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Doktor Wasserfall hilft gegen Asthma und Allergien

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Was sich auf den ersten Blick wie ein weiterer Werbegag im Bereich Alternativmedizin anhört, hat mit esotherischen Heilverfahren nicht das Geringste zu tun, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller vom Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de. Die Initiative Hohe Tauern Health arbeitet gemeinsam mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg seit Jahren daran, die altbekannte Heilkraft der Krimmler Wasserfälle in Salzburg wissenschaftlich zu erforschen und zu dokumentieren. Damit leistet die Initiative international beachtete Pionierarbeit auf diesem Gebiet.

Die Studienergebnisse wurden bereits in Fachmagazinen wie Journal of Allergy and Clinical Immunology, Paracelsus Today und Ärzte Exklusiv publiziert und bei Fachkongressen wie dem „3rd International Symposium on Molecular Allergology“  präsentiert. Schon 1808 entdeckte der Salzburger Doktor Paul Oberlechner die gesundheitsfördernde Wirkung des linden Sprühnebels, die Wissenschaftler in fortlaufenden Studien unzweifelhaft bestätigten. Das Land Salzburg, der Nationalpark Hohe Tauern und die Europäische Union unterstützen das langfristige Projekt. Akzeptanz findet die Wasserfall-Therapie auch bei der Salzburger Gebietskrankenkasse, die einen Teil der Behandlungskosten erstattet und bei der Salzburger Apothekerkammer.

Eindeutige Ergebnisse: Krimmler Wasserfall-Aerosole lindern

Die Therapie-Angebote von Hohe Tauern Health beruhen auf medizinischen Fakten: Die bedeutendsten Erkenntnisse wurden dabei durch eine klinische Studie mit kontrollierten, randomisierten Parallelgruppen von 53 Asthma bronchiale PatientInnen im Alter von acht bis vierzehn Jahren gewonnen, doch wurden auch Stichproben mit Erwachsenen, Kindern und ein einleitender Tierversuch am Krimmler Wasserfall durchgeführt. Alle Untersuchungen zeigten, dass der Aufenthalt am Krimmler Wasserfall einen anti-allergischen und anti-asthmatischen Immunstatus einleitet. Das führt zu einer deutlich besseren Lungenfunktion und der Normalisierung der biochemischen Parameter: auch zwei Monate nach Ende des Camps liegen sie um 60 Prozent niedriger als vor der Wasserfall-Therapie. Wasserfall-Kinder profitieren nachweislich noch vier Monate später von den Wasserfall-Aerosolen und zeigen eine fast vollständige Reduktion ihrer Asthmasymptome. Bei allen Hohe-Tauern-Health Gästen hat sich eine gesundheitliche Gesamtverbesserung ergeben, die auch durch die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigt wird. Zurückzuführen ist die spezifische Heilkraft des größten europäischen Wasserfalls auf das besonders fein zerstäubte Wasser, resultierend aus der in Krimml gegebenen Fallhöhe und Wassermenge. Die Aerosolgröße, die Größe der Wasserteilchen in der Luft, liegt im Nano-Bereich.

Perfektes Klima außen und innen durch Krimmler Wasserfall-Aerosole

Der Nationalpark Hohe Tauern ist der größte Nationalpark der Alpen und tief durchatmen ist hier besonders empfehlenswert: Die Region Oberpinzgau zeichnet sich durch ein gesundes, reizarmes Klima aus. Allergene und Schadstoffe kommen im Vergleich zum Flachland kaum vor und auch die Luftverschmutzung und Feinstaubbelastung sind deutlich reduziert. Damit ein erholsamer und reizfreier Aufenthalt auch in der Unterkunft gewährleistet ist, haben zehn beteiligte Allergikerhotels der Region, unter Anleitung der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, allergikergerechte Zimmer eingerichtet. Aufwändige Adaptierungsmaßnahmen garantieren, dass die acht wichtigsten Innenraumallergene für Allergie und Asthma nicht vorkommen, zusätzlich wurde die Feinstaubbelastung in allen Hotels auf einen Schwellwert ähnlich dem von klarer Winterluft reduziert. Dafür bekommen die Betreiber ein Zertifikat, das auch regelmäßige Kontrollen beinhaltet. Das Personal in Küche und Hotel wurde außerdem auf allergisches Asthma und Nahrungsmittelallergien geschult. Das innovative und in dieser Form einzigartige Konzept soll sicherstellen, dass die Erfolge der Wasserfall-Therapie nicht durch Allergieauslöser in der Unterkunft zunichte gemacht werden.

