Naschkatzen-Studie: Jeder Fünfte greift täglich zu Süßigkeiten

03. Dezember 2008

Ob Weihnachtszeit oder nicht – jeder fünfte Bundesbürger greift täglich zu Schokolade, Gummibärchen und Bonbons. Eine Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, kurz ABDA, hat auch gezeigt, wo die größten Naschkatzen der Bundesrepublik leben. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichet.

Knapp 3400 Bundesbürger hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände befragt, um das Naschverhalten der Deutschen herauszufinden. Das Ergebnis: Jeder fünfte Deutsche isst täglich Süßigkeiten, jeder Zweite greift zweimal in der Woche zu Bonbons und Schokolade.

Die Spitze bildet die Hauptstadt. 27 Prozent der Berliner essen täglich Süßigkeiten, 35 Prozent zweimal pro Woche. Am seltesten hingegen greifen die Thüringer zu Süßigkeiten – nur zehn Prozent naschen in dem Bundesland täglich.

Süßigkeiten enthalten viel Fett und Zucker

Erschreckend ist aber auch, dass in 30 Prozent der Haushalten mit Kleinkindern täglich Naschereien zur Verfügung stehen. In knapp der Hälfte aller Haushalte mit kleinen Kindern wird zweimal wöchentlich genascht. In Haushalten mit Schulkindern sind es 26 Prozent und 43 Prozent.

„Was oft vergessen wird: Süßigkeiten enthalten nicht nur viel Zucker, sondern meist auch sehr viel Fett. Größere Mengen an Süßigkeiten fördern Übergewicht, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen“, erklärt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekenkammer. „Plätzchen, Schokolade und Co. deshalb nur in kleinen Mengen essen und in Ruhe genießen.“

Schokolade jedoch, ist nicht nur ungesund. Die imedo-Gesundheitsnews verraten, warum ein Stück Schokolade sogar gesundheitsförderlich sein kann.

Auch mit Obst kommen Naschkatzen auf ihre Kosten. Herbstzeit ist beispielsweise Apfelzeit und der Apfel ist nicht nur schmackhaft, sondern zudem gesund. Mehr Informationen erhalten Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews.

Bildquelle: BirgitH, pixelio.de

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1 Kommentare für diesen Artikel

  1. Ilona Zubrod schreibt:

    Neben der Frage: „Was nascht der Mensch?“ sollte man sich häufiger die Frage stellen: „Warum nascht der Mensch?“
    Vielfach wird uns das Naschen als Belohnung, Trostspender oder Streicheleinheitenersatz schon in Kindertagen antrainiert. Wer brav seinen Teller leer isst, bekommt ein Eis. Wer den Mülleimer runterträgt bekommt ein Überraschungsei. Wer sich in den Finger geschnitten hat bekommt Kekse. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzten. Und wer dieses Muster als Kind gut verinnerlicht hat, wird es auch als Erwachsene(r) erfolgreich anwenden. Der Stress im Job wird mit einer Tüte Gummibärchen etwas erträglicher. Ein langweiliger Sonntagnachmittag ist mit Schwarzwälderkirschtorte besser auszuhalten. Frei nach dem Motto: Man gönnt sich ja sonst nix, wird genascht und das manchmal ohne Sinn und Verstand.
    Da hilft es wenig, wenn eine Süßigkeit durch eine Süßigkeit mit weniger Zucker oder Fett ersetzt wird oder die Mengen zu verkleinern. Es lohnt sich in vielen Fällen seine persönlichen Essmotive mal zu hinterfragen. Süßigkeiten sind keine gute Lösungsstrategie für Stress, Langeweile, Frust, Einsamkeit usw.. Es gibt zahlreiche kalorienfreie Alternativen, die besser geeignet sind als Essen oder Trinken.
    Ilona Zubrod (Ernährungsberaterin für http://www.bewusst-waehlen.com)

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  1. Gesunde Schokolade | imedo Gesundheitsnews schreibt:

    [...] Jeder fünfte isst täglich Süßigkeiten. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews. [...]

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