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Low Carb, Low Fat oder Glyx – Wie finde ich eine Diät, die zu mir passt?

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Ein neues Jahr beginnt, gute Vorsätze werden gemacht und in den Auslagen der Buchhandlungen liegen stapelweise die Diätratgeber. Für viele ist jetzt der Zeitpunkt, anzufangen, an der Sommerfigur zu arbeiten. Also heißt es mit der Diät beginnen und abnehmen. Doch die Frage bleibt, welche ist jetzt die richtige Diät? Welche Diäten funktionieren eigentlich wirklich?

Viel wichtiger ist es, sich die Frage zu stellen: Welche Diät passt eigentlich zu mir? Manche Diätwilligen wollen zum Beispiel immer gesund kochen und viel Sport treiben. Da aber die meisten eigentlich gar keine Zeit und Muße dafür haben, sind Enttäuschung und Frust vorprogrammiert. Andere geben schnell auf, weil sie es mit der erstbesten Methode versuchen, wie die wahrscheinlich die bekannteste Form der Diät: FdH – „Friss die Hälfte“. Allerdings braucht es dafür eine unwahrscheinlich große Disziplin. Denn diese Art abzunehmen ist besonders schwer, da bei ausbleibender Sättigung bestimmte chemische Prozesse im Gehirn das Hungergefühl verstärken. Und obwohl Diät umgangssprachlich mit der Reduktionsdiät gleichgesetzt wird, bedeutet das Wort eigentlich eher „richtige Lebensweise“. Das heißt, es muss auch anders gehen!
Aber wie findet man nun einen Weg zum richtigen Gewicht? Folgende Fragen sollen Ihnen helfen, um Ihre persönlich passende Diät zu finden!

Wie viel will ich abnehmen?
Sollen nur ein paar Pfunde abgenommen werden, die durch die zeitweise überhöhte Energiezufuhr über die Feiertage auf die Hüften gekommen sind? Oder wollen Sie Ihren Body-Mass-Index deutlich reduzieren? Bei 59% der Deutschen liegt Übergewicht vor, also je nach Alter ein BMI über 25-30, wobei eine Diät sicherlich sinnvoll ist. Liegt der Body-Mass-Index darunter, reicht meistens ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung für ein besseres Körpergefühl.
Generell gilt: Schnelles abnehmen ist meistens eher unwahrscheinlich oder sogar kontraproduktiv, durch den viel erwähnten Jo-Jo-Effekt. Das heißt, man braucht eine Diät, die längerfristig passt und auf die man Lust hat. Die Vorstellung, seine Essgewohnheiten gemäß der Diät konsequent umzustellen, sollte nicht abschrecken. Daher ist die nächste Frage besonders wichtig:

Welche Diät schmeckt mir?
Viele Diäten basieren darauf, bestimmte Lebensmittel oder Inhaltsstoffe konsequent wegzulassen. Könnten Sie also eher auf Brot und Nudeln verzichten oder auf Fleisch und Käse? Oder wollen Sie lieber von allem etwas essen, nur nicht so viel oder getrennt voneinander?
Für Pastaliebhaber gibt es zum Beispiel die Low-Fat-Diät, bei der nur Lebensmittel mit weniger als 30% Fett gegessen werden. Das heißt man darf essen, wenn man hungrig ist, soll dann aber aufhören, sobald man satt ist.
Dass Gegenstück dazu sind die Low-Carb-Diäten. Hier wird auf Kohlenhydrate verzichtet. Man isst also eher Milchprodukte, Fleisch, Wurst und Eier, sowie Obst und Gemüse mit wenig Fruchtzucker.

Was passt zu meinen Gewohnheiten?
Esse ich eher mehrere kleine Mahlzeiten am Tag oder nur drei Große? Je nachdem sollte auch der Diätplan aussehen. Es hilft schließlich nicht, wenn man sich zwingt, nur dreimal täglich zu essen und zwischendurch starken Hunger bekommt, der dann nur zu Fressattacken führt. Auch sollte man sich überlegen, ob man lieber auf bestimmte Prozent- oder Kalorienzahlen achten möchte, also auch konsequent auf ein Punktesystem wie bei zum Beispiel bei Weight Watchers. Oder kommt man besser mit festen Regeln, was und wann man isst, zurecht? Für die Leute eignen sich Diäten, bei denen es eher auf die Inhaltsstoffe und Zusammensetzung von Speisen, als auf die Mengen ankommt, wie zum Beispiel die Glyx-Diät.

Wie viel Zeit habe ich?
Wenn die Zeit und Freude dafür da ist, ist es natürlich von Vorteil, selber zu kochen. Die Brigitte-Diät zum Beispiel setzt auf fettarme Mischkost bis zu einem bestimmten Kaloriensatz am Tag. Also mit frischen, möglichst naturbelassenen Lebensmitteln und eher fettarmem Fleisch, Käse und Soßen. Dazu gibt sie viele Rezeptvorschläge und vorgefertigte Tages- und Wochenpläne. Dies kann, vor allem wenn man dazu für viel Bewegung sorgt, sehr gut funktionieren.
Sie haben nicht so viel Zeit? Vielleicht ist dann eine Rohkostdiät das richtige für Sie. Das spart die Kochzeit und das Punkte zählen, sollte allerdings nicht zu lange gemacht werden.

Woraufhin sollte ich eine Diät immer überprüfen?
Das Schweizer Fernsehen hat eine Liste veröffentlicht, auf welche Aspekte hin man eine Diät überprüfen kann. Bestimmte Dinge können einen nämlich recht schnell auf Unseriosität und falsche Versprechungen hinweisen. So zum Beispiel, wenn eine Diät das Abnehmen ohne Änderung der Essgewohnheit verspricht. Oder wenn in ihr eine sehr einseitige Lebensmittelauswahl vorgeschlagen wird, wie bei vielen Crashdiäten. Auch wenn scheinbar wissenschaftliche oder klingende Fantasienamen vorgeschoben werden, mit unglaublichen Zahlen und Vorher-Nachher-Bildern geworben wird oder feste Vertragsbindungen eingegangen werden müssen, ist Vorsicht geboten. Des Weiteren sollte das Geben einer Erfolgsgarantie mit Ausbleiben des Jo-Jo-effekts stutzig machen, da es die allgemeingültige, perfekte Diät nicht gibt und es letztlich doch auf die Disziplin des Einzelnen ankommt.

Am Ende bleibt zu sagen: Überlegen Sie immer, was das Beste für Ihren Alltag und Ihre Eigenschaften ist. Ob Sie die Diät glücklich macht und Sie sich wohlfühlen! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Über imedo.de
imedo – Gesundheit, meine Sache! Das Gesundheitsportal www.imedo.de ermöglicht es, sich rund um die Themen Gesundheit, Krankheit und Therapien zu informieren. imedo bietet eine große Gesundheitscommunity zum Austausch mit Gleichgesinnten. Das Medizinlexikon und zahlreiche spezialisierte Webseiten, wie Operationauge.de oder Hilfe-bei-burnout.de, bieten Fachinformationen für Patienten und Gesundheitsinteressierten. imedo ist eine umfassende Arztsuche mit nutzerfreundlichen Filtermöglichkeiten und persönlichen Arztempfehlungen. Mit diesem breiten Serviceangebot fördert imedo, dass Patienten ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen, den passenden Arzt finden und die für sie beste Gesundheitsentscheidung treffen können.

