Risikofrei Grillen

10. Juni 2008

Das schöne Wetter lädt viele Menschen zum Grillen ins Freie ein. Dabei grillt das schlechte Gewissen oft mit. Doch wer die Tipps des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de befolgt, bekommt nicht nur unbedenkliches, sondern sogar besonders nährstoffreiches Fleisch und das unter fettsparender Zubereitung.

Grillen ist an sich eine der gesündesten Gararten. Durch die direkte Hitzeabgabe schließen sich die Poren des Grillfleisches sofort. Dadurch gehen weniger wertvolle Vitamine und Mineralstoffe verloren und auch die typischen Geschmacksstoffe bleiben besser erhalten.

Damit das Grillen auch wirklich gesund bleibt, gilt es einige Sicherheitsregeln einzuhalten. Zwar wird das Grillen als eine sehr nährstoffschonende und fettsparende Zubereitungsart gehalten,wenn aber Fett oder Saft aus dem Grillgut in die Glut tropfen, können krebserregende Stoffe entstehen. Um dies zu verhindern, sollte man am besten für mariniertes und fettes Fleisch spezielle Grillpfannen aus Alufolie verwenden.

Beim Grillen werden die Lebensmittel bei ungefähr 250 Grad gegart, wodurch sich sehr schnell eine Kruste bildet und das Fleisch zart und saftig bleibt. Gleichzeitig bilden sich vor allem beim Grillen über Holzkohle zahlreiche Rost- und Aromastoffe.

Krebsgefahr beim Grillen kann gebannt werden

Vorsichtig bei bläulichem Rauch. Er sollte ein Warnzeichen sein. Denn er kann sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die krebserregend sind, enthalten und an das Grillgut bringen. Über stark rauchenden Feuerstellen ist der PAK-Gehalt rund 80 Mal höher als über rauchfreien. Gerade bei gepökelter Grillware, können in geringen Mengen ebenfalls krebserregende Nitrosamine entstehen.

Die Gefahr lässt sich allerdings mit ein paar Vorkehrungen bannen: Die Holzkohle oder Briketts sollten gut durchgeglüht sein, ehe das Grillgut auf den Rost gelegt wird. Im offenen Feuer ensteht sonst zu viel Rauch.

Der Abstand zwischen Glut und Grillrost muss mindestens eine Handbreite betragen. Damit möglichst wenig Fett in die Glut tropft, sollte man vor allem mageres Fleisch verwenden. Viele schädliche Kohlenwasserstoffe enthalten vor allem verbrannte Stellen und sind daher nicht zum Verzehr geeignet. Erst kurz vor dem Ende der Grillzeit sollte die Grillware mit frischen Kräutern bestreut werden. Salzen bitte erst danach einsetzen, da sonst Wasser und lösliche Nährstoffe austreten und die das Fleisch austrocknen.

Gesunde Grill-Alternativen

Als Alternativen zum Fleisch eignen sich auch Käse, Fisch, Gemüse oder Obst. Bei Süßwasserfischen schmecken Forelle, Lachs oder Schleie – gegrillt besonders gut.

Die imedo-Gesundheitsnews informieren zudem über kreatives Grillen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie die Krebsgefahr beim Grillen vermeiden.

Grillen – Bildquelle: Niko Korte, pixelio.de

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