Krimmler Wasserfall-Therapie: Spezifische Angebote für jedes Alter

Wer sich von der Heilwirkung der Krimmler Wasserfälle gerne selber überzeugen möchte, hat beim Wasserfall-Schnuppern erstmalig die Gelegenheit, Krimml und die Nationalparkregion kennenzulernen. Bei einer Gesundheitswanderung mit den Rangern des Nationalparks Hohe Tauern kann man den positiven Einfluss des Wasserfalls schon bei kurzzeitigem Aufenthalt am eigenen Körper feststellen und die Vielfalt dieses einzigartigen Natur- und Kulturraumes genießen. Ein Hohe Tauern Health Gesundheitsurlaub dauert normalerweise 14 bis 21 Tage und umfasst neben dem täglichen Aufenthalt am Krimmler Wasserfall auch ausgewählte Wanderungen mit den Nationalpark-Rangern. Das Angebot beinhaltet außerdem einen zertifizierten Gesundheitserfolg, der gemeinsam mit fünf regionalen Kooperationsärzten, dem Krankenhaus Mittersill und der Universität erstellt wird. Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren können sich am „Splash-Camp-Krimml“ beteiligen. Es eröffnet den Teilnehmern eine sanfte, naturnahe Therapiemethode, Spaß, neue Abenteuer und Freundschaften in der herrlichen Landschaft des Nationalparks Hohe Tauern. Die Initiative Hohe Tauern Health bietet einen 14-tägigen Aufenthalt, ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm, rund um die Uhr medizinische Versorgung und Notfallmanagement, Lungenfunktionstests, Betreuung durch ausgebildete Pädagogen und eine individuelle Erfolgsbeurteilung nach dem Aufenthalt.
Der Universitätsdozent Dr. Arnulf Hartl und Mag. Renata Sanovic führen weiterhin die Studien der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg durch, die nun dabei sind, eine Gesundheitskarte des Wasserfalls zu erstellen, wo besonders heilkräftige wirksame Punkte am Wasserfall lokalisiert werden sollen. Auch wird die Sofortwirkung, die schon bei einem kurzen Aufenthalt am Wasserfall spürbar ist, näher erforscht.

Mehr Informationen zu den Angeboten der Hohe Tauern Helath finden Interessenten unter: www.hohe-tauern-health.at.

In der Gruppe „Asthma“ der imedo-Gesundheitscommunity können sich Betroffene mit anderen Asthma-Erkrankten über ihre Erfahrungen und Therapiemöglichkeiten austauschen.

Das imedo-Medizinlexikon klärt über Krankheiten und medizinische Fachbegriffe auf, beispielsweise darüber, was Allergien sind und welche Allergien es gibt.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: Hohe Tauern Health / Regionalverband Oberpinzgau

Restaurantbesuche können trotz Lebensmittelallergie Spaß machen

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Etwa vier Prozent der Deutschen leiden an Nahrungsmittelallergien, ein noch größerer Teil an Intoleranzen und Unverträglichkeiten. Ein Restaurantbesuch ist für die Betroffenen oftmals kein Vergnügen. Nach langen Diskussionen mit dem Kellner drehen sich die Gespräche meist nur noch um die Allergien und deren Folgen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de rät zu kleinen Hinweisen für den Koch – diese schaffen Abhilfe.

Es ist immer wieder das Gleiche. Simone Graebner geht in ein Restaurant, sie hat dort ein Geschäftsessen. Eigentlich keine ungewöhnliche Situation. Bis zu dem Moment, in dem der Kellner kommt und die Bestellung aufnehmen möchte. Fleisch und Gemüse darf der Koch nicht in Mehl wenden, das Dressing auf dem Salat muss er ohne Joghurt zubereiten. Dabei ist Simone Graebner weder hysterisch noch leidet sie an einem Abnehmwahn. Sie ist Lebensmittelallergikerin und das eben beschriebene Szenario ist der alltägliche Wahnsinn, dem sie dadurch ausgesetzt ist.