Hannah Ehlers, Redaktion Gesundheitsnews

Wärmetherapie ein altes Heilmittel

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Die wohltuende Wirkung der Wärme wird seit jeher überall auf der Welt genutzt. In Skandinavien wird in Saunen geschwitzt, in Mitteleuropa in Thermalbädern gebadet und in der Türkei erfreut sich das Kräuterdampfbad großer Beliebtheit. In Russland hingegen ist die Ofensauna sehr gefragt, um sich gegen den sibirischen Winter zu wappnen. Die älteste Form der Wärmetherapie ist jedoch die indianische Schwitzhütte, auch INIPI genannt. Sie ist sehr niedrig und kann nur im Sitzen benutzt werden. Die Temperatur hingegen ist in solch einer Schwitzhütte noch höher als in einer finnischen Sauna, die immerhin schon 95 Grad Celsius erreicht.

Das Geheimnis der Wärmetherapie
Dass Wärme uns gut tut, merken wir schon bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling. Das warme Licht auf unserer Haut lässt uns aufblühen und erweckt unsere Lebensgeister. Doch warum hat die Wärmetherapie so eine heilende Wirkung?

Das liegt daran, dass die Erhöhung der Körpertemperatur wie ein Katalysator auf den Stoffwechsel wirkt. Die Verbrennungsvorgänge im Körper laufen leichter ab und die Reaktionsgeschwindigkeit wird gesteigert. Auf Grund der Wärmeeinwirkung weiten sich die Gefäße. Das führt zur besseren Durchblutung – der Stoffwechsel wird angeregt und kann sich besser gegen Infekte zur Wehr setzten. Ein weiterer positiver Effekt der Wärmetherapie ist die Entspannung der Muskeln, weshalb sie auch häufig bei Nackenschmerzen oder Rückenschmerzen eingesetzt wird. finnische Sauna

Wärmetherapie – so vielfältig
Es gibt verschiedene Arten der Wärmetherapie, die je nach Krankheitsbild und gewünschter Wirkung eingesetzt werden. Neben Anwendungen, die den Kreislauf stark belasten und daher nur von geschultem Personal durchgeführt werden dürfen, existieren aber auch Formen der Wärmetherapie, die Sie ganz einfach zu Hause anwenden können.

Wärmetherapie als verordnete Anwendung
Eine Wärmetherapie, die ärztlich verordnet werden sollte, ist beispielsweise das Überwärmungsbad. Dabei wird die Temperatur langsam bis auf 40 Grad angehoben, bis die Körpertemperatur ebenfalls steigt. Diese Wärmetherapie eignet sich besonders gut, um die körpereigene Abwehr zu stärken oder rheumatische Beschwerden zu lindern.
Aber auch Trockenwärme, wie Infrarotlicht und ultraviolettes Licht, können das Immunsystem ankurbeln und den Stoffwechsel aktivieren. Gleichzeitig können sie zur Wundheilung beitragen. Die Arten der Wärmetherapie mit hochfrequentem Licht dringen in tiefere Regionen des Körpers vor und sind daher für Behandlungen der inneren Organe relevant.
Im Gegensatz dazu bleibt die Wärme von Moorbädern oder Fangopackungen an der Oberfläche und wird hauptsächlich zur Lösung von Verspannungen eingesetzt. Sie verbessern aber auch die Blutzirkulation und haben den Vorteil, dass sie über längere Zeit Wärme speichern können.
Paraffinbäder für Hände oder Füße werden hauptsächlich eingesetzt, um Muskelschwellungen oder Gelenkentzündungen zu behandeln. Weil für diese Wärmetherapie ein spezielles Gerät notwendig ist, kann sie nur von medizinischem Personal durchgeführt werden.

Wärmetherapie in Eigenregie
Für den Heimgebrauch gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine Wärmetherapie selbst durchzuführen. Hier haben wir aufgelistet, mit welchen Hausmittel Sie Ihre Beschwerden kurieren können.

Muskelverspannungen
Eine verspannte Muskulatur können Sie durch Körnerkissen oder warme Wickel lösen. Die heiße Rolle ist dafür ebenfalls geeignet. Sie besteht aus mehreren Lagen Tüchern, die zu einer Rolle gewickelt auf die entsprechenden Körperstellen aufgebracht und massierend hin und herbewegt wird. Ist die äußere Lage abgekühlt, werden die Tücher einfach umgekehrt gewickelt. Für unterwegs sind hingegen Wärmesalben und Wärmepflaster, die sie in Apotheken erhalten, sehr praktisch. Sie geben über längere Zeit Wärme ab, sind vollkommen unauffällig und schränken Sie nicht in Ihrer Bewegungsfreiheit ein.

Bauchschmerzen
Wenn der Bauch schmerzt, hilft die altbewährte Wärmetherapie mit der Wärmflasche. Füllen Sie aber besser kein kochendes Wasser ein – so können Sie Verbrennungen vermeiden. Körnerkissen sind da weniger gefährlich und auch nicht so schwer, so dass sie eine gute Alternative darstellen. Sie werden nur kurz in der Mikrowelle oder im Ofen erwärmt und sorgen für eine angenehme Wärme.

Hautprobleme
Ein Hausmittel gegen Akne oder andere Hautirritationen ist das Rotlicht. Die Rotlicht-Lampe sorgt für eine bessere Durchblutung der Haut, wirkt entzündungshemmend und verbessert dadurch das Hautbild.

Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis
Auch bei Atemwegserkrankungen kann das Rotlicht zur Besserung der Beschwerden beitragen. Die Wirkweise ist immer die gleiche. Die durch das Rotlicht abgestrahlte Wärme sorgt für eine bessere Durchblutung der Nasennebenhöhlen oder der Bronchien. Die körpereigene Abwehr kann dadurch schneller vonstatten gehen.

Möchten Sie weitere Einsatzmöglichkeiten der Wärmetherapie kennenlernen? Dann hier ein Tipp: schauen Sie auch ins imedo- Infocenter Rückenschmerzen. Dort finden Sie weitere umfassende Informationen zum Thema Wärmetherapie.

Christiane Schmeling (Redaktion Gesundheitsnews)

Über imedo.de

Das Gesundheitsportal imedo.de vereint Arztsuche, Gesundheitsgemeinschaft, Infocenter und Medizinlexikon. Die Artsuche des Testsiegers unter den Online-Gesundheitsdiensten (ComputerBild, Heft 11/2010, Note 3,3) ist bei über 80 namhaften Portalen eingebunden. So finden Nutzer dank Patientenempfehlungen, Arzt-Videos und Praxisprofilen schnell und unkompliziert den richtigen Arzt.

Macht Sport schlank?

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Endlich, der Sommer ist da, das heißt: Schnellstens weg mit dem Winterspeck. Bewegung und Sport sind da das beste Mittel, um die lästigen Kilos wieder los zu werden. Viele Kalorien werden dadurch zusätzlich verbraucht und dann kann auch eine fettreiche Nahrung dem gut gebauten Körper nichts anhaben… Doch stimmt das eigentlich? Professor Dr. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler und Buchautor aus Köln, nimmt als Kolumnist des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de Stellung zu diesem Klischee.

