Neurodermitis- Homöopathie verspricht Hilfe

09. Juli 2008

Fast alle Neurodermitiker haben eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Sie müssen mit ihrer chronischen Erkrankung ein Leben lang zurecht kommen. Viele von ihnen haben schon verschiedene Ärzte konsultiert und zahlreiche Therapien probiert.Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de informiert über Neurodermitis.

Was ist Neurodemitis?

Unter einer „Neurodermitis“ wird eine chronische beziehungsweise schubweise auftretende entzündliche, allergisch bedingte Hauterkrankung mit starkem Juckreiz verstanden. Eine genetische Veranlagung und verschiedene Umwelteinflüsse oder Stress führen häufig bereits im Säuglingsalter zum Ausbruch der Krankheit. Der klinische Verlauf wird sehr stark vom Alter und der individuellen Reaktionslage beeinflußt.

Im akutem Schub können die quälenden Symptome mit Kortisonpräparaten oder anderen immunsuppressiv wirkenden Therapeutika gelindert werden. Prophylaktisch sind die Vermeidung bekannter Allergen und eine sorgfältige Hautpflege wirksam.

Keine Dauerlösung bei Neurodermitis: Kortisonpräparate

Zur Linderung des Juckreizes und gegen die Entzündung der Haut wird die Neurodermitis in der herkömmlichen Medizin meist mit Kortison behandelt. Kortison ist für eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen bekannt, es sollte deshalb nur für kurze Zeit zum Beispiel bei akuten Schüben angewandt werden. Problematisch ist es auch, dass die Hauterscheinungen nach Absetzen der Kortisoncremes häufig wieder auftreten. Hinzu kommt, dass die Wirkung der Kortisonpräparate mit zunehmenden Gebrauch nachlässt.

Hilfe gegen Neurodermitis: Homöopathie

Die Homöopathie wurde 1796 vom sächsischen Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) begründet. Der Begriff Homöopathie ist aus den griechischen Wortstämmen „homoios = ähnlich“ und „pathos = Krankheit“ geformt. Das bedeutet sinngemäß „Krankheitsähnlichkeit“. In Diagnostik und Therapie geht die Homöopathie systematisch vor. Sie bezieht nicht nur die krankheitsbedingten Symptome, sondern die gesamte Person des Kranken – Körper, Seele und Geist – ein. Das Gesamtkonzept der Homöopathie geht davon aus, dass ein Stoff, der am gesunden Menschen ein bestimmtes Symptom erzeugt, eine Krankheit mit eben diesem Symptom heilen kann. Beispiel: tränenden Augen bei Heuschnupfen wird eine homöopathische Substanz mit dem Wirkstoff der Zwiebel entgegengesetzt.

Bewährtes Hausmittel gegen Neurodermitis: Eichenrindenbad

Die Gerbstoffe der Eichenrinde können entzündliche und juckende Hauterkrankungen lindern. Für Voll- und Teilbäder werden fünf Gramm Droge auf einen Liter Wasser angesetzt. Die nach dem Fassungsvermögen der Badewanne abgemessene Eichenrinde (circa 700-900 Gramm) aus der Drogerie oder Apotheke muss 15-20 Minuten kochen, der Sud sollte dann gefiltert und dem 35°C bis 37°C warmen Badewasser zugegeben werden. Das Bad sollte 15 bis 20 Minuten dauern.
Gegen den Juckreiz im Gesicht helfen Umschläge mit kaltem, schwarzem Tee (3-mal täglich, 20 bis 60 Minuten). Linderung kann auch Gamma-Linolensäure, enthalten in Nachtkerzensamen-Öl, Schwarzkümmelöl, Borretsch- und Johannisbeeren-Öl, bringen. Betroffene können das Medikament in Form von Kapseln einnehmen oder als Salbenzubereitung äußerlich anwenden.

Allergien, Asthma und Neurodermitis betreffen immer mehr Kinder. Informationen über dieses Thema liefern die imedo-Gesundheitsnews.

Zu viel Creme ist schädlich für die Haut. In den imedo-Gesundheitsnews erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Die imedo-Gesundheitscommunity ermöglicht Betroffenen durch die Gruppe „Neurodermitis“ den Austausch.

