Damit zu Weihnachten aus dem Lichtlein kein Feuer wird

16. Dezember 2008

Es ist meist das gleiche Szenario, das sich bei einem Brand in der Weihnachtszeit abspielt. Eine Kerze brennt zu lang, das Fondue fängt Feuer und einen Rauchmelder gibt es nicht. Solche Adventsbrände lassen sich leicht vermeiden. Die Berliner Feuerwehr und das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de geben Tipps für eine brandfreie Weihnachtsszeit.

Feuer zu Weihnachten

Die Weihnachtszeit ist typischerweise eine Zeit, in der das Zuhause gern mit Kerzen dekoriert wird. Offenes Licht oder Feuer in der Wohnung erfordern auch immer ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und auch Sicherheitsvorkehrungen. Ein Beispiel ist das Fondue. Nicht selten sitzt die Familie gemütlich beim Fondue zusammen und es kommt zu einem Fettbrand. „Das stellt aber keine große Gefahr dar. Es reicht schon, wenn ich mir einen Deckel beiseite lege. Der Deckel wird einfach aufgelegt, dem Feuer fehlt der Sauerstoff, der Brand erlischt“, erklärt Stephan Fleischer von der Berliner Feuerwehr. Die Temperatur sollte zudem runtergedreht werden. Es ist außerdem sinnvoll, das Fondue auf eine feuerfeste Unterlage zu stellen.

„Fatal wird es, wenn die Familie auf die Idee kommt, diesen Fettbrand mit Wasser zu löschen“, warnt Fleischer. Es entstehe dann eine Fettexplosion mit einem riesigen Feuerball, die schlimme Folgen haben könne.

Kerzen nicht komplett abbrennen lassen

Auch Kerzen und Adventskränze sollten immer auf einer feuerfesten Unterlage stehen. Dazu zählen unter anderem Backbleche und Marmorplatten. Außerdem sollte in der Nähe der Gefahrenherde auch ein Löschmittel stehen. Das kann entweder ein Eimer mit Wasser oder Sand oder eine Blumenspritze sein.

Außerdem sollten Kerzen nicht „bis zum letzten Zentimeter runterbrennen“, rät Stephan Fleischer. Wenn die Kerze bis auf zwei Zentimeter abgebrannt ist, sollte sie ausgewechselt werden. „Das sieht nicht nur schöner aus, sondern verhindert auch Brände“, sagt Fleischer.

Sind Kinder im Haushalt, so müssen diese während der Adventszeit besonders aufmerksam beobachtet werden. Sie werden von flackernden Kerzen förmlich angezogen. Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren von Feuer aufklären.

Generell rät die Feuerwehr dazu, Rauchmelder in der Wohnung anzubringen. Sollte es zu einem Brand kommen, kann man sich dann noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

In der Weihnachtszeit können nicht nur Brände entstehen. Weihnachten verleitet auch zur Kaufsucht. Über die Ursachen der Kaufsucht informieren die imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: Lisa, pixelio.de

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  1. Acrylamid-Gehalt im Weihnachtsgebäck | imedo Gesundheitsnews schreibt:

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