Frauen haben eine starke Lobby in der deutschen Politik, Frauengesundheit wird besonders gefördert, Frauen sollen besser in den Arbeitsmarkt integriert und bei der Kindererziehung entlastet werden. Doch nun fordern auch die Männer eine eigene Lobby. Wird die Emanzipation nun zur Männersache? Dr. Eugen Maus ist Vorsitzender des Manndat e.V. und setzt sich für Männerrechte ein. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de hat sich mit ihm unterhalten. 
imedo: Was fordert Manndat?
Eugen Maus: Dass die Benachteiligungen von Männern bekannt gemacht und beseitigt werden.
imedo: Wie erreichen Sie diese Ziele?
Eugen Maus: Wir haben eine sehr umfangreiche Dokumentation der Benachteiligungen von Jungen und Männern angelegt. Diese Wissensbasis wird stark besucht, verlinkt und zunehmend von Journalisten, Forschern und sogar Politikern genutzt. Wir konnten unsere Positionen inzwischen in zahlreichen Medienbeiträgen und auch in persönlichen Gesprächen mit Politikern einbringen. Die gleichberechtigte Hautkrebsvorsorge für Männer wäre möglicherweise ohne unsere Einflussnahme nicht so schnell gekommen. Und wir haben große Anstrengungen darauf verwendet, die politische Aufmerksamkeit auf die Bildungssituation von Jungen zu richten.
imedo: Brauchen Männer heutzutage eine eigene Emanzipation?
Eugen Maus: Emanzipation wird (irrtümlich) als etwas frauenspezifisches betrachtet. Tatsächlich bedeutet es vereinfacht, sich von Zwängen zu befreien. Das schadet sicher auch keinem Mann, aber wir sehen das zunächst als eine persönliche Aufgabe an. Gleichberechtigung zu fordern ist eine ganz andere Sache. Hier wird der Staat in die Pflicht genommen.
imedo: Auf Ihrer Webseite stellen Sie Gender-Mainstreaming mit einer feministischen Interessenspolitik gleich. Ist es aber nicht so, dass Frauen tatsächlich noch benachteiligt sind und eine stärkere Lobby brauchen?
Eugen Maus: Es ist nicht belegt, es wird behauptet. Ein typisches Beispiel ist “Frauen erhalten für gleiche Arbeit bis zu xx Prozent weniger Lohn”. Selbst das Familienministerium hat diese Aussage korrigiert. Uns liegt ein Schreiben des Ministeriums vor in dem es heißt: “Die in der von Ihnen zitierten Rede vom 8. März 2007 enthaltene Aussage von Frau Ministerin von der Leyen, dass ‚Frauen noch immer nur 77 Prozent des männlichen Einkommens verdienen, wohlbemerkt für gleiche Arbeit’ ist daher in dieser Form nicht richtig und missverständlich, auch wenn er sich in den Medien oft so oder ähnlich findet.” Dennoch wird das einfach weiter behauptet. Analog verhält es sich mit Aussagen zur häuslichen Gewalt. Hier wird öffentlich eine völlig einseitige und falsche Sichtweise verbreitet. Nach über 120 seriösen Untersuchungen ist zwischengeschlechtliche Gewalt in Beziehungen etwa gleichverteilt, nimmt man die Gewalt gegen Kinder hinzu, sind sogar Frauen überwiegend die Täterinnen. Aber es gibt eben eine interessierte und institutionaliserte Lobby, die sich zum Beispiel für Frauenhäuser stark macht, aber wenn irgend wo ein Männerhaus gefordert wird, dann heißt es, das dafür kein Geld da sei.
imedo: Aber Politik wird doch in der Mehrheit von Männern getragen?
Eugen Maus: Männer haben nichts davon, dass Männer in der Politik noch in der Mehrheit sind. Es gibt keine Politk für Männer. Politikerinnen wie etwa Ursula von der Leyen, Ulla Schmidt und Brigitte Zypries vermitteln durchweg den Eindruck, dass sie sich “erstmal” für die Belange von Frauen zuständig fühlen.
imedo: Männer leben ungesünder als Frauen, nehmen Vorsorgetermine nicht wahr und haben eine geringere Lebenserwartung. Woran liegt das?
Eugen Maus: Frauen wird schon sehr früh eine höhere Aufmerksamkeit für ihren Körper nahegebracht, beispielsweise durch regelmäßige Frauenarztbesuche. Es gibt großangelegte Programme zum Brustkrebsscreening, Frauengesundheitszentren, einen Frauengesundheitsbericht für die Bundesregierung. Nichts dergleichen für Männer. Würde man auch Jungen und Männer frühzeitig ein Gesundheitsbewusstsein vermitteln, dann könnte sich das Verhalten sehr wohl ändern. Es gibt zahlreiche männerspezifische Gesundheitsprobleme, die überhaupt nicht oder nur mangelhaft durch die Gesundheitspolitk berücksichtigt werden. Dazu gehört zum Beispiel eine gesetzliche Vorsorgeuntersuchung auf Hodenkrebs. Die gibt es nicht. Die Vorsorgeuntersuchung auf Prostatakrebs beschränkt sich auf Abtasten. Der PSA-Test zählt jedoch nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Prostatakrebsvorsorge.
imedo: Inwiefern werden Männer in Rechtsfragen bezüglich Familie und Scheidung benachteiligt?
Eugen Maus: Obwohl einerseits permanent der (mit)erziehende Vater gefordert wird, ist es doch so, dass ganz überwiegend im Falle einer Trennung oder Scheidung die Mutter das (alleinige) Sorgerecht für Kinder erhält. Da wird der Mann dann auf eine Rolle als Zahlvater reduziert. Unverheiratete Mütter verweigern in mehr als der Hälfte der Fälle den Vätern die gemeinsame Sorge. Eine reproduktive Selbstbestimmung des Mannes gibt es nicht. Frauen entscheiden, ob sie ein Kind austragen oder abtreiben und dürfen dabei weder in die eine noch in die andere Richtung genötigt werden. Der Mann hat hierbei kein Mitsprachrecht, er muss die Folgen jedoch in jedem Falle mittragen. Und wenn er sich informieren möchte, ob ein Kind tatsächlich von ihm selbst stammt, dann darf er das wiederum nur mit Erlaubnis der Frau, vereinfacht gesagt, oder er muss eine schwerwiegende gerichtliche Vaterschaftsfeststellung in Kauf nehmen.
imedo: Wie steht es im internationalen Vergleich um deutsche Männer?
Eugen Maus: Deutschland ist eines der wenigen Länder in Europa, das noch einen Zwangsdienst für Männer kennt. Deutschland hält damit rückschrittlich an einem überkommenen Rollenbild für Männer fest. Das passt nicht dazu, dass andererseits immer wieder von Männern gefordert wird, sie sollten sich neuen Rollenmodellen stellen. Es wird Männern auch nicht gedankt, wenn sie sich etwa als Hausmann arrangieren. Hausmännerehen werden doppelt so häufig geschieden wie traditionelle. Es sind Frauen, die an einer bestimmten Rolle festhalten. In Fragen der gemeinsamen Sorge für Kinder hinkt Deutschland ebenfalls hinter her. Schon mehrfach hat auch der EU-Gerichtshof die Praxis deutscher Jugendämter kritisiert und Änderungen angemahnt.
Die imedo-Gesundheitsnews erläutern außerdem, warum Männer nie so gesund leben wie Frauen. Informieren Sie sich.
Bildquelle: www.lizenzfreie-bilder.at, pixelio.de
















05. November 2008 um 16:30 Uhr
Ein super Beitrag. Danke dafür!
05. November 2008 um 16:43 Uhr
“Es wird Männern auch nicht gedankt, wenn sie sich etwa als Hausmann arrangieren.”
Das ist der Witz schlechthin. Wann wäre es jemals in der Vergangenheit oder Gegenwart einer Frau gedankt worden, dass sie Hausfrau ist und sein muss? Sollen wir nun alle die Laola-Welle für ein paar Hausmänner machen?
Und das mit den gleichen Löhnen ist schlichtweg gelogen, die Zahlen belegen es und ich erlebe es auch immer wieder in meinem Umfeld. Erst letzthin hat eine Bekannte erzählt, sie verdient sage und schreibe 1.000 Euro! weniger als ihr Kollege, obwohl beide dasselbe leisten und dieselbe Ausbildung hatten. Umgekehrt hab ich es in meiner Umgebung aber noch nie erlebt, dass ein Mann mit Veilchen behauptet, er sei die Kellertreppe runtergefallen, bin aber sehr wohl schon einer Nachbarin zur Hilfe geeilt, die von ihrem besoffenen Ehemann verprügelt worden ist und hab auch sonst genug an verbaler und körperlicher Gewalt Frauen gegenüber mitbekommen.
Und soweit lassen wir Frauen es bestimmt nicht kommen, dass Männer wieder über unseren Körper zu bestimmen haben! Kümmert euch lieber mal um die Verhütung mit, anstatt hinterher Kontrolle einzufordern!
“Wir haben eine sehr umfangreiche Dokumentation der Benachteiligungen von Jungen und Männern angelegt. Diese Wissensbasis wird stark besucht, verlinkt und zunehmend von Journalisten, Forschern und sogar Politikern genutzt. Wir konnten unsere Positionen inzwischen in zahlreichen Medienbeiträgen und auch in persönlichen Gesprächen mit Politikern einbringen.
Das glaub ich sofort. Zumal hier das Innen fehlt überall. Männerbünde zugunsten von Männern und zum Nachteil der Frauen haben schon immer großen Zulauf gehabt.
Was die Scheidungen und das Sorgerecht angeht: Bei respektvollem Umgang haben auch Frauen ein Interesse daran, sich gütlich zu einigen, schon alleine deshalb, weil sie dann entlastet werden. Das funktioniert aber nur, wenn keine verbale oder körperliche Männergewalt vorhanden war. Ich kenne die Horrorgeschichten der Maskulisten, die sich als Opfer hinstellen und die Frauen allesamt als Täterinnen. Leider sind sie mehr als einseitig und verlogen. Männern, die Alkohol- und Gewaltprobleme haben, würde ich meine Kinder auch nicht anvertrauen, geschweige denn würde ich es zulassen, dass sie den Hebel der Gewalt und Kontrolle bei den Kindern ansetzen. So einfach ist das.
Der einzige Punkt, in dem ich Manndat zustimme, ist der der Gesundheitsvorsorge. Alle anderen lautstarken Forderungen setzen zunächst mal Respekt gegenüber den Frauen voraus und davon ist weit und breit nichts zu sehen.
Fazit: Wie üblich wird die Wahrheit mehr als weggeleugnet, vertuscht oder umgedreht. Aber im Zusammenhang mit der verheulten Männerbewegung hab ich auch nichts anderes erwartet.
05. November 2008 um 17:27 Uhr
Ehen, bei denen der Mann den Hausmann macht haben eine 7-fach höhere Scheidungswahrscheinlichkeit als beim klassischen Modell. So viel zur Akzeptanz der Hausmänner.
Was die Gewalt in Partnerschaften betrifft, so ist es albern, auf Einzelbereichte zurückzugreifen. Aber eine erdrückende Zahl von Studien belegt, dass Partnergewalt 50:50 zwischen den Geschlechtern verteilt ist. Die Gewaltbereitschaft von Frauen wird sehr deutlich bei Kindern und Hilfsbedürftigen.
Die Lohndifferenz ist ein Fake, ist Unfug. Jeder Personaler würde ausschließlich Frauen einstellen, wenn diese bei gleicher Leistung deutlich weniger kosten würden. Meine eigene Erfahrung zeigt, dass mein männlicher Mitarbeiter mindestens 50% mehr leistet als die Mitarbeiterin, die ich vor Jahre hatte. Dazu kommt, dass Frauen krankheits- (nicht schwangerschafts-)bedingt häufiger fehlen.
Was die Kontrolle über den Körper betrifft, so sollten wir nicht vergessen, dass das werdende Kind kein Bestandteil dieses Körper ist. Abtreibung ist so, als würde auf der Intensivstation bei einem lästigen Patienten mit gute Prognose die Maschinen abgestellt, welche sein Überleben sichern. “Mein Bauch gehört mir!” ist der dümmste Spruch, der in die Welt gesetzt wurde.
Aber den Männern sei der Rat gegeben: niemals Sex ohne Präser.
Das Gerede von den Männerbünden erklärt nicht, warum Männer bei den Berufsunfällen, den Kriegstoten, den Suiziden, den Gewaltopfern immer die überwältigende Mehrheit stellen. Die Gesellschaft, das sind doch die Frauen, welche die Männer zu ihrem Nutzen manipulieren. Echte Männerbünde braucht das Land!
Was ist, wenn die Frau die gewalttätige Alkoholikerin ist? Was ist, wenn die Frau das unmoralische Luder ist, das die Kinder a) schlecht versorgt und b) als Waffe gegen den Vater einsetzt. Frauen sind moralisch und ethisch nicht hochwertiger als Männer. Wer schützt die Kinder vor den Müttern.
Carl Jung
05. November 2008 um 17:39 Uhr
@ SiMa:
“Und das mit den gleichen Löhnen ist schlichtweg gelogen…”
SiMa, dann müßte die Arbeitslosenrate für Männer bei ca.: 90 %, die der Frauen bei unter 3 % liegen,
denn kein Arbeitgeber würde sich die Chance auf Reduzierung der Lohnkosten entgehen lassen!
05. November 2008 um 17:44 Uhr
Zitat:”Frauen sind moralisch und ethisch nicht hochwertiger als Männer. Wer schützt die Kinder vor den Müttern.”
