Ministerium für Gesundheit empfiehlt Brustkrebs-Screening

17. April 2008

Seit dem Start des Vorsorgeprogramms von 2005 bis Ende 2007 nutzten bereits circa 1,4 Millionen von 2,7 Millionen Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren die Einladung zur kostenlosen Mammographie, die der Früherkennung von Brustkrebs dient. Das Bundesgesundheitsministerium schätzte die Teilnehmerquote von 54 Prozent auf durchaus akzeptabel ein, wobei die Europäische Union eine Teilnehmerquote von 70 Prozent erwartete. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.

Aufruf zum Brustkrebs-Screening

Deshalb appelliert Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt an alle Frauen mit Anspruchsberechtigung, ab 50 Jahren, sich einem kostenlosen Mammographie-Screening zu unterziehen. Da die frühe Erkennung von Brustkrebs die Heilungschancen begünstigt. Die Ergebnisse des Vorsorgeprogramms waren erstaunlich: Es wurden 740 Tumore bei 100.000 untersuchten Frauen entdeckt, dreimal so viele, wie ohne Anwendung eines Brustkrebs-Screenings. Insgesamt werden pro Jahr in Deutschland 57.000 Neuerkrankungen gemeldet. Hierzulande sterben 17.500 Frauen an Brustkrebs, wohingegen ein Brustkrebs-Screening diese Zahl deutlich senken könnte.

Weitere Informationen zum Thema Brustkrebs erhalten Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews: Brustkrebs: durch fettreiche Ernährung steigt das Risiko, Der Oktober im Zeichen des Brustkrebses, Erfolg nach Brustamputation: Teilung der gesunden Brust ermöglicht Brustrekonstruktion

Brustkrebs-Patienten bietet die imedo-Gesundheitscommunity durch die Gruppe zum Thema Brustkrebs die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen.

Bildquelle: Nicole Bartholomäus, pixelio.de

Artikel weiterempfehlen
Autor: ()

Autor kontaktieren

5 Kommentare für diesen Artikel

  1. zwanziger schreibt:

    find ich gut dass sowas kostenfrei angeboten wird. mich erstaunt sogar dass schon 57 % das angebot wahrnehmen, normal sind die deutschen ja noch eher arztmuffel, vor allem was vorsorgen betrifft.

  2. berichtigung schreibt:

    an meinen vorgänger: nicht 57, sondern 54 % ;)

  3. kali balcerowiak schreibt:

    hallo aus berlin
    diese art von einseitiger berichterstattung mag ich garnicht
    ich zitiere mal als kontrastprogramm dr. med. walter mauch, autor des buches “die bombe unter der achselhoehle” aus einem artikel der vor einem jahr in “natuerlich vegetarisch” erschien
    “… Die Achselhöhle enthält das Haupt – Lymphzentrum. Sie ist warm. Die Poren sind offen. Jeden Tag und oft mehrfach am Tag geben Sie eine chemische Dosis – das Deodorant – in die Achselhöhle. Wie ein Medikament werden durch die geöffneten Poren die chemischen Substanzen aufgenommen und über das Lymphsystem dem Körper zugeführt. Hier ist die Hauptursache für den Brustkrebs, Allergien und viele andere Erkrankungen …”
    das scheint mir doch eine wesentlichere information zu sein als die prozentzahlen der deutschen teilnehmerinnen am brustkrebs screening
    vielleicht brauchen wir das brustkrebs sreening garnicht wenn wir deodorants benutzen die nicht ueber das lymphsystem den koerper vergiften ?
    ich wuensche mir vor allem informationen die sich mit den ursachen unserer leiden beschaeftigen und mit alternativen zu schaedlichen gewohnheiten
    bin ich die einzige die so denkt ?
    kali

  4. Dr.med.Walter Mauch schreibt:

    kali, sie haben recht.
    Wir stehen mitten im Zusammenbruch des Gesundheitswesen, da im Gesundheitsministerium nur Arzt-Chemie-Analphabeten sitzen, die am wirklich Bedarf vorbeiarbeiten
    Ich habe ein Leben lang für die Gesundheit gekämpft und wurde von den bürokratischen Arztinstitutionen verprügelt und bekämpft, da ich durch Können, Anstand und Ehre deren Profit kaputt machte. Lesen Sie meinen Artikel beiUnited Mutation Motzblog”Blog Archiv “Die Dr.Mauch Story………….
    Rette sich, wer kann. Lesen Sie das Buch von Graf Dürenmatt : Der Untergang der Titanik.
    Gruß Ihr Dr.med.Walter Mauch

  5. Dr.med.Walter Mauch schreibt:

    Heute haben wir den 22.03.2012, also 4 Jahre später. Wo stehen wir im Gesundheitschaos??

    Wenn sie gesund werden wollen und inzwischen gelernt haben, so nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand!!

    Ich bin 75 Jahre und habe mich nochmals hingesetzt und einen Gesundheitsführer geschrieben. Sie können ihn kostenfrei herunterladen bei http://www.bienchens-buchladen.de

    Alles Gute
    Dr. mede. Waltzer Mauch

Kommentar setzen