Bildquelle: Dieter Schütz, pixelio.de

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3 Kommentare für diesen Artikel

  1. Heinz Grundmeyer schreibt:

    Ist Neurodermitis eine Allergie?

    Neurodermitis gehört aus der Sicht des Schulmediziners zu den Hauterkrankungen und wird dementsprechend behandelt (meist Kortison mit den bekannten Nebenwirkungen). Allergien werden in diesem Zusammenhang in Betracht gezogen, können jedoch mit den bestehenden, schulmedizinischen Testmethoden nicht zufrieden stellend nachgewiesen werden.

    Es gibt aber in der Ganzheitsmedizin ein Test- und Therapieverfahren, das hier zu eindeutigen Ergebnissen kommt, den PSP-Test nach Allergie-Immun.

    Nahezu in allen Fällen von Neurodermitis handelt es sich um Fehlinterpretationen von artfremden Proteinen in Nahrungsmitteln.

    Allergie-Immun leistet seit Jahren Herausragendes in der Forschung und Therapie nicht nur dieses Krankheitsbildes mit der PSP-Anwendung.

    http://www.allergie-immun.de/allergie-themen.html#a2881

  2. Norbert schreibt:

    Verständlich.
    Da Kortison ein ziemlich starkes Mittel ist.

  3. Carola Lösle schreibt:

    Diese Krankheit ist zu komplex, und sehr wahr scheinlich daher viel zu aufwendig zu Erforschen.

    Ich selbst habe bewusst Neurodermitis seit über 26 Jahren. Bei den 1. Auftreten wurde es von den Ärzten nicht mal erkannt was dies ist und wurde auf irgend welche Allergien abgeschoben. Ich selbst habe nie auf irgend welche Allergietests reagiert, welche immer wieder mal durch geführt worden sind. Ich esse wenig Süsses, verzichte auf Schweinefleisch schon seit Jahren, koche immer mit frischen Zutaten – also lebe ich daher recht gesund.

    Ich vermute auch, dass es eher was mit der Beziehung von Mutter und Vater wärend dem Entstehen über die Schwangerschaft, über die Stillzeit über das frühe Heranwachsen im Elternhaus stark beeinflusst wird. Hier stimmte bei uns einiges nicht.

    Selbstverständlich gibt es Faktoren, die diese Krankheit stark beeinflussen. Ich stelle zum Bsp. fest, dass der Oktober und der November seit eh her immer die schlimmsten Monate sind. Selbstverständlich sind dies Monate, in denen wir heizen müssen, aber dies tun wir auch von Dezember bis März auch. Hier vermute ich auch das dahinter eine Art Herbstdepression steckt, Wetter wird immer nebliger, wenig Licht, zusätzlich die Heizungsluft.

    Wenn die Wurzel, die man von früh auf bekommt, nun nicht so stabil sind wie das bei einer normalen Familie und dann noch emenser negativer oder positiver Stress dazu kommt, dann juckts und los geht der Teufelskreislauf. Jucken-kratzen-nicht Schlafen-Entzündungen-hässliche Huatstellen-Depression wegen dem Aussehen-kratzen-selbst stressig durch zu wenig Schlaf-nervös-erst recht kratzen…

    Ich glaube die Medizin setze sich immer mit der Haut auseinander, aber mit der Ursache die sicherlich vom Kopf her kommt. versucht es keiner. Übrigens ist es bei mir und auch bei anderen Neurodermitis Erkrankten aufgefallen, dass fast alle in abnormalen Familienverhältnisen entstanden sind. Bemerkenswert ist der Start ins Leben, der abnormal ist.

    Wenn ich Forscher wäre, würde ich hier mal anfangen zu suchen. Ich bin überzeugt dass da die Wurzel dieser auslösenden Krankheit zu finden ist.

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  1. Allergien, Asthma und Neurodermitis betrifft immer mehr Kinder | imedo Gesundheitsnews schreibt:

    [...] Die imedo-Gesundheitsnews informieren sowohl über Asthma, als auch über Neurodermitis. [...]

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