Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist für die Entwicklung des Fötus während der Schwangerschaft essentiell. Werdende Mütter werden meist von ihren behandelnden Ärzten auf eine gesunde Ernährung hingewiesen und zusätzlich beraten. Doch nun haben Forscher herausgefunden, dass das nicht reicht. Um eine gesunde Entwicklung des Kindes zu sichern, fängt die ausgewählte Ernährung schon vor der Schwangerschaft an. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de berichtet.
Wissenschaftler der Universität Southampten in England fanden heraus, dass die Ernährung schon vor der Schwangerschaft einen großen Einfluss auf das Ungeborene hat. Wissenschaftler Adam Watkins hat den Einfluss der Nahrung auf den Fötus im Anfangsstadium der Schwangerschaft erforscht. Seine Untersuchungen bewiesen, dass ein Eiweißmangel der Mutter sich bereits während der Eibildung negativ auf das Kind auswirken kann.
Eiweißmangel: Gesundheitszustand besorgniserrregend
In einer Studie mit Mäusen wurde den Weibchen eine spezielle eiweißarme Diät verabreicht, eine Vergleichsgruppe erhielt ausgewogene, eiweißreiche Nahrung. Die Nachkommen der Mäuse, die die eiweißarme Nahrung erhalten haben, wiesen einen hohen Blutdruck und schlecht funktionierende Blutgefäße auf. Abnormalitäten fand man ebenso bei der Struktur und Größe der Nieren. Die Funktion war eingeschränkt. Der psychische Zustand der Mäuse war ebenso besorgniserregend. Die Mäuse zeigten Angstzustände, die zwar auf Menschen nicht übertragbar sind, doch Forscher sehen auch hier eine Notwendigkeit weiter zu forschen.
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Bildquelle: mirco1, pixelio.de












24. April 2008 um 15:09 Uhr
Ich finde, dass das oft ein nur Panikmache ist: Wozu hat eine Frau während der Schwangerschaft wohl so komische Heißhungerwünsche? Weil der Körper weiß, was er braucht und das auch meldet. Natürlich sollte man sich gesund ernähren, aber wie haben wohl die Steinzeitmenschen das gemacht? Die haben auch nicht gesagt, “Ah, ich bin schwanger, also esse ich jetzt mehr Eiweiß!”, sondern einfach gegessen, was das Herz begehrt – natürlich war das früher noch nicht so Risiko behaftet wie heute, wo alles ja krebserregend ist.
Viel eher würde ich mir mal über die Muttermilch Gedanken machen, die durch die ganzen Umwelteinflüsse sich langsam zum Gift für kleine Babies entwickeln zu scheint.