer als Zucker, Erstbeschreibung 1855
8.    Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-95, 400 – 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Horowitz und Gentili (1963)

Süßstoffe lösen keinen Hunger aus und können beim Abnehmen helfen
Wissenschaftliche Studien beweisen eindeutig, dass die zugelassenen Süßstoffe weder Hunger noch Appetit auslösen. Außerdem haben sie keine Mastwirkung und finden keinen Einsatz als Mastmittel. Süßstoffe haben keinen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel. Süßstoffe nehmen keinen Einfluss auf die Hunger-Sättigungsregulation: Wissenschaftliche Studien beweisen, dass Süßstoffe bei der Gewichtsreduktion und der Gewichtsstabilisierung helfen können. Allein durch den Einsatz von Süßstoff können Übergewichtige jedoch nicht abnehmen, da Süßstoffe nicht automatisch schlank machen. Ob Stevia im Rahmen einer Gewichtsreduktion positive Wirkungen hat, ist wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen.

Stevia nicht oder nur mit Vorsicht genießen
Da es eine Reihe anderer natürlicher Süßstoffe gibt, die im Gegensatz zu Stevia nachgewiesenermaßen nicht schädlich sind, können diese bis zur Zulassung von Stevia problemlos verwendet werden. Wer Stevia über Internet Shops oder aus dem Gartenhandel erwirbt, muss sich darüber im Klaren sein, dass es möglicherweise gefährlich ist. Es schädigt wahrscheinlich die Fruchtbarkeit und könnte sogar krebserregend sein. Zudem gibt es Hinweise, dass Stevia gentoxisch sein könnte. Vor diesem Hintergrund sollte Stevia mit Vorsicht oder besser überhaupt nicht verzehrt werden.

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema in den imedo-Gesundheitsnews:

In vielen Pflanzen wie Stevia stecken natürliche, süße Inhaltsstoffe
Immer mehr Menschen nutzen Süßkraut Stevia zum Süßen
Zucker oder Süßstoff? Gesund oder gefährlich?
Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen

Eine wissenschaftlich fundierte Abhandlung zum Thema Süßstoff hat die Redaktion des Gesundheitsportals www.imedo.de für Sie in den imedo-Gesundheitsnews unter dem Titel „Mit Süßstoff abnehmen?“ zusammengefasst.

In der imedo-Gruppe „Abnehmen“ finden Sie über 500 Menschen, die sich über das Thema austauschen sowie Erfahrungsberichte und Therapiebewertungen.

Wissenschaftliche Quellen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8143647?dopt=Abstract

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12130868?dopt=Abstract

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3887402?dopt=Abstract

Bildquelle: Anita Winkler, pixelio.de

Schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen mit imedo.de

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Bewegungsmangel prägt den Alltag in Industriestaaten: Mehr als die Hälfte aller deutschen Erwachsenen ist übergewichtig, Tendenz steigend. Gewohnheiten hinsichtlich Bewegung und Essverhalten übertragen sich zudem auch auf den Nachwuchs, sodass bereits 15 Prozent aller Kinder zwischen drei und 17 Jahren ebenfalls zu dick sind. Betroffene sind oft ratlos und brauchen Hilfe. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de befasst sich mit dem Thema Übergewicht und zeigt auf, wie die Kilos am besten purzeln.

Dicke Menschen fühlen sich oft unwohl

In den Wintermonaten täuschen dicke Jacken, Hosen und Schals über überflüssige Pfunde hinweg. In der Sommerzeit jedoch, wenn die Temperaturen steigen, sind luftige Kleidung und Badesachen angesagt. Egal ob Übergewichtige sich nun weiterhin hinter gefütterter Kleidung verstecken oder den Trend mitmachen und der Speck unübersehbar wird – im Sommer fallen Dicke besonders auf. Sie erfahren ungewollte Aufmerksamkeit und leiden unter spöttischen Blicken. Das Gewicht schränkt zudem ihre Bewegungen ein, sodass sie nur bedingt in der Lage sind, sich an sommerlichen Aktivitäten zu beteiligen. Selten sind Übergewichtige angemessen in die Gesellschaft integriert, zudem sind sie anfällig für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die richtige Diät

Die Experten streiten seit Jahren über die ideale Diät. Eine kalorienreduzierte Kost, reichlich Bewegung sowie Entspannung sorgen in jedem Fall für eine Gewichtsabnahme. Die richtige Diät ist eine individuelle, auf den eigenen Körper abgestimmte.

Lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews

Übergewicht: Dicke Probleme im Internet lösen

Projekt Sommerkörper: Realistische Ziele und Erwartungen

Die richtige Ernährung ist entscheidend für eine Gewichtsreduktion

Mit Süßstoff abnehmen?