Sport macht schlank
Das stimmt leider nicht so ganz! Die Kalorienaufnahme muss immer in Relation zu den verbrauchten Kalorien gesehen werden. Entscheidend für eine Körpergewichtsabnahme ist und bleibt die Energiebilanz. Das bedeutet Sport macht zunächst erst einmal nur dann schlank, wenn der Energieverbrauch höher ist als die Energieaufnahme pro Tag durch Nahrung. Um ungefähr ein Kilogramm Fett zu verbrennen, müssen Untrainierte mehr als 30 Stunden joggen (bei einem Fettverbrennungsanteil von 50-60%), denn dieses Kilogramm Fett besitzt einen Brennwert von 7000 Kilokalorien. Und auch wenn man regelmäßig zwei bis dreimal pro Woche Sport treibt, liegt der Kalorienverbrauch meist weit unter 2000 Kilokalorien pro Woche. Das ist häufig zu wenig, um weiter abzunehmen, da man zudem bei regelmäßigem Sporttreiben zusätzlich häufig ein größeres Appetitverhalten aufweist. Bei der Energieaufnahme ist somit vor allen Dingen auch auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Darüber hinaus ist zu beachten, dass der Kalorienverbrauch je nach Sportart, Intensität und Dauer des Trainings unterschiedlich ist. So verbraucht beispielsweise ein 80 kg schwerer und 1,80 m großer Mann nach 30min Joggen ca. 470 kcal, während er in der gleichen Zeit beim Inline-Skaten lediglich ca. 290 kcal verbrennt. Weiterhin ist der Kalorienverbrauch vom individuellen Trainingszustand, dem Körpergewicht und der Muskelmasse einer Person abhängig. Allein das Körpergewicht beeinflusst den Verbrauch erheblich. Egal wie viel man isst und wie viel Sport man treibt, Energieaufnahme und Energieverbrauch müssen im Gleichgewicht stehen. Wenn Sie mehr essen als Sie umsetzen können, halten Kohlenhydrate oder auch Proteine Sie nicht schlank. Wenn Sie aber nicht mehr essen als Sie verbrauchen, macht Fett Sie folglich auch nicht dick. Ist dies jedoch der Fall, wird die überschüssige Energie in Form von Fettreserven gespeichert und das Ziel der „Sommerfigur“ wird schwer zu erreichen sein.

Sport erhöht den Grundumsatz
Die besondere Bedeutung von Sport und Aktivität liegt somit nicht alleinig im Verbrennen von Kalorien. Das ist nur eine Facette von Sport. Sport sowie regelmäßige körperliche Aktivität kurbelt den Stoffwechsel –als auch den Verbrau- an, beschleunigt die Energieverbrennung, regt den Fettstoffwechsel an, stärkt dieEnergiefresser wie Muskeln und erhöht vor allem den Grundumsatz. Das ist der Energieverbrauch, der für alle lebensnotwendigen Prozesse benötigt wird und für die Gesundheit so unschlagbar wichtig ist. Leicht nach zu vollziehen ist dieser Trainingseffekt beispielsweise in der Bereitstellung von Energie bei moderater Aktivität. Bei Untrainierten Personen setzt die schwerpunktmäßige Übernahme der Energiebereitstellung über Fette sehr viel später bei moderater Belastung ein gegenüber trainierten Personen. Hier übernimmt bereits der eingeübte Fettstoffwechsel sehr viel früher die hauptsächliche Energiebereitstellung. Zum anderen ist für die Höhe des Ruheumsatzes neben Körpergewicht, Alter und Geschlecht vor allem auch die Muskelmasse entscheidend, da Muskulatur auch in Ruhe ein stoffwechselaktives Organ ist.

Denn: Jedes Kilogramm Muskulatur, welches Sie so aufbauen, steigert den tägliche Grundumsatz um ungefähr 50 kcal, selbst wenn sie nicht beansprucht werden. Somit wird es auf lange Sicht viel einfacher für Sie, Ihr Gewicht auch zu halten, denn je mehr Muskelmasse man besitzt, umso höher ist der Grundumsatz. Das heißt nun nicht, dass Sie keiner Ausdauerbewegung nachgehen sollen, aber um effektiv abzunehmen sollten sie auf ein Krafttraining nicht verzichten.

Fazit: In einem gesteigerten Stoffwechsel liegt somit der eigentliche Wert des Sporttreibens. Aus einem lahmen Stoffwechsel mit nur wenig PS wird durch Sport der Stoffwechsel zu einem Turbo-Motor und schluckt viel Benzin. Und wenn das erreicht wird, dann macht auch die „Sahneschnitte“ kaum Probleme mehr.

Im Januar erscheint dazu übrigens mein neues Buch “Das Anti-Jojo-Prinzip“ mit vielen interessanten Details wie auch Sie einen Turbo-Stoffwechsel erreichen können.

*Professor Dr. Ingo Froböse ist als Sportwissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule in Köln tätig und leitet dort das Zentrum für Gesundheit und das Institut für Rehabilitation. Er ist Autor einer Vielzahl von Beiträgen und Artikeln in den Publikums- und Fachmedien. Professor Froböse ist Beirat und Vorstandsmitglied sowie Berater einer Vielzahl von renommierten Fachgesellschaften und Gremien.

Bildquelle: ddp

Die beste Diät der Welt

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Mit dem Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch startet alljährlich die Diätsaison. In Deutschland sind zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen übergewichtig. Jetzt ist für mindestens 30 Prozent der Bevölkerung Diät angesagt, denn der Winterspeck muss weg. Aber was tun die Menschen, um im Sommer am Strand eine gute Figur zu machen? Diese Frage stellt das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de allen Internetnutzern auf der Startseite der Gesundheitsnews, informiert imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller.

Ab sofort bis einschließlich 31. März können alle Interessierten ihre Stimme abgeben. Die Antworten reichen von „Ich tue gar nichts. Ich will so bleiben, wie ich bin“ über „Ich faste“, „Ich mache FDH (Friss die Hälfte)“, „Ich verzichte auf Fleisch“ bis hin zu „Ich nehme Schlankheitsmittel“ und „Ich gehe zur Diätberatung“.

Die Umfrage zum Diätverhalten finden Sie auf der Startseite der imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Community gibt den Mitgliedern die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen, beispielsweise in der Gruppe „Diäten“ oder in der Gruppe „Abnehmen“.

Weitere interessante Informationen zum Thema Diäten und Essstörungen hat Frau Langsdorff auf Ihrer Homepage zusammengestellt.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, Sigrid Rossmann

Fasten kann die Gesundheit schädigen

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Am 17. Februar beginnt die diesjährige Fastenzeit und damit auch die Hochzeit des Heil- und Saftfastens, die im Gegensatz zum religiösen Fasten mit Vorsicht zu genießen ist, warnt Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal imedo. Es ist eben nicht gesundheitsförderlich, dem Organismus lebenswichtige Nahrungsinhaltsstoffe vorzuenthalten. Hungern, Fasten, Nulldiät oder Heilfasten schädigen den Organismus. Das ist insbesondere auf den Proteinmangel zurückzuführen, den der menschliche Körper durch den Abbau von Muskelprotein auszugleichen versucht. Dabei greift er auch den Herzmuskel an und das kann im schlimmsten Fall sogar tödlich enden. Vor diesem Hintergrund ist Fasten nur etwas für gesunde Menschen, die sich während der Fastenphase ärztlich überwachen lassen.

Fastendiäten sind Hokuspokus
Leider führt das proteinarme bis proteinfreie Fasten auch zum Abbau anderer Muskeln und das senkt den Ruhe-Nüchtern-Energieumsatz. Umgangssprachlich ausgedrückt heißt das, dass Fasten zum Jojo-Effekt führt und damit dauerhaft betrachtet dick macht. Überhaupt ist Fasten nicht geeignet, dem Übergewichtsproblem in Deutschland wirkungsvoll zu begegnen. Dafür brauchen Übergewichtige ein langfristig ausgerichtetes interdisziplinäres Programm und keine Kurzzeit-Crashkur wie das Fasten. Fasten, Heilfasten und Saftfasten gehören als Ernährungsformen in die Gruppe der Außenseiterdiäten, die alle medizinischen Fachgesellschaften wie die Deutsche Adipositas Gesellschaft oder die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als unwissenschaftlich und teilweise gesundheitsschädlich ablehnen. Für viele Ernährungsmediziner, Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler gehört das Fasten zur „Hokuspokusmedizin“. Demgegenüber kann die Kalorien-Karenz unter ärztlicher Überwachung bei ausreichender Proteinzufuhr zur Optimierung verschiedener Stoffwechselfunktionen durchaus sinnvoll sein.