Ich glaube in der heutigen Zeit stellen Männer das ethisch höherwertige Geschlecht. Frauen lernen heutzutage doch nur, wie toll sie sowieso schon sind, ohne irgendwas leisten zu müssen, gleichzeitig, dass sie als “böse Mädchen” einem grenzenlosen Egoismus frönen sollen.
05. November 2008 um 17:47 Uhr
Ich wäre sehr daran interessiert einen dokumentierten Fall von Lohndiskriminierung zu sehen. In den letzten 5 Jahren waren weder das Frauenministerium, Gewerkschaften oder andere Institutionen in der Lage auf meine Anfrage einen einzigen dokumentierten Fall von Lohndiskriminierung wegen des Geschlechts zu nennen. Auch ein Durchforsten der Urteilsdatenbanken förderte keine Urteile zu Tage die belegten das eine Frau bei gleicher Leistung weniger verdient wie ein Mann.
Rainer
05. November 2008 um 18:07 Uhr
@ Rainer
Ich schätze mal, dass bei der “Lohnungerechtigkeit” gern der Nettolohn gerechnet wird. In der Vereinbarung zwischen zwei Verdienern in der Ehe “erzwingt” (denn alles, was zu einem solchen Ergebnis führt, kann ja nur auf männlicher Gewaltausübung basieren) der Mann in der Regel die “bessere” Steuerklasse. Das kneift dann mit Steuerklasse V die armen Frauen, die mit einem knappen Taschengeld nach Hause gehen. Deswegen ist es unumgänglich notwendig, dass Frauen brutto (bei Bedarf erklär ich gern die Bedeutung dieses Begriffes) die Hälfte mehr verdienen, damit sie netto gleich bezahlt werden können.
Es ist schon schwer, solche Beiträge wie den von Silvia ernst zu nehmen. Eine Ansammlung von abgeschmackten längst widerlegten Behauptungen eines Teils der Frauenbewegung, die vielen Frauen genauso peinlich sind, wie mir die Berichte über das Tun einiger Männer.
05. November 2008 um 18:52 Uhr
Silvia hat das Problem auf den Punkt gebracht. Es steht über ihrem Beitrag: Silvia.
Besser: Frauen mit einer “Denke” wie Silvia. Was interessiert solche Frauen, was -zig Studien zur Verteilung der Häuslichen Gewalt zwischen Männern und Frauen belegen, - sie persönlich kennt keinen Fall, weiß von niemandem … et.pp. Das wollen wir ihr zwar glauben, aber: Beweist das etwa, daß diese Studien falsch sind?
Dann mokiert sie wieder, daß das “-Innen” fehlt. Um Silvias Empörung auf die Spitze zu treiben: Es fehlt ganz besonders und schon immer bei “Bergwerksarbeiter”, bei “Gerüstbauer”, bei “Müllarbeiter”, bei “Landwirt”, - um nur mal bei einigen wenigen Berufen zu bleiben. Für diese Berufe, wie auch für alle sog. Todesberufe, die reine Männerberufe sind, wurde auch noch nie eine QUOTE gefordert. Für die lukrativen Jobs in Politik und Wirtschaft hingegen schon. FrauIn hat heute auch eine eigene Bibel: Die in “gerechter Sprache” nämlich. Da wurde “der Gott” zu allem möglichen, was nach recht weiblich und überirdisch klingt, bei “die Ewige” angefangen. “Der Teufel” aber blieb unangetastet. Der konnte ruhig männlich bleiben. Angesichts dieser Tatsachen mokiert sich Frau Silvia hier darüber, daß einer das “-Innen” weggelassen hat?
Es ist mir meine Zeit eigentlich zu schade, mich noch weiter mit Frau silvias Beitrag auseinanderzusetzen. Für mich gilt seit langem: Die FeministInnen haben mir als Mann persönlich den Krieg erklärt. Das war ein Fehler. Jetzt wird gekämpft - und für mich steht fest, wer am Ende DER Sieger sein wird.
Max Erdinger
05. November 2008 um 19:17 Uhr
Also ich sehe hier ein Ansammlung von beleidigten Männerseelen, die sich ihren Frust von selbiger schreiben, weil es endlich jemanden gibt, der sich ihrer “Emanzipation” annimmt.
Vom ethisch wertvolleren Geschlecht Mann ist hier die Rede, und doch hat selbiges nichts besseres zu tun, als unter der Gürtellinie gegen eine Frau zu argumentieren.
Jeder soll seine Meinung äußern, das ist nur legitim und fair. Aber bitte mit Respekt dem anderen gegenüber und mit angemessener Wortwahl.
Rachel
05. November 2008 um 19:25 Uhr
@Silvia
Stichwort Femifibel
Stelle Behauptungen auf, auch wenn Du dafür keine Belege hast. Durch fortwährende Wiederholung dieser Behauptungen erlangen sie schnell den Charakter von Wahrheiten, und keiner wird sie zukünftig anzweifeln, da sie selbstverständlich geworden sind.
Übriegens:
Ich bin in Deutschland in den absoluten Zeugungsstreik und Heiratsstreik getreten, weil nach einer Scheidung/Trennung per Unrecht das Geld, Kind und die Macht immer den Frauen zugesprochen wird und Männer zu rechtlosen Unterhaltssklaven degradiert werden. Der siebte Familienbericht hat bestätigt, dass Männer für Beruf und Familie insgesamt mehr Zeit aufbringen als Frauen und doch werden nur Männer/Väter am Ende entsorgt, geplündert und ausgebeutet!
05. November 2008 um 19:37 Uhr
Silvia schreibt:
05. November 2008 um 16:43 Uhr
“Es wird Männern auch nicht gedankt, wenn sie sich etwa als Hausmann arrangieren.”
“Das ist der Witz schlechthin. Wann wäre es jemals in der Vergangenheit oder Gegenwart einer Frau gedankt worden, dass sie Hausfrau ist und sein muss? Sollen wir nun alle die Laola-Welle für ein paar Hausmänner machen?”
Naja, Hausmänner zeichnen sich vor allem dafür aus, von Frauen dann für einen Nicht-Hausmann = Ernährertyp abserviert zu werden. Frauen wurde dafür zu allen Zeiten gedankt - sogar die Muttergottes haben wir deswegen erfunden. Und wir finanzieren euch das Gesundheits-, Renten-, Steuer-, jedes-, System usw. usf. - Hach.
“Und das mit den gleichen Löhnen ist schlichtweg gelogen, die Zahlen belegen es und ich erlebe es auch immer wieder in meinem Umfeld.”
Die Zahlen belegen, dass gleicher Lohn für gleiche Arbeit bezahlt wird. Und Ihr persönliches Umfeld ist wissenschaftlich nun mal leider irrelevant.
“Erst letzthin hat eine Bekannte erzählt, sie verdient sage und schreibe 1.000 Euro! weniger als ihr Kollege, obwohl beide dasselbe leisten und dieselbe Ausbildung hatten.”
Ich hab’ ‘nen Bekannten, der glaubt, Frauen wären willen- und hirnlose Zombies. Hat der erzählt, also tut das so sein tun.
“Umgekehrt hab ich es in meiner Umgebung aber noch nie erlebt, dass ein Mann mit Veilchen behauptet, er sei die Kellertreppe runtergefallen, bin aber sehr wohl schon einer Nachbarin zur Hilfe geeilt, die von ihrem besoffenen Ehemann verprügelt worden ist und hab auch sonst genug an verbaler und körperlicher Gewalt Frauen gegenüber mitbekommen. ”
Die Zahlen belegen, dass Frauen mindestens genauso gewalttätig sind wie Männer.
“Und soweit lassen wir Frauen es bestimmt nicht kommen, dass Männer wieder über unseren Körper zu bestimmen haben!”
Wann konnten sie das denn? Der Körper einer Frau ist bis max. 40 interessant. Dannach macht selbst die Modelleisenbahn mehr Vergnügen. Sorry, der musste sein. Und der Intellekt, der eine Frau darüber hinaus attraktiv machen könnte - man sucht ihn.
“Kümmert euch lieber mal um die Verhütung mit, anstatt hinterher Kontrolle einzufordern!”
Ihr müsst auch wenigstens IRGENDWAS machen, wenn euch sonst schon alles spendiert wird.
“Wir haben eine sehr umfangreiche Dokumentation der Benachteiligungen von Jungen und Männern angelegt. Diese Wissensbasis wird stark besucht, verlinkt und zunehmend von Journalisten, Forschern und sogar Politikern genutzt. Wir konnten unsere Positionen inzwischen in zahlreichen Medienbeiträgen und auch in persönlichen Gesprächen mit Politikern einbringen.
“Das glaub ich sofort.”
Ich auch, weil’s belegt ist.
“Zumal hier das Innen fehlt überall. Männerbünde zugunsten von Männern und zum Nachteil der Frauen haben schon immer großen Zulauf gehabt.”
Beispiel? Und “Innen”… Das fehlt zu Recht, weil Frauen nun mal überall fehlen, wo man das “Innen” anhängen könnte.
“Was die Scheidungen und das Sorgerecht angeht: Bei respektvollem Umgang haben auch Frauen ein Interesse daran, sich gütlich zu einigen, schon alleine deshalb, weil sie dann entlastet werden.”
Nur wegen Letzterem könnte es gütlich laufen. Gütliche Einigung heißt bei Frauen ja: “Entweder zu zahlst oder ich zeige dich wegen Kindesmißbrauch an!!!”
Waren das genug Ausrufezeichen, selbst für ‘ne starke Ausrufezeichen-Frau wie Sie?
“Das funktioniert aber nur, wenn keine verbale oder körperliche Männergewalt vorhanden war.”
Und Frauengewalt?
“Ich kenne die Horrorgeschichten der Maskulisten, die sich als Opfer hinstellen und die Frauen allesamt als Täterinnen.”
Sie können’s wenigstens belegen.
“Leider sind sie mehr als einseitig und verlogen.”
Leeeeiiiiiider ist das nicht so ganz der Fall. Das gilt eher für die Gegenseite, wie die Zahlen nahe legen.
“Männern, die Alkohol- und Gewaltprobleme haben, würde ich meine Kinder auch nicht anvertrauen, geschweige denn würde ich es zulassen, dass sie den Hebel der Gewalt und Kontrolle bei den Kindern ansetzen. So einfach ist das.”
Ehrlich gesagt, mir macht der intellektuelle Gehalt Ihrer Aussagen hier mehr Sorgen. Ich hoffe, Sie haben keine Kinder. Die hätten nämlich ‘nen Schaden für das ganze Leben.
“Der einzige Punkt, in dem ich Manndat zustimme, ist der der Gesundheitsvorsorge. Alle anderen lautstarken Forderungen setzen zunächst mal Respekt gegenüber den Frauen voraus und davon ist weit und breit nichts zu sehen.”
Respekt muss man sich verdienen. Und widerlegen Sie die Punkte von Manndat doch mal schlüssig - das können Sie nämlich nicht.
“Fazit: Wie üblich wird die Wahrheit mehr als weggeleugnet, vertuscht oder umgedreht.”
Das stimmt. Aber anders als Sie zu Denken imstande sind.
“Aber im Zusammenhang mit der verheulten Männerbewegung hab ich auch nichts anderes erwartet.”
Die “verheulte Männerbewegung” wird schon dafür sorgen, dass Gerechtigkeit hergestellt wird - ob Ihr Gehirn nun anspringt oder nicht.
Wissen Sie, wenn ich Ihren Beitrag so durchlese, dann halte ich die Leistungsfähigkeit Ihres Gehirns für reichlich entbehrlich.
Männer sollten eins machen: Alle Geldhähne zudrehen, dann wäre schnell Schluss mit solchen Tiraden. Sobald Leute wie Sie sich selber um ihren Scheiß kümmern müssen (also auch um die Sachen, die Sie weder begreifen noch bemerken - Strom kommt ja aus der Steckdose), dann ist ja immer plötzlich Ruhe im Kabuff.
Beste Grüße und f.o.
05. November 2008 um 19:46 Uhr
An dieser Stelle schaltet sich die Redaktion ein.
Wir bitten darum, auch bei aller Emotionalität, die Regeln des guten Benehmens und guten Geschmacks nicht außer Acht zu lassen.
Persönliche Angriffe und Kraftausdrücke werden ab sofort nicht mehr freigeschaltet.
05. November 2008 um 19:47 Uhr
Die Buschtrommel unter den Männerrechtlern scheint gut zu funktionieren. Schon sind sie gruppenweise da, um gleich von vorne herein alles abzuwürgen, was da noch kommen und anderer Ansicht sein könnte.
“Das Gerede von den Männerbünden erklärt nicht, warum Männer bei den Berufsunfällen, den Kriegstoten, den Suiziden, den Gewaltopfern immer die überwältigende Mehrheit stellen. Die Gesellschaft, das sind doch die Frauen, welche die Männer zu ihrem Nutzen manipulieren. Echte Männerbünde braucht das Land!”
Die Schuld musst du nicht den Frauen zuschieben. Denn bei den hier aufgezählten Punkten gehts mehrheitlich um Verbrechen, die Männern durch Männer passieren. Und hier sei noch erwähnt, dass in den Medien täglich zig Meldungen von Vergewaltigungen, Morden/Ehrenmorden, Amokläufe, Serienmorde an Frauen erscheinen, was ja schon einiges aussagt. Auch alles Fake? Wird weggeredet oder ignoriert von euch?