Harzer Käse hilft bei Figurproblemen und ist gesund für Sportler

Frühstücken senkt Risiko für Fettleibigkeit

Ohne Sport schmelzen die Pfunde nicht

Abnehmen durch Laufen – 10 Fragen und Antworten

Schwimmen ohne Ringe – Bikinifigur und Badehosenbody

Ungewöhnliche Abspeckmethode:

Wenn ein Teller Suppe schon zu viel ist: Abnehmen mit einem Magenband


Abnehmen und Diäten bei imedo.de

Zusätzlich zu den medizinischen Informationen bietet das Gesundheitsportal imedo.de Ihnen auch eine Plattform, auf der Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen können. Profitieren Sie von deren Erfahrungen: Welche Methode abzunehmen funktioniert und welche nicht? Zum Beispiel in den Gruppen „Abnehmen“, „Diäten“ und „Sport und Ausdauer“.

Ziele für Ihre Gesundheit und Motivation durch Mitglieder bietet die Gesundheitscommunity ebenfalls: Gemeinsam abnehmen und sich gegenseitig unterstützen macht es einfacher!

Trennkost, Süßstoff und Abnehmen im Schlaf

Macht Trennkost schlank? Hilft Süßstoff beim Abnehmen? Wie funktioniert das Schlank im Schlaf Konzept? Gibt es effektive Fatburner sowie Kalorienkiller? Das Gesundheitsportal imedo.de bietet vielfältige Informationen und Gruppen für Menschen, die ohne Jojo-Effekt und Hunger abnehmen möchten. Ganz einfach schlank mit imedo.de.

Bildquelle: Ernst Rose, pixelio.de

Mit Süßstoff abnehmen?

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Über keinen Lebensmittelzusatzstoff gibt es so viele haltlose Behauptungen wie über Süßstoff. Jeden Tag verwenden mehr als eine Milliarde Menschen Süßstoff. Süßstoffe gehören zur Gruppe der Süßungsmittel und der Zusatzstoffe. Sie schmecken „süßstoffsüß“ und nicht „zuckersüß“ und haben in der Regel auch keine weiteren Zuckereigenschaften, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Die in Deutschland zugelassenen Süßstoffe sind zwischen 30 und 3.000 mal so süß wie Zucker (Saccharose). Außerdem fördern sie im Gegensatz zu Zucker nicht die Entstehung von Karies.

Über keinen anderen Zusatzstoff gibt es so viele Mythen wie über Süßstoff. Insbesondere paradoxe Behauptungen wie Süßstoff wäre für die Entstehung von Hunger oder Appetit oder gar die Entstehung von Übergewicht verantwortlich, halten sich beständig, auch wenn eine Vielzahl von Studien das Gegenteil beweist. Bei Süßstoffen versagt scheinbar die Macht der Wissenschaft. Lobbyisten und ausgewiesene Nichtexperten können mit ihrem Halbwissen in Büchern, im Fernsehen, in Online-Foren sowie Zeitungen und Zeitschriften landen. Aber andererseits gibt es auch Behauptungen, dass Süßstoffe schlank machen.

Paradoxe Behauptungen halten sich besonders lange in den Köpfen und so ist es nicht verwunderlich, dass noch heute viele Verbraucher und leider sogar Mediziner und Ernährungsfachleute die Behauptung, dass Süßstoffe Hunger auslösen oder den Appetit anregen, tatsächlich glauben. Es gibt keine Studie, die diese Aussage belegt. Demgegenüber gibt es aber viele Studien, die beweisen, dass der Konsum von Süßstoff keinen Hunger auslöst und auch den Appetit nicht anregt. Der in diesem Zusammenhang postulierte cephalische Insulinreflex ist in wissenschaftlichen Studien niemals belegt aber vielfach widerlegt worden: Studien beweisen, dass der Geschmack süß nicht zur Insulinfreisetzung führt – das Gegenteil konnte übrigens niemals bewiesen werden.

Süßstoff – entdeckt und verboten

Der Deutsche Chemiker Prof. Dr. Constantin Fahlberg entdeckte in den Jahren 1878 und 1879 zusammen mit dem US-amerikanischen Chemiker Prof. Dr. Ira Remsen an der Johns Hopkins University in Baltimore den Süßstoff Saccharin. Das Wort Saccharin leitet sich vom griechischen Wort für Zucker (sakcharon) ab. 1886 eröffnete Fahlberg in Salbke bei Magdeburg die erste Saccharinfabrik der Welt. Bereits 1898 kam es durch Proteste der Landwirtschaft und der Zuckerindustrie zum ersten Süßstoffgesetz (Süßstoff-Prohibition), das die Produktion, den Import und die gewerbliche Verwendung von Saccharin unter Strafe stellte. Der Lobbyismus hat also schon sehr früh gegen Süßstoff agiert. Seit dieser Zeit blüht die Gerüchteküche und trotzdem verwenden jeden Tag eine Milliarde Menschen Süßstoff und setzen auf die süßende Kraft der Substanzen, die zwar schmecken, aber keine Energie liefern.