Lebensmittelallergiker als Herausforderung für die Gastronomie

Etwa vier Prozent der Deutschen leiden nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Allergologie unter einer Nahrungsmittelallergie, weitaus mehr an einer Intoleranz. Für diese Betroffenen ist ein unbeschwertes Schlemmen im Restaurant kaum möglich. „Spätestens ab der Bestellung im Restaurant nimmt jedes Gespräch eine Wendung und alles dreht sich um Krankheiten, Allergien und lästige Nebenreaktionen“, erzählt Simone Graebner. Sie selbst leidet unter einer Glutenunverträglichkeit und Laktoseintoleranz. „Lebensmittelallergiker stellen für die Gastronomie eine große Herausforderung dar“, sieht Simone Grabner ein.

Lebensmittelallergien erfordern Karten für den Koch

Aus der Not machte Simone Graebner eine Tugend: Sie hatte eine Verabredung in einem Restaurant und wieder spielte sich das gleiche Szenario ab. Statt über Hobbys, Freunde, Familie oder Beruf zu sprechen, ging es um die gesundheitlichen Folgen ihrer Nahrungsmittelallergie. „Das Kommunizieren der eigenen Unverträglichkeiten muss auch diskreter möglich sein“, erklärt sie. Die Berliner Unternehmerin hat sich etwas einfallen lassen: Auf ihrer Seite im Internet www.delicardo.de können Betroffene ihre Nahrungsmittelallergien oder -intoleranzen eingeben. Sie bekommen dann per Post kleine Karten zugeschickt. Auf den Kärtchen steht eine Auflistung mit Lebensmitteln, die die Betroffenen nicht essen dürfen, gleichzeitig enthalten sie aber auch Alternativ-Vorschläge, die für den Koch nützlich sind. Das hilft, lange und unangenehme Diskussionen zu vermeiden.

Rund ein Prozent der Deutschen leiden im Rahmen der Nahrungsmittelallergien an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie). Die Deutsche Gesellschaft für Zöliakie hat schon vor einiger Zeit ein ähnliches Konzept ins Leben gerufen. „Eine Bitte an den Koch“ heißen hier die kleinen Karten, die Köche auf die Glutenunverträglichkeit des Gastes hinweisen. In 20 Sprachen übersetzt werden sie den Betroffenen auf Anfrage zugesandt.

Die delicardo-Foodcard können Sie im Internet bestellen unter www.delicardo.de und die Deutsche Zöliakie Gesellschaft finden Sie unter www.dzg-online.de.

Weitere Informationen über Lebensmittelallergien und falsche Diagnosen bei Lebensmittelallegien liefern die imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: siepmannH, pixelio.de

Allergien durch Klimawandel

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Der Klimawandel wird gesundheitliche Folgen haben. Vor allem Allergiker bekommen die klimatischen Veränderungen in den kommenden Jahren zu spüren. Für die Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Entwicklung von Allergien, arbeiten das Helmholtz-Zentrum und die Technische Universität in München zusammen. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über den Klimawandel, der Allergien begünstigt. Ein Mädchen niest in ein Taschentuch. Der Klimawandel begünstigt Allergien.

Durch den Klimawandel droht in Deutschland eine weitere Zunahme der Allergien. Um Forschung und klinische Versorgung noch enger zu verzahnen, haben die Technische Universität München, kurz TUM, und das Helmholtz Zentrum München die Gründung des Munich Allergy Research Center, kurz Marc, vereinbart. Das Zentrum dient in Fragen von Allergie und Umwelt als zentrale Anlaufstelle für Patienten wie Mediziner. Kern des Marc ist ein Lehrstuhl, der molekulare Allergologie und Umweltforschung verbindet.

Klimawandel begünstigt Allergien

Wenn in Deutschland die Temperaturen als Folge des Klimawandels ansteigen, kann das für Allergiker gefährlich werden: So blühen bereits heute beispielsweise Birken früher und länger als noch vor 20 Jahren. Auch werden Pflanzen als Folge des Klimawandels durch die üppige Versorgung mit dem Treibhausgas Kohlendioxid größere Mengen an Pollen freisetzen. Zu befürchten ist ferner, dass neue, möglicherweise Allergie auslösende Pflanzenarten nach Deutschland einwandern und sich verbreiten. Welche Auswirkungen das für Allergie-Patienten haben wird, und wie Forschung und Medizin ihnen begegnen kann, ist kaum erforscht. So ist bislang nicht klar, ob Allergie-Leiden etwa schneller chronisch werden könnten oder ob verstärkt neue Nahrungsmittel-Allergien auftreten werden, die zuweilen als Nebeneffekt von Pollen-Allergien entstehen.