Um nochmals auf den Respekt zu kommen: Wer respektlos Frauen gegenüber ist, kann nicht mit Achtung, nur mit Ächtung rechnen. Und solange Männer zu Millionen Frauen kaufen - von denen die meisten gezwungenermaßen diesen Beruf ausüben - solange braucht mir kein Mann hier das Opfer- und Unschuldslamm vorzujammern. Dass auch Männer unter dem Patriarchat zu leiden haben, ist mir bekannt - das aber auf die Frauen und den Feminismus zu schieben, indem die Wahrheit verdreht wird, ist für mich absolut inakzeptabel und da bin ich zu keinerlei Kompromissen bereit.
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum bei den paar Dutzend Hausmännern ein angeblich siebenfach höheres Scheidungsrisiko besteht? Liegts vielleicht daran, dass die Männer sehr schnell merken, dass der Haushalt + Kinder nicht einfach auf der linken Pobacke abgesessen werden kann, dieser Job alleinig auf längere Sicht alles andere als erfüllend ist und sie deshalb unleidlich und ungerecht werden?
Dass die Gewaltbereitschaft bei Frauen gegenüber Kindern und Hilfsbedürftigten hoch sein soll, dass soll mal einer hier belegen - aber bitte nicht mit Statistiken, die extra von Männerrechtlern zusammengeschustert wurden -. Für mich ist das jedenfalls eine manipulative Lüge. Ich rede hier nicht davon, dass es diese Fälle nicht gibt; auch manche Frauen können grausam sein - das Patriarchat ist hier leider die beste ABC-Fibel; Die tausendfachen Berichte in den Medien sprechen aber gegen die von euch erdachten Zahlen.
“Ich wäre sehr daran interessiert einen dokumentierten Fall von Lohndiskriminierung zu sehen. In den letzten 5 Jahren waren weder das Frauenministerium, Gewerkschaften oder andere Institutionen in der Lage auf meine Anfrage einen einzigen dokumentierten Fall von Lohndiskriminierung wegen des Geschlechts zu nennen.”
Was meinst du exakt damit? Dass du auf deine Anfragen an diese Stellen keinerlei Antworten bekommen hast, weil die meisten angesichts deines Namens und dem Hintergrund die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und deine Briefe und Mails schnellstmöglichst in den Papierkorb entsorgen?
05. November 2008 um 19:58 Uhr
@SiWa:
“Kümmert euch lieber mal um die Verhütung mit, anstatt hinterher Kontrolle einzufordern! ”
Dann müssen deine Geschlechtsgenossinen auch so ehrlich sein, das wenn die “Pille” u.ä. ausgefallen ist, das dem Partner rechtzeitig zu sagen.
Ebenso ist das heimliche Absetzen von Verhütungsmittel eine Riesensauerei.
05. November 2008 um 20:03 Uhr
@Mustrum
Ich weiß nicht, was du für Probleme hast und will es auch nicht wissen, aber es müssen doch beträchtliche sein, wenn du derartig persönlich wirst und Gift und Galle spuckst. Wenn ich mal Zeit habe, werd ich dich bedauern…
05. November 2008 um 20:11 Uhr
Intressant, wie das hier läuft.
Männer argumentieren weithin sachlich und Frau flüchtet sich in die Beziehungsebene.
Mit “argumentieren unter der Gürtelline” wird jedes noch so sachliche Argument mit einem Handstreich vom Tisch gewischt.
Und der/das das -Innen vergißt, der/die hat auch schon garkeinen AnspruchIn darauf, dass SachargumentInnen gewürdigt werden.
Freunde (ohne -Innen), erwartet doch bitte nicht, dass hier ne Frau irgend einem Argument etwas sachliches entgegen setzt.
05. November 2008 um 20:25 Uhr
XRay
“Männer argumentieren weithin sachlich”
hört sich doch sehr unsachlich an angesichts deines und ein paar anderer Kommentare hier…
05. November 2008 um 20:30 Uhr
“Und hier sei noch erwähnt, dass in den Medien täglich zig Meldungen von Vergewaltigungen, Morden/Ehrenmorden, Amokläufe, Serienmorde an Frauen erscheinen, was ja schon einiges aussagt. Auch alles Fake? Wird weggeredet oder ignoriert von euch?”
Vielmehr werden Gewaltausübungen von Frauen weggeredet und verniedlicht, sowieso völlig schuldfrei ignoriert und abgewiesen.
05. November 2008 um 20:47 Uhr
@Silvia
Du kannst gerne Belege für einen Fall von Lohndiskriminierung liefern.
Nach sowas hab ich schon lange gesucht. Das BMFSFJ hatte mir dazu mal
mitgeteilt, dass es sowas kaum noch vorkommen würde. Ob ich den Schrieb noch finde?
Vor ca. 30 Jahren habe ich allerdings schon einen Fall von Lohndiskriminierung
erlebt. Eine Frau hatte gleichen Lohn gefordert, obwohl sie ihre Arbeit
nicht - wie Ihr männlicher Kollege - selbständig erledigen konnte, sondern
ständig die Hilfe männlicher Kollege in Anspruch nahm. Auch leistete sie bei Weitem nicht das ihr männlicher Kollege leistete.
Sie setzte sich durch, indem sie darauf bestand sie würde auf Grund Ihres Geschlechts benachteiligt.
Nur das war ja nicht ein Fall, der mich wirklich intressiert hätte.
Ein Fall wo eine Frau bei gleicher Arbeit und Leistung schlechter bezahlt wird als der Mann, das wäre wirklich mal intressant. Ich kenne nochimmer keinen…
Ach.. und du forderst Respekt ein? Sehr intressant.
Womit meinst du den verdient zu haben?
05. November 2008 um 21:24 Uhr
Das heutige Problem der Männer ist der Kampf gegen 30 Jahre alte Parolen von Männern als Unterdrücker, Patriarchen, Chauvis et cetera. Nach 30 Jahren Mädchen- und Frauenförderung gibt es aber keine meßbaren Benachteiligungen von Frauen mehr im Lande. Der letzte unfaire Tarifvertrag wurde 1972 abgeschafft.
Das ist gut. Besser gesagt: Das wäre es, hätte man die rollenspezifischen Benachteiligungen der Männer auch anerkannt und beseitigt - wie die Wehrpflicht, wie die kürzere Lebenserwartung, wie die Rechtlosigkeit in Trennungssituationen gerade in Bezug der Kinder. Wer die Hälfte des Himmels will, hat eben auch nur noch die Hälfte der Zeit mit dem Kind, und muß dann die Hälfte der Last in Afghanistan und Tschernobyl und im WTC selbstversändlich mittragen.
Stattdessen sind neue Übel hinzugekommen: Jungen werden systematisch in Schulen benachteiligt, das weist die Studie des Bildungsministeriums “Bildungsmisserfolge der Jungen” eindeutig nach. Schlechtere Noten für die selbe Leistung - und sogar bei derselben Note weniger Gymnasialempfehlungen.
Die Radikalfeministinnen können wahrlich “stolz” auf sich sein, aus gender-ideologischen Gründen eine Generation von Bildungsverlierern heranzuziehen, die unser Land nicht voranbringen, sondern zurückwerfen werden. Die Powerfrauen von morgen werden übrigens diese Bildungsverlierer über ihre Sozialabgaben mit durchfüttern müssen, anstatt in den Start-Up-Firmen der Jungs gute Jobs zu bekommen.
Obwohl die Mehrzahl der Sozialeinzahlungen von Männern erbracht wird, reicht es nicht mal für einen Männergesundheitsbericht parallel zum Frauengesundheitsbericht. Und obwohl Obdachlose sicher viel eher staatliche Fürsorge benötigen als Teilnehmer des Turbokapitalismus im Streit um Vorstansdposten, findet die Politik nur Worte für Letzteres, wo es gilt Frauen zu fördern, die es eigentlich in einem leistungsbezogenen Bereich selber schaffen müßten. Obdachlosigkeit ist zu 90% männlich - da lohnt sich wohl kein Engagement; dann lieber 400 Frauen- aber kein Männerhaus finanzieren.
Der Radikalfeminismus hat Männer und Frauen entzweit, so wie es das erklärte Ziel von Beauvoir und Schwarzer war. Daher kennt die gender-Ideologie auch keine Familien und Paare die sich die Arbeit teilen, sondern jedes aufeinanderbezogene Ungleichverhältnis zugunsten der Gemeinschaft wird als “Frauenbenachteiligung” deklariert. Es wäre anständig von den intelligenteren Frauen, sähen sie das Problem und würden sich endlich einmal von den Gesellschaftszerstörerinnen distanzieren - damit wir sie gemeinsam besiegen können um den Geschlechterkrieg zu beenden.
05. November 2008 um 21:46 Uhr
@Silvia
“Habt ihr euch schon mal gefragt, warum bei den paar Dutzend Hausmännern ein angeblich siebenfach höheres Scheidungsrisiko besteht? Liegts vielleicht daran, dass die Männer sehr schnell merken, dass der Haushalt + Kinder nicht einfach auf der linken Pobacke abgesessen werden kann, dieser Job alleinig auf längere Sicht alles andere als erfüllend ist und sie deshalb unleidlich und ungerecht werden?”
Und deswegen läßt sich dann die Ehefrau scheiden? Weil Männer sich in der Ehe genauso benehmen wie das Hausmütterchen? Die entsprechenden Artikel aus England (bei uns beachten Medien das ja nicht) zeigten da ein anderes Bild, da waren den arbeitenden Frauen die Gespräche über Windeln und die Kinder zu langweilig. Was sie aber nach der Scheidung nicht hinderte zum Arbeiten aufzuhören und sich vom Ex alimentieren zu lassen. http://www.dailymail.co.uk/femail/article-467390/Househusband-backlash-high-flying-wives-ditch-men-em-em-wanted-stay-home.html
“Ich wäre sehr daran interessiert einen dokumentierten Fall von Lohndiskriminierung zu sehen. In den letzten 5 Jahren waren weder das Frauenministerium, Gewerkschaften oder andere Institutionen in der Lage auf meine Anfrage einen einzigen dokumentierten Fall von Lohndiskriminierung wegen des Geschlechts zu nennen.”
“Was meinst du exakt damit? Dass du auf deine Anfragen an diese Stellen keinerlei Antworten bekommen hast, weil die meisten angesichts deines Namens und dem Hintergrund die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und deine Briefe und Mails schnellstmöglichst in den Papierkorb entsorgen?”
Hm warum wird das dann nicht von der Staatspropaganda bewiesen, wenn das so wäre. So könnten sie doch hoch erhobneen Hauptes die entsprechenden Zahlen angeben. Nur zur Info das Familienministerium hat auf Anfrage von Mandat erst die Behauptungen hinsichtlich der Lohndiskriminierungen zurückgenommen: Zitat: “Die Aussagen (weniger Geld für gleiche Arbeit) von Frau Leyen stimmen so nicht”. Im Endeffekt hat damit das Ministerium zähneknirschend seine Chefin als Lügnerin bezeichnet.
“was das Theam Männer kaufen Frauen angeht” Männer fliegen vielleicht nach Bangkok dafür sind die Flieger nach Afrika oder in die Karibik schön vollgestopft mit den Damen die sich da ihre Stricher kaufen. Moralisch überlegen? mitnichten.
“Die Schuld musst du nicht den Frauen zuschieben. Denn bei den hier aufgezählten Punkten gehts mehrheitlich um Verbrechen, die Männern durch Männer passieren. Und hier sei noch erwähnt, dass in den Medien täglich zig Meldungen von Vergewaltigungen, Morden/Ehrenmorden, Amokläufe, Serienmorde an Frauen erscheinen, was ja schon einiges aussagt. Auch alles Fake? Wird weggeredet oder ignoriert von euch?”
Nein aber der Staat verschuldet die Kriegstoten (gewählt von ups 52% Frauen) (Maggi Fetcher und Merkel haben wunderbar bewiesen das auch weibliche Staatslenker das können, und den SPD-Frauen verdanken wir z.B. ein weiteres Festhalten der Partei an der Wehrpflicht), und wir haben deswegen so viele tote männliche Arbeiter weil Frauen nun mal lieber die ungefährlicheren Jobs machen.
Schon interessant, kaum gibt man argumentativ kontra und läßt sich von einer Person mit der größeren “sozialen Intelligenz” nicht alle Schwachheiten gefallen hat man “Probleme”. Fehlt nur noch das gute alte “der kriegt ganz sicher keine Frau ab und ist deshalb so gefrustet”. Das was Organisationen wie Mandat hier verlauten wird von Studien gedeckt teils von privater teils aus öffentlicher Hand. Es werden Scheußlichkeiten an die Öffentlichkeit gezerrt dass es einem Galle hochkommt (Benachteiligung und regelrechte Diskriminierung von Jungen in der Bildung z.b.).
Aber Frau (zum. die die ständig meinen ihre Meinung kundtun zu müssen) akzeptiert ja nichts was nicht dem Schema Frau=Opfer/Mann=Täter entspricht. Und wer so was glaubt ist ja entweder a) doof b) debiel c) beides oder d) “hat ein Problem mit Frauen”. Oder “es kann nicht sein was nicht sein darf”.
Frauenproblem vs. Männerproblem
Frauenproblem: zu wenig Frauen in Aufsichtsräten (Quote her),
Männerproblem: männliche Grundschulkinder wird Bildung verwehrt und Mädchen werden bevorzugt. (Bundesbildungsministerium)
Frauenproblem: trotz Arbeitsgesetzen die das verbieten verdienen Frauen angeblich weniger als Männer (diese Aussage wird rezitiert und rezitiert aber nie belegt)
Männerproblem: Männer sind mehr als doppelt so oft arbeitslos wie Frauen, aber die Männer machen immer noch 2/3 der Überstunden in Deutschland (stat. Bundesamt). Sie ackern sich den Buckel krumm um sich hinterher auch noch angreifen lassen zu müssen.