In der Europäischen Union sind momentan acht Süßstoffe zugelassen:

  1. Acesulfam-Kalium (E-950), 130 – 200 x süßer als Zucker, endeckt von Karl Clauß (1967)
  2. Aspartam (E-951), 200 x süßer als Zucker, entdeckt von James M. Schlatter (1965)
  3. Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962), 350 x süßer als Zucker
  4. Cyclamat (E-952), 30 – 50 x süßer als Zucker
  5. Saccharin (E-954), 300 – 500 x süßer als Zucker, entdeckt von Constantin Fahlberg / Ira Remsen (1878)
  6. Sucralose (E-955), 600 x süßer als Zucker, endtdeckt vonShashikant Phadnis (1975)
  7. Thaumatin (E-957), 2.000 – 3.000 x süßer als Zucker, Erstbeschreibung 1855
  8. Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-95, 400 – 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Horowitz und Gentili (1963)

Durch Mischung werden Süßstoffe noch süßer
Durch die Mischung von verschiedenen Süßstoffen verbessert sich die Geschmackswirkung und es kommt zu einer Synergie: Eine Süßstoffmischung ist süßer als die addierte Süßkraft der Einzelsüßstoffe in der Mischung. Süßstoff ist als Tablette, in flüssiger Form und als Streusüße im Handel erhältlich. Flüssige Süßstoffe eignen sich hervorragend zum süßen von kalten und warmen Getränken, Milchprodukten oder Obstspeisen. Süßstofftabletten sind praktisch zum Süßen von warmen Getränken und Streusüße kann Zucker bei vielen Speisen ersetzen. Da Süßstoff im Vergleich zu Zucker keine konservierende Eigenschaft hat, sind süßstoffgesüßte Konfitüren nicht so gut haltbar. Außerdem gibt Süßstoff im Vergleich zu Zucker bei Teigen kaum Masse und hat keine guten Backeigenschaften. Daher sollte bei Kuchenteigen maximal die Hälfte der angegebenen Zuckermenge durch Süßstoff ersetzt werden. Die Süßkraft einer Süßstoff-Tablette entspricht einem Stück Würfelzucker oder einem Teelöffel Zucker. Ein Löffel Streusüße süßt so stark wie ein Teelöffel Zucker. Die Süßkraft von Flüssigsüßstoffen entspricht durchschnittlich einem Teelöffel Zucker pro Tropfen – die Dosierungsangaben auf der Verpackung sollten beachtet werden.

Süßstoffe sind Lebensmittelzusatzstoffe
Süßstoffe sind Zusatzstoffe und diese unterliegen der Süßungsmittelrichtlinie der Europäischen Union. Bei Lebensmittelzusatzstoffen ist die Aufnahme durch den ADI-Wert geregelt. Der ADI-Wert gibt an, wie viel des Zusatzstoffes der Mensch jeden Tag gefahrlos aufnehmen kann. Die Abkürzung ADI steht für Accetable Dialy Intake. Die Süßstoffe Thaumatin und Aspartam-Acesulfam-Salz werden als völlig unbedenklich eingestuft und tragen die ADI-Bewertung: „Keine Beschränkung“. Eine Überschreitung der ADI-Werte ist bei normaler Ernährungsweise dauerhaft praktisch nicht möglich.

Aspartam ist ungefährlich
In den letzten Jahren ist immer wieder der Süßstoff Aspartam in der Diskussion. Die immer wieder von Nichtwissenschaftlern postulierten Nebenwirkungen konnte jedoch niemals wissenschaftlich bestätigt werden. Aktuelle Studien beweisen, dass Aspartam sicher ist und alle anderen Aussagen wissenschaftlich unbegründet sind. Der Süßstoff Aspartam ist nicht so hitzestabil und sollte daher eher kalten oder warmen – aber nicht heißen – Speisen und Getränken zugefügt werden. Beim Kochen oder Backen verliert Aspartam einen Teil seiner Süßkraft. Der Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“, der bei Produkten, die Aspartam enthalten, angegeben sein muss, ist nur für Verbraucher wichtig, die unter der Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie leiden.

Der Süßstoff Saccharin ist nach wissenschaftlicher Einschätzung wie alle anderen Süßstoffe nicht krebserregend oder in irgendeiner anderen Weise gesundheitsschädigend. Die unter Maximaldosis bei der Ratte in den siebziger Jahren erhobenen Befunde sind nachweislich nicht auf den Menschen übertragbar. Aber gesundheitsförderlich sind Süßstoffe damit noch lange nicht: Wer gesund leben möchte, sollte auch den Geschmack Süß nicht übertreiben.