Fasten kann gefährlich sein
Aber Mediziner, Verbände und Kliniken, die Geld mit Fasten verdienen, verteidigen das Fasten als sinnvolle Maßnahme. Vor dem Hintergrund der menschlichen Physiologie ist das nicht verständlich, denn ohne Protein und Nahrungsinhaltsstoffe kann der Mensch nicht überleben und nicht gesund bleiben. Die medizinische Fachliteratur beschreibt die Risiken einer Fastenkur dramatisch: Gichtanfälle, Übersäuerung (Ketoacidose), Nierenkoliken, Kreislaufschwäche, Blutdruckabfall, psychische Krisen, Konzentrationsstörungen, Kälteempfinden, Kopfschmerzen, unangenehmer Körper- und Mundgeruch, Haarausfall und viele weitere teils gefährliche teils harmlose aber unangenehme Beschwerden und Krankheiten. Fasten stellt für den menschlichen Organismus eine Gefahr dar und den beantwortet er mit Stress und Stresshormonen.

Viele Menschen dürfen nicht fasten
Für die meisten Menschen ist Fasten gefährlich und sie dürfen ihren Körper dieser Außenseiterdiät nicht aussetzen. Fasten ist verboten für Menschen, die unter Auszehrung oder Unterernährung leiden, die herz-, leber- oder nierenkrank sind oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Hyperurikämie haben. Auch Rekonvaleszente, Senioren, Krebspatienten und psychisch Kranke wie Essgestörte dürfen nicht fasten.

Mythos Entschlacken
Viele Menschen möchten fasten, um zu entschlacken und oft sprechen „Fasten -Experten“ im Zusammenhang mit Fasten auch von einer Entschlackungskur. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft gibt es jedoch keine Schlacken im menschlichen Körper. Die aus Nahrungsbestandteilen entstehenden Abbauprodukte werden über Niere, Leber und Haut ausgeschieden und sammeln sich nirgendwo im Körper in Form von toxischen Endprodukten an. Wenn es keine Schlacken im Menschen gibt, ist demzufolge eine Entschlackung ausgeschlossen, so Müller.

Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für positive Effekte des Fastens
Jeder Medizinstudent kann in den Physiologie-Vorlesungen hören, dass eine minimale Energie- und Proteinzufuhr für den Organismus schädlich ist. Ernstzunehmende wissenschaftliche Publikationen, die die propagierten Vorteile des Fastens untermauern, gibt es nicht. Um den Mangel an wissenschaftlichen Fakten auszugleichen, ziehen Fastenbefürworter sogar den Stoffwechsel von Königspinguinen oder Veröffentlichungen in Publikumszeitschriften als Beweis für die Wertigkeit des Fastens heran. Der esoterische Dogmatismus und der Fasten-Fanatismus treibt viele merkwürdige Blüten. Fasten ist gut, weil Fasten gut ist – aber das ist keine Erklärung, sondern das Eingeständnis von Unwissenschaftlichkeit der Fasten-Lobby.

Diäten nur unter Eiweißzufuhr
Fasten ist nicht zur Gewichtsreduktion geeignet. Wissenschaftlich begründet und auch in der evidenzbasierten Leitlinie der Deutschen Adipositas Gesellschaft befindet sich befürwortet lediglich das proteinmodifizierte Fasten und der so genannte Mahlzeitenersatz mit Formuladiäten. Für diese Methoden der Gewichtsreduktion, für die andere Formen des Fastens völlig ungeeignet sind, gibt es höchste wissenschaftliche Anerkennung, die auf großen, in anerkannten Fachzeitschriften publizierten, Studien beruht.

Gesunde Ernährung ist sinnvoller als Fasten
Gegen religiöses Fasten ist aus medizinischer Sicht in den meisten Fällen nichts einzuwenden, da es in der Regel nicht mit praktisch vollständigem Nahrungsverzicht einhergeht. Aber die Besinnung ist natürlich auch ohne Fasten möglich. Autogenes Training wäre für den Organismus gesünder als das Aushungern. In den Leitlinien oder Stellungnahmen von medizinischen Fachgesellschaften wird Fasten nicht empfohlen oder völlig abgelehnt. Lediglich vollständig gesunde Menschen, die keine körperlichen oder seelischen Leiden aufweisen dürften also Fasten. Aber aus welchem Grund sollten sie Hungern, dem Organismus bewusst lebenswichtige Nahrungsinhaltsstoffe vorenthalten oder den Abbau von Muskeln einleiten? Viel sinnvoller ist es statt dessen, in der Fastenzeit seine Ernährungsweise zu hinterfragen, also durchaus mal über „carne vale“ (lat. „Fleisch lebe wohl“) nachzudenken. Denn wer nur ab und zu (mageres) Fleisch genießt, viel Gemüse und Frischobst isst, seinen Alkohol- und Zuckerkonsum verringert und sich viel bewegt und entspannt durchs Leben geht, braucht nicht mit riskanten Fasten-Experimenten seine Gesundheit und Figur ruinieren, so Medizinjournalist Müller abschließend.

Weitere interessante Informationen zum Thema Fasten erhalten Sie in den imedo-Gesundheitsnews, beispielsweise in dem Artikel „Verzicht auf Sex oder autogenes Training: Fasten mal anders“.

Erfahren Sie mehr zum Thema Diabetes und die orthomolekulare Medizin auf peterloyda.com.

Sie möchten sich mit anderen Interessierten zu diesem Thema austauschen? Dann besuchen Sie die Gruppe „Fasten“ in der imedo-Community.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Marcel Kresin
Bildquellen: pixelio.de, Rainer Sturm / pixelio.de, Maren Beßler

Am Anfang kommt das dicke Ende

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Die imedo-Redaktion hat die 50 besten Tipps zum Abnehmen zusammengestellt, damit die BRD nicht als Bundesrepublik Dickland endet.

Immer wieder zu Beginn eines neuen Jahres haben viele Menschen das Gefühl, sich über die Weihnachtsfeiertage dick und rund gegessen und viel zu wenig bewegt zu haben. Deshalb lautet für viele der wichtigste gute Vorsatz für 2010, die überflüssigen Pfunde müssen runter. Schließlich steht der Frühling vor der Tür und spätestens im Mai soll die Strandfigur erreicht sein. Vor diesem Hintergrund haben die Diäten Hochkonjunktur. Die Versprechen vieler Diäten klingen verlockend: „10 Kilo in 14 Tagen“ oder „Essen Sie, so viel Sie wollen und nehmen trotzdem ab“. Doch oft folgt der anfänglichen Euphorie schnell die Ernüchterung, weiß Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de. Ernährungsprogramme bestehend aus Gerichten, die nicht oder immer gleich schmecken, lassen den Appetit auf den „alten Speiseplan“ wachsen und der Rückfall ist vorprogrammiert. Und oft zusätzlich der sogenannte Jojo-Effekt, nach dem das Gewicht nach  einer vorübergehenden Reduktion sehr schnell wieder ansteigt – oft sogar auf ein noch höheres Niveau als vor der Diät. Der Jojo-Effekt droht insbesondere beim Fasten und anderen eiweißfreien oder eiweißarmen Crashdiäten, informiert Müller.

Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung
Für eine erfolgreiche und dauerhafte Gewichtsreduktion ist vor allem ein ausgewogener Ernährungsplan notwendig. Dazu gehört neben dem bewussten Verzicht auf allzu fetthaltiges Essen die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen, die besonders in Gemüse und Frischobst, Vollkorngetreide und  Hülsenfrüchten vorkommen. Ballaststoffe machen satt, aber nicht dick. Darüber hinaus enthalten ballaststoffreiche Lebensmittel viele für den menschlichen Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Diäten führen häufig zu einer einseitigen Ernährung, die sogar die Gesundheit gefährden kann. Denn es kann zu Mangelerscheinungen führen. Wunder kann eine ausgewogene Ernährung nicht vollbringen, aber eine konsequente Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten kann auf Dauer zu einer Gewichtsabnahme und einem besseren Körpergefühl führen, verspricht Müller.

