Mückenstiche können Krankheiten auslösen

20. August 2009

Mückenstiche können nicht nur lästig, sondern auch gefährlich sein. Hierzulande äußern sich die Insektenstiche oft nur durch Juckreiz, im Ausland jedoch, müssen Urlauber mit Schlimmerem rechnen. Das Internet-Gesundheitsporal www.imedo.de warnt vor Mückenarten, die im Mittelmeergebiet und den Tropen leben und Krankheiten übertragen können.

Die Temperaturen im Hochsommer sorgen für gefüllte Freibäder und Parks. Die gewünschte Aklimatisierung gestaltet sich allerdings häufig weniger angenehm als erhofft. Gerade in den kühleren Abendstunden, wenn Arbeitnehmer ihren Feierabend genießen wollen und es niemanden mehr in stickigen Büroräumen und Wohnungen hält, fängt es um die Spaziergänger und Badegäste herum, zu summen an. Der diesjährige Sommer ist feucht und warm. Er bietet somit ideale Bedingungen für Mücken. So unscheinbar sie auch aussehen, die Stiche der kleinen Insekten, können unangenehm sein. Meist äußern sich Mückenstiche hierzulande in unauffälligen roten Schwellungen. Der Juckreiz der Insektenstiche kann jedoch mehrere Tage anhalten und Nerven kosten.

Mückenstiche im Ausland können gefährlich sein

Während der Stich zu Hause bestenfalls ignoriert wird, sollten Urlauber in den Tropen, Mückenstichen mehr Beachtung schenken. Der Speichel, der dort heimischen Stechmückenarten, Anopheles-Mücke, Aedes-Mücke, Kriebelmücke und Sandmücke, können den Menschen mit Erregern von Krankheiten infizieren. Zu den negativen Auswirkungen, die Mückenstiche haben können, zählen zum Beispiel:

  • Fieberkrankheiten, wie zum Beispiel Malaria
  • Geschwüre
  • Hirnhautentzündung
  • innere Blutungen
  • Lymphknoten und Lymphgefäßschwellungen
  • Flussblindheit
  • Schlafkrankheit

Mückenstiche vermeiden

In den Abendstunden sind besonders viele der kleinen Blutsauger unterwegs. Experten empfehlen aus diesem Grund lange Hosen und Ärmel. Seen, Teiche, Sumpf- und Moorgebiete sind Brutstätten von Mücken. Um Mückenstichen vorzubeugen, sollten Spaziergänger in der Nähe stehender Gewässer besonders vorsichtig sein und immer Insektenschutzmittel dabei haben. Insbesondere Insektenschutzmittel mit den Inhaltsstoffen Icaridin und DEET sorgen dafür, dass sich der Körpergeruch, die Temperatur und die Feuchtigkeit der Haut verändern und Menschen weniger anziehend auf Mücken wirken. Klimaanlage, Moskitonetze und Insektengitter bieten zu Hause einen zusätzlichen Schutz vor juckenden Beulen und Krankheitserregern.

Nach dem Insektenstich: Juckreiz verhindern

Es gibt viele Hausmittel, die den Juckreiz nach einem Mückenstich so gering wie möglich halten sollen. Experten empfehlen beispielsweise, die Einstichstelle kurzzeitig mit einer heißen Tasse in Kontakt zu bringen. Doch auch Umschläge aus Zitrone, Essig oder Zwiebel sollen gegen den Juckreiz nach einem Stich helfen.

Weitere Informationen zum Thema Mücken, finden Sie mit Hilfe des imedo-Medizinlexikons.

Auch Wespenstiche sind im Sommer ein wichtiges Thema. Die imedo-Gesundheitsnews informieren: Wespenstiche können tödlich sein.

Bildquelle: Lutz Haberecht, pixelio.de; knipseline, pixelio.de

(Redaktion: Svea Hagen)

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  1. Wespenstiche können tödlich sein | imedo Gesundheitsnews schreibt:

    [...] Mückenstiche können Krankheiten auslösen und ist sind somit auch nicht immer harmlos. Weitere Informationen finden Sie mit Hilfe der imedo-Gesundheitsnews. [...]

  2. Blutvergiftung: Das Immunsystem läuft Amok | imedo Gesundheitsnews schreibt:

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  3. Spätsommer ist Insektenzeit | imedo Gesundheitsnews schreibt:

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