Blähungen und Durchfall durch Süßstoff
Die Behauptung, dass Süßstoffe Blähungen und Durchfall auslösen ist ebenfalls falsch. Dafür sind vielmehr Zuckeraustauschstoffe und nicht Süßstoffe verantwortlich. Zu den Zuckeraustauschstoffen, die Verdauungsprobleme auslösen, gehören insbesondere Isomalt, Sorbit, Xylit und Mannit. Laktoseintolerante Menschen müssen beachten, dass Süßstoff-Tabletten Milchzucker (Laktose) als Trägersubstanz haben. Flüssige Süßstoffe sind frei von Laktose.

Süßstoffe sind nicht in Mastmitteln enthalten
Falsch ist auch die Aussage, dass Süßstoffe Mastmittel sind. Der Agrarexperte Prof. Dr. Edgar Schulz von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig betont, dass Süßstoffe zum Süßen und Aromatisieren von Kälber- und Ferkelfutter eingesetzt wird, um es nach dem Absetzen von Kuh- oder Sauenmilch für die Jungtiere akzeptabler zu machen. In der Mastphase ist das Futter frei von Süßstoff.

Süßstoff ist kein Fatburner
Durch Süßstoffe erhöht sich nachweislich auch nicht das Verlangen nach süßen Speisen. Übergewichtige, die zur Buttercremetorte Kaffee mit Süßstoff bestellen, können nicht erwarten, dass sie abnehmen. Süßstoffe haben keine pharmakologische Wirkung, die das Körpergewicht senkt. Vielmehr sind Süßstoffe kalorienfrei. Wer grundsätzlich Zucker durch Süßstoff ersetzt, führt dem Körper dadurch weniger Kalorien zu. Dieses Kaloriendefizit kann im Rahmen einer Ernährungsumstellung, Bewegungsintensivierung und Umstellung des Verhaltens zu einer Gewichtsreduktion führen. Verschiedene Studien belegen, dass der Ersatz von zuckerhaltigen Softdrinks durch süßstoffgesüßte Alternativen zur Reduktion des Körpergewichts führt. Dieser Effekt scheint insbesondere bei Kindern und Jugendlichen deutlich zu sein und negative Wirkungen sind bisher nicht aufgetaucht. Süßstoff kann demzufolge ein sinnvoller aber nicht notwendiger Bestandteil einer Reduktionskost sein.

Mit Süßstoff abnehmen
Durch den konsequenten Ersatz von Zucker durch Süßstoff ließen sich bei der Durchschnittsernährung täglich rund 400 Kilokalorien einsparen. Das entspricht einer jährlichen Einsparung von fast 150.000 Kilokalorien. Theoretisch ließe sich durch eine solche Kalorieneinsparung das Körpergewicht um 20 Kilogramm senken. Wer Süßstoff als Alibi für die Kalorienvergiftung durch eine Überernährung missbraucht, muss sich nicht wundern, dass sein Körpergewicht ansteigt. Dafür ist dann allerdings nicht der Süßstoff verantwortlich.

Natürliche Bestandteile entgegen dem Mythos
Wer glaubt, dass alle Süßstoffe synthetisch sind und grundsätzlich der chemischen oder pharmazeutischen Industrie entstammen, irrt, denn der Süßstoff Thaumatin wird aus der Katemfe-Frucht und Neohesperidin-Dihydrochalcon aus den Schalen von Bitterorangen gewonnen. Es muss also niemand mehr auf die Zulassung von Stevia als Süßstoff warten. Süßstoffe natürlichen Ursprungs gibt es bereits. Und der Süßstoff Aspartam wird aus zwei natürlichen Eiweißbausteinen hergestellt. Aber auch die Natürlichkeit einiger Süßstoffe lässt die Kritiker nicht verstummen.

Der Süßstoff Stevia
An den Haaren herbeigeholt ist auch, dass sich die Süßstofflobby und die Süßstoffproduzenten gegen die Zulassung von Stevia in Europa richten. Gerade die Süßstoffindustrie sucht nach neuen Süßungsmitteln und wäre glücklich, wenn Stevia endlich zugelassen würde.

Studien zeigen, dass Stevia eine krebserregende Wirkung haben könnte und auch nicht ungiftig ist. Allein dadurch, dass Stevia in asiatischen Ländern beliebt ist, lässt sich keine Unbedenklichkeit ableiten. Das beweist auch der Geschmacksverstärker Natrium-Glutamat, der in diesen Ländern sozusagen zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Zudem scheint Stevia die Zeugungsfähigkeit des Mannes zu beeinflussen und wird in Südamerika sogar als Empfängnisverhütungsmittel von Männern verwendet. Auch eine fruchtschädigende Wirkung kann im Tierversuch durch Stevia nachgewiesen werden. Die negativen Wirkungen betreffen aber nicht Stevia selbst, sondern das Abbauprodukt Steviosid. Die von internationalen Organisationen wie der FAO sowie WHO festgelegten Höchstaufnahmemengen weisen deutlich darauf hin, dass Stevia keinesfalls vollständig unbedenklich ist. Andernfalls hätte Stevia den GRAS-Status erhalten und würde als gänzlich sicher bezeichnet. Die Abkürzung GRAS steht für Generally Recognized As Safe. Diesen Status vergibt die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) für Substanzen wie beispielsweise Lebensmittelzusatzstoffe, die allgemein als sicher angesehen werden. Die Stevia Befürworter sollten im Sinne ihrer eigenen Gesundheit abwarten, was die Wissenschaft ergibt und auf andere Süßstoffe natürlicher Quelle zurückgreifen. Die imedo-Gesundheitsnews raten daher: “Stevia ist mit Vorsicht zu genießen”

