Das Forscherteam um Nikica Zaninovic von der Cornell University in New York hat erstmals einen Embryo in seinem genetischen Erbgut verändert. Der genmanipulierte Embryo wuchs fünf Tage kontrolliert heran und wurde anschließend zerstört. Das Experiment diente allein der Möglichkeit, einer Gewinnung von Stammzellen – der genmanipulierte Embryo sollte nicht lebensfähig gemacht werden. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.
Forschungsergebnisse in Sachen Stammzellen
Die Forscher konnten jedoch aufgrund des zu geringen Zeitraumes, in dem sich der genmanipulierte Embryo entwickelte, keine Stammzellen finden. In Großbritannien soll über ein neues Gesetz abgestimmt werden, das die Erschaffung genetisch veränderter Embryonen erlaubt – dazu gehören ebenso Mischkreaturen aus Mensch und Tier. Bis jetzt stimmen 340 Parlamentsmitglieder für das Gesetz und 78 dagegen.
Genmanipulierter Embryo ruft Kritik aus der Öffentlichkeit hervor
Die britische Aufsichtsbehörde HFEA warnt vor dem Experiment – es würde große und öffentliche Diskussionen provozieren. David King von der britischen Organisation Human Genetics Alert protestiert gegen diese Art von Experimenten. Er sieht die Humangenetik in ihren Grundmauern erschüttert.
Eine Stammzellenbehandlung verspricht eine schnellere Heilung von Schlaganfallpatienten. Forschern ist es gelungen, Stammzellen aus Männerhoden zu gewinnen. Informieren Sie sich mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews auch zu diesen Themen.












15. Mai 2008 um 18:16 Uhr
Also ich finde es erschreckend, wenn ich daran denke, dass es irgendwann Mischkreaturen aus Mensch und Tier geben soll. Irgendwo müssen doch auch Grenzen gesetzt werden. Man muss der Menschheit doch eine natürliche, und keine künstliche, Weiterentwicklung ermöglichen.
Ich bin ebenfalls gegen dieses Gesetz und verstehe die 340 Leute nicht. Die sind doch bescheuert.
23. Mai 2008 um 12:36 Uhr
es ist doch wirklich unglaublich, dass es doch so viele Leute gibt, die dieses Gesetz befürworten.
Ich bin absolut dagegen……
13. Oktober 2008 um 19:28 Uhr
ich für meinen teil denke das es in unserer heutigen zeit keine natürliche auslese mehr gibt, da sehr schwer kranke wie auch stark misgebildete humanoiden durch die medizin des 21. jahrhundert am leben gehalten werden und nach möglichkeit in die gesellschaft integriert werden – was natürlich moralisch und ehtisch betrachtet völlig verständlich ist…jedoch bedeutet es wie schon erwähnt daß “keine natürliche auslese” wie z.b. in unserer natur bzw. im tierreich größtenteils vorhanden ist…
somit wird es für die menschheit höchstwarscheinlich die einzige möglichkeit sein sich in der zukunft noch evolutionär zu verbessern, indem sie es selbst tut…
eine vermischung von tier und mensch könnte ungeahnte fähigkeiten und möglichkeiten freissetzen und eventuell sogar eine bessere verständigung zwischen mensch und tier ermöglichen was wiederum eine großes spektrum an neuen informationen für die gesamte geschichte unserer welt bedeuten könnte