“Dass die Gewaltbereitschaft bei Frauen gegenüber Kindern und Hilfsbedürftigten hoch sein soll, dass soll mal einer hier belegen - aber bitte nicht mit Statistiken, die extra von Männerrechtlern zusammengeschustert wurden -.” Geschustert hm, also in Handarbeit gefertigt. Von wem sollen denn die Statistiken denn sonst kommen? Vom Staat, wenn für sowas das Ministerium für alles ausser Manner zuständig ist? Andersherum dürfte ich nach deiner Logik keiner Studie trauen die sagen wir vom Familienministerium kommt oder von Frauenzeitschriften (Apothekenrundschau oder Brigitte z.B.) oder allg. von weiblichen Wissenschaftlern wenn diese auch nur wissen was EMMA bedeutet. Solche Studien kommen nur von unabhängigen Organisationen oder Personen. Weil wie immer nichts sein kann was nicht sein darf.
Just my 2 cents. Argumentieren mit einer Geisteshaltung gleich einem Felsblock bringt nichts aber es lesen ja noch andere.
05. November 2008 um 22:43 Uhr
@silvia
“Um nochmals auf den Respekt zu kommen: Wer respektlos Frauen gegenüber ist, kann nicht mit Achtung, nur mit Ächtung rechnen. Und solange Männer zu Millionen Frauen kaufen - von denen die meisten gezwungenermaßen diesen Beruf ausüben - solange braucht mir kein Mann hier das Opfer- und Unschuldslamm vorzujammern.”
1. Sind die meisten Prostituierten nicht wie von Ihnen behauptet “gezwungen” ihrem Job nachzugehen.
2. Wie soll ich jemanden mit Respekt behandeln die obiges Zitat absondert? Was kann ich dafür, daß einige meiner Geschlechtsgenossen schon bei einer Prostituierten waren? Ich jedenfalls habe noch nie für den Geschlechtsakt gezahlt. Für die Folge eines Verkehrs jedoch zahle ich seit Jahren, ohne mein Kind jemals zu Gesicht bekommen zu haben. Die “Mutter” des Kindes verdient genausowenig meinen Respekt wie Sie.
06. November 2008 um 0:13 Uhr
“Alle anderen lautstarken Forderungen setzen zunächst mal Respekt gegenüber den Frauen voraus und davon ist weit und breit nichts zu sehen.”
Also den Respekt vor Frauen hab ich schon längst verloren. Sollte nicht weiter verwundern wenn man die “Argumente” einiger Schreiberinnen durch liest.
06. November 2008 um 3:19 Uhr
„Du kannst gerne Belege für einen Fall von Lohndiskriminierung liefern.
Nach sowas hab ich schon lange gesucht. Das BMFSFJ hatte mir dazu mal
mitgeteilt, dass es sowas kaum noch vorkommen würde. Ob ich den Schrieb noch finde?“
Ich bin überzeugt davon, dass du ihn nicht finden wirst.
Warum sollte ich deine Arbeit übernehmen und noch mehr Zeit und Energien mit euren Forderungen verschwenden? Mir reicht das, was ich höre, sehe, erlebe, empfinde und lese.
„Ach.. und du forderst Respekt ein? Sehr intressant.
Womit meinst du den verdient zu haben?“
Du hast absolut recht. Den muss ich gar nicht einfordern, denn er steht uns grundsätzlich zu.
@Chris
Sorry, dich hab ich zunächst überlesen.
Aber dieser Satz von dir:
„Stelle Behauptungen auf, auch wenn Du dafür keine Belege hast. Durch fortwährende Wiederholung dieser Behauptungen erlangen sie schnell den Charakter von Wahrheiten, und keiner wird sie zukünftig anzweifeln, da sie selbstverständlich geworden sind.“
hat mich dann nachträglich doch gefesselt, denn das ist genau das, was ich immer dachte, wenn ich eure ständig gleiche Litanei an SCHLAGfertigen Argumenten gelesen habe und ich dabei die Assoziationen von Neandertalern mit Keulen über Schulter hatte…
Der Unterschied zwischen dir und mir @Chris ist einfach dieser: Wir wissen beide, dass die Frau noch lange nicht gleichberechtigt ist. Du möchtest die letzten 30 Jahre ungeschehen machen (weil du verständlicherweise Probleme mit deiner noch relativ neuen Rolle hast) ich die letzten paar tausend Jahre. Du wirst mir also meine Beharrlichkeit nachsehen, denn ich hab noch ein paar Jährchen gut und auf die besteh ich.
„SiMa, dann müßte die Arbeitslosenrate für Männer bei ca.: 90 %, die der Frauen bei unter 3 % liegen,
denn kein Arbeitgeber würde sich die Chance auf Reduzierung der Lohnkosten entgehen lassen!“
Falsch! Frauen haben durch ihre Familienpausen kaum mehr Möglichkeiten einzusteigen und wenn doch, dann geht’s nur kaugummimäßig vorwärts. Meistens siehts aber so aus, dass Arbeitgeber junge Frauen schon deshalb ungerne einstellen, weil sie eben schwanger werden könnten; hinterher werden sie sowieso aussortiert, weil sie verständlicherweise ausfallen können, wobei größere Firmen zugegebenermaßen mittlerweile doch mehr familienorientiert agieren. Aber selbst wenn die Kinder bereits größer sind, ist das allgemein noch ein Manko und dann kommt noch das Argument dazu, dass die Frau zu lange aus dem Beruf draußen ist – selbst wenn sie ständig irgendwo stundenweise gejobbt hat bzw. zig kleinere Jobs ausgeführt hat, um die Kinder über die Runden zu bringen. Das ist dann das absolute Aus, außer sie lassen sich immer noch nicht entmutigen und machen sich selbständig, versuchen Lücken zu finden und ob sie hier Erfolg haben, hängt nicht nur von Ausdauer, Power und Kreativität ab, sondern auch von der Gesundheit, der Konkurrenz, die sich ganz zackig bildet und vielen anderen Punkten. Dies dürften auch für männliche Selbständige keine Fremdwörter sein.
Es ist eine Frechheit ohnegleichen zu behaupten:
„Was die Kontrolle über den Körper betrifft, so sollten wir nicht vergessen, dass das werdende Kind kein Bestandteil dieses Körper ist. Abtreibung ist so, als würde auf der Intensivstation bei einem lästigen Patienten mit gute Prognose die Maschinen abgestellt, welche sein Überleben sichern. “Mein Bauch gehört mir!” ist der dümmste Spruch, der in die Welt gesetzt wurde.“
Kein Bestandteil dieses Körpers? Ohne diesen Körper könnte kein Embryo entstehen, überleben, geschweige denn geboren werden! Und der zweite Teil dieser Behauptung in Bezug auf den ersten ist für mich nun der dümmste Spruch, der je in die Welt gesetzt wurde. Was bitte hat die Intensivstation mit einem „ werdenden Kind“ <- was ja schon wieder übelste Manipulation ist, denn ein werdendes Kind ist es noch lange lange nicht… – zu tun?
@markus
„Das heutige Problem der Männer ist der Kampf gegen 30 Jahre alte Parolen von Männern als Unterdrücker, Patriarchen, Chauvis et cetera. Nach 30 Jahren Mädchen- und Frauenförderung gibt es aber keine meßbaren Benachteiligungen von Frauen mehr im Lande.“
Falsch. Die Benachteiligungen gibt es zuhauf. Es ist mir aber jetzt zu blöde, das im einzelnen darzustellen, zumal ich weiß, dass du weißt. Ich denke auch, jede Frau ab einem bestimmten Alter, die hier mit liest, hat es schon zigmal am eigenen Leib erfahren bzw. in der nächsten Umgebung mitbekommen und von daher kann ich mir die Energien sparen.
„Die Radikalfeministinnen können wahrlich “stolz” auf sich sein, aus gender-ideologischen Gründen eine Generation von Bildungsverlierern heranzuziehen, die unser Land nicht voranbringen, sondern zurückwerfen werden. Die Powerfrauen von morgen werden übrigens diese Bildungsverlierer über ihre Sozialabgaben mit durchfüttern müssen, anstatt in den Start-Up-Firmen der Jungs gute Jobs zu bekommen.“
Wären die Radikalfeministinnen nicht gewesen, hätten wir immer noch die 50iger. Hier wird wieder mal Frauengeschichte geleugnet; aber das kennen wir ja .. und was heißt denn in den Start-Up-Firmen der Jungs gute Jobs zu bekommen???
„Obwohl die Mehrzahl der Sozialeinzahlungen von Männern erbracht wird, reicht es nicht mal für einen Männergesundheitsbericht parallel zum Frauengesundheitsbericht. Und obwohl Obdachlose sicher viel eher staatliche Fürsorge benötigen als Teilnehmer des Turbokapitalismus im Streit um Vorstansdposten, findet die Politik nur Worte für Letzteres, wo es gilt Frauen zu fördern, die es eigentlich in einem leistungsbezogenen Bereich selber schaffen müßten. Obdachlosigkeit ist zu 90% männlich - da lohnt sich wohl kein Engagement; dann lieber 400 Frauen- aber kein Männerhaus finanzieren.“
Wie ich bereits anfangs erwähnte: Ich gönne euch allen medizinische Untersuchungen und Berichte. Aber im folgenden bringst du einiges durcheinander: Zwischen Obdachlosen und Vorstandsposten liegen noch einige Ebenen, die du wohl unter den Teppich gekehrt hast, aber da kommst du vielleicht drauf, wenn du wieder runterkommst? Dasselbe gilt für dein nächstes Argument: Wie hoch die männliche Obdachlosigkeit ist kann ich nicht sagen; aber die weibliche scheint mir auch immer höher zu werden. Wie auch immer, den Zahn muss ich dir wohl ziehen, dass weibliche Obdachlosigkeit in einem Frauenhaus unterkommt. Du bringst da wohl einiges durcheinander? Immerhin geb ich dir recht, wenn du sagst: dann lieber 400 Frauen- aber kein Männerhaus finanzieren. Frauen kommen dort nämlich grundsätzlich nur unter, wenn sie von Gewalt bedroht sind und da bräuchte es etliche Frauenhäuser mehr, weil alle vorhandenen überfüllt sind.
Der Radikalfeminismus hat Männer und Frauen entzweit, so wie es das erklärte Ziel von Beauvoir und Schwarzer war. Daher kennt die gender-Ideologie auch keine Familien und Paare die sich die Arbeit teilen, sondern jedes aufeinanderbezogene Ungleichverhältnis zugunsten der Gemeinschaft wird als “Frauenbenachteiligung” deklariert. Es wäre anständig von den intelligenteren Frauen, sähen sie das Problem und würden sich endlich einmal von den Gesellschaftszerstörerinnen distanzieren - damit wir sie gemeinsam besiegen können um den Geschlechterkrieg zu beenden.
Zu dem Argument der intelligenten Frauen halt ich still: Ich halte uns alle für intelligent genug, dass wir uns unsere eigene Ansichten bilden. Ich denke, du verkennst uns, wenn du denkst, dass du uns hier mit solchen Argumenten separieren kannst.
„Der Radikalfeminismus hat Männer und Frauen entzweit, so wie es das erklärte Ziel von Beauvoir und Schwarzer war“
Ist das so? Du siehst mich komplett entsetzt und ich bin natürlich sofort zu Wikipedia geeilt und stelle das Gefundene hier ein:
Radikalfeminismus (Gleichheitsfeminismus) !!!
Im sogenannten Radikalfeminismus wird von einer grundsätzlichen Gleichheit (Universalismus) der Geschlechter ausgegangen und die zwischen den Geschlechtern existierenden Unterschiede hauptsächlich durch gesellschaftliche Machtstrukturen und Sozialisation der Menschen begründet. Nach dieser Theorie gibt es kein “typisch männlich” und “typisch weiblich”, sondern nur durch geschlechtsspezifische Sozialisation und Aufgabenteilung begründete Verhaltensunterschiede zwischen den Geschlechtern. Die Anhängerschaft dieser Strömung kämpft seit den 1970er Jahren für die Aufhebung sämtlicher geschlechtsspezifischer gesellschaftlicher Unterschiede, um so den Menschen zu ermöglichen, nach ihren individuellen Fähigkeiten und Vorlieben zu leben, statt nach gesellschaftlich vorgegebenen Geschlechterrollen.
Erstmals definiert wurde der Begriff Radikalfeminismus 1978 von Mary Daly (Gyn/Ecology: The Metaethics of Radical Feminism). Analytisch wird vor allem mit dem Gender-Konzept gearbeitet, d.h. es wird unterschieden zwischen sozialem Geschlecht (Gender) und biologischem Geschlecht (Sex). Diese Idee wurde erstmals von Simone de Beauvoir (Das andere Geschlecht, 1949) aufgeworfen und wird im deutschsprachigen Raum u.a. von Alice Schwarzer vertreten.
@Michael
Bei allem Respekt kann ich die meisten deiner Argumente im Vorbeigehen widerlegen.
„“was das Theam Männer kaufen Frauen angeht” Männer fliegen vielleicht nach Bangkok dafür sind die Flieger nach Afrika oder in die Karibik schön vollgestopft mit den Damen die sich da ihre Stricher kaufen. Moralisch überlegen? mitnichten.“
Es mag natürlich Frauen geben, die das tun – und wie gesagt, sie lernen leider zunehmend von den Männern – und natürlich find ich das alles andere als in Ordnung, aber vollgestopfte Flugzeuge mit liebeshungrigen Frauen, die Männer sexuell ausnutzen? Sorry, da muss ich grinsen. Und um zurück ins Bundesgebiet zu kommen: Wie viele Männer werden hier eingeschleust, um als Sexarbeiter unter der Knute eines Zuhälters oder einer Zuhälterin? anschaffen zu gehen? Habt ihr mal geschaut, wie viele zigtausende Männer sich im Netz anonym zur Pädokriminalität bekennen?