Viel hilft nicht viel
Grundsätzlich gilt, dass es aus ernährungsphysiologischer Sicht sinnvoll ist, Zusatzstoffe maßvoll einzusetzen. Das trifft auch für Süßstoffe zu. Übermäßigen Zuckerkonsum durch Süßstoff zu ersetzen ist wenig sinnvoll. Demgegenüber ist es zweckmäßig, den süßen Geschmack nicht zu übertreiben. Übergewichtige Menschen können zur Gewichtsreduktion und in der nachfolgenden Phase der Gewichtsstabilisierung auf Süßstoffe zurückgreifen, wenn sie den süßen Geschmack kalorienfrei genießen möchten. Diabetiker und Menschen die unter Fettleber sowie erhöhten Blutfettwerten (Hypertriglyzeridämie) leiden, profitieren ebenfalls von Süßstoffen.

Die 17 wichtigsten Süßstoffmythen

  1. Süßstoff ist krebserregend: Falsch
  2. Süßstoffe sind gesundheitsschädlich: Falsch – bei Einhaltung der täglichen Höchstaufnahmemenge
  3. Süßstoffe beeinflussen die Insulinproduktion: Falsch
  4. Süßstoffe nehmen Einfluss auf die Hunger-Sättigungs-Regulation und lösen Hunger oder Appetit aus: Falsch
  5. Süßstoffe machen schlank: Falsch – Übergewichtige werden nicht durch aber gegebenenfalls mit Süßstoffen schlanker
  6. Süßstoffe sind chemische Kunstprodukte: Falsch – die Süßstoffe Aspartam, Thaumatin und Neohesperidin-Dihydrochalcon haben einen natürlichen Ursprung (Pflanzenteile) oder werden aus Eiweißbausteinen (Aminosäuren) hergestellt
  7. Süßstoffe sind Mastmittel für Tiere oder in solchen enthalten: Falsch
  8. Süßstoffe lösen den cephalischen Insulinreflex aus: Falsch
  9. Süßstoffe erhöhen das Verlangen nach Süßem und Süßigkeiten: Falsch
  10. Süßstoff ist teuer: Im Vergleich zu Zucker ist Süßstoff unglaublich preiswert und wird daher reichlich von der Industrie eingesetzt
  11. Süßstoff eignet sich nicht zum Backen – Falsch, aber im Gegensatz zu Zucker liefern Süßstoffe keine Masse und unterstützen nicht die Backeigenschaften von Teigen
  12. Saccharin löst Blasenkrebs beim Menschen aus: Falsch – aber möglicherweise in Maximaldosis bei der Ratte
  13. Stevia ist ungefährlich und sicher: Wahrscheinlich nicht
  14. Süßstoffe sind gesund: Süßstoffe sind bei Einhaltung der ADI-Werte sicher unschädlich, aber gesundheitsförderlich eher nicht – auch wenn sie beim Abnehmen helfen und die Diabetestherapie erleichtern können
  15. Süßstoffe lösen Blähungen und Durchfall aus: Falsch – dafür sind Zuckeraustauschstoffe wie Isomalt, Sorbit, Xylit oder Mannit verantwortlich
  16. Die Süßstoffindustrie ist gegen Stevia: Falsch – sie würde Stevia gerne als Süßstoff vermarkten
  17. Der Hinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ bedeutet eine Gefahr: Falsch – der Süßstoff Aspartam enthält den natürlichen Eiweißbaustein (die Aminosäure) Phenylalanin – der Hinweis ist nur für Patienten, die unter der Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie leiden, relevant

Ein weiterer Mythos wird von den imedo-Gesundheitsnews aufgelöst: Mythos Cola

Wie Sie mit Hilfe von Süßstoffen oder auf andere Art und Weise abnehmen können, erfahren Sie von den Mitgliedern der imedo-Gesundheitscommunity in der Gruppe „Abnehmen“

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Quellen und wissenschaftliche Belege zum Thema Süßstoff:

Online
http://www.springerlink.com/content/0gx90hrh2kvgj3lk/
http://cebp.aacrjournals.org/cgi/content/abstract/18/8/2235
http://annonc.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/18/1/40
http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1211902454236.htm
http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1211902454309.htm
http://www.efsa.europa.eu/EFSA/efsa_locale-1178620753812_1178620765743.htm

