Die krankhafte Fettleibigkeit, von Experten als Adipositas bezeichnet, nimmt auch bei Kindern und Jugendlichen seit Jahren immer stärker zu. Mehr Schulsport allerdings beugt Erkrankungen vor. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.
So sind laut der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ des Robert Koch Instituts bereits 6,3 Prozent der 15 bis 17-jährigen adipös – dies bedeutet eine Verdoppelung der Anzahl innerhalb der letzten 20 bis 30 Jahre. Ganze 15 Prozent werden des weiteren als übergewichtig eingestuft – Tendenz steigend.
Die Adipositas kann bereits bei Kindern schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, die nicht unterschätzt werden dürfen. So weisen adipöse Kinder oft bereits schon eine Vorstufe zum Diabetes auf. Auch die Gefäßwände werden durch das Übergewicht geschädigt – das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Dem könnte durch relativ einfache Mittel entgegen gewirkt werden.
Bereits eine Stunde Sport am Tag reicht aus
Um der steigenden Tendenz zum Übergewicht vorzubeugen, und damit auch das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen in jungen Jahren zu verringern, raten Experten zu einer Erweiterung des Sportunterrichts. Bisher sind an deutschen Schulen nur zwei Sport-Wochenstunden vorgesehen – deutlich zu wenig, finden die Experten. Eine Steigerung auf eine Stunde pro Tag zeigt in ersten Versuchen deutliche Erfolge: Der Anteil übergewichtiger Kinder sinkt von zwölf auf neun Prozent, und die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit verbessert sich.
DIe imedo-Gesundheitsredaktion setzt sich in weiteren imedo-Gesundheitsnews mit diesem Thema auseinander, so zum Beispiel in: Sechs Prozent der deutschen Kinder sind adipös. Wie Sie schnell, ohne Hunger und Jojo-Effekt abnehmen erfahren Sie ebenfalls mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.
Bildquelle: Siegfried Fries, pixelio.de












10. April 2008 um 10:52 Uhr
ich glaub die eltern sollten mal anfangen was zu ändern. wenn die kinder zu hause nicht die ganze zeit nur vor der glotze oder dem computer sitzen und sich süßigkeiten reinstopfen würden wären sie gar nicht erst zu fett.
10. April 2008 um 11:44 Uhr
Der Fabi hat Recht! Wir waren früher nie fett weil wir alle immer draußen fußball und volleyball gespielt haben. heute sitzen die nur nohc vor dem fernesehen und mach gar nichts mehr. da sind doch die eltern schuld!
10. April 2008 um 13:24 Uhr
eben. sag ich ja. ich war früher den ganzen tag draußen mit dem bike unterwegs und am spielplatz oder sportplatz. heute ham die kinder bestimmt kein fahrrad mehr sondern spielen auf ihrer playstation virtuell fußball. dann behaupten se bestimmt noch dass des auch sport wär
10. April 2008 um 14:02 Uhr
So kann man das aber auch nicht sehen. Die Wirtschaft boomt, seit elektronische Geräte für alle Schichten bezahlbar sind. Auch müssen Kinder heute viel mehr Kompetenz im Umgang mit Medien – v.a. Internet und Computer – besitzen, als noch vor 10 Jahren.
Aber es stimmt, dass dies zu Bewegungsmangel führt.
Bezüglich Schulsport: Ich kann mich daran erinnern, dass Schulsport für mich immer nur Qual war. Mich hat der Schulsport dazu gebracht, sportverdrossen zu werden, da Sport für mich nur noch Bewertung meines Nichtkönnens war.
Schulsport sollte nicht benotet werden, jedenfalls nicht so, wie es praktiziert wird.
10. April 2008 um 14:14 Uhr
Ein guter Ansatz. Unser Sohn ist zwar nicht übergewichtig, aber wir schauen auch danach dass er ein aktives Leben führt, und nicht nur zu Hause rumsitzt, wie schon von Fabi erwähnt wurde.
Trotzdem wäre mehr Sport in der Schule nicht schlecht. Hat unser Sohn zwar im eigentlichen Sinne nicht nötig, da er sowieso im Sportverein ist und Fußball spielt – aber er hat genug Schulkameraden die schon eher in das Bild passen, das Fabi beschrieben hat.