Ich lasse mir z.B. international Berichte zuschicken aus dem Netz auf Stichworte wie „Vergewaltigung“ „Missbrauch usw.“ – du siehst, diese Begriffe sind eindeutig geschlechtsneutral - und trotzdem hab ich täglich dutzende von Meldungen, die eindeutig zu 99 % mindestens auf Männer im Sinne von Zuhältern, Vergewaltigern, Schlägern, Pädokriminelle hinweisen. Wie erklärst du dir das? Alles Lügen? Nochmal: Maskulisten sind alle Unschuldslämmer???
„Nein aber der Staat verschuldet die Kriegstoten (gewählt von ups 52% Frauen) (Maggi Fetcher und Merkel haben wunderbar bewiesen das auch weibliche Staatslenker das können, und den SPD-Frauen verdanken wir z.B. ein weiteres Festhalten der Partei an der Wehrpflicht), und wir haben deswegen so viele tote männliche Arbeiter weil Frauen nun mal lieber die ungefährlicheren Jobs machen.“
Und auch hier muss ich dir widersprechen. Du schreibst von 52 % Frauen, die wählen. Gehen sie alle wählen? Wie ist die tatsächliche Wahlquote? Ich weiß z.B. dass viele Frauen gar nicht wählen gehen, weil sie entmutigt sind, da keine wirklichen Alternativen für sie da sind, ganz abgesehen von der allgemeinen Wahlmüdigkeit, die wohl schon lange alle, gleichgültig welches Geschlecht, erfasst hat.
Frauen machen lieber die ungefährlicheren Jobs? Das ist jetzt nicht dein Ernst? Ich muss nun wieder in erster Linie auf die Prostituierten zu sprechen kommen. Was meinst du, was sie täglich – nein stündlich - riskieren an Diskriminierungen, seelischen und körperlichen Krankheiten, Gewalt und Tod? Wie viele lassen täglich beruflich ihre Gesundheit im Umgang mit allergiebehafteten Produkten am Band, in Friseursalons und sonstigen – hauptsächlich bislang weiblichen und unterbezahlten Berufen? Und passieren die meisten Unfälle nicht nachweislich im Haushalt???
„Schon interessant, kaum gibt man argumentativ kontra und läßt sich von einer Person mit der größeren “sozialen Intelligenz” nicht alle Schwachheiten gefallen hat man “Probleme”. Fehlt nur noch das gute alte “der kriegt ganz sicher keine Frau ab und ist deshalb so gefrustet”.
„Aber Frau (zum. die die ständig meinen ihre Meinung kundtun zu müssen) akzeptiert ja nichts was nicht dem Schema Frau=Opfer/Mann=Täter entspricht. Und wer so was glaubt ist ja entweder a) doof b) debiel c) beides oder d) “hat ein Problem mit Frauen”. Oder “es kann nicht sein was nicht sein darf”.“
Hier komm ich an eine Grenze, bei der es mir schwer fällt, dir gegenüber höflich zu bleiben. Würde diese Diskussion im realen privaten oder beruflichen Umfeld stattfinden, würde mit Sicherheit das Wort Mobbing fallen. Aber da hier anonym diskutiert wird, scheint es nicht von Belang zu sein, dass hier eine ganze Gruppe von frauenhassenden Männern versucht, mich mundtot zu machen (was sie natürlich nicht schaffen; das macht den Tatbestand an sich aber nicht wirklich besser, sondern zeigt nur auf, dass ich die Strukturen erkenne und mich von ihnen nicht abschrecken lasse) und wenn du mitgelesen hättest, hättest du begriffen, dass ich durchaus nicht leugne, dass auch Frauen Täterinnen sein können; ich lehne es aber vehement ab, dass hier der Großteil aller Frauen zu Monstern mutieren sollen, nur weil es euch so in euren männerrechtlichen Schlachtplan passt.
„Frauenproblem: trotz Arbeitsgesetzen die das verbieten verdienen Frauen angeblich weniger als Männer (diese Aussage wird rezitiert und rezitiert aber nie belegt)“
Stop! Das wurde mehr als belegt. Bitte einfach googeln gehen. Den Nachweis dagegen zu erbringen liegt bei euch.
Und noch ein letztes und dann langt es mir für heute:
„Männerproblem: Männer sind mehr als doppelt so oft arbeitslos wie Frauen, aber die Männer machen immer noch 2/3 der Überstunden in Deutschland (stat. Bundesamt). Sie ackern sich den Buckel krumm um sich hinterher auch noch angreifen lassen zu müssen.“
Zunächst mal können Frauen und speziell Mütter gar nicht arbeitslos sein, sondern höchstens erwerbslos (natürlich gilt das auch für Hausmänner). Der zweite Punkt ist: Was ist mit den Frauen und Müttern und auch hier wieder mit denjenigen Männern, die neben Kindern und Haushalt einem Erwerb nachgehen bzw. nachgehen können und müssen und das Glück haben, einen Arbeitsplatz zu haben? Wie viele Überstunden haben sie und wie bucklig arbeiten sie sich insgesamt? Und jetzt schau mal alleine hier in dieser Diskussion, wie sie sich angreifen lassen müssen?
„Just my 2 cents. Argumentieren mit einer Geisteshaltung gleich einem Felsblock bringt nichts aber es lesen ja noch andere.“
So ist es.
06. November 2008 um 7:13 Uhr
Noch mal kurz: “aber bitte nicht mit Statistiken, die extra von Männerrechtlern zusammengeschustert wurden”
Dazu fällt mir nur der einfache Spruch ein, der da geht “Was ich selber tu, trau ich jedem andern zu.”
Wir alle kennen das Phänomen der selektiven Wahrnehmung und genau das führte uns Frau Silvia mit ihren Berichten über ihre persönliche Kenntnis oder Nichtkenntnis der Situation der Männer und Frauen in diesem Land.
06. November 2008 um 7:53 Uhr
Um zum Thema “Lohndiskriminierung” mal etwas Sachlichkeit reinzubringen: Dazu macht das statistische Bundesamt, von dem die 24% stammen selbst (und zwar hier http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Publikationen/STATmagazin/2008/Verdienste2008__8,templateId=renderPrint.psml__nnn=true) folgende Aussage, Zitat:
“Frauen verdienen 24% weniger als Männer
Der Bruttostundenverdienst von Frauen lag nach den Ergebnissen der Verdienststrukturerhebung 2006 um 24% unter dem der Männer. Dies bedeutet nicht, dass Frauen im gleichen Unternehmen für die gleiche Tätigkeit 24% weniger verdienten. Die Ursachen für den Verdienstabstand sind vielfältig. Frauen und Männer unterscheiden sich in der Wahl ihrer Berufe, Branchen und in der Erwerbsbiografie. Diese Unterschiede sind in der Differenz von 24% enthalten.”
Oder um es mal zusammenzufassen: Es geht hier nicht um dieselbe Arbeit unter gleichen Bedingungen sondern um sogenannte “gleichwertige” Arbeit und die ist derzeit etwa so definiert: Mann und Frau haben eine Berufsausbildung = (nach feministischer Lesart) gleichwertige Arbeit und zwar unabhängig von für die Bezahlung so “unwichtiger” Details wie Art des Berufs, der Branche, der Größe der Firma, der Art des Unternehmens, der Berufserfahrung, der Zahl der geleisteten Überstunden usw.
Daher betrachte ich diese sogenannte Lohndiskriminierung als nichts anderes als eine politisch motivierte und gezielt publizierte Fehlinterpretation der Statistik, weil die aus der Zahl gezogenen Schlussfolgerungen, aus diese Zahl auf Grund der Art der Berechnung gar nicht gezogen werden können - zumindest dann nicht, wenn man seriös damit umgeht.
06. November 2008 um 8:39 Uhr
Endlich werden mal die Themen beim Namen genannt. Es ist zwar sehr unpopulär und insbesondere von unserer weiblichen Bevölkerung kommen eher kritische Bemerkungen als sich einfach mal in kritischer Selbstreflektion zu üben und eigene Rollenstereotype zu hinterfragen - und seis die Erwartungshaltung daß der Mann grundsätzlich die Restaurantrechnung zu bezahlen hat.
Die Wehrpflicht nur für Männer gehört längst abgeschafft, jedoch hüllt sich trotz zunehmender öffentlicher Kritik die Politik noch in vornehmes Schweigen.
Es natürlich bisher sehr bequem gewesen den männlichen Part unserer Gesellschaft mit immer neuen Forderungen zu konfrontieren vor dem Hintergrund eines kollektiv eingepflegten männlichen Schuldmonopols.
Eines ist sicher : Dieser von Einigen subjektiv als schmerzhaft empfundener Einflußverlust wird sich noch deutlich verstärken.
Vielen Dank für den Beitrag.
06. November 2008 um 9:41 Uhr
@ Silvia #1
„Und das mit den gleichen Löhnen ist schlichtweg gelogen, die Zahlen belegen es und ich erlebe es auch immer wieder in meinem Umfeld. Erst letzthin hat eine Bekannte erzählt, sie verdient sage und schreibe 1.000 Euro! weniger als ihr Kollege, obwohl beide dasselbe leisten und dieselbe Ausbildung hatten.“
Wenn die Frau sich benachteiligt fühlt, kann sie vors Arbeitsgericht ziehen und auf gleichen Lohn klagen. Wie übrigens jede andere Frau auch. Und? Können sich die Gerichte nicht mehr vor den Klagen schlechter bezahlter Frauen retten? Davon ist mir nichts bekannt…
„Und soweit lassen wir Frauen es bestimmt nicht kommen, dass Männer wieder über unseren Körper zu bestimmen haben!“
Wo ist das jemals behauptet worden?
>Wir konnten unsere Positionen inzwischen in zahlreichen Medienbeiträgen und auch in persönlichen Gesprächen mit Politikern einbringen…< Das glaub ich sofort. Zumal hier das Innen fehlt überall. Männerbünde zugunsten von Männern und zum Nachteil der Frauen haben schon immer großen Zulauf gehabt.“
In den Medien finden allerdings die Sorgen und Nöte von Frauen weitaus mehr Widerhall als diejenigen von Männern (dieses Interview mit Eugen Maus ist eine der wenigen Ausnahmen). Ihre Verschwörungstheorie von den mächtigen „Männerbünden zum Nachteil der Frauen“ hat also einen ganz wesentlichen Haken. Den Sie leider übersehen.
„Bei respektvollem Umgang haben auch Frauen ein Interesse daran, sich gütlich zu einigen, schon alleine deshalb, weil sie dann entlastet werden.“
An respektvollem Umgang mit dem anderen Geschlecht lassen es Frauen allerdings recht häufig genauso fehlen. Im Privaten wie in den Medien.
„Ich kenne die Horrorgeschichten der Maskulisten, die sich als Opfer hinstellen und die Frauen allesamt als Täterinnen. Leider sind sie mehr als einseitig und verlogen.“
Und das wiederum ist eine unverschämte Lüge, Frau Silvia. Kein Maskulist behauptet ernsthaft, alle häusliche Gewalt gehe von Frauen aus. Wir behaupten, durch 200 internationale Studien und Untersuchungen wissenschaftlich belegt, dass die Gewalt in Familien von beiden Geschlechtern gleichermaßen ausgeht.
Die einzigen, die ein Geschlecht allesamt als Täter hinstellen, sind die Feministinnen. Die sind es, die ihre Position mal überdenken sollten, nicht wir.
„Männern, die Alkohol- und Gewaltprobleme haben, würde ich meine Kinder auch nicht anvertrauen, geschweige denn würde ich es zulassen, dass sie den Hebel der Gewalt und Kontrolle bei den Kindern ansetzen. So einfach ist das.“
Gleiches gilt umgekehrt für suchtkranke, gewalttätige, schwer gestörte Frauen auch, nicht wahr?
„Der einzige Punkt, in dem ich Manndat zustimme, ist der der Gesundheitsvorsorge. Alle anderen lautstarken Forderungen setzen zunächst mal Respekt gegenüber den Frauen voraus und davon ist weit und breit nichts zu sehen.“
Wie es in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Manche Äußerungen hier finde ich selber etwas krass. Aber einen Teil des Frusts der Männer kann ich einigermaßen nachvollziehen.
„Aber im Zusammenhang mit der verheulten Männerbewegung hab ich auch nichts anderes erwartet.“
Ein alter Hut. Frauen dürfen wehklagen über ihre Benachteiligungen. Das ist dann völlig in Ordnung. Wenn Männer die ihren zur Sprache bringen, sind sie Jammerlappen. Das lässt nur Ihre Unfähigkeit erkennen, sich ernsthaft mit unseren Positionen auseinander zu setzen.
06. November 2008 um 10:04 Uhr
@ Silvia #2
„Die Buschtrommel unter den Männerrechtlern scheint gut zu funktionieren. Schon sind sie gruppenweise da, um gleich von vorne herein alles abzuwürgen, was da noch kommen und anderer Ansicht sein könnte.“
Nun, da Sie uns mittlerweile in vielen Beiträgen mit Ihren Ansichten beglückt haben, kann von „Abwürgen“ ja nun nicht wirklich die Rede sein !?!