Journale
De la Hunty etal.: „A review of the effectiveness of aspartame in helping with weight control.” British Nutrition Foundation Nutrition Bulletin 31 (2006): 115-128.
Gallus etal.: „Artificial sweeteners and cancer risk in a network of case–control studies.” Annals of Oncology, 18 (2007): 40 – 44.
Ludwig etal.: Relation between consumption of sugar-sweetened drinks and childhood obesity: a prospective, observational analysis, The Lancet, Vol. 375/2001, 505–508
Tordoff etal.: Effect of drinking soda sweetened with aspartame or high-fructose corn syrup on food intake and body weight, Am J Clin Nutr, 51/1990, 963-969
D.M. DellaValle, L.S. Roe, B.J. Rolls, Does the consumption of caloric and non-caloric beverages with a meal affect energy intake?, Appetite 44 (2005) 187-193
ROLLS B.J.; 1991: Effect of intense sweeteners on hunger, food intake and body weight: a review. American Journal of Clinical Nutrition 53, S. 872-878
RENWICK A.G.; 1994: Intense sweeteners, food intake, and the weight of a body of evidence. Physiology & Behaviour 55, S. 139-143
DREWNOWSKI A.; 1995: Intense sweeteners and the control of appetite. Nutrional Reviews 53, S. 1-7
ROGERS P.J., BLUNDELL J.E., HILL A.J.; 1988: Uncoupling sweet taste and calories: comparison of the effect of glucose and three sweeteners on hunger and food intake. Appetite 11, S. 54-61
HÄRTEL B., GRAUBAUM H.-J., SCHNEIDER B.; 1993: Einfluss von Süßstoff-Lösungen auf die Insulinsekretion und den Blutglucosespiegel. Ernährungs-Umschau 40, S. 152-156
STEINIGER J., GRAUBAUM H.J., STEGLICH H.D., SCHNEIDER A., METZNER C.; 1995: Gewichtsreduktion mit saccharose- oder süßstoffhaltiger Reduktionskost? Ernährungs-Umschau 42, S. 430-437
FÖRSTER H.; 1993: Einfluss des Süßstoffs Aspartam auf den Appetit. Aktuelle Ernährungs-Medizin 18, S. 331–337
RABEN A., VASILARAS T.H.; 2002: Sucrose compared with artificial sweeteners: different effects on ad libitum food intake and body weight after 10 wk of supplementation in overweight subjects. American Journal of Clinical Nutrition 76, S. 721-729

Bierhefe macht schlank und schön

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Bei Figurproblemen, schlecht heilenden Wunden, Haar-Spliss oder brüchigen Fingernägeln empfiehlt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de täglich Bierhefe zu konsumieren. Das vielfältige Nahrungsergänzungsmittel ist in jeder Drogerie erhältlich, günstig im Preis und vielen Verbrauchern trotzdem unbekannt.

Bierhefe ist ein Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Bier entsteht. Sie setzt sich aus Hefepilzen zusammen, die sich im Zuge der Fermentation vermehren und während des Brauens augefiltert werden. Isolieren Bierhersteller die Hefepilzzellen, bewirkt das eine längere Haltbarkeit des Bieres. Die Bierhefe ist jedoch kein lästiges Abfallprodukt. Experten empfehlen, die getrockneten Hefepilzzellen, die für den Verbraucher in Form von Pulver, Flocken, Kapseln und Tabletten zum Kauf bereit stehen, da sie ein bewährtes Nahrungsergänzungsmittel sind. Sowohl die äußerliche als auch die innerliche Anwendung der Bierhefe hat nach Meinung von Medizinern, Ernährungswissenschaftlern und Naturheilkundlern eine gesundheitsförderliche Wirkung, die schon seit 5000 Jahren bekannt ist. Verbraucher allerdings kennen die Vorteile der Bierhefe nur selten und nutzen sie deshalb wenig.

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Bierhefe ermöglichen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Zahlreiche B-Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Natrium, Kalium und Zink sind in der Bierhefe zu finden. Das nützliche Abfallprodukt ist zudem fettarm und enthält lebenswichtige Aminosäuren, die den Muskelaufbau unterstützen können. Bierhefe eignet sich somit insbesondere als Nahrungsergänzungsmittel für Sportler und bei Figurproblemen. Die Kombination der verschiedenen Inhaltsstoffe hat sich besonders hinsichtlich ihrer stärkenden Wirkung auf Haare, Haut und Nägel bewährt. Experten bezeichnen sie jedoch auch als Schlankheitsmittel, da Bierhefe sich postiv auf den Stoffwechsel auswirkt. Bierhefe ist ein idealer Begleiter bei jeder Redunktionsdiät. Die entwässernde und sättigende Wirkung lässt überflüssige Pfunde verschwinden. Die Mikroorganismen können allerdings auch Schwächegefühl, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und Stress vertreiben und die äußerliche Anwendung in Form von Umschlägen unterstützt die Wundheilung und mildert Juckreiz.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht den Austausch persönlicher Erfahrungen mit anderen Interessierten durch eine Gruppe zum Thema Nahrungsergänzungsmittel.

