Fast jeder hat Karies

13. August 2009

Schwarze Löcher in den Zähnen sind nicht nur unansehnlich, sie bringen auch starke Schmerzen mit sich. Um Karies zu entgehen sind glücklicherweise nur wenige Umstellungen in Sachen Ernährung erforderlich. Trotzdem leidet nahezu jeder unter der Zahnkrankheit. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de rät, den Fast-Food- und Zuckerkonsum einzuschränken und durch regelmäßiges Zähneputzen, die Zahnhygiene zu wahren.

In den Industrieländern leidet fast hundert Prozent der Bevölkerung unter Karies. Die Zahnerkrankung ist somit die am häufgsten vorkommende, ernährungsbedingte Krankheit überhaupt. Gekennzeichnet ist die Zahnfäule von der Zerstörung der Zahnsubstanz. Zuerst entstehen kleine, kaum sichtbare Löcher. Bleibt die Behandlung durch einen Zahnarzt aus, werden die defekten Stellen größer und verfärben sich braun oder schwarz. Schreitet die Krankheit weiter fort, leiden auch Zahnbein und Zahnmark und es kommt zu irreparablen Schäden. Auch Zahnverlust ist nicht auszuschließen und zieht kostspieligen Zahnersatz nach sich.

Entstehung von Karies

Die Zähne eines Menschen kommen mehrmals täglich mit Nahrungsmitteln in Kontakt. Auf diese Weise sammeln sich Bakterien auf den Oberflächen der Zähne, nahe dem Zahnfleisch und in den Zahnzwischenräumen an, die den Zahnschmelz schädigen und dazu führen, dass sich Mineralstoffe herauslösen. Die Entstehung von Karies wird von verschiedenen Faktoren begünstigt. Mangelnde Zahnhygiene ist eine der wichtigsten Ursachen für Karies. Ein weiteres Risiko besteht in kohlenhydrathaltiger, insbesondere zucker-, aber auch säurehaltiger Ernährung. Eine Mangelernährung kann zudem dazu führen, dass die Zähne empfindlicher werden. Neigt allerdings eine Mutter zu Zahnfäule, ist es wahrscheinlich, dass auch ihr Kind anfällig für Zahnkrankheiten ist. Greift die werdende Mutter zudem auf eine einseitige Ernährungsweise zurück, kann die Mineralisation der Zähne nicht ausreichend erfolgen, was sich negativ auf die Zahngesundheit des Kindes auswirkt.

Die Karies-Behandlung

Die Vorstufe der Karieserkrankung, die Entkalkung, kann durch Fluoridpräparate behandelt werden. Einen kariösen Zahn kann hingegen kein Medikament vollständig heilen. Bei einem Loch ist der Gang zum Zahnarzt demnach ein Muss. Mit Hilfe eines Bohrers entfernt der Mediziner die beschädigten Stellen und füllt sie anschließend mit Gold, Amalgam oder ähnlichem. Hat die Zahnkaries bereits zu starken Schädigungen des Zahns geführt, ist es notwendig, den Zahn zu ziehen oder ihn mit einer Krone zu versehen.

Kariesprophylaxe kann Karies vorbeugen

Um Zahnkrankheiten wie Karies zu entgehen, sollte jeder Mensch mindestens zweimal im Jahr einen Zahnarzt aufsuchen. Verbraucher können Karies aktiv entgegenwirken, imdem sie zudem so oft wie möglich auf zuckerhaltige und klebrige Lebensmittel verzichten und eine Stunde nach dem Essen gründlich die Zähne putzen. Eine geeignete Zahnpasta führt den Zähnen Fluoride zu, die den Zahnschmelz stärken. Experten empfehlen außerdem, nach jeder Mahlzeit den Mund auszuspülen um Essensreste zu entfernen. Einen idealen Zahnschutz kann jeder Patient zudem erzielen, indem er nach der Mahlzeit Käse verzehrt.

Einen Zahnarzt in Ihrer Nähe finden Sie mit Hilfe der imedo-Arztsuche.

Den Erfahrungsaustausch in Sachen Zähne und Zahnproleme ermöglicht die imedo-Gesundheitscommunity durch die Gruppe: Zähne.

(Redaktion: Svea Hagen)
Bildquelle: Dieter Schütz, Dorothea Jacob, pixelio.de

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