“Und hier sei noch erwähnt, dass in den Medien täglich zig Meldungen von Vergewaltigungen, Morden/Ehrenmorden, Amokläufe, Serienmorde an Frauen erscheinen, was ja schon einiges aussagt. Auch alles Fake? Wird weggeredet oder ignoriert von euch?“
Damit haben Sie das Problem auch schon benannt: die Medien. Die berichten viel und gerne über Frauenprobleme – sehen Sie sich mal das Medienecho am 8. März an und vergleichen Sie es mit demjenigen am 3. November! Dass man das für bare Münze nimmt und dann selber irgendwann nur noch an (männliche) Verbrechen denkt, ist kein Wunder. Aber wussten Sie schon, dass zwei Drittel aller Opfer von Ehrenmorden in der Türkei Männer sind? Nein, denn das treten die Medien nicht so breit wie die Probleme von Frauen. Die gibt es zweifellos, aber ein etwas ganzheitlicherer Blickwinkel, der den Kummer beider Geschlechter ins Blickfeld nimmt, wäre doch sehr wünschenswert.
„Um nochmals auf den Respekt zu kommen: Wer respektlos Frauen gegenüber ist, kann nicht mit Achtung, nur mit Ächtung rechnen.“
Gilt umgekehrt aber genauso. Sie haben sicherlich Recht. Aber Ihr Blickwinkel ist auch hier sehr verengt.
„Und solange Männer zu Millionen Frauen kaufen - von denen die meisten gezwungenermaßen diesen Beruf ausüben - solange braucht mir kein Mann hier das Opfer- und Unschuldslamm vorzujammern.“
Dann hören Sie einfach weg. Im Ernst: Natürlich kaufen Männer Frauen. Aber was ist das für eine kranke Logik, einfach zu sagen: Solange es Männer gibt, die solch böse Dinge tun, sollen sie gefälligst den Mund halten? Das beweist nur, dass Sie keine richtigen Argumente haben. Wir leben, Frau Silvia, in einer Demokratie. Hier darf jede Bevölkerungsgruppe, vom Autofahrer bis hin zum Asthmatiker, sich für ihre Rechte und Bedürfnisse einsetzen. Aber wenn Männer das tun, melden sich Leute wie Sie, denen das offenbar so sehr weh tut, dass sie dieses demokratische Grundrecht in Zweifel ziehen und dieser Interessenvertretung lieber gleich das Rederecht aberkennen möchten.
Im Übrigen: auch Frauen richten enorm viel Unheil an. Trotzdem diskutieren wir hier gerne mit Ihnen und sehen großzügig über die vielen Täterinnen hinweg.
„Dass die Gewaltbereitschaft bei Frauen gegenüber Kindern und Hilfsbedürftigten hoch sein soll, dass soll mal einer hier belegen - aber bitte nicht mit Statistiken, die extra von Männerrechtlern zusammengeschustert wurden -.“
Bitte sehr: Laut Kriminalstatistik 2007 des BKA entfallen 43,1% der polizeilich erfassten Fälle von Kindesmisshandlung (sogenanntes Hellfeld) auf weibliche Tatverdächtige (Quelle: http://www.bka.de/pks/pks2007/p_3_04.pdf, Tabelle 20 auf Seite 2).
In einer Studie aus den 80er-Jahren untersuchte das Bundeskriminalamt 1650 vollendete Tötungsdelikte an Kindern. In 1030 Fällen davon töteten die Eltern - nur 305 Mal waren es die Väter, aber 725 Mal die Mütter. (siehe Berliner Zeitung vom 8.5.2007; http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0508/politik/0022/index.html).
82 Prozent aller Menschen haben ihre erste Gewalterfahrung durch die Hände einer Frau (Quelle: Sam Sewell, Family Domestic Violence Report USA, http://www.mensrights.com.au/page13q.htm)
„Was meinst du exakt damit? Dass du auf deine Anfragen an diese Stellen keinerlei Antworten bekommen hast, weil die meisten angesichts deines Namens und dem Hintergrund die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und deine Briefe und Mails schnellstmöglichst in den Papierkorb entsorgen?“
Bitte bleiben Sie sachlich. Ich zitiere, leicht abgewandelt: „Um nochmals auf den Respekt zu kommen: Wer respektlos Männern gegenüber ist, kann nicht mit Achtung, nur mit Ächtung rechnen.“
06. November 2008 um 10:18 Uhr
@Silvia
Wir wissen beide, dass die Frau noch nicht gleichverpflichtet ist. Pflichten (Zwangsdienste, Unterhaltssklaverei usw.) werden per Zwang immer nur Männer wegen ihres Geschlechts auferlegt! Ich kenne keine Pflicht, wo eine Frau zu etwas gezwungen bzw. gleichverpflichtet wird, denn Frauen besitzen sämtliche Rechte und die können Frauen drehen, verbiegen und wenden, wie es für Frau am angenehmsten ist. Frauen sind die Renditegewinner, zahlen insgesamt nur 1/3 vom Vermögen in die Sozialkassen ein und holen aber 2/3 heraus. Frauen picken sich die Rosinen heraus und Frauen sind es, die Männer in ihrer alten Rollenbilder drängen und pressen. Es ist eine absolute Frechheit, wenn manche Frauen ihre Kinder dazu missbrauchen, um 15 Jahre und länger nicht mehr arbeiten gehen zu müssen und keinen Bock auf Arbeit haben und mit allen Mitteln Geld, Kind und Macht vereinahmen und Männer zu rechlosen Unterhaltssklaven degradieren lassen. Früher gab es noch Gerechtigkeit, da galt das Schuldprinzip, dann wurde es vom Zerrütungsprinzip in das heutige Willkürprinzip umgewandelt. Frauen können schuldig sein und trotzdem muss der Mann für schuldige Frau Unterhaltszahlungen leisten, das ist die größte Schweinerei und Unterhaltssklaverei überhaupt.
Viele Männer wollen Gleichberechtigung, das aber von vielen Frauen verhindert wird und Frauen ihre Bastionen gegen eindringlinge von Männer verteidigen. Frauen tragen für den Fortbestand der Zwangsdienste (Wehrpflicht / Zivildienst) eine Mit- und Hauptschuld, zu nennen ist z.B. Jutta Limbach.
Frauen sind gleichberechtingt und überprivilegiert in Deutschland, haben nur Rechte und keine Pflichten, Quotenregelungen gibt es nur für Frauen usw., im Internet findet man unter dem Stichwort Diskriminierungsliste, aufgelistet die diskriminierungen und benachteiligungen von Männer.
Die Diskriminierungen und Benachteiligungen von Männer kann man immer belegen und sind Fakt.
Die angeblichen Diskriminierungen und Benachteiligungen von Frauen sind dagegen immer nur oberflächliche Behauptungen und niemand konnte es bis heute per Fakten belegen, denn Frauen werden zu rein gar nichts gezwungen.
Männer sind sie wahren und echten Opfer und Frauen sind die Möchtegernopfer!
Üriegens Haushalt:
Wäsche waschen tut die Waschmaschine, Geschirr spülen tut die Geschirrspülmaschine, die meisten arbeitsfaulen Hausfrauen bereiten nur noch Schnellgerichte zu.
Für was braucht man(n) also eine arbeitsfaule Hausfrau, die sich täglich die Talkshows anschaut und man(n) Abends das Gejammere von ihr hört? Geht endlich arbeiten und verdient euer eigenes Geld und ihr nicht mehr vom Unterhaltssklaven ein schönes Leben euch macht. Vor dem Herd habt ihr nichts mehr verloren, aber manche Frauen klammern sich am Herd fest und wollen diesen nicht mehr loslassen.
06. November 2008 um 10:28 Uhr
Langsam wirds doch wiedersinnig:
“Und auch hier muss ich dir widersprechen. Du schreibst von 52 % Frauen, die wählen. Gehen sie alle wählen? Wie ist die tatsächliche Wahlquote? Ich weiß z.B. dass viele Frauen gar nicht wählen gehen, weil sie entmutigt sind, da keine wirklichen Alternativen für sie da sind, ganz abgesehen von der allgemeinen Wahlmüdigkeit, die wohl schon lange alle, gleichgültig welches Geschlecht, erfasst hat.”
annäherend gleiche Wahlbeteiligung, mit leichtem Überhang der Frauen. Dadurch das es einfach mehr sind, gleichen die 2% mehr in der Bevölkerung die 0,4% geringere Wahlbeteiligung mehr als aus. Vielleicht hast du ja nur Bekannte die genau diese 0,4% enthalten.
(Bundestagswahl 2005, Grafik Tab 4.
http://www.km.bayern.de/blz/eup/01_06_themenheft/2_3.asp
“Zunächst mal können Frauen und speziell Mütter gar nicht arbeitslos sein, sondern höchstens erwerbslos (natürlich gilt das auch für Hausmänner).”
So die restlichen 33% sind also was? Kohlköpfe?
“Wie viele Überstunden haben sie und wie bucklig arbeiten sie sich insgesamt? Und jetzt schau mal alleine hier in dieser Diskussion, wie sie sich angreifen lassen müssen?”
Behauptet keiner das Gegenteil, nur das wird halt überbewertet. Auch wenn du das gerne glaubst. Das was vor 50 Jahren einen ganzen Tag Hausarbeit bedeutet hat ist heute in wenigen Stunden abgehandelt. Oder wäscht du noch von Hand am Waschbrett? Oder ruinierst dir in kochenden Abwaschwasser die Hände?
Was das Angreifen angeht, wenn man mit einer solchen Aggresivität legitime Forderungen angreift und ohne Sinn und Verstand und belegte Argumente meint hier alles in den Dreck zu ziehen, dann darf man sich nicht wundern. Ich weiß das sind Frauen hier nimmer gewöhnt, aber so was nennt man Kontra geben.
06. November 2008 um 10:55 Uhr
@Silvia:
Na, Sie scheinen ja Angst vor irgendwas zu haben …
Ihre Reaktion ist im Übrigen im Falle von Vergwaltigungen typisch. Ihre Aussagen sind vergleichbar mit: “Ich kenne keine Frau, die vergewaltigt wurde - dann kann es ja keine geben …”. Merken Sie was?
Mir (Mann) persönlich ist nicht bekannt, dass irgendeine Frau in meinem Bekannten-/Verwandtenkreis je häusliche Gewalt erfahren hat.
Das heißt aber nicht, dass das nicht zutreffen könnte - und eben auch bei Männern als Opfer.
Das Problem zur Gleichberechtigung sind Meinungen von Männern und Frauen wie Ihnen. Eben wegen dieser Aussagen, gibt es keine Männerhäuser, kaum adäquate Einrichtungen für durch Frauen, also Täterinnen, missbrauchte Kinder, aber auch erwachsene Frauen und Männer.
A propos: In Dänemark gibt es Männerhäuser, die vor Bedarf überlaufen - denken Sie, das ist über die Grenze hinweg anders?
06. November 2008 um 11:05 Uhr
@ Silvia #3
„Warum sollte ich deine Arbeit übernehmen und noch mehr Zeit und Energien mit euren Forderungen verschwenden? Mir reicht das, was ich höre, sehe, erlebe, empfinde und lese.“
Erstens tun Sie das sehr ausgiebig: Ihre Zeit mit unseren Forderungen verschwenden. Und das ist auch gut so, denn in der Zeit kommen Sie wenigstens nicht auf dumme Gedanken und besuchen keine zweifelhaften Websites
Zweitens ist auch das eine Einstellung: „Mir reicht das, was ich höre, sehe, erlebe, empfinde und lese“. Das erklärt nun wiederum manche Ihrer Äußerungen
„Der Unterschied zwischen dir und mir @Chris ist einfach dieser: Wir wissen beide, dass die Frau noch lange nicht gleichberechtigt ist. Du möchtest die letzten 30 Jahre ungeschehen machen (weil du verständlicherweise Probleme mit deiner noch relativ neuen Rolle hast) ich die letzten paar tausend Jahre. Du wirst mir also meine Beharrlichkeit nachsehen, denn ich hab noch ein paar Jährchen gut und auf die besteh ich.“
Och. Beharrlich können wir auch sein. Im Übrigen mag ich es nicht, wie Sie den armen Chris hier vereinnahmen möchten. Er ist sicherlich, wie viele Männer, der Ansicht, dass Frauen heutzutage sehr wohl gleichberechtigt sind, wenn nicht überprivilegiert.
Auf Ihre ellenlange Aufstellung von Frauendiskriminierungen warte ich übrigens schon die ganze Zeit vergeblich.
„Falsch! Frauen haben durch ihre Familienpausen kaum mehr Möglichkeiten einzusteigen und wenn doch, dann geht’s nur kaugummimäßig vorwärts.“
Ja, das kann so sein, will ich nicht abstreiten. Aber ich habe immer so ein komisches Gefühl, wenn ich das lese. Nach dem Motto: Ach bitte, macht es uns Frauen hier doch ein wenig einfacher. Und schon ist wieder eine Extrawurst für Frauen gebacken. Die Männer, die es nach Wehr-/Zivildienst, Berufssoldatenjahren, Krankheit, Arbeitslosigkeit und Rehabilitation wieder in den Job zurück müssen, dürfen hingegen sehen, wo sie bleiben? Ist das gerecht?
„Kein Bestandteil dieses Körpers? Ohne diesen Körper könnte kein Embryo entstehen, überleben, geschweige denn geboren werden!“
Dabei sollte man freilich nicht übersehen, dass das Embryo ohne Zutun des Mannes auch nicht existieren würde. Manche Frau scheint dies schonmal gerne zu „vergessen“.
„Die Benachteiligungen gibt es zuhauf. Es ist mir aber jetzt zu blöde, das im einzelnen darzustellen, zumal ich weiß, dass du weißt.“
Schon wieder diese Vereinnahmung! Auch der gute Markus weiß gar nichts. Und: es ist Ihnen nicht zu blöde, ausdauernd mit uns zu diskutieren, aber die Zeit, die zwei Benachteiligungen von Frauen aufzulisten, haben Sie nicht? Wohl eher aus Angst, dass diese Auflistung von uns sofort zerpflückt würde … wir stehen in den Startlöchern.