Bewegung regt Fettverbrennung an
Ein großes Manko bei vielen Übergewichtigen ist die mangelnde Bewegung. Wer dem Körper mehr Energie zuführt als dieser verbraucht, muss sich nicht wundern, wenn der Organismus überschüssige Kalorien als Fettgewebe speichert. Diese Fettreserven baut der Körper erst ab, wenn der Energiebedarf des Körpers höher ist als die zugeführte Energie. Nun muss nicht jeder, der ein paar Kilo zu viel auf den Hüften hat, gleich zum Marathonläufer werden. Schon 30 Minuten täglich zügiges Gehen an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und kurbelt den Stoffwechsel an. Noch besser ist es, zwei- bis dreimal in der Woche Sport zu treiben. Laufen im Park oder auf dem Laufband, Rad fahren oder Hanteltraining mit niedrigen Gewichten und hohen Wiederholungszahlen sind gute Ausdauersportarten. In Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung purzeln dann allmählich die Pfunde und der Motivierte gelangt auf gesundem Wege zu seinem Idealgewicht. Allerdings baut der Körper bei Ausdauersportarten neben Fett auch Muskeln ab. Daher ist neben dem Konditionstraining auch ein regelmäßiges Krafttraining bei ausreichender Proteinzufuhr notwendig. Dann baut der Körper Fett ab, ohne Muskelmasse zu verlieren.

Die Einwohner in Deutschland leiden zunehmend unter Übergewicht. Sven-David Müller von imedo hat die 50 besten Tipps für ein schlankes Leben zusammengestellt. Wer diese Tipps dauerhaft umsetzt, nimmt „automagisch“ ab!

1. Täglich zwei bis drei Liter kalorienfreie und kohlensäurereiche kalte Flüssigkeit wie kalziumreiches Mineralwasser, Light Colagetränke, schwarzer Tee oder Kaffee trinken
2. Butter und Margarine durch Halbfettprodukte austauschen
3. fettarme Käsesorten wie Harzer Käse (der fettärmste Käse überhaupt), Hüttenkäse, Magerquark oder fettarmen Kochkäse und Limburger essen
4. Fettarme Wurstsorten wie Corned Beef, rohen und gekochten Schinken, Aspikwurst, Geflügelwurst, Kalter Braten oder Sülze essen
5. Täglich ein bis zwei Gläser zuckerfreie probiotische Getränke (fettarmer Kefir, Brottrunk oder Sauerkrautsaft) trinken
6. Pellkartoffeln, Vollkornnudeln oder Vollkornreis anstatt Pommes, Kroketten, Eierteigwaren oder weißem Reis essen
7. grobes Vollkornbrot, Knäckebrot (Ballaststoffwunder) anstatt Grau- oder Mischbrot essen
8. Süßstoff anstatt Zucker in Getränken und Co. verwenden
9. Morgens ein Ei essen – das macht satt
10. Tomatenmark, Konfitüre, Senf, Meerrettich verwenden anstatt Aufstrichfett
11. Täglich zwischen 1200 und 1600 Kilokalorien zuführen
12. Reichlich Alltagsbewegung
13. jeden zweiten Tag 30 bis 45 Minuten Ausdauer- und Kraftsport betreiben – alle 15 Minuten 5 Minuten Trinkpause (magnesiumreiches Mineralwasser)
14. keine Diät, sondern eine lebenslange Ernährungsumstellung durchführen
15. Pommes mit Heißluft und nicht in heißem Fett zubereiten – oder Backofen-Pommes
16. Täglich autogenes Training machen – beugt Stress vor und hilft beim Abnehmen
17. Täglich natürliche Vitamin-Mineralstoff-Konzentrate wie Tomatenmark, Sanddorn- oder Hagebuttenextrakt sowie Bierhefe zuführen
18. Vor jeder Mahlzeit ein Glas kalorienfreie Flüssigkeit mit einem Ballaststoffkonzentrat wie Pektin, Guar oder Haferkleie trinken
19. Schlankheitsmittel meiden
20. Lightprodukte nicht in größeren Portionen als bisher essen – dann helfen Lightprodukte beim Abnehmen
21. Zimmertemperatur absenken auf höchstens 19 Grad Celsius – erhöht den Energiebedarf
22. Mindestens 1,5 Gramm Eiweiß (Protein) pro Körperkilogramm, um dem Jojo-Effekt vorzubeugen, die Sättigung zu fördern und den Kalorienbedarf zu steigern
23. Espresso nach dem Mittagessen trinken – erhöht den Energiebedarf
24. Ein Ernährungstagebuch täglich führen
25. Eine Kalorientabelle kaufen
26. Ein Gewichtstagebuch führen
27. Fettarme Milchprodukte mit höchstens 0,3 Prozent Fett (Magerjoghurt oder Magermilch) verwenden
28. zweimal wöchentlich Seefisch essen
29. Kochen, Dünsten, Backen, Grillen oder Toasten anstatt Frittieren oder Braten in viel Fett
30. Öl mit dem Teelöffel abmessen – 1 Teelöffel Fett reicht zum Anbraten
31. Online über eine gesunde Ernährungsumstellung informieren – beispielsweise bei www.imedo.de
32. Salzstangen anstatt Chips essen
33. Dickmilch anstatt saure Sahne oder Creme fraiche verwenden
34. Für Eintöpfe, Soßen und Suppen magerer Schinken anstatt Speck verwenden
35. Mit Tomatenmark oder Zwiebel Suppen und Soßen andicken anstatt Soßenbinder oder Mehlschwitze zu verwenden
36. Magerquark mit sprudelndem Mineralwasser aufschlagen anstatt Sahnequark zu essen
37. Rindergehacktes anstatt Schweinegehacktes verwenden
38. Kleine Teller statt große Teller verwenden
39. Frisches Gemüse anstatt Tiefkühlgemüse (oft mit Kräuterbutter o.ä. Angereichert) verwenden
40. Vollkorn- oder Schrotbrötchen anstatt weiße Semmeln/Brötchen oder Baguette essen
41. Milchhörnchen anstatt Croissants essen
42. Puffer im Waffeleisen oder Kontaktgrill anstatt in der Pfanne zubereiten
43. Hackfleischteige, Geschnetzeltes oder Ragout mit einer Extraportion Gemüse anreichern
44. Salatsoßen mit Kondensmilch (4 % Fett) anstatt Sahne zubereiten
45. Russisch Brot, Printen oder Lebkuchen anstatt Marzipan, Nougat und Butterkeks essen
46. Einmal wöchentlich morgens nackt nach dem Toilettengang wiegen
47. Sorbet statt Milchspeiseeis essen
48. Vor dem Mittag- und Abendessen zur Sättigung Rohkost/Rohkostsalat mit Joghurtdressing essen
49. Tomatensaft zum Frühstück trinken – das macht satt
50. Geflügelwürstchen und Gemüsefrikadellen anstatt Schweinewürstchen und normale Frikadellen essen

Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen finden Sie unter www.imedo.de. Tauschen Sie sich beispielsweise mit anderen Mitgliedern in der Gruppe „Abnehmen“ innerhalb der imedo-Community aus.

Unser imedo-Tipp: Möchten Sie abnehmen? Probieren Sie doch mal Bios Life Slim!

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, Ernst Rose

Fröhliches Fett!