Ein interessantes Interview zum Thema bieten die Gesundheitsnews hier: Von wegen Bierbauch: Bierhefe macht schön und hält jung.

(Redaktion: Svea Hagen)
Bildquelle: pauline, pixelio.de

Gesund essen und dabei schlank werden?

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Sportmediziner, Allergologen, Allgemeinmediziner, Schwimmweltmeister, Kabarettisten und Ernährungsmediziner gehören zum Expertenteam des Gesundheitsportals www.imedo.de. Wöchentlich berichten die Experten darüber, was Anfänger beim Sport beachten sollten, wie Pollen-Allergiker unbeschadet durch den Sommer kommen und wie Reisende im Urlaub gesund bleiben. In dieser Woche schreibt Dr. Thomas Kurscheid über die ernährungsphysiologischen Irrwege der letzten 30 Jahre und die allgemeinen Wissenslücken zur gesunden Ernährung.

Laut der Nationalen Verzehrsstudie können lediglich 8 Prozent der Menschen in Deutschland ihren täglichen Energiebedarf richtig einschätzen – ganze 53 Prozent sind dazu nicht in der Lage. Wer sich gesund ernähren oder sein Gewicht reduzieren möchte, sollte sich einige Grundkenntnisse über alltägliche Nahrungsmittel aneignen. Fehlen diese Kenntnisse gänzlich, ist eine positive Veränderung der Essgewohnheiten nicht möglich.

Grundumsatz an Kalorien variiert stark

Der Grundumsatz eines Menschen, also jene Energie, die der Körper im Ruhezustand verbraucht, um alle Körperfunktionen aufrechtzuerhalten, kann von Mensch zu Mensch erheblich variieren. Die Spanne liegt hier ungefähr zwischen 1.100 und 1.600 Kilokalorien am Tag für Frauen und 1.500 und 2.500 für Männer. Der entscheidende Faktor, um den Grundumsatz zu erhöhen, ist die Muskelmasse, die zum einen genetisch festgelegt, zum weitaus größeren Teil aber über gezielte Kraftübungen trainierbar ist. Es gibt zudem bessere und schlechtere „Futterverwerter“, da einige Menschen tatsächlich mehr der zugeführten Kalorien verwerten als andere. Beides – der Grundumsatz und die Nahrungsverwertung – erklärt, warum bei gleicher Kalorienzufuhr der eine zunimmt und der andere eben nicht. Daher ist wiederum nachvollziehbar, warum keine für jeden gültige Aussage über die optimale Kalorienzufuhr oder die ultimative Diät existiert: Die individuellen Unterschiede zwischen Menschen sind einfach zu groß.

Diäten – Irrwege der letzten 30 Jahre
Ob Kohlsuppendiät oder Atkins, keine Diät kann auf lange Sicht durchgehalten werden – entweder weil sie auf Dauer nicht mehr schmeckt oder weil sie dem Körper nicht gibt, was er braucht. Bei den Diäten gibt es ständig wechselnde Moden, Anschauungen und „Glaubensgemeinschaften“. Aber auch die Ernährungspyramiden als Empfehlungen für einen gesunden Speiseplan werden weiterentwickelt: Waren bis vor Kurzem noch die kohlenhydrathaltigen Speisen wie Reis, Kartoffeln und Nudeln in der Basis stark vertreten, wandelt sich dies im Augenblick. Die jüngsten Empfehlungen kommen aus den USA und besagen, dass Obst und Gemüse die Grundlage einer gesunden Ernährung bilden. Die häufig wechselnden Anschauungen verdeutlichen: Wir müssen uns eingestehen, dass wir immer noch wenig über Ernährung wissen. Das liegt unter anderem daran, dass man nur schwer umfassende Studien durchführen kann. Wer würde schon im Dienst der Forschung zehn Jahre lang Spinat essen?

Die große Diät-Verwirrung
Die Verunsicherung hinsichtlich der Diäten ist verständlich, zumal viele Diäten für kurze Zeit tatsächlich funktionieren. Kein Mensch hält aber über einen längeren Zeitraum den Verzicht auf wichtige Nährstoffe aus, die er eigentlich bräuchte. Wenn er das tut, dann nur um den Preis einer schnelleren Alterung. Mit unserem Körper verhält es sich dann wie mit einem Fahrzeug, in das keine Ersatzteile mehr eingebaut werden, obwohl es einen deutlichen Verschleiß aufweist. Nicht selten ist auch die Wissenschaft an diesem Verwirr-Spiel beteiligt, indem sie alle halbe Jahre mit einer neuen Sensation aufwartet und beispielsweise einen neuen Wirkstoff in einem Gemüse ausfindig macht. Der Fokus der öffentlichen Wahrnehmung verengt sich dann je nach Forschungsgegenstand auf den Vor- oder Nachteil eben dieses einen Nahrungsbestandteils und populäre Magazine und andere Medien basteln daraus einen Ernährungstipp. Dabei wird jedoch in den seltensten Fällen berücksichtigt, dass Ernährung und Gesundheit ein sehr komplexes Wechselspiel sehr vieler Faktoren sind. Man übersieht dabei gerne die unterschiedliche Veranlagung der Menschen. Nicht alle reagieren auf ein und denselben Ernährungstipp auf die gleiche Weise. Deshalb sind Ernährungslehren, die mit generellen Ge- oder Verboten hantieren, immer mit Vorsicht zu genießen.