„Wären die Radikalfeministinnen nicht gewesen, hätten wir immer noch die 50iger. Hier wird wieder mal Frauengeschichte geleugnet; aber das kennen wir ja.“
Mit Frauengeschichte müssen wir uns wirklich nicht auch noch abmühen. Dafür gibt es Gender-LehrstühlInnen. Wären die Radikalfeministinnen gewesen, wären Männer und Frauen heute glücklicher. Was, das kann ja jeder behaupten? Das, was Sie geschrieben haben, aber auch, liebe Frau Silvia.
„Wie hoch die männliche Obdachlosigkeit ist kann ich nicht sagen; aber die weibliche scheint mir auch immer höher zu werden.“
Ja (lach), steht ja auch oft genug in den Zeitungen … aber über die Einseitigkeit der Medien habe ich mich ja schon ausgelassen. Seit 2o Jahren höre ich: der Anteil von obdachlosen Frauen steigt immer mehr. Er hat inzwischen auch schon alarmierende 10 Prozent erreicht. Da muss einem (beinahe) Angst und Bange werden.
„Frauen kommen dort nämlich grundsätzlich nur unter, wenn sie von Gewalt bedroht sind und da bräuchte es etliche Frauenhäuser mehr, weil alle vorhandenen überfüllt sind.“
Auch so ein Medien-Mythos, der fleißig genährt wird. „Frauenhausmitarbeiterinnen berichten, dass ‚einige Frauen fünf- bis sechsmal kommen, bevor sie die Trennung schaffen’. Niemand scheint sich indessen zu fragen, wieviele davon zu jenem Drehtüreffekt beitragen, der stets verschwiegen wird, wenn von den so oft zitierten deutschlandweit ‚jährlich 45.000’ die Rede ist.“ Zitat aus: Reinhart Stölzel: Täter und Opferinnen (aus: Theorie und Praxis der sozialen Arbeit, Nr. 2/2005)
Und: warum ist immer noch viel Geld für Frauenhäuser da, aber nie auch nur ein müder Euro für ein Männerhaus? Die bundesweit zwei oder drei Männerhäuser leben ohne Unterstützung öffentlicher Gelder vom privaten Engagement ihrer Betreiber. So hat sich das seit 1995 existierende Männerhaus in Berlin seit seiner Gründung vergeblich um finanzielle Zuschüsse vom Senat bemüht und steht inzwischen vor der Zwangsversteigerung. Für sein vielfältiges Engagement gegen Gewalt an Frauen gibt der Berliner Senat dagegen jährlich rund 6 Mio. Euro aus.
„Bei allem Respekt kann ich die meisten deiner Argumente im Vorbeigehen widerlegen.“
Wann tun Sie das denn nun endlich?
„Wie viele Männer werden hier eingeschleust, um als Sexarbeiter unter der Knute eines Zuhälters oder einer Zuhälterin? anschaffen zu gehen? Habt ihr mal geschaut, wie viele zigtausende Männer sich im Netz anonym zur Pädokriminalität bekennen?“
Nein, in solchen Kreisen treiben wir uns nicht rum. Aber wieviele Männer (z.B. aus Polen und Litauen) werden hier eingeschleust, um als Leiharbeiter in Baracken zu hausen und für wenig Lohn unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen Fleisch zu zerlegen?
Im Übrigen: Hören Sie mir doch mit Ihren „Frauen haben’s schwerer“-Geschichten auf! Beide Geschlechter haben ihr Päckchen zu tragen. Warum das nicht einfach mal anerkennen?
„Nochmal: Maskulisten sind alle Unschuldslämmer???“
Hat das irgend jemand irgendwo behauptet?
„Ich weiß z.B. dass viele Frauen gar nicht wählen gehen, weil sie entmutigt sind, da keine wirklichen Alternativen für sie da sind, ganz abgesehen von der allgemeinen Wahlmüdigkeit, die wohl schon lange alle, gleichgültig welches Geschlecht, erfasst hat.“
Das wundert mich, dass Frauen so wahlmüde sind. Am fehlenden frauenpolitischen Bewusststein der Parteien kann’s jedenfalls nicht liegen. Sehen Sie sich die Parteiprogramme von CDUFDPSPDSEDGrünen mal an. Zählen Sie, wie oft das Wort „Frauenförderung“ dort vorkommt und wie oft das Wort „Männerforderung“. Gerne werden Ihnen die männerpolitischen Sprecher der Parteien Ihnen sagen, woran das liegt. Ach so, diese Funktion gibt es gar nicht? Bei keiner Partei? Na, jetzt wissen Sie, warum ich als Mann keine von denen wähle…
„Frauen machen lieber die ungefährlicheren Jobs? Das ist jetzt nicht dein Ernst? Ich muss nun wieder in erster Linie auf die Prostituierten zu sprechen kommen. Was meinst du, was sie täglich – nein stündlich - riskieren an Diskriminierungen, seelischen und körperlichen Krankheiten, Gewalt und Tod? Wie viele lassen täglich beruflich ihre Gesundheit im Umgang mit allergiebehafteten Produkten am Band, in Friseursalons und sonstigen – hauptsächlich bislang weiblichen und unterbezahlten Berufen? Und passieren die meisten Unfälle nicht nachweislich im Haushalt???“
Ich bitte Sie. Sie machen sich lächerlich. 97 Prozent aller Menschen in der EU, die an den Folgen von Berufskrankheiten sterben, sind Männer. 95 Prozent aller von der Berufsgenossenschaft ermittelten Todesopfer im Beruf sind Männer. Schauen Sie sich bitte unter http://www.map-report.com/gefährli.htm die Liste der gefährlichsten Berufe an und saen Sie mir bitte, in welchem dieser Berufe überdurchschnittlich viele Frauen arbeiten. Unter http://www.map-report.com/ungefähr.htm finden sich dagegen manche „Männerdomänen“, die erfolgreich gestürmt worden sind…
Zu den Haushaltsunfällen: „Jährlich verletzen sich rund 52.900 Menschen bei der Hausarbeit, zwei Drittel davon sind Frauen. Männer tragen aber das höhere Verletzungsrisiko - vor allem beim Kochen!“ http://www.55plus-magazin.net/php/heimtueckische_hausarbeit,13346,7940.html
06. November 2008 um 12:28 Uhr
Hallo
Frauen verdienen 23% weniger als Männer” Das wird ständig von der Politik ,schon fast gebetsmühlenartig, wiederholt. Das Frauen aber 39% weniger arbeiten als Männer, wird verschwiegen.
Wenn man die durchschnittlich geleisteten Stunden der Männer mit den der Frauen vergleicht arbeiten Männer pro Woche rund 585Mio Stunden und Frauen 357Mio Stunden. Die Zahlen habe ich mir beim statistischen Bundesamt zusammengesucht.
Frauen arbeiten also 39% weniger als Männer
@Michael
Antworten auf meine Anfragen, bezüglich der Lohndiskriminierung, habe ich erhalten. Sie gingen von “dafür sind wir nicht zuständig” bis “aus Datenschutzgründen können wir nicht…” und das obwohl ich im Anschreiben auf die Anonymisierungsmöglichkeit der Daten hingewiesen habe.
Bei der Benachteiligung der Männer durch die Wehrpflicht wird das Wichtigste meist unterschlagen:
Die Wehrpflicht entzieht dem Mann einen Teil der Menschenrechte und verbriefte Grundrechte. Das Tierschutzgesetz gibt einem Tier mehr Rechte, wie einem Mann zugestanden werden, der der Wehrpflicht unterliegt.
Irgend eine, auch nur annähernd, vergleichbare Diskriminierung für Frauen gibt es bei uns nicht.
Rainer
06. November 2008 um 13:12 Uhr
Dieser Kommentar wurde aufgrund seines angreifenden Inhaltes redaktionell bearbeitet
06. November 2008 um 14:02 Uhr
Apropos Mehrarbeit der Männer: der 7. Familienbericht des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend hat auf Seite 234 festgestellt, das Männer im Durchschnitt 70 Std./Woche arbeiten, Frauen hingegen nur 46.
http://www.bmfsfj.de/Politikbereiche/familie,did=20208.html
Christine
06. November 2008 um 18:13 Uhr
Solange es noch heißt “Männer fühlen sich von der Familienpolitik benachteiligt” (Titel Ihrer Abbildung) und nicht “Nichtverheiratete Männer und ihre Kinder werden durch das deutsche Familienrecht diskriminiert”, eine eideutig identifiziertbare Schieflage in Rechtssystem also als “Befindlichkeit gewisser Männer” abgetan und verharmlost wird, kann man nicht wirklich von einem Fortschritt in puncto “Gleichstellung” oder “Emanzipation” reden.
Ich selbst bin Vater eines 3jährigen Sohnes, der seinen Vater bis zum heutigen Tage nicht kennt, obwohl er nur wenige Kilometer entfernt in einem Ort mit ihm wohnt.
Luxemburg hat Anfang dieses Jahres die Diskriminierung und Benachteiligung von nichtehelichen Kindern und ihren Väter aufgehoben und ein Sorgerecht ab Geburt an für beide Eltern - unabhängig ihres Verhältnisses zueinander - vergeben und sichergestellt.
In Deutschland als eines der letzten Länder auf der Welt stämmt sich jedoch sogar das Bundesverfassungsgericht als höchstes judikatives Organ dagegegen, die Augen aufzumachen, die von ihm geschaffene Ungerechtigkeit und das darauf folgende unsagbare massenhafte Leid klar klar zu benennen - will aber gleichzeitig auf Kosten solcher Männer und Kinder, die sich jeden Tag weiter unwiederbringlich entfremden, und zu Gunsten alleinerziehender Mütter unnötige Lebenszeit herausschinden und “die Entwicklung” aufgrund unveränderter Gesetze “weiter beobachten”. Auf zahllose Vorwürfe des schweren Verstoßes gegen internationales Menschenrecht wird weiterhin - trotz einschlägiger Fälle, die durch Presse und Vätervereine öffentlich gemacht wurden - nicht reagiert. Deutschland bleibt damit eines der kinder- und väterfeindlichsten Länder der Welt.
Sogar aus dem Bundestag sind von Seiten der CDU + FDP nur Beschwichtigungen zu hören: “Wissen zwar, daß einiges im Argen liegt, können aber leider leider nix tun. Uns sind die Hände gebunden.”, während die SPD die derzeitige Situation für voll gerechtfertigt hält (”Wer die menschliche Gesellschaft will, musß die männliche überwinden”) und Grüne + Linkspartei sie sogar noch durch Erschwernisse für Väter, ihr Recht auszuüben, verschärfen wollen.
06. November 2008 um 19:15 Uhr
Frauen jammern darüber, dass sie wegen der Geburt und der Familienarbeit
nicht arbeiten können.
Hallo?
Wer entscheidet das denn?
Ich sage, es sind in aller Regel die Frauen selbst.
Sie finden sich dann in der allseits bewunderten Situation der Familienmanagerin,
mit der Mehrfachbelastung…(bedauer).. die ihrem Partner den Rücken frei gehalten hat .. (ich lach mich tot)..
Und Männer wären auch nicht gut beraten, wenn sie Hausmann spielen würden.
1. sind sie im Fall einer Scheidung die Kinder ohnehin los.
2. hätten dann Schwierigkeiten einen Job zu bekommen, der es erlauben würde für den Unterhalt der Kinder aufzukommen.
Das trifft insbesondere für unverheiratete Väter zu, denn die haben von vornherein nur eine extrem geringe Chance im Fall einer Trennung den Kontakt
zu iheren Kindern aufrecht erhalten zu können. Sorgerecht? Pustekuchen.
Ein Mann kann sinnvollerweise nur ein Lebenskonzept haben.. Karriere.
Frauen wollen wählen können und für ihre Entscheidung Männer verantwortlich machen.
Ich behaupte, hätten Väter mehr Rechte, gäbe es wahrscheinlich mehr davon.
Heute - und das sage ich meinen Söhnen immer wieder - ist Ehe die reine
Selbstverstümmelung … und Kinder in die Welt zu setzen ein hohes
Risiko…..
XRay
(Vollerwerbstätig und alleinerziehend, weil die Mutter es nicht schaffte.
Da sind wir dann gut genug, nichtwahr.
Axo und von Frauengewalt an meinen Kinder könnt ich auch was erzählen.
- keine Märchen)
06. November 2008 um 19:27 Uhr
das interview mit Eugen Maus bringt es einmal auf den punkt
aber das ist nicht nur in deutschland so
silvia ist ein klasse beispiel für den von vorurteilen befreiten menschen und sie zeichnet sich wirklich durch fundiertes wissen aus, meine hochachtung, mehr solche frauen und man hätte wieder einen grund zu schreiben frauen werden im bildungsbereich benachteiligt
aber ich denke mir, sie ist ein taffe, aufgeschlossene, starke frau, die es wirklich im berufsleben und insgesamt im leben geschafft hat - meine hochachtung ich bin entzückt
06. November 2008 um 20:17 Uhr
Silvia schreibt:
05. November 2008 um 19:47 Uhr
“Die Buschtrommel unter den Männerrechtlern scheint gut zu funktionieren. Schon sind sie gruppenweise da, um gleich von vorne herein alles abzuwürgen, was da noch kommen und anderer Ansicht sein könnte.”
Sie meinen, wir widerlegen Dummheiten?
“Das Gerede von den Männerbünden erklärt nicht, warum Männer bei den Berufsunfällen, den Kriegstoten, den Suiziden, den Gewaltopfern immer die überwältigende Mehrheit stellen. Die Gesellschaft, das sind doch die Frauen, welche die Männer zu ihrem Nutzen manipulieren. Echte Männerbünde braucht das Land!”