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Für viele Menschen bedeutet die Advents- und Weihnachtszeit einen Angriff auf ihre Figur. Die Experten des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de haben herausgefunden, dass bei weitem nicht alle weihnachtlichen Speisen zu B(a)uche schlagen. Wer hingegen in der Weihnachtszeit nur an Gänsebraten, Marzipankartoffeln, Glühwein und Stollen denkt, muss tatsächlich befürchten, dass das Kleid oder der Anzug zu eng wird, denn dies sind echte Kalorienbomben. Auch wenn Marzipan gesundheitsförderliche Mandeln enthält, bekommt man von der Kombination aus Zucker und Fett im Marzipan keine Figur zum Anbeißen, wie der Medizinjournalist Sven-David Müller vom Gesundheitsportal www.imedo.de informiert.

Weihnachtskaffee – schmeckt und senkt den Blutdruck
Die Weihnachtszeit ist auch die Saison der Gewürze und die sind nachweislich gesund. Einige Gewürze nutzt die Medizin sogar als Heil- oder Arzneimittel. Dazu gehören Zimt, Vanille, Anis und Ingwer. Zimt ist in der Lage, den Blutzuckerspiegel zu optimieren und die Blutfette zu senken. Daher sind Weihnachtstee oder Bratapfel mit Zimt auch eine Wohltat für den Stoffwechsel. Ein wunderbares Aroma verströmt beispielsweise der imedo-Weihnachtskaffee: Wer auf das Kaffeemehl eine Messerspitze Zimt und Kakao gibt, kann den herrlichen Geruch wahrnehmen, der während des Kochvorganges entsteht. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Kakao den Blutdruck senken kann. Eine Prise Salz auf das Kaffeemehl gestreut hebt den Kaffeegeschmack entscheidend, informiert Müller.

Beschenken Sie sich nicht mit Hüftgold
Besonders lecker und gesund sind jetzt Zitrusfrüchte. Sie enthalten abwehrstärkendes Vitamin C und blutdrucksenkendes Kalium. Die Faserstoffe von Orange und Co machen dauerhaft satt und das Aroma der Früchte ist in der Winterzeit besonders angenehm. Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass Grapefruit und andere bittere Zitrusfrüchte beim Abnehmen helfen können und den Zuckerstoffwechsel optimieren. Aber auch der gute Deutsche Apfel ist nicht ohne, denn der enthaltene Ballaststoff Pektin wirkt wie ein Heilmittel auf Stoffwechsel und Verdauung. Pektin gehört zu den gesündesten Ballaststoffen überhaupt und ist in der Lage, zu sättigen, den Blutzuckeranstieg nach der Kohlenhydrataufnahme zu vermindern, Verstopfung vorzubeugen, den Cholesterinspiegel zu senken und sogar die Abwehrkräfte zu stärken. Der wasserlösliche Ballaststoff Pektin ist wie Guar oder Oligofruktose in der Lage, die Darmflora zu fördern, deren Mikroorganismen den bedeutendsten Bestandteil der der menschlichen Krankheitsabwehr darstellen. Besonders gut ist Apfel mit Zimt und das gilt nicht nur für Diabetiker, sondern auch für alle Menschen, die Herz und Gefäße schützen möchten, betont Sven-David Müller.

Schlank an Weihnachten
Eine normale Portion Gänsebraten mit Rotkohl (mit reichlich Schmalz) und Kroketten sowie als Nachtisch Fürst Pückler Eis schlägt mit 1500 bis 2000 Kilokalorien zu Buche. Dazu kommen noch die Kalorien für Getränke, Sekt oder Rotwein. Damit droht dann wirklich ein „Weihnachtsspecktakel“. Aber im Sinne der Gesundheit und des Bauchumfangs muss niemand Advents-Gürkchen, Weihnachts-Möhrchen oder Heiligabend-Tomaten mümmeln und kann trotzdem das Weihnachtsmenü kalorisch entschärfen.

Ein alternatives leckeres Menü, das den Weihnachtsspeck entgegenwirkt und „nur 780 Kilokalorien“ enthält:

1 Tasse Minestrone (35 kcal)
200 g Putenbrust gegrillt (213 kcal)
200 g Broccoli (46 kcal)
200 g Petersilien-Sesam-Pellkartoffeln (150 kcal)
1 großer Bratapfel mit Mandel-Rosinen-Zimt-Füllung (195 kcal)
1 Glas Weißwein (144 kcal)

Diätfrei abnehmen mit Nüssen
Bei den Süßigkeiten gibt es viele Möglichkeiten Kalorien einzusparen und trotzdem weihnachtlich zu schlemmen: Printen, Zimtsterne, Dominosteine und Spekulatius sind kalorienreicher als die praktisch fettfreien Printen. Auch Lebkuchen ist kalorisch betrachtet dem Stollen, der eine echte Kalorienbombe darstellt, vorzuziehen. Außerdem enthält Lebkuchen mehr Gewürze, die die Gesundheit fördern. Typisch für die Weihnachtszeit sind auch Nüsse und Mandeln. Es ist ein echtes Ernährungsmärchen, dass Nüsse und Mandeln zu Übergewicht führen, analysierten die Experten von imedo. Menschen, die täglich eine handvoll Nüsse oder Mandel genießen, tragen nicht zur Übergewichtsentstehung bei, sondern nehmen sogar leichter ab. Nüsse und Mandeln können aus diätetischer Sicht noch mehr erreichen, denn sie fördern die Gesundheit. Mandeln, Erdnüsse (eigentlich eine Hülsenfrucht und keine Nuss) sowie Walnüsse beugen Diabetes vor. Aber in der Walnuss steckt noch mehr: Durch die Omega-3-Fettsäuren in der Walnuss fördert sie die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Außerdem sind Walnüsse reich an der Aminosäure Arginin, die den Blutdruck senkt. Zudem senken Nüsse und Mandeln das Herzinfarktrisiko und Cashews beugen Gallensteinen vor. Wer also jeden Tag ein paar Nüsse isst, beugt vielen Krankheiten vor und optimiert sogar die Figur.

Erst eins dann zwei dann drei dann vier – dann steht die Waage vor der Tür?

Die Adventszeit, das Nikolausfest, der Heilige Abend und auch die anderen Weihnachtsfeiertage sowie das kalte Silvesterbuffet wachsen sich statistisch gesehen nicht zum „Specktakel“ aus, erläutert Müller. Wissenschaftlich betrachtet ist die Weihnachtszeit für die Figur weit weniger gefährlich als der Rest des Jahres: Die Menschen nehmen nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten zu, interpretiert Sven-David Müller das Ergebnis einer Studie, die beweist, dass die durchschnittliche Gewichtszunahme in der Weihnachtszeit nur 370 Gramm beträgt.

In der imedo-Gesundheitscommunity können Sie sich mit anderen Menschen austauschen. Diskutieren Sie zum Beispiel mit in der Gruppe „Essen aber was und Wie?“

Erfahren Sie mehr zu gesundheitlichen Risiken durch Plätzchen und Lebkuchen in den imedo-Gesundheitsnews: Acrylamid-Gehalt im Weihnachtsgebäck

Quelle: Yanovski JA et al.: A Prospective Study of Holiday Weight Gain. N Engl J Med 2000; 342: 861-867
Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Andreas Köster
Bildquelle: pixelio.de, Rolf Handke, Peter Schenk, chocolat01

Immer mehr Menschen nutzen Süßkraut Stevia zum Süßen

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Viele Menschen suchen nach kalorienfreien Alternativen zum Zucker. Das Honigkraut Stevia ist für viele Verbraucher das Mittel der Wahl zum Süßen, wie Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet. Stevia ist auch als Süßkraut, Süßblatt oder Honigkraut bekannt. Der botanische Name der Stevia Pflanze, die zur Gattung der Stevien gehört, ist Stevia rebaudiana. Das Süßkraut Stevia stammt ursprünglich aus Südamerika, und die süßen Inhaltsstoffe der Pflanze finden vor allem in Asien als Zuckerersatz (Süßstoff) Verwendung. In den Ländern, in denen Stevia zugelassen ist, kommt vor allem Steviosid als Süßstoff zum Einsatz. Steviosid ist der wichtigste süß schmeckende Anteil der Blätter der Stevia-Pflanze. Inzwischen gewinnt die chemische Industrie Steviosid im großen Maßstab. In der Europäischen Union (EU) und damit auch in Deutschland dürfen Stevia und Steviosid in keiner zum Verzehr bestimmten Form in den Handel gelangen, da sie nicht als Lebensmittel oder Lebensmittelzusatzstoff zugelassen sind.