Lernen Sie in der imedo-Gruppe „Nahrungsmittel und Inhaltsstoffe“ Grundlegendes zur individuell gesunden Ernährung und tauschen Sie sich dort mit anderen aus.

In der imedo-Gruppe „Diäten“ erfahren Sie, welche Diäten andere Mitglieder der Gesundheitscommunity bereits hinter sich haben und wie erfolgreich diese sind.

Ballaststoffe beugen Krankheiten vor

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Eine ballaststoffreiche Ernährungsweise hat viele Vorteile. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de empfiehlt Menschen, die sich gesund ernähren wollen, sich um eine ausreichende Versorgung mit Ballaststoffen zu kümmern.

Ballaststoffe sind eine besondere Form der Kohlenhydrate. Sie sind überwiegend in Getreide, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst zu finden. Ein großer Teil der Ballaststoffe ist unverdaulich, aber keineswegs unwichtig, wie Verbraucher aufgrund der Bezeichnung fälschlicherweise vermuten könnten. Zahlreiche Studien deuten an, dass eine ballaststoffreiche Ernährungsweise, Krankheiten vorbeugen kann. Das Risiko Herzerkrankungen zu bekommen oder Krebserkrankungen, insbesondere im Bereich des Darms, zu erleiden, ist durch die vermehrte Aufnahme von Ballaststoffen vermindert.

Auch Figurprobleme tauchen seltener auf, nimmt man viele Ballaststoffe zu sich. Dies resultiert daraus, dass Ballaststoffe im Mageninneren an Volumen gewinnen und somit ein Sättigungsgefühl hervorrufen. Ballaststoffreiche Mahlzeiten bewirken zudem, dass der Körper Kohlenhydrate weniger schnell aufnimmt. Der verlangsamte Prozess wiederum gewährleistet ein ebenfalls langsames Ansteigen des Blutzuckerspiegels und führt dazu, dass das Hungergefühl erst nach einiger Zeit wieder in Erscheinung treten kann. Ein weiterer Pluspunkt ballaststoffreicher Ernährung besteht darin, dass Ballaststoffe in der Lage sind, andere Stoffe, wie zum Beispiel Cholesterin, an sich zu binden. Dadurch dass der Körper einen Großteil der aufgenommenen Ballaststoffe wieder ausscheidet, wird ermöglicht, auch jene negativen Substanzen aus dem Körper zu schleusen.

Weitere Informationen zum Thema Kohlenhydrate bietet das imedo-Medizinlexikon.
Bildquelle: Cornerstone, pixelio.de

Harzer Käse hilft bei Figurproblemen und ist gesund für Sportler

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Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de empfiehlt Menschen, die wenig Fett aber reichlich Eiweiß aufnehmen möchten, den Verzehr von Harzer Käse. Harzer hilft bei Figurproblemen und ist für jede Reduktionsdiät bestens geeignet.

Harzer Käse ist ein Sauermilchkäse, bestehend aus Magerquark. Er beinhaltet lediglich etwa ein Prozent Fett, besitzt im Vergleich zu anderen Sorten, den geringsten Fettanteil und gilt somit als gesunde Alternative zu Gouda, Emmentaler und Co. Die handlich-kleinen und runden Käselaibe stehen jenen Käsesorten, welche bis zu 48 Prozent Fett in der Trockenmasse beinhalten, jedoch aufgrund des enthaltenen Kümmels keinesfalls an Würze nach. Je nach Variante, Reifegrad und Temperatur schmecken sie mild, aromatisch oder sogar besonders kräftig.

Anstelle von ungesundem Fett sind im Harzer Käse viele gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe nachweisbar. Das enthaltene Calcium stärkt nicht nur den Knochenbau, sondern regt zudem den Fettabbau des Körpers an. Harzer Käse birgt außerdem jede Menge Proteine. Dies sind wichtige Energielieferanten, welche insbesondere in Hinblick auf sportliche Aktivitäten von Nutzen sind.

Den Erfahrungsaustausch bei Figurproblemen ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity durch eine Gruppe zum Thema Abnehmen.
Bildquelle: Heinz Ober, pixelio.de

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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