“Die Schuld musst du nicht den Frauen zuschieben. Denn bei den hier aufgezählten Punkten gehts mehrheitlich um Verbrechen, die Männern durch Männer passieren. Und hier sei noch erwähnt, dass in den Medien täglich zig Meldungen von Vergewaltigungen, Morden/Ehrenmorden, Amokläufe, Serienmorde an Frauen erscheinen, was ja schon einiges aussagt. Auch alles Fake? Wird weggeredet oder ignoriert von euch?”
Frauen haben keine Schuld, nicht mal dazu sind sie fähig. Die Medien mögen erzählen, was sie wollen (sic!), wissenschaftliche Erhebungen sind nun man aussagekräftiger. Ehrenmorde… wieviele pro Jahr?
“Um nochmals auf den Respekt zu kommen: Wer respektlos Frauen gegenüber ist, kann nicht mit Achtung, nur mit Ächtung rechnen. Und solange Männer zu Millionen Frauen kaufen - von denen die meisten gezwungenermaßen diesen Beruf ausüben - solange braucht mir kein Mann hier das Opfer- und Unschuldslamm vorzujammern.”
Frauen verkaufen sich nun mal ganz gerne. Ich musste mir die Nutten in Hamburg schon mit Gewalt vom Hals halten. Keine von denen wird gezwungen.
“Dass auch Männer unter dem Patriarchat zu leiden haben, ist mir bekannt - das aber auf die Frauen und den Feminismus zu schieben, indem die Wahrheit verdreht wird, ist für mich absolut inakzeptabel und da bin ich zu keinerlei Kompromissen bereit.”
Das Interessante ist ja: Auf Ihre Kompromissfähigkeit kommt es gar nicht an.
“Habt ihr euch schon mal gefragt, warum bei den paar Dutzend Hausmännern ein angeblich siebenfach höheres Scheidungsrisiko besteht?”
Äh, ja?
“Liegts vielleicht daran, dass die Männer sehr schnell merken, dass der Haushalt + Kinder nicht einfach auf der linken Pobacke abgesessen werden kann, dieser Job alleinig auf längere Sicht alles andere als erfüllend ist und sie deshalb unleidlich und ungerecht werden?”
Ich würde das gern machen, ich hätte nebenher Zeit für meine Hobbies. Mann, den ganzen Tag Zeit haben, meinen Kindern was beibringen können, was ich gerade mag, Mann, wäre das schön. Und ‘ne Frau finanziert das alles. Gerne!
“Dass die Gewaltbereitschaft bei Frauen gegenüber Kindern und Hilfsbedürftigten hoch sein soll, dass soll mal einer hier belegen - aber bitte nicht mit Statistiken, die extra von Männerrechtlern zusammengeschustert wurden”
Das böse statistische Bundesamt!!!
“Für mich ist das jedenfalls eine manipulative Lüge. Ich rede hier nicht davon, dass es diese Fälle nicht gibt; auch manche Frauen können grausam sein - das Patriarchat ist hier leider die beste ABC-Fibel; Die tausendfachen Berichte in den Medien sprechen aber gegen die von euch erdachten Zahlen.”
Die Medien reden nur Mist daher, seitdem Frauen da mitmischen.
“Ich wäre sehr daran interessiert einen dokumentierten Fall von Lohndiskriminierung zu sehen. In den letzten 5 Jahren waren weder das Frauenministerium, Gewerkschaften oder andere Institutionen in der Lage auf meine Anfrage einen einzigen dokumentierten Fall von Lohndiskriminierung wegen des Geschlechts zu nennen.”
Was meinst du exakt damit? Dass du auf deine Anfragen an diese Stellen keinerlei Antworten bekommen hast, weil die meisten angesichts deines Namens und dem Hintergrund die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und deine Briefe und Mails schnellstmöglichst in den Papierkorb entsorgen?
Ich lach’ mich jetzt gleich tot. Frauen schlagen immer gleich die Hände über dem Kopf zusammen, wenn man sie mal was fragt (egal, was).
08. November 2008 um 15:19 Uhr
Liebe Misandristinnen, haltet doch bitte mal die Füße still. Ich weiß, es ist für euch schwer zu begreifen, aber in dem Artikel geht es ausnahmsweise mal nicht um eure 1001 Frauenwehwehchen aus dem feminstischen Märchenland.
Trotzdem ist das noch lange keine Rechtfertigung, Menschen wie Herrn Maus, die mutig genug sind, auf unbequeme Mißstände hinzuweisen, als frustrierte und verheulte Memmen zu verunglimpfen.
Und mal ehrlich: Wer hier allen Ernstes anfängt, von einem angeblichen Patriarchat zu faseln, der disqualifiziert sich selbst. Patriarchat heißt Väterherrschaft. Wo bitte herrschen in Deutschland die Väter? Aber solche Geistesblitze, ausgerechnet die Gruppe, deren Rechten am meisten in den Dreck getreten werden, als Herrscher zu bezeichnen, können auch nur die Feministinnen verzapfen, und merken es noch nicht mal selber.
08. November 2008 um 21:14 Uhr
Schön, das zu Lesen. Da sollte auch dem Dümmsten klar werden, in welcher Gesellschaft wir leben.
Ab sofort schulden wir den Frauen gar nichts mehr, wir haben ihnen auch niemals etwas geschuldet, denn sie lebten immer von uns, unserem Sozialtransfers, unserem Ableben, unserer Liebe zu ihnen, unserer Blödheit.
Jetzt sollen sie mal von ihrer eigenen Hände Arbeit leben, anstatt sich für irgendwelche Vergünstigungen flach legen zu lassen.
Aber komischerwiese bricht angesichts dieser bescheidenen Forderung immer sofort der blanke Hass aus. Bezeichnend.
Muss also was dran sein.
10. November 2008 um 1:02 Uhr
Ein sehr guter, mutiger und ehrlicher Beitrag! Danke dafuer.
Ich finde es sehr erfreulich, dass auf die Benachteiligung von Maennern im Gesundheitswesen und in der Gesellschaft hingewiesen wird.
Ein humanistisches Menschenbild erfordert, dass allen Menschen unabhaenging vom Geschlecht vollkommen unvorbehalten dieselben Rechte und Moeglichkeiten der freien Entfaltung zugestanden werden.
Dies ist heute nicht Realitaet, da Maennern durch die momentane Politik die Teilnahme an Familie extrem erschwert, wenn nicht gar unmoeglich gemacht wird. Ein Mann kann ein Kind zeugen, die Frau kann entscheiden, ob das Kind auf die Welt kommt und ob der Vater je das Kind sehen kann. Vaeter stehen ihr ganzes Leben in der finanziellen Verantwortung fuer das Kind und auch fuer die Mutter, ohne irgendwelche wirklichen Rechte, die nicht Frau mit richterlicher Hilfe allesamt einfach entziehen koennte.
Die gesellschaftlichen Folgen dieser Politik werden enorm sein.
Ich persoenlich lebe daher in einem Land (nicht Deutschland) in dem politisch auch der Vater als Teil der Familie gesehen wird. Ich kann nur jedem Mann in Deutschland raten, denselben Schritt zu gehen.
Familie ist der Grundbaustein unserer Gesellschaft. Tut alles, damit ihr auch die Moeglichkeit habt, gleichberechtiger Teil davon zu sein!
11. November 2008 um 15:52 Uhr
Anstatt die aberwitzigen, realitätsfremden und überholten feministischen Ausführungen zu kommentieren erzähle ich in Kurzform den Leidensweg meiner Kinder.
Unser aller Kinder zahlen die Rechnung für die völlig überzogene und ungerechtfertigte Frauenlastigkeit unserer Gesellschaft.
Bin seit 3 Jahren alleinerziehender Hausmann meiner Söhne ( 9 und 11).
6 Jahre Sorgerechts-Streit haben mir gezeigt, was die Frauenbewegung erreicht hat.
6 Monate vor der Trennung von der Mutter habe ich -meinen damals 1,5 jährigen jüngsten auf dem Arm- beim Jugendamt um Hilfe gebeten, da die häusliche Situation unerträglich wurde. Hilfe bekam ich nicht.
Von wem denn auch. Schließlich sind in den Jugendämtern über 80% Frauen.
Daß frau mich nicht ausgelacht hat, war alles.
Teller und Geschirr flogen vor den Augen der Kinder durch die Gegend.
Ich wurde ebenso geschlagen wie auch die Kinder.
Setzte ich mich mal zur Wehr, war ich sofort der Gewalttäter.
Hysterische Schreierei und “Ausraster” waren an der Tagesordnung.
Wenn ich in seltenen Friedensphasen mal daran erinnerte, des Eheleute mitunter mal Sex haben, wurde ich meißt als “schwanzgesteuert” zurückgewiesen.
Dabei unterhielt sie längst eine Beziehung, ehe sie dann bei “Nacht und Nebel”
und mit einem ganzen Köcher voller Lügengeschichten mit den Kindern zum
“Neuen” verschwand. (Mittlerweile ist es Partner Nr. 5 oder 6)
Es dauerte dann ganze 6 Jahre, bis die Kinder, obwohl sie es zu jedem Zeitpunkt eingefordert haben, zu mir durften.
In dieser Zeit sorgte wesentlich eine Verfahrenpflegerin (keine spezifische Ausbildung, aber eben FRAU) für eine Machtposition der Mutter, Umgangsbykott,
Umgangsverbot aufgrund eines später ad absurdum geführten Gutachtens u.v.m.
Währenddessen waren beide Kinder mehrfach infolge von Verletzungen und mangelnder Fürsorge stationär im Krankenhaus.
Erst als ein Sozialarbeiter der ansonsten immer nett und redegewandt auftretenden
Mutter KONTROLLVERLUSTE attestierte, schlechteste Schulleistungen eintraten und
das Gefallensgutachten entlarvt war, erwog man (Frau) die Kinder von der Mutter
wegzunehmen.
Nicht aber, um sie zum Vater zu geben, was die Kinder seit Jahren bei jeder
richterlichen und gutachterlichen Befragung einforderten, sondern man erwog allen Ernstes eine Pflegefamilie.
Nur durch energisches Gegensteuern konnten die Kinder dann zu mir.
Ich darf jetzt in täglicher Mühe und mit viel Zuwendung (und professioneller Hilfe) die seelischen Schäden reparieren, die unser feministisch strukturiertes Sozialsystem diesen Kindern zugefügt hat.
Nur aus einem Grunde: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!
Armes Deutschland! Jede Gesellschaft kriegt die Kinder, die sie verdient!
Hoffentlich werden die versteinerten Feministinnen, die ja hier auch ihre Denkweise deutlich zeigen, alt genug, um die Resultate der gesellschaftlichen
Fehlsteuerung noch ausgiebig zu erleben.
Wenn 52% der Gesellschaft wissenschaftlich fundierte und in allen westlichen Ländern anerkannte Fakten ignorieren, dann geht es ebenso -wie auch im Schulsystem- nur in eine richtung: bergab!!!!
11. November 2008 um 23:50 Uhr
Danke Imedo für das Interview mit Eugen Maus.
Danke den Lesebriefschreibern.
Mein besonderer Danke gilt Frau Silvia! Alle Leser und Leserinnen, auch die die sich nicht so sehr für Feminismus und Genderforschung innteressieren, können sich jetzt ein ganz klein wenig ein Bild von dem machen, was FeministInnen und eher männerrechtlich Interessierte unterscheidet. Wer sich ob seines Meinungsbildes noch unsicher ist, solte vielleicht mal in einschläge Foren schauen (Manndat, Emma) Wer was auf Grundlage belastbarer Fakten behauptet und wer aus dem Zeitgeist heraus fabuliert, dürfte schnell klar werden.
12. November 2008 um 0:06 Uhr
Hallo Silvia.
Ich habe das ganze hier nun eine Weile verfolgt und mir sind da doch gerne einige Dinge in den Sinn gekommen, die ich loswerden möchte.
Erstens sprichst du imemr von den Medien.
Die Medien sind kein Beweis das Frauen mehr n häuslicher Gewalt betroffen sind, ebenso wenig deine paar persönlichen Erlebnisse)
Wenn du wirklich ein so frei denkender Mensch bist der die Sache durchschaut, wie du dich hier hin stellt, solltest du ja wissen das Medien Manipulieren und Formen wo sie nur können.
Es war so und es wird imemr so bleiben das Medien, wenn sie nicht gerade vom Staat beeinflusst sind, von der allgemeinem Meinung beeinflusst werden.
Aber das weiß ein aufgeschlossener Mensch wie du sicher…..
Zweitens argumentierst du von mal zu mal emotionaler und gereizter, was eindeutig ein Indiz darauf ist, dass die die Argumente ausgehen.
Drittens ich und die anderen Männer die sich für Rechte einsetzen sind sicher keine Männer mit Antiken Denken. Ich will Gleichberechtigung und ich bin auch nicht so blind, dass ich nicht sehen würde das auch auf Frauenseite noch nicht allem im Lot ist, aber die Frauenbewegung ist in vieln (belegten) Fällen einfach über das Ziel hinaus geschossen und anstatt gleichberechtigung ahben wir nun dort einen nachteil der Männer.
Ich verbitte es mir und nehme es auch persönlich wenn Frauen sagen das Menschen wie ich rumheulende Männ sind (auch wenn, ist weinen beim Mann etwas schlimmes?)
Wir sollen stark und selbstbewusst sein, doch aber sensibel und Gefühle zeigen, doch sobald wir uns gegen ungerechtigkeiten wehren werden unsere Klagen gleich am Boden zerschmettert, Siehst du die Paradoxe daran denn nicht liebe Silvia?