Stevia als Verhütungsmittel für Männer
In Brasilien und Paraguay hat Stevia auch eine Tradition als Heilmittel. Die paraguayischen Indianer verwenden Stevia seit Jahrtausenden als Verhütungsmittel für Männer. In einigen Studien zeigt sich auch bei der Ratte eine sterilisierende Wirkung des süßen Krautes Stevia. Dieser Effekt zeigt sich aber nur bei extrem hohen Dosen. Damit ist Stevia wahrscheinlich nur unwesentlich oder überhaupt nicht gefährlich. Die mittlere letale (= tödliche) Dosis von Steviosid für Nagetiere liegt bei mehr als 15 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Es ist fraglich, ob die im Tierversuch gefundenen negativen Wirkungen von Stevia und Steviosid überhaupt auf den Menschen zu übertragen sind. Die vorliegenden Daten reichen zur Zulassung von Stevia und Steviosid in der Europäischen Union noch nicht aus. Im Gegensatz dazu sind die acht in der EU zugelassenen Süßstoffe gesundheitlich bei Unterschreitung der Höchst-Aufnahme-Werte (ADI-Werte) unbedenklich:

1. Acesulfam-Kalium (E-950), 130 – 200 x süßer als Zucker, entdeckt von Karl Clauß (1967)
2. Aspartam (E-951), 200 x süßer als Zucker, entdeckt von James M. Schlatter (1965)
3. Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962), 350 x süßer als Zucker
4. Cyclamat (E-952), 30 – 50 x süßer als Zucker
5. Saccharin (E-954), 300 – 500 x süßer als Zucker, entdeckt von Constantin Fahlberg / Ira Remsen (1878)
6. Sucralose (E-955), 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Shashikant Phadnis (1975)
7. Thaumatin (E-957), 2.000 – 3.000 x süßer als Zucker, Erstbeschreibung 1855
8. Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-95), 400 – 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Horowitz und Gentili (1963)

Schnell abnehmen mit Süßstoff?
Grundsätzlich gilt aus ernährungsphysiologischer Sicht, dass der süße Geschmack nicht zu übertreiben ist. Die Gewöhnung an den süßen Geschmack sollte weder durch Zucker noch durch andere Süßungsmittel oder Süßstoffe geschehen. Viel besser ist es, weniger Süßungsmittel zu verwenden. Die meisten Menschen verwenden Süßstoffe, um nicht zuzunehmen oder leichter abzunehmen. Diätfrei abnehmen ist auch mit kalorienfreien Süßungsmitteln wie Stevia ein Traum. Aber im Gegensatz zu Zucker sind Stevia und Süßstoffe kalorienfrei und machen somit das gesunde Abnehmen leichter.

Süßstoffe industriell hergestellt
Der Glaube, dass Stevia im Gegensatz zu anderen Süßstoffen nicht den Labors der Chemiefabriken entstammt, ist aber falsch. Industriell hergestellte Stevia-Produkte haben mit süß schmeckenden Blättern einer Pflanze nicht wirklich viel zu tun. Inzwischen gibt es eine große Stevia- und Steviosid-Industrie. Diese hat eine Lobby, die zur Verunsicherung der Bevölkerung beitragen kann. Auch andere Süßungsmittel, in diesem Falle amtlich zugelassene Süßstoffe, sind natürlichen Ursprungs. Der zugelassene Süßstoff Thaumatin wird aus der Katamfefrucht gewonnen, Neohesperidin-Dihydrochalcon aus den Schalen von Bitterorangen und Aspartam aus zwei natürlichen Eiweißbausteinen.

Stevia bald legal erhältlich?

Die Zucker- und Süßstoffindustrie kann die Zulassung von Stevia kaum noch erwarten, da sie sich mit Süßkraut neue Marktchancen erhofft. Stevia hat ein so positives Image, dass die „süßen Lobbyisten“ sehnsüchtig auf die Zulassung und Vermarktung von Stevia warten – insbesondere die Zuckerindustrie. Die multinationalen Konzerne würden neben den bereits zugelassenen Süßstoffen, dem Zucker und den Zuckeraustauschstoffen auch gerne Stevia und Steviosid anbauen, verarbeiten und vermarkten. Momentan ist es zwar verboten, Stevia als Lebensmittel oder Süßstoff in den Handel zu bringen, aber als Kosmetikum kann es für die Händler gefahrlos an Kunden abgegeben werden. Süßstoffe und Stevia können jedoch Zucker (Saccharose) nicht ersetzen, da sie keine konservierenden Eigenschaften (beispielsweise wichtig für das Einkochen von Konfitüre) haben und auch die Backeigenschaften von Teigen nicht positiv beeinflussen.

Süßstoffe, Zucker und Zuckeraustauschstoffe aus einer Hand
Einige große Zuckerfirmen vermarkten gleichzeitig Zucker, Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe. Nur so können sie praktisch alle Konsumenten erreichen. Wer glaubt, dass sich die Zucker- und Süßstofflobbys bekämpfen, der reibt sich oftmals die Augen, denn beide lecken sich die Finger nach der Zulassung von Stevia: Der Zuckerabsatz geht immer weiter zurück und Fruchtzucker hat durch verschiedene Studien an positivem Image verloren. Da kommt das Süßkraut Stevia gerade recht, den Umsatz der „Süßindustrie“ zu retten. Es gibt sogar schon Versuchsanbaufelder in Deutschland. Die Industrie und die Süßlobby brauchen endlich wieder Süßungsmittel mit positivem Image, um sich die Bilanz zu versüßen.

Pflanzlich aus dem Urwald heißt nicht immer gesund
Allein aus dem Ursprung eines Lebensmittels oder Süßstoffes auf die Ungefährlichkeit oder die Gesundheit schließen zu wollen, ist nicht möglich: Auch Tiger kommen wie Stevia aus dem Urwald und Schlafmohn ist wie Stevia rebaudiana eine Pflanze. Aber ein Tiger ist gefährlich und Opium aus Klatschmohn macht abhängig – da ist es kaum nachvollziehbar, dass manche Verbraucher Stevia automatisch als gesund einschätzen. Die Akten über Stevia sind noch nicht geschlossen. Es ist erstaunlich, dass Menschen freiwillig Produkte wie Stevia verwenden, die nicht zugelassen sind und dadurch gegebenenfalls sogar die Gesundheit gefährden könnten. Die Experten des Gesundheitsportals imedo.de raten zum sparsamen Süßen, denn wer zu viel süßt, versalzt sich das Leben.

In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie alles über den Süßstoff Aspartam: „Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen“

Ein anderer süßer Mythos, über den die imedo-Gesundheitsredaktion informiert, ist der Mythos Cola.

Im Medizinlexikon von imedo finden Sie unter „Süßstoffe“ ausführliche Erklärungen und weitere Links zum Thema.