„Mit unserem Lehrstuhl für Molekulare Allergologie und Umweltforschung schaffen wir eine Institution, die das bisherige Engagement von Helmholtz Zentrum München und Technischer Universität in der Allergieforschung nachhaltig fortsetzt“, sagt TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann überzeugt. „Darüber hinaus ist das Munich Allergy Research Center ein Beitrag zur Anpassungsstrategie an den Klimawandel, über die heute das Bundeskabinett beschließen wird.“

20 Institute und Kliniken im Kampf gegen Allergien

„Um das komplexe Zusammenspiel von Umweltfaktoren und genetischer Veranlagung für Allergien verstehen zu lernen und um neue Ansätze für Therapie und Prävention zu entwickeln, müssen Mediziner und Naturwissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen zusammenarbeiten“, erklärt Günther Wess, Wissenschaftlich-Technischer Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München.

Insgesamt 20 Institute und Kliniken von Helmholtz Zentrum München und Technischer Universität beteiligen sich am Marc. Der Inhaber des neuen Lehrstuhls für Molekulare Allergologie und Umweltforschung wird das Zentrum Allergie und Umwelt an der TU München, kurz Zaum, leiten, das seit zehn Jahren besteht. Auch die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf der Zugspitze wird in das Netzwerk eingebunden – in der 2650 Meter hoch gelegenen Station werden im Verbund mit anderen Partnern unter anderem der Einfluss des Klimawandels auf die Atmosphäre erforscht und das Verhalten von Allergenen und Luftschadstoffen im Höhenklima untersucht. „Netzwerke zu bilden ist in der Klima- und Allergieforschung essenziell“, betont Herrmann. „Die Thematik ist so komplex und anspruchsvoll, dass sie auch von einer großen Universität alleine nicht geschultert werden kann. Das Marc ist daher offen für weitere Kooperationspartner.“

Tipps für Pollenallergiker liefern die imedo-Gesundheitsnews.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über verschiedene Allergien. Lesen Sie auch: Glutamat kann Unverträglichkiet bewirken und Neue Impfung gegen Heuschnupfen erfolgreich.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglich Allergikern durch die Gruppe „Allergien“ den Austausch.

Bildquelle: S. Hofschlaeger, pixelio.de

Allergien, Asthma und Neurodermitis betreffen immer mehr Kinder

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Kinder und Jugendliche leiden vermehrt unter Allergien. Vor allem Asthma und Neurodermitis sind seit mehreren Jahren auf dem Vormarsch. Um Allergien künftig besser zu erkennen, fordert der Vorsitzende der Kaufmännischen Krankenkasse, Ingo Kailuweit, eine deutlichere Kennzeichnung von Nährwerten in Lebensmitteln. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Säuglinge leiden unter Neurodermitis

Immer mehr junge Menschen leiden Untersuchungen zufolge an Allergien. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren sind im Vergleich zu anderen Altersgruppen am häufigsten von Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma betroffen, wie die Kaufmännische Krankenkasse, KKH, unter Berufung auf eigene Untersuchungen in Hannover mitteilte. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die an Asthma leiden, stieg demnach zwischen 2004 und 2007 um 30 Prozent an. In diesem Zeitraum wurde unter KKH-Versicherten bei fast jedem dritten Säugling die chronische Hautentzündung Neurodermitis diagnostiziert.

Schutz vor Allergien, Asthma und Neurodermitis: Bessere Nährwert-Kennzeichnung gefordert

Der KKH-Vorstandsvorsitzende Ingo Kailuweit sagte in Berlin, dass schwere Krankheitsformen nur vermieden werden könnten, wenn Allergien rechtzeitig erkannt und behandelt würden. Er forderte eine verständliche Nährwert-Kennzeichnung von Lebensmitteln. Damit könnten Verbraucher Allergieauslöser auf Produkten leichter erkennen. Derzeit sind rund 20.000 Allergene bekannt.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren sowohl über Asthma, als auch über Neurodermitis.