Redaktion: Sven-David Müller
Bildquelle: pixelio.de, S. Hainz

Milch-Diät: Milch macht satt

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Milchprodukte machen satt, sind schmackhaft und gesund. Zudem bietet jeder Supermarkt mittlerweile fettreduzierte Milch, fettarmen Joghurt, Magerquark und kalorienarmen Käse an. Bei der stetig wachsenden Produktpalette und der großen Anzahl übergewichtiger Kinder und Erwachsener wundert es nicht, dass Ernährungsexperten bereits eine Milch-Diät ausgearbeitet haben. Ob die Milch-Diät Übergewichtigen und Fettleibigen (Adipösen) tatsächlich beim Abnehmen hilft, verrät das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Aufgrund mangelnder Bewegung und kalorienreicher Ernährungsweise sind immer mehr Menschen in Deutschland von Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) betroffen. Da die Gesundheit unter überflüssigen Pfunden leidet, Übergewicht ein Risiko für viele Krankheiten ist und das aktuelle Schönheitsideal eine schlanke Figur vorsieht, steigt die Anzahl derer, die abnehmen wollen. Die dauerhafte Ernährungsumstellung hin zu einer ausgewogenen Kost fällt Dicken häufig schwer. Aus diesem Grund sind Diäten gefragt, die dazu beitragen, die gewünschten Proportionen zu formen, ohne die Abnehmwilligen Hunger leiden zu lassen.

Milch sättigt

Eine Studie der University of Western Astralia in Perth ergab, dass Milch zum Frühstück den Hunger zur Mittagszeit mindert. Versuchspersonen, die statt eines halben Liters Fruchtsaft, fettarme Milch tranken, stellten vier Stunden nach dem Trinken ein stärker ausgeprägtes Sättigungsgefühl fest. Sie nahmen beim Mittagessen durchschnittlich 50 Kalorien weniger auf als jene Probanden, die Saft zum Frühstück hatten.

Fest steht, dass Milch satt macht. Was genau jedoch den sättigenden Effekt bewirkt, ist bislang umstritten. Experten führen den sättigenden Effekt der Milch auf drei Faktoren zurück: Sowohl die  Konsistenz der Milch als auch der Laktose- und Proteingehalt könnten das Sättigungsgefühl auslösen.

Milch-Diät hilft beim Abnehmen

Aufgrund der sättigenden Wirkung der Milch haben Ernährungsexperten Milchprodukte zur Grundlage einer Diät erklärt und im Zuge einer Studie bewiesen, dass sie beim Abnehmen hilft. Die Milch-Diät sieht eine Aufnahme von rund 800 Kilo-Kalorien täglich vor, wobei die Patienten diese Kalorienmenge ausschließlich durch Voll- und Magermilch sowie ungesüßten Joghurt decken. Bereits nach 16 Wochen ist eine deutliche Gewichtsreduktion zu verzeichnen. Menschen, die die Milch-Diät vier Monate durchhalten, nehmen durchschnittlich 9,4 Kilogramm ab.

Auch leicht abgewandelte Formen dieser Milch-Diät erzielen erstaunliche Erfolge: Nehmen Menschen 800 Kilo-Kalorien täglich über Milch und Joghurt auf und führen sich zusätzliche 500 Kilo-Kalorien durch Gemüse und Obst oder eine eiweißhaltige Speise zu, können sie nach 16 Wochen eine Gewichtsabnahme von etwa sieben Kilogramm verzeichnen.

Eine andere Studie zeigt, dass Menschen, die morgens Eier essen, insgesamt weniger Kalorien aufnehmen als Menschen, die auf Frühstückseier verzichten.

Ob heiße Milch mit Honig gegen Erkältung hilft, verraten die imedo-Gesundheitsnews. Zudem informiert die imedo-Gesundheitsredaktion über Laktoseintoleranz und erklärt, wie Sie schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen können.

Mit Hilfe der Gruppe „Diäten“ finden Sie die passende Diät.

Bildquelle: Monika Tugcu, pixelio.de

(Redaktion: Svea Hagen)

Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen – Gefahr für die Gesundheit

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Der Anteil übergewichtiger Menschen in Deutschland ist alarmierend: Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes ist jeder zweite Deutsche über 18 Jahren bereits übergewichtig. Damit haben sich Übergewicht und Adipositas zu einer wahren Volkskrankheit entwickelt, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de meldet.

Übergewicht im Kinderzimmer
Auch im Kinderzimmer hat Übergewicht längst Einzug gehalten. Weil sich Kinder und Jugendliche immer weniger bewegen und mehr Zeit vor dem Fernseher, dem Computer oder der Play Station verbringen, werden sie immer dicker. Mittlerweile ist jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche übergewichtig. Unterstützt wird diese negative Entwicklung durch den Verlust traditioneller Ernährungsgewohnheiten in den Familien. Viele Kinder erleben zu Hause kein regelmäßiges Frühstück oder gemeinsames Abendessen. Stattdessen entwickeln die Kinder ungesunde Essgewohnheiten, die auch im Erwachsenenalter das Nahrungsverhalten prägen. So werden aus dicken Schulkindern dicke Erwachsene. Und diese leiden an den üblichen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Schlaganfall.

Metabolisches Syndrom oder tödliches Quartett
Das sogenannte „tödliche Quartett“ zählt zu den gefährlichsten Krankheiten weltweit. Auch als „Metabolisches Syndrom“ bezeichnet, kostet es jährlich doppelt so viele Menschen das Leben wie Krebs. In den westlichen Industrienationen geht allein die Hälfte aller Todesursachen auf das „tödliche Quartett“ zurück. Gemeint ist mit dem Begriff die medizinisch bedenkliche Kombination aus Übergewicht und Bewegungsmangel, Insulinresistenz beziehungsweise Diabetes mellitus, erhöhten Blutfettwerten und Bluthochdruck.

Übergewicht verantwortlich für chronische Krankheiten
Im Alltag wird das enorme Gesundheitsrisiko von Übergewicht allerdings völlig unterschätzt. Und das, obwohl etwa 30 Prozent der chronischen Krankheiten darauf zurückzuführen sind. Allein diese Tatsache zeigt die enorme Bedeutung von mehr Prävention und Vorsorge. Wir alle wissen, dass ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung Voraussetzungen sind für ein gesünderes Leben. Aber wir wissen auch, dass Prävention häufig nicht am Wissen, sondern an der Umsetzung in den Alltag scheitert.

Prävention gegen Übergewicht
Und gerade Prävention ist entscheidend, denn: Je früher die Weichen gestellt werden, desto leichter sind gesundheitliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Es ist wichtig, Kinder und Eltern mit Übergewicht nicht alleine zu lassen. Ihnen müssen Wege gezeigt werden, Übergewicht abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

In der imedo Gruppe „Adipositas“ haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen über Erfahrungen und Therapien auszutauschen und können offen darüber schreiben.

Lesen Sie in den imedo-Gesundheitsnews den Artikel „Mehr Kreativität gegen das Übergewicht von Kindern“ von Dr. Michael Prang und erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

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Autor: Edmund Fröhlich
Edmund Fröhlich absolvierte ein sozial- und erziehungswissenschaftliches Studium, das er 1983 als Diplom-Pädagoge abschloss. Dennoch war es das Management, das seine berufliche Laufbahn prägte: zunächst in der Freien Wohlfahrtspflege und seit 1991 im Gesundheitsbereich, in der Geschäftsleitung von Rehabilitationskliniken, u. a. einer Adipositas-Klinik. Er ist heute selbstständig im Management für Unternehmen und Verbände im Gesundheitswesen tätig, zudem ehrenamtlich im Vorstand der Deutschen Kinderhilfe und des Kindernetzwerkes sowie im Beirat der Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V. engagiert. Fröhlich hat für das gesellschaftliche Phänomen der fettleibigen Kinder und Jugendlichen den Begriff „Generation Chips“ (www.generation-chips.de) geprägt und engagiert sich intensiv für eine Besserung der Umstände.

Bildquelle: Sebastian Hühn, pixelio.de

Aktuelle Interviews auf www.1000aerzte.de

Mein Favorit unter Omas Hausmitteln ist Zuhören! Das hat mir damals auch das Gefühl gegeben, verstanden zu werden und wichtig zu sein.

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