Bildquelle: S. Hofschlaeger, pixelio.de

Pilzsporen: Die Biotonne birgt Gefahren

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Der Gang zur Biotonne zeugt nicht nur von besonderem Umweltbewusstsein. Er kann gefährlich sein. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt insbesondere Menschen, die unter Allergien leiden, vor Schimmelpilzen, die sich im Inneren tummeln.

Wer Asthmatiker ist oder unter Allergien leidet, sollte beim Öffnen der Biotonne besonders vorsichtig sein. Denn dabei werden Schimmelpilzsporen aufgewirbelt – und diese dürfen möglichst nicht eingeatmet werden. „Die Pilzsporen sind hochallergen und können zu massiven Beschwerden führen“, warnt Professor Harald Morr, Vorstandsvorsitzender der deutschen Lungenstiftung. Die allergischen Reaktionen reichen von akuter Atemnot über Fieber, Husten und Kopfschmerzen bis hin zu Neurodermitisschüben.

Schutz vor Schimmelpilzen: Tonne regelmäßig reinigen

Aber auch alle, die noch keine Allergien haben, sollten sich vor den Sporen schützen. Wichtig sei, die Biotonne im Freien und nicht in geschlossenen Räumen wie Garage oder Schuppen aufzustellen. Wer Biomüll entsorgt, schaut am besten nicht in die Tonne, sondern wendet das Gesicht ab. „Asthmatiker oder Menschen mit multiplen oder gar einer Schimmelpilzsporen-Allergien sollten sogar möglichst einen Atemschutz aus Papier tragen“, rät Morr. Eindämmen kann man die Anzahl der Pilzsporen, indem man die Tonne regelmäßig mit heißem Wasser ausspült. Wichtiger Nebeneffekt: Auch weitere gesundheitsgefährdende Keime sterben ab.

Asthma-Patienten sollten sich besonders vor den Pilzsporen in Acht nehmen. Informationen zu Asthma finden Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Julia Lanznaster, pixelio.de

Falsche Diagnosen bei Lebensmittelallergien

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Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt vor unsinnigen Testverfahren und nicht spezialisierten Ärzten: Allergien werden oftmals falsch oder gar nicht erkannt. Viele Menschen gehen fälschlicherweise von einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit aus, leiden aber eigentlich an anderen Dingen. Jeder dritte Erwachsene leidet nach Einschätzung von Experten an einer Allergie, nur jede zehnte werde aber richtig erkannt.

Nahrungsmittel-Allergien werden nach Einschätzung von Experten sehr häufig falsch diagnostiziert. „Es gibt eine Reihe unsinniger Testverfahren durch nicht spezialisierte Ärzte, die Patienten viel Leid und Geld kosten“, kritisierte der Präsident des seit Mittwoch in Erfurt tagenden Deutschen Allergie-Kongresses, Thomas Fuchs. Viele Menschen glaubten, allergisch auf bestimmte Lebensmittel oder Zusatzstoffe zu reagieren. Tatsächlich würden aber nur etwa zwei bis drei Prozent der Erwachsenen und vier Prozent der Kinder an einer echten Nahrungsmittel-Unverträglichkeit leiden.

Erdnuss-Allergie besonders gefährlich

Die Suche nach den Auslösern sei schwierig und erfordere oft richtige Detektivarbeit. Bioresonanz-Tests oder Magnetismus seien dafür jedoch ungeeignet, sagte Fuchs. Er warnte vor einseitigen Diäten aufgrund von Verfahren, die für die Diagnose von Nahrungsmittel-Allergien ungeeignet seien. Zugleich dürfe die Gefahr dieser Allergien nicht unterschätzt werden. Würden die Betroffenen nicht die Allergieauslöser meiden, könne dies tödlich enden, warnte Fuchs.

Am gefährlichsten sei die Erdnuss-Allergie, sagte der Erste Vorsitzende der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin, Albrecht Bufe. „Erdnuss-Allergene sind sehr aggressiv und können schnell zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock führen.“ Sie werden laut Bufe sowohl über die Mundschleimhäute als auch über die Atemwege aufgenommen. Besonders bei Kindern seien Erdnuss-Allergien auf dem Vormarsch. Generell würden Allergien meistens im Kindheitsalter beginnen.

Asthma und Heuschnupfen weit verbreitet

Laut Bufe leiden bis zu sieben Prozent der 5- bis 15-Jährigen in Deutschland an Neurodermitis, bis zu zwölf Prozent an Asthma und bis zu 15 Prozent hätten Heuschnupfen. Für deren fachärztliche Versorgung stünden jedoch gerade einmal 460 Kinder-und Jugendärzte mit allergologischer Weiterbildung bereit.

Bei Allergien richtet sich das Immunsystem versehentlich gegen harmlose Substanzen wie Pollen oder Staub, die es als gefährlich einschätzt. Nach Meinung von Experten leidet inzwischen bereits jeder dritte Erwachsene an einer Allergie. Am häufigsten sind dabei die Atemwegs-Allergien. Nach Schätzungen der Fachärzte wird nur etwa jeder zehnte Allergiker korrekt therapiert. In Erfurt tauschen die rund 1000 Teilnehmer des Kongresses noch bis zum Samstag neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus. Die Tagung wird zum dritten Mal gemeinsam von den drei allergologischen Fachgesellschaften organisiert.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren über Unverträglichkeiten und Lebensmittelallergien und geben Tipps, wie der Restaurantbesuch trotz Lebensmittelallergie Spaß machen kann.

Bildquelle: S.Hainz, pixelio.de

Asthma: Landluft schützt Ungeborenes

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Bereits vor sieben Jahren wurde in Bayern eine Studie vorgestellt, wonach Landluft Allergien vorbeugen soll. Kinder von Bauernhöfen leider 15-mal seltener an Heuschnupfen und Asthma. In den vergangenen Jahren wurde an diesem Punkt weitergeforscht. Sogar noch ungeborene Kinder sollen von der Landluft bereits profitieren. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Das Landleben schützt offensichtlich bereits ungeborene Kinder vor Asthma. Kinder von Frauen, die während der Schwangerschaft Kontakt zu Tieren, Getreide oder Heu hatten, bekommen im späteren Leben seltener allergische Atemweg- und Hauterkrankungen. Dies berichten Wissenschaftler aus Neuseeland und Deutschland im „European Respiratory Journal“. Für einen optimalen Schutz vor diesen Beschwerden sei aber ein anhaltender Kontakt zu Nutztieren oder Getreide nötig.

Bauernhof-Effekt bereits bekannt: Asthma und Allergien sind selten

Aus früheren Untersuchungen war bereits bekannt, dass Kinder, die sich häufig auf dem Land aufhalten, seltener unter allergischen Erkrankungen leiden. Vor allem der Verzehr frischer Kuhmilch und der Aufenthalt in Kuhställen wurde für den beobachteten Schutz verantwortlich gemacht. Das Phänomen wurde als Bauernhof-Effekt bekannt. Jeroen Douwes von der Massey University in Wellington in Neuseeland und seine Mitarbeiter bestätigten mit ihrer Untersuchung nun zunächst, dass Kinder von Bauern tatsächlich seltener an Asthma und ähnlichen Allergien erkranken als Stadtkinder.

Wirkung hinsichtlich Asthma und Allergien wird bereits während der Schwangerschaft übertragen

Darüber hinaus ergab ihre Befragung von insgesamt 2509 Bauernfamilien und 1001 Stadtfamilien, dass die schützende Wirkung bereits während der Schwangerschaft auf die ungeborenen Kinder übertragen wird. Wie das geschieht, ist bisher unklar. Die Kinder litten jedenfalls deutlich seltener an Asthma, Heuschnupfen und so genannten atopischen Ekzemen. Am stärksten reduzierte sich das Erkrankungsrisiko für die Kinder, die sowohl im Mutterleib, als auch gegenwärtig eng mit dem Landleben in Berührung kamen.

Allergien, Asthma und Neurodermitis betreffen immer mehr Kinder. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie ebenfalls mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Über die Lungenerkrankung Asthma informieren die imedo-Gesundheitsnews ebenfalls.

Bildquelle: Ich